Zwischen Utopie und Wirklichkeit - Wie Liberland nach Bürgern sucht
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Ein kleines Fleckchen Erde, aber große Pläne: 'Liberland' will Heimat sein für alle Freigeister, die sich von staatlichen Strukturen eingeengt fühlen. Steuern freiwillig, kaum Auflagen für Unternehmen und ein schicker Personalausweis, 'Liberland' lockt neue Bürger mit einem Versprechen: Bei uns lebt es sich freier als anderswo. So mancher Unternehmer, Wissenschaftler oder Esoteriker fühlt sich davon angezogen und erwirbt die liberländische 'Staatsbürgerschaft'. Das Problem: Vor Ort ist nichts zu sehen von der goldenen Zukunft - und bislang hat kein einziges souveränes Land den selbsterklärten Kleinstaat anerkannt. Erst recht nicht Kroatien und Serbien, in deren Grenzgebiet 'Liberland' liegt. Eine Mogelpackung, eine schrullige Idee millionenschwerer Investoren? Jedenfalls kommen stetig neue Bürger hinzu. DW-Reporter Florian Nusch hat sie gefragt, was sie sich davon erhoffen.
anschl.: Was die Welt besser macht: Frieden: Auf seiner Reise findet Mirko Drotschmann verblüffende Antworten: In Europa lassen sich kriegerische Auseinandersetzungen erst in der Bronzezeit archäologisch eindeutig nachweisen - lange nach der Sesshaftwerdung des Menschen vor rund 10.000 Jahren. Und seitdem der Krieg in der Welt ist, gibt es auch Bemühungen, Frieden zu stiften - daran erinnert eine Kopie des mehr als 3000 Jahre alten ägyptisch-hethitischen Friedensvertrags, der heute im UN-Hauptgebäude in New York hängt. Schon im antiken Griechenland überlegten Philosophen, wie man "Ewigen Frieden" schaffen kann.
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