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TV Programm für 3sat am 01.07.2026

Unterwegs auf Europas Pilgerwegen: Zum Klosterberg Mont-Saint Michel 05:25

Unterwegs auf Europas Pilgerwegen: Zum Klosterberg Mont-Saint Michel: Zum Klosterberg Mont-Saint Michel

Tourismus

Zu Ehren des Erzengels Michael pilgerten im Mittelalter Tausende Gläubige zum berühmten Klosterberg Mont-Saint-Michel im Atlantik. Auch heute zieht er Millionen Besucher in seinen Bann. Durch den Norden Frankreichs führt der Pilgerweg von der Stadt Rouen zum Mont-Saint-Michel. Das Kloster dort ist eines der wichtigsten Pilgerzentren der christlichen Welt. Seit dem achten Jahrhundert preisen Gläubige den Erzengel Michael. Das Hinterland der Normandie ist traditionell stark durch die Landwirtschaft genutzt. Sie verleiht der Region ihren ländlichen Charakter. Perrine Hervé-Gruyer baut mit ihrem Mann Gemüse an - mit Permakultur. Als Erste in Frankreich sind sie Vorbild. Auf den satten Wiesen des Pays d'Auge grasen normannische Rinder. Ihre fette Milch ist bei Käsemachern wie Jérôme Spruytte begehrt: Von Hand macht er daraus einen der ältesten Käse Frankreichs - den Pont-L'Évêque. In der Normannischen Schweiz überqueren die Pilger die Orne. Der Fluss ist ein beliebtes Ziel für Wassersportler. Kurz vor dem Endpunkt ihrer Reise steht den Pilgern eine Prüfung bevor, die im Mittelalter viele das Leben kostete: die Durchquerung des Watts. Auf dem Mont-Saint-Michel werden sie belohnt - mit einer Springflut und dem Patronatsfest zu Ehren des Erzengels Michael.

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

nano 07:00

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

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Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

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ZIB 09:00

ZIB

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nano

Magazin

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Das Südelsass neu entdeckt 10:20

Das Südelsass neu entdeckt

Land und Leute

Das Südelsass punktet mit der Vielfalt seiner Landschaft - von den Rebbergen an der Elsässischen Weinstraße über die Gipfel der Vogesen bis in die quirlige Stadt Mulhouse. Der Film von Susanne Gebhardt zeigt, wie facettenreich der französische Nordosten ist, und begleitet Menschen, in deren Alltag elsässische Identität spürbar wird. In den Vogesen betreibt eine Familie den Sommer über eine der für die Region typischen Almwirtschaften und stellt Münsterkäse her. Auf dem Markt von Mulhouse führen zwei Brüder eine Halal-Metzgerei, die eine Institution ist. Eine Galeristin hat sich der "Urban Art" verschrieben und holt namhafte Künstlerinnen und Künstler in die Stadt. Auf dem Hartmannswillerkopf bergen Spezialisten des Kampfmittelräumdiensts eine Bombe aus dem Ersten Weltkrieg. Eine traditionsreiche Manufaktur für Panoramatapeten gewährt seltene Einblicke in ihre Produktion. Und an der Elsässischen Weinstraße hat ein Winzerpaar beim Bau seines Hofs auf nachhaltige Architektur gesetzt und den Betrieb auf biodynamischen Anbau umgestellt.

Das Nordelsass neu entdeckt 11:05

Das Nordelsass neu entdeckt

Land und Leute

Die Filmemacherin Susanne Gebhardt unternimmt einen Streifzug durch das Elsass im Nordosten Frankreichs, mit seinen abwechslungsvollen Landschaften und der Europa-Metropole Straßburg. Dabei trifft sie Menschen, in deren Alltag die elsässische Identität spürbar wird. Denn das Elsass war immer wieder Spielball zwischen Deutschland und Frankreich, die Lage an der Grenze entschied die Geschicke der Region. Zweimal im Jahr klettern Steinmetze des Straßburger Münsters bis zur Spitze des Turms, um hoch über der Stadt die Trikolore zu hissen - aus der Vogelperspektive ein waghalsiges Manöver. Rundherum die Dächer der Altstadt, die für die Region typische Fachwerkarchitektur und die verzweigten Wasserläufe der Ill. Unweit davon Straßburgs "Quartier Allemand" mit seiner wilhelminischen Architektur. Dort leben und arbeiten zwei Brüder, die sich als Galeristen auf elsässische Kunst spezialisiert haben und mit Kulturgesprächen den Fokus auf das regionale Erbe setzen. Das Elsass ist in erster Linie ländlich geprägt. Es ist spürbar, dass man einander kennt. In den Dörfern ist oft der Dialekt noch lebendig, etwa in Seebach, einem der schönsten Fachwerkorte im Nordelsass. Dort besucht das Filmteam ein deutsch-französisches Winzerpaar, das Biowein und Crémant produziert. Im Kommen, heißt es, sei elsässischer Crémant rosé. Einst gehörten zum typisch elsässischen Handwerk zahlreiche Glashütten. Die meisten gaben auf, doch mühelos geschafft hat den Sprung ins 21. Jahrhundert die Glasmanufaktur Lalique im elsässischen Wingen-sur-Moder, gegründet von dem Jugendstilkünstler Réné Lalique. Von dort geht exklusives Glasdesign in die ganze Welt. Eine fürs Land erstaunliche Exklusivität bietet das Dörfchen Kirrwiller mit dem "Royal Palace", Frankreichs drittgrößtem Varietétheater. Profitänzerinnen aus ganz Europa treten dort auf. Kletterakrobaten dagegen verabreden sich in eher an der Burgruine Altwindstein, einem der vielen Top-Kletterspots der Nordvogesen - mit mehr als 30 Routen sämtlicher Schwierigkeitsgrade. Natürlich gehört zum Elsass auch der Blick zum Rhein. Heute trennt er Franzosen und Deutsche nicht mehr, er verbindet sie. Und wer könnte darüber mehr erzählen als das Personal einer Rheinfähre?

Kochstories: Süßes on tour: Die Konditorin mit dem Truck 11:50

Kochstories: Süßes on tour: Die Konditorin mit dem Truck

Essen und Trinken

Etwas machen, was sonst keiner macht - das ist das Ziel von Konditorin Nanetta Ruf. Mit viel Idealismus und Mut gründet sie nach der Ausbildung zur Konditormeisterin ihr eigenes Geschäft. Aber keine Standardkonditorei an einem festen Ort, sondern ein großer Truck soll es sein, in dem sie all ihre süßen Leckereien produziert.

Servicezeit 12:20

Servicezeit

Ratgeber

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.

Bergauf-Bergab 12:50

Bergauf-Bergab

Alpinismus

Das Magazin für Bergsteiger vom BR Fernsehen. Eine Bergsendung, die mit dem "Erlebnis Berg" nicht nur den Spezialisten, sondern ein breites Spektrum an Bergfreunden erreicht.

Die geheimen Gärten von Lucca 13:20

Die geheimen Gärten von Lucca

Landschaftsbild

Die Toskana ist ein Sehnsuchtsort für Menschen aus aller Welt. Die Kulturlandschaft mit ihren Juwelen der Architektur und der Gartengestaltung vermag es bis heute, die Sinne zu betören. Während Florenz oder das Chianti Touristenmagnete sind, konnte sich die nordwestliche Region um Lucca viel von ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Dort gibt es eine Vielzahl von historischen Villen, meist umrahmt von prachtvollen Gartenlandschaften. Die vornehmen Anwesen bezaubern mit zeitloser Eleganz und erlauben ein Eintauchen in die Historie der Gegend mit all ihren kulturellen Errungenschaften. Die Anwesen sind ein guter Ausgangspunkt für die Entdeckung von Landschaftsbildern, Plätzen und Gebäuden mit ihren Menschen, die diese Region zu einem Gesamtkunstwerk erheben. Für ihre filmische Reise zu den schönsten Landsitzen mit ihren jahrhundertealten Gartenanlagen im Umland von Lucca haben die beiden Filmemacher Gernot Stadler und Björn Kölz die Villen Torrigianai, Reale, Mansi und Oliva ausgesucht. Inmitten üppiger und weitläufiger Gartenanlagen zeugen sie heute noch vom Reichtum und gesellschaftlichen Rang ihrer Erbauer. Besonderes Augenmerk gilt den "giardini segreti", den geheimen Gärten, die mit ihren Wasserspielen und Grotten die Krönung barocker Gartenkultur darstellen. In Lucca besuchen die Filmemacher nicht nur den Garten des Palazzo Pfanner, in dem einst auch Italiens erster Biergarten untergebracht war, sondern auch eine moderne Seidenweberei. Denn es war Seide, die die Luccheser Kaufleute und Villenbesitzer reich gemacht hat. Heute wird die Tradition der Seidenweberei in kleinen Manufakturen zu neuem Leben erweckt. Auch ein Besuch im Geburtshaus des berühmten Luccheser Komponisten Giacomo Puccini darf nicht fehlen. Immerhin war Puccini auch gern gesehener Gast in so mancher Villa im Umland von Lucca. Weiter geht die Reise in den kleinen Ort Pietrasanta, wo auch heute noch Bildhauer aus aller Welt ihre Werke aus dem weißen Marmor von Carrara schaffen - wie einst auch Michelangelo. Bereits von der Küste aus lassen sich die gigantischen Steinbrüche von Carrara in den apuanischen Alpen erkennen. Von dort stammt das Rohmaterial für die vielen Statuen, die auch die Gärten der Luccheser Villen schmücken.

Florenz - Habsburg und die Schöne am Arno 14:10

Florenz - Habsburg und die Schöne am Arno

Stadtbild

Der filmische Streifzug durch Florenz führt zu Baudenkmälern wie dem Palazzo Vecchio, zur Villa Petraia und zum größten privaten Stadtgarten Europas, dem Garten der Familie Torrigiani. Ein enormer Reichtum an prächtigen Stadtpalästen, Gärten und Kunstwerken hat Florenz den Namen "die Schöne am Arno" gegeben. Als größter künstlerischer Förderer der italienischen Stadt gilt das Adelsgeschlecht der Medici. Die Habsburger machten die Toskana mit ihrer Hauptstadt Florenz im 18. Jahrhundert dann zu einer der modernsten Staaten der Welt. Heute führen Nachfahren ihr Erbe fort. Begründet wurde die toskanische Linie des Hauses Habsburg-Lothringen durch Franz Stephan von Lothringen und seiner Frau Maria Theresia von Österreich. An ihren Einzug in Florenz erinnert noch heute ein mächtiger Triumphbogen. Franz Stephan ließ das Großherzogtum durch Statthalter verwalten, die mit ihm aus Lothringen in die Toskana kamen. Auch die Vorfahren von Alessandro François ließen sich aus Loyalität zum Kaiserhaus 1740 in der Toskana nieder. Seit dem späten 19. Jahrhundert widmet sich die Familie dem Weinbau in der Region Chianti rund um das Schloss Castello di Querceto. Alessandro François führt Regisseur Gernot Stadler durch seine Weingärten und berichtet von der Zeit, als seine Vorfahren treue Diener der Großherzöge waren. In den Hügeln oberhalb der Stadt - in der "Villa La Petraia" - erzählt Theresa Meran, die der toskanischen Linie der Habsburger entstammt, von den unbeschwerten Kindheitstagen, die ihr Vorfahre Erzherzog Johann dort verbracht hat. Die Adelige stellt Sileno Cheloni vor. In seinem mystischen Laboratorium werden alte Parfums kreiert. Er ist ein "Maestro Profumiere", ein "Meister der Düfte". Graf Vieri Torrigiani kümmert sich liebevoll um den größten privaten Stadtgarten Europas, den seine Vorfahren innerhalb der Stadtmauern von Florenz anlegen ließen. Die Torrigiani sind alter Florentiner Adel und haben die Geschicke der Stadt über die letzten Jahrhunderte mitbestimmt. Im mächtigen Palazzo Pitti mit den Boboli-Gärten residierte Pietro Leopoldo mit seiner Familie - ein Sohn Maria Theresias. Der Großherzog reformierte die Toskana - unter anderem schaffte er die Todesstrafe ab. 1776 ließ er in den Boboli-Gärten das "La Kaffeehaus" im Rokokostil errichten. So brachte er einen Hauch von "Wien" ins Land. Das älteste Kaffeehaus ist das "Caffè Gilli". 1733 gegründet, etablierte es sich bald als ein Treffpunkt für Aristokraten, Intellektuelle und Künstler. Das "Gilli" gilt heute als das eleganteste Café in Florenz. Die Spezialitäten an Konditorwaren und Pralinen wie auch die Auswahl diversester Kaffeesorten ist selbst für Florenz einzigartig.

Von Triest nach Mailand - Italiens faszinierende Wasserwelten 15:05

Von Triest nach Mailand - Italiens faszinierende Wasserwelten

Dokumentation

Italiens Wasserwege sind abwechslungsreich und voller Geschichte. Eine historische Zeitreise vom Reschenpass über den Lago Maggiore und Mailand zur Po-Ebene nach Venedig und Triest. Einer der interessantesten Wasserwege Italiens führt zum Lago Maggiore, wo der Fluss Tecino entspringt. Über diesen Strom und den Navilio Grande wurde einst der Marmor für den Dom von Mailand per Schiff bis vor die Haustür des Gotteshauses transportiert. Er kommt aus dem Steinbruch von Candoglia und wird heute immer noch gebraucht. "Unser Dom wird für immer eine Baustelle bleiben. Lustigerweise haben Bauingenieure das schon im 18. und 19. Jahrhundert genau so vorausgesagt", sagt Francesco Canali, Leiter der Domwerkstatt Mailand. Erika Astenasi, eine aus Österreich stammende Fotografin in Mailand, hätte die alten Wasserwege gern zurück: "Das erinnert mich an Städte wie Amsterdam und Venedig, wo doch auch Wasser und Kanäle sind. Ich finde, das wäre wirklich wieder schön, wenn das in Mailand auch noch so wäre." Vor der Erfindung der Eisenbahn waren Wasserstraßen die günstigsten und wichtigsten Transportwege Europas. Erst ab den 1890er-Jahren verschwanden die Kanäle auch in Mailand sukzessiv. Die Stadt wuchs zur Großstadt, und wo einst Kanäle flossen, staut sich heute der Straßenverkehr. Über den Fluss Mincio geht die Reise direkt in die Geschichte der österreichisch-ungarischen Monarchie. 1815, nach dem Wiener Kongress, gründeten die Habsburger das Königreich Lombardo-Venetien als Teil ihres riesigen Reiches. Damit wurde Venedig mitsamt seiner Marine österreichisch. Die Habsburger investierten riesige Summen in umfangreiche Kanalbauten und bauten so die Wasserwege von Oberitalien zu einem ganzen Verkehrsnetz aus. Ein Abstecher führt nach Triest: Dort wurde 1833 die weltweit operierende Schifffahrtslinie "Lloyd Austriaco" gegründet. Triest wurde zum Haupthafen der K.-u.-k.-Monarchie, als der Hafen von Venedig Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung verlor. Vom Gardasee aus geht die Reise über den Mincio weiter zum Po, der gemächlich und breit seinen Weg nimmt. Der Fluss fließt auch an Ferrara entlang, einer entlegenen Renaissance-Stadt. Schiffsverkehr gibt es dort trotz der großen und gut gewarteten Schleusenanlagen seit Langem nicht mehr. Südlich von Chioggia fließen auf wenigen Kilometern die Flüsse Etsch, Brenta und Po in die Adria. Dieses Flussdelta ist heute ein riesiges Naturschutzgebiet. Einer der schönsten Wasserwege Oberitaliens ist die Litoranea Veneta. Sie führt von Grado direkt nach Venedig.

Wo die Zitronen blühn - Eine süßsaure Reise von den Alpen bis Sizilien 15:55

Wo die Zitronen blühn - Eine süßsaure Reise von den Alpen bis Sizilien

Land und Leute

Wenn Goethe von dem Land "wo die Zitronen blüh'n" schrieb, muss er an Sizilien gedacht haben. Nirgendwo ist Zitronenanbau so zu Hause. Immer mehr Bauern besinnen sich auf ihre Tradition. Ihre Früchte gedeihen prächtig, auch ohne chemische Behandlung. Sizilien hat aber noch mehr zu bieten als Zitronenhaine: großartige Landschaften und außergewöhnliche Menschen, genussvolles Essen und eine reiche Geschichte.

Collio - Italiens Hügel der Genüsse 16:45

Collio - Italiens Hügel der Genüsse

Land und Leute

Collio, ein fruchtbares Weinbaugebiet im äußersten Nordosten von Friaul-Julisch Venetien, besticht durch seine hügelige Landschaft, reizende Dörfer und kulinarische Besonderheiten. Ein spezielles Mikroklima prägt die Region, die kulturell von Österreich, Italien und Slowenien beeinflusst ist. Der Wein dort ist erstklassig, würzig der Essig und Prosciutto. Die gegenseitigen kulturellen Einflüsse merkt man auch der Küche an. Exemplarisch dafür steht die Guyana, die bekannteste Süßspeise des Friaul, die mit dem Reindling in Kärnten und der Potizza in Slowenien verwandt ist - ein Beispiel für eine länderübergreifende regionale Küche. Das Wort "Collio" bedeutet "Hügel" und ist die etwas unscharfe italienische Übersetzung der friulanischen Bezeichnung "I Cuei", "die Hügel". Auf slowenischer Seite wird das Gebiet "Brda" genannt, was ebenfalls "Hügel" bedeutet. Es ist tatsächlich ein ausgedehntes Hügelland, das sich sanft zum Meer hin öffnet und die Gebiete der Colli Orientali del Friuli, des Collio Goriziano und der slowenischen Brda umfasst. Viele Jahrhunderte lang gehörte das Gebiet zum Habsburgerreich. Am Hof in Wien wurde das Collio auch als "die Obstkammer der Monarchie" bezeichnet. Besonders beliebt in den Herrschaftshäusern: die saftigen Kirschen und der fruchtig, frische Weißwein. Bis heute ist der Collio ein Synonym für großartige Weißweine. Die Familie Felluga und einige andere Winzer waren die Ersten, die im Collio mit Qualitätsweinbau begonnen hatten. Heute finden sich in diesem Gebiet viele der wohl besten und anerkanntesten Weißweinproduzenten der Welt. Das in seiner Ausdehnung überschaubare Hügelland des Collio bietet eine gewaltige Konzentration an erstklassigen Weingütern und Edelwinzern. Das Weinbaugebiet ist nicht nur reich an besonderen Lagen und Rebstöcken, es beheimatet auch die größte Anzahl autochthoner Weine in ganz Italien. Der Picolit gilt als der kostbarste Tropfen unter ihnen, und auch der daraus gewonnene Grappa ist ein Geschmackserlebnis für sich. Die Destillerie Domenis bei Cividale war eine der ersten, die Grappa der Weinsorte Picolit auf den Markt brachte und den früher als Armeleuteschnaps verrufenen Tresterbranntwein zu einer anerkannten Spirituose von höchster Qualität erhob. Joško Sirk und sein Sohn Mitja lassen den Wein in Barriquefässern zu Essig gären. Mindestens drei Jahre muss er dort lagern, damit er zum vielleicht besten Essig Italiens reift. Andrea D'Osvaldo hingegen hat sich dem Prosciutto verschrieben. Eine besondere Räucherung und das perfekte Klima ergeben den unvergleichlichen Geschmack des Rohschinkens, der nicht umsonst als "Stradivari des Schinkens" bezeichnet wird. Die Gegend war allerdings auch ein schwer gezeichnetes Kampfgebiet in den beiden Weltkriegen, mit mehr Toten und Zerstörung als anderswo in Italien. Mitten durch Familien und Weinberge senkte sich dann der Eiserne Vorhang und teilte das Gebiet in die slowenische Brda und den italienischen Collio. Der Film ist sowohl ein Streifzug durch eine fruchtbare Region, ihre Dörfer, Städtchen und Köstlichkeiten, als auch eine Spazierfahrt durch längst vergangene Zeiten und Epochen - denn neben den Habsburgern haben lange vor diesen schon die Römer oder Langobarden diese Gegend für sich genutzt.

Ligurien - Leben zwischen Himmel und Meer 17:35

Ligurien - Leben zwischen Himmel und Meer

Landschaftsbild

Hoch über dem Golf von Genua spannt sich eine Kette vergessener Orte und beeindruckender Landschaften von der Französischen Riviera bis zu den Hügeln der Toskana: der Ligurische Höhenweg. Die Dokumentation "Ligurien - Leben zwischen Himmel und Meer" zeigt das Leben an dem Wanderweg - ein Stück unbekanntes Italien abseits touristischer Pfade. Das Leben in Ligurien ist geprägt von hohen Bergen und der Nähe zur Küste. Geliebt, gelebt und gestorben wird immer, "su o sciu", "oben oder unten". Der Rhythmus des unaufhörlichen Auf- und Abstiegs kulminiert in der Arbeit auf den schmalen Weinterrassen der Cinque Terre - einer unverwechselbaren Kulturlandschaft, die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

nano 18:30

nano

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heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Polizeiruf 110 20:15

Polizeiruf 110: Ronny

Krimireihe

"Mama, geh' doch bitte mal ran. Ich hab' doch heute Geburtstag. Hast du's vielleicht vergessen?" Es ist Ronnys zehnter Geburtstag - und der Junge feiert ihn im Kinderheim. Nach der Party mit vielen Geschenken dort geht es dann doch noch zur Mutter und deren neuem Freund. Die Stimmung ist zunächst sehr ausgelassen. Doch schnell wird klar: Gewalt und Streit liegen in der Luft. So kommt es, wie es kommen muss: Der Lebensgefährte ist schnell genervt, es wird gebrüllt und geschrien, Schläge werden angedroht. Und dann ist Ronny verschwunden. Doreen Brasch nimmt die Ermittlungen auf und ringt schon bald das erste Mal um Fassung. Die Mutter verstrickt sich in widersprüchliche Aussagen, wirkt merkwürdig teilnahmslos. Hat sie etwas mit dem Verschwinden des Jungen zu tun? Oder war es doch der Lebensgefährte, der meint, der Junge bräuchte eine harte Hand? Dann finden die Ermittler eine erste Spur: Ronny in der S-Bahn, mit einem blutverschmierten Oberteil - schließlich Blutspuren auf einem Boot. Wollte der Junge etwa nachts zum Angeln und ist dabei ins Wasser gefallen? Gab es einen Unfall? Ist er verletzt oder gar längst tot? Für Doreen Brasch beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Dabei bekommt es die Kommissarin nach und nach mit einer Handvoll Verdächtiger zu tun. Jeder scheint etwas zu verbergen zu haben - die Mutter, der Lebensgefährte, die Erzieher aus dem Heim. Die Frage bleibt aber: Wo ist Ronny?

Erlebnisreisen 21:45

Erlebnisreisen: Der abgeschiedene Süden Italiens - Kalabrien

Landschaftsbild

Ein Roadtrip durch Süditalien - eine Woche Kalabrien. Es geht von der ruhigen Ostküste durch die Berge zur belebten Westküste zu den Touristen-Hotspots Tropea, Pizzo und Scilla. Im Frühsommer 2025 sind Tanja und Andi ausgewandert. Aus Süddeutschland in ein kleines kalabrisches Bergdorf. Sie stellen die Lieblingsplätze in ihrer neuen Heimat vor: kleine Dörfer, prächtige Kirchen, traumhafte Strände. In Kalabrien wollen sie neu starten. Sie möchten weniger Stress und erfüllende Arbeit auf dem Land: Olivenernte, Weinlese - regelmäßig helfen sie Andis Tante auf dem kleinen Hof. Tante Margit ist vor fast 50 Jahren ausgewandert und hat in Kalabrien ihr Glück gefunden.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Spreewaldkrimi - Tote trauern nicht 22:25

Spreewaldkrimi - Tote trauern nicht

Krimireihe

Krüger hat sich nach dem Tod von Marlene aus dem aktiven Dienst und in den Spreewald zurückgezogen. Eines Morgens findet er die Leiche des Umweltaktivisten Chris Wenzel an einer Schleuse. Fichte und die junge Kriminalbeamtin Luise Bohn, die nach ihrer Ausbildung in ihre Heimat zurückgekehrt ist, nehmen die Ermittlungen auf. Der Tote hatte sich als Wasserwerker und Gegner des Cottbuser Ostsees einige Feinde in der Region gemacht. Krüger lebt zurückgezogen in seinem Bauwagen im Spreewald und trauert um Marlene, die ihm in Visionen immer wieder erscheint. Mithilfe von Sagengestalten des Spreewalds schickt sie ihm Zeichen, die er zunächst nicht deuten kann. Auf unterschiedlichen Spuren gelangen Fichte, Luise und Krüger zum tief im Spreewald gelegenen Grundstück von Jasmin und Gerald Heyse. Das Ehepaar versucht mit dem tragischen Unfalltod ihrer sechsjährigen Tochter Marie fertig zu werden, der vor drei Jahren das Leben der jungen Familie völlig zerstörte. Fichte erinnert sich: Ein kleines Mädchen war ertrunken, als es sich beim Spiel in einem Fischkasten versteckte und dieser zu einer tödlichen Falle wurde. Die Kommissare vermuten, dass auch Chris Wenzel an diesem Ort den Tod gefunden haben könnte. Der "Spreewaldkrimi - Tote trauern nicht" ist eine facettenreiche Geschichte über den Verlust. Die typische verschachtelte "Spreewaldkrimi"-Dramaturgie folgt dem Thema Abschied des Vorgängerfilms.

CopStories 23:55

CopStories: Liebesg'schichten

Krimiserie

Ein Mord, Drohungen und ein Diebstahl der besonderen Art: Mehrere brisante Fälle halten die Ermittler gleichzeitig in Atem. Von Routine kann keine Rede sein. Eberts und Altan untersuchen den Mord an einem jungen Inder. Roman kümmert sich um diskriminierte Taxifahrer, während Matthias den ungewöhnlichsten Taschendiebstahl seiner Karriere zur Anzeige bekommt. Florian muss einer Frau mitteilen, dass der Mann, gegen den sie ausgesagt hat, überraschend freigelassen wurde - und nun Rache nehmen könnte. Kurz darauf wird die Leiche von Theo gefunden, jenem Dealer, der Altans Bruder Efe bedrohte. Und damit fangen die Probleme erst an.