The Big Bang Theory

The Big Bang Theory

Die Nerdrevolution begann nicht erst mit The Big Bang Theory, aber die Serie um Sheldon (Jim Parsons), Leonard (Johnny Galecki), Penny (Kaley Cuoco-Sweeting), Howard (Simon Helberg) und Raj (Kunal Nayyar) sorgte definitiv dafür, die Nerds in der Primetime zu etablieren. Unter der Leitung von Two-and-a-half-Men-Entwickler Chuck Lorre und Gilmore-Girls-Produktionsleiter Bill Prady entstand so die wohl einflussreichste Sitcom des letzten Jahrzehnts.

Im Mittelpunkt der Reihe steht auch nach einem Jahrzehnt noch immer die Beziehung von Nerds und Nicht-Nerds, der ewige Kampf der Geschlechter, popkulturelle Standards wie Star Trek und Halo, und die für eine Sitcom obligatorischen Beziehungskisten, wobei das Urgespann Penny-Leonard inzwischen um Howard und Bernadette (Melissa Rauch) und Sheldon und Amy (Mayim Bialik) ergänzt wurde.

Zu einem besonderen Markenzeichen von The Big Bang Theory wurden über die Jahre zudem Gastauftritte von Nerd-Ikonen wie Stephen Hawking, Leonard Nimoy (Star Trek), Carrie Fisher (Star Wars), Katee Sackhoff (Battlestar Galactica), Nathan Fillion (Firefly/Serenity) und - seit Staffel 3 regelmäßig Wil "Wesley Crusher" Wheaton, die in Tagträumen, tatsächlichen Begegnungen oder auch nur beim Spielen von Mystische Warlords von Ka`a auf die Nerds stoßen.

Bemerkenswert sind an der Serie aber nicht nur ihre popkulturellen Inhalte und Stars, sondern auch die Tatsache, dass sie wissenschaftliche Sachverhalte (mehrheitlich) korrekt darstellt und es geschafft hat, z.B. das physikalische Gedankenexperiment von Schrödingers Katze, die gleichzeitig lebt und tot ist, im allgemeinen Bewusstsein zu verankern. Damit und mit Insider-Gags wie Stein, Papier, Schere, Echse, Spock, Sheldons Platz auf der Couch, dem ewig kaputten Aufzug und Howards weitestgehend unsichtbarer, aber unüberhörbarer Mutter hat sie sich einen Platz im Sitcom-Pantheon redlich verdient.

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