04:30
Lange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie. Zum Maria-Theresien-Jahr 2017 zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese österreichische Ikone. Mit fantastischen Bildern taucht er ein in die spätbarocke Zeit der Regentin und erzählt ihre außergewöhnliche Geschichte. Niemals trat Österreich ruhmvoller, moderner und prächtiger auf als unter ihr. Sichtbares Zeichen dieses Selbstbewusstseins war Schloss Schönbrunn, in dem sich der ganze Machtanspruch dieser Frau spiegelte.
05:20
Nahe der Heimat des berühmten Gruyère-Käses thront das Juwel der Voralpen: das Vanil Noir. Der Gipfel zählt nicht zu den höchsten Bergen der Schweiz, besticht aber durch die wilde Schönheit. Mit seiner außergewöhnlich vielfältigen Flora und der reichhaltigen Fauna formt der 2389 Meter hohe Gipfel an der Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt das Herz eines Naturschutzgebietes - ein Geheimtipp für Wanderer und Naturliebhaber. Der Biologe Gregor Kozlowski präsentiert seltene Pflanzenarten wie den Drachenkopf, den Alpenmohn oder den kleinsten Baum der Welt, die Krautweide. Naturschützer, aber auch Almwirte, kämpfen für den Erhalt der prachtvollen Bergwiesen. Der Film führt in das Tal der Schmetterlinge und an verborgene Ruheplätze der Schwarzen Kreuzotter, der Vipera berus. Gewaltige, von der Eiszeit geprägte Felsformationen prägen die Landschaft. In einer Höhle wird das Karstphänomen deutlich. Wildhüter Patrick Romanens macht sich auf Steinbocksuche. Die Population mit gut 200 Tieren hat er stets im Auge und erklimmt dafür die höchsten Lagen. Der nicht ungefährliche Aufstieg auf den Vanil Noir lohnt: Ein atemberaubendes Panorama und eine nur noch selten anzutreffende Stille lassen die Zeit vergessen - weit oben, wo auch die Bounets Rodzos, die Kobolde, wohnen. Sie sind es, die all die Schönheit geschaffen haben. Davon ist jedenfalls Bergführer und Legendenspezialist Cyrille Cantin überzeugt und mahnt ganz in ihrem Sinne zum Erhalt der noch intakten Natur.
06:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
07:00
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
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08:30
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08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
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09:05
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09:45
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10:15
Höher, schneller, weiter: Viele tierische Ausdauerchampions trotzen extremen Umgebungen, indem sie Höchstleistungen im Fliegen, Schwimmen, Laufen und Ernähren erbringen. Ausdauernde Helden sind in allen Winkeln der Erde unterwegs und bestehen selbst unter extremen Bedingungen. Ob in eisigen Meeren, trockenen Wüsten oder hoch über den Ozeanen - einige Tiere meistern außergewöhnliche Herausforderungen. Kaiserpinguine senken ihre Herzfrequenz für waghalsige Tieftauchgänge. Der Monarchfalter nutzt Fettreserven für die lange Reise in Überwinterungsgebiete. Gabelböcke sind mit gepolsterten Hufen und leistungsstarkem Herz-Lungen-System ausgestattet, und der Albatros kann mithilfe spezieller Drüsen Meerwasser trinken. Die Dokumentationsreihe "Tierische Superhelden" zeigt die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.
11:00
Manchmal hängt das Überleben in der Tierwelt von der Fähigkeit ab, Feinden zu entgehen oder erfolgreich zu jagen. Oft gelingt dies besser mit Täuschung als mit Kraft oder Schnelligkeit. Nur wenige Arten können sich in einen Lebensraum zurückziehen, in dem sie vor Fressfeinden sicher sind. Reptilien, Insekten, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen ausgefeilte Tricks, um sich einen Vorteil zu verschaffen: Tarnung. Durch Farbe, Muster oder Form können bestimmte Tiere nahezu in ihrer Umgebung verschwinden. Der Seedrache verändert sein Aussehen, um im Wasser unentdeckt zu bleiben. Stabheuschrecken ahmen Bäume und Zweige nach. Chamäleons verschwinden zwischen den Blättern, und Polarfüchse tauchen in der verschneiten Weite unter. Die Dokumentationsreihe "Tierische Superhelden" zeigt die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.
11:45
Gekocht wird diesmal auf dem Schlossplatz in St. Wendel, im Biotop Beeden, vor dem Dillinger Schloss, in Saarwellingen und vor Schloss Buseck bei Eppelborn. Mehlknepp sind eine absolute Spezialität der moselfränkischen und saarländischen Küche. Sie bestehen aus einem einfachen Teig aus Mehl, Eiern, Salz und Milch und werden als Klöße in Salzwasser gekocht. Sternekoch Cliff Hämmerle verwendet Quark statt Milch. Vor der malerischen Kulisse von Schloss Buseck in Eppelborn zeigt er seinen Kochazubis Verena Sierra und Michel Koch noch so manch anderen Trick. So präsentiert er die Geheirade diesmal "gereschd" - er röstet sie in einer Pfanne goldgelb an und fügt Frühlingszwiebeln und Salbei hinzu. Absolut lecker! Das "Mit Herz am Herd"-Team wünscht viel Freude beim Zuschauen und beim Nachkochen.
12:10
Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
12:40
Die Zwiebel ist das zweitliebste Gemüse nach der Tomate für die Deutschen. Über zehn Kilo essen wir davon pro Jahr durchschnittlich. Und was kann man erst aus der Zwiebel machen! Angefangen von einem bayerischen Wurstsalat über die gute alte Zwiebelsuppe bis hin zur Quiche und dem Zwiebelrostbraten. Ohne Zweifel könnte die Küche ohne Zwiebel gar nicht existieren. Sie verleiht jeder Sauce Bindung und den Schmorgerichten die richtige Substanz.
13:10
Die Österreicherin Elisabeth Kindermann, Jahrgang 1988, ist Vizeweltmeisterin im Ballonfahren und startet eine ungewöhnliche Tour. Mit ihrem Ballon will sie vom österreichischen Neusiedler See zum ungarischen Plattensee. Doch die Aufgabe ist nicht einfach, schließlich herrscht dort meist Ostwind, der den Ballon in die falsche Richtung treibt. Kurz vor Sonnenaufgang fauchen die großen Brenner heiße Luft in den Ballon von Elisabeth Kindermann. Sie liebt das Ballonfahren, seit sie denken kann. Schon als Kind war sie mit ihren Eltern im Ballon unterwegs, bis heute hat sie die Begeisterung für das sanfte Gleiten über Täler und Hügel Österreichs nicht mehr losgelassen. Inzwischen ist Elisabeth Kindermann Österreichs bekannteste Ballonfahrerin. Jedes Jahr nimmt sie an Landes- und Weltmeisterschaften der Welt-Ballon-Elite teil. Die Distanz zwischen Neusiedler See und Plattensee beträgt nur rund 130 Kilometer. Die Distanz ist nicht das Problem, sondern das zielgenaue Fahren, denn ein Ballon lässt sich nicht lenken, und der Plattensee liegt entgegen der vorherrschenden Windrichtung. Schon beim Aufsteigen eröffnet sich der Neusiedler See. Dort steht auch der einzige Leuchtturm Österreichs. Ein kleiner Teil des Sees gehört schon zu Ungarn. Die Landschaft verändert sich schnell, wenn man sie vom Ballon aus betrachtet. Schon bald beginnt die Vulkanlandschaft, die sich bis zum Plattensee hinzieht. Überall gibt es Höhlen und unterirdische Flüsse. Eine Besonderheit stellt die Stadt Tapolca dar, die vollständig auf mit Wasser gefüllten Höhlen errichtet ist. Gergely Balázs ist Biologe und Ungarns bekanntester Höhlenforscher. Erst 1903 wurde das Höhlenlabyrinth entdeckt, als ein Brunnen gebohrt wurde und man dabei auf einen gewaltigen Hohlraum stieß. Wie groß das Höhlennetzwerk wirklich ist, weiß bis heute niemand so genau. Die Unterwasserexpeditionen sind gefährlich, schließlich kann man aus den verschlungenen Höhlen nicht einfach auftauchen. János Pliha ist Kapitän auf der "Helka", Baujahr 1891. Diesem Schiff hat er schon als Fünfjähriger hinterhergeschaut. Kürzlich wurde es überholt, und es fährt nun wieder auf dem Plattensee. Das Schiff ist der ganze Stolz von János Pliha, das er mit seiner dreiköpfigen Crew pflegt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die kleinen Schmalspureisenbahnen in der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn weitverbreitet. Die Wälder waren der Reichtum der ganzen Region. Westlich des Plattensees gibt es noch eine solche Bahn, die bis heute Hölzer aus dem Wald transportiert. Tibor Sipos ist seit 15 Jahren Lokführer bei der staatlichen Csömödér-Bahn. Nur ein paar Kilometer von den Ufern des Plattensees entfernt leitet Zsófia Hajnal eine ganz besondere Farm. Sie züchtet indische Wasserbüffel. Diese Art von Büffeln ist seit Hunderten von Jahren in dieser Region beheimatet und zählt zu den ältesten ungarischen Nutztieren. Da heute jedoch Traktoren die Pflüge ziehen, hält kaum noch jemand Wasserbüffel.
13:55
Das Burgenland - Österreichs jüngstes Bundesland - gilt in vielerlei Hinsicht als Sonderfall. An den Ausläufern der Alpen gelegen, erstreckt sich dieses flache Land im Osten von Österreich. Verwöhnt von der Sonne und geprägt vom Wind, liegt dort der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. Eine ungewöhnliche Steppenlandschaft, deren Schilfgürtel und Salzlacken Heimat für Hunderte Vögel, Insekten und Säugetiere bietet. Der Neusiedler See, Österreichs größter See, zieht jedes Jahr über eine Million Touristen an. Angelockt durch das pannonische Klima, mit hohen Temperaturen und wenig Niederschlag. Das Burgenland galt jahrzehntelang als wirtschaftliches Sorgenkind: An der Grenze zu Ungarn verlaufend, war es durch den Eisernen Vorhang Jahrzehnte von Handel und Innovation abgeschnitten. Doch das war gestern. Denn das Burgenland blickt visionär Richtung Zukunft. Dort leben ein Winzer, der seinen Wein nicht im Keller, sondern im Neusiedler See lagert, eine Aussteiger-Familie, die im Südburgenland einen ganz besonderen Schafhof gegründet hat, ein Windkraftunternehmer, der eine der größten Windkraftbaustellen Österreichs verantwortet, und ein Ornithologe, der den Östlichen Kaiseradler schützt, sowie eine Biologin, die im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel dafür sorgt, dass Pflanzenvielfalt erhalten bleibt. Sie alle öffnen die Augen für neue Perspektiven und machen Lust auf einen Besuch in unbekannten Ecken ihrer Heimat. Eingebettet sind ihre Geschichten in beeindruckende Landschaftsaufnahmen und überraschende Detailansichten.
14:40
Die Steiermark ist das grüne Herz Österreichs und zugleich Zentrum des Ingenieurswesens. Dort trifft man innovative Charakterköpfe. Zum Beispiel eine junge Architektin, die das Konzept vom Wohnen revolutioniert, und ein Waldbesitzer, der dem Borkenkäfer mit Ingenieurskunst und seinem Spürhund den Kampf angesagt hat. Er überfliegt die Wälder, identifiziert befallene Bäume mit einer Spezialkamera und spürt mit der hochsensiblen Nase seines treuen Gefährten den Schädling am Boden auf. Die Wildhüterin des letzten Urwalds Europas siedelt nicht nur bereits ausgestorbene Tierarten wieder an, sondern stellt mit ihrer Arbeit das Verständnis davon auf den Kopf, wie der Wald im Kampf gegen den Klimawandel hilft. Den roten Faden des Films bildet ein Geologe, der mit seinem Flugzeug einen völlig neuen Blick auf das grüne Herz Österreichs wirft - und so die Brücke schlägt von der tiefsten Vergangenheit des Bundeslands ins Heute. "Faszination Österreich: Die Steiermark" zeigt Landschaften, Pflanzen und Tiere und die teils eigenwilligen Wege der Steirer, diesen Wandel mitzugestalten. Sie alle öffnen die Augen für neue Perspektiven und machen Lust auf einen Besuch in unbekannten Ecken ihrer Heimat. Eingebettet sind ihre Geschichten in beeindruckende Landschaftsaufnahmen und überraschende Detailansichten.
15:30
Kärnten ist Österreichs Bundesland Tausender kristallklarer Seen und Flüsse sowie der Wasserkraft, die fast den gesamten Strombedarf des Landes deckt. Dort trifft man Menschen, die Tradition und Fortschritt verbinden wollen: etwa einen Berufsfischer am Weißensee, der sein Handwerk nachhaltig betreibt. Einen jungen Erfinder, der eine smarte App für Imkerinnen und Imker entwickelt hat. Außerdem einen visionären Gärtner, der am Faaker See mehr als 200 Zitronensorten blühen lässt und Spitzenköche damit verwöhnt. Eine leidenschaftliche Ingenieurin, die Europas höchste Fischtreppe an der Drau in Betrieb nimmt, um die Wasserkraft umweltverträglicher zu machen. Und einen Vater mit seinem Sohn, die das Verschwinden des tiefstgelegenen Gletschers in Kärnten seit Jahrzehnten dokumentieren. Sie alle gewähren persönliche Einblicke in ihr Leben und machen Lust auf einen Besuch ihrer Heimat mit ihren beeindruckenden Landschaften.
16:15
Tirol ist das Land der Berge und Almen. Es steht wie kein anderes österreichisches Bundesland für Massentourismus. Doch viele Menschen denken um und gehen neue Wege. Der Film stellt sie vor. Darunter eine Lehrerin, die in den Kitzbüheler Alpen eine Hochalm mit Yaks nachhaltig bewirtschaftet, ein Hobbytaucher, der die Seen vom Müll befreit, und eine Biologin, die im Hochzillertal Schneehühner beobachtet, um mehr über den Klimawandel zu erfahren. Außerdem eine Naturschützerin, die im Kaunertal Bergwälder klimafit macht und Almen vor Verbuschung rettet, und ein Sternenfotograf, der in die Tiroler Nächte zieht, um den Menschen verborgene Schönheit zu zeigen und ihnen die Ehrfurcht vor der Natur zu vermitteln. Sie alle öffnen die Augen für neue Perspektiven und machen Lust auf einen Besuch in unbekannten Ecken ihrer Heimat. Eingebettet sind ihre Geschichten in beeindruckende Landschaftsaufnahmen und überraschende Detailansichten.
17:00
Der Bodensee verbindet mit seiner großen Wasserfläche die Schweiz, Österreich und Deutschland und versorgt mehr als vier Millionen Menschen mit Trinkwasser. Für gefährdete Tiere und Pflanzen ist die Region seit Jahrtausenden ein wichtiger Lebensraum. Tradition, Kultur und Kulinarik machen sie heute neben der atemberaubenden Landschaft am Fuß der Alpen zu einem beliebten Traumziel mitten in Europa. Eine Gärtnerin auf der Gemüseinsel Reichenau züchtet knackige Gurken nach einem ökologisch nachhaltigen Konzept, während auf dem Nachbarfeld der vom Aussterben bedrohte Kiebitz gerettet wird. Auf dem Hohentwiel bietet eine Winzerfamilie neben preisgekrönten Weinen kulinarische Köstlichkeiten an, und unter Wasser erforschen Taucher in knapp 40 Metern Tiefe das Wrack eines alten Raddampfers aus dem 19. Jahrhundert. Der Bodensee und seine Uferregion, gesehen durch die Augen der Menschen, die dort leben, in seiner schönsten Jahreszeit: im Sommer.
18:30
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Penicillin ist auch 100 Jahre nach seiner Entdeckung das wichtigste Antibiotikum der modernen Medizin und wird bei Operationen sowie Krebs- und Infektionsbehandlungen eingesetzt. Das medizinische Wundermittel ist eine genuin europäische Erfindung und Entwicklung, droht nun aber durch die Globalisierung der "Alten Welt" verloren zu gehen. Ohne asiatische Lieferungen könnte ein großer Teil der modernen Heilkunst in Europa unmöglich werden. Die Entdeckung des Penicillins und die daraus resultierende Entwicklung der Antibiotika waren abgesehen von hygienischen Maßnahmen und Impfungen wohl die größte medizinische Revolution überhaupt. Ohne Antibiotika keine modernen Operationen, keine aufwendige Krebsbehandlung, ohne Antibiotika viel mehr Spitalsaufenthalte und Todesfälle. Die erfolgreiche Bekämpfung von Keimen hat weite Teile der klinischen Medizin erst möglich gemacht, und Antibiotika - immer noch speziell Penicilline - sind eine der wichtigsten Säulen des Gesundheitswesens überhaupt. Aber wie lange werden die europäischen Entdecker diese Superkraft noch zur Verfügung haben? Resistenzen könnten diese medizinische Waffe stumpf oder sogar wirkungslos machen. Der leichtfertige Einsatz in der Humanmedizin und in der Tiermast führt dazu, dass immer mehr Keime unempfindlich werden gegen die vorhandenen Antibiotika. Neue Entwicklungen aus der Pharmazie können hier gegensteuern - und gerade Penicillin ist trotz seines "Alters" relativ unempfindlich gegen Resistenzbildungen. Eine andere Bedrohung ist wohl viel größer: Europa, der Kontinent, auf dem das Penicillin entdeckt wurde und der lange die Forschung im Bereich der Antibiotika dominiert hat, ist - wie in vielen anderen Bereichen - vom innovativen Produktionsstandort zum bloßen Konsumparadies verkommen. Beim Pro-Kopf-Verbrauch liegen viele europäische Länder auf Spitzenplätzen, und dennoch gibt es nur eine einzige verbliebene Produktionsstätte in Europa, die Penicillin herstellen kann, ohne auf asiatische Lieferketten zumindest bei den unabdingbar nötigen Rohstoffen angewiesen zu sein. Die letzte Produktionsstätte auf dem Kontinent im kleinen Tiroler Ort Kundl wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg als erste Penicillinfabrik des Kontinents errichtet. Heute stellen die globalen Entwicklungen auf dem Pharmamarkt und vor allem der Aufstieg Chinas die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens infrage. Es brauchte bereits einen Schulterschluss mit der Politik, um den Standort zu erhalten. Für die Entdeckung des Penicillins 1928 wurde der schottische Arzt Alexander Fleming mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Mehr als ein halbes Jahrhundert vor Fleming publizierte der Wiener Chirurg Theodor Billroth zur "keimtötenden Wirkung des Pilzes Penicillium", seine Forschungen gerieten aber in Vergessenheit. Der erste Mensch wurde 1941 damit behandelt: ein Polizist in England, ein Europäer also. Und jetzt? Verliert der Kontinent die Kontrolle über eine der schärfsten medizinischen Waffen überhaupt? Christian Kugler vereint in seinem Film die spannende Historie, die hoch relevante Gegenwart und eine höchst unsichere Zukunft für die moderne europäische Medizin.
21:00
Klimaerwärmung, Monokulturen und dichte Lebensräume schaffen ideale Bedingungen für Krankheitserreger. Sie bedrohen die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Welche Rolle Tigermücken, sexbesessene Bakterien oder versalzte Gewässer bei der Ausbreitung von Pathogenen spielen, wird in den Laboren der "One Health"-Forschung untersucht. Dort werden Ökosysteme, Tiergesundheit und Humanmedizin gemeinsam betrachtet. Längst ist die Tigermücke ein lästiger Mitbewohner in vielen Kleingärten. "Diese Mücke ist reisefreudig, braucht es warm und liebt kleine Pfützen", erklärt die Zoologin Karin Bakran-Lebl von der AGES - der österreichischen Gesundheitsbehörde. Dort wird die Entwicklung und Verbreitung der invasiven Mücke genau beobachtet und dokumentiert. Interessierte Laien, sogenannte Citizen Scientists, helfen dabei mit. Sichtungen können per App erfasst werden. Anders als heimische Stechmücken kann die Tigermücke Zika-Viren oder Tropenkrankheiten wie Denguefieber übertragen. "Die Frage ist nicht ob, sondern wann Tropenkrankheiten auch in Europa zum Problem werden", warnt der Insektenexperte Andreas Vilcinskas. Er hat in Gießen das Fraunhofer-Institut für Insektenbiotechnologie aufgebaut. Dort werden biotechnologische Bekämpfungsmethoden erforscht. "Mit Pestiziden vernichten wir ganze Ökosysteme, das schädigt nicht nur die Umwelt, sondern letztlich die Menschen", betont Vilcinskas. Im Fokus steht neben der Tigermücke auch die Schilf-Glasflügelzikade. Sie überträgt Bakterien auf Zuckerrüben und Kartoffeln und sorgt für massive Ernteausfälle. Auch in den Niederlanden ist man den Keimen auf der Spur. "Zugvögel können Viren nach Europa bringen, wo sie von Stechmücken auf Menschen übertragen werden", hält die Virologin Reina Sikkema fest. Mit ihrem Team erfasst sie Reiserouten und die Gesundheit von Vögeln. Bei einem Feldversuch mit Stechmücken haben die Forscher herausgefunden, dass diese mit Klimaveränderungen besser zurechtkommen als ihre Fressfeinde. Die Nutztiere im Blick behält man in Tirol. Im Sommer gehen die Kühe aus verschiedenen Betrieben gemeinsam auf die Almen. "Das ist ein wunderbarer Pool, um sich gegenseitig mit diversen Erregern anzustecken", erzählt der Veterinärmediziner Lorenz Khol. Beispielsweise mit einem Subtypen des Staphylococcus aureus. Das Bakterium verursacht bei Kühen Euterentzündungen. Gelangt es in die Milch, kann es, wenn daraus Rohmilchkäse hergestellt wird, bei Menschen zu Durchfallerkrankungen führen. Neben der Ausbreitung von Keimen zählen Antibiotikaresistenzen zu den großen Herausforderungen in der "One Health"-Forschung. Nicht nur Medikamentenmissbrauch, sondern auch Umweltbedingungen haben Einfluss auf die Verbreitung. "Wenn Bakterienstämme bei Kläranlagen aufeinandertreffen, kommt es zum 'Bakteriensex', und Resistenzen werden zwischen Bakterien ausgetauscht", erklärt Julia Vierheilig, Mikrobiologin an der Technischen Universität in Wien. Ihr Kollege Norbert Kreuzinger erforscht an der Abteilung für Wassergütewirtschaft Methoden, Spurenschadstoffe im Abwasser unschädlich zu machen. Positiver Nebeneffekt seiner Versuche mit einer "Minikläranlage" im Labor mit Ozon und engmaschigen Sieben: Auch Bakterien werden entfernt. Die Dokumentation "Keimen auf der Spur - Wie eng Mensch, Tier und Umwelt verbunden sind" gibt Einblick in die Labore und Arbeitsfelder interdisziplinärer Gesundheitsforschung. Grafiken und eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen machen den Film zu einer abwechslungsreichen Reise durch die Welt der Forschung.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Josef und seine Nichte Nina verbindet eine besondere Geschichte: Als sie klein war, haben sie im Spiel zusammen einen Drachen getötet. Dank der Begegnung mit Nina hat Josef es geschafft, seine Sucht in den Griff zu bekommen. Jahre später bekommt er die Gelegenheit, sich zu revanchieren. - "Prinzessin" ist ein warmherziges Drama über zwei Menschen, die sich gegenseitig neuen Lebensmut schenken. Der alkoholabhängige Josef lebt einsam und verwahrlost im geerbten Elternhaus mit Garten. Weil er sich weigert, das Haus zu verkaufen, zieht seine alleinerziehende Schwester mit ihrer vierjährigen Tochter Nina kurzerhand in die zweite Wohnung ein. Zwischen Josef und dem aufgeweckten Mädchen entsteht eine unerwartete Freundschaft. Während Ninas Mutter arbeitet, verbringen sie viel Zeit miteinander. Sie spielen Ritter und Prinzessin und gehen zusammen Drachen jagen. Frei von Vorurteilen begegnet Nina ihrem Onkel und hilft ihm, ohne es zu ahnen, Schritt für Schritt von seiner Sucht loszukommen. Jahrzehnte später kreuzen sich die Wege der beiden erneut. Nun ist es Nina, die Hilfe benötigt. Sie ist in jungen Jahren in den Drogensumpf abgedriftet, hat ihre Eltern jahrelang belogen und bestohlen und ist schließlich in die Ukraine abgehauen. Als Josef davon erfährt und realisiert, dass von der Familie niemand mehr bereit ist, ihr zu helfen, macht er sich sofort auf den Weg, um nach ihr zu suchen.