04:30
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:45
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Mehrteiler über Land und Leute in Portugal mit kleinem Sprachkurs. Porträt der Landschaft im Tal des Duoro von Porto bis Foz Coa; Sehenswürdigkeiten, landschaftliche Schönheiten und Besonderheiten; historische und kulturhistorische Anmerkungen; Aspekte des Weinanbaus (Portwein).
06:30
"C'est ça, la vie" so ist das Leben von Philippe, dem Pariser Architekten, Martine, der Polizistin in Caen oder von Anne, Rechtsanwältin in Genf. "C'est ça, la vie" zeigt 26 Porträts von Menschen, die in Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz leben und in den verschiedensten Berufen tätig sind. Sie zeigen uns ihre Stadt und ihren Arbeitsplatz, stellen ihre Familien vor und erzählen von ihren Hobbies. Natürlich wird in "C'est ça, la vie" nur Französisch gesprochen. Anouk Charlier führt durch die Sendereihe und hilft mit ihren Erläuterungen, Land und Leute besser zu verstehen.
07:00
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Was glaubt man, wenn man jüdisch ist? In Deutschland leben ungefähr 105.000 Menschen jüdischen Glaubens. Willi will heute herausfinden, was es bedeutet, jüdisch zu sein und ist dazu in München unterwegs. Christen gehen zum Gottesdienst in die Kirche - Juden in die Synagoge. Rabbi Diskin zeigt Willi die Tora, das wichtigste Schriftstück im jüdischen Glauben. Die Tora ist aber kein Buch, sondern eine Rolle aus Pergament, die mit zwei Holzstäben bewegt wird. Willi staunt nicht schlecht: Jeder der 304805 hebräischen Buchstaben ist handgeschrieben! Wer die 613 Ge- und Verbote, die in der Tora enthalten sind, befolgt, hält sich auch an bestimmte Speisegesetze. Gegessen und getrunken werden darf nur, was koscher ist. Was das genau bedeutet, erfährt Willi im Supermarkt von Zeef. Auch Schokoriegel tragen ein "Koscher-Siegel". Dann trifft Willi Charlotte Knobloch. Seit 7.6.2006 ist sie Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Von ihr erfährt der Reporter, wie viele Menschen jüdischen Glaubens während des Dritten Reiches ermordet wurden und wie sie diese Zeit erlebt hat. Einer der wichtigsten Tage im Leben eines Jungen jüdischen Glaubens ist der Tag seiner Bar Mitzwah. Bar Mitzwah bedeutet so viel wie "Sohn des Gebotes". Ab der Bar Mitzwah, die in der Synagoge gefeiert wird, ist ein Junge im religiösen Sinn volljährig. Für den 13jährigen Kevin ist es heute soweit, und Willi darf dabei sein. Was Willi noch nicht wusste: Im jüdischen Glauben ist nicht der Sonntag, sondern der Samstag, der Tag, an dem nicht gearbeitet werden soll. Was am Sabbat passiert (oder eben nicht), erfährt Willi von Robby und seiner Familie. Die Folge "Was glaubt man, wenn man jüdisch ist?" bildet den Auftakt der Sonderstaffel (45 Folgen) "Willi wills wissen" werktäglich um 15.25h im KiKa ab Montag, 02. Oktober 2006, das ist Yom Kippur (Versöhnungstag), der höchste jüdische Feiertag. "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
07:55
Die Schafe schmeißen für Timmy eine Geburtstagsparty. Doch dann sitzen plötzlich alle vor dem Fernseher. Außerdem bekommt Shaun Besuch von einem Außerirdischen, mit dem es auch sehr lustig werden kann.
08:00
Viele Paare verfolgen gemeinsame Ziele. Aber was, wenn das große Vorhaben nicht gelingt? Hält die Beziehung das aus? In der dritten Staffel der ARD-Mediatheks-Serie "3 Paare, ein Ziel" geht es um den großen Traum von Christina und Ali, Mandy und Ben und Eva und Jakob, sich selbstständig zu machen. Sie haben jeweils ein klares Ziel vor Augen, müssen auf dem Weg dahin aber jede Menge Hindernisse überwinden. Auf dieser emotionalen und spannenden Reise dürfen die Zuschauenden die drei Paare begleiten, mit ihnen hoffen und bangen, lachen und weinen. Eva und Jakob sind Mitte Zwanzig, leben in Fürth und sind seit sechs Jahren ein Paar. Beide lieben die Landwirtschaft und ihre Heimat Franken. Vor zwei Jahren hatten sie die Idee, Erdnüsse anzubauen und diese geröstet und gesalzen auf den Markt zu bringen. Das hat bisher noch niemand in Deutschland gewagt! Doch das erste Jahr endet in einer riesigen Enttäuschung, weil die Ernte zu gering ausfiel. Nun wagen sie einen neuen Versuch. Diesmal muss es klappen! Auch Christina und Ali sind schon lange ein Paar. Seit ihrem ersten Jahr träumen sie davon, etwas Eigenes aufzubauen. Jetzt riskieren sie den Schritt in die Selbstständigkeit mit einer Autowerkstatt in München. Während Ali als Kfz-Mechaniker in der Werkstatt steht, soll sich Chrissi um Marketing und Buchhaltung kümmern. Sie müssen sich bedingungslos vertrauen, denn sie sind nicht verheiratet, investieren aber gemeinsam. Mandy und Ben leben in der Nähe von Leipzig. Ihr erstes Unternehmen hätte sie fast die Beziehung gekostet und gipfelte schließlich in einer dramatischen Insolvenz. Nun trauen sie sich noch einmal. Mit einem Online-Mentoring-Programm für Paare wollen sie das weitergeben, das sie aus der eigenen Krise gelernt haben. Doch wird es diesmal funktionieren? Und wird sich ihr Traum erfüllen, damit so viel Geld zu verdienen, dass sie mit ihren beiden Kindern auf große Reise gehen können?
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
11:45
Auf der ARD Room Tour öffnen Bewohnerinnen und Bewohner die Tür zu ihrem Zuhause und führen durch ihren privaten Lebensraum.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
13:15
Happy Balance ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders unsere Faszien anspricht. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen unseren ganzen Körper. Sie bilden ein Netzwerk aus Bindegewebe, halten all diese Strukturen einzeln für sich fest und umhüllen und verbinden sie wie ein Ganzkörperanzug! Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, TELE-GYM-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen für Sie zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, das macht automatisch erfrischend wach und mental aktiv. Denn wenn viele unserer Muskelgruppen gleichzeitig angesteuert werden, ist die Konzentration gefragt! Außerdem fördern Sie mit Balance- und Rotationsübungen Ihre Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen Ihren Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird Ihr ganzer Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren und so Ihrem Zeit- und Energiebudget optimal anpassen. "Happy Balance" weckt Ihre Sinne, bringt Energie, formt Ihre Figur, ist gut für die Gelenke und den Rücken und tut einfach gut!
13:30
Die Welt von morgen
14:00
Die Dokumentation begleitet Menschen, in deren Leben der Darm eine besondere Rolle spielt, und die offen über das Tabuthema sprechen. Jana Eberhart hat einen stressigen Alltag. Die Studentin arbeitet als Model und ist leidenschaftliche Sportlerin. Sie steht vor einem Ironman-Wettkampf. Kann eine Ernährungsumstellung ihren Darm so stärken, dass sie bessere Leistungen erzielen kann? Der Sport- und Ernährungsberater Dr. Jens Freese begleitet Jana bei ihrem Vorhaben über einen längeren Zeitraum. Der Schauspieler und Fitness-Influencer Philipp Stehler lebt mit der chronischen Darmentzündung Colitis ulcerosa, sein Dickdarm musste operativ entfernt werden. Philipp Stehler redet offen über sein damaliges und heutiges Leben. Bestand sein Speiseplan früher vorwiegend aus Fleisch und Protein-Shakes, so ernährt er sich heute vegan und praktiziert täglich Yoga und Meditation. Carina Speck lebt seit 13 Jahren mit dem Reizdarmsyndrom. Blähbauch, Durchfälle oder Magenkrämpfe begleiten sie bei allem, was sie macht. Auf Instagram und TikTok gibt sie Tipps, wie Reisen auch mit Reizdarm funktionieren kann. Dr. Miriam Stengel vom SRH Klinikum Sigmaringen gibt ihr Empfehlungen, wie sie die Beschwerden besser in den Griff bekommen kann. Die Reizdarmexpertin entwickelte die offiziellen deutschen Richtlinien zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit. Komplexe Prozesse und Zusammenhänge zwischen Mikrobiom, Darmgesundheit und Auswirkungen auf den gesamten Körper erklärt Prof. Dr. Tanja Kühbacher. Die Internistin und Gastroenterologin forscht über den Zusammenhang zwischen Mikrobiom und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und ist Vorsitzende der Stiftung Darmerkrankungen.
14:45
15:15
2023 machte eine Meldung Schlagzeilen: 37 Erstklässler:innen der Gräfenau-Grundschule in Ludwigshafen waren sitzengeblieben - fast jedes dritte Kind. Doch was nach Einzelfall klingt, ist Teil eines alarmierenden Trends: Immer weniger Kinder beherrschen zentrale Fähigkeiten, um die erste Klasse zu bestehen. Manche scheitern an der Sprache, andere können keinen Stift halten. Dabei ist seit dem PISA-Schock vor 25 Jahren klar, wie wichtig frühkindliche Bildung ist. Die Dokumentation begleitet exklusiv eine erste Klasse ein Schuljahr lang; zeigt, wie Kinder mit Sprachproblemen kämpfen; Lehrer:innen und Erzieher:innen am System verzweifeln und Förderkonzepte immer wieder scheitern. Der Film fragt auch, was es für einen besseren Übergang zwischen Kita und Schule braucht, und sucht nach Lösungen, damit Kinder nicht bereits in der Grundschule abgehängt werden.
16:00
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
16:30
16:45
Sie besteigen Berge, schwimmen durch Flüsse oder kämpfen sich einen Weg durch eisige Wüsten - und das aus einem einzige Grund: um zur Schule zu gelangen. Die Kinder in dieser Serie müssen ihren Schulweg unter extremen Bedingungen absolvieren. Keine Straßen, keine Verkehrsmittel, dafür aber atemberaubende Landschaften und nicht selten wilde Tiere.
17:30
Ganz im Osten von Südtirol, kurz vor der Grenze zum österreichischen Osttirol, liegt das Sextner Tal auf 1.300 Meter Höhe. Eingerahmt von den Dolomiten leben hier die Menschen ganz traditionell im Rhythmus der Jahreszeiten. Im Spätsommer bereiten sich Bauern wie die Familie Holzer-Tschurtschenthaler auf den Almabtrieb und den dazugehörigen Festumzug vor. Doch plötzlicher starker Schneefall bringt diesmal die Pläne des Almhirten Hannes Tschurtschenthaler durcheinander. Filmautor Stephan Düfel zeigt in dieser Dokumentation, wie die Bauern und Bäuerinnen in Sexten die Herausforderungen meistern, die ihnen die Natur stellt. Nebenher werden in der Region viele handwerkliche Traditionen bewahrt, so pflegt Monika Tschurtschenthaler das Wollspinnen, die Familie Zacher das Filzen und Albert und Florian Tschurtschenthaler die Holzschnitzkunst. Und der Geschichtsforscher Rupert Gietl blickt zurück auf die Zeit, als das Tal noch zu Österreich gehörte.
18:15
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
18:45
1963 entdeckte der Astronom Maarten Schmidt den Quasar 3C273 - ein winziges, aber unvorstellbar helles Objekt, das eine ganze Galaxie um sich herumschleudert. In seinem Zentrum: ein supermassives Schwarzes Loch, das als größte Energiequelle des Universums gilt. "Wir reden hier über die allergrößte Energiequelle, die wir kennen", sagt Dr. Sarah Bosman, Kosmologin am Max-Planck-Institut für Astronomie. Könnten wir ein kleines Schwarzes Loch "erzeugen und isolieren, würde es die Erde für 150 Millionen Jahre mit Strom versorgen." Klingt fantastisch und abwegig zugleich, trotzdem, wie realistisch ist diese Vision? Seit über 50 Jahren gibt es Theorien, wie man Schwarze Löcher anzapfen könnte: durch das Abbremsen ihrer Rotation, das Nutzen der Hitze ihrer Plasmascheiben oder das Abfangen ihrer gewaltigen Energiesäulen. Klingt nach Science-Fiction - doch vor knapp hundert Jahren galt auch die Kernspaltung als unmöglich. Doch was, wenn wir dieser Energiequelle gefährlich nah kommen? Im Frühjahr 2025 sorgten Schlagzeilen wie "Physiker erzeugt Schwarze-Loch-Bombe" für Aufsehen. Stehen wir kurz davor, das größte - und riskanteste - Energiepotenzial des Universums zu entfesseln?
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Bei "Wissen vor acht - Erde" geht es um unseren Planeten. Eckart von Hirschhausen erzählt von den ganz großen Zusammenhängen, wie globalen Wetter- und Klimaphänomenen - aber auch von den ganz kleinen, fast unsichtbaren Wundern, die sich jeden Tag im Mikrokosmos ereignen. Und alles Leben auf unserem Planeten hängt am Ende wieder mit uns selbst zusammen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der schnellste Weg mit der Bahn von Paris an die Côte d'Azur verläuft über Lyon und Marseille. Wer etwas mehr Zeit hat und einen nicht so bekannten, aber mindestens genauso schönen Küstenabschnitt entdecken möchte, steigt 50 Kilometer vor Marseille in Miramas um in den Train de la Côte Bleue. Dieser Zug fährt auf einer der schönsten Panoramastrecken Südfrankreichs, 60 Kilometer größtenteils entlang der Mittelmeerküste mit herrlichen Sandstränden, lauschigen Felsbuchten und glasklaren Flüsschen. Die Côte Bleue ist weniger bekannt als ihre große Schwester Côte d'Azur, dafür aber längst nicht so überlaufen. Es bietet sich eine Kombination aus Zugfahrt und Wanderung auf dem Küstenweg an. Wir kommen an Orte ohne Straße, wo uns nur die Füße oder die Bahn hinbringen.
21:00
Die 1949 gegründete Volksrepublik China hat seit damals viele Veränderungen durchgemacht. Eine Sache hat sich jedoch nicht verändert: Es gibt nur eine Partei, die Kommunistische Partei, und diese herrscht unumschränkt. Diese Partei zieht bis heute sofort die Zügel an, wenn ihr Führungs- und Alleinvertretungsanspruch in Zweifel gezogen wird. In unseren Tagen ist China eine wirtschaftliche Weltmacht, aber noch zu Beginn der Siebzigerjahre konnte man sich dies kaum vorstellen. Gerd Ruge, der große und berühmte Auslandskorrespondent der ARD, war 1972 zum ersten Mal in China gewesen. Als er 1987 seine große Dokumentation "China - Markt statt Mao" drehte, war er erstaunt über den immensen wirtschaftlichen Fortschritt, der sich in diesen 15 Jahren ereignet hatte: In der Neunmillionenstadt Peking gab es nämlich bereits 10 000 Privatautos! Er sah China insgesamt auf einem guten Weg, wenngleich er feststellte: "Nicht Politisierung sondern der Rückzug ins kleine Glück des Privatlebens ist der neue Trend!"
21:50
1989 änderte sich der Kurs der Kommunistischen Partei Chinas. Aufgeschreckt durch den beginnenden Zerfall der kommunistischen Parteien in der Sowjetunion und den anderen Staaten des Ostblocks erklärte Regierungschef Deng Xiaoping Millionen von Bürgerinnen und Bürger zu Staatsfeinden. Denn sie hatten es gewagt, an Demonstrationen für mehr persönliche Freiheit teilzunehmen. Gegen diese "Feinde des Staates" durften auf Weisung von Deng auch Panzer eingesetzt werden, wie die grausam-gewalttätige Niederschlagung der Massendemonstration am Tian'anmen-Platz im Juni 1989 nachdrücklich belegte. Jürgen Bertram zeigte in seiner Dokumentation für den NDR vom September 1989, wie es zu diesen Massendemonstrationen gekommen war. Und dass sich die in dem vorangegangenen Film von Gerd Ruge zwei Jahre zuvor geäußerten Hoffnungen nicht erfüllt hatten.
22:30
Lutz Mahlerwein berichtet in seiner Auslandsreportage aus dem Jahr 1995 von Arbeitern, die glücklich darüber sind, in der Fahrradfabrik arbeiten zu dürfen. Die Bauarbeiter hingegen, die als Wanderarbeiter in der Großstadt Shenzhen leben, fühlen sich nicht wohl. Ein Unternehmer wiederum erklärt: "Wir können mit der Entwicklung der Marktwirtschaft in China zufrieden sein... wir hoffen, daß China so schnell wie möglich ein Rechtsstaat wird." Das alte Hafenstädtchen Shenzhen mit 30.000 Einwohnern wurde in den 1980er-Jahren eine Drei-Millionen-Metropole und ist heute die reichste Stadt Chinas. Mahlerwein zeigte 1996 den Wirtschaftsaufschwung im Süden Chinas und den beginnenden Wohlstand für die dort lebenden Menschen. Aber Millionen von Wanderarbeitern aus dem Norden und aus Zentralchina waren damals auf Arbeitssuche in Südchina. Denn es gab ein immer stärker wachsendes wirtschaftliches und soziales Gefälle in China. Insgesamt gab es in China eine zunehmende Armut im Norden und eine steigende Kriminalitätsrate. Bereits in diesen Jahren sah Mahlerwein in China die Umweltzerstörungen durch das rigorose Vorantreiben der Wirtschaft und durch auswuchernde Industrieansiedlungen.
23:15
Nach seinem Ausstieg bei Depeche Mode gründet Vince Clarke gemeinsam mit Sänger Andy Bell die Band Erasure. Mit eingängigen Synthie-Pop-Songs wie "Oh L'Amour" machen die Briten seit Mitte der 1980er auf sich aufmerksam, so auch im Münchner Alabama. Ein Konzertausschnitt aus dem Jahr 1986. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:30
"I Just Died in Your Arms Tonight" - mit dieser Zeile schreiben sich Cutting Crew Mitte der 1980er in die Popgeschichte. Die britische Band um Sänger Nick Van Eede landet mit ihrem Debütalbum "Broadcast" einen internationalen Erfolg und begeistert auch das Publikum in der Münchner Alabamahalle. Ein Konzertausschnitt aus dem Jahr 1987. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:55
Indie-Pop und gesellschaftskritische Texte: Damit machen The Housemartins Mitte der 1980er weit über ihre britische Heimat hinaus auf sich aufmerksam. Dass die Musiker auch gesanglich überzeugen, zeigen sie unter anderem mit ihrer A-cappella-Version von "Caravan of Love". Am Bass steht übrigens ein gewisser Norman Cook, der später unter dem Künstlernamen Fatboy Slim seine Weltkarriere startet. Ein Konzertausschnitt aus dem Jahr 1986. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.