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TV Programm für ARTE am 02.04.2026

Mystery Road - Verschwunden im Outback 05:00

Mystery Road - Verschwunden im Outback: Folge #3.5

Drama

Anousha muss feststellen, dass die alte Ermittlungsakte zu Josh Allens Tod aus ihrem Büro gestohlen wurde. Sie konfrontiert den örtlichen Staatsanwalt Abe mit neuen Erkenntnissen zu dem Fall. Dann greift sie ihren Kollegen scharf an, der damals als erster Polizist am Tatort eintraf und großen Einfluss auf die Ermittlungen seines Vorgesetzten hatte - der gleichzeitig sein Vater war. Vor der Goldmine kommt es zu Unruhen. Geraldine möchte mit ausländischen Investoren das Gelände besichtigen, die Zufahrt wird aber von Aborigines blockiert. Sie protestieren gegen die Inbetriebnahme der Mine und die Zerstörung ihrer Traumpfade, ihres ursprünglichen Landes. Jays Vorgesetzter greift hart durch. Schließlich enttarnt Jay die Räuber, die in den letzten Wochen in Jardine ihr Unwesen getrieben haben: Es sind Marys Bruder Xavier, seine Freundin Lartesha und Texas, ein Mitarbeiter von Patrick und Geraldine. Jay findet ihr geheimes Versteck und weiß nun, was sie als Nächstes vorhaben. Um die Raubüberfälle schien es der Gruppe allerdings nie zu gehen ...

360° Reportage 06:05

360° Reportage: Argentinien, von wilden Pferden und sanfter Hand

Reportage

Pferdenation Argentinien: Bis heute spielen Pferde hier eine wichtige Rolle - bei Arbeit und Vergnügen. Im Umgang mit ihren Reittieren sind die Gauchos und die Besitzer der riesigen Estancias nicht gerade zimperlich. Gerade bei der "Doma tradicional" - dem traditionellen Zähmen und Zureiten - werden die Tiere hart an die Kandare genommen. Das versetzt die Tiere jedoch in Angst - ein Problem vieler Pferdebesitzer und eine Gefahr. Denn ein ängstliches, schreckhaftes Pferd wird in Stresssituationen schnell unberechenbar. Der Argentinier Oscar Scarpati verfolgt einen ganz anderen Ansatz - denn er versteht die Sprache der Pferde. Er weiß, wie sie sich ausdrücken - mit ihren Ohren, ihren Beinen, ihrem ganzen Körper. Der Pferdeflüsterer wendet diese Sprache selbst an, um mit den Tieren in Kontakt zu treten und sie so auf sanfte Art zu zähmen. Viele Probleme, sei es beim Zureiten besonders temperamentvoller Pferde oder in der Kommunikation zwischen einem Besitzer und seinem Pferd, konnte Oscar mit seinem Wissen und seiner Fähigkeit schon lösen. Der Wechsel zwischen Berührungen an den empfindlichsten Stellen und dem Beruhigen des Pferdes mindert Berührungsängste und die Scheu vor unerwarteten Reizen. Eine Methode, die immer wieder funktioniert - der Erfolg gibt Oscar und seinen Söhnen recht.

Küchen der Welt 06:40

Küchen der Welt: Brasilien: Brigadeiros

Essen und Trinken

(1): Schokoladiges Dessert aus Brasilien: der Brigadeiro (2): Ein biss'chen Heimat: Maria, eine Brasilianerin in Paris (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:10

Stadt Land Kunst: Jacques Chardonnes Madeira / Guyana / Lyon

Magazin

(1): Madeira - Zufluchtsort für Jacques Chardonne (2): Guyana: Brasilien liegt so nah (3): Österreich: Carmens Kasnocken (4): Lyon: Protest in der Kirche

Stadt Land Kunst 07:55

Stadt Land Kunst: Tasmanien / Paris / Ägypten

Magazin

(1): Tasmanien: Richard Flanagan stellt Frage 7 (2): Paris: Die Metro verändert die Metropole (3): Ibiza: Marias frittiertes Schweinefleisch (4): Ägypten: Streik im Land der Pharaonen

Eine Reise durch Amerikas weiten Westen 08:40

Eine Reise durch Amerikas weiten Westen: Kaliforniens Nationalparks

Natur und Umwelt

Louis-Marie Blanchard, Schriftsteller und Naturforscher, begibt sich auf eine 5.000 Kilometer lange Reise auf den Spuren von John Muir, dem geistigen Gründungsvater der US-Nationalparks. Sein Weg führt ihn nach Kalifornien, zu den legendären Landschaften des Sequoia-Nationalparks, der John Muir Wilderness und des Yosemite-Nationalparks, die Muir einst zu schützen half. Gemeinsam mit Biologen, Forschern, Aktivisten und Förstern thematisiert Blanchard die heutigen Bedrohungen dieser wilden Gebiete: Dürren, riesige Waldbrände, Klimawandel und Urbanisierung. An der Seite von Anthony Ambrose und Wendy Baxter erklimmt er den Wipfel eines Mammutbaums, um die Auswirkungen von Wassermangel auf diese jahrtausendealten Riesen zu beobachten. Mit Kristen Shive und Tony Caprio durchstreift er Brandgebiete, in denen alte Bewirtschaftungsmethoden der indigenen Stämme wiederbelebt werden. Blanchard lernt viele Menschen kennen, die das Vermächtnis von John Muir weitergeben: William Tweed, Naturforscher und Umwelthistoriker, Deanna Lynn Wulff, Umweltaktivistin, die einen geschützten Korridor zwischen Yosemite und Sequoia schaffen will, und Spreck Rosekrans, Aktivist für die Wiederherstellung des überfluteten Hetch Hetchy Valley. In San Francisco besucht Blanchard das Haus von John Muir und dessen "Schreibhöhle". Die Reise thematisiert die Paradoxe des Naturschutzes: Massentourismus, Spannungen zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum sowie die manchmal kontroverse Erinnerung an den Vater der Nationalparks. Die Dokumentation verknüpft prägende Begegnungen, faszinierende Naturerlebnisse und persönliche Reflexionen über die kalifornische Wildnis.

Eine Reise durch Amerikas weiten Westen 09:35

Eine Reise durch Amerikas weiten Westen: Von den White Mountains bis zum Kaskadengebirge

Natur und Umwelt

Auf dem Weg nach Kalifornien reist Louis-Marie Blanchard durch Oregon und die nördlichen Ausläufer der Sierra Nevada, bewundert unberührte Landschaften und lernt einiges über die dortigen Ökosysteme. In den White Mountains bestaunt er Langlebige Kiefern, die als älteste Bäume der Welt gelten und bis zu 5.000 Jahre alt werden können. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Connie Millar entdeckt er ihren faszinierenden Stoffwechsel und ihre außergewöhnliche Widerstandskraft - eine Inspiration für den Kampf gegen den Klimawandel. Im Anschluss durchquert er das Große Becken Nevadas, wo die dramatischen Folgen des Goldrauschs noch immer sichtbar sind. Die Vernichtung der indigenen Völker, die Umweltschäden durch den Bergbau und die bis heute nachwirkende Quecksilberbelastung gelten als menschliche und ökologische Tragödie. An der Seite des Historikers Ed Allen besucht er symbolträchtige Orte wie den Mono Lake und die Geisterstadt Bodie. Bei der vulkanischen Kaskadenkette im Norden besucht er ein Herbarium, nimmt den Vulkanboden unter die Lupe und erkundet die Vegetation in Höhenstufen. Nach einem Stopp am Mount Shasta führt ihn die Reise schließlich zu den einst artenreichen Naturwundern Crater Lake und Mount Rainier. Mit der Biologin Amanda Silber vom Mount Rainier Institute beobachtet Blanchard die Folgen des Klimawandels: schmelzende Gletscher, bedrohte alpine Pflanzen und aus dem Gleichgewicht geratene Ökosysteme. Dieser Teil der Doku-Reihe vertieft die zentralen Umweltfragen des amerikanischen Westens und verbindet Forschergeist, geschichtliche Exkurse, Ökologie und kontemplative Momente. Er ist zugleich eine Hommage an eine neue Langsamkeit, ans genaue Beobachten und an die letzten wilden Landschaften des Kontinents.

Eine Reise durch Amerikas weiten Westen 10:30

Eine Reise durch Amerikas weiten Westen: Wildes Alaska

Natur und Umwelt

Louis-Marie Blanchard befindet sich auf der letzten Etappe seiner Reise auf den Spuren von John Muir, die ihn nach Alaska führen. Er erkundet die faszinierenden Landschaften der Insel Wrangell, die animistischen Traditionen der Tlingit und die großen Ökosysteme, für die Muir so leidenschaftlich eintrat. Gleichzeitig wird eine andere Facette des ökologischen Kampfes beleuchtet: die Weitergabe von Kulturen, die Widerstandsfähigkeit der Völker und die Notwendigkeit schneller, effizienter Maßnahmen gegen den Klimawandel. Auf Wrangell trifft er Mike Hoyt und Esther Reese, die sich für die Bewahrung der Tlingit-Kultur einsetzen. Gemeinsam sprechen sie über Totems, symbolträchtige Tiere, Gesänge und Rituale, die fast einer radikalen Kolonisierung zum Opfer gefallen wären. Der Tongass-Wald, ein riesiges feuchtes Schutzgebiet, bietet eine üppige Kulisse, die bereits Muir begeisterte. Blanchard fährt den Stikine-Fluss hinauf und begibt sich dann auf die Insel Chichagof, die Heimat der Grizzlybären. Mit einer Naturführerin wandert er durch den Wald, angelt in Lachsflüssen und beobachtet Bären in dieser atemberaubenden und doch bedrohten Natur. Der Höhepunkt ist der Besuch des Glacier-Bay-Nationalparks. Blanchard bricht zum Muir-Gletscher auf und spricht mit Zach Brown, Biologe und Aktivist, der wie bereits Muir ein Bewusstsein für den Klimawandel schaffen will, Jugendliche ausbildet und gegen die Nutzung fossiler Energien kämpft. Der Gletscher, der sich bis heute um 25 Kilometer zurückgezogen hat, wird zum Symbol des Kampfes um die Zukunft. Die Dokumentation hinterfragt die Fähigkeit der Menschheit, sich wieder mit der Natur zu verbinden und würdigt neben Muir auch all jene, die seine Botschaft weitertragen.

Re: 11:25

Re:

Reportage

Was Europa bewegt

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Schweden: Smörgåsbord-Hering

Essen und Trinken

(1): Der Star jedes schwedischen Buffets: geräucherter Hering (2): Ein biss'chen Heimat: Agneta, eine Schwedin in Paris (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Madame Butterflys Nagasaki / Andalusien / Bretagne

Magazin

(1): Nagasaki: Madame Butterflys verratene Liebe (2): Der Flamenco, Ausdruck der andalusischen Seele (3): Belize: Shellys Teigtaschen mit Kokosnuss (4): Bretagne: Résistance mit dem Fahrrad

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Triest / Le Havre / Elfenbeinküste

Magazin

(1): Triest: Boris Pahor und die Freiheit der Worte (2): Le Havre: Ein Meisterwerk aus Beton (3): Bali: Wiras würziger Schweinefleischsalat (4): Elfenbeinküste: Sag, wann bist du bei mir?

Blutholz 14:00

Blutholz

TV-Drama

Vor 40 Jahren hat Hans Schüssler Rumänien verlassen. Die schmerzhaften Erinnerungen an seine alte Heimat und seine Vergangenheit ertränkt er in Alkohol. Doch als Jens Baumann, Manager einer deutschen Holzfirma, spurlos verschwindet, erhält er den Auftrag, nach Kronstadt am Fuße der rumänischen Karpaten zurückzukehren. Als ehemaliger Soldat, der darauf spezialisiert war, Menschen im Ausland aufzuspüren, soll Hans für Aufklärung sorgen. Keine einfache Aufgabe, denn weder die junge Anwältin der Firma, Katja Schöne, noch seine rumänischen Kollegen geben sich kooperativ. Zudem wird Hans von seiner traumatischen Vergangenheit eingeholt: Beim Schmuggel illegaler Westwaren geriet er einst in rumänische Haft, wurde jedoch durch die BRD freigekauft. Bis heute sind ihm die Hintergründe unklar. Bei seinen Ermittlungen stößt Hans auf Widerstände und wird massiv bedroht. Er trifft seine alte Jugendliebe Sylvia wieder, die für das Bürgermeisteramt von Kronstadt kandidiert, sich in ihrem Karrierestreben aber suspekt verhält. Allen Drohungen zum Trotz ermittelt Hans im Fall Baumann weiter: Ein Erdrutsch infolge illegaler Abholzungen in den Karpaten, ein verschüttetes Roma-Dorf, Unstimmigkeiten bei der Rückübertragung der Eigentumsrechte der einst staatlich annektierten Gebiete von Europas größtem Urwald - in all das scheint Baumanns Holzfirma verwickelt zu sein. Inmitten eines Strudels aus Veruntreuung, Gewalt und den Intrigen einer skrupellos agierenden Holzmafia muss Hans sich schließlich auch von seinen eigenen Illusionen der Vergangenheit trennen ...

Yangtse - Unterwegs in China 15:35

Yangtse - Unterwegs in China: Der chinesische Traum

Land und Leute

Seit einigen Jahren erlebt Shanghai einen Ansturm von Neuankömmlingen, die ihr Glück in der größten Hafenstadt der Welt suchen. Der niederländische Fotograf Ruben Terlou will wissen, was nötig ist, um in hier Erfolg zu haben. Er trifft sich mit einigen der zugewanderten Neulinge und den Träumern, die in der Millionenstadt Fuß fassen wollen. Laut Chinas Präsident Xi Jinping erfordert eine erfolgreiche Nation ebenso erfolgreiche Individuen, weshalb sich im Leben alles dem sogenannten Chinese Dream unterordnen soll. Um die moderne Skyline der Stadt in Bildern einzufangen, ist Ruben mit einem Kranführer verabredet, der die Entwicklung Shanghais zur Metropole miterlebt und diese Entwicklung fotografisch - von seiner Aussicht im Kran - dokumentiert hat. Miss Ting zählt zu den privilegierteren Bewohnerinnen Shanghais. Ihr Vater hat es in 20 Jahren geschafft, ein Imperium aufzubauen. Während ihrer Kindheit war sie genauso arm wie alle anderen, heute fährt sie Ferrari und findet das bescheiden. Beim Besuch eines Schönheitschirurgen erfährt Ruben von einer jungen Patientin, dass hohe Wangenknochen zu Unglück führen, weshalb sich viele junge Frauen, in der Hoffnung ihr Schicksal zu ändern, operieren lassen. Auf seinem weiteren Weg durch die Stadt begegnet Ruben außerdem dem jungen Xia Sun, der erst vor kurzer Zeit vom Land in die Metropole gekommen ist. Eigentlich wollte er Schriftsteller werden, nun verdient er als Aushilfskraft in einer Werkstatt mühsam seinen Lebensunterhalt. Jetzt muss er seine Träume vom Schreiben der mühevollen Jagd nach dem Geld unterordnen.

Wilde Ostsee 16:05

Wilde Ostsee: Von Dänemark bis Lettland

Tiere

Die Ostsee ist das jüngste Meer der Erde und erst nach der letzten Eiszeit entstanden. Es scheint so vertraut, bietet aber viele Überraschungen. Die erste Folge führt von Dänemarks Nordspitze über den Darß und die Kurische Nehrung bis zu den endlosen Stränden Lettlands. Die Dokumentation beginnt am Tor zur Ostsee an Dänemarks nördlichster Spitze: Skagen. Im Juni versammeln sich Hunderte von Seehunden auf einer einsamen Insel zwischen Dänemark und Schweden. Es ist die größte Seehundkolonie in der Ostsee. Nie zuvor durfte ein Kamerateam so nahe an die Tiere heran. Das Labyrinth aus Inseln, Sunden und Fjorden südlich des Großen Belts zog 2016 sogar zwei Delfine an. Über Monate blieben sie in den Förden von Kiel und Flensburg. Im Herbst 2015 taucht eine absolute Rarität in der Mecklenburger Bucht auf. Seit 150 Jahren wurde sie nicht mehr in der Ostsee gesehen. Erstmals gelingen Unterwasseraufnahmen von einem Sowerby-Zweizahnwal in der Ostsee - eine Sensation. Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst lockt im Herbst Zehntausende Kraniche an. Durch die Lagunen wandern Rothirsche an den Kranichen vorbei zu ihren Brunftplätzen. In den Dünen am Darßer Ort kämpfen sie erbittert um die Gunst der Weibchen. An der Kurischen Nehrung schließlich trennt die bekannteste Düne das Haff von der Ostsee. Hier ist die Heimat vieler Seeadler. Die Kamera ist hautnah dabei, wenn die Adler um einen Fisch kämpfen. Nur wenige Kilometer weiter nördlich liegen die schönsten Strände der Ostsee. Lettlands Küste ist noch ursprünglich und fast menschenleer. Hier endet die erste Folge des Dreiteilers "Wilde Ostsee".

Wilde Ostsee 16:55

Wilde Ostsee: Von Estland bis Finnland

Tiere

Die Ostsee ist das jüngste Meer der Erde und erst nach der letzten Eiszeit entstanden. Es scheint so vertraut, bietet aber viele Überraschungen. Die zweite Folge führt in eine Welt aus Zehntausenden von Inseln zwischen Estland und dem finnischen Schärenmeer. Auf Saaremaa der größten estnischen Insel schallen im Herbst nasale Laute über die Insel. Es sind die Paarungsrufe der Elche. Große Bullen ziehen zu den traditionellen Brunftplätzen. Im Norden der Insel ragt das Panga Cliff empor, eine über 400 Millionen Jahre alte Kalksteinwand. Anfang März dreht Naturfilmer Christoph Hauschild die Kinderstube der Kegelrobben auf zwei kleinen Inseln in der Rigaer Bucht. Nie zuvor durfte ein Kamerateam die Inseln betreten. Es ist die größte Ansammlung dieser Robbenart in der Ostsee. Nur 200 Kilometer westlich liegt das schwedische Gotland. Viele Tiere und Pflanzen, die sonst nur in Südeuropa vorkommen, finden sich auf der zweitgrößten Insel der Ostsee. Hier brüten Steinadler auf Bäumen, und im Frühling ist der Boden übersät von Orchideen. Auf der Insel Stora Karlsö existiert die größte Lummenkolonie der Ostsee. Im Juni springen die jungen Lummen zu Hunderten von den Felsen, um mit ihren Vätern in die südliche Ostsee zu schwimmen. 300 Kilometer weiter nördlich liegt Finnlands Schärenmeer. Eine Welt aus 80.000 Inseln. In diesem Labyrinth lebt auch das größte Raubtier Europas, der Braunbär. Große Bären schwimmen im goldenen Licht der weißen Nächte von Insel zu Insel auf der Suche nach paarungswilligen Weibchen. Magische Augenblicke aus dem Felsenmeer, das die letzte Eiszeit in der Ostsee einst geschaffen hat.

Mit dem Zug durch Yucatán 17:50

Mit dem Zug durch Yucatán

Land und Leute

Traumhafte Strände, verwunschene Ausgrabungsstätten und mystische Cenoten - die mexikanische Halbinsel Yucatán bieten von allem etwas. Künftig dürften noch mehr Menschen in den Genuss dieser bezaubernden Region kommen. Grund dafür ist der Tren Maya, der Maya-Zug. Mit ihm ist erstmals eine Bahnfahrt von San Francisco de Campeche am vom Golf von Mexiko nach Cancún und weiter an der Riviera Maya, der Karibikküste Yucatáns, möglich - eine einzigartige Entdeckungsreise durch den Regenwald auf Spuren der Mayas. Im Dezember 2023 wurde ein Teil der insgesamt 1.500 Kilometer lange Strecke eröffnet. Die Halbinsel Yucatán lässt sich damit erstmals mit einem Zug auf eine angenehme und bequeme Art entdecken. Die meisten Sehenswürdigkeiten wie die Karnevalshochburg Mérida oder die Maya-Tempel von Chichén Itzá können dank der Bahn schnell und praktisch erreicht werden. Darüber hinaus soll die Bahnlinie der ärmsten Region Mexikos Wohlstand bringt. Die von Anfang umstrittene Eisenbahn wurde als Projekt der nationalen Sicherheit eingestuft und teilweise unter dem Schutz des Militärs gebaut. Gegner hatten immer wieder die Rodung von Teilen des Regenwaldes und die Zerstörung zahlreicher Cenoten angemahnt und die Bauarbeiten gestört. Offiziell soll der Zug durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze die Abwanderung von der ärmlichen Halbinsel eindämmen und dadurch den Indigenen mehr "Würde und soziale Gerechtigkeit" bringen. Inwieweit die Bahnlinie der ärmsten Region Mexikos Wohlstand bringen wird, ist allerdings unklar, - und auch, ob die befürchteten ökologischen Schäden eintreffen werden.

Mit dem Zug an der Costa Blanca 18:35

Mit dem Zug an der Costa Blanca

Tourismus

Bei einer Bahnfahrt kann man eintauchen in die spanische Semana Santa, die heilige Karwoche. Zwischen Prozession und Passionsspiel zeigt sich eine vielseitige Costa Blanca. Weiß blühende Zitrusbäume, weiß getünchte Häuser und weiß glitzernder Sand: die Costa Blanca macht ihrem Namen alle Ehre. Dazu Ostern als Inszenierung: In Elche flechten Frauen aus Palmwedeln Kunstwerke, in Alicante schultern sie Maria und hängen in La Nucia als Räuberinnen neben Jesus am Kreuz. Blechbläser und Trommler geben den Takt vor, dazwischen ein klagender Gesang. Beim Gitarrenbauer hört sich Ostermusik sanfter an. Die Spanier essen in der Karwoche Fisch, und so ist die Fischauktion in La Campello Anlaufstelle für frische Kost. Jesus ritt auf einem Esel nach Jerusalem. Auch an der Costa Blanca gibt es alte Eselspfade und eine Eselsfarm. Malerische Dörfer neben spektakulären Wolkenkratzern, langen Stränden folgen tiefe Schluchten: Drei Bahnen verbinden alle Orte. In Dénia endet die Reise am Ostersonntag.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt

Reportage

"12. September 62. Ein Mittwoch." Die Kundin zögert kurz, dann lächelt sie. Es stimmt. Lorenzo hat den Wochentag ihres Geburtstags korrekt genannt. "Dafür gibt es keine genaue Erklärung. Ich nenne es mein autistisches Gehirn." Szenen wie diese gehören zum Alltag in der Pizzeria in Monza in Italien. Nico Acampora ist der Gründer von PizzAut. Hier arbeiten fast ausschließlich Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung. Strikte Abläufe, klare Regeln - für die Mitarbeitenden sind diese Strukturen eine große Hilfe. Bevor die Türen öffnen, isst das Team gemeinsam. Dann kommen die Gäste: Schulklassen, Familien, Stammkundschaft. Von außen wirkt alles ruhig, fast routiniert. Doch Nico beobachtet genau. Abweichungen, zu viele Reize, ein falscher Moment - und Stress entsteht. Wer überfordert ist, wird aus schwierigen Situationen genommen. Autismus ist nicht gleich Autismus, daher heißt es Autismus-Spektrums-Störung. PizzAut beschäftigt inzwischen rund 40 Mitarbeitende in zwei Restaurants. Inzwischen hat die Idee politische Aufmerksamkeit. Italiens Staatspräsident würdigte das Projekt, der Papst empfing das Team. Doch für Nico ist das nicht genug. Er will, dass andere Unternehmen folgen. "Der wahre Wandel kommt erst, wenn wir nicht mehr gebraucht werden." Für die Mitarbeitenden bedeutet PizzAut schon jetzt mehr als nur Arbeit. Eine Kundin meint: "Es ist ein Ort, der das Herz öffnet". Und es ist vor allem ein Ort, der Selbständigkeit gibt.

Las Vegas und der amerikanische Traum 20:15

Las Vegas und der amerikanische Traum

Dokumentation

Las Vegas - die Glitzerstadt in der Wüste Nevadas ist Sinnbild für den amerikanischen Traum von Aufstieg und Erfolg. Ein staubiges Wüstennest wurde zur Welthauptstadt ikonischer Casinos und glanzvoller Shows. Dort, wo eine Oase mit natürlichen Quellen in der Wüste lag, entstand eine Eisenbahnstation. Der Ort entwickelte sich zum Gangster-Paradies, zur Atomic City und Hotelmetropole, wurde ein Magnet für Zocker und Glücksritter, Abenteurer und Romantiker. Wer die Stadt heute besucht, ist überwältigt von der schieren Größe, Masse und Opulenz. Doch wofür steht Las Vegas - für grenzenlose Freiheit und Aufstiegschancen oder für die Kehrseite des amerikanischen Traums? Selbst eingefleischte Fans können diese Frage nicht eindeutig beantworten. In Las Vegas zeigt sich der American Way of Life wie unter einem Brennglas mit all seinen Extremen und Widersprüchen. Der Dokumentarfilm betrachtet hinter dem Narrativ der glitzernden Zockermetropole die weniger bekannten Aspekte der Stadt. Zu Wort kommen Menschen, die sie zu ihrer Heimat gemacht haben: Historiker, Journalisten, Sozialarbeiter, Obdachlose, Croupiers, Glücksspieler, Immobilienprofis, Artisten und Extremsportler.

Steeltown Murders 21:45

Steeltown Murders

Krimiserie

Paul Bethell ist Hauptkommissar im südwalisischen Port Talbot, einer von der Schwerindustrie geprägten Stadt. Als Polizeianfänger beschäftigten ihn drei Morde an jungen Frauen, die 1973 die Gemeinde erschütterten, die sogenannten Llandarcy-Morde. Zuerst wurde die junge Sandra vergewaltigt, getötet und in einem Abwassertunnel abgelegt. Die Ermittler aus dem benachbarten Städtchen Neath schienen sich damals auf einen Verdächtigen festgelegt zu haben: Sandras Freund. Aber Paul hatte Zweifel an dessen Schuld. Als dann die jungen Arbeiterinnen Pauline und Geraldine nach einem Abend im Club vergewaltigt und ermordet in einem Wald aufgefunden wurden, erkannte Paul ein Muster, wovon der damalige Polizeichef allerdings nichts hören wollte. Die Ermittlungen wurden ergebnislos eingestellt. Im Jahr 2002 suchen Eltern und Freunde der drei Mädchen immer noch Antworten darauf, was damals passiert ist. Paul, inzwischen Hauptkommissar, erfährt, dass die bald 30 Jahre alten Fälle angesichts der Durchbrüche in der DNA-Technologie neu aufgerollt werden sollen. Noch immer von den Geschehnissen verfolgt bemüht er sich, als Hauptermittler des neuen Untersuchungsteams eingesetzt zu werden. Doch statt der beantragten zwölf Mitarbeiter besteht die Taskforce schließlich nur aus Paul, seinem damaligen Kollegen Phil und dem neuen Kollegen Geraint. Ein viel zu kleines Team, um ausgehend von der Täter-DNA alle Männer zu untersuchen, die 1973 zwischen 16 und 50 Jahre alt waren. Haben die Ermittler so überhaupt eine Chance, neue Erkenntnisse zu gewinnen?

Steeltown Murders 22:40

Steeltown Murders

Krimiserie

Der walisische Hauptkommissar Paul Bethell wurde von seiner Chefin beauftragt, drei ungeklärte Morde aus dem Jahr 1973 neu aufzurollen. Doch das Budget ist knapp und die Taskforce hat nur drei Mitglieder: Paul, seinen ehemaligen Ermittlungspartner Phil und den jüngeren Detective Geraint. Paul und Phil waren schon in den 1970er Jahren Teil des Ermittlerteams. Bei den sogenannten Llandarcy-Morden waren die jungen Arbeiterinnen Geraldine und Pauline nach einem Besuch in einem Club im benachbarten Swansea in einem Wäldchen vergewaltigt und getötet worden. Paul hatte schon damals eine Verbindung zwischen diesen Morden und einem früheren Fall in der Nachbargemeinde Neath erkannt, dem die junge Sandra zum Opfer fiel. Doch seiner Theorie wollte seinerzeit niemand folgen. Nun endlich, 30 Jahre später, kann Paul mit Hilfe der neuen DNA-Technologie beweisen, dass die drei Morde wirklich vom gleichen Täter verübt wurden. Mit dieser Nachricht suchen Paul und Phil Sandras Mutter Pat und ihren Stiefvater Dai auf. Dai wurde schon in den 1970er Jahren von Paul verdächtigt. Auch 2002 ist Paul weiterhin überzeugt, dass Dai der Täter ist, und will von ihm eine DNA-Probe sichern. Dai, der all die Jahre mit den unbewiesenen Anschuldigungen gegen sich leben musste, gibt seine Probe nur widerwillig ab. Sita, die vor 30 Jahren eng mit den Opfern Geraldine und Pauline befreundet war, berührt es sehr, als sie erfährt, dass der Fall neu aufgerollt wird. Sie hätte damals in der Mordnacht leicht ein weiteres Opfer werden können, wenn ihr Vater sie nicht wütend nach Hause geholt hätte. Die heutige Schulleiterin bietet der Taskforce ihre Hilfe an, denn das Gefühl, ihre Freundinnen damals im Stich gelassen zu haben, verfolgt sie seit Jahrzehnten. Dann erleiden Paul und sein Team einen herben Rückschlag. Die DNA-Untersuchungen sind eindeutig: Dai ist nicht der Täter. Die Ermittler stehen damit wieder bei Null ...

Steeltown Murders 23:40

Steeltown Murders

Krimiserie

Paul Bethell ist Hauptkommissar im südwalisischen Port Talbot, einer von der Schwerindustrie geprägten Stadt. 1973 wurden dort drei junge Frauen ermordet. Paul war schon damals als junger Polizist mit den Fällen befasst. Doch nach monatelanger Suche gab es keine erfolgversprechende Spur und die Ermittlungen wurden eingestellt. Paul und seinen Kollegen Phil ließen die Morde nie los. Nun besteht 30 Jahre später die Möglichkeit, die an den Tatorten gesicherte Täter-DNA mit neuer Analysetechnik zu untersuchen. Paul leitet die dreiköpfige Taskforce, und nach vielen falschen Fährten haben sie endlich einen Durchbruch. Die DNA des Täters besitzt einen seltenen, speziellen Marker: ein Doppelallel. Allerdings liefert der Abgleich mit den DNA-Proben der bisher Verdächtigen keinen Treffer. Da es aus Kostengründen unmöglich ist, DNA-Proben von allen Männern zu nehmen, die 1973 vom Alter her als Täter infrage kamen, stehen die Ermittler wieder in einer Sackgasse. Doch dann haben sie eine Idee: Mit Hilfe der DNA-Datenbank der Polizei und den gesammelten Proben erstellen sie eine Liste von 13 Männern, die zwar selbst als Täter ausgeschlossen sind, aber aufgrund des gleichen Markers Nachkommen des Täters sein könnten. Parallel wird auch der Hauptverdächtige Willoughby weiter beschattet: Er misstraut der Außenwelt und vermeidet Kontakt mit der Polizei. Eine DNA-Probe will er nicht abgeben, und illegal gesammelte Proben werden vom Labor nicht bearbeitet. Als wäre das nicht schon genug, erfährt Paul, dass die Ermittlungen wegen Mittelknappheit eingestellt werden sollen, wenn sie nicht schnell neue Erkenntnisse erlangen ...