04:35
In dieser Folge stellt Ed Stafford seine Überlebensküste im Osten Ruandas auf die Probe, ohne Ausrüstung und Proviant. Ein Wall aus Dornenbüschen und eine Feuerstelle sollen ihn in der Sumpf- und Steppenlandschaft vor wilden Tieren schützen. Doch der Hunger treibt ihn aus dem Lager. Beim Fallenstellen muss sich der Abenteurer im hohen Gras vor den Giftschlangen in Acht nehmen. Und am Wasserloch droht Gefahr durch Flusspferde.
05:20
Ein Ameisenbär hat es schwer - zumindest was die Nahrungsaufnahme angeht! Rund 35.000 Ameisen muss ein Exemplar pro Tag verschlingen, um seinen Proteinbedarf zu decken. Und die wehrhaften Beutetiere fügen sich nicht einfach in ihr Schicksal. Im Gegenteil: Zu Heerscharen fallen die Ameisen über den Angreifer her. Sie beißen und injizieren brennende Säure. Wie ein Ameisenbär die schmerzhafte Attacke aushält und welche Rolle seine überlange Zunge dabei spielt, erklärt Tierexpertin Colleen Adams. Außerdem: Was Mistkäfer mit ihren Dungkugeln machen und warum langhaarige Hunde keinen Hitzschlag bekommen.
05:45
Um die Giraffenpopulation im Bronx Zoo stabil zu halten, bekommen die Paarhufer in New York Verstärkung aus Indianapolis. Dabei lastet schon ein gewisser Druck auf Neuzugang Mashengo. Denn seit Jahren hat es mit Nachwuchs im Giraffengehege leider nicht geklappt! Vielleicht helfen ja schmackhafte Blätter des Maulbeerbaums, damit Männchen Mashengo bei Laune bleibt? Auch in dieser Folge: Tierärztin Dr. Colleen McCann hofft bei den Borkenratten auf einen Baby-Boom, Zoodirektor Jim Breheny geht auf Entenjagd und der Lebensraum der afrikanischen Spaltenschildkröten bekommt eine Komplettsanierung.
06:30
Dscheladas sind eigentlich im Hochland von Äthiopien zuhause. In den USA ist der Bronx Zoo der einzige Ort, wo die Blutbrustpaviane aus nächster Nähe beobachtet werden können. Doch unter den Dschelada-Männchen kursiert eine rätselhafte Herzkrankheit. Mehrere Tiere sind bereits daran gestorben! Jetzt hofft Kardiologe Dr. Marc Miller mit einem implantierten Mini-EKG-Gerät mehr über die Herzfunktion der Affenbande zu erfahren und so das Problem in den Griff zu bekommen. Später übt Palawan-Binturong Kevin für seinen großen Auftritt und die Krokodile müssen wegen Wartungsarbeiten aus dem Becken...
07:15
Clevere Katzen: Für ihre Forschungsarbeit will Biologin Victoria O'Connor die kognitiven Fähigkeiten von Löwen und Schneeleoparden untersuchen. Bewährt haben sich dazu spezielle Futterboxen, bei denen die Raubtiere statt purer Muskelkraft List und Tücke einsetzen müssen, um an die begehrten Leckerlis heranzukommen. Wer kann die Aufgabe besser lösen - Teamplayer oder Einzelgänger? Später nimmt Tierärztin Dr. Susie Bartlett die verletzten Pfoten von Panda-Dame Willow in Augenschein und die Tierpfleger fangen zum ersten Mal die Küken der südostasiatischen Argala-Marabus ein.
08:00
Manuls sind vom Südkaukasus bis nach Zentralasien verbreitet. Die Kleinkatzen der Gattung "Otocolobus" bevorzugen kühle Gebirgsregionen. Mit ihrem dichten ockerfarbenen Fell und den tief sitzenden Ohren sind die scheuen Jäger bestens an ein Leben im felsigen Terrain angepasst. Daher soll auch im Bronx Zoo die natürliche Umgebung möglichst detailgetreu nachgebildet werden. Bis das neue Außengehege fertig ist, muss das Katzenpärchen Sarnai und Batu allerdings ins Exil. Später bereitet den Tierpflegern ein verletzter Vari Sorgen und bei den Goldkopf-Scharnierschildkröten sind Babys geschlüpft!
08:50
Geht nicht, gibt's nicht! Mittelalter-Fan Jared hat präzise Vorstellungen, wie sein neues Becken aussehen soll, und die Aquarium-Profis setzen den Plan in die Tat um. Der Fantasy-Freak wünscht sich einen Drachen in seinem Fisch-Tank und beleuchtete Edelsteine wären auch nicht schlecht. Das bringt die Handwerker ganz schön ins Schwitzen, doch das Ergebnis kann sich wie immer sehen lassen. Das geflügelte Fabelwesen thront erhaben im Zentrum der Unterwasserwelt und drum herum tummeln sich Kuhkopf-Doktoren und Sattelfleckfalterfische.
09:35
Die Fremdenverkehrszentrale von Perdido Key in Florida gibt bei den Aquarium-Profis ein Fischbecken in Auftrag. Vor 150 Jahren waren in der Region noch Piraten unterwegs, denn die Freibeuter konnten sich dort gut verstecken. Dieses Motto eignet sich perfekt für eine spektakuläre Unterwasserwelt mit Segelschiffen, Schatzkisten und Kanonen. In dem 1500-Liter-Tank ziehen Langstachel-Igelfische und Gelbklingen-Nasendoktoren ihre Kreise. Außerdem bauen die Profi-Handwerker in dieser Folge ein Bett zum Aquarium um.
10:20
946 000 Liter Meerwasser, in dem Schwarzspitzenhaie und Muränen schwimmen: Wayde King und sein Partner Brett Raymer arbeiten in Florida an einem Riesen-Projekt. Das 24 Meter lange und 13 Meter breite Aquarium wird aus Beton gebaut und außen mit Kunststoff verkleidet. Fünf riesige Fenster geben den Blick ins Innere frei. Dicke Acrylwände trennen das Mega-Becken in zwei Teile. Auf der einen Seite können die Besucher mit friedlichen Fischen tauchen und auf der anderen gefräßige Räuber füttern, ohne dass ihnen dabei die Finger abgebissen werden.
11:05
In dieser Folge bauen Wayde King und Brett Raymer ein 6800 Liter fassendes Meerwasser-Aquarium für ein fünfstöckiges Hotel im "Sunshine State" Florida. Die Konstruktion besteht aus einem vier Meter langen Sichtfenster und einer Kunststoffhülle, die mit Stahlträgern an der Decke des Restaurants aufgehängt werden. Die Gäste können durch das neun Tonnen schwere Becken, in dem sich Streifen-Zwergkaiser, Nasendoktoren und ein Perlhuhn-Kugelfisch tummeln, direkt in den Pool auf dem Dach sehen.
11:50
Medium Theresa Caputo kann mit Toten im Jenseits kommunizieren, das ist den Aquarium-Profis nicht geheuer. Ein tolles Fischbecken bekommt die Dame aus Long Island trotzdem. Und für ihren Mann bauen Wayde King und Brett Raymer einen Koi-Teich, den sich Larry schon lange gewünscht hat. Theresas Fisch-Tank ist von zwei Seiten einsehbar, im Zentrum sitzt eine rothaarige Meerjungfrau, eingerahmt von weißen Felsen und bunten Korallen. Der Koi-Teich mit Wasserfall im Garten ist nicht minder spektakulär. Mit Steinen und Pflanzen eingefasst, bietet er 15 Edelkarpfen ein neues Zuhause.
12:40
Die Sundarbans am Golf von Bengalen sind das größte Mangrovengebiet der Erde. Die schwer zugänglichen Küstenwälder gelten heute als wichtigstes Rückzugsgebiet des bengalischen Tigers. Rund 400 Exemplare der majestätischen Großkatze leben hier in freier Wildbahn - beste Voraussetzungen also, um einen der seltenen Königstiger in seinem natürlichen Territorium zu beobachten. Als Ausgangspunkt für seine Expedition quartiert sich Frank in einem kleinen Fischerdorf ein. Von den traditionell lebenden Bewohnern erfährt er nicht nur, wie man sich gegen einen Tigerangriff verteidigt, sondern auch wo frische Spuren der Raubkatze zu finden sind. Wird Frank sein Ziel erreichen und dem Bengal-Tiger Auge in Auge gegenüberstehen?
13:25
Die Spurensuche beginnt in Deutschland: Bevor Frank Cuesta seine Mission in Mexiko startet, reist er nach Dresden, um in der sächsischen Staatsbibliothek ein einzigartiges Dokument zu untersuchen - den so genannten Maya-Codex! Welche geheimen Informationen verbergen sich in der uralten Hieroglyphen-Schrift? Gibt es sogar Hinweise auf den Klimawandel von heute? Um mehr über die Kultur der Maya, ihre mystischen Prophezeiungen und die Tiere mit denen sie leben zu erfahren, erkundet der Abenteurer anschließend die Karibikküste von Yucatán. In der Umgebung von Tulum, einer sagenumwobenen Maya-Festung, stößt er dabei auf seltene Meeresschildkröten, freche Nasenbären und bissige Leguane.
14:10
Cancún, Mexiko: Wo heute Hotelburgen den weißen Sandstrand säumen, befand sich einst das Zentrum der Maya-Hochkultur. Um mehr über die dramatischen Veränderungen im Reich der Maya zu erfahren, trifft sich Frank Cuesta in dieser Folge mit Einheimischen, die den Wandel am eigenen Leib erfahren haben. Denn noch vor 40 Jahren war dieser paradiesische Küstenabschnitt der Karibik praktisch unberührte Natur! Bei seiner Spurensuche auf der Halbinsel Yucatán stößt der Abenteurer nicht nur auf Mais-Bauern und Schamanen, sondern auch auf exotische Tiere, wie Spinnenaffen, Beutelratten oder den seltenen Ozelot! Außerdem erfährt Frank spannende Details über die Maya-Götter Chaac und Ek Chuah.
15:00
Wird die Welt, wie wir sie kennen, untergehen? Steuert die Menschheit geradewegs auf eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes zu? Um einer jahrtausendealten Maya-Prophezeiung auf den Grund zu gehen, besucht Frank Cuesta in dieser Folge die Ruinenstadt Chichén Itzá. Im Angesicht der prächtigen Kukulcán-Pyramide wird dem Abenteurer Eines klar: Die Maya verfügten über bemerkenswerte Fähigkeiten sowie ein erstaunliches astronomisches Wissen! Auf seiner Entdeckungsreise im mexikanischen Bundesstaat Yucatán taucht Frank außerdem in die sagenumwobene Welt der "Cenotes" ab - unterwegs begegnet er dabei exotischen Tieren, wie Kolibri, Puma, Krustenechse oder Rotaugenlaubfrosch.
15:45
Jede Menge tierische Patienten erreichen das "Cy-Fair Animal Hospital" in Houston. Schnauzer Coco leidet an Diabetes, ein Frettchen kommt auf den Röntgentisch und der Kreuzbandriss von Pitbull-Terrier-Mischling Lucy muss dringend operiert werden. Doch neben den ganz normalen Tagesaufgaben stehen auch Spezialprojekte auf dem Programm der Tierärzte: Während Dr. Lavigne die Klinik auf einer Messe promotet, hat Dr. Blue etwas Besonderes für seine Kids geplant. Auf einem Ausflug in ein nahegelegenes Wildtiergehege will er seinen Jungs die Welt der Wölfe aus nächster Nähe erklären.
16:30
Basset Hound Bubby Cook soll kastriert werden. Aber es gibt einen Haken an der Sache: Halterin Karen weiß bereits, dass ihr geliebter Vierbeiner an leichten Herzproblemen leidet. Die geplante Operation stellt also ein nicht zu unterschätzendes Risiko für Bubby dar! Tierarzt Dr. Ross empfiehlt daher zunächst ein Elektrokardiogramm zu erstellen. Mit dem EKG soll geklärt werden, wie belastbar das Hundeherz ist und ob Bubby der Narkose gewachsen ist. Später kommt Dr. Blue den Zähnen von Minischwein Hamlet gefährlich nah und die Tierärzte sind im Lokalfernsehen von Houston zu Gast.
17:15
Das kleine Dorf Tanana, rund 100 Kilometer vom Polarkreis entfernt, zählt zu den abgelegensten Orten Amerikas. Nicht einmal Straßen führen dorthin. Im Winter erreichen die Temperaturen in Alaska Tiefstwerte bis zu minus 50 Grad. Dann beginnt am Rande der Zivilisation ein knallharter Überlebenskampf. Brennholz und Nahrungsvorräte werden knapp. Unter solchen Umständen sein Dasein zu fristen, ist nichts für jedermann. Dustin Baughham hat sich trotzdem für die Wildnis entschieden. Der Kellner aus North Carolina möchte sich in Tanana ein neues Leben aufbauen.
18:00
Elche wiegen bis zu 700 Kilo und erreichen eine Schulterhöhe von etwa zwei Metern. Von so einem Koloss niedergetrampelt zu werden, ist kein Spaß. Die gigantischen Paarhufer verletzen in Nordamerika mehr Menschen, als jedes andere Säugetier. Charlie Wright und sein Bruder Shane müssen daher bei der Jagd extrem vorsichtig sein. In freier Wildbahn sind die Wiederkäuer zudem gut getarnt, deshalb ahmen die Männer in der Wildnis die Rufe der Elchkühe nach. Während der Brunftzeit haben die die Bullen nämlich nur eines im Sinn.
18:45
Die nächste Tierklinik ist 240 Kilometer entfernt, und einen Tierarzt gibt es in Tanana nicht. Deshalb muss sich Stan Zuray in Alaska anders helfen. Einer seiner Schlittenhunde leidet an einem Abszess. Gerät die Infektion in den Blutkreislauf, könnte das Leittier an den Folgen sterben. Dorfbewohner Dustin Baughman kämpft am Polarkreis ebenfalls mit Problemen. Der Aussteiger aus North Carolina hat sich das Leben in der Wildnis einfacher vorgestellt und begeht fernab der Zivilisation einen folgenschweren Fehler.
19:25
In Alaska kommt der Winter manchmal über Nacht. Deshalb wird es für die Dorfbewohner höchste Zeit, sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Joey Zuray bricht in die Wildnis auf, um dort Karibus zu jagen, während sein Vater sich um das Motorboot der Familie kümmert. Der Yukon River wird schon bald komplett zugefroren sein. Bob Wright bringt unterdessen sein Schneemobil auf Vordermann. Dabei kommen auch Ersatzteile von der Müllkippe zum Einsatz, denn einen Händler, der neues Material liefert, gibt es am Polarkreis nicht.
20:15
Große Gehege und gesunde, glückliche Tiere sind das Ziel im "Australia Zoo". Alle Arten sollen sich hier richtig wohlfühlen, und jetzt sind die Augen der Irvins besonders auf das neue Giraffenbaby gerichtet. Das Junge ist innerhalb der ersten Stunde aufgestanden, hat getrunken und soll nun, nach einer Woche, mit dem Rest der Herde zusammengeführt werden. Terri, Bindi und die Pfleger hoffen inständig, dass es keine Probleme gibt. Außerdem wird heute Ravi zu seiner jährlichen Untersuchung gebracht. Der Rote Panda lebt ursprünglich im Himalaya und zählt zu den stark gefährdeten Arten. Doch der Baumbewohner muss erst an die Transportkiste gewöhnt werden.
21:00
Der Australia Zoo engagiert sich seit Jahren für Geparden, die Steve Irwins große Leidenschaft waren. Die Besucher können sie hier aus nächster Nähe erleben, und das Geld, das damit verdient wird, kommt wiederum dem Geparden-Schutz zugute. Lawrence, ein 18 Monate altes Gepardenjunges, strotzt vor Energie und tobt sich heute in der Laufanlage aus. Er wurde als Baby von der Mutter verstoßen, von Tierpflegern mit der Flasche aufgezogen und ist fast ohne Kontakt zu Artgenossen aufgewachsen. Doch jetzt erhält Lawrence endlich einen Spielkameraden, ein anderes Gepardenjunges, das aus Südafrika kommt. Alle hoffen, dass sich die beiden gut vertragen
21:45
Feuertaufe für Nachwuchspilotin Katie Dorris: Heute wird die junge Überfliegerin zum ersten Mal die riskante Landung an der South Fork Ranch wagen. Dazu muss die Buschpilotin ihre Propellermaschine nicht nur gefährlich nah an den Baumwipfeln vorbei manövrieren, sondern das Kleinflugzeug vor allem rechtzeitig zum Stehen bringen. Denn die holprige Landebahn neben dem Hof ist extrem kurz und endet an einer Bergflanke! Auch in dieser Folge: Auf der Indian Creek Ranch bereitet Aubrey alles für die Geburt eines Fohlens vor und Bootsführer Buck weiht seinen 8-jährigen Sohn in die Kunst des Wildwasserfahrens ein.
22:30
Tausende Liter Regen haben das Dach des Neubaus in der Nacht zusammengedrückt wie eine Flunder. Mit solchen Wassermassen hat Heino nicht gerechnet. Der Auswanderer ringt in Kenia um Fassung und versucht das Chaos auf der Baustelle zusammen mit seinem Freund und Mitarbeiter Felix unter Kontrolle zu bekommen. Doch für den selbst gebauten Traktor, das einzige geländegängige Fahrzeug, das in der Lage wäre, die von der Außenwelt abgeschnittene Farm zu erreichen, fehlt ein wichtiges Bauteil. Deshalb stürzt sich Heino in dieser Folge ins Getümmel von Mombasa.
23:15
Rhonda und ihre Tochter Maegan lieben exotische Tiere. Sie haben Pfeilgiftfrösche, Chamäleons, Geckos und einen Blauzungenskink namens Sammi bei sich daheim. Letzterer soll jetzt ein schickes neues Habitat im indonesischen Stil bekommen. Die Idee? Kaschierte Wärmelampen und ein hinduistischer Tempel, der an den Pura Lempuyang Luhur auf Bali erinnert. Auch für Stammkundin Tonya haben die Terrarien-Profis heute eine tierische Überraschung: "Varanus albigularis", einen Weißkehlwaran aus Mosambik. Die Tiere werden bis zu 1,5 Meter lang und sind tagaktive Einzelgänger.