Visite

Visite

NDR Hamburg Live-TV NDR Hamburg 06.10., 20:15 - 21:15 Uhr
MagazinD 60 Minuten 
Sendung aufnehmen

Brustkrebs: kein Krebs ist gleich

Die Diagnose Brustkrebs trifft in Deutschland jedes Jahr etwa 75.000 Frauen und 700 Männer, für die meisten ein Schock. Die Krankheit und die nötigen Therapien bedeuten einen erheblichen Einschnitt ins Leben, bringen oft erhebliche körperliche und seelische Belastungen, Schmerzen, Ängste und Schwäche mit sich, zumindest vorübergehend. Die gute Nachricht: Tatsächlich steigen die Heilungschancen seit Jahren an. Grund dafür: immer bessere und individuellere Therapiemöglichkeiten. Entscheidend für diese Entwicklung sind insbesondere Fortschritte in der Pathologie. An Gewebeproben werden mit modernen biomedizinischen Methoden die spezifischen Eigenschaften des Tumors bestimmt. Und genau dieser Fingerabdruck entscheidet darüber, welche der modernen, zielgerichteten Therapien wie Antikörper oder Antihormone am besten passen und auf welche körperlich belastenden Schritte wie Bestrahlung oder Chemotherapie verzichtet werden kann.

So können heute auch seltener vorkommende Krebsformen gut behandelt werden. Das invasiv lobuläre Karzinom macht etwa zehn bis 15 Prozent aller Brustkrebsfälle aus. Diese tückische Krebsform bildet keine tastbaren Knoten, sondern breitet sich diffus im Gewebe aus. Hier bedarf es besonderer Aufmerksamkeit, um diese Gefahr nicht zu übersehen.

Im Interview: Prof. Maggie Banys-Paluchowski, Gynäkologin und Brustkrebsexpertin vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Lübeck.

Der Filmbeitrag und das Studiointerview gehören zum Themenschwerpunkt "Brustkrebs" von ARD Gesund. Anlässlich des Brustkrebsmonats erscheinen ab 1. Oktober 2026 vielfältige Angebote der ARD Gesundheitsredaktionen: Beiträge für TV, Audio und Social-Plattformen, dazu Informationen im Web unter ardgesund.de/brustkrebs

ab 01.10.2026 in der ARD Mediathek verfügbar

Bald im TV

Jetzt NDR Hamburg einschalten

Demnächst Live auf TV.de

Bewertung

2,5   2 Stimmen

Mitwirkende

  • Moderation Vera Cordes

Bildquellen: Bayerischer Rundfunk