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TV Programm für 3sat am 06.07.2026

Ab auf die Alp! - Wie Städter zu Sennen werden. 04:20

Ab auf die Alp! - Wie Städter zu Sennen werden.: Wie Städter zu Sennen werden

Doku-Soap

Bereits einen ganzen Sommer lang leben die Stadt-Sennen auf drei Alpen des Berner Oberlandes. Jetzt kommt die Zeit der Bewährung. Bringen die deutschen Studenten das Kalb trotz der Komplikationen auf die Welt? Wie wird der Käse von Anna und Dänu vom Fachmann taxiert? Der Alpabzug bringt das Ende des Alpsommers. Die deutschen Studenten sind fröhlich und kuscheln ein letztes Mal mit den Kälbern. Bald werden sie wieder in der Uni sitzen. Als Res hilft, die Kuhglocken abzuhängen, kann er plötzlich seine Tränen nicht mehr zurückhalten: Alpabzug heißt für ihn Abschiednehmen vom geliebten Sennenleben. Und Pöstler wird er bald auch nicht mehr sein: Er hat sich für eine berufliche Veränderung entschieden.

Tierärztin 24/7 II: Loxias schwebt in Todesgefahr 05:00

Tierärztin 24/7 II: Loxias schwebt in Todesgefahr

Reality-Soap

Im Tierspital Bern ist der Hund Loxias in Todesgefahr, während seine Besitzer im Urlaub sind. Alix unternimmt alles, um ihn zu retten. In Corcelles-près-Payerne verarztet Florence die Boarder-Colli-Hündin Laica, die vom Hund des Nachbarn angegriffen wurde. In Delley hat die Kuh Sania eine Matrixverdrehung, und so kann sie ihr kleines Kalb nicht zur Welt bringen: ein Fall für Eléonore. Wegen der Liebe zu Tieren haben sie den Beruf gewählt: Die zweite Staffel von "Tierärztin 24/7" begleitet vier Tierärztinnen und einen Tierarzt bei ihren ersten Schritten im Berufsleben. Frisch von der Uni sind sie nun mit realen Fällen konfrontiert.

Wunderwelt Schweiz: Die Jura-Region 05:50

Wunderwelt Schweiz: Die Jura-Region

Landschaftsbild

Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe "Wunderwelt Schweiz" porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke des Landes: in die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten.

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

nano 07:00

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Kulturzeit 09:05

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

nano 09:45

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Ol' Man River - Mächtiger Mississippi 10:25

Ol' Man River - Mächtiger Mississippi

Dokumentation

Der Mississippi ist mit mehr als 3800 Kilometern der drittlängste Strom der Erde. Der Film unternimmt eine Zeitreise in die Vergangenheit des Stroms. Computeranimationen und Spielszenen führen in die Zeiten Marks Twains, des spanischen Konquistadors de Soto oder der frühen französischen Entdecker. Von der geologischen Entstehung bis zu den Millionenstädten, die heute an seinen Ufern liegen, war es ein weiter Weg. Der Mississippi, auch "Ol' Man River" genannt, ist ein Fluss der Superlative: Sein Einzugsgebiet hat die Größe des indischen Subkontinents, sein Lauf misst mehr als 3800 Kilometer vom Quellgebiet im Itascasee in Minnesota bis zur Mündung in den Golf von Mexiko. Die Tierwelt, die an den Ufern des Mississippi lebt, ist beeindruckend: Bisons und riesige Alligatoren, im Wasser selbst Fische wie Knochenhecht und Löffelstör, die es bereits seit prähistorischen Zeiten gibt.

Kreta 11:55

Kreta: Insel der Götter

Land und Leute

Kreta ist geprägt von einer atemberaubenden Natur mit hohen Bergen, wilden Schluchten und langen Stränden. Jahrtausendealte Tempelanlagen zeugen vom kulturellen Reichtum der Insel. Dieser Film nimmt Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise zu den Besonderheiten Kretas - und zu ihren Bewohnern. Am Beispiel einer ganz besonderen Familie gelingen Einblicke in das Leben der Einheimischen, die ansonsten meist verborgen bleiben. In der Nähe von Kretas Hauptstadt Heraklion lebt Familie Pitsikaki: Vater Konstantinos ist griechisch-orthodoxer Priester, Mutter Eva Dirigentin - und neben den zwei Söhnen ist es vor allem Tochter Eleanna, die eine besondere Liebe zu ihrer Insel entwickelt hat. Sie studiert in Mannheim Musik, aber ihr Heimweh nach Kreta macht ihr umso mehr bewusst, warum sie dieses Paradies im Mittelmeer so liebt. Die Kamera ist bei einem ihrer Familienbesuche in der Heimat dabei, und so ist es möglich, mit ihr einen Einblick in wahres kretisches Leben zu gewinnen. Am Wochenende besucht sie Bruder Grigoris im Dorf Krousonas, in den Bergen hinter Heraklion. Spontan werden dann gern Instrumente ausgepackt und mit Freunden getanzt - für Außenstehende mit einer wichtigen Erkenntnis: Den "Sirtaki" gibt es eigentlich gar nicht, der wurde nur für den Spielfilm "Alexis Sorbas", der auf Kreta einst gedreht wurde, erfunden. Sie tanzen am liebsten den viel komplizierteren und rasend schnellen Maleviziotis, er gehört zu jeder Feier hier. Und bei den Pitsikakis, wie überhaupt auf Kreta, hat zudem gutes Essen einen hohen Stellenwert: Frittierte Teigtaschen, kleine selbst gesammelte Schnecken und Olivenöl, von eigenen Bäumen, stehen bei dieser Familie wie bei vielen Kretern auf der Speisekarte. Mutter Eva weiht die Zuschauer ein wenig in ihre Geheimnisse ein. Neben diesem Familienbesuch gibt dieser Film aber auch Einblicke in außergewöhnliche Schönheiten der Insel: Den Traumstrand Preveli, an dem man sich fast wie in der Karibik fühlt, denn ein richtiger Wald aus Palmen grenzt an ihn. Dann Rethymno mit seinem malerischen Hafen: Die drittgrößte Stadt Kretas ist ein Magnet, gerade auch für viele Deutsche. Vor Coronazeiten gehörte Kreta zu ihren Lieblingszielen im Ausland. Die Pandemie war übrigens während der Dreharbeiten im Sommer 2020 auf der Insel kaum ein Thema, denn die Infektionsrate war zu diesem Zeitpunkt sehr gering. Nicht fehlen darf bei einem Blick auf Kreta die historische Bedeutung dieser Insel: In der griechischen Mythologie liebte Zeus dort einst Prinzessin Europa, entstand mit den Minoern die erste europäische Hochkultur und in der antiken Stadt Gortyn einer der ältesten Gesetzestexte des Kontinents. Sie waren ihrer Zeit weit voraus: In Stein gemeißelt existierten rund 500 vor Christus bereits die ersten Rechte für Frauen und Familie. Die kretische Archäologin Antonia Pateraki ist in der Lage, diese Schrift zu lesen, und öffnet der Kamera die Pforten hinter die Absperrungen mit einem einzigartig nahen Blick auf dieses außergewöhnliche Fundstück. Nicht vergessen werden darf, dass die Kreter stolz sind auf ihre Traditionen und ihren Glauben. Gerade bei den Pitsikakis spielt beides eine große Rolle. Die Familie besitzt sogar eine eigene, liebevoll verzierte kleine Kapelle, versteckt in den Bergen. Vater Konstantinos hat sie als Dank an einen Heiligen gebaut und gestattet, dass die Kamera einen Blick in das Heiligtum wirft. Eleanna ist 23, aber auch ihr sind die Traditionen wichtig. An der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim studiert sie Weltmusik, aber mit einem traditionell orientalischen Instrument, das auf Kreta bekannt und beliebt ist: Sie spielt das Kanun, eine Art Zither, und zeigt an traumhaften Plätzen, wie sie mit einer Eigenkomposition ihre Heimat musikalisch beschreibt.

Servicezeit 12:10

Servicezeit

Ratgeber

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

Nizza, da will ich hin! 12:40

Nizza, da will ich hin!

Tourismus

Nizza ist die Metropole an der Côte d'Azur. Es ist eine lebendige attraktive Großstadt mit barocken und mittelalterlichen Vierteln - und gleichzeitig ein pompöser Badeort. Wer Nizza besucht, genießt beides: Großstadt- und Strandfeeling. Die Stadt ähnelt einer großen Freilichtbühne. Das Stück, das aufgeführt wird, spielt an der Promenade des Anglais zwischen Palmen und Hotelpalästen, aber auch in den verschlungenen Gassen der Altstadt. Nizza ist seit Langem das Traumziel vieler Reisender und gleichzeitig die Heimat der Niçois. Viele der Einwohner haben italienische Wurzeln, sie pflegen ihre Sprache und Traditionen - auch die kulinarischen. Dieses bodenständige Nizza prägt die Stadt an der Côte d'Azur genauso wie Glanz und Glamour. Nizza ist eine spannende Melange aus Tradition und Luxus, Geschichte und Gegenwart, Kunst und Kultur. Kein Wunder, dass sich auch Moderator Michael Friemel begeistern lässt von den unterschiedlichen Gesichtern der Stadt. Er erkundet die berühmte Promenade des Anglais mit dem E-Roller, lässt sich in das legendäre Hotel Negresco entführen, versucht sich mit einer alten Geldmünze als Pilou-Spieler. Außerdem trifft er Künstlerinnen, die sich in die Stadt und ihre Farben verliebt haben, schaut im Matisse-Museum vorbei, kostet kandierte Früchte und Oliven und lässt sich das Rezept des wahren Nizza-Salates erklären.

Mit Bärenwaisen durchs Tigerland 13:10

Mit Bärenwaisen durchs Tigerland: Reno Sommerhalder in Sibirien

Infotainment

Seit 25 Jahren lebt der schweizerisch-kanadische Bärenforscher Reno Sommerhalder unter Bären. 2013 macht er sich im äußersten Osten Sibiriens an ein besonders ambitioniertes Projekt. Zusammen mit dem russischen Biologen Sergey Kolchin bringt er junge Bärenwaisen durch ihren ersten Sommer. Die beiden Forscher kümmern sich um insgesamt elf Bärenwaisen, deren Mütter von Jägern getötet wurden. Ohne sie hätten die Kleinen keine Überlebenschancen. Mit vier jungen Schwarzbären sind die beiden Männer bis Ende des Herbstes unterwegs, bevor sich die Tiere zur Winterruhe zurückziehen. Doch Menschen als Ersatzmütter, kann das gut gehen?

Der Bärenmann 14:00

Der Bärenmann: Reno Sommerhalders Leben unter Bären

Tiere

Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst - gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. In all den Jahren hatte Reno Sommerhalder Tausende von Begegnungen mit Bären. Ganze fünf Mal musste er dabei sein Pfefferspray einsetzen, um eine potenziell gefährliche Situation abzuwenden. Doch eigentliche Ernstfälle waren auch das nicht. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt auch, dass die Schweiz - vor allem das Tessin - durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains - und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrößert werden. Dagegen kämpft der Kanadaschweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder, die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als "Ersatzmutter" für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der Ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären in dem Tigerland unterwegs. Sommerhalder findet sein Auskommen als Vortragsreisender, als Buchautor - und auch als Bärenführer, vor allem in Alaska. Dort, in der bärenreichen Küstengegend, führt er seit Jahren Besucher in die Nähe der beeindruckenden Tiere. Viele der Bären kennt er von früheren Aufenthalten, gab ihnen sogar Namen - und die Tiere scheinen auch Sommerhalder zu kennen, ihm gar zu vertrauen. Ansonsten sehr misstrauische, vorsichtige Bärenmütter mit Jungen suchen die Nähe zu Sommerhalder. Womöglich gibt ihnen dies etwas Sicherheit vor aggressiven Bärenmännchen. Gewiss, Bären-Touren sind nicht unproblematisch, weshalb Sommerhalder nur kleine Gruppen in die Wildnis führt und darauf achtet, so wenig Störung wie möglich zu verursachen.

Schweizer Hundegeschichten: Herdenschutzhunde - Die alpinen Beschützer gegen Wolf & Co. 15:35

Schweizer Hundegeschichten: Herdenschutzhunde - Die alpinen Beschützer gegen Wolf & Co.

Tiere

Die zweiteilige Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Mensch und Hund. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die für das Seelenheil und Sicherheit sorgen. So sieht der Herdenschutzhund die Schafe als seine Familie und nicht den Urvater Wolf, den er, wenn es sein muss, bis aufs Blut bekämpft. Es ist frühmorgens. Noch liegt Nebel über den satten grünen Wiesen. Er streift langsam durch die Herde, beobachtet die Umgebung, bleibt immer wieder stehen und versucht verdächtige Gerüche auszumachen. Es ist Bello, der alte Herdenschutzhund. Irene Jauch ist die Hirtin der Alp Oberberg im Kanton Uri. Nach dem Wolfsangriff im Jahr 2015 hat sie den Alpbetrieb von ihrer Schwiegermutter übernommen und setzt seither auf die tatkräftige Unterstützung von Herdenschutzhunden. Das Filmteam begleitet sie und ihre Hunde bei ihrer Arbeit auf der Alp und gibt einen Eindruck von der atemberaubenden Idylle, aber auch von der harten Arbeit, die die Präsenz des Wolfes im Land mit sich bringt. David Gerke ist einer der wenigen Schäfer, die den Wolf in der Schweiz verteidigen. Er weiß um die Angst und den Mehraufwand der Hirtinnen und Hirten im Land, sieht die Existenz des Wolfs aber als natürliche und für die Regulierung des Wildtierbestands notwendige Fügung. Alfred Bernet züchtet Herdenschutzhunde italienischer Abstammung und bildet sie aus. Weil die Hunde die beste Option gegen Wolfsangriffe zu sein scheinen, steigt deren Nachfrage mit der Ausbreitung des Wolfs stark an. Die Herausforderung für Bernet besteht darin, Quantität und Qualität unter einen Hut zu bringen. Daniel Brechbühl gibt seine Schafe seit Jahren zu Irene Jauch auf die Alp. Auch ihm sitzt der Schock des Wolfsangriffs von 2015 noch immer in den Knochen. Die Herdenschutzhunde und zusätzlichen Schutzmaßnahmen von Seiten der Hirtin stimmen ihn jedoch positiv. Er besucht seine Schafe auf der Alp Oberberg und unterzieht sie einer Hufpflege.

Schweizer Hundegeschichten: Der Bernhardiner vom Großen Sankt Bernhard - Weit mehr als ein Mythos 16:25

Schweizer Hundegeschichten: Der Bernhardiner vom Großen Sankt Bernhard - Weit mehr als ein Mythos

Tiere

Ein treuherziger Blick und ein Fässchen um den Hals: Der Bernhardiner ist der Nationalhund der Schweiz. Die zweite Folge stellt Besitzer von Bernhardinern vor. Bernhardiner haben ihre Bekanntheit vor allem dem berühmten "Barry I" zu verdanken, der in seinem Hundeleben 40 Menschenleben gerettet hat. Daher ist es auch heute noch in den Köpfen der Schweizer, dass er als Lawinenhund unzählige Menschenleben rettet. Doch das ist schon lange nicht mehr so. Der heutige Bernhardiner ist viel zu groß und zu schwer für die Lawinensuche. Daher hat er eine neue Aufgabe bekommen, nämlich als Sozialhund. Claudia Müller lebt mit ihren zwei Bernhardinerhunden Alba und Halix sowie ihrem Wolfshund Tarek in einem kleinen Dorf namens "Fang" im Kanton Wallis. Claudia ist ausgebildete Heilpädagogin und hat sich in Richtung "tiergestützte Interventionen" spezialisiert. Sie führt mit ihrer Bernhardinerhündin verschiedene Sozialeinsätze in verschiedenen Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Spital Brig, durch. Toni Britschgi lebt mit seinen drei Bernhardinerhunden Emma, Sofie und Bubbel in St. Antönien. Diese Gemeinde befindet sich auf 1450 Metern über dem Meer im Kanton Graubünden. In der unberührten Natur befindet sich der "Michelshof". Dieses Berggasthaus ist die Grundlage der Existenz, die sich Britschgi zusammen mit seiner Frau Käthi aufgebaut hat. Seit Käthis Tod führt er den Berggasthof Michelshof allein weiter. Die zweiteilige Dokumentation "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Sie porträtiert bemerkenswerte Hunde und ihre Besitzer. Hunde, die fernab vom lauten Trubel der Orte für Seelenheil und Sicherheit sorgen.

Schweizer Hundegeschichten: Laufhund Lilly und die Appenzeller 17:15

Schweizer Hundegeschichten: Laufhund Lilly und die Appenzeller

Tiere

Die Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die fernab vom lauten Menschentrubel für Seelenheil und Sicherheit sorgen. Schweizer Laufhunde werden zum Beispiel von der Polizei bei der Personensuche eingesetzt. Lilly ist aufgeregt, es geht auf Hasenjagd. "Ob wir wirklich einen Hasen erwischen, ist Nebensache", sagt Fritz Keller. Er ist der Besitzer der Laufhündin Lilly. Er kennt sie bestens und weiß, dass sie eine besondere Hündin ist. Wenn sich Fritz Keller früh morgens bereit für die Pirsch macht, scheint Lilly mit ihm zu sprechen. Die Laute, die sie dann von sich gibt, erinnern an die menschliche Sprache. Lilly gehört zur Rasse der Laufhunde, eine Schweizer Hunderasse, die in den letzten Jahrzehnten beinahe ausgestorben wäre. Vorgaben in der Hundezucht bewirkten, dass die Schweizer Jäger zunehmend auf andere Rassen setzten. Vier Varietäten des Schweizer Laufhundes existieren heute noch: Berner Laufhund, Jura Laufhund, Luzerner Laufhund und Schwyzer Laufhund. Alle haben sie einen außergewöhnlichen Geruchsinn und sind sehr ausdauernd. Pierre Alain Troillet ist einer der Zu¨chter, der erkannte, dass die Laufhunde mehr können, als nur durch den Wald zu stöbern. Der Walliser erfreut sich dieser Tage an einem Wurf. Er hat keine Probleme, Abnehmer für die Tiere zu finden. Als Begleiter fu¨r naturbegeisterte Menschen ist der zutrauliche Laufhund bestens geeignet und inzwischen wieder geschätzt. Selbst die St. Galler Kantonspolizei setzt Schweizer Laufhunde bei der Personensuche ein. Gioia heißt die Hündin, welche Lilo Schwarz zurzeit an neue Aufgaben gewöhnt. Gioia sei sehr lernwillig, sagt die Psychologin. Dass Laufhunde einst den Ruf hatten, nicht als Familienhunde zu taugen, hält sie für einen Irrtum. Genau wie Lilly ist auch Gioia anhänglich und zutraulich. Doch wenn es losgeht, auf Hasenjagd, wenn die Berge rufen und die Luft rein und klar ist, dann legen Lilly und Gioia alle Zurückhaltung ab und stürmen los. Stundenlang können sie dann durchs Unterholz rennen, schnüffeln, suchen und laut heulen, wenn sie fündig geworden sind.

Schweizer Hundegeschichten: Ein Appenzeller namens Elvis 18:05

Schweizer Hundegeschichten: Ein Appenzeller namens Elvis

Tiere

Die Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die fernab vom lauten Menschentrubel für Seelenheil und Sicherheit sorgen. So macht die Lernfähigkeit des Appenzeller Bläss ihn zum geeigneten Rettungshund. Den besten Ruf hatte er nicht, der Appenzeller Bläss. Das lag vor allem daran, dass er hauptsächlich als Hofhund eingesetzt wurde. Und so tat er, wie ihm geheißen und bellte Besucherinnen, Wanderer, Postboten und Tierärztinnen an. Dass der Appenzeller Bläss mit seiner charakteristischen Zeichnung, dem schwarzen Fell mit symmetrischen weißen und braunen Abzeichen zum weltweiten Liebling werden könnte, ahnte man lange nicht. Doch inzwischen ist der wohlproportionierte Hund in Deutschland, Holland und Finnland dank seinem lieblichen Aussehen als Familienhund noch populärer als in seiner Heimat. Neben dem Bernhardiner und dem Berner Sennenhund ist der Appenzeller Bläss die beliebteste Schweizer Hunderasse. Für Dina Untersee ist das keine Überraschung. Sie fu¨hrt ein Leben ganz im Zeichen des Appenzellers. Als Vizepräsidentin des Appenzeller Sennenhunde Clubs besitzt sie vier Tiere mit besonderen Namen: Elvis, Presley-Carob, Scarlet und Hakuhauskan Lentävä-Lumikki. Mit Elvis feierte Dina Untersee international Erfolge im Agility. Auch Presley ist erfolgsverwöhnt, er ist mehrfacher Champion in Schönheitswettbewerben. Die Lernfähigkeit des Appenzeller Bläss macht ihn auch zum geeigneten Rettungshund. Raffael Rauber hat seinen Traum wahrgemacht und seine Hu¨ndin zu einer Retterin ausgebildet. Damit konnte er das Image der Rasse endgültig verbessern. Claudia Biedermann kann dies bestätigen, sie ist Präsidentin der Rettungshundeorganisation REDOG. Der Film begleitet Dina Untersee und ihre vier Hunde. Zucht, Ausbildung und Wettbewerbe zeigen die Vielseitigkeit des Appenzellers auf, der einst dazu da war, die verstreuten Bauernhöfe im Appenzellerland zu bewachen.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kaminer Inside: Österreich - Auf der Suche nach dem Heimatgefühl 19:20

Kaminer Inside: Österreich - Auf der Suche nach dem Heimatgefühl

Kunst und Kultur

Bearbeitete Fassung Was ist Heimat? Längst wird sie nicht mehr mit Spießigkeit verbunden, sondern mit dem Wunsch nach Zugehörigkeit. - Eine Suche nach dem Heimatgefühl in den 3sat-Ländern mit Wladimir Kaminer. In Deutschland, Österreich und der Schweiz geht er der Frage nach: Wie unterscheiden sich die Vorstellungen von Heimat von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, von Mensch zu Mensch? Die Suche beginnt in Österreich. Für Wladimir Kaminer ist Österreich ein kleines Land mit großer Geschichte. Die Schnitzel müssen groß sein, statt Kaffee bestellt man einen "Verlängerten": natürlich lauter Klischees. Wladimir Kaminer begibt sich auf die Suche nach den wahren Heimatgedanken der Österreicher. Für die einen ist und bleibt Heimat das österreichische "Sound of Music"-Berg-Idyll mit Trachten und Tradition. Andere finden sie im säuerlichen Geschmack von Obstsorten wie Mispeln oder in schwarzhumoriger Wiener Popkultur. Wenn Österreichs selbst ernannter "Volks-Rock-'n'-Roller" Andreas Gabalier zum Konzert ruft, schlüpfen bis zu 75 000 Menschen in Dirndl und Lederhosen. Die Sehnsucht nach der "heilen Welt" wird von ihm perfekt inszeniert und vermarktet. Anders im oberösterreichischen Hallstatt. Dort erfährt Wladimir Kaminer die bröckelnde Fassade der Postkartenidylle "als unwahr, wie in einem Märchen". Seit Hallstatt in China nachgebaut wurde, tummeln sich bis zu eine Million Tagesgäste pro Jahr in der kleinen Gemeinde mit 700 Einwohnern. Die Hallstätter Wirtin Verena Lobisser fühlt sich zwar noch heimisch, doch auch ihr ist der Trubel zu viel. Für Köchin Haya Molcho geht die Heimat, ganz klar, durch den Magen. Am Wiener Naschmarkt hat sie nach zahlreichen kulinarischen Reisen ihre ganz persönliche Heimat gefunden: "Es ist bunt hier. Ich habe die ganze Welt hier. Das ist für mich Heimatgefühl!" Kaminer bereist mit ihr dort die Vielfalt des Geschmacks von Orient und Okzident. Schattige Idylle und sonnige Skurrilität. Karikaturist Gerhard Haderer illustriert Österreichs Seele mit spitzer Feder: "Man kritisiert halt alles, was man liebt. Alles andere kann man ja ignorieren oder ablehnen. Aber ich persönlich verwende ja den Begriff 'Heimat' für mich nicht. In Österreich ist dieser Begriff schon mehrmals missbraucht worden, das darf man nicht vergessen." Um die politische Debatte des Heimatbegriffs kommt Wladimir Kaminer auch mit der Bloggerin Christl Clear nicht herum, die das Internet als ihre "virtuelle Heimat" betrachtet. Man kann demnach auch mehrere Heimaten haben - so wie die digital-österreichische Christl, die sich nicht nur durch ihren Geburtsort als Wienerin definiert, sondern erst durch die "richtige Mischung aus Charme und Grant". Die Dokumentation von Constanze Grießler und Franziska Mayr-Keber zeigt: Heimat kann man sehen, schmecken, riechen, hören und fühlen. Aber für die meisten braucht es für das wahre Heimatgefühl dann doch eher den sechsten Sinn.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Namibias Naturwunder 20:15

Namibias Naturwunder: Leben am Limit

Tiere

Namibia ist ein Land mit vielen Gesichtern und einzigartigen Geschichten. Diese Naturdokumentation erkundet die endlosen Wüsten und weiten Horizonte des Landes. Die Namib, die älteste Wüste und einer der trockensten Orte der Erde, ist das Reich der Anpassungskünstler. Wer dort überleben will, muss trickreich sein. Trockenheit und Hitze bestimmen das Leben in der Namib. Seit Jahren hat es dort nicht mehr geregnet. Die letzten Wüstenelefanten leiden unter der längsten Dürre seit Jahrzehnten. Nur noch etwa 150 dieser Tiere ziehen durch die Wüste. Angeführt von einer Leitkuh leben sie in kleinen Herden. Täglich wandern sie weite Strecken auf der Suche nach Futter und Wasser. Doch selbst in einem ausgetrockneten Flussbett, mitten im Nirgendwo, finden sie noch etwas Fressbares. Besonders beliebt sind die Früchte des Kameldornbaums, der das ganze Jahr über Früchte, Blätter und Rinde bietet. Die Wüstenelefanten bewegen sich innerhalb der Trockenflüsse, wo noch am ehesten Pflanzen wachsen. Die Sandwüste der Namib ist ein dynamischer Lebensraum. Sicher ist dort nur der Wandel. Der Wind formt die Dünen immer wieder neu und trägt organische Materialien, vor allem abgestorbene Pflanzen, an den Grund der Dünen. Das organische Material ist von großer Bedeutung für die Lebensgemeinschaften der Wüste und eine Masche im Nahrungsnetz der Namib. An wenigen Orten in der Namib wächst eine seltsame Pflanze, die Welwitschie. Obwohl sie anders aussieht, besteht sie nur aus zwei Blättern, wächst extrem langsam und wird im Lauf der Zeit von Wind und Tieren zerfleddert. Einige dieser Pflanzen erreichen ein Alter von über 1000 Jahren und sind auf Wassersparen ausgelegt. Die Küste Namibias ist vollkommen anders als das Landesinnere: Dort treffen die Wellen des Atlantiks auf schroffe Klippen und weite Strände. Der aus antarktischen Gewässern kommende kalte Benguelastrom trägt sauerstoff- und nährstoffreiches Wasser in den Norden. Das Plankton zieht große Fischschwärme an, von denen viele Tiere profitieren. Wenn die Seebären Nachwuchs haben, zieht es ein besonders merkwürdiges Raubtier an den Strand: die Braune Hyäne, auch Strandwolf genannt. Sie hat es auf unbewachte Robbenbabys abgesehen. Tatsächlich fallen jede Saison bis zu einem Drittel der jungen Robben Raubtieren zum Opfer. Doch bisher hat kein Raubtier den bestand der Seebären gefährdet - außer der Mensch. Die Dokumentation bietet einen Einblick in die vielfältige Natur und Tierwelt. In der Sprache der Einheimischen bedeutet Namib "leerer Platz". Doch wenn man genau hinsieht, ist alles voller Lebewesen, die es geschafft haben, sich an die extremen Bedingungen anzupassen.

Namibias Naturwunder 21:00

Namibias Naturwunder: Kleine Helden, große Jäger

Tiere

Namibia ist ein Land voll unerwarteter Vielfalt und dramatischer Begegnungen. Es erstreckt sich von der trockenen Kalahari bis zur feuchten Savanne im Nordosten. Diese Folge von "Namibias Naturwunder" erzählt die Geschichten der Tierwelt Namibias und beleuchtet dabei auch die Herausforderungen, mit denen die Tiere zu kämpfen haben. Die Kalahari ist eine trockene und karge Wüste, die dennoch eine überraschende Artenvielfalt bietet. Eines der seltenen Geschöpfe, die dort leben, ist das Steppenschuppentier. Es ähnelt einem possierlichen Dinosaurier und ist das einzige Säugetier, das Hornschuppen trägt. Über seine Lebensweise ist noch immer wenig bekannt, aber es ernährt sich von Ameisen und Termiten, deren Nester es mit seinem feinen Geruchsinn aufspürt. Dass Steppenschuppentier knackt die Nester mit kräftigen Krallen auf, um die Insekten mit seiner langen Zunge aufzusaugen. Dennoch ist es in seinem Bestand massiv bedroht, da es wegen seines Fleisches und der besonders begehrten Schuppen das am häufigsten illegal gehandelte Säugetier der Welt ist. Als kleiner Wächter der Wüste beobachtet das Erdmännchen aufmerksam seine Umgebung und hält stets Ausschau nach Feinden. Zusammen mit seiner Kolonie geht es auf Futtersuche und gräbt sich durch den Boden auf der Suche nach Leckereien. Die wahre Leibspeise der Erdmännchen ist dabei überraschenderweise der Skorpion, den sie nach dem Entfernen des Giftstachels genüsslich verspeisen. Im Nordosten Namibias liegen die großen Flüsse. Der größte von ihnen ist der Sambesi. Dort führt eine Leitkuh eine Elefantenherde an. Elefantengesellschaften sind sehr komplex: Mütter mit ihren Kindern, Schwestern und Tanten mit ihrem eigenen Nachwuchs. Sie alle bilden eine eng verbundene Familienherde. Nirgendwo sonst in Afrika gibt es so viele Dickhäuter wie dort. Einst waren sie weit über den Kontinent verbreitet. Doch Afrikanische Elefanten werden immer seltener. Von den trockenen Savannen bis zu den weiten Flusslandschaften: Namibia ist das Land der 1000 Gesichter, Wunder und Geschichten. Es ist eine Welt der kleinen Helden und großen Jäger.

Erlebnisreisen 21:45

Erlebnisreisen: Kenia

Landschaftsbild

Von Friesland bis Baskenland: Interessante Reiseziele rund um den Globus. In unregelmäßiger Folge wird die Reihe "Erlebnisreisen" mit Beiträgen über Nah- und Fernziele fortgesetzt. Im Mittelpunkt dieser Folge steht das ostafrikanische Land Kenia.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Elisabeth Kübler-Ross - Dem Tod ins Gesicht sehen 22:25

Elisabeth Kübler-Ross - Dem Tod ins Gesicht sehen

Dokumentarfilm

Ihr ganzes Leben lang hat sich Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004) mit Sterben und Tod beschäftigt. Ihre Publikationen zum Thema brachten ihr Weltruhm. Sie trugen Entscheidendes zur Enttabuisierung des Sterbens bei. Im Dokumentarfilm von Stefan Haupt blickt Elisabeth Kübler-Ross auf ihr bewegtes Leben zurück und erzählt, wie sie mit dem eigenen Altern und Sterben umzugehen versucht. Ebenso interessant wie ihr Werk ist die Biografie der Sterbeforscherin: 1926 in Zürich als Drillingskind geboren, studierte sie gegen den Willen ihrer Eltern Medizin, heiratete einen US-amerikanischen Arzt und kämpfte in den USA um Anerkennung als Psychiaterin. Die letzten Jahre lebte die weltbekannte Wissenschaftlerin allein und zurückgezogen in der Wüste Arizonas, nachdem sie nach mehreren Schlaganfällen ans Bett gefesselt war. Elisabeth Kübler-Ross starb am 24. August 2004 in ihrem Haus in Scottsdale. Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Elisabeth Kübler-Ross - Dem Tod ins Gesicht sehen" zum Gedenken an die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004), die am 8. Juli 100 Jahre alt geworden wäre.