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TV Programm für ARD-alpha am 07.09.2026

alpha-centauri 04:05

alpha-centauri: Was ist dunkle Energie?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night classics 04:20

Space Night classics: moon-walks

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

Bob Ross - The Joy of Painting 05:30

Bob Ross - The Joy of Painting: Frosty Winter Morn

Malerei

"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.

Bon Courage 06:00

Bon Courage: La vente aux enchères - Französisch für Anfänger

Französisch

Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.

TELEKOLLEG Französisch 06:30

TELEKOLLEG Französisch: Esquisses de France - Grenoble et Lyon

Französisch

Ausgewählte Regionen Frankreichs werden in diesen musisch-akzentuierten Dokumentationen in ihrer geographischen, gesellschaftlichen und kulturellen Besonderheit dargestellt. Landschaftliche Schönheiten gehören ebenso dazu wie Zentren wirtschaftlicher Bedeutung, Stätten der bildenden Kunst oder Schauplätze der Literatur. Interviews mit Franzosen verschiedenster Lebensbereiche vermitteln zusätzlich ein authentisches Bild von "Frankreich heute". Die formale Gestalt der Sendereihe orientiert sich bewusst an der Skizze, deren Reiz gerade darin besteht, dem Betrachter eine Anregung zu eigenen weiterführenden Entdeckungen zu geben. Die Sendungen werden in französischer Sprache ausgestrahlt.

Wissen macht Ah! 07:00

Wissen macht Ah!: Urlaub im Urwald

Kindersendung

Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.

POV - Deine Geschichte zählt 07:25

POV - Deine Geschichte zählt: Faszination Techno · Mehr als nur Party

Kindersendung

Leonie (16) fühlt sich in der Schule oft ausgeschlossen. Halt findet sie in Musik, Konzerten und Online-Fan-Communitys, ihrem Safe Space. Dort lernt sie auch Anna (16) kennen, mit der sie mittlerweile seit über zwei Jahren eng befreundet ist - ohne sich je im echten Leben getroffen zu haben. Kurz vor dem Konzert ihrer Lieblingskünstlerin Magda begegnen sich Leonie und Anna zum ersten Mal im echten Leben. Wie wird sich dieser Moment anfühlen? Im Reportageformat "POV - Deine Geschichte zählt" begleitet Host Valentin Wilczek ihr erstes Treffen. Eine Geschichte über Nähe im Netz, Mut und die Frage, was echte Freundschaft heute bedeutet.

Willi wills wissen 07:35

Willi wills wissen: Wer macht das Auto mobil?

Kindermagazin

Pressetext Wer macht das Auto mobil? Ungefähr 44 Millionen Autos fahren auf Deutschlands Straßen, vom niegel-nagel-neuen Superluxusschlitten bis zur uralten Rostschüssel. Alle sind sie mal gebaut worden, aber wie? Willi will´s - na klar - wissen und erfährt es bei der Firma Porsche in Zuffenhausen bei Stuttgart. Erste Stufe: Der Entwurf. Zunächst zeichnet Automobildesigner Matthias das Auto ganz normal mit Kugelschreiber auf ein Blatt Papier. Um zu beurteilen, ob das Auto auch wirklich gut aussieht, baut Modelleur Peter ein Modell aus Plastilin. In Originalgröße! Alles sieht aus, wie bei einem echten Auto! Erst wenn alle Details stimmen, geht das neue Auto in Produktion. Und da geht ohne Roboter gar nichts! Tag und Nacht sind die elektronischen Mechaniker am Fließband dabei, aus Hunderten von Einzelteilen einen flotten Flitzer zusammen zu bauen. Aber nicht jeder Arbeitsschritt ist automatisiert. Menschen werden auch gebraucht, damit alle Teile an den richtigen Platz kommen und das Auto schließlich anspringt, wenn es blitzblank vom Band rollt. Nächste Station für Willi: Der Windkanal. Ein riesiger Rotor erzeugt hier innerhalb von wenigen Sekunden Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h. So kann die Windschnittigkeit des Wagens untersucht und verbessert werden. Und wie sich so ein Sportflitzer während der Fahrt nun wirklich anfühlt, das erfährt Willi schließlich im wahrsten Sinne des Wortes auf der Teststrecke. Als Beifahrer von Testpilot Roland jagt er mit Turbospeed über lange Geraden, über Bodenwellen und enge Kurven. Achtung, Willi kommt! "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.

3 Paare, ein Ziel - Wir machen uns selbstständig 08:00

3 Paare, ein Ziel - Wir machen uns selbstständig: Einfach machen?

Beruf und Bildung

Viele Paare verfolgen gemeinsame Ziele. Aber was, wenn das große Vorhaben nicht gelingt? Hält die Beziehung das aus? In der dritten Staffel der ARD-Mediatheks-Serie "3 Paare, ein Ziel" geht es um den großen Traum von Christina und Ali, Mandy und Ben und Eva und Jakob, sich selbstständig zu machen. Sie haben jeweils ein klares Ziel vor Augen, müssen auf dem Weg dahin aber jede Menge Hindernisse überwinden. Auf dieser emotionalen und spannenden Reise dürfen die Zuschauenden die drei Paare begleiten, mit ihnen hoffen und bangen, lachen und weinen. Eva und Jakob sind Mitte Zwanzig, leben in Fürth und sind seit sechs Jahren ein Paar. Beide lieben die Landwirtschaft und ihre Heimat Franken. Vor zwei Jahren hatten sie die Idee, Erdnüsse anzubauen und diese geröstet und gesalzen auf den Markt zu bringen. Das hat bisher noch niemand in Deutschland gewagt! Doch das erste Jahr endet in einer riesigen Enttäuschung, weil die Ernte zu gering ausfiel. Nun wagen sie einen neuen Versuch. Diesmal muss es klappen! Auch Christina und Ali sind schon lange ein Paar. Seit ihrem ersten Jahr träumen sie davon, etwas Eigenes aufzubauen. Jetzt riskieren sie den Schritt in die Selbstständigkeit mit einer Autowerkstatt in München. Während Ali als Kfz-Mechaniker in der Werkstatt steht, soll sich Chrissi um Marketing und Buchhaltung kümmern. Sie müssen sich bedingungslos vertrauen, denn sie sind nicht verheiratet, investieren aber gemeinsam. Mandy und Ben leben in der Nähe von Leipzig. Ihr erstes Unternehmen hätte sie fast die Beziehung gekostet und gipfelte schließlich in einer dramatischen Insolvenz. Nun trauen sie sich noch einmal. Mit einem Online-Mentoring-Programm für Paare wollen sie das weitergeben, das sie aus der eigenen Krise gelernt haben. Doch wird es diesmal funktionieren? Und wird sich ihr Traum erfüllen, damit so viel Geld zu verdienen, dass sie mit ihren beiden Kindern auf große Reise gehen können?

Tele-Gym 08:30

Tele-Gym: Starker Rücken

Fitness

Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer Eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training! Um den Rücken komplett zu trainieren braucht der Übende allerdings von Zeit zu Zeit neue Herausforderungen. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balanceübungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Der Zuschauer lernt die Positionen sicher auszuführen und die Atmung sinnvoll zu integrieren. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten angeleitet. Dieses Programm ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet. Rückenpatienten mit akuten Beschwerden sollten jedoch vor dem Mitmachen einen Facharzt konsultieren!

Panoramabilder 08:45

Panoramabilder

Kamerafahrt

Schnittgut. Alles aus dem Garten 10:00

Schnittgut. Alles aus dem Garten: Dahlien und Begleiter - Obstgehölze - Rosen vermehren

Infomagazin

Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.

aktiv und gesund 10:30

aktiv und gesund: Ginseng - Leistenbruch - Yoga für Männer

Fitness

Rund um die Tuxer Alpen 11:00

Rund um die Tuxer Alpen

Land und Leute

ARD Room Tour 11:45

ARD Room Tour: Ganzes Haus mit 500 Euro eingerichtet

Haus/Bauen/Wohnen

Auf der ARD Room Tour öffnen Bewohnerinnen und Bewohner die Tür zu ihrem Zuhause und führen durch ihren privaten Lebensraum.

Tagesgespräch 12:05

Tagesgespräch

Gespräch

Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.

Fit aktiv für Junggebliebene - Sportsendung zum Mitmachen 13:00

Fit aktiv für Junggebliebene - Sportsendung zum Mitmachen

Fitness

Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.

kreuz und quer 13:30

kreuz und quer: Schicksalsglaube

Dokumentation

Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.

Prisma 14:05

Prisma

Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.

42 - Die Antwort auf fast alles 14:20

42 - Die Antwort auf fast alles: Schlummert in jedem ein Trauma?

Infomagazin

Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.

Global Us 14:50

Global Us: Was uns alle verbindet

Infomagazin

Frauen tragen die Hälfte des Himmels (1979) 15:15

Frauen tragen die Hälfte des Himmels (1979)

Dokumentation

"Frauen tragen die Hälfte des Himmels" - dieses Wort stammt von Mao Tse-tung und gemeint ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Volksrepublik China. Zlata Findeis und Joschi H. von Miserony gingen in Ihrem Film aus dem Jahr 1979 der Frage nach, wie es um diese Gleichberechtigung der Frauen in China steht. Mao war damals seit drei Jahren tot, die Viererbande verhaftet und von Maos Nachfolger Deng Xiaoping wurde ein wirtschaftlicher Liberalisierungskurs angestoßen, durch dessen Erfolg Deng für viele Jahre seine Macht konsolidieren konnte. In den dreißig Jahren seit Gründung der Volksrepublik China hatte sich viel getan auf dem Gebiet der Frauenemanzipation: 1950 wurde das Gesetz verabschiedet, das den Frauen die freie Wahl des Ehepartners ermöglichte, 1953 wurden sie arbeitsrechtlich und im Hinblick auf die Entlohnung den Männern gleichgestellt. Ebenfalls 1953 erhielten sie das volle Wahlrecht - was auch immer dies im chinesischen Kommunismus bedeutet haben mag. Auf jeden Fall war es so, dass Frau Findeis und Herr Miserony auch auf Frauen trafen, die sich sehr wohl noch an die Zeit davor, an das China vor dem Kommunismus erinnern konnten. Für die Frauen waren jene Veränderungen wirklich fundamental, auch wenn Ende der Siebzigerjahre vor einer deutschen Kamera die Frauen noch sehr ideologisch argumentierten. Die Familie einer Arbeiterin in einer Textilfabrik lebt zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in einer Zweizimmerwohnung in einer Werkssiedlung. Sie vermitteln glaubhaft, es gehe ihnen gut. Der Mann - er hat Zeit, denn er hat Nachtschicht - kocht für die Familie zu Mittag Fische, Rippchen, Paprika mit Schweineschnitzel und scharfes Schweinefleisch. Dazu gibt es selbstverständlich Reis. Die beiden Filmemacher geben allerdings zu, dass ihnen so ein Festessen wie ein Potemkinsches Dorf vorkommt. Und dass sie das Hotel sowieso nur in Begleitung verlassen durften. Wo und was gedreht werden durfte, war streng reglementiert. Und wie war das mit der Gleichberechtigung? Der Sohn der Textilarbeiterin antwortet auf die Frage, ob er und seine Frau neben der Tochter noch weitere Kinder haben möchten: "Nein. Unser Kind ist zwar nur ein Mädchen, aber jetzt sind die Frauen den Männern gleichgestellt…" Das heißt, diesbezüglich hatte China eben doch noch einen langen Weg vor sich. Aber schon 1979 klärte der Film die Zuschauer über die weiteren Planungen des Zentralkomitees der chinesischen KP auf: Bis zum Ende des Jahres 1980 müsse ein Drittel aller Industrieunternehmen im Lande nach dem Beispiel eines erfolgreichen Musterbetriebs organisiert werden. Denn das Ziel sei, "bis zum Jahr 2000 durch die Modernisierung von Landwirtschaft, Industrie, Landesverteidigung sowie Wissenschaft und Technik China eine führende Stellung unter den Industrienationen zu verschaffen."

Zwischen Tsingtao und Wuhan - Deutsche Spuren in China (1982) 16:00

Zwischen Tsingtao und Wuhan - Deutsche Spuren in China (1982)

Land und Leute

"J.F. Weule, Bockenem am Harz" steht auf der Kirchturmuhr der evangelischen Christuskirche - in Tsingtao. Dort findet in den frühen 1980er-Jahren sonntags sogar eine Messe statt. Die Erben Maos waren nämlich ein klein wenig liberaler geworden und Hans Wilhelm Vahlefeld - bereits seit Ende der Fünfziger der erste Ostasien-Korrespondent der ARD - suchte 1982 für den NDR nach deutschen Spuren in China. Dazu reiste er zunächst nach Tsingtao, immerhin von 1897 bis 1914 Hauptstadt des "Deutschen Schutzgebiets Kiautschou" und somit deutsche Kolonie. Zum Bahnhof in Tsingtao, erbaut im deutschen Stil von den Kolonialherren, führte einst die "Kieler Straße". Der Bahnhof stand 1982 noch, aber die Straße war längst umbenannt, denn das offizielle China verleugnete diese deutsche Epoche. Von Tsingtao fährt Vahlefeld weiter nach Shanghai und dort zu den deutschen Arbeitern, die auf der damals einzigen deutschen Baustelle in ganz China eine Aromatenanlage errichten, mit der aus Rohöl Kunstfasern hergestellt werden können. Shanghai war und ist Chinas größte Stadt: 1980 lebten dort 12 Millionen Menschen. Das erste Großprojekt zwischen Deutschland und China hatte es hingegen in Wuhan gegeben, der dritten Station von Vahlefelds Reportage: ein Stahlkombinat, das 1978 nach einiger Verzögerung die Arbeit aufgenommen hatte. Die Facharbeiter für dieses Werk wurden z.T. in Deutschland ausgebildet: Mit einem von ihnen konnte sich Vahlefeld tatsächlich auf Deutsch unterhalten. Er sagt, das moderne deutsche Management habe ihn während seiner Zeit in Deutschland am meisten beeindruckt. Ans deutsche Essen habe er sich mit der Zeit gewöhnt und das deutsche Pils habe ihm geschmeckt. Die Eingewöhnung der deutschen Arbeiter und deren Familien, die in China auf Auslandseinsatz sind, scheint wegen der Sprachbarriere hingegen schwieriger zu sein. Begeistert sind die Frauen der deutschen Arbeiter aber von der medizinischen Versorgung für sie in China. Die chinesische Medizinprofessorin kann ebenfalls Deutsch, sie lernte es vor Jahrzehnen in Shanghai auf der Universität, wo sie von deutschen Medizinern ausgebildet wurde. Und auf einmal ist dort im fernen China von München die Rede: Ende der Dreißigerjahre verliebte sich eine aus dem Allgäu stammende angehende Medizinstudentin in einen am Schwabinger Krankenhaus arbeitenden chinesischen Arzt. Heute, also im Jahr 1982, sind sie seit Jahrzehnten verheiratet, und leben in Wuhan: Er ist dort Professor am Universitätskrankenhaus und einer der berühmtesten Chirurgen in ganz China. Mit chinesischen Studenten, die Deutsch gelernt haben und demnächst in Westdeutschland studieren wollen, spricht Vahlefeld auch über das geteilte Deutschland - ganz offen, wie er sagt und nicht mehr ideologisch eingefärbt wie noch wenige Jahre zuvor. Einer der Studenten sagt in diesem Jahr 1982: "Eines Tages sollte Deutschland doch wiedervereinigt sein." Und dann rezitiert ein anderer Student fast fehlerfrei die letzten Zeilen des Gedichts "Prometheus" von Goethe, dessen 150. Todestag man damals auch an der Universität in Peking feierte. Die Probleme, die diese jungen Menschen mit ihren Eltern haben, unterscheiden sich zumindest in einem Punkt nicht von den Problemen der jungen Menschen in Deutschland. Sie erzählen, dass ihre Eltern mit ihrem Musikgeschmack nichts anfangen können, sogar böse werden, wenn sie z. B. die Musik der Beatles hören.

Reiseland China (1980) 16:45

Reiseland China (1980)

Tourismus

Ab dem Ende der 1970er-Jahre waren in China geführte Gruppenreisen für ausländische Touristen möglich. Was sahen die Reisenden damals? Franz Lazi und Heinz von Matthey drehten 1980 für den Bayerischen Rundfunk einen Dokumentarfilm über China aus der Sicht potentieller Touristen. Die fürchterliche Zeit der Kulturrevolution war vorbei, der einfarbige Mao-Look auf den Straßen mindestens der großen Städte verschwunden - China fing an, bunt zu werden. Peking hatte 1980 circa sieben Millionen Einwohner, drei Millionen Fahrräder, 30.000 Busse und ein paar Dutzend Personenwagen - selbstverständlich keine Privatautos. Und man sieht im Film: Auf dem Tian'anmen-Platz fahren quasi nur Fahrräder. Dass dieser Platz keine zehn Jahre später Schauplatz einer großen Tragödie werden sollte, wusste damals noch niemand. Von Peking aus geht es mit dem Schnellzug nach Wuxi am Taihu-See. Damals hatten noch nicht alle chinesischen Wohnungen eine eigene Küche und so konstatieren die Filmemacher: Es duftete aufgrund der vielen kleinen Garküchen überall in der Stadt nach Reis mit Huhn, Gemüse, Fisch, würzigen Suppen oder Bohnenquark. Bohnenquark? Heute heißt das Tofu. Von Wuxi geht es in der nahegelegene Suzhou. Diese Stadt wird aufgrund seiner vielen schönen Kanäle und Brücken das "Venedig des Ostens" genannt. Aber sie ist auch seit 1.000 Jahren die Heimat der Seide. In der dortigen Seidenproduktion hält das Akkordsystem nur langsam Einzug, denn bis jetzt, also bis 1980, galt eigentlich: "Wenn schon viel und fleißig gearbeitet werden muss, dann wenigstens gemütlich!" Was macht man dort mit der Seide? Z.B. Seidenstickereien, phantastische Seidenstickereien! Auch der kommunistischen Führung ist nun das Weiterleben dieser Jahrtausende alten Kunst ein Anliegen. Die Stickerinnen machen alle zwei Stunden unter Anleitung Augengymnastik. Das hilft scheinbar, denn kaum eine trägt trotz dieser Arbeit eine Brille. Von Suzhou geht es in die chinesische Traumgegend schlechthin, nach Guilin, früher auf Deutsch Kweilin genannt, in diese wunderschöne Hügellandschaft am Li Jiang. Insgesamt konnten die Filmemacher 1980 konstatieren: Niemand in China lebt im Luxus, aber es muss auch niemand hungern. Vom gesamten Einkommen einer Familie - vermutlich einer extra fürs Filmteam ausgesuchten Musterfamilie - gehen für Miete, Strom, Wasser und Heizung nur fünf Prozent drauf! Da fällt es natürlich leichter, nach den "fünf großen Anschaffungen" zu streben, die damals die meisten Chinesen als Ziel hatten: ein Fahrrad (Preis: drei Monatslöhne), eine Nähmaschine (vier Monatslöhne), eine Armbanduhr (drei bis vier Monatslöhne), ein Transistorradio (zwei Monatslöhne) und ein Schwarzweiß-Fernsehgerät (sechs Monatslöhne). Ob die Aussage der Filmemacher, dass in China Minderheiten wie z.B. die Tibeter inzwischen voll anerkannt worden sind, damals richtig gewesen ist, sei allerdings dahingesellt.

Zwischen Spessart und Karwendel 17:30

Zwischen Spessart und Karwendel

Landschaftsbild

Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.

Das Erbe der Waldeck - Ein Festival im Hunsrück 18:15

Das Erbe der Waldeck - Ein Festival im Hunsrück

Dokumentation

Im Karlsruher Zoo ist er ein Star. Mika, der kleine Eisbär. Ein Jahr alt, setzt er schon Zeichen für den Artenschutz: Als limitierte Klein-Skulptur in Ton, geformt von der Bildhauerin Irmela Maier. Überlebensgroß gibt es ihn auch, als Urs. Trocken und gebrannt wird er als Tonskulptur im Karlsruher Zoo aufgestellt. In bester Gesellschaft von Panda, Elefant, Flusspferd, Pinguin und Giraffe. Dieser Film erzählt von Urs und Irmela, vom Karlsruher Zoo und dessen einzigartigem Kunst- und Artenschutzprojekt.

Einfach genial 18:45

Einfach genial

Infomagazin

Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?

Vom Ahorn bis zur Zwiebel 19:10

Vom Ahorn bis zur Zwiebel: Der Apfel

Dokumentation

Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.

Die Frage 19:15

Die Frage

Reportage

nano 19:30

nano

Magazin

Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Länder-Menschen-Abenteuer 20:15

Länder-Menschen-Abenteuer: Das Königreich Jordanien - Zwischen Wüste, Wadi und Weltwunder

Land und Leute

Der Süden Jordaniens steckt voller Wunder: zwischen dem Toten Meer und dem Roten Meer liegt die Felsenstadt Petra. Mit ihren steinernen Grabkammern ist sie eines der "sieben neuen Weltwunder". Die einzigartige Sandwüste Wadi Rum ist Drehort zahlreicher Sciene-Fiction-Filme. In Akaba, der einzigen größeren Stadt im Süden des Landes, hat Jordanien einen wichtigen Zugang zum Roten Meer. Jährlich kommen rund eine Million Besucherinnen und Besucher in die Stadt Petra. Viele von ihnen nutzen für die Erkundung des Areals Esel, Pferde oder Kamele. Vor einigen Jahren schlugen Tierschützer Alarm, viele der Tiere waren in schlechtem Zustand. Deshalb wurde die PETA Veterinary Clinic gegründet, Dr. Mini Aravind und ihr Tierarztteam ist seitdem jeden Tag in Petra unterwegs. In Wadi Rum leben noch heute Beduinen, die Nomadenvölker Arabiens. Faisal Al Zaraydeh pflegt hier eine alte Tradition: Sandtherapie. Der Wüstensand gilt als mineralienreich. Faisal behandelt mit ihm Gelenk- oder Rückenbeschwerden, aber auch Erkältungen und Magenprobleme. Mehrmals pro Jahr treten in Wadi Rum die schnellsten Kamele zum Rennen gegeneinander an. Entscheidend ist die perfekte Einstellung des Jockey-Roboters. Mit ihm wird das Kamel sozusagen ferngesteuert. Mutlaq Bani Abieh hat mit seinem Rennkamel nun das erste große Rennen. Jordanien ist eines der trockensten Länder der Erde. Wie sich unter solchen Bedingungen nachhaltig Landwirtschaft betreiben lässt, erforschen Wissenschaftler in sogenannten Greenhouses. In der Anlage verdunstet Meerwasser. So kühlt die Luft ab und die Luftfeuchtigkeit steigt. Die Pflanzen benötigen nur wenig frisches Wasser.

Nationalparks der Zukunft - Toronto 21:00

Nationalparks der Zukunft - Toronto

Doku-Reihe

Der 2015 gegründete weltweit erste "urbane Nationalpark" der Welt liegt mitten in Toronto, der größten Metropole Kanadas. Obwohl ringsherum gut fünf Millionen Menschen leben, kann man auf einer Fläche von rund 16.000 Hektar eine verblüffende Vielfalt an Tieren und Pflanzen erleben: Zu den 1.700 Arten zählen Habichte, Kojoten und Stinktiere ebenso wie Biber, Seeadler und Stachelschweine. Kernstück ist das Tal des Rouge River. Neben der Natur schützt der Park auch historische Farmen, die heute noch bewirtschaftet werden. Hier wird versucht, ein neues Nationalparkkonzept umzusetzen, bei dem auch Kulturlandschaften mitsamt ihrer Bevölkerung einbezogen sind. Die Menschen sollen die Natur in ihrer nächsten Umgebung kennen, schätzen und schützen lernen. Die Studentin Kaylen hat eine App entwickelt, mit der man den Park entdecken kann. Es gibt Camping-Schnupperkurse, denn für so manche Städter sind Wälder oder Sümpfe ungewohnt, sogar bedrohlich. Einen anderen Weg beschreitet die naturbegeisterte Krista, sie bietet Kurse im "Waldbaden" an, bei denen die Teilnehmer ganz sanft der Natur näherkommen. Auch der mennonitische Bauer, der mit seiner Familie auf dem Gelände lebt, oder die Biologen, die seltene Schildkröten auswildern und Feuchtbiotope renaturieren, haben eine besondere Beziehung zum Park. Da in Kanada alles größer ist als anderswo, ist dieser "Stadtpark" etwa 22-mal größer als der Central Park in New York. Doch die unmittelbare Nähe zur Großstadt bedeutet auch Gefahren: Stadtviertel wuchern bis an die Parkgrenzen, an Wochenenden sind die Strände überfüllt. Mancherorts stört Straßenlärm, denn eine der wichtigsten Autobahnen Kanadas führt quer durch den Park. Wie diese Einflüsse minimiert und gesteuert werden können, ist die wichtigste Frage für die Zukunft.

Europas letzte Sherpas, Lastenträger der Tatra 21:45

Europas letzte Sherpas, Lastenträger der Tatra

Reportage

In den Alpen und anderen europäischen Gebirgen wurden sie längst durch Hubschrauber und Seilbahnen ersetzt. Doch in der slowakischen Hohen Tatra, dem kleinsten Hochgebirge Europas, gibt es sie noch - Lastenträger. Bis zu 100 Kilo wiegen die beladenen Holzgestelle, mit denen die so genannten Tatra-Sherpas die abgelegenen Berghütten im Nationalpark mit dem Nötigsten versorgen. Lastenträger gibt es kaum noch. In den Alpen und anderen europäischen Gebirgen wurden sie längst durch Hubschrauber und Seilbahnen ersetzt. Doch in der slowakischen Hohen Tatra, dem kleinsten Hochgebirge Europas, gibt es sie noch. In diesem streng geschützten Nationalpark versorgen die so genannten Tatra-Sherpas die abgelegenen Berghütten mit dem Nötigsten. Durch ihren Mut und ihre knochenharte Arbeit sichern sie die Ursprünglichkeit ihrer slowakischen Heimat. Števo Backor ist einer von heute noch rund 60 Lastenträgern in der Hohen Tatra. Zwei- bis dreimal die Woche belädt der 47-jährige Števo seine selbstgebaute Holz-Kraxe mit Brennholz, Getränken und Lebensmitteln. Bis zu 100 Kilo wiegt sein meterhohes Lasten-Gestell, dessen Tragesystem aus alten Feuerwehrschläuchen besteht. Števos schlanker, durchtrainierter Körper und sein kantiges Gesicht sind ein beeindruckendes Abbild seiner jahrelangen, harten Arbeit in den Bergen. "Nur wenige sind dafür gemacht." Števo geht am liebsten alleine, verfällt in einen meditativen Schritt, arrangiert sich mit Schmerz und Selbstschinderei. Knapp drei Stunden braucht er für die 1.000 Höhenmeter bis zur Zbojnicka-Hütte auf knapp 2.000 Metern. "Oben anzukommen ist immer ein besonderer Moment. Du bist vielleicht erschöpft, aber fühlst dich vollkommen."

Klimazeit 22:15

Klimazeit

Infomagazin

"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.

alpha Uni 22:30

alpha Uni: Job: Hebamme. Bauingenieurwesen

Erwachsenenbildung

Campus Talks 23:00

Campus Talks: Wie funktioniert unser Immunsystem? - Hans-Reimer Rodewald

Wissenschaft

Diesmal erläutert der Immunologe und Leibniz-Preisträger Hans-Reimer Rodewald vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, welche Rolle Stammzellen für die Erhaltung des Immunsystems haben. Und der Komparatist ist Oliver Lubrich von der Universität Bern berichtet, wie ausländische Schriftsteller und Diplomaten den Nationalsozialismus im Dritten Reich erlebt haben.

The Day - News in Review 23:30

The Day - News in Review

Nachrichten

DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.