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TV Programm für 3sat am 13.09.2026

Afrikas Ikonen der Tierwelt 04:25

Afrikas Ikonen der Tierwelt: Allesfresser

Tiere

Zu den Tieren der Savanne zählen auch unbeliebte Arten wie Hyänen, Wildhunde und Geier. Ihr schlechter Ruf gründet sich in alten Legenden, doch für ihren Lebensraum sind sie unverzichtbar. Raubtiere wie Hyänen und Wildhunde gelten oft als Diebe, die Löwen ihre Beute stehlen. In Wahrheit ist es oft genau umgekehrt. Und Aasfresser wie die Geier bilden die lebenswichtige Gesundheitspolizei der Savanne. Die meisten Hyänen sind selbst geschickte Jäger, denen der Ruf des Aasfressers zu Unrecht anhängt. Nur eine Art, die Streifenhyäne, ernährt sich überwiegend von Kadavern. Die bekannteren Tüpfelhyänen leben in Clans und gehen in Gruppen auf die Jagd. Gemeinsam erlegen sie auch große Beutetiere wie Gnus und Zebras. Dank besonderer Enzyme in ihrem Magen können sie, ähnlich wie viele Geier, sogar Knochen und Leder verdauen - also Körperteile, die andere Raubtiere nicht fressen.

Afrikas Ikonen der Tierwelt 05:10

Afrikas Ikonen der Tierwelt: Herdentiere

Tiere

Die großen Pflanzenfresser der Serengeti, darunter Elefanten, Gnus, Büffel und Giraffen, ziehen immer auf der Suche nach saftigen Weidegründen umher. Ihre Wanderungen sind spektakulär. Sie sind die mächtigen Vegetarier der Savanne: Gnus, die jedes Jahr in riesigen Herden wandern, und die afrikanischen Elefanten mit ihrer komplexen Sozialstruktur. Deren Matriarchinnen erinnern sich noch nach Jahrzehnten an einmal zurückgelegte Wegstrecken. Die Serengeti-Ebenen in Ostafrika sind jedes Jahr Schauplatz der spektakulären Wanderung der Gnus und Zebras. Sie folgen zu Hunderttausenden einem uralten Muster, das durch Regenfälle und Weidegründe bestimmt wird. Auf ihrer epischen Reise legen die Gnus über 2000 Kilometer im Jahr zurück. Selbst neugeborene Kälber müssen schnell der Herde folgen können, sonst fallen sie den zahlreichen Raubtieren zum Opfer. In den Flüssen der Serengeti lauern die größten Krokodile der Welt, die jedes Jahr viele der wandernden Grasfresser erlegen.

Urlaub im Berchtesgadener Land 06:10

Urlaub im Berchtesgadener Land

Reportage

Kristallklare Seen, schroffe Gipfel und urige Almen: Das Berchtesgadener Land zählt zu den beliebtesten Reisezielen Deutschlands. Die Region lockt mit spektakulärer Naturkulisse, tief verwurzelten Bräuchen und besonderen Menschen - ein Sehnsuchtsort für viele, für manche neue Heimat. Ob Klettersteig, Almleben oder Hüttenalltag: Die "ZDF.reportage: Urlaub im Berchtesgadener Land" begleitet Menschen, die in dieser einzigartigen Landschaft leben, arbeiten oder ihre Grenzen austesten. So wie Niklas Thomas, der sich trotz fehlender Erfahrung an einen Klettersteig wagt: "Meine Klettererfahrung begrenzt sich auf Kindertage." Doch für den atemberaubenden Blick über den Königssee lohnt sich jede Anstrengung. Für Veronika Veichtmeier ist das Berchtesgadener Land mehr als ein Urlaubsziel. Die 26-Jährige lebt einen Sommer lang als Sennerin auf einer Alm - ohne Handyempfang, dafür mit Kühen, Käse und klarer Bergluft. "Es ist nicht nur Kühe streicheln und in der Sonne liegen", sagt sie. "Die Magie ist wahnsinnig, das muss man alles aufsaugen." Auch Oliver Hoeft hat seinen Platz in den Bergen gefunden - als Hüttenkoch im Kärlingerhaus auf 1600 Metern Höhe. Er kocht für 140 Gäste, während draußen der Helikopter Lebensmittel anliefert. "Wenn da vorne die Bongmaschine rattert, ist das wie Sport", sagt er und schwenkt die Käsespätzle. Die Kapitänsmütze liegt neben ihr am Steuerrad. Da liegt sie immer, "weil dann läuft alles gut". Lena Barofke lenkt das Boot aus dem Hafen, die erste Fahrt des Tages. Als eine von wenigen Frauen fährt sie die berühmten Boote über den Königssee. Immer noch eine ziemliche Männerdomäne: "Skeptisch waren die sehr." Aber Lena hat sich gegenüber ihren Kollegen behauptet. Arbeiten mitten im Nationalpark, etwas Schöneres gibt es für sie nicht. Tief unter der Erde beginnt der Tag für Bergmann Oliver Schwab mit einem Gebet. Dann geht es 300 Meter hinab in den Berg, wo er Salz abbaut - das weiße Gold. "Manche sagen, der Berg weiß Geschichten, bevor sie passieren", sagt er. Für ihn ist der Beruf Berufung und Tradition zugleich. Die "ZDF.reportage" zeigt eindrucksvoll, wie eng Mensch und Natur im Berchtesgadener Land verbunden sind - und wie vielfältig das Leben in dieser besonderen Region sein kann.

Uli der Pächter 06:40

Uli der Pächter

Drama

Uli, der Knecht vom Bodenhof, ist eigenständiger Bauer auf dem Glungge-Hof geworden, begleitet und immer wieder auch beraten von Vreneli, seiner liebenswerten Frau. Zweiter Teil der großen, bildkräftigen Gotthelf-Geschichte, gedreht von Franz Schnyder 1955. In den Hauptrollen sieht man wieder das Traumpaar Hannes Schmidhauser und Liselotte Pulver.

Wilde Schweiz: Waadtländer Jura 08:20

Wilde Schweiz: Waadtländer Jura: Die schönsten Naturparks

Landschaftsbild

Unendliche Wälder, eine herbe, unversehrte Natur und launisches Wetter prägen den Naturpark Waadtländer Jura. Wer einmal dort war, weiß um seinen besonderen Reiz: den der Abgeschiedenheit. Eingebettet zwischen zwei Jura-Ketten liegt das Vallée de Joux. Mit seinen Seen, Wäldern und von Trockenmauern geprägten Weiden steht das Naturjuwel für das ewige Zusammenspiel von Mensch und Natur. Das Grenzgebiet zu Frankreich bedeckt der riesige Risoud-Wald. Rund um den Lac de Joux leben und arbeiten Menschen, die sich kaum einen schöneren Fleck Erde als die spezielle Welt im rauen Jura-Gebirge vorstellen können. Bei Wind und Wetter schenkt Caroline Khamissé im Naturpark "Jura Vaudois" Hermelinen ein neues Zuhause. Ornithologe Yves Ménétrey kämpft unermüdlich für die Zukunft des Raufußkauzes. Voller Neugierde geht Biologe Arnaud Maeder dem Leben der größten Ameisenkolonie Europas nach. Familie Golay lebt seit Generationen im Vallée de Joux und arbeitet mit Leib und Seele in Forst- und Viehwirtschaft. Abenteuerlustig führt Outdoor-Guide Diane Hostettler Menschen in die Natur. Eins verbindet sie alle: ein Stück Land, wie aus der Zeit gefallen. Wer dort geboren ist, so heißt es, kommt immer zurück.

Das Leben ist ein Bauernhof 09:10

Das Leben ist ein Bauernhof

TV-Komödie

Die Brüder Bernhard, erfolgreicher Gewürzhändler, und Hannes, katholischer Mönch, müssen sich zusammenraufen als ihre Schwester stirbt und ihnen Tochter und Bauernhof hinterlässt. Eine Familienzusammenführung der besonderen Art: Mit Gefühl und behutsamem Humor zeichnet Regisseur Thomas Kronthaler das Porträt einst verbundener Menschen, die sich entfremdet haben und den Sinn für Gemeinschaft erst wieder finden müssen. Villa, Segelboot, guter Job, hübsche junge Freundin - der Gewürzhändler Bernhard Stolz führt ein Leben, über das er sich eigentlich nicht beklagen kann. Gerade kommt er von einer Geschäftsreise aus Übersee zurück, da reißt ihn ein Anruf aus der Selbstzufriedenheit: Seine Schwester Marlies, die er seit zwölf Jahren nicht gesehen hat, ist verstorben. Die Bestattung findet in der bayerischen Heimat statt. Bernhard macht sich sofort auf den Weg von Hamburg nach Süddeutschland. Unterwegs holt er seinen Bruder Hannes ab, der einst seinem tiefen christlichen Glauben folgte und nun als Mönch in einem Kloster lebt. Seit damals ist der Kontakt zwischen den beiden Männern abgebrochen, und schnell wird klar, dass ihre persönlichen Weltsichten völlig verschieden sind. Doch schon bald werden Bernhard und Hannes gezwungen, sich zusammenzuraufen: Auf der Beerdigung lernen sie ihre gemeinsame Nichte Katharina kennen, die nun ohne Mutter, aber mit einem großen Bauernhof dasteht: dem ländlichen Anwesen, auf dem auch ihre Onkel die Kindheit verbrachten. So keimen bereits bei der Ankunft in Bernhard und Hannes längst vergessen geglaubte Gefühle auf, aber die Vernunft siegt über die Nostalgie: Bernhard legt Katharina nahe, das Gut zu verkaufen. Mit dem Geschäftsmann Alois Hirsegger, dessen Sohn Franz ein Auge auf Katharina geworfen hat, wäre bereits ein Interessent gefunden. Die trotzige 17-Jährige weiß selbst, dass sie mit der Hofarbeit und gleichzeitiger Vorbereitung auf das Abitur überfordert ist, will aber von einem Verkauf nichts wissen. So scheint für Bernhard und Hannes an dieser Stelle alles erledigt zu sein, doch in beiden regt sich das Verantwortungsgefühl. Erst recht, als sie feststellen müssen, dass der elterliche Bauernhof bei der Bank mit 300.000 Euro hoffnungslos überschuldet ist und Katharina niemals in der Lage wäre, dieses Geld alleine aufzutreiben. Die Zwangsversteigerung droht. Es muss schnell etwas getan werden - und die beiden heimgekehrten Brüder machen sich ans Werk.

Die Siebtelbauern 10:40

Die Siebtelbauern

Drama

Ein Dorf im Mühlviertel um die Jahrhundertwende: Der ermordete Großbauer Hillinger hat seinen Hof seinen sieben Knechten und Mägden vermacht. Das führt zu Konflikten. Während die "Siebtelbauern" lernen, frei und selbstverantwortlich zu leben, wächst die Feindseligkeit der alteingesessenen Bauernschaft gegen die jungen, herrenlosen Dienstleute und deren Anführer Lukas.

Die Almretter 12:10

Die Almretter

Tiere

Seit Jahrhunderten treiben Menschen ihre Tiere auf die Almen. Doch ohne Bewirtschaftung holt sich die Natur die Weideflächen zurück. Zwei Bauern stemmen sich gegen diesen Trend. Im Allgäu belebt Christian Schratz eine 70 Jahre lang brachliegende Alm neu. Im Mühlviertel bringt Tom Zuljevic-Salamon fast 100 Galloways auf eine erst kürzlich gepachtete Alm. Beide stehen vor großen Herausforderungen. Der Film begleitet die hochbetagte Leitkuh Afra auf steilen Bergpfaden und eine große Galloway-Herde auf ihrer 300 Kilometer langen Reise nach Saalbach-Hinterglemm. Während Weideflächen vielerorts zuwachsen und der Klimawandel den Wandel beschleunigt, kämpfen die beiden ungewöhnlichen "Almretter" für den Erhalt einer wertvollen Kulturlandschaft - trotz Rückschlägen, Verlusten und harter Arbeit.

Almsommer 12:55

Almsommer

Volkstümliche Unterhaltung

Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.

Bauernprinzessin 13:40

Bauernprinzessin

TV-Heimatfilm

Durch den Unfalltod des Pichlerbauern sind dessen Frau Ilse, Oma Burgi und vor allem die jüngste Tochter Anna plötzlich allein auf dem Bergbauernhof. Nach Motiven von Susanne Rassers Erzählung "So als ob" setzt Susanne Zanke ihren modernen, zeitgenössischen Heimatfilm "Bauernprinzessin" über das Erwachsenwerden, das Miteinander dreier Generationen und die Liebe zur Heimat eindrucksvoll in Szene. Entgegen aller Erwartungen und Traditionen erbt Anna den Hof. Eine wohlüberlegte Entscheidung des Vaters: Denn Anna will unter allen Umständen Bergbäuerin bleiben, das Erbe ihres Vaters bewahren. Ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter und ihrem Onkel. Nur die Großmutter, die auf dem Hof sterben will, hält zu ihr. Um den Hof ihres Vaters erhalten und die schwere und anstrengende Arbeit bewältigen zu können, engagiert Anna einen bosnischen Gastarbeiter, einen Moslem, als Knecht. Es gelingt den beiden gemeinsam, das erfolgreiche Wirtschaften auf dem Hof fortzuführen. Doch am Ende muss Anna begreifen, dass sich auch andere Menschen ihrem Erbe verpflichtet fühlen.

Auf uralten Pfaden - Viehtriebe im Hochgebirge 15:10

Auf uralten Pfaden - Viehtriebe im Hochgebirge

Tiere

Uralte Hirtenrufe schallen durch die Morgendämmerung. Einer der spektakulärsten und ältesten Viehtriebe der Alpen steht bevor: Mit 1500 Schafen geht es vom Schnalstal ins Ötztal. Seit vielen Jahrhunderten schon ziehen Menschen mit ihren Tieren übers Gebirge. "Transhumanz" nennt sich diese Form der Wanderweidewirtschaft, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt wurde. Der Film begleitet zwei junge Menschen aus Südtirol, die das Erbe ihrer Vorfahren angetreten haben: den 24-jährigen Schafhirten Manuel Götsch und die 29-jährige Sennerin Judith Weger, die mit ihren Rindern und ihrem gerade erst sechs Monate alten Sohn Freddy den Sommer auf einer hoch gelegenen Alm im salzburgischen Pinzgau verbringen wird. Die größte Herausforderung steht Judith im Herbst bevor. "Höxn Höxn Höxn ..." - mit diesem uralten Ruf wird sie die schweren Milchkühe auf steinigen Pfaden über den 2600 Meter hohen Krimmler Tauernpass locken, zurück ins heimatliche Ahrntal, ein mühsames und teils gefährliches Unterfangen. Sowohl die Sennerin als auch der Hirte hoffen, dass es auch nach ihnen noch lange weitergehen wird mit dieser Tradition, die bereits Jahrhunderte überdauert hat, allen Veränderungen auf der Welt zum Trotz.

Hirtenleben - Suachn und Losen im Dachsteingebirge 15:55

Hirtenleben - Suachn und Losen im Dachsteingebirge

Dokumentation

Selbst bei widrigen Wetterbedingungen macht sich Gudrun Zefferer regelmäßig auf, um im Hochalmgebiet nach ihrer Schafherde zu schauen. Dabei nimmt sie oft lange Wege auf sich. Zudem ist sie in ständiger Sorge, dass sich eins ihrer Tiere im schwierigen Gelände verletzen könnte. Trotzdem ist es für Gudrun selbstverständlich, dass ihre Schafe den Sommer auf der Alm verbringen, da sie dort bestes Futter finden. Auf der Wies-Alm kümmert sich Peter Gruber um die Jungrinder seines Bruders Christian. Die tägliche Suche nach dem Vieh erfordert Geduld und ein geschultes Auge, um selbst kleinste Spuren im Gelände richtig zu deuten. Im karstigen Dachsteingebirge gibt es weder Bäche noch Seen, da das Wasser im porös-kalkigen Boden sofort versickert. Wasserknappheit ist daher eine ständige Herausforderung für die Almbauern: Christian Gruber und sein Schwiegersohn Seppi bauen regelmäßig neue Brunnen, um die Wasserversorgung für die Tiere zu sichern. Die Tröge werden aus dem robusten Holz der Lärchen gefertigt, die sie rund um die Hütte fällen. Peters Nichte Lisi kümmert sich, wenn sie auf der Alm ist, um die Verpflegung der Arbeiter und Hirten und beschafft das Trinkwasser aus einer kleinen Quelle in der Nähe der Hütte. Moderne Technik wie GPS-Sender am Glockenriemen der Leitkuh erleichtern zwar die Suche, ersetzen jedoch nicht den direkten Kontakt zu den Tieren: Erwin und Elisabeth Haas verbringen somit ebenfalls den Großteil des Sommers auf ihrer Alm und wissen, dass man nur durch regelmäßige Besuche bei der Herde sicherstellen kann, ob alle Tiere vollzählig und gesund sind. Seit ihr Sohn Stefan den heimischen Hof übernommen hat, können die beiden die Sommermonate auf der Alm so richtig genießen.

Die Versöhnung 16:35

Die Versöhnung

Zehn Jahre ist es her, seit Benedikt sein Zuhause in einem Bergdorf verlassen hat. Damals war sein jüngster Bruder bei einer gemeinsamen Klettertour abgestürzt und ums Leben gekommen. Ein tragischer Unfall, für den der Vater Benedikt verantwortlich macht. Nun kehrt der verstoßene Sohn auf Bitten der Mutter nach Hause zurück - der Vater liegt im Sterben, und Benedikt soll sich mit ihm versöhnen. Doch der Familienpatriarch kann ihm nicht verzeihen. Auch Anton, der Mittlere der Brüder, ist alles andere als erfreut über das plötzliche Auftauchen des Ältesten. Anton, der sich vom Vater immer zurückgesetzt fühlte, hat aus dem elterlichen Hof inzwischen einen florierenden Betrieb gemacht, kämpft jedoch immer noch um die Anerkennung des Vaters. Zudem ist Anton mittlerweile mit Benedikts großer Liebe Johanna verlobt. Die beiden wollen bald heiraten - doch nun fürchtet Anton, dass sein Bruder ihm nicht nur die Gunst des Vaters abspenstig machen, sondern auch Johanna wegnehmen könnte. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis die alte Liebe erneut aufflammt und Benedikt sich Antons offenen Hass zuzieht. Dabei könnte Anton als Einziger aufklären, dass Benedikt keine Schuld am Unfalltod des jüngsten Bruders trägt. Ohne dies zu ahnen, aufgewühlt von der erhofften Aussöhnung mit dem Vater, der Rivalität mit dem Bruder und den wieder erwachten Gefühlen für Johanna, beschließt Benedikt, abzureisen, um nicht erneut Unheil anzurichten. Blind vor Eifersucht sinnt Anton derweil auf Rache. Am Tag von Benedikts Abreise droht der Streit zu eskalieren. Mit "Die Versöhnung" hat Olaf Kreinsen ein bewegendes Familiendrama inszeniert. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Stubaitals erzählt es eine Geschichte von Schuld und Vergebung, von Liebe, Leidenschaft und Hass. In den Hauptrollen sind Markus Böker, Sebastian Bezzel und Victoria Mayer zu sehen. In weiteren Rollen überzeugen Kurt Weinzierl und Gertrud Roll.

Zimmer mit Stall 18:00

Zimmer mit Stall: Ab in die Berge

Comedyreihe

Sophie wagt einen Neuanfang auf dem Land und kauft spontan einen Bauernhof. Doch statt Idylle erwartet die Münchnerin ein erbitterter Streit um Haus und Heimat. Mit Tochter Leonie zieht Sophie auf den Fuchsbichlerhof. Während ihr Mann Philippe das Weite sucht, macht Barthl Fuchsbichler den neuen Besitzerinnen das Leben schwer. Der Urbayer hat schließlich ein Wohnrecht auf Lebenszeit. Als der Kleinkrieg zwischen Sophie und Barthl immer weiter eskaliert, gerät auch Sophies Zukunft in Gefahr. In ihrer Geldnot will sie den Hof für Urlaubsgäste öffnen und so den Rettungsversuch wagen. Doch mit den ersten Gästen beginnt die entscheidende Runde im Kampf um den Fuchsbichlerhof.

Land der Berge 19:30

Land der Berge

Volkstümliche Unterhaltung

Das Leben der Bergbäuerinnen in Südtirol ist geprägt von Gemeinschaft, Kreativität und viel Arbeit. Der Film zeigt ihren Alltag: im Stall, auf den Wiesen und bei handwerklichen Tätigkeiten. Im Mittelpunkt stehen drei beeindruckende Bergbäuerinnen und ihre ganz persönlichen Geschichten. Irene Amegg lebt mit ihrer Familie auf dem Haselberghof am Hochplateau Unterfennberg, wo sie gemeinsam mit ihren Töchtern den Hofalltag gestaltet. Kathrin Freund führt einen abgelegenen Hof im Pflerschtal unter den Felswänden des Tribulaun und widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Haltung und Pflege vieler Kleintiere. Im Sarntal arbeitet Kathrin Tschurtschentaler Brugger mit ihrer Familie am Grubhof, wo ihr besonders das Verarbeiten der Kräuter und das Musizieren am Herzen liegen.

Steirergeld 20:15

Steirergeld

TV-Kriminalfilm

Im beschaulichen Murbruck bricht eine Welt zusammen: Am Morgen geht der angesehene Rudi Stiegler mit seiner Privatbank pleite. Noch am Abend stirbt er im eigenen Haus bei einem Raubüberfall. Die von seiner Frau Lore gerufenen Retter kommen zu spät. Die Todesursache ist zwar eindeutig Herzinfarkt, doch die Einbrecher scheinen nicht ganz unschuldig zu sein. Für Kommissar Sascha Bergmann und seine Kollegin Anni Sulmtaler sieht das Ganze nach Mord aus. Als Täter kommt jeder infrage, der jetzt ohne Geld dasteht - von Handwerkern bis zum Eishockeyverein. Auch der Wiener Finanzprüfer Markus Tauber könnte etwas mit den windigen Geschäften zu tun haben. Schließlich hat er jahrelang ein Schneeballsystem übersehen, durch das Stiegler seinen Kunden allzu stattliche Zinsen anbieten konnte. Während sich nun die verzweifelten Murbrucker fragen, wie es ohne den spendablen Rudi weitergeht, müssen Bergmann und Anni herausfinden, wer ihn wirklich auf dem Gewissen hat.

Steirerkreuz 21:40

Steirerkreuz

TV-Kriminalfilm

Der Mord an einem Holzbaron erschüttert die Beschaulichkeit des Mürzer Oberlandes. Ausgerechnet am Pilgerweg nach Mariazell wird die Leiche gefunden. Sandra Mohr und Sascha Bergmann werden nach Veitsch ins Mürzer Oberland gerufen. Walter Fürst, Mitglied einer der reichsten Familien im Land und Eigentümer einer großen Holzverarbeitungsfirma, wurde erwürgt in seinem Haus aufgefunden. Unterstützt vom Postenkommandanten Ferdinand "Ferdl" Franz tauchen die beiden in die dunklen Geheimnisse der Familie Fürst ein. Das Oberhaupt der Familie, Pauline Fürst, und ihr zweiter Sohn Hermann beschuldigen Veit Schindler der Tat. Er war ihr Angestellter und Sägewerksleiter und wurde vor Kurzem aus dem Gefängnis entlassen, verurteilt wegen der Vergewaltigung von Hermanns Ehefrau Magdalena Fürst. Walter Fürst war damals der Kronzeuge, und Veit wurde aufgrund seiner Aussage verurteilt, obwohl dieser immer seine Unschuld beteuert hatte. Alles deutet auf eine schnelle Lösung des Falls hin - bis auch Veit Schindler tot in seinem Haus aufgefunden wird.

Bauernopfer 23:10

Bauernopfer

TV-Thriller

Biobauer Andi Gruber erfährt, dass seine Rinder mit Schadstoffen belastet sind und geschlachtet werden müssen. Die Suche nach den Ursachen führt ihn auf die Spur eines Fleischskandals. Andis Existenz ist bedroht. Verzweifelt versucht er, herauszufinden, um welche Schadstoffe es sich handelt und wie seine Rinder damit kontaminiert wurden. Er fährt zu Biochemiker Dr. Kroetz und findet diesen sterbend auf, tödlich verletzt durch ein Bolzenschussgerät. Der Mann war einem riesigen Fleischskandal auf der Spur - erstmalig ist experimentelle Nanotechnologie im Spiel. Andi gerät unter Mordverdacht. Auf der Flucht vor der Polizei und von Unbekannten bedroht, entführt er die leitende Wissenschaftlerin des betroffenen Lebensmittelkonzerns. Sie soll ihm helfen, seine Unschuld zu beweisen. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Silvie deckt er dabei ein Komplott auf, das weit über die Grenzen des kleinen Dorfes hinausgeht. Mit dem Fernsehfilm "Bauernopfer" ist es Regisseur Wolfgang Murnberger gelungen, ein brandaktuelles Thema in einen spannenden Thriller zu packen: Seit Jahren erschüttern Lebensmittelskandale das Vertrauen von Verbrauchern und bedrohen die Existenz von Landwirten und Lebensmittelproduzenten, zuletzt beim Dioxin-Skandal.