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TV Programm für ARTE am 05.10.2026

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Tasmanien - Australiens grüne Insel 16:45

Tasmanien - Australiens grüne Insel

Land und Leute

Tasmanien - Australiens grüne Insel - ist für Menschen, die Natur und Einsamkeit suchen, ein Traumziel. Auf einer Fläche so groß wie Irland leben etwas mehr als eine halbe Million Menschen, die meisten von ihnen in der quirligen Hauptstadt Hobart und in der Hafenstadt Launceston. Der Westen Tasmaniens ist fast unbewohnt. Hier wächst ein undurchdringlicher Regenwald - ein Naturparadies voller Farne und bis zu 100 Meter hohen Baumriesen. Die Dokumentation begleitet eine Reihe von Menschen, die sich dem Leben mit der - zum Teil ungezähmten - Natur stellen. Yoav Bar-Ness erforscht die Baumkronen von Urwaldriesen. Die zum Teil mehrere hundert Jahre alten Eukalyptusbäume bergen eine Vielzahl von noch unerforschten Insekten. Yoav hangelt sich an einem Kletterseil in die Baumkronen und sammelt auf einem Ast in 30 Metern Höhe Bodenproben. Sarah Woodruff lenkt einen schweren Viehtransporter über die kurvigen Straßen des Tasmanischen Hinterlands. Ihre Ladung: Bis zu 400 Schafe. Die junge Frau wurde vom Fleck weg für diesen schwierigen Job engagiert. Ihre Qualifikation: Sie verliert nie die Ruhe, wenn es darum geht, die störrischen Tiere von der Weide auf ihren Lkw zu treiben. Giftschlangen in Häusern und Gärten sind in Tasmanien ein verbreitetes Problem. Freiwillige fangen die Reptilien ein und setzen sie in der Natur wieder aus. Sally Wilson war eine von ihnen - bis sie selbst von einer Tigerotter gebissen wurde. Der Film begleitet Wilson dabei, wie sie ihre Angst überwindet - indem sie erneut versucht, eine Giftschlange zu fangen.

Danach

Hüter der Südseeinseln 17:30

Hüter der Südseeinseln: Fidschi

Land und Leute

Die indigenen Gemeinschaften der Südseeinseln setzen auf ihre kulturellen Wurzeln, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Auf Hawaii, den Salomonen, in Französisch-Polynesien und auf Fidschi entwickeln sie Lösungen, die Natur und Tradition verbinden - und so die empfindlichen Ökosysteme bewahren. Auf Fidschi sind Land und Meer seit jeher unveräußerliches Eigentum der Clans, der Mataqali. Doch die Herausforderung, wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz in Einklang zu bringen, ist größer denn je. In der Beqa-Lagune, einem weltberühmten Tauchgebiet mit artenreichen Korallenriffen und Haibeständen, werden bestimmte Meereszonen zu "Tabugebieten" erklärt. Diese traditionelle Praxis schützt die Unterwasserwelt und sichert ihre Regeneration. Doch nicht alle Inseln haben dieselben Chancen. Auf Serua wird die Bedrohung durch den steigenden Meeresspiegel immer greifbarer. Viele Bewohner denken über Abwanderung nach - eine Entscheidung, die ganze Gemeinschaften zerreißen könnte. Im Landesinneren setzen die Clans dagegen auf eine andere Strategie: Sie verzichten bewusst auf die wirtschaftliche Nutzung der Wälder, um diese als Lebensraum und Klimapuffer zu erhalten. Die Menschen auf Fidschi verbinden dabei altes Wissen mit neuen Ansätzen. Sie passen Traditionen an die heutigen Herausforderungen an, um Natur und Kultur zu bewahren - und damit auch ihre eigene Zukunft. Es ist ein Balanceakt zwischen Bewahrung und Wandel, der zeigt, wie indigene Gemeinschaften globalen Krisen begegnen.

Hüter der Südseeinseln 18:25

Hüter der Südseeinseln: Salomonen

Land und Leute

Die indigenen Gemeinschaften der Südseeinseln setzen auf ihre kulturellen Wurzeln, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Auf Hawaii, den Salomonen, in Französisch-Polynesien und auf Fidschi entwickeln sie Lösungen, die Natur und Tradition verbinden - und so die empfindlichen Ökosysteme bewahren. Die Salomonen, eines der ärmsten Länder des Pazifiks, sind wirtschaftlich stark von ihren natürlichen Ressourcen abhängig. Doch deren Nutzung verändert zunehmend die Landschaft und gefährdet fragile Ökosysteme. Um diesem Konflikt zu begegnen, setzen die Inselbewohner auf lokale Initiativen und traditionelles Wissen. Zahlreiche Bürgerinitiativen engagieren sich gegen unkontrollierten Holzeinschlag oder setzen sich dafür ein, als heilig angesehene Inseln - etwa als Orte von Ahnengeistern - unter Schutz zu stellen. Andere Projekte widmen sich der Wiederverwertung von Plastikmüll aus Importwaren oder prangern die traditionelle Brandrodung an, um Böden und Wälder zu erhalten. Gleichzeitig erlebt das traditionelle Tomoko-Kanu, das Symbol schlechthin für ein Leben im Einklang mit der Natur, eine Renaissance. Die Menschen auf den Salomonen wissen: Ihr größtes Kapital ist eine intakte Umwelt. Um neue Einkommensquellen zu erschließen, setzen sie auf nachhaltige Ansätze - und verbinden dabei altes Wissen mit modernen Strategien. So wird Naturschutz zur Grundlage für eine stabile Zukunft.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

"ARTE Journal", das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur

Re: 19:40

Re:: Asbest-Alarm in Österreich

Reportage

Die Verarbeitung von Asbest ist wegen gesundheitlicher Risiken in der EU und vielen weiteren Ländern verboten. Doch im österreichischen Burgenland kommt 2026 heraus: In mehreren Steinbrüchen wurde Serpentinit abgebaut, das Asbest enthalten kann. Das Gestein wurde über Jahre als Schotter, Streusplitt oder Straßenbelag verwendet - und damit großflächig verteilt. Nach der Schließung von vier Steinbrüchen beginnt die Suche. Stefan Stadler von Greenpeace und sein Investigativ-Team nehmen Proben und finden Asbest auf Straßen und Parkplätzen. Die Spur führt bis ins ungarische Szombathely. Dort sind Wohngebiete betroffen, in denen Familien mit kleinen Kindern leben. Straßen müssen wegen des giftigen Staubs bewässert und belastete Flächen saniert werden. Wie groß die gesundheitliche Gefahr ist, darüber gehen die Einschätzungen auseinander. Die Behörden im Burgenland sehen aufgrund eigener Luftmessungen keine unmittelbare Gefährdung. Greenpeace fordert dagegen weitere Untersuchungen. Das Problem: Außer an Arbeitsplätzen gibt es keinen gesetzlichen Grenzwert für Asbest in der Außenluft. Nicole und Dietmar Cseh sind persönlich betroffen. Ihr Haus liegt nur wenige Kilometer von einem geschlossenen Steinbruch entfernt. Experten haben im Streusplitt vor ihrem Haus Asbest nachgewiesen. Das Paar sieht sich demselben Gift ausgesetzt, an dem Nicole Csehs Vater gerade verstorben ist. Als Elektriker hatte er jahrzehntelang mit Asbest auf Baustellen zu tun, als das Material noch ganz legal verbaut wurde.

Police Python 357 20:15

Police Python 357

Kriminalfilm

Kommissar Marc Ferrot gehört zu den erfahrensten Männern der Polizei von Orléans. Eines Tages lernt der Cop Sylvia Leopardi kennen. Von der ersten Begegnung an ist Ferrot seltsam fasziniert von der jungen Frau. Zwischen den beiden entwickelt sich eine leidenschaftliche Affäre. Doch Sylvia hat noch einen zweiten Liebhaber - Ferrots Vorgesetzten Ganay, der sie einst vor dem Gefängnis bewahrt hat. Sylvia und Ganay halten ihre Beziehung streng geheim. Außer Ganays an den Rollstuhl gefesselter Frau Thérèse weiß niemand von der Verbindung. Als Sylvia sich von Ganay trennen will, kommt es zu einem heftigen Streit. Wenig später trifft Ferrot in der Wohnung ein und entdeckt Sylvias Leiche. Als man ihn mit dem Fall betraut, steckt er in der Klemme. Er muss vermeiden, dass Zeugen in ihm Sylvias Liebhaber erkennen und zugleich alles daransetzen, den wahren Täter aufzuspüren ...

Legendäre Liebespaare des Kinos 22:15

Legendäre Liebespaare des Kinos: Elizabeth Taylor und Richard Burton

Film/Kino/TV

Zweimal verheiratet, zweimal geschieden: Elizabeth Taylor und Richard Burton lernten sich 1961 beim Dreh des Films "Cleopatra" von Joseph L. Mankiewicz kennen und lieben. Sie, eine junge Frau aus gutem Haus, charakterstark und bildschön; er, ein gutaussehender Schauspieler aus bescheidenen Verhältnissen - eine leidenschaftliche Liebe voller Hochs und Tiefs.

Volveréis - Ein fast klassischer Liebesfilm 23:10

Volveréis - Ein fast klassischer Liebesfilm

Komödie

Nach 14 gemeinsamen Jahren haben die Regisseurin Ale und der Schauspieler Alex die Entscheidung getroffen: Sie wollen sich trennen. Kein Drama, keine Schlammschlacht - stattdessen soll eine große Party das Ende ihrer Beziehung feiern. Die Idee stammt von Ales Vater, der schon lange behauptet, dass nicht Hochzeiten, sondern Trennungen ein Fest verdient hätten. Also beginnen Ale und Alex, Familie und Freunde zu informieren. Doch statt Glückwünschen ernten sie vor allem ungläubige Blicke. Kaum jemand scheint ihnen abzunehmen, dass ihre Beziehung tatsächlich vorbei ist. Während die beiden den richtigen Ort suchen, Einladungen verteilen und ihre gemeinsame Geschichte immer wieder erklären müssen, wird die geplante Trennung zunehmend zum Gegenstand ihres Alltags. Gleichzeitig arbeitet Ale an einem Film, dessen Bilder auf eigentümliche Weise mit ihrem eigenen Leben zu verschmelzen scheinen. Zwischen Kino und Wirklichkeit, Erinnerungen und Zukunftsplänen geraten vermeintliche Gewissheiten ins Wanken.