04:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:15
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
05:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
What's your name, are you German. Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some" oder "any"? Wann heißt es "he was" und wann "he has been"? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert Englisch für Anfänger in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
06:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
07:00
07:30
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:55
Die Hosts Kiara Jade, Noel Dederichs, Helena Heck und Valentin Wilczek begegnen spannenden jungen Menschen, die Mut machen und Lösungen für persönliche oder auch gesellschaftliche Probleme finden. Die Erzählweise orientiert sich an den Prinzipien des konstruktiven Journalismus: Statt Defizite zu betonen, konzentriert sich das Format auf Lösungsansätze, Perspektivwechsel und inspirierende Ideen.
08:05
Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Ganz besonders Frauen haben oft den Wunsch, sich nach Musik zu bewegen, trauen sich aber nicht, das im Fitnessstudio und damit in der "Öffentlichkeit" zu machen. Wir bringen das Training direkt nach Hause ins Wohnzimmer: Mit den Dance Workouts wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß trainiert: Einfache Bewegungen aktivieren die Stoffwechselsysteme, der Kreislauf wird angeregt und Kalorien verbrannt. Langeweile kommt bei dem mitreißenden Dance-Training der Top-Presenterin Johanna Fellner nie auf: Schritt für Schritt baut sie die abwechslungsreichen Choreografien so auf, dass die Zuschauer die anspruchsvollen Schrittsequenzen schnell lernen. Die acht Folgen haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und verschiedene tänzerische Stilrichtungen: Von der klassischen Dance-Aerobic über sexy Latino bis hin zu erdigen Afro-Kombinationen und hippen Funk-Moves. Beim Tanzen geht das Herz auf und der Körper bewegt sich wie von selbst zur packenden Musik! Wir bieten ein motivierendes Herz-Kreislauftraining, bei dem man nicht immer auf die Uhr blickt und sich fragt "Wie lange noch?" Ausstrahlung, Koordination, Fitness und Ausdauer verbessern sich mit viel Spaß bei jedem Training!
08:20
09:45
10:30
11:15
12:00
In dieser Folge seiner Dokumentarreihe "Mit der Kamera um die Welt" bereist Michael Martin Sibirien und die Arktis. Sibirien ist größer als die Volksrepublik China, durchzogen von rund 50.000 Flüssen und bedeckt von endlosen Wäldern. Im grimmigen Winter besucht Michael Martin Rentiernomaden in der Waldtundra, bestaunt das glasklare Eis des Baikalsees und fährt 2.000 Kilometer weit durch Jakutien. Im sogenannten "kalten Herz Sibiriens" besucht er Oimjakon, den kältesten bewohnten Ort der Erde. Das zweite Zielgebiet Michael Martins in dieser Sendung ist die Arktis. Sie zählt zu den letzten nahezu unberührten Gebieten unserer Erde und rückt durch den Klimawandel immer mehr in den Fokus. Zwei Mal, im arktischen Sommer und Winter, reist Michael Martin auf einem kleinen Expeditionsschiff entlang der Westküste Spitzbergens Richtung Nordpol. Auf Fotojagd nach Eisbären, dem "König der Arktis", entdeckt er für uns atemberaubende Landschaften.
12:45
13:30
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
14:00
14:45
Der Hallstättersee bietet ein einzigartiges Naturerlebnis inmitten der beeindruckenden Kulisse des Salzkammerguts. In Bad Goisern versammeln sich Boots-Enthusiasten im Verein "Plättenfreunde", um die traditionellen Holzboote, genannt Plätten, zu bauen und zu restaurieren. Peter Elmer hat sich die Erhaltung dieses regionalen Kulturguts zur persönlichen Aufgabe gemacht. Oben auf den Bergen gehen die Wegewarte des Alpenvereins regelmäßig auf Inspektionen und überprüfen und reparieren die Beschilderungen und Markierungen. Am Hallstättersee ist das Weisenblasen mehr als Brauchtum, es ist spirituelle Klangkultur. Die Musiker spielen bei Festen, aber auch zum Tagesausklang für die Gäste am Ufer. Monika Moser aus Reindlmühl hat im Schneidern ihre große Leidenschaft gefunden. Hier möchte sie noch viele Jahre weiterarbeiten. R: Markus Fischer
15:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
16:00
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
16:30
Er ist schnell wachsend, äußerst schädlingsresistent, zufrieden mit wenig Wasser und fast jedem Boden. Mit unter 0,3 Prozent THC-Gehalt hat er keine berauschende Wirkung. Doch seine zähen Fasern fordern von Landwirt Heinz Schönleber viel Geduld und Kreativität. Die Spezial-Erntemaschine, die er gemeinsam mit pensionierten Ingenieuren gerade entwickelt, soll den Bast schon beim Mähen vom holzigen Kern trennen. Sein Ziel: feine Fasern, aus denen einmal Jeans entstehen können. Denn die Textilindustrie sucht nachhaltige Naturfasern als Alternative zu Polyester und Baumwolle. Einer von wenigen Unternehmern, der seit fast 30 Jahren auf Mode aus Faserhanf setzt, ist Robert Hertel aus Franken. Er würde sich über die Rückkehr von Produktion und Verarbeitung freuen. Bisher lässt er T-Shirts und Hosen in China produzieren. Ein kleiner Hoffnungsschimmer: in Frankreich gibt es noch große Agrarkooperativen, die Faserhanf produzieren. Hier gab es keine Verbote, als der Anbau anderswo in Europa wegen der möglichen Rauschwirkung untersagt war. Auch Hertels chinesischer Geschäftspartner kauft in Frankreich den Rohstoff. Warum also nicht auch in Deutschland? An neuen Einsatzmöglichkeiten für die Hanffaser tüfteln auch Unternehmer in Niederbayern und im Allgäu. Sie verstehen sich als Bindeglieder zwischen Landwirtschaft und der Textil-, Bau- und Autoindustrie. Genau wie Pionier Heinz Schönleber glauben sie an die Vielseitigkeit dieses Rohstoffes. Der Landwirt hofft, dass es noch in diesem Jahr die erste Jeans mit sächsischer Hanffaser geben wird.
17:15
Aktuell, anschaulich, lehrreich - das ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit. Regelmäßig werden erfolgreiche Wissenschafter/innen, ihre persönlichen Zugänge und ihre herausfordernde Arbeit porträtiert. Ein Blick ins Archiv soll anschaulich machen, wie schnell sich Forschung und Erkenntnisse im Lauf der Geschichte verändern. Was war Utopie, was ist bis heute erfolgreich? Die Welt der Forschung - von ihren Anfängen bis zum Blick in die Zukunft.
17:35
Maßgefertigte Sneaker mit Sohlen aus dem 3D-Drucker Füße sind nicht selten individuell geformt. Das kann die Suche nach passenden und modischen Schuhen von der Stange kompliziert machen. Eine Alternative sind Maßanfertigungen vom Schuster, doch die sind relativ teuer. Ex-Modedesign-Student Kevin Zürn (Foto) aus Bayern kannte das Problem aus eigener Erfahrung - und hat eine Lösung entwickelt: maßgefertigte Sneaker mit Sohlen aus dem 3D-Drucker. Die Kundschaft vermisst ihre Füße selbst und sendet die Daten an die Firma. Dort werden die Schuhe hergestellt und dann an den Kunden verschickt. "Einfach genial" hat den 22-jährigen Theo gebeten, das Angebot von Kevin Zürn zu testen. Außerdem beurteilt ein Orthopäde die medizinischen Parameter der Sneaker. Kontakt zum Erfinder: info@sneakprint.me Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt. Darunter Neues für den Bau des Eigenheimes, Geniales rund um das Fahrrad oder Ideen für ein Leben ohne Chemie. Präsentiert werden auch Ideen für das Auto, den Garten und das Kinderzimmer. Und immer wieder Erfindungen, die helfen, Heiz- oder Stromkosten zu sparen.
18:00
Künstliche Intelligenz schreibt Texte, übersetzt Sprachen, erkennt Bilder, imitiert Stimmen. Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunft klang, ist längst Alltag: in Schule und Büro, in Medizin, Forschung und Industrie. Doch je mehr Lebensbereiche KI erobert, desto wichtiger wird die Frage: Was kann sie wirklich - und wo wirkt sie klüger als sie ist? Forschende arbeiten daran der KI Fähigkeiten beizubringen, die lange als typisch menschlich galten: Sehen, Riechen, Sprechen, Muster erkennen, Verhalten deuten. Manche Systeme sollen sogar erkennen, ob jemand lügt. Wie weit sind diese Entwicklungen? Wird KI uns Menschen am Ende überflügeln oder sogar ersetzen? Genau deshalb machen sich viele Menschen Sorgen. Wie können wir KI sinnvoll für uns nutzen? Sie kann helfen, Krankheiten früher zu erkennen, Gefahren besser abzuschätzen, schneller und effektiver Lösungen zu finden. Aber sie kann auch Fehler machen, Vorurteile verstärken, täuschend echte Falschinformationen erzeugen und Menschen gezielt beeinflussen. Auch die Arbeitswelt steht vor offenen Fragen: Welche Aufgaben übernimmt KI? Welche Berufe verändern sich? Und wo bleibt der Mensch unersetzlich - weil er Verantwortung trägt. Schließlich ist da noch die große Angst vor einer Superintelligenz: einer KI, die dem Menschen irgendwann überlegen sein könnte. Wie realistisch ist dieses Szenario? "Quarks" schaut hinter den KI-Hype: Was können diese Systeme? Wo sind ihre Grenzen? Und wie schaffen wir es, dass künstliche Intelligenz nicht über uns entscheidet - sondern uns hilft, selbst bessere Entscheidungen zu treffen?
18:45
Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.
19:00
Bereits vor über einem Jahrhundert gab es in Preußen ambitionierte Ansätze, um Schüler mitbestimmen zu lassen. Sie wurden durch Lehrer und Eltern ausgebremst, denen die Pläne zu weit gingen. Bis heute bestimmen Schüler*innen nur selten über mehr als etwa das Ziel einer Klassenfahrt. Wenige Privatschulen wollen dagegen Schüler*innen in Verantwortung über wirklich relevante Fragen bringen - Schüler:innen bestimmen dort sogar über Budgetfragen und damit über die Gestaltung des Unterrichts mit. Welche Bücher werden angeschafft? Welche Sportgeräte sind sinnvoll? Inzwischen beginnen staatliche Schulen in Modellversuchen, Elemente dieser Basisdemokratie in ihr System zu übertragen. Respekt-Moderator Fabian Mader begegnet Schüler:innen, die für mehr Mitbestimmung an der Schule kämpfen, wie eine Schüler*in, die sich der Wahl zur Landesschülersprecherin stellt und sich dafür wie eine Politiker:in vorbereitet. Denn Landesschülersprecher:in ist so etwas wie die oberste Klassensprecher:in ihres Bundeslandes und in vielen schulischen Dingen erste Ansprechpartner:in von Kultusministerium oder der Presse. Er besucht eine Mittelschule in Neumarkt in der Oberpfalz, die an dem Modellversuch "Schulparlament" teilnimmt, bei dem Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, Schulangestellte gemeinsam alle Fragen des schulischen Lebens und Lernens beraten. Hier lernen die Schüler:innen, wie Demokratie funktioniert und wie sie ihre Ideen präsentieren müssen, damit sie im Schulparlament eine Mehrheit finden. Außerdem besucht er eine Schule, die in Deutschland sehr selten ist, die "demokratische Schule" in Berlin, eine Alternativschule, in der die Schüler:innen volles Mitspracherecht in allen schulischen Angelegenheiten haben und sogar darüber entscheiden können, welche Lehrkräfte im nächsten Jahr an der Schule weiterarbeiten dürfen. © Bayerischer Rundfunk 2022
19:30
Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
"Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legt" ruft Ministerpräsident Philipp Scheidemann empört. Mai 1919: Deutschland hat den Krieg verloren, seinen Kaiser gestürzt und die Alliierten stehen einmarschbereit am Rhein. Die "Schmachparagraphen" des Friedensvertrages, die dem deutschen Reich u. a. sämtliche Kriegsschuld, zahlreiche Gebietsabtritte und beispiellose Reparationszahlungen aufbürden, spalten die politischen und militärischen Lager. Die Streitfrage: Angebot annehmen oder kämpfend untergehen? Mit der schließlich am 28. Juni 1919 im Spiegelsaal von Versailles unter den Vertrag gesetzten Unterschrift wird das monatelange Tauziehen beendet. War die Unterzeichnung des Friedensvertrages ein Fehler? Eines zumindest wird im Rückblick deutlich: Der "Gewaltfrieden" von Versailles und dessen Instrumentalisierung trugen bereits den Keim des noch viel grausameren Zweiten Weltkriegs in sich. Basierend auf Originaldokumenten, in der Tradition von "Hitler vor Gericht" und "Der Staat ist für den Menschen da" erzählt Regisseur Bernd Fischerauer in dem zweiteiligen Dokumentarspiel die bewegende Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Waffenstillstandsabkommen und Friedensvertrag. Kieler Matrosenaufstand, Ausrufung der Republik, Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg... 180 Minuten Film, 40 Hauptrollen und 260 Seiten Drehbuch bringen den Zuschauer zurück in die dramatischen Jahre 1918 und 1919.
21:45
Seit er im vergangenen Jahr den "Oper! Award" als bester Newcomer gewann, gehört Maayan Licht zu den aufstrebenden Sternen am Himmel der hohen Männerstimmen. Sein Stimmfach ist der Sopran, eine absolute Seltenheit bei Männern - trotzdem klingt es bei ihm ganz natürlich, wenn er sich in solche Höhen aufschwingt. Der schillernde Israeli, der Queerness und höchste Gesangskunst in seiner künstlerischen Persönlichkeit verbindet, widmet sich vor allem der Barockoper und ihren virtuosen Partien - so auch bei seinem Auftritt im Rahmen der Großen Nürnberger Musiknacht von BR Klassik und Musikfest ION am 19. Juni 2026 im Historischen Rathaussaal. Er präsentierte Arien von Händel, Vivaldi. Broschi und Porpora, begleitet vom polnischen {oh!} Orkiestra auf historischen Instrumenten. Mit der Großen Nürnberger Musiknacht, mit Musikgenuss bei Sommernachtsflair startete das Musikfest ION - Europas internationales Festival für Geistliche Musik - in seine Jubiläums-Ausgabe. Vor 75 Jahren gegründet als Internationale Orgelwoche Nürnberg in den damals nur notdürftig von Kriegsschäden reparierten Kirchen, sollte das Festival ein Zeichen der Versöhnung aussenden sechs Jahre nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs.
22:30
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
23:00
Welche popkulturellen Hype-Themen treiben dich gerade um? Wir erzählen dir spannend den Schlüsselmoment, der alles ausgelöst oder verändert hat, erklären die Zusammenhänge und überraschen dich mit Details, die selbst du als Popkultur-Fan noch nicht kanntest.
23:15
"Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legt" ruft Ministerpräsident Philipp Scheidemann empört. Mai 1919: Deutschland hat den Krieg verloren, seinen Kaiser gestürzt und die Alliierten stehen einmarschbereit am Rhein. Die "Schmachparagraphen" des Friedensvertrages, die dem deutschen Reich u. a. sämtliche Kriegsschuld, zahlreiche Gebietsabtritte und beispiellose Reparationszahlungen aufbürden, spalten die politischen und militärischen Lager. Die Streitfrage: Angebot annehmen oder kämpfend untergehen? Mit der schließlich am 28. Juni 1919 im Spiegelsaal von Versailles unter den Vertrag gesetzten Unterschrift wird das monatelange Tauziehen beendet. War die Unterzeichnung des Friedensvertrages ein Fehler? Eines zumindest wird im Rückblick deutlich: Der "Gewaltfrieden" von Versailles und dessen Instrumentalisierung trugen bereits den Keim des noch viel grausameren Zweiten Weltkriegs in sich. Basierend auf Originaldokumenten, in der Tradition von "Hitler vor Gericht" und "Der Staat ist für den Menschen da" erzählt Regisseur Bernd Fischerauer in dem zweiteiligen Dokumentarspiel die bewegende Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Waffenstillstandsabkommen und Friedensvertrag. Kieler Matrosenaufstand, Ausrufung der Republik, Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg... 180 Minuten Film, 40 Hauptrollen und 260 Seiten Drehbuch bringen den Zuschauer zurück in die dramatischen Jahre 1918 und 1919.