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TV Programm für 3sat am 13.06.2026

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Queer Pop - Ikonen, Codes und Kommerz 19:20

Queer Pop - Ikonen, Codes und Kommerz: Fuck the Pain away - Alles ist möglich?

Dokumentation

In den 1990er- und 2000er-Jahren erobern queere Styles die Popwelt. Club-Ästhetik wird zu Mainstream, von Mode und Musik bis zu Werbung - oft, ohne dass ihre Herkunft erkannt wird. Die Musikerinnen Peaches und Ebow blicken in einer Berliner Bar zurück: von Techno und Love Parade über Boygroups bis zu Stars wie George Michael oder Lady Gaga. Queere Codes wurden Trends - und plötzlich Teil des Alltags. Diese Folge erzählt, wie Metrosexualität, Genderfluidität oder Body Positivity sichtbar wurden und den Geschmack einer ganzen Generation prägten. Gleichzeitig zeigt sie, wie queere Ideen oft vereinnahmt wurden, während die Kämpfe dahinter unsichtbar blieben. Ist das ein Sieg der Vielfalt oder nur cleveres Marketing? Zwischen Spaßkultur und ernstem Unterton entsteht ein buntes Bild von Freiheit, Ausbeutung und der Kraft queerer Kreativität.

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Lucerne Festival 2025 - Beatrice Rana spielt Rachmaninow 20:15

Lucerne Festival 2025 - Beatrice Rana spielt Rachmaninow

Klassische Musik

Mit Beatrice Rana (Klavier) Programm: Sergei Rachmaninow: "Der Fels", Op. 7, "Rhapsodie über ein Thema von Paganini", Op. 43 und "Sinfonie Nr. 1" in d-Moll, Op. 13 Das Lucerne Festival Orchestra mit dem Stardirigenten Riccardo Chailly und der herausragenden Pianistin Beatrice Rana begeben sich in die musikalische Welt von Sergej Rachmaninow. Mit dem selten gespielten "Der Fels" eröffnen sie den Abend und schlagen den Bogen zu den frühen Jahren des Komponisten. Ein Werk, das bereits die charakteristische Klangsprache Rachmaninows erkennen lässt und den Auftakt zu einem vielgestaltigen Programm bildet. In der "Rhapsodie über ein Thema von Paganini" begegnet Rachmaninow dem legendären Geigengenie mit einer brillanten Klavierpartitur, die eine breite Palette musikalischer Stimmungen entfaltet: temperamentvoll, zärtlich, schwärmerisch, wehmütig, mystisch, hochdramatisch. "Aber es ist kein Konzert!", betonte der Komponist in einem Brief an seine Schwester. Interpretiert wurde das Werk von Beatrice Rana, einer der herausragenden Pianistinnen ihrer Generation, die international für ihre klare Linienführung, ihre klangliche Differenzierung und ihre künstlerische Präsenz geschätzt wird. Zum Abschluss erklingt Rachmaninows Sinfonie Nr. 1. Das biblische Epigramm, das Rachmaninow der Partitur voranstellt - "Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr" - findet sich auch als Motto in Tolstois "Anna Karenina". Die Sinfonie markiert den kraftvollen Schlusspunkt einer frühen Schaffensphase und präsentiert Rachmaninows kompositorische Handschrift in ihrer ganzen Dramatik und Ausdrucksfülle. Ein Konzertabend, der das Facettenreichtum dieses großen Klangpoeten eindrucksvoll beleuchtet.

Simon Rattle dirigiert Mahlers Zweite in der Elbphilharmonie 22:00

Simon Rattle dirigiert Mahlers Zweite in der Elbphilharmonie

Konzert

Programm: - Henry Purcell "Chorwerk" - Gustav Mahler: "Sinfonie Nr. 2" - Robert Schumann: "Nachtlied" Ohne Mahlers Zweite Sinfonie wäre die Klassikwelt nicht nur um ein monumentales Werk ärmer - Sir Simon Rattle hätte sich vielleicht für einen anderen Lebensweg entschieden. Er hatte die "Auferstehungssinfonie" als Kind gehört, wie Sir Simon Rattle in einem Interview zugab. "Aufersteh'n, ja aufersteh'n, wirst du!" Ergreifend optimistisch trägt der Chor die religiös und philosophisch motivierte Kernbotschaft des Werks vor. Bis heute sind Aufführungen dieser monumentalen "Auferstehungssinfonie" ein beeindruckendes Ereignis - nicht nur in Hamburg, wo dem Komponisten im "Michel" einst die Eingebung für das Chorfinale kam. Dieses Mammutwerk präsentiert Sir Simon Rattle mit dem Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks. Darüber hinaus erklingen altenglische Verse in Henry Prucells "Remember Not Lord Our Offences" und Robert Schumann sehnsuchtsvolle Hebbel-Vertonung "Nachtlied".

La Daronne - Eine Frau mit berauschenden Talenten 23:35

La Daronne - Eine Frau mit berauschenden Talenten

Komödie

Die Dolmetscherin Patience Portefeux lebt mit ständigen Geldsorgen. Die Heimkosten für ihre Mutter lasten auf ihr, der Job beim Pariser Drogendezernat ist miserabel bezahlt. Als Patience ein Telefonat zwischen arabischsprachigen Dealern übersetzt, erkennt sie Afid, den Sohn der Pflegerin ihrer Mutter. Aus Solidarität warnt sie diese und sorgt dafür, dass der Drogenkurier seine Lieferung vor dem Zugriff der Fahnder verschwinden lässt. Einmal vom rechten Weg abgekommen, geht Patience nun aufs Ganze: Sie macht das versteckte Marihuana mithilfe des pensionierten Drogenspürhunds DNA ausfindig und steigt mit der gestohlenen Ware ins Geschäft ein. Mit Designer Hijab und knallhartem Verhandlungsgeschick schlüpft die promovierte Arabistin in die Rolle einer maghrebinischen Drogenpatin, die das Pariser Drogenmilieu gehörig aufmischt. Ihr Doppelleben als "Madame Hasch" ist fast perfekt - wäre da nicht ihr Geliebter Philippe, der ausgerechnet Chefermittler des Drogendezernats ist. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem ihr nicht nur die Polizei dicht auf den Fersen ist. Auch die eigentlichen Besitzer des Stoffs möchten die Unbekannte ausfindig machen. Je brenzliger ihre Lage wird, umso mehr setzt Patience auf ihre dreiste Raffinesse.