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TV Programm für 3sat am 12.10.2026

Die Ardèche 04:05

Die Ardèche: Der wilde Süden Frankreichs

Land und Leute

Im Süden Frankreichs liegt die Ardèche, eine Landschaft, die von dem gleichnamigen Fluss geprägt wurde. Dessen wilde Stromschnellen sind das Revier von Théo Brun und Coline Charel. Die beiden Kanuten sind dort aufgewachsen und auf dem Sprung zu größeren Erfolgen. Aber am liebsten trainieren sie immer noch in der Heimat. Vor 125 Millionen Jahren schuf die Ardèche auf ihrem Weg durch das Kalkgestein atemberaubende Klippen und Höhlen. Die spektakulärste wurde erst 1994 entdeckt und verbirgt in ihrem Inneren fantastische Felsmalereien. Die Archäologin Carole Fritz und ihr Team haben für Forschungszwecke als Einzige Zutritt zur Grotte Chauvet. Für diese Dokumentation hat sie exklusiv eine Kamera dabei. So ist es auch möglich, einen Blick ins sogenannte "Chauvet 2" zu werfen - eine nahezu identische Replik der Höhle, die Besuchern die Werke der eiszeitlichen Künstler zugänglich macht. Knapp unter der Erde finden Trüffelsucher im Schatten von Flaumeichen Trüffeln, die "schwarzen Diamanten" der Ardèche. Gérard Blaye vertraut bei der Suche nach den Sommer- und Wintertrüffeln der Region der Spürnase seiner Dackel Ronie und Myla. Im Norden des Départments Ardèche, in Annonay, haben die Papierfabrikanten Jacques-Etienne und Joseph-Michel Montgolfier 1783 den Heißluftballon erfunden. Der Jungfernflug ihrer Ballonhülle aus Papier wird jedes Jahr am 4. Juni im Zentrum der Stadt nachinszeniert - unter der Regie von Papierfabrikant und Ballonfahrer Roland de Montgolfier. Der Nachfahre der berühmten Brüder lässt es sich auch nicht nehmen, mit dem Nachbau eines "Montgolfiere"-Heißluftballons persönlich am alljährlichen großen Ballonfestival der Stadt teilzunehmen.

Wasserparadiese in Europa: Die Tatra-Bergseen 04:50

Wasserparadiese in Europa: Die Tatra-Bergseen

Landschaftsbild

Mehr als 100 Bergseen gibt es in der Hohen Tatra, und viele leuchten in einer ganz eigenen Farbe. Es gibt einen "grünen See", einen "weißen See" und gleich mehrere "schwarze". Der größte See heißt "Meerauge". Ihre sprechenden Namen verdanken sie dem Gestein am Grund oder den Reflexionen der Sonne und der aufragenden Felsen am Rand. Dadurch umgibt die Bergseen ein besonderer Zauber. Der vielleicht beliebteste See ist der Tschirmer See. Er hat keine besondere Farbe - seine Strahlkraft entspringt der spektakulären Kulisse vor den Tatra-Bergen und macht ihn damit zum romantischen Treffpunkt für Liebespaare. Zwischen den zahlreichen Seen sind Wanderer unterwegs. In den weniger touristischen, unzugänglichen Teilen des UNESCO-Biosphärenreservats hat sich eine Tierwelt erhalten, wie es sie früher einmal überall in Europas Wäldern gab. Zirbelkiefern verlocken Bären zu waghalsigen Klettertouren. Das Gebirge zwischen Polen und der Slowakei wurde in der Eiszeit von Gletschern geprägt. Sie schürften Trogtäler in den Granit, die sich nach Abschmelzen des Eises mit Wasser füllten. Jedes dieser besonderen Gewässer bildet ein eigenes empfindliches Ökosystem. Ein wissenschaftliches Tauchteam der Universität Olsztyn kontrolliert deshalb jährlich den Zustand des "Meerauges". Dies ist der größte unter den Tatra-Bergseen. Bei Sonne leuchtet das Wasser oft blaugrün wie das Meer, das brachte dem See seinen Namen ein.

Wasserparadiese in Europa: Der Spreewald 05:35

Wasserparadiese in Europa: Der Spreewald

Landschaftsbild

Ein Netz aus Flussarmen und Kanälen, verzweigt und verbunden mit einer Länge von zusammen fast 1000 Kilometern - das ist der Spreewald. Gespeist von der Spree, ist im Südosten Brandenburgs eine außergewöhnliche Natur- und Kulturlandschaft aus Wasser, Wiesen und Wäldern entstanden. Wie gelingt es, die oft unberührte Natur zu bewahren? Nach der letzten Eiszeit hat sich die Spree in der flachen Landschaft ausgebreitet. Es bildete sich ein weit verzweigtes Binnendelta mit unzähligen Wasserarmen, fruchtbaren Feuchtwiesen und Auenwäldern. Später gruben die Menschen ein ganzes Geflecht aus Verbindungskanälen und Entwässerungsgräben. Rund 200 Wehre und Schleusen regulieren deren unterschiedlich hohen Wasserstände, oft ist es weniger als ein halber Meter. Im Spreewald sind die meisten Straßen Wasserstraßen. Wer in den alten Dörfern die weit verstreuten Kaupen, die auf Talsandinseln gebauten Höfe, erreichen will, braucht deshalb einen flachen Kahn. Ob Traktor oder Tourist, Müll oder Post - alles wird so transportiert. Oft werden die Holzkähne noch von Hand und mit einem Eschenholzstab gestakt. Die Menschen pflegen ihre traditionelle Lebensweise genauso, wie sie auch die Natur schützen. Rothirsche und Kraniche finden ihre Nischen in sumpfigen Niedermooren und unberührten Erlenwäldern. Im Dezember werden beim "Wasserschlag" weite Teile des inneren Spreewalds kontrolliert geflutet und stehen mehrere Wochen unter Wasser. Manchmal nur wenige Zentimeter hoch, doch die Feuchtwiesen erhalten so wieder neue Nährstoffe. Auch dadurch soll diese von Menschen bewirtschaftete und gleichzeitig naturnahe Landschaft, die auch UNESCO-Biosphärenreservat ist, bewahrt werden.

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

nano 07:00

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

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Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

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nano 09:45

nano

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Tierische Superhelden: Meister der Jagd 10:20

Tierische Superhelden: Meister der Jagd

Tiere

Viele Tiere, die auf Beutefang gehen, sind mit speziellen Jagdwerkzeugen ausgestattet - messerscharfe Krallen, stachelige Beine und im Dunkeln leuchtende Augen. Wie gehen Tiere auf die Jagd? Die Dokumentation taucht in die Welt der Meisterjäger und ihrer raffinierten Strategien ein. Mit erstaunlichen Fähigkeiten und perfekt angepassten Werkzeugen erbeuten sie ihre Nahrung und behaupten sich im Wettbewerb. Der gezielte Sturzflug der Gottesanbeterin, die zermalmenden Kiefer der Hyäne, der tödliche Griff des Weißkopfseeadlers: Mit hoch spezialisierten körperlichen Merkmalen und Fähigkeiten erbeuten diese Tiere ihre Nahrung und behaupten sich in ihren jeweiligen Lebensräumen. Über Millionen von Jahren haben Evolution und Anpassung diese Fähigkeiten hervorgebracht. Was können wir von diesen hochbegabten Raubtieren lernen? Und was verraten diese außergewöhnlichen Räuber über die Mechanismen der Natur? Die Dokumentationsreihe "Tierische Superhelden" zeigt die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.

Tierische Superhelden: Meister der Kommunikation 11:05

Tierische Superhelden: Meister der Kommunikation

Tiere

Tanzen, pfeifen und vibrieren: Ob im Ozean, in der Luft oder unter der Erde, Tiere nutzen verblüffend komplexe Systeme, um Informationen auszutauschen und ihr Überleben zu sichern. Ein Universum aus verschlüsselten Botschaften und Geheimcodes, die sich über Millionen von Jahren entwickelt haben. Tiere sind wahre Kommunikationsgenies und nutzen eine Bandbreite an Signalen: visuelle Gesten und Mimik, akustische Laute und chemische Duftstoffe. Oft nehmen wir nur die Tiere wahr, die Rufe und Laute ausstoßen. Noch wichtiger sind jedoch Mimik, Gesten und Körperhaltung. Eine besonders raffinierte Möglichkeit der Verständigung sind chemische Signale. Von Honigbienen-Pheromonen und Blattschneiderameisen-Schwingungen über das Jaulen der Präriehunde bis hin zu den Rufen der Raben: Jeder Kommunikator hat einzigartige Methoden entwickelt, um Botschaften zu übermitteln. Die Dokumentationsreihe "Tierische Superhelden" zeigt die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.

Heavy Metal Kreuzfahrt 11:50

Heavy Metal Kreuzfahrt

Reportage

Ausnahmezustand auf hoher See: Gitarrenriffs, vibrierender Bass und Headbangen. Zehn Tage entern 2.500 Metalfans und Bands ein Kreuzfahrtschiff. Heavy Metal Party pur. Einmal im Jahr verwandelt sich das 300 Meter lange Kreuzfahrtschiff in ein schwimmendes Festival. Drei Bühnen, tonnenweise Technik und tausende Liter Bier sorgen für eine ganz spezielle Kreuzfahrt. Für Kapitän Kassel und seine Crew eine echte Herausforderung. Damit alles auf der Metal Kreuzfahrt reibungslos funktioniert ist General Managerin Doreen Jana Kümpel fast nonstop im Einsatz. Egal ob der Check-in hakt oder Glas im Pool zerbricht, "Krisenmanagement ist mein Spezialgebiet und dafür bin ich wie Speedy Gonzales überall an Bord unterwegs und im Austausch mit meinem Team". Auch mit Küchenchef Alexander, der mit seinem Team für die hungrige Meute versorgen muss: "Extrawünsche wie Geburtstagstorten sind für uns Alltag. Aber Doreen schafft es immer wieder mit außergewöhnlichen Ideen uns auf die Probe zu stellen." Die Freundinnen Birte McNeely und Vanessa Wüpping sind das zweite Mal an Bord der Metal Kreuzfahrt. "Zwei Jahre haben wir dafür gespart." Sie freuen sich besonders auf das Headbangen bei den Konzerten von Kreator und Kupfergold, den Landgang in Klaipeda auf den Hexenberg und Vanessas Geburtstag, den sie ordentlich feiern wollen. Das erste Mal an Bord der Metal Kreuzfahrt ist Kupfergold. Die fünfköpfige Band um Sängerin Bonnie Banks aka Tini, kann es kaum erwarten das Schiff zu entern. Die ungewöhnliche Unterkunft Jagd ihnen aber auch gehörig Respekt ein. "Ich hoffe nur, dass ich nicht Seekrank werde", so Gitarrist Alex. Insgesamt vier Konzerte soll die Band an Bord spielen, davon zwei auf dem Pooldeck - bei Wind und im Zweifel auch bei Regen. "Nur bei Sturm holen die uns rein - aber wir hoffen mal, dass das Wetter hält!", so Bonnie. Denn ihr Instrument ist die Stimme, und wenn die versagt, wird nichts aus den geplanten Konzerten. Eric Rhymes aka Arne freut sich am meisten auf die Atmosphäre an Bord - denn auf so engem Raum mit anderen Bands und Fans war er auch noch nie. Auf das Zusammentreffen mit Fans und Bands freut sich auch Kapitän Sven Kassel. Der gebürtige Bayer steuert das erste Mal die Metal Kreuzfahrt und ist selbst gespannt wie Kreuzfahrt und Heavy Metal zusammenkommt. Neben den üblichen Wetterkapriolen ist der Sturm an Sound und Emotionen sein ganz persönliches Highlight, von dem er sich auch gerne mittragen lässt und jeden Spaß mitmacht. Auch in dem Moment, in dem Kupfergold seine Brücke entert. Die ZDF.reportage blickt hinter die Kulissen einer Heavy Metal Kreuzfahrt.

Servicezeit 12:20

Servicezeit

Ratgeber

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

England, da will ich hin! Spezial - Cornwall und Manchester 12:50

England, da will ich hin! Spezial - Cornwall und Manchester

Tourismus

Cornwall, der Südwestzipfel Englands, ist vor allem für seine landschaftliche Schönheit bekannt. Rosamunde Pilcher hat Cornwall dem deutschen Publikum mit ihren Romanen nahegebracht. Aber Cornwall ruft noch andere große Namen in Erinnerung: Alfred Hitchcock etwa, James Bond oder Jamie Oliver. Michael Friemel wandert auf ihren Spuren an der Küste Cornwalls entlang. Unterwegs trifft er viele interessante Menschen und hört ihre Geschichten. Historisch, botanisch, kulinarisch, künstlerisch - Michael Friemel erlebt unzählige Facetten des schönsten Zipfels von Südengland. Manchester im Nordwesten Englands: Moderatorin Simin Sadeghi macht sich auf den Weg in die Industriemetropole von einst. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Stadt ihr Gesicht sehr verändert. Manchester ist hip. Simin Sadeghi begibt sich mit John Consterdine auf Entdeckungstour. Er ist nicht nur ein waschechter "Mancunian", sondern auch Taxi-Guide. Mit seinem typisch britischen Taxi geht es durch die Stadt: ins Szeneviertel Northern Quarter, zum "Theatre of Dreams", dem Stadion von Manchester United, nach China Town und in die Media City an den Salford Quays, wo Simin sprichwörtlich baden geht.

Auf dem Ostseeradweg durch Mecklenburg-Vorpommern 13:20

Auf dem Ostseeradweg durch Mecklenburg-Vorpommern: Die Küste entlang von Lübeck bis Rügen

Landschaftsbild

Unterwegs auf dem Ostseeküsten-Radweg von Lübeck-Travemünde bis nach Rügen. Entlang des 220 Kilometer langen Wegs leben Menschen mit interessanten Geschichten. Alle lieben ihr Fahrrad und genießen es, damit unterwegs zu sein. Ein Grenzgänger auf dem Priwall zum Beispiel, der mit seinem Drahtesel gleich nach dem Mauerfall durchs Ostseewasser von der BRD in die DDR schob - und umgekehrt. Zwei Schuljungen aus Barendorf, die einer reisenden Bäckerin zur Hand gehen, die direkt am Ostseeküsten-Radweg frischen Kuchen backt. Ein Vollblut-Fahrradrestaurator ohne Führerschein. Ein Fährbootkapitän auf dem Salzhaff, der Fußgänger und Radfahrer direkt im Wasser absetzt. Umweltschützer, die auf schnittigen Lastenrädern Fledermausnistkästen in den Wald liefern. Ein Becken-Beine-Po-Spezialist für Pedalritter in Kühlungsborn, Fahrrad-Punks in Rostock und eine rasende Reporterin auf Rügen.

Masuren - Polens Seenparadies 14:45

Masuren - Polens Seenparadies

Landschaftsbild

Über 3000 Seen, Flüsse und Kanäle, eingebettet in dunkle Wälder und sanfte Hügel: Masuren ist ein Sehnsuchtsort für Menschen, die Natur und Tiere lieben. In den riesigen Wäldern leben Elche, Wisente und Wölfe - und auf der Halbinsel Popielno auch Koniks, eine robuste Ponyrasse. Judith Rakers kommt den Nachfahren der polnischen Wildpferde, die dort gezüchtet werden, ganz nah. In Olsztyn, der Hauptstadt der Masuren, erlebt sie einen fröhlichen Kneipenabend mit Studierenden und eine sportliche Herausforderung. Sie macht einen Abstecher zum Jachthafen von Mikolajki am Sniardwy-See, lässt sich in der Johannisburger Heide in den masurischen "Volkssport" Pilze sammeln einweihen und genießt die traumhafte Natur per Kanu und auf einer Tour mit dem Hausboot. Aber Judith Rakers wandelt in der Region, die einst zu Ostpreußen gehörte, auch auf den Spuren deutsch-polnischer Geschichte und erfährt einiges über die Volksgruppe der Masuren. Judith Rakers erkundet die Masurische Seenplatte auf einer Kajak-Tour auf der Krutynia, einer der schönsten Wasserwanderstrecken Europas. Der glasklare Fluss schlängelt sich 100 Kilometer durch ausgedehnte Wälder, unterbrochen durch Wiesen und Felder, und durchquert dabei zahlreiche Seen. Später erlebt sie dort eine masurische Tradition: eine Fahrt mit einem historischen Stakboot inklusive Lagerfeuer und Grillen auf dem Wasser. Am Rand der Johannisburger Heide liegt das Heimatmuseum Kadzidlowo - bestehend aus acht Häusern, in denen vor 200 Jahren Angehörige der Volksgruppe der Masuren gelebt haben. Krzysztof Worobiec hat die Ruinen gefunden und restauriert. Er führt Judith Rakers auch zu einem "verlorenen Dorf" im Wald. Im Norden der Masurischen Seenplatte liegt in Sztynort ein marodes Barockschloss. Bis 1944 war es Stammsitz der Familie von Heinrich Graf von Lehndorff, der am Hitler-Attentat beteiligt war. Judith Rakers wandelt auf den Spuren der Geschichte. 20.000 Studierende auf 175.000 Einwohner - das prägt Masurens Hauptstadt Olsztyn: sie ist jung und quirlig. Sie bietet auch gotische Bürgerhäuser, ein Amphitheater für 1200 Menschen und eine beeindruckende Burg, in der Kopernikus im 16. Jahrhundert lebte und forschte. Am Rand der Stadt liegt die Sport- und Freizeitwelt Ukiel. Auf einer Inliner-Runde entlang des Sees lernt Judith Rakers die grüne, ruhige Seite der Universitätsstadt kennen.

Die Slowakei - Europa für Entdecker 16:15

Die Slowakei - Europa für Entdecker

Land und Leute

Die Slowakei führt zu Unrecht ein Schattendasein neben ihren Nachbarländern. Verstecken muss sich das kleine Land nicht, denn es hat eine Menge zu bieten. Zuzana Vandlikova und David Chrenak wollen die "slowakische Route 66" erkunden. Sie beginnt im Süden und führt einmal quer durchs Land, bis zur Hohen Tatra im Norden. Die Nebenstraße ist seit einigen Jahren ein Geheimtipp. Jozef Svoren ist Produzent und Hüter eines slowakischen Schatzes: Er baut die Fujara, eine bis zu 1,70 Meter lange Hirtenflöte. Seit dem 14. Jahrhundert werden die Instrumente hauptsächlich aus Holunderholz gebaut. Früher verständigten sich damit die Hirten über weite Strecken hinweg. Einer begann, ein anderer stimmte ein - das legendäre Echospiel war geboren. Die berühmteste slowakische Burg ist die Arwaburg. 1921 nutzte der deutsche Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau die Felsenfestung als Filmkulisse für "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens". Die guten Geister von heute heißen Lenka Cervenova und Andrea Vyskrabkova: zwei Restauratorinnen mit viel Verantwortung, denn die alten Burgherren haben unzählige Schätze hinterlassen. Im Süden der Slowakei bildet die Donau ein in Europa einmaliges Binnendelta. 3800 Quadratkilometer groß, voll einzigartiger Flora und Fauna. Doch das Gebiet droht auszutrocknen. Katarina Holubova, Wissenschaftlerin und Umweltschützerin, kämpft schon seit Jahren für dessen Erhalt.

Die Hohe Tatra 17:00

Die Hohe Tatra: Im Reich der Bären

Landschaftsbild

Steil, verwunschen, unzugänglich: Die Hohe Tatra ist eine der letzten Wildnisse Europas - ein Gebirge der Extreme zwischen Polen und der Slowakei. An seinen Hängen wächst einer der ältesten Wälder Europas: Mehr als 1000-jährige Zirbelkiefern wechseln sich mit dichten Fichtenwäldern ab. Es ist die Heimat der größten Raubtiere unserer Breiten, die andernorts längst ausgerottet wurden: Bär, Wolf und Luchs. Naturbelassene Urwälder voller Wild und nahrhafter Pflanzen bieten vor allem Braunbären ideale Bedingungen. Nirgendwo sonst in Mitteleuropa leben so viele Bären so dicht zusammen wie in der Hohen Tatra. Doch was macht diesen Lebensraum so attraktiv für sie und die vielen anderen seltenen Tiere? Der Film geht dieser Frage nach und zeigt, wie eng das Netz zwischen den verschiedenen Arten gewoben ist. Ein engagiertes Team aus Umweltschützern und Filmemachern verbrachte mehr als 900 Drehtage in der Tatra und filmte dabei Szenen aus dem Herzen Europas, die so noch nie gezeigt wurden. Authentische Bilder, die die Zuschauer teilhaben lassen an dem großen Abenteuer Wildnis. Einer Wildnis, die quasi vor unserer Haustür liegt. Die Zuschauer sind dabei, wenn im Frühjahr eine Bärenmutter nach sechs Monaten Eis und Schnee ihre Jungen zum ersten Mal aus dem Schutz der Höhle nach draußen führt. Dort lauern Gefahren auf die Kleinen: zum Beispiel fremde Bärenmännchen, die ihnen nach dem Leben trachten. Nach einem Sommergewitter werden aus harmlosen Bächen reißende Ströme, die riesige Bäume verschlingen. Durch solche vermeintlichen Katastrophen entstehen neue, artenreiche Lebensräume. Im Herbst schließlich reifen die Zapfen der Zirbelkiefern und locken nicht nur Tannenhäher an. Auch für Bären sind sie unwiderstehlich. Die Tiere klettern wie die Affen in die Baumwipfel und ernten die Zapfen. Für die Bären sind die fettreichen Samen lebensnotwendig, um den langen Winter in der Tatra zu überleben.

Die Hohe Tatra 17:45

Die Hohe Tatra: Leben am Abgrund

Landschaftsbild

Wie eine Insel ragt die Hohe Tatra empor - das kleinste Hochgebirge Europas. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2500 Meter. Ein Lebensraum mit besonderen Herausforderungen. Gämsen sind besonders gut an Höhe und Kälte angepasst. Sie bildeten eigene Unterarten aus und bekommen sogar ihre Kitze in den höchsten Höhen. Murmeltiere überbrücken die kalte Jahreszeit im Winterschlaf. Der Film erzählt Geschichten vom "Leben am Abgrund". Andere Tierarten sind nach der Eiszeit wieder eingewandert und haben sich den Herausforderungen in der steilen Bergwelt angepasst. Allen voran Rothirsche, Luchse und Bären. Aber auch Frösche und Fische gehören zu den "neuzeitlichen" Einwanderern. Sie haben nur eine kurze Saison, in der sich Eier und Kaulquappen in den eisigen Höhen entwickeln können. Sie halten sich daher an seichten Stellen der Bergseen auf. Selbst in der warmen Jahreszeit ist kein Verlass auf die Sonne. In der Hohen Tatra kann Schnee zu jeder Jahreszeit fallen, selbst im Sommer. Und ab Oktober hält bereits der Winter wieder Einzug.

nano 18:30

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Zwischen Fels und Fluss - Das Stubaital 20:15

Zwischen Fels und Fluss - Das Stubaital

Land und Leute

Alpine Natur, gelebte Tradition und Menschen mit Leidenschaft: Das Stubaital vereint auf einer Länge von 35 Kilometern - umrahmt von Dreitausendern - all das, was Tirol ausmacht. Im Winter wie im Sommer ist das Leben der Menschen im Stubaital geprägt vom Bergtourismus. Ihre Heimat zum Erlebnis für Gäste zu machen, ist für viele mehr als nur ein Beruf - ob für den Ski- und Bergführer, den Almgastronomen oder für die Gleitschirm-Fluglehrerin. Das Stubaital ist eines der touristischen Ballungszentren Tirols - begünstigt auch durch die Nähe zur Landeshauptstadt Innsbruck. Mehrere Bergbahnen auf überschaubarem Raum und umfassende Wanderrouten sorgen dafür, dass die Bergwelten erkundet werden können. Im Winter dominiert der Skisport den Alltag im Stubaital. Die Inbetriebnahme der Stubaier Gletscherbahn 1973 hat maßgeblich zum touristischen Aufschwung des Tals beigetragen. Von der Bergstation am Stubaier Gletscher aus macht sich der Berg- und Skiführer Leonhard Siller aus Neustift am winterlichen Morgen mit einer kleinen Gruppe Gäste zu einer Skitour auf. Sein Alltag bewegt sich zwischen Berg und Tal. Das erfordert Ausdauer. Wenn er von der Tour zurück ist, ruft noch die Arbeit auf seiner Landwirtschaft in Neustift. In den Sommermonaten bewirtschaftet Leonhard gemeinsam mit seiner Frau Martina die Nürnberger Hütte auf knapp 2300 Metern Seehöhe am Fuße des Wilden Freigers. Das ist gelebte Familientradition in vierter Generation. Seit 1914. Der Familientradition treu geblieben ist auch die Paragleiterin Johanna Eller. Bereits im Alter von 18 Monaten hat sie mit ihrem Vater, der 1986 in Neustift eine der ersten Drachen- und Gleitschirmflugschulen Österreichs eröffnet hat, ihren ersten Tandemsprung absolviert. Heute ist Johanna selbst Fluglehrerin. Der ideale Startplatz für ihre Übungsstunden befindet sich am Hang unmittelbar neben der Bergstation der Elfer-Bahnen. Die luftigen Höhen sind nicht das Einzige, was das Stubaital bekannt gemacht hat: Werkzeuge, Eispickel und Karabiner haben ihren Teil dazu beigetragen - die Produkte der Stubaier Werkzeugindustrie, die seit 1897 besteht. Peter Gleinser hat jahrzehntelang in der Werkzeugindustrie gearbeitet. Inzwischen wacht er im örtlichen Schmiedemuseum über die stolze Geschichte der einst so zahlreichen Schmieden in Fulpmes. Feuer und Stahl: Daraus besteht die Welt von Michael Wilberger. Der junge Schmied hat sich auf die Produktion von Damastmessern spezialisiert. Darüber hinaus bietet er Messerschmiedekurse für Interessierte an. Im Zug der Industrialisierung wurde Fulpmes - und damit das Stubaital - mit der 1904 eröffneten Stubaitalbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die günstige Anbindung im öffentlichen Verkehr an das nah gelegene Innsbruck ist heute von großer Bedeutung für den Tourismus. Imposant und erfrischend ist der Grawa-Wasserfall, Gastlichkeit und hochwertige Kulinarik bietet man auf der Tschangelair-Alm. Dort kümmert sich Peter Zittera um die höchstgelegene Quellwasser-Fischzuchtanlage der Alpen, in deren klarem Wasser Saiblinge und Forellen heranwachsen. Als Küchenchef ist Peter für das Wohl der Gäste zuständig - auf der Alm, aber auch im "Hoferwirt", einem schmuckvollen Traditionsgasthaus in Neustift. Erbaut wurde das Haus im Jahr 1674, seit 1922 ist es im Besitz der Familie Zittera.

Zwischen Fels und Fluss - Das Lafnitztal 21:00

Zwischen Fels und Fluss - Das Lafnitztal

Land und Leute

Schön, mythisch, geheimnisvoll - wie ein Relikt aus längst vergangenen Tagen. Labonca, "die Weißglänzende", wird ehrfürchtig jener Fluss auf altslawisch genannt: die Lafnitz. Von den rauen Höhen des Steirischen Jogllands bis zu den Auen im Süden des Burgenlands fließt die Lafnitz durch Landschaften, die zugleich lebendig und zeitlos wirken. Wer diesem Fluss folgt, entdeckt ein verborgenes Stück Mitteleuropa - still und voller Geheimnisse.

Zwischen Fels und Fluss - Das Raabtal 21:40

Zwischen Fels und Fluss - Das Raabtal

Land und Leute

Von der alpinen Frische der Sommeralm über die sanften Hügel des Steirischen Vulkanlands bis hin zu den weiten Ebenen des Burgenlands erstreckt sich das 147 Kilometer lange Raabtal. Die Raab durchfließt eine Region, die reich an Kultur und Natur ist. Früher diente sie den Menschen zum Baden, Fischen und Waschen - aber auch zur Entsorgung. Heute steht sie für erfolgreiche Renaturierung, Hochwasserschutz und nachhaltige Freizeitgestaltung.

On the Border - Europas Grenzen in der Sahara 22:25

On the Border - Europas Grenzen in der Sahara

Dokumentarfilm

Deutsche TV-Premiere