04:10
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
06:30
Telekolleg Betriebswirtschaftslehre Dozent im Studio: Prof. Dr. Thomas Bartscher, Fachhochschule Deggendorf. Thema: Unternehmenspolitik und Unternehmensführung
07:00
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:25
Leonie (16) fühlt sich in der Schule oft ausgeschlossen. Halt findet sie in Musik, Konzerten und Online-Fan-Communitys, ihrem Safe Space. Dort lernt sie auch Anna (16) kennen, mit der sie mittlerweile seit über zwei Jahren eng befreundet ist - ohne sich je im echten Leben getroffen zu haben. Kurz vor dem Konzert ihrer Lieblingskünstlerin Magda begegnen sich Leonie und Anna zum ersten Mal im echten Leben. Wie wird sich dieser Moment anfühlen? Im Reportageformat "POV - Deine Geschichte zählt" begleitet Host Valentin Wilczek ihr erstes Treffen. Eine Geschichte über Nähe im Netz, Mut und die Frage, was echte Freundschaft heute bedeutet.
07:35
Wer weiß mehr übers Wattenmeer? Willi ist heute hoch im Norden Deutschlands unterwegs - im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Dieser Nationalpark ist ein Teil der Nordsee und das größte Wattenmeer der ganzen Welt! Als Erstes ist Willi mit Kapitän Heini und seinem Schiff "Seeadler" auf Tour. Es ist gerade Ebbe und auf den Sandbänken sonnen sich die Seehunde. Etwa 20.000 von ihnen leben im Wattenmeer. Mit Ranger Martin macht Willi einen Seetierfang. Das Fangnetz ist voller Bewohner des Wattenmeeres - vor allem Jungfische und kleine Arten sind hier zu Hause. Ziel von Willis Seereise ist Hallig Hooge, eine von nur 10 Halligen weltweit. Ganze 111 Menschen leben auf dem kleinen Fleckchen Land, Leif zum Beispiel, der hier aufgewachsen ist. Von ihm erfährt der Reporter, warum die Bewohner ihre Häuser auf kleine Hügel bauen, die Warften: Bei einer Sturmflut herrscht auf einer Hallig "Land unter", das heißt Wiesen und Wege stehen unter Wasser. Würden die Häuser nicht auf Warften stehen, wären auch sie überschwemmt. In jedem Fall geht bei "Land unter" für ein paar Tage auf einer Hallig gar nichts mehr, bis der Wasserspiegel wieder sinkt. Das hat Willi aber nicht zu befürchten, im Gegenteil, dort, wo eben noch Meer war, ist jetzt der Meeresboden zu sehen. Die Gelegenheit, mit Ranger Martin eine Wattwanderung zu unternehmen. Martin macht den Reporter mit einem typischen Bewohner des Wattenmeeres bekannt, dem Wattwurm. Er erklärt ihm, wie es kommt, dass sie überhaupt auf dem Meeresboden laufen können. So ist das also mit Ebbe und Flut! Willis letzte Station ist die Seehundstation Friedrichskoog. Dort werden Heuler, also kleine Seehunde, die ihre Mutter verloren haben, großgezogen und manche von ihnen später wieder ausgewildert. Willi darf gleich mit anpacken, die Heuler haben Hunger. Gemeinsam mit Anja und Delf serviert er den Seehunden ihr Mittagessen: Achtung, Mäuler auf ihr Heuler, hier kommt eine Ladung Fisch!
08:00
Fachinformation zum Unterrichtsfach Physik innerhalb des Telekollegs.
08:30
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer Eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training! Um den Rücken komplett zu trainieren braucht der Übende allerdings von Zeit zu Zeit neue Herausforderungen. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balanceübungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Der Zuschauer lernt die Positionen sicher auszuführen und die Atmung sinnvoll zu integrieren. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten angeleitet. Dieses Programm ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet. Rückenpatienten mit akuten Beschwerden sollten jedoch vor dem Mitmachen einen Facharzt konsultieren!
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Es ist eines der phantastischsten Panoramen, die das Salzkammergut zu bieten hat: Tief eingeschnitten zwischen zwei imposanten Felsmassiven liegen die drei Gosauseen, der Vordere Gosausee, die Gosaulacke und der hintere Gosausee. Filmautor Markus Fischer hat diese urtümliche Region filmisch bereist und zeigt unter anderem die Familie Fasl, die eine Hütte betreibt, in der Holzarbeit tätig ist und noch das alte Handwerk des Schleifsteinhauens praktiziert. Paul Jaeg alias Paul Gamsjäger ist ein alter Kenner dieser Gegend und erzählt von den hiesigen Traditionen. Bei einer Wanderung von der Zwieselalm über den Gosaukamm erschließt sich das einzigartige alpine Flair.
11:45
In Trier sind die Schiffsbauer zu Hause, vor allem, wenn es um originalgetreue Nachbauten römischer Frachtsegelschiffe geht. Nach dem Fund eines antiken Wracks vor der südfranzösischen Küste ist in den letzten zwei Jahren in Zusammenarbeit unterschiedlichster Gewerke, Forscher und Institutionen ein römisches Segelschiff nachgebaut worden. Das eigentliche Ziel: Die Wissenschaftler möchten verstehen, wie der Hendel auf dem Mittelmeer vor 2000 Jahren funktionierte. Wie wurden Güter, Menschen und mit ihnen neue Ideen und Techniken in der Antike über die Meere gebracht? Was können wir nach über 2000 Jahren dazu noch herausfinden? "Transmare", so heißt ein Projekt der Universität Trier, bei dem sich Wissenschaftler unterschiedlichster Institutionen zusammengeschlossen haben, die unter Einsatz modernster Methoden versuchen, einer längst versunkenen Vergangenheit Geheimnisse darüber zu entreißen, wie sich der Seehandel und die Seefahrt über die letzten Jahrtausende entwickelt hat.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.
13:30
Er war der verwöhnte Spross eines reichen Tuchhändlers - und wurde zum Begründer eines Bettelordens: der heilige Franziskus. Die Reportage von Peter Beringer zeigt die Stätten dieser wundersamen Wandlung des Heiligen aus Assisi und begleitet Menschen, die heute aus der Spiritualität des heiligen Franz ihre Kraft schöpfen. Die Erfindung der Weihnachtskrippe, die Franziskus zugeschrieben wird, zeigt besonders deutlich, wie Franziskus mit einfachen Mitteln den Menschen die christliche Botschaft nahebringen wollte.
14:00
Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.
14:15
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
14:45
15:10
15:15
Der bekannte Fernsehmann Dieter Ertel drehte 1960 für den SDR einen Film über die Tour de France. Dieser Film lief in der Reihe "Zeichen der Zeit", die ebenfalls von Ertel erfunden und redaktionell betreut wurde. Er beendet seine Anmoderation mit den Worten: "Und nun lassen Sie uns Ihnen ein Bild geben von einer der erregendsten Veranstaltungen in Europa!" Und schon springt die Kamera nach Limoges, das bei der Tour 1960 eines der Etappenziele war. Die Stadt Limoges musste für diese Ehre 25.000 Mark an die Veranstalter bezahlen. Die Zuschauer ziehen im Sonntagsstaat samt Kindern an die Straßen, die selbstverständlich extra für die Tour für den normalen Verkehr gesperrt wurden. Und bereits Stunden vor der Ankunft der Sportler beginnt auf diesen Straßen ein Höllenspektakel, denn die Karawane mit den Reklamefahrzeugen fährt der Tour jeden Tag voraus. Auch damals schon war die Tour vor allem ein riesengroßes Geschäft. Ertel lässt daher offen, ob man die teilnehmenden Radrennfahrer als Galeerensträflinge oder Giganten der Landstraße nennen soll. Die ausgezehrten Gesichter der Teilnehmer im Etappenziel zeigen jedoch vor allem vollkommen erschöpfte Männer, die viel älter aussehen als sie sind. Dieter Ertel meint dazu: "Denn wem springt schon nach 244 Kilometern Radfahrt die Lebenslust aus den Augen?" Und lustig ist das Ganze tatsächlich nicht, der große Tourfavorit Roger Rivière stürzt bei einer rasenden Abfahrt in den Cevennen einen Abhang hinunter. Was man damals noch nicht wusste: Dieser Unfall zwang ihn für den Rest seines Lebens in den Rollstuhl. "Kleinere" Blessuren hingegen wie z. B. stark blutende Kopfplatzwunden halten die Fahrer keineswegs davon ab, durchzuhalten und sich erst am Etappenziel verarzten zu lassen. Ein Foto in der Tagespresse am nächsten Tag "entschädigt" sie dafür. Die Tour absolvierte damals in 21 Tagen - es gab nur einen einzigen Ruhetag - mehr als 4.200 Kilometer, wobei 22 Pässe zu überwinden waren. Ging das damals noch ohne Doping? Dazu befragt meint der eigens bestellte Tourarzt, dass im Kampf gegen das Doping bereits massive Fortschritte erzielt worden wären. Aber immer noch würden Menschen ohne medizinische Ausbildung den Fahrern irgendwelche Substanzen verabreichen. In späteren Jahren machten das dann in der Tat approbierte Ärzte, was die Sache aber nicht besser machte. Aber davon sollte man sich beim Betrachten dieses Films nicht zu sehr ablenken lassen: Der Mann an der Kamera war immerhin Willy Pankau, eine Koryphäe unter den deutschen Kameramännern. Freuen Sie sich also auf markante Männergesichter, im Stil der damaligen Mode gekleidete Frauen, auf Autos und Motorräder, die heute als Klassiker gelten, auf herrliche Landschaften und ein spannendes Radrennen. Und falls Sie noch nicht wissen, was ein Wasserträger oder der Besenwagen ist, hier erfahren Sie es.
16:05
1964 hieß es in der Programmankündigung: "Das Berliner Sechstagerennen im Sportpalast ist für Berlin das einzige Volksfest geblieben. Hier treffen sich die typischen Berliner und der Sport wird zur Nebensache." Dieter Ertel zeigt das ganze Drumherum dieses Spektakels, zu sehen sind neben den Sportlern auch Prominente wie Wolfgang Gruner, Heinz Erhardt aber auch Marianne Koch oder Heidi Brühl, die sogar eine Ehrenrunde fahren. Mario Adorf ist unter den Zuschauern ebenfalls zu entdecken.
16:50
In der Programmankündigung hieß es 1983: "Radsporttradition im nahe Brüssel gelegenen Ort Wezembeek-Oppem. Frühe Förderung junger Radsporttalente gezeigt am Beispiel des 16-jährigen Schülers Denis Croon. Jubiläumsfeiern zum 25-jährigen Bestehen des SC Sprint mit Gedenkgottesdienst und Verteilung von Verdienstmedaillen an verdiente Vereinsmitglieder. Finanzierung von Radrennen durch Spendengelder. Radsportveranstaltungen sind im Volk verankert und finden entsprechende Unterstützung."
17:20
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
19:30
Der "Duden" ist fast jedem ein Begriff. Doch wer kennt den Mann, der fast völlig hinter dem Werk verschwindet, das seinen Namen trägt", wer kennt Konrad Alexander Friedrich Duden? In der vierteiligen Sendereihe stellt ARD-alpha den "Vater der einheitlichen deutschen Rechtschreibung" vor und würdigt sein Leben und Werk. Konrad Duden beschäftigte sich seit Beginn seiner Karriere mit Fragen der deutschen Sprache. Dabei war er kein Gelehrter am Schreibtisch, sondern im Schuldienst aktiv, engagierte sich für seine Schüler und deren bestmögliche Ausbildung. Dudens Leben bildet den roten Faden, an dem die Entstehungsgeschichte der deutschen Sprache veranschaulicht wird und entführt den Zuschauer in die spannende Epoche der deutschen Reichsgründung. Sie zeigt, wie sich aus vielen Nationalstaaten 1871 ein deutsches Reich bildete und wie aus vielen verschiedenen Regeln einheitliche Normen geschaffen wurden. Die Vereinheitlichung der Rechtschreibung, an der Konrad Duden maßgeblich beteiligt war, steht für diese Entwicklung, ist aber auch gleichzeitig ein Beispiel für die Schwierigkeiten eines solchen Unterfangens. Die Reihe zeigt Duden auf seiner Suche nach einer Systematisierung der Schriftsprache. Das Ziel: ein Werk zu schaffen, das für alle verbindlich und der lernenden Generation ein Leitfaden ist. Dudens biographische Marksteine geben auch Einblick in die gesellschaftlichen Veränderungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und lassen den Zuschauer an seinem Bemühen um eine einheitliche deutsche Sprache miterleben. Dabei wird auch deutlich, in welchem Umbruch Deutschland zu dieser Zeit war und wie in der gesamten Geisteswelt neue Wege beschritten wurden. Interviews mit Experten gewähren einen tieferen Einblick in die Zeit und das Leben von Konrad Duden aber auch in die Geschichte und Entwicklung der deutschen Sprache von den Germanen bis heute.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Kambodscha, am Golf von Thailand gelegen, hat eine unendliche reiche und unendlich tragische Geschichte. Die Blüte der Khmer-Kultur gipfelte in der größten Tempelstadt der Welt, Angkor Wat. Die Schreckensherrschaft der Roten Khmer hingegen brachte vor nicht einmal 50 Jahren Terror und Gewalt. Heute ist Kambodscha ein aufstrebendes Land, in dem sich der faszinierende Spirit des Lebens in Südostasien, Tradition und Moderne auf einzigartige Weise mischen. In Angkor, der gigantischen Tempelstadt, begleitet das Filmteam das Archäologen- und Konservatoren-Team des deutschen Restaurierungsprojektes. Nach wie vor gibt es sie, die unberührten Ecken in dieser verwunschenen Welt, weitab vom Touristenstrom. Doch in Zeiten von Corona ist es hier ohnehin so leer wie seit der Entdeckung im 19. Jahrhundert nicht mehr. Auf dem größten See Südostasiens, dem Tonle Sap, leben die Menschen in schwimmenden und auf Pfählen errichteten Dörfern, teils mit kuriosen Mitbewohnern. So wie Frau Leang, die gleich neben ihrem Haus in einem Holzkäfig Krokodile züchtet. Gefährlich geht es auch im Dschungel der Kulen-Berge zu. Honigsammler Khlo nimmt das Filmteam mit in den Urwald, wo er mit seinen Helfern die Bienen mit Rauch aus den teils 30 Meter hoch hängenden Nestern treibt, um einen Teil ihres süßen Honigs zu ernten. Eingewickelt in ein Bananenblatt, belegt mit Insektenmaden und geröstet sind die Honigwaben ein beliebter Snack. In Battambang versucht das Projekt PHARE, Kindern aus armen Verhältnissen eine Schulbildung zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler werden auch in Artistik und Tanz unterrichtet. Zirkus ist eine Chance, der Armut zu entfliehen. Die Stadt Kep war in Kolonialzeiten ein mondänes Seebad. Heute trifft man hier kaum noch auf Menschen aus dem Ausland. Bekannt ist der Ort für seinen Crab Market. Die eben erworbenen, fangfrischen Krabben kann man sich gleich im benachbarten Restaurant zubereiten lassen. Wichtigste Zutat neben den Krabben: Kampot Pfeffer. Er gilt als der edelste Pfeffer weltweit. Auch Pfefferfarmerin Sopheap zieht es auf den Krabbenmarkt, bevor es mit der Arbeit auf der familieneigenen Pfefferfarm weitergeht.
21:00
Der Grand Canyon gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Kaum ein anderes Naturwunder der Erde wirkt beeindruckender. Bis zu 1.600 Meter tief hat sich der Fluss Colorado über Millionen von Jahren in das Gestein gegraben und eine Schlucht erschaffen, die an ihrer breitesten Stelle fast 30 Kilometer misst. Zum Schutz großer Teile des einzigartigen Canyons richtete die US-Regierung 1908 ein National Monument ein, aus dem 1919 der Grand Canyon National Park hervorging. 1979 erklärte die UNESCO den Grand Canyon schließlich zum Weltnaturdenkmal. Das Colorado Plateau und die Schlucht sind extrem unterschiedliche Lebensräume: Die Hochplateaus, die den Canyon umgeben, sind flach und bilden ein Mosaik aus Wäldern, Steppen und Wiesen. Hörnchen, Wapitis, Maultierhirsche und selbst der Puma kommen hier vor. Nicht selten grasen Bisons auf den Wiesen im Norden des Canyons. Vor über einem Jahrhundert aus Kreuzungen mit Rindern hervorgegangen, wurden sie in Arizona angesiedelt. Sie vermehrten sich und leben in freier Natur. Auch Gabelböcke, die schnellsten an Land lebenden Säugetiere Amerikas, und Präriehunde gibt es hier. In alten, ungenutzten Bauen der Nager ziehen Kanincheneulen ihre Küken groß. Sie brüten als einzige Eulenart der Welt unter der Erde. Die meisten der fünf Millionen Besucher, die Jahr für Jahr in den Nationalpark kommen, genießen die spektakuläre Aussicht vom Südrand der Megaschlucht, der über 2.100 Meter hoch liegt. Ganz nah dabei legen im Holz abgestorbener Kiefern Eichelspechte ihre Vorratskammern an: Sie haben Hunderte selbst gezimmerter Löcher mit Eicheln gefüllt, um so über den Winter zu kommen. Zwischen dem Hochplateau und dem Fluss Colorado tief unten liegen die kargen, unzugänglichen Steilhänge. Sie sind der Lebensraum der Wüsten-Dickhornschafe, den wahren Bezwingern des Grand Canyons. Leichtfüßig erklettern sie fast jede Ecke der großen Schlucht und liefern sich zur Brunftzeit spektakuläre Kämpfe. Reichen Drohgebärden und Imponiergehabe nicht aus, nehmen die Widder Anlauf und lassen ihre Hörner mit Wucht aufeinander prallen. 30 Kilometer Luftlinie sind es an der breitesten Stelle von der Nordseite des Grand Canyons bis zu seiner Südseite. Für einen der seltensten Vögel der Welt, den Kalifornischen Kondor, ist das keine Entfernung. Mit einer Spannweite von gut drei Metern überwindet er die Strecke in wenigen Minuten. Einem aufwändigen Rettungsprojekt ist es zu verdanken, dass man Kondore in den USA noch heute beobachten kann. Zu Beginn der 1980er Jahre gab es gerade noch 22 Exemplare der majestätischen Vögel. Die letzten von ihnen wurden eingefangen und in der Obhut der Menschen gezüchtet, um sie vor dem Aussterben zu retten. Mittlerweile kreisen wieder mehr als 400 Kondore über dem Westen der USA, davon etwa 100 über dem Grand Canyon. Der Colorado schneidet sich auch heute noch weiter in sein uraltes Flussbett. Die Talsohle liegt auf etwa 700 Meter Höhe und senkt sich in mehreren Stufen hinab. Frost und Sonne lösen ständig neues Material aus den Wänden, das vom Regen in den Fluss geschwemmt wird. Nur wenige Besucher betreten das Innere des Canyons, und nur jeder Hundertste lernt den Nationalpark aus der "Flussperspektive" kennen. Für die, die eine Bootsfahrt auf dem Colorado wagen, gehört eine aufregende Rafting-Tour durch die Stromschnellen des Colorados mit zum Programm. Der Sommer ist vielleicht die beste Jahreszeit, den Grand Canyon im schönsten "Licht" zu erleben: Fast täglich ziehen tiefe Wolken über die große Schlucht hinweg. Gewaltige Gewitterzellen bilden sich über dem ausgedörrten Land und lassen den Canyon klein und unbedeutend erscheinen. Dann entlädt sich der Himmel mit geradezu biblischer Gewalt und Tausende Tonnen Regen und Hagel donnern in die große Schlucht. Und dann bewahrheitet sich einmal wieder: Es gibt keinen anderen Ort auf der Erde, der so beeindruckt wie der Grand Canyon.
21:45
Der Yellowstone Nationalpark liegt auf dem weltweit größten aktiven Supervulkan! Dadurch bietet er weltberühmte Naturphänomene wie den Old Faithful Geysir oder die Grand Prismatic Spring, eine Thermalquelle, die abhängig von Mikroorganismen und Jahreszeit in unterschiedlichen Farben leuchtet. Über einen Zeitraum von drei Jahren ist es den beiden preisgekrönten Filmemachern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelungen, dieses faszinierende Naturwunder mit seinen spektakulären Landschaften und spannendem Tierverhalten umfassend zu porträtieren. Die Winter im Yellowstone Nationalpark sind hart und bitterkalt - selbst für die gut isolierten Bisons, die wieder zu Tausenden über die weiten Ebenen ziehen, eine harte Zeit. Die massigen Tiere graben sich mit ihren gewaltigen Köpfen tief in den Schnee, um an das spärlich verbliebene Gras zu gelangen. Dieses Symbol für Ausdauer und Kraft stand kurz vor der Ausrottung, nur 23 Tiere waren den Kugeln der Jäger entkommen. Heute gibt es im Yellowstone Nationalpark aber wieder stabile Bestände. Neben dem Bison hat auch ein anderes Tier seinen Platz in der Natur zurückerobert: der Wolf. Auch er ist gut an den Winter angepasst und versucht sein Glück bei der Jagd auf Wapiti-Hirsche. Während viele Tiere im Winter ihre Energie sparen, kommen die Geysire und heißen Quellen des Parks nie zur Ruhe. Vielen Tieren bieten sie im tiefsten Winter eine willkommene Möglichkeit zum Aufwärmen. Die extremen Temperaturunterschiede führen zu faszinierenden Lichtspielen, und Wassertropfen verwandeln sich in Sekunden in Eis-Diamanten oder kleine Eis-Sternschnuppen. Der Frühling erweckt den Park zu neuem Leben. Junge Schwarzbären verlassen zum ersten Mal in ihrem Leben das Winterquartier, in dem sie geboren wurden. Eine junge Pumamutter teilt die Beute mit ihrem Nachwuchs. Der Frühling birgt aber auch Gefahren! Das Schmelzwasser verwandelt die Flüsse in reißende Ströme, die für junge Bisonkälber zu einer harten Bewährungsprobe werden. Manchmal werden die Kälber von der Strömung mitgerissen und von ihren Müttern getrennt. Eine der dramatischsten Szenen des Films zeigt den tapferen Kampf eines einsamen Kalbes gegen einen Wolf mit einer unerwarteten Wendung des Schicksals. Wenn der Herbst das Laub in alle nur erdenklichen Farben taucht, beginnt die Brunftzeit der Bisonbullen. Atemberaubende Zeitlupenaufnahmen zeigen in dramatischen Bildern, wie die Kolosse aufeinanderprallen. Die Ebenen beben dann förmlich unter ihren Hufen. Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen wieder fallen, wird es langsam wieder ruhiger im Yellowstone Nationalpark.
22:30
"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.
22:45
23:15
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:45
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.