04:30
Die Rothschilds und die Habsburger - das war eine besondere Beziehung. Denn von Bankhäusern wie ihrem waren die Herrscher de facto abhängig in Zeiten ständig überzogener Staatsbudgets. Durch ihren Stammsitz in Frankfurt und ihre Niederlassungen in London, Paris und Neapel waren die Wiener Rotschilds besser vernetzt als ihre Mitbewerber in der Habsburger Monarchie. Darüber hinaus verfügten sie über ein hervorragendes Kommunikationssystem. Sie konnten wichtige Entscheidungen auf den Finanzmärkten schneller als andere treffen. Die Filmemacher Martin Vogg und Matthias Widter gehen in Interviews mit Historikern und Wirtschaftswissenschaftlern der Frage nach, welche Macht die Rothschilds in Österreich und Europa tatsächlich besaßen: Bedienten sie die Interessen der Herrschenden, oder bestimmten sie die Interessen der Herrschenden? Entschieden sie tatsächlich über Krieg und Frieden im Europa des 19. Jahrhunderts, oder waren sie nur eine von mehreren Banken, die die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen mit ihrem Geld finanzierten?
05:15
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in klirrender Kälte zu meistern - denn sie brauchen ständig Energie. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Ob Polarfuchs, Giraffe oder Schimpanse - einige Merkmale haben fast alle Säugetiere gemeinsam: vier Gliedmaßen, Haare, eine konstante, warme Körpertemperatur, Lungenatmung sowie verschiedene Typen spezialisierter Zähne. Bis auf wenige Ausnahmen entwickeln sich die Babys im Mutterleib, sie haben Lippen und werden mit nahrhafter Milch gesäugt - daher der Name Säugetiere. Nach dem Untergang der Dinosaurier begannen die Säugetiere nach und nach, jeden Winkel des Planeten zu erobern. Heute bevölkern über 6500 verschiedene Arten dieser vielleicht erfolgreichsten Tiergruppe alle Kontinente - sie haben sogar die Lüfte und die meisten Gewässer erobert. In eisiger Kälte sind sie ebenso zu Hause wie in heißen Wüsten, in tropischen Regenwäldern wie in Städten. Viele sind nachtaktiv und haben ihre Lebensweise an die Dunkelheit angepasst. "Terra X - Säugetiere" zeigt die erstaunliche Intelligenz, die es ihnen ermöglicht, zu lernen, sich zu erinnern, Probleme zu lösen, erfolgreiche Eltern zu sein und mit Artgenossen zu kooperieren. Mit neuester Kameratechnik präsentiert die Reihe verblüffende Verhaltensweisen, von denen einige noch nie zuvor gefilmt wurden. Ermöglicht haben das weltweit agierende Produktionsteams, zusammengesetzt aus Forschenden, Kameracrews und örtlichen Scouts. Für alle wichtig ist die neueste Technik: Hochauflösende Drohnenkameras und automatische Kamerafallen sind mittlerweile entscheidende Instrumente für den Tierfilm. Drohnen erlauben es, Tiere und ihr Verhalten aus der Luft aufzunehmen und ihnen über große Distanzen zu folgen, und Kamerafallen können rund um die Uhr aufzeichnen - auch, wenn keine Menschen in der Nähe sind. So liefern die Kameras nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. Die Folge "Kälte" zeigt, welche raffinierten Strategien Säugetiere entwickelt haben, um das Leben in kalten Regionen der Erde zu meistern. Säugetiere wie Eisbären oder manche Robben haben sich im Laufe von Jahrmillionen an eisige Temperaturen angepasst. Geschützt durch dichtes Fell und eine isolierende Fettschicht schaffen sie es, mit besonders nahrhafter Milch ihre Jungen aufzuziehen. Heute kämpfen diese Kältespezialisten mehr und mehr ums Überleben, denn ihre eisige Welt verändert sich immer schneller. Durch den Klimawandel wird die Robbenjagd für Eisbären immer schwieriger. Sie brauchen das Eis, um dort jagen zu können. Doch seit das Meer aufgrund des Klimawandels später zufriert, müssen die Jäger immer mehr Zeit an Land verbringen. Das kann zu dramatischen Situationen führen: In einer spektakulären Sequenz ist zu sehen, wie ein Eisbär Rentiere jagt. Für die Folge "Säugetiere" haben Kamerateams große Strapazen auf sich genommen, um die Tricks der Kältespezialisten in Bildern festzuhalten. So gelang es mithilfe von Wissenschaftlern zu filmen, wie groß die elterliche Fürsorge von Vielfraßen ist. Sie dokumentieren, wie ein Männchen dieser großen Marder ein totes Karibu entdeckt, aber kaum davon frisst. Es trägt ein großes Stück weg und lässt es im vermeintlichen Nirgendwo fallen. Das Kamerateam harrt in der Kälte aus und entdeckt, dass der Vielfraß seiner Gefährtin, die in einer Höhle verborgen ist, Nahrung bringt. Erst nach Tagen verlässt sie ihr Versteck - mit einem Jungen. Etwa 90 Prozent aller männlichen Säugetiere kümmern sich nicht um ihren Nachwuchs. Die Vielfraß-Männchen sind eine der wenigen Ausnahmen.
06:05
Die Victoriafälle gehören zu den spektakulärsten Naturwundern Afrikas. Auf einer Breite von rund 1700 Metern stürzen die Wassermassen in die Tiefe - kein anderer Wasserfall ist breiter. Der Sambesi speist die mächtigen Victoriafälle, die im südlichen Afrika zwischen Simbabwe und Sambia liegen. Der Fluss ist die Lebensader für die ganze Region. Viele Elefanten kommen an seine Ufer, um zu trinken - dabei laufen sie mitten durch die Stadt Victoria Falls. Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone hatte im November 1855 ein Erlebnis, das ihn zutiefst beeindruckte. Er gilt als der erste Europäer, der die größten Wasserfälle Afrikas erblickte und nannte sie "Victoria Falls" - zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria. Mittlerweile gehören sie zum Weltnaturerbe der UNESCO. Lange vor Livingstone taufte die einheimische Bevölkerung die Fälle "Mosi-oa-Tunya", was "der Rauch, der donnert" bedeutet. Diesen klangvollen Namen verdienen die Victoriafälle vor allem nach der Regenzeit, wenn riesige Wassermassen in die Tiefe stürzen und hohen Sprühnebel entstehen lassen, der noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen ist. Daher regnet es in unmittelbarer Umgebung der Wasserfälle fast ständig. Die Anziehungskraft der Victoriafälle besteht auch darin, dass die Umgebung bis heute ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Landschaft und Wasserfälle sehen noch weitgehend so aus, wie Livingstone sie vorgefunden hatte. Besondere Bedeutung hat der Sambesi auch für Wildtiere, denn die Victoriafälle liegen mitten in einem wichtigen Netzwerk großer Schutzgebiete. Obwohl es an den Fällen Wasser im Überfluss gibt, ist ihre Umgebung sehr trocken. Die Tiere sind auf das lebenspendende Wasser des Sambesi angewiesen. Die Stadt Victoria Falls wurde mitten auf einer alten Wanderroute von Elefanten errichtet, die immer wieder nahe der Stadt auftauchen und Menschen gefährden. Naturschützer statten daher wilde Elefanten mit Sendehalsbändern aus, um die Wanderungen der Dickhäuter besser zu verstehen. Die Dokumentation von Axel Gomille wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eines der größten Naturwunder Afrikas und geht der Frage nach, wie die Koexistenz von Menschen und Elefanten besser gelingen kann.
06:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
07:00
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:30
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
09:05
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
09:45
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
10:20
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben bei hohen Temperaturen zu meistern - denn Wasser ist in ihren Lebensräumen knapp. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Aber sie müssen regelmäßig trinken und darauf achten, nicht zu überhitzen. Daher stellen hohe Temperaturen für sie eine ständige Herausforderung dar. Eine Familie Rückenstreifen-Kapuzineraffen im Osten Brasiliens, wo die Trockenzeit sieben Monate lang dauern kann, hat die Nacht hoch oben in den Felswänden verbracht. Jetzt müssen die Tiere hinunter auf den Waldboden, um zu trinken. Im Inneren einiger Baumhöhlen hat sich Wasser der letzten Regenfälle gesammelt. Wie viele Säugetiere sind die durstigen Kapuziner gewiefte Problemlöser: Eine Affenmutter taucht ihren behaarten Schwanz in eine Baumhöhle, er saugt sich wie ein Schwamm voll Wasser, und sie kann ihren Durst stillen. Verborgene Wasserreservoire zu nutzen, ist mehr als nur ein cleverer Trick. Es ist eine lebensrettende Lektion, die auch der Rest ihrer Familie schnell lernt. Durch die trockenen Eukalyptuswälder Australiens streift ein besonders bizarrer Bewohner, ein Kurzschnabeligel, eines der urtümlichsten Säugetiere überhaupt. Ein Weibchen sucht nach Ameisen und Termiten. Damit die empfindliche Nase optimal funktioniert, muss sie feucht bleiben - trotz der Trockenheit. Dafür haben Ameisenigel ein ungewöhnliches Talent entwickelt: Sie erzeugen Blasen aus Schnodder. Diese Blasen verdunsten, die Nase kühlt ab und funktioniert wieder bestens. Larvensifakas sind an ein Leben in den Baumkronen angepasst. Im Süden Madagaskars spenden die Bäume zwar etwas Schatten, aber mittags steigen die Temperaturen oft über 45 Grad Celsius. Doch die cleveren Lemuren haben eine Strategie gegen die Hitze: Sie umarmen Baumstämme. Manche Bäume sind kühler als andere, weil sie lange Wurzeln haben, mit denen sie Wasser aus großer Tiefe nach oben befördern. Dadurch sind ihre Stämme ein paar Grad kühler als die Umgebung. Manche Bäume sind so beliebt, dass es um die Mittagszeit kaum freie Plätze gibt. Viele Säugetiere haben außergewöhnliche Fähigkeiten, Wasser zu finden und sich abzukühlen. Dadurch können sie in einigen der rauesten und heißesten Landschaften der Erde leben. Diese Anpassungen haben sich seit Jahrmillionen bewährt. Doch der Klimawandel stellt auch solche spezialisierten Säugetiere vor immer größere Herausforderungen.
11:05
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige "Terra X"-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Die dritte Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche raffinierten Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in Wäldern zu meistern. Diese bieten zwar Unterschlupf und Nahrung, sind aber auch voller Gefahren. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. In Wäldern leben sie besonders häufig, ob in den Tropen oder in gemäßigten Breiten. Vom Unterholz bis hoch in die Baumkronen haben Säugetiere jede Ebene des Waldes erobert. Alle Bewohner haben ihre Nische: Nager, die sich im Erdreich tummeln, große Arten wie Tiger, die am Boden zu Hause sind, oder Affen, die in den Baumkronen leben. Alle sind Teil eines eng verwobenen Netzes. Für die Folge "Wald" konnte in Gabun ein ungewöhnliches Verhalten von Menschenaffen gedreht werden. Das dominante Männchen einer Schimpansen-Gruppe hat am Boden Honig gerochen. Es bohrt einen Stock in die Erde, schnuppert und prüft, ob seine Vermutung stimmt, dass es dort ein unterirdisches Nest von stachellosen Bienen gibt. Der Affe hat gelernt, dass er nichts zu befürchten hat, wenn er ihre Waben ausgräbt. Nach kurzem Graben zieht er mit seinem langen Arm den süßen Jackpot herauf. Aber der Schimpanse teilt die Köstlichkeit nicht mit seinen Familienmitgliedern: Sie sind nur Zuschauer und bestenfalls Lernende, denen allerdings das Wasser im Mund zusammenläuft. Schimpansen ernähren sich zwar überwiegend vegetarisch, Fleisch ist für sie jedoch eine begehrte Zusatzkost. Gelegentlich jagen sie kleinere Affen, wie Rotscheitelmangaben. Eine aufwändige, strategische Jagd ist aber nur im Team möglich. Der hauptsächliche Grund dafür dürfte jedoch weniger die Ernährung sein. Mit dem Fleisch scheint das dominante Männchen vor allem Allianzen zu stärken und seine Position in der Gruppe zu festigen. Zudem zeigt der Film einen Rotluchs, eigentlich wasserscheu, der für die Reihe "Säugetiere" erstmals beim Lachsfang gefilmt wurde - in der märchenhaften Landschaft des Olympic-Nationalparks in den USA.
11:45
Diesmal steht die Freiluftküche der Kochinsel vor Schloss Buseck bei Eppelborn. Das Team um den Sternekoch Cliff Hämmerle bereitet gemeinsam Maultaschen mit Linsengemüse zu. Es ist ein regionales Rezept von "Oma Dora", das Cliff Hämmerle mit entsprechender Raffinesse umsetzt. Besonders, was die Füllung der Maultaschen angeht, die aus Spinat, Brötchen, Gemüse, Hackfleisch, Senf, Eigelb, Gewürzen und gehackter Petersilie besteht. Cliffs Tipp zu den Maultaschen: das Linsengemüse lauwarm servieren.
12:15
Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
12:45
Das Magazin für Bergsteiger vom BR Fernsehen. Eine Bergsendung, die mit dem "Erlebnis Berg" nicht nur den Spezialisten, sondern ein breites Spektrum an Bergfreunden erreicht.
13:15
Der Bodensee verbindet mit seiner großen Wasserfläche die Schweiz, Österreich und Deutschland und versorgt mehr als vier Millionen Menschen mit Trinkwasser. Für gefährdete Tiere und Pflanzen ist die Region seit Jahrtausenden ein wichtiger Lebensraum. Tradition, Kultur und Kulinarik machen sie heute neben der atemberaubenden Landschaft am Fuß der Alpen zu einem beliebten Traumziel mitten in Europa. Eine Gärtnerin auf der Gemüseinsel Reichenau züchtet knackige Gurken nach einem ökologisch nachhaltigen Konzept, während auf dem Nachbarfeld der vom Aussterben bedrohte Kiebitz gerettet wird. Auf dem Hohentwiel bietet eine Winzerfamilie neben preisgekrönten Weinen kulinarische Köstlichkeiten an, und unter Wasser erforschen Taucher in knapp 40 Metern Tiefe das Wrack eines alten Raddampfers aus dem 19. Jahrhundert. Der Bodensee und seine Uferregion, gesehen durch die Augen der Menschen, die dort leben, in seiner schönsten Jahreszeit: im Sommer.
14:00
Der Vierwaldstättersee ist der facettenreichste und symbolträchtigste See der Schweiz. Seine sieben Arme greifen weit ins Land hinein. Zusammen mit einer einzigartigen Moor- und Karstlandschaft gibt es eine Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume zu entdecken. Die imposante Landschaft beeindruckt durch ihre Schönheit, birgt jedoch auch Herausforderungen. Ein Geologe klettert mehrmals pro Woche zu Messstellen im Felsen, um das Risiko von Erdrutschen, Gerölllawinen oder Felsstürzen zu minimieren. Einer der außergewöhnlichsten Köche der Schweiz - der "Hexer" - bezieht seine Produkte direkt aus der Natur. Die letzte noch verbliebene Berufsfischerin am Vierwaldstättersee leitet zusammen mit ihrem Vater den Familienbetrieb und muss sich wechselhaftem Wetter und den Folgen des Klimawandels stellen. Die Dokumentation zeigt die einzigartige Landschaft der Zentralschweiz und erzählt dabei vom besonderen Verhältnis der dort beheimateten Menschen zum Vierwaldstättersee.
15:30
Die Region um den Lago Maggiore wird als "Tor des Südens" bezeichnet. Mit mediterraner Vegetation und botanischen Gärten liegt Italiens zweitgrößter See in einer atemberaubenden Bergwelt. Judith Rakers entdeckt eine Urlaubsregion, die Wassersport auf dem See und Wandern in den Bergen verbindet. Sie trifft Einheimische und Auswanderer, die das Dolce Vita am Lago Maggiore genießen. Im schweizerischen Ascona trifft sie Segellehrer Tony Meier. Er überlässt ihr bei der Fahrt über den See das Steuer. Judith Rakers' nächstes Ziel ist das "Campingparadies" Cannobio: In zweiter Generation hat eine schweizerisch-deutsche Familie dort ein kleines Campingimperium aufgebaut, das seit Jahrzehnten zahlreiche Stammgäste auf die günstigere italienische Seite des Sees lockt. Seinen Traum hat sich auch der deutsche Auswanderer Günter Erhart am Lago Maggiore erfüllt: Seinen außergewöhnlichen Doppeldeckerbus mit riesigen Panoramafenstern und aufklappbarem Sonnendeck hat er in 20 Jahren Tüftlerarbeit selbst gebaut. Bei einer Wanderung durch das wunderschöne Maggiatal mit seinen zahlreichen Kastanienbäumen macht Judith Rast in einem "Grotto", einem in den Fels gebauten Restaurant. Dort lernt sie, wie die für die Region typische Polenta gemacht wird. Außerdem besucht sie in der marmorreichen Gegend die Steinmetzschule von Alex und Almute Naef. Weiter geht es über Cannero Riviera, dem nördlichsten Punkt Europas, an dem Zitronen angebaut werden, auf die Insel Isola Bella, dem Ziel und Höhepunkt der Reise. Der prunkvolle Palast mit seiner exotischen Gartenanlage ist eine der größten Attraktionen am Lago Maggiore.
17:00
Der Gardasee - größter See Italiens und Sehnsuchtsziel vieler Urlauber aus Deutschland. Zwischen Alpen und Poebene gelegen bietet die Region im Süden Badespaß und das typische Dolce Vita. In den Bergen im Norden warten Action und Abenteuer und teils wilde Natur. Einmal am Lago di Garda, immer am Lago di Garda, heißt es. Kein Wunder, dass der See besonders im Sommer die Touristen anzieht, besonders im touristischen Hotspot, der Halbinsel Sirmione. Moderatorin Judith Rakers entdeckt neben den touristischen Highlights auch die ruhigeren, ursprünglichen Orte, die noch nicht so überlaufen sind. Auf ihrer Reise ist sie - ganz nach italienischer Art - mit der Vespa unterwegs. Die "Strada della Forra" mit ihren Felsdurchbrüchen und besonders engen Stellen ist dabei ein ganz eigenes Abenteuer - Daniel Craig alias James Bond lieferte sich dort eine wilde Verfolgungsjagd. Bei einer Bootstour geht es für Judith entspannter zu. Auf dem Weg über den See fährt sie auch zu einem Wasserfall, der nur von der Seeseite besichtigt werden kann. Und als Highlight der Reise verrät Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze am Lago, ihrer zweiten Heimat.
18:30
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben die Welt verändert. Auch 25 Jahre später beschäftigen sich Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen mit den Folgen dieses Ereignisses. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" widmet sich in einer Schwerpunktsendung den langfristigen Folgen von 9/11 aus wissenschaftlicher Perspektive. Forschende aus Psychologie, Rechtspsychologie und Sicherheitsforschung ordnen aktuelle Erkenntnisse ein. 9/11 im Kopf - wie Traumata unser Gedächtnis verändern: Viele Menschen erinnern sich bis heute genau daran, wo sie waren, als sie von den Anschlägen erfuhren. Warum brennen sich außergewöhnliche Ereignisse so tief in unser Gedächtnis ein? Welche Vorgänge laufen dabei im Gehirn ab? Und was lässt sich daraus für die Behandlung von Traumata lernen? Der Traumaexperte Alexander Jatzko erklärt, welche Mechanismen zur Entstehung traumatischer Erinnerungen beitragen, wie sich eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt und welche Erkenntnisse die Forschung daraus für die Therapie gewonnen hat. Wie 9/11 das Fliegen und die Sicherheitstechnik verändert hat: Die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen wurden nach den Anschlägen weltweit deutlich verschärft. Heute passieren Millionen Reisende moderne Kontrollsysteme mit hochentwickelter Scantechnik. Wie funktionieren Körperscanner? Warum gelten sie als besonders zuverlässige Sicherheitsinstrumente? Und wie lassen sich Sicherheitsanforderungen mit Datenschutz, Intimsphäre und Strahlenschutz vereinbaren? Warum Verschwörungserzählungen nach 9/11 so erfolgreich wurden: Kaum ein historisches Ereignis hat so viele Verschwörungserzählungen hervorgebracht wie die Anschläge vom 11. September 2001. Doch auch zu anderen einschneidenden Ereignissen, von der Pest im Mittelalter bis zur Mondlandung, kursieren alternative Erklärungen. Der Rechtspsychologe Roland Imhoff von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erläutert, warum Menschen gerade nach Krisen und Katastrophen für Verschwörungserzählungen empfänglich sind und welche psychologischen und kommunikativen Mechanismen deren Verbreitung begünstigen. Sicherheit und Freiheit nach 9/11: Im Interview spricht Professorin Kristin Pfeffer von der Forschungsstelle Europäisches und Deutsches Sicherheitsrecht an der Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg über die langfristigen Auswirkungen von 9/11 auf Sicherheitspolitik, Gefahrenabwehr und gesellschaftliche Freiheitsrechte.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Gesünder essen, regelmäßig Sport betreiben, auf Alkohol verzichten? Die Gen Z hat einen neuen Boom eingeleitet: Selbstoptimierung. Doch wohin führt der Wunsch nach Perfektion? Über die sozialen Medien werden die unterschiedlichsten Methoden und Konzepte verbreitet. Influencer zeigen, wie man sein Leben in neue Bahnen lenken kann. Ob körperlich, mental oder beruflich - immer mehr Menschen wollen das Beste aus sich herausholen. "Longevity" ist ein zentrales Schlagwort der Selbstoptimierungsszene. Lena Hager trifft in Frankfurt am Main einen überzeugten Anhänger: Vimal Kamaraj wird sich nach seinem Tod einfrieren lassen. Der 26-Jährige hofft, dass die Medizin eines Tages so weit ist, dass er wiederbelebt wird und ewig leben kann. Seinen Alltag hat er bereits im Sinn der Langlebigkeit optimiert. Doch der Selbstoptimierungstrend hat auch Schattenseiten: "Ich war irgendwann so weit, dass ich es als unproduktiv angesehen habe, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen", sagt die 25-jährige Influencerin Julia Barabasch. Sie warnt vor einem extremen Streben nach dem "perfekten Ich", wie es oft auf Social Media gehypt wird. Auch Stefan Röpke, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Oberbergklinik Berlin-Brandenburg, warnt vor den negativen Folgen des Trends. Er erklärt, ab wann die Optimierung zur Gefahr und nicht zur Chance wird. Für eine andere "Arbeit" an sich selbst setzt sich Jakob Horvat ein. In "Männerkreisen" sollen Teilnehmer neue Seiten an sich entdecken und einen besseren Zugang zu ihren Emotionen finden. "Viele Menschen, die zu mir kommen, haben viel erreicht und oft klassische Karrieren gemacht. Sie stellen sich plötzlich neue Fragen, was eigentlich noch gelebt werden will", erzählt der Coach. Er selbst hat nach einer Weltreise sein Leben komplett neu ausgerichtet und verbringt mittlerweile die Wintermonate im ausgebauten Van in Spanien. In Amsterdam begleitet Isabella Purkart den "Biohacker" Jorn Kirkels, der seinen Alltag kompromisslos auf maximale Leistungsfähigkeit ausrichtet. Nach dem Aufstehen ist bei ihm alles durchgetaktet: ein mehrstufiges Körperprogramm mit Infrarotlicht, eiskalter Dusche, "Kettlebell-Swings" sowie Atem- und Dehnungsübungen. Nichts bleibt dem Zufall überlassen, und so gut wie alles wird getrackt: Schlaf, Bewegung, Ernährung. In den Niederlanden setzt sich noch ein weiterer Optimierungsboom durch: "Microdosing", wovon sich Befürworter mehr Konzentration und Kreativität versprechen.
21:00
Immer mehr Menschen machen Yoga. Das soll nicht nur Körper und Geist stärken, die indische Bewegungslehre ist auch Lifestyle und Milliardengeschäft - mit positiven wie negativen Wirkungen. Die Dokumentation beleuchtet die unterschiedlichsten Facetten von Gesundheit bis zur Lebenskultur und räumt mit Mythen der Yogawelt auf: Was ist Yoga, und wer profitiert davon? Und warum kommt es in der Szene auch zu Missbrauch? Ob sportlich oder sanft, ob mit oder ohne Spiritualität, ob auf Bergen, mit Ziegen oder in der Disco - die Vielfalt der Yoga-Angebote ist enorm. Unzählige Studien belegen positive Effekte. Doch wie gesund ist die Praxis wirklich? Yoga, das sind "Asanas", also spezielle Körperhaltungen, Atemübungen und Meditation. Über die Entstehungsgeschichte ranken sich viele Mythen. Erstmals erwähnt wurde Yoga in indischen Schriften vor 3500 Jahren. Die körperbetonte Form entstand zur Zeit des Kolonialismus, als westliche Gymnastik auf die spirituelle Praxis traf. Mitte des 20. Jahrhunderts verbreiteten "Gurus" aus Indien Yoga im Westen und gründeten Zentren in den USA und Europa. Das "Sivananda Zentrum" zählt zu diesen Gemeinschaften der "ersten Stunde". Dort wird Yoga spirituell gelebt. Mantra-Singen für den Weltfrieden ist ein Teil des gemeinsamen Übens. Die Lehrenden tragen spirituelle Namen, wie etwa Jonas Müller: Er heißt "Swami Sivadasananda". Seit 1980 ist er bei Sivananda und heute Vorstandsmitglied in der globalen Organisation. Ganz anders ist die Welt von Marcel Clementi, dem Yoga-Influencer aus Österreich. Er organisiert Festivals, betreibt den Podcast "Good Vibes" und bietet eine Yogalehrer-Ausbildung an. Für ihn ist Yoga eine gute Basis für ein achtsames Leben. Trotzdem brauche es gezieltes Marketing, um erfolgreich zu sein, so sagt er, denn die Konkurrenz sei groß. Das Geschäft mit der Achtsamkeit floriert - von sexy Outfits bis zur umweltfreundlichen Matte. Yoga-Accessoires sind sogar in Buchgeschäften oder Drogeriemärkten erhältlich. Die Britin Nadia Gilani steht dem Yoga-Boom kritisch gegenüber. Die Praxis gleiche einem Leistungssport für junge, elastische, weibliche Körper ohne Geldsorgen. Vor beeindruckenden Landschaften spektakuläre Posen einzunehmen, sei einschüchternd und ausgrenzend. Die Londonerin mit pakistanischen Wurzeln praktiziert seit über 20 Jahren Yoga und plädiert für eine "Yoga-Revolution". Yoga brauche mehr Respekt gegenüber seinen Wurzeln und müsse für alle offen sein, unabhängig vom finanziellen und sozialen Hintergrund. Von der Stärkung der Gelenke über die Linderung chronischer Schmerzen bis hin zur Stabilisierung der seelischen Befindlichkeit: Zahlreiche Studien belegen die positive gesundheitliche Wirkung von Yoga. Allgemeingültige Aussagen zu treffen sei dennoch schwierig, so Deutschlands "Yoga-Professor" Holger Cramer, tätig am "Bosch Health Campus" in Stuttgart und an der Universität Tübingen. "Was genau 'Yoga' ist, ist schwer zu sagen. Sich nach Yoga besser zu fühlen, kann viele Gründe haben. Dazu zählen Körperübungen, Atemtechniken, Entspannung oder das Gruppenerlebnis." Dr. Judith Schäfer, Orthopädin und Yogatherapeutin, sieht auch Gefahren bei manchen Übungen, wie lang gehaltenen Vorbeugen. Dennoch ist sie überzeugt, dass, richtig angewendet, Yoga bereichernd wirke. Yoga als "Gesundheits-Allrounder" mit einem "Heile Welt"-Image zieht besonders Menschen an, die emotionale Sicherheit suchen. Doch selbst hier kommt es zu Missbrauchsfällen. Einige der großen Yoga-Meister stehen unter Verdacht, Studierende missbraucht zu haben. Ein Schock für Nadia Gilani, denn auch der Erfinder ihres Yoga-Stils ist unter den Verdächtigen. Noch mehr schockiert hat sie aber das Schweigen und das Wegsehen der Yoga-Gemeinschaft. Vom Influencer bis zur spirituellen Gemeinschaft, Yoga wird auf unterschiedlichste Weise gelebt. Doch in einem scheinen sich alle einig zu sein: Yoga wirkt.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Sophie ist eine selbstbewusste junge Bauingenieurin, mit einem schwachen Punkt: ihrem Vater Karl. Von klein auf versucht sie, seinen Ansprüchen gerecht zu werden. Doch etwas steht zwischen ihnen. Das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater prägt auch Sophies Haltung gegenüber Männern insgesamt. Eigentlich will sie keine Beziehung - bis sie Max kennenlernt. Aber ein Familiengeheimnis bedroht Sophies Liebesglück. Bei Karls Geburtstagsfeier kommt es zu einem heftigen Streit zwischen Vater und Tochter, Sophie fährt wütend nach Hause. Im Aufzug begegnet ihr ihr neuer Nachbar Max. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch, sie verstehen einander, können zusammen lachen und Spaß haben. Sophies fühlt, dass sie Max vertrauen kann, und obwohl sie standfest behauptet, keine Beziehung zu wollen, ist schnell klar, dass sie und Max einander mehr bedeuten als ein bloßes Abenteuer. Den Kontakt zu ihrem Elternhaus meidet Sophie vorerst, kann sie doch genauso ein Sturkopf sein wie Karl. Ihre Mutter Beate, zwischen Mann und Tochter hin- und hergerissen, sitzt zwischen allen Stühlen und kommt zu einem Versöhnungsbesuch bei Sophie vorbei. Doch als Sophie Beate mit Max bekannt macht, reagiert Beate auf unerklärliche Weise: Von Entsetzen erfüllt, flüchtet sie und verunglückt auf dem Heimweg tödlich. Für Sophie und Karl ist das ein Schock. Doch anstatt einander in ihrer Trauer beizustehen, entfernt sich Karl immer weiter von Sophie. All ihre Versuche, Karls Mauer aus Verzweiflung und Wut zu überwinden, scheitern. Er macht Sophie gegenüber rätselhafte Andeutungen über ihre Mutter und zieht sich völlig zurück. Einzig Max steht Sophie in ihrer Trauer bei und fährt mit ihr in sein Haus am Chiemsee. Dort erholt sich Sophie allmählich und lädt auch ihren Vater ein. In dem hilflosen Versuch, die Distanz zu seiner Tochter zu überwinden, nimmt Karl die Einladung an. Doch dann lernt er Max kennen und ist ebenso bestürzt wie zuvor Beate. Er verlangt, dass Sophie sich umgehend von Max trennen muss. Welches Geheimnis liegt hier verborgen? Lisa Wagner, die für ihren fulminanten Auftritt als Pflichtverteidigerin in dem "Tatort" "Nie wieder frei sein" unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, ist der emotionale Dreh- und Angelpunkt dieses intensiven Melodramas um ein Familiengeheimnis, das die neue Liebe einer jungen Frau unmöglich macht. Neben Lisa Wagner beeindrucken Thomas Thieme als ihr zwischen Liebe und Verletztheit hin- und hergerissener Vater und André Szymanski als ihr sensibler Freund. Einfühlsam leuchtet Regisseur Matthias Tiefenbacher die Abgründe dieser bewegenden Geschichte aus, die von dem renommierten Autorengespann Martin Kluger und Maureen Herzfeld ersonnen wurde.
23:55
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.