04:10
Türkisblau wie die Karibik und doch mitten in Armenien: Der Sewansee liegt auf 1900 Metern Höhe im Kleinen Kaukasus. Die Armenier nennen ihn stolz ihr "armenisches Meer". Der See, mehr als doppelt so groß wie der Bodensee, ist Symbol für Natur, Kultur und Geschichte Armeniens. An seinen Ufern stehen eine rund 1000 Jahre alte Zyklopenfestung und die 900 Kreuzsteine des größten Friedhofs der Welt als Zeugen der Vergangenheit. Der Sewansee erinnert an die lange christliche Tradition Armeniens, das 301 als erstes Land das Christentum zur Staatsreligion erhob. Er ist Lebensraum endemischer Arten wie der Sewanforelle und der Armeniermöwe sowie größtes Süßwasserreservoir der Kaukasusregion. Seit 1978 stehen der See und seine Ufer als Nationalpark unter Schutz. Für den Biologen Sasun Galstyan verkörpert der Sewan vor allem eins: "die Ewigkeit, das Leben".
04:55
Im Süden Armeniens erstreckt sich der Arevik-Nationalpark. In den nahezu unberührten Gebirgstälern des größten Naturschutzgebiets des Landes leben seltene Tierarten. Ranger Mkrtich Boyajyan schützt dort die gefährdeten Bezoarziegen. Gleichzeitig kämpft Umweltschützer Gagik Sargsyan gegen eine geplante Kupfer- und Bleimine am Rand des Nationalparks, die seine Heimat bedroht. Am südlichen Rand des Nationalparks liegt die Stadt Meghri nahe der iranischen Grenze. Dort lebt Shahane Khachikyan mit ihrem Sohn. Mitten in den Bergen wohnen Serob und Warduhi Hovsepyan als einzige ständige Bewohner des Dorfs Kaler auf 2000 Metern Höhe. Schmetterlingsforscher Karen Aghababyan dokumentiert die Artenvielfalt des Parks, in dem rund 150 Tagfalterarten vorkommen sollen. Doch Klimawandel und schwindende Lebensräume bereiten ihm große Sorgen.
05:35
Atemberaubende Landschaften, spannende Kultur und Gastfreundschaft zu kleinen Preisen: Albanien lockt Besucher aus aller Welt mit kristallklarem Meer und idyllischen Stränden an der Adria. Die Zahl der Touristen in Albanien ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Doch abseits der touristischen Standardpfade warten im bergigen Hinterland noch immer Attraktionen auf ihre Entdeckung. Vom günstigen Hostel bis zum Luxusapartment ist alles zu haben. Adrian hat seinen Traum wahr gemacht. Der 27-jährige "kölsche Jung" ist nach einem Albanienurlaub einfach dortgeblieben. "Die Albaner haben nicht so viele Sorgen, die denken nicht drüber nach, was alles passieren kann. Die leben ihr Leben und sind sehr frei und total relaxed. Das habe ich vorher noch nie erlebt", schwärmt er. Seit fünf Jahren lebt Adrian in dem kleinen Dorf Vuno, dort betreibt er mit seiner amerikanischen Frau Bri ein Hostel. Das hat er im typisch albanischen Stil wiederhergerichtet. Seine Gäste schätzen die Aussicht von der Sonnenterrasse aufs Meer und die ruhige Lage. Für Jessica und Manuel aus Thüringen der perfekte Ort, um das Land zu erkunden: "Die Leute sind supernett und die Strände teilweise noch unbebaut. Irgendwie haben wir unser Herz daran verloren." Wer mehr auf Party steht, kann Meer und elektronische Musik beim UNUM Festival in Shëngjin verbinden. Fünf Tage lang am Strand vor drei Bühnen abtanzen oder einfach nur auf dem Festivalgelände chillen. Mario aus Hamburg ist begeistert: "So ein Festival habe ich noch nicht miterlebt. Alle sind offen, es ist internationales Publikum hier, also megageil." Action in unberührter Natur bietet eine Rafting-Tour im Osumi-Canyon in Zentralalbanien. Die Schlucht von fast zehn Kilometern Länge, durch die sich der Osumi-Fluss schlängelt, ist noch immer ein echter Geheimtipp. Rafting-Guide Alma bietet dort Wassertouren unter haushohen Felswänden. Doch die zunehmende Zahl an Touristen bedroht die ursprüngliche Natur auch in Albanien. Die vielerorts wild wuchernden Hotel- und Ferienanlagen an der Küste verbrauchen immer mehr Ressourcen, vor allem Wasser. Das kommt zum Teil aus dem Hinterland, wie zum Beispiel aus der kleinen Kommune Tragjias. Dort sprudeln zahlreiche Quellen - noch. In einem großen Projekt soll dort ein riesiger Brunnen gebaut und große Mengen Wasser über eine Pipeline in die Tourismusprojekte an der Küste gepumpt werden. Ela betreibt in Tragjias an einem idyllischen Teich seit vielen Jahren ein Familienrestaurant. Das Wasser aus dem Hahn in der Küche kommt direkt aus der Quelle vor der Tür. "Ich habe Angst, dass wir irgendwann kein Wasser mehr haben", sagt Ela. Die "ZDF.reportage" begleitet Besucher und Bewohner in einem Land, das in den vergangenen Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen hat.
06:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
07:00
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:30
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
09:05
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
09:45
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
10:20
Die zweiteilige Dokumentation porträtiert zwei Bergbauernfamilien aus Oberösterreich und Osttirol im Wandel der Jahreszeiten. Die erste Folge zeigt den Frühling und Sommer. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft. Zwei unterschiedliche Landschaften stehen zudem im Mittelpunkt: der Hausruck, mit seinen grünen Hügeln der größte Bergzug im Alpenvorland, und das malerische Villgratental mit seinen unberührten Bergen. Josef Schett wächst im schwer zugänglichen Villgratental mit seinen steilen Hängen auf. Der wuchtige Hof steht an einem Hang, der einem Respekt abverlangt. Von Anfang an spürt Josef eine tiefe Heimatverbundenheit. Sie lässt ihn bleiben, während viele andere das Tal verlassen. Er übernimmt 1985 den elterlichen Hof, stellt den Betrieb auf Schafzucht um und gründet eine Vermarktungsfirma für Lammfleisch- und Naturprodukte aus Osttirol. Altes bewahren, neue Impulse setzen, so könnte man Josef Schett am besten beschreiben. Das Hochhubergut liegt auf 640 Metern Höhe, am höchsten Punkt der Region Aschach an der Steyr in der Region Nationalpark Kalkalpen, umringt von sanften Hügeln und einer weitläufigen Landschaft. Dieser atemberaubende Rundumblick, diese Weitsicht hat die Familie Postlmayr vor 25 Jahren inspiriert, einen anderen Weg zu gehen als die Bauern der Umgebung. Biolandwirtschaft, Regionalität und Tourismus - eine neue Philosophie wollten sie leben. Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind die Bergbauern-"Bioniere" gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise. Im Mittelpunkt steht die Vision eines völlig autarken Lebens. Die zweiteilige Dokumentation ermöglicht spannende und authentische Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten der Bauernfamilien.
11:05
Josef Schett wächst im schwer zugänglichen Villgratental auf. Der wuchtige Hof steht an einem Hang, der einem Respekt abverlangt. Von Anfang an spürt Josef eine tiefe Heimatverbundenheit. So bleibt er, während viele andere das Tal verlassen. Er übernimmt 1985 den elterlichen Hof, stellt auf Schafzucht um und gründet eine Vermarktungsfirma für Lammfleisch- und Naturprodukte aus Osttirol. Frei nach dem Motto: Altes bewahren, neue Impulse setzen. Das Hochhubergut liegt auf 640 Metern Höhe, am höchsten Punkt der Region Aschach an der Steyr in der Region Nationalpark Kalkalpen, umringt von sanften Hügeln und einer weitläufigen Landschaft. Dieser atemberaubende Rundumblick, diese Weitsicht hat die Familie Postlmayr vor 25 Jahren inspiriert, einen anderen Weg zu gehen als die Bauern der Umgebung. Biolandwirtschaft, Regionalität und Tourismus - eine neue Philosophie wollten sie leben. Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind die Bergbauern-"Bioniere" gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise. Im Mittelpunkt steht die Vision eines völlig autarken Lebens. Die zweiteilige Dokumentation porträtiert zwei Bergbauernfamilien aus Oberösterreich und Osttirol im Wandel der Jahreszeiten. Die zweite Folge zeigt den Herbst und Winter. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft. Zwei unterschiedliche Landschaften stehen zudem im Mittelpunkt: das Traunviertel und das malerische Villgratental mit seinen unberührten Bergen.
11:50
Junge Menschen ziehen häufig weg aus ländlichen Regionen. Aber das Bild vom Land als rückständig und unattraktiv greift zu kurz. Es gibt junge Menschen, die sich bewusst für das Leben außerhalb der Großstadt und in ihrer Heimat entscheiden. Sie übernehmen Verantwortung, führen Traditionen weiter und sorgen für Stimmung auf dem Land. Lucy Schmidt ist 21 Jahre alt und führt gemeinsam mit ihrem Freund Jonas den Ackerbaubetrieb seiner Eltern fort. Auf dem landwirtschaftlichen Familienbetrieb eine Stunde östlich von Leipzig übernimmt sie schon in jungen Jahren Verantwortung. Rund 400 Hektar bewirtschaftet das junge Paar. Ihr Alltag ist bestimmt von den Jahreszeiten, vom Wetter und von der Pflege der Tiere. Als junge Frau in der Landwirtschaft erfährt Lucy oft Vorurteile. Außerdem ist das Zusammenleben der unterschiedlichen Generationen nicht immer leicht. Trotzdem bedeutet der Hof für sie Zusammenhalt, Sicherheit und eine Zukunft, die sie selbst mitgestalten kann. Monika Berghammer aus Rottach-Egern am Tegernsee verbindet die Pflege von Tradition mit einem modernen Leben. Seit ihrer Kindheit ist die heute 22-Jährige im Trachtenverein aktiv. Gleichzeitig macht sie eine Ausbildung in München und führt eine Fernbeziehung nach Lissabon. Für Monika bedeutet Heimat nicht, auf Möglichkeiten zu verzichten. Sie will Traditionen bewahren und trotzdem ihren eigenen Weg gehen können. Micha Kible aus Brackenheim in Baden-Württemberg ist der Beweis dafür, dass eine Musikkarriere nicht zwingend in der Stadt beginnen muss. Als Partyschlagersänger "Micha von der Rampe" verbindet der 29-Jährige Schlager mit Techno und spielt in Bierzelten und auf Dorffesten in ganz Deutschland. Mehr als 100 Auftritte hat er pro Jahr. Mit seinem "Dahoam Feschd" bringt er Tausende Menschen zusammen und will zeigen, dass auch auf dem Land Neues entstehen kann. Für ihn steht das Dorf nicht für Stillstand, sondern für Gemeinschaft, Spaß und Lebensqualität. Eine "ZDF.reportage" über junge Menschen, die das Landleben der Großstadt vorziehen.
12:20
Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
12:50
Die baden-württembergische Universitätsstadt Freiburg im Breisgau gilt als eine der lebenswertesten Städte Deutschlands. Moderator Michael Friemel möchte sich davon überzeugen. Er trifft die Performance-Künstlerin Joa Magnolia, die ihm "ihr" Freiburg zeigt und ihn in ihr Lieblingscafé einlädt. Man spürt die entspannte Atmosphäre, die in den autofreien Gassen der Altstadt herrscht, wo die berühmten "Bächle" für Erfrischung sorgen. Ein Muss sind ebenso das Münster mit dem Münstermarkt und der Schlossberg mit seiner tollen Aussicht auf die Altstadt. Der Bächleputzer Alain Stockmayr gehört ebenso zu Freiburg wie das alte Handwerk im Stühlinger Gewerbehof, die vielen Studierenden aus aller Welt, die Fahrräder und Biergärten und das Straßenbahngewusel am Bertoldsbrunnen. Im Stadtviertel Vauban wird ökologisch gedacht und gelebt. Auch der Schwarzwald ist nah, schnell ist man auf dem Hausberg Schauinsland.
13:20
Sandstrände, Dünenlandschaften, steile Küsten bis hin zu grünen Hochebenen und idyllischen Inseln: Die Reihe "Irischer Kompass" zeigt die abwechslungsreiche Naturkulisse der "Grünen Insel". Irlands Norden gilt als besonders ursprünglich. Mit weitläufigen Sandstränden und Dünenlandschaften, Moor- und Grasland, der kargen Insel Arranmore und den Brandungspfeilern vor den steil abfallenden Küsten im Atlantik zeigen sich atemberaubende Naturkulissen. Es ist eine wenig vom Menschen beeinflusste ursprüngliche Landschaft. Noch ein echter Geheimtipp. Während der Nordwesten der Insel Teil der Republik Irland ist, gehört der Nordosten zu Großbritannien. Besonders im felsigen Nordwesten Irlands spielt sich das Leben hauptsächlich an der Küste ab. Das Leben dort ist geprägt von Tradition und Handwerk und genauso abwechslungsreich wie die Landschaft selbst. Das Reiten irischer Zuchtpferde ist auf den weitläufigen Sandstränden ein Gemeinschaftserlebnis und für die Iren ein sozialer Kitt quer durch alle Schichten. In Antrim, auf gewaltigem weitem Grün, wird schon seit den ersten Siedlern Schafzucht betrieben. Es ist die am dichtesten mit Schafen besiedelte Region in Europa, die Schafzucht ein traditionelles Handwerk bis heute. Ebenso wie die Fischerei zur See oder die Instandhaltung einer 100 Jahre alten Schutzmauer oben in den höchsten Bergen Nordirlands. Für die Extremkletterer an den steilen Klippen in der wilden Landschaft Donegals wie für die Einwanderer auf der Suche nach dem Inselidyll hält die Natur stets Herausforderung und Abenteuer bereit. Trotz der oft schwierigen Lebensbedingungen finden die Menschen überraschende Wege, den Herausforderungen zu trotzen. Der "einsame Norden" Irlands ist ein echter Geheimtipp. Dort entdecken Extremkletterer die wilde Landschaft Donegals als Abenteuer-Outdoor-Paradies, und die Menschen auf Arranmore kämpfen für die Wiederbelebung ihrer Insel.
14:05
Die steilen Klippen sind das Wahrzeichen Irlands und die "Cliffs of Moher" eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Irlands rauer Westen ist vor allem vom Rückgang der letzten Gletscher geprägt. Der Burren war einst ein Korallenriff und ist heute ein einzigartiger Naturraum mit unterirdischem Fluss- und Höhlensystem. Dort haben sich seltene teils arktische, teils mediterrane Pflanzen angesiedelt. In der Region wollen junge Landwirte mit nachhaltiger Viehzucht die natürliche Artenvielfalt erhalten. Vor den Küsten der Region Connemara gewinnen Forschende Wissen über das maritime Leben und suchen innovative Wege, um das Meer als Nahrungsquelle zu nutzen. Weiter draußen vor der Küste liegen die Aran-Inseln. Inishmore, Inishmaan und Inisheer trotzen dem rauen Atlantik. Auch dort wird von der Natur gelernt und von der Kultur gelebt. Noch immer wird das karge Land auf traditionelle Weise bestellt, Trockenmauern bieten Kühen und Schafen Schutz vor den strengen Winden. Das irisch-gälische Brauchtum wird auf den Inseln besonders gepflegt. Noch immer wird die uralte irische Sprache keltischen Ursprungs gesprochen und an die nächste Generation weitergegeben. Die wilde Landschaft des irischen Westens ist über Jahrtausende von Menschen geformt. Hochmoore überdecken wie ein Teppich die Überreste früher Besiedlung. Im County Mayo finden Archäologen prähistorische Geheimnisse wie Mauerreste und Einfriedungen im Hochmoor. Auch wenn der Einzug der Moderne vieles verändert hat, bewahren die Bewohner des Westens ihre Traditionen und lassen alte Bräuche wiederaufleben. Weitläufige Sandstrände, Dünenlandschaften und steile Küsten bis hin zu saftig grünen Hochebenen und idyllischen Inseln: Die Dokumentationsreihe "Irischer Kompass" zeigt in vier Teilen die besonders abwechslungsreiche Naturkulisse der "Grünen Insel".
14:50
Der Süden Irlands kommt mit seiner mystischen grünen Landschaft und verträumten Seen dem Klischeebild der "Grünen Insel" am nächsten. Im Südwesten ragen bergige Halbinseln in den Atlantik. Die Dörfer sind bunt und belebt. Vor der Küste finden verschiedene Walarten und seltene Riesenhaie reiche Nahrungsgründe. Das milde Mikroklima an Land ermöglicht auf natürliche Weise eine Art gemäßigten Regenwald von hohem ökologischen Wert. Einst sahen weite Teile von Irland so aus. Die Naturräume sind einzigartig, aber auch empfindlich und gefährdet. Im Süden herrscht das mildeste Klima der irischen Insel, und das hat Auswirkungen auf das Leben vor Ort. Durch den Golfstrom und die geschützte Lage zwischen hohen Bergen wirkt die Landschaft grüner, paradiesischer und ausgesprochen fotogen. In den Countys Cork und Kerry ganz im Südwesten ragen bergige Halbinseln in den Atlantik. Die Dörfer sind bunt und belebt. Abseits des regen Lebens ist die Pacht der Inselherberge auf Great Blasket attraktiv. Zahlreiche ausländische Bewerberinnen und Bewerber melden sich alljährlich auf die ungewöhnliche Stellenausschreibung. Rotwild zeigt sich in den hohen Gebirgsebenen des Killarney-Nationalparks und vor der Küste der Iveragh-Halbinsel finden verschiedene Walarten und seltene Riesenhaie, die im Sommer im Atlantik anzutreffen sind, ausreichend Nahrung. Ganz im Kleinen bringen die Bienen der nachhaltigen Biofarm auf der Dingle-Halbinsel das Land zum Aufblühen und ermöglichen eine natürliche, fast ganzjährige Ernte von einheimischen Gemüsesorten. Bei einem Flug über Land zeigt sich die Beara-Halbinsel mit ihrer mystischen Landschaft in unzähligen Grüntönen und verträumten Seen von ihrer schönsten Seite. Das Mikroklima ermöglicht auf natürliche Weise eine Art gemäßigten Regenwald von hohem ökologischem Wert. Dort wachsen Farne, Moose und Flechten. Einst sahen weite Teile von Irland so aus. Der Einfluss des Klimawandels und die Balance der Artenvielfalt sind für Park-Ranger und Biologen tägliche Herausforderung. Sie schützen die einzigartigen, gefährdeten Naturräume. Weitläufige Sandstrände, Dünenlandschaften und steile Küsten bis hin zu saftig grünen Hochebenen und idyllischen Inseln: Die Dokumentationsreihe "Irischer Kompass" zeigt in vier Teilen die besonders abwechslungsreiche Naturkulisse der "Grünen Insel".
15:35
Mit der Hauptstadt Dublin ist die östliche Region der Insel ein Zentrum der Kultur, aber auch der Geschichte. Dort treffen das alte und neue Irland zusammen. Dublin präsentiert sich als moderne internationale IT- und Wirtschaftsmetropole. Nur wenige Kilometer außerhalb liegen Zeugnisse aus prähistorischen Zeiten: die keltischen Hügelgräber Newgrange und Knowth. Aus der Luft zeigt sich eindrucksvoll, dass sie in ihrer Bedeutung nicht weit von den ägyptischen Pyramiden entfernt sind. Die Wände und Mauern sind übersät mit 5000 Jahre alten Gravuren. Diese keltischen Motive bergen Geheimnisse, die Archäologen bis heute zu lüften versuchen. Von den Ebenen im Osten Irlands aus kolonialisierten die Engländer das Land über Jahrhunderte. Noch immer sind ihre Einflüsse in Architektur und Alltag spürbar. Die große Kunst des Gartenbaus, die ihren Ursprung in den englischen Herrenhäusern hat, hat vor allem im County Wicklow ihre Spuren hinterlassen. In bunter Farbenpracht lässt sich dort nachvollziehen, warum Gärtnern heute zu einem beliebten Hobby der Iren geworden ist. Irlands längster Fluss, der Shannon, auf dem einst die Wikinger in das Land einfielen, zieht sich durch das Zentrum der Insel. Mittlerweile ist der Fluss zur Heimat vieler Freizeitkapitäne geworden: eine eingeschworene Gemeinschaft. Die uralte Geschichte mit ihren verschiedenen Einflüssen ist im Osten der irischen Insel allgegenwärtig. Dort, wo das alte und das moderne Irland aufeinanderprallen, entsteht ein neuer Zeitgeist. So manche altgediente Tradition muss neuen Ideen weichen. Weitläufige Sandstrände, Dünenlandschaften und steile Küsten bis hin zu saftig grünen Hochebenen und idyllischen Inseln: Die Dokumentationsreihe "Irischer Kompass" zeigt in vier Teilen die besonders abwechslungsreiche Naturkulisse der "Grünen Insel".
16:15
Vibrierendes London. In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - London" ergründet "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid die außergewöhnliche Anziehungskraft der Metropole an der Themse. London - traditionsbewusst und trotzdem einen Schritt voraus. Einst Machtzentrum eines gigantischen Weltreichs, heute eine Metropole, die ständig neue Trends setzt. "Terra X"-Moderator Leon Windscheid erforscht ihre fast magisch anmutende Anziehungskraft. London steht für sich, ist einzigartig und ansteckend. Wer einmal die Metropole an der Themse besucht hat, hat den London-Virus. Für die "Terra X"-Sendung "Weltstädte - London" begibt sich Psychologe Leon Windscheid vor Ort auf eine spannende Spurensuche: Wie wurde aus einem Handelsplatz in einer abgelegenen römischen Provinz die Hauptstadt des größten Kolonialreiches aller Zeiten? Und was zeichnet heute das Lebensgefühl in dieser Stadt aus, die von ihren Bewohnern auch schon als "The Smoke" bezeichnet wurde? In Greater London wohnen heute knapp neun Millionen Menschen - zweieinhalb Mal mehr als in Berlin. Doch die historische Keimzelle der Weltstadt ist ein sehr kleines Gebiet, das sich rund eineinhalb Kilometer entlang des Nordufers der Themse im geografischen Zentrum Londons erstreckt - die heutige "City". Im viktorianischen Zeitalter wird London zur größten Stadt der Welt und zum Zentrum eines buchstäblich weltumspannenden Kolonialreiches, des British Empire. Was die Stadt bis heute charakterisiert, ist vor allem eine besonders vielfältige Bevölkerung. Rund 41 Prozent der heutigen Einwohnerinnen und Einwohner Londons sind außerhalb Großbritanniens geboren. London ist damit neben New York die globalste Weltstadt. Und passend zu seiner langen und sehr bewegten Geschichte zeichnet es sich noch stärker durch harte Kontraste aus als andere Weltstädte: hypermodern und traditionsbewusst, elitär und bodenständig-weltoffen, luxuriös und heruntergekommen, glamourös und nüchtern. Leon Windscheid trifft vor Ort Menschen, die mit ihrem Lebensgefühl, ihrem Beruf oder ihrer Leidenschaft für diese Stadt stehen. Er blickt hinter die Mauern jahrhundertalter Zünfte, erfährt, wo die Queen einst ihre legendären Regenschirme erwarb und darf einer echten Tee-Zeremonie à la "Bridgerton" beiwohnen. Leon Windscheids Gesprächspartner zeigen nicht nur ihre Lieblingsplätze, sondern auch unbekannte, geheimnisvolle Orte jenseits der touristischen Pfade.
17:00
Effizient mit viel Gemeinsinn: Wie eine Millionenmetropole das Chaos regelt, erforscht Moderator und Psychologe Leon Windscheid in der neuen "Terra X"-Folge "Weltstädte - Tokyo". Kaum eine Millionenmetropole ist so sauber und sicher wie Tokyo. Wie dies einer Megacity gelingt und was ihre Geschichte damit zu tun hat, ergründet Psychologe Leon Windscheid. Tokyo ist eine der jüngsten Weltmetropolen. Erst 1868 wurde Edo, ursprünglich ein kleines Fischerdorf in Tokyo, die "östliche Hauptstadt", umbenannt. Als japanische Hauptstadt und Kaisersitz verwandelt sich Tokio in eine geschäftige Metropole, doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt sich die Stadt zu einer modernen und auch bedeutenden Weltstadt. Jahrhunderte lang war Japan von fast allen äußeren Einflüssen abgeschottet, ab dem 19. Jahrhundert will das Land Verpasstes so schnell und gründlich wie möglich aufholen. In einem an Überkompensation grenzenden Rausch wandelt sich das Land binnen Jahrzehnten vom abgeschotteten Feudalstaat mit traditioneller Gesellschaftsordnung zur industrialisierten Kolonialmacht. Offenheit für Neues ist Tokyos Überlebensstrategie. Weite Teile der Stadt brennen im 17. und im 19. Jahrhundert nieder. Erdbeben setzten Tokyo immer wieder zu. 1923 zerstört das Große Kanto-Beben fast die ganze Stadt. Auch im Zweiten Weltkrieg lag Tokyo in Schutt und Asche. Doch jedes Mal entsteht aus der Asche des Vergangenen ein völlig neues Tokyo mit radikal verändertem Stadtbild. Während im 19. Jahrhundert noch London und Paris als architektonische Vorbilder dienen, ist Tokyo heute längst selbst zum Innovationstreiber geworden. Und dabei besticht die Stadt auch durch ihre Ruhe, Präzision und Sauberkeit. U-Bahnen kommen pünktlich, der Verkehr fließt. An der berühmten Shibuya-Kreuzung wechseln bis zu 3.000 Menschen bei einer Grünphase die Straße und trotzdem gibt es kein Anrempeln, kein Gedränge. Woher kommt der Sinn für das Gemeinwohl und die Wertschätzung des Anderen, und wie pflegt die Stadt diese Werte? In der neuen "Terra X"- Folge "Weltstädte - Tokyo" erkundet Moderator und Psychologe Leon Windscheid die Seele der Metropole und durchmisst dabei die Geschichte der Stadt.
17:45
Jahrtausendealte Schönheit. In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - Rom" taucht Moderator und Psychologe Leon Windscheid in die geheimnisvolle Geschichte der Ewigen Stadt ein. Die Diva unter den Weltstädten: Elegant, auch wenn die Fassade bröckelt, voller Geheimnisse und verliebt in sich selbst. "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid ergründet die faszinierende Seele der Weltstadt Rom. Roma - schon der Name ist ein Versprechen. Dolce Vita vor jahrtausendealter Kulisse. In kaum einer anderen Stadt gehen die Bewohner so selbstverständlich und zugleich so stolz mit ihren antiken Baudenkmälern um wie in Rom. Die "Ewige Stadt", "Alle Wege führen nach Rom", "Ubi Papa, ibi Roma" - diese Zuschreibungen spiegeln das Selbstverständnis Roms als Weltstadt wider. Der unbedingte Wille zur Weltherrschaft und universellen Geltung war über Jahrhunderte in die DNA der Stadt eingeschrieben. Mit knapp drei Millionen Einwohnern ist Rom heute die drittgrößte Stadt der Europäischen Union. Rom, das Herz des katholischen Christentums, ist zudem die einzige Stadt der Welt, auf deren Gebiet sich ein anderer Staat befindet - die Enklave des Vatikanstaats. Aus diesem Grund wird sie oft als Hauptstadt zweier Staaten bezeichnet. Doch trägt sie den Namen Weltstadt heute noch zu Recht? Oder bröckelt ihr Status genauso wie die zahlreichen historischen Denkmäler in der Stadt? Bis heute ist Rom weltweit die Stadt mit der größten Konzentration historischer und architektonischer Bauwerke. Noch immer sind viele Schätze der Stadt nicht entdeckt. "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid trifft vor Ort Archäologen, Restauratorinnen, Bauingenieure und Romliebhaberinnen, die mit ihm die Tiefen und Geheimnisse der Stadt erkunden. Und er erlebt die überbordende, sinnliche Lebensfreude der Römerinnen und Römer hautnah. Sie verraten und zeigen ihm auch, was das Leben in Rom so einzigartig und lebenswert macht. Leon Windscheid erkundet vor Ort, wie Rom sein großes, schillerndes Erbe verteidigt und wie sich die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.
18:30
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Lindau ist eine der beliebtesten Städte am deutschen Bodenseeufer. Sie wurde nie zerstört und begeistert mit einer komplett erhaltenen Altstadt, verwinkelten Gassen und tollen Ausblicken. Die Filmemacherin Raphaela Stefandl erkundet die Stadt mit ihren rund 500 denkmalgeschützten Bauwerken aus allen Jahrhunderten. Sie trifft Menschen, die sich dort berufliche Nischen geschaffen haben, und porträtiert einen Ort, an dem man gern zurückkehrt. Reich wurde Lindau bereits im Mittelalter durch Handel, die Verschiffung von Gütern über den Bodensee sowie den Weitertransport von Stoffen und Salz nach Mailand und in die Schweiz.
21:00
Historische Schiffe, nostalgische Bahnen und spektakuläre Ausblicke: Eine Entdeckungstour rund um den Bodensee mit außergewöhnlichen Verkehrsmitteln, die eine spannende Geschichte haben. Vom Schaufelraddampfer Hohentwiel über das Rheinbähnle bis zur Zahnradbahn von Rheineck nach Walzenhausen: Hinter den historischen Gefährten verbergen sich skurrile Geschichten und überraschende Ereignisse. Den Sonnenuntergang mitten auf dem See zu erleben, ist ebenso beeindruckend wie der Panoramablick vom Pfänder. Die Tour führt auf der historischen Lädine vor Immenstaad über den Bodensee und mit der Sauschwänzlebahn durch das Wutachtal über zahlreiche Brücken und durch noch mehr Tunnel.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Von der Fülle des Lebens: Vier junge Mütter reflektieren ihren Lebensweg und ihre Entscheidung, sehr früh ein Kind bekommen zu haben. Jetzt ist ihr Nachwuchs so alt wie sie, als sie ihre Kinder zur Welt brachten. Zeit, zurückzublicken - und nach vorn. In dem Dokumentarfilm "Achtundzwanzig - Der Weg entsteht im Gehen" erzählen die jungen Mütter ihre Geschichten: Wie es war, früh Verantwortung zu tragen. Fabienne, Lisa, Laura und Steffi sind 2008 sehr jung Mutter geworden. Mit 14 Jahren wurden sie ungewollt schwanger und haben sich entgegen aller Ratschläge für das Kind entschieden. Keine leichte Entscheidung damals. Nun sind sie 28, fest verankert im Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Sie erzählen von ihren harten Kämpfen, von bitteren Trennungen, neuen Lieben, aber auch von schmerzhaften Verlusten, der Freude über Geschwisterkinder und ihrer beruflichen Entwicklung. Es sind ganz "normale" junge Frauen - und gleichzeitig außergewöhnlich in ihrer Offenheit und Authentizität. Auch die Kinder, die die Kamera schon im Bauch ihrer Mütter begleitet hatte und die nun 14 Jahre alt sind, kommen im Film zu Wort. Die Protagonistinnen der Langzeitdokumentation reflektieren darüber, was es heißt, in unserer Gesellschaft Frau und Mutter zu sein. Während "Teeniemütter" in den Medien oftmals problematisiert werden, zeigt der Film die Stärke dieser Frauen und ihre positive Einstellung zum Muttersein. Die Langzeitdokumentation von Cornelia Grünberg ist ein berührendes Porträt der Frauen und ihrer Familien, das durch die Offenheit seiner Protagonistinnen und Protagonisten besticht - vor allem aber durch die große Nähe, die die Regisseurin zu ihnen herzustellen vermag. 2012 stellte Cornelia Grünberg ihren Dokumentarfilm "Vierzehn - Erwachsen in neun Monaten" über vier Mädchen, die mit 14 Jahren ungewollt schwanger geworden waren und trotz aller Schwierigkeiten ihre Kinder zur Welt brachten, auf der Berlinale vor. 2014 folgte der Film "Achtzehn - Wagnis Leben", in der die nun volljährigen Mütter das Sorgerecht erhielten und damit die volle Verantwortung für ihre Sprösslinge. Mit "Achtundzwanzig - Der Weg entsteht im Gehen" hat Cornelia Grünberg 2025 den dritten Teil der Trilogie in die Kinos gebracht. Cornelia Grünberg studierte Regie- und Drehbuch an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin (dffb). 1994 schloss sie ihr Studium als Regisseurin und Autorin ab. Seitdem ist sie als freie Autorin und Regisseurin für das Kino und das Fernsehen tätig. 1999 war sie mit "Zwei in einem Boot" Gast der Berlinale. Von 2001 bis 2014 war Cornelia Grünberg freie Dozentin für Camera Acting und Filmgeschichte an der Filmschauspielschule Berlin. 2012 war sie mit "Vierzehn - Erwachsen in 9 Monaten" ebenfalls Gast der Berlinale. Redaktionshinweis: Neben "Achtundzwanzig - Der Weg entsteht im Gehen" ist auch der Vorgängerfilm "Achtzehn - Wagnis Leben" in der 3satMediathek zu sehen.