Die Tatorte der Reformation: Gefangen in Köln
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SR
13.02., 05:45
- 06:00 Uhr
Im Mittelalter konnte Kritik an der Kirche den Tod bedeuten. Mit Ketzer:innen wurde kurzer Prozess gemacht. Aber wann ist man ein:e Ketzer:in? Diese Geschichte beginnt im Kölner Dom 1527: Peter Fliesteden, ein evangelischer Reformator, zeigt seinen Abscheu über die alte Liturgie und spuckt während des Abendmahls auf den Boden. Das bringt ihn in den Kerker. Der Klerus damals ist mächtig in Köln. Aber viele Priester und Mönche der Stadt sind unbeliebt. Sie kommen oft betrunken zu den Gottesdiensten - oder auch gar nicht. Peter Fliesteden ist nicht der Einzige, der eine Reformation in der Stadt will. Es kommt zum Kräftemessen. Wie es dem Ketzer erging und warum Köln am Ende katholisch blieb, dem geht Julian Sengelmann auf den Grund.
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