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TV Programm für ZDFinfo am 17.11.2026

Die Geschichte der Fantasy 04:00

Die Geschichte der Fantasy: Mutige Helden

Dokumentation

Unglaublich: Acht der zehn erfolgreichsten Spielfilme aller Zeiten handeln vom Fantastischen. Der Filmpionier George Me?lie`s bringt als Erster fantastische Geschichten auf die Leinwand. Und geht damit pleite. In den 1950ern werden Fantasyromane als Trivialliteratur für Kinder und Träumer abgetan. Und in den 1980ern fristen Rollenspieler, die sich auf deutschen Schulhöfen gebannt über "Das Schwarze Auge" beugen, meist ein Dasein im Abseits. Doch bald wird aus der Nischen-Industrie für B-Movies und Jugendliteratur innerhalb weniger Jahre ein milliardenschweres Geschäft. Das Fantasy-Epos "Game of Thrones" zum Beispiel ist die teuerste Serie aller Zeiten. Wo liegen die Ursprünge der Fantasy? Und was fasziniert uns daran so sehr? Der erste Teil der Dokumentationsreihe "Die Geschichte der Fantasy" untersucht den Helden und wie sich sein Bild im Laufe der Zeit verändert. Steht die Heldenfigur auch für die Gesellschaft, in der wir leben? Die archetypischen Fantasy-Charaktere durchleben oft dieselbe Reise. Heldengeschichten aus aller Welt folgen mehr oder weniger dem gleichen Erzählmuster. Doch gibt es auch den Gegenentwurf: Die Regisseurin Vicky Jenson hat zusammen mit Andrew Adamson den wohl liebenswertesten Antihelden für die Leinwand adaptiert. Der einzelgängerische Oger Shrek ist all das, was ein klassischer Fantasy-Held nicht ist. Die Welt von "Shrek" ist der düstere Gegenentwurf zu den zuckersüßen Märchenfilmen à la Disney - ein Königreich voller Selbstreflexion und Sarkasmus.

Die Geschichte der Fantasy 04:45

Die Geschichte der Fantasy: Magische Welten

Dokumentation

Diese Folge der Dokumentationsreihe "Die Geschichte der Fantasy" zeigt und analysiert die Welten des Fantasy-Genres. Die Handlungen der Filme und Serien entführen in zauberhafte Reiche. Der Film trifft rätselhafte Wesen und lässt sich von magischen Gegenständen verzaubern. Viele der Geschöpfe gehen zurück auf uralte Legenden und Mythen. Um attraktiv zu bleiben, müssen sie sich den aktuellen gesellschaftlichen Begebenheiten anpassen. So spiegeln die fantastischen Welten auch unsere reale Welt wider, sind Metaphern für unsere Gesellschaft. Ein Beispiel bietet J. R. R. Tolkien, Autor von "Der Herr der Ringe". Er hat die Industrialisierung Anfang des 20. Jahrhunderts am eigenen Leib erlebt. Dass Hobbingen und Mordor so gegensätzlich gezeichnet sind, steht für die sozialen und ökologischen Umwälzungen dieser Zeit. Einer der erfolgreichsten Fantasyautoren Deutschlands, Wolfgang Hohlbein, erzählt anhand einer neu entworfenen Geschichte mehr über die Zauberwelten des Genres. Im Reich der Fantasy herrschen keine Regeln, wie wir sie kennen. Fantasyautoren verwenden viel Zeit darauf, neue Gesetze zu entwickeln. Sie erfinden zum Beispiel Sprachen mit eigener Grammatik, um die magischen Welten glaubwürdig wirken zu lassen. Fantasy-Welten sind von den sonderbarsten Wesen bevölkert: Zwergen, Orks, Feen, Trollen und Drachen. Die Liste scheint endlos. Woher nehmen Macher des Genres wie George R. R. Martin ihre Inspiration, und wie erwecken sie diese zum Leben?

Mythen und Monster 05:30

Mythen und Monster: Sphinx

Dokumentation

Im alten Ägypten dient die Sphinx als Verkörperung der mächtigen Pharaonen. Aber warum lassen sie sich als Wesen darstellen, das neben ihrem eigenen Kopf den Körper eines Löwen besitzt? Die Große Sphinx von Gizeh ist die berühmteste. Im antiken Griechenland wird der positive, gottähnliche Charakter der Sphinx jedoch umgedeutet. Dort gilt sie als menschenfressendes Monster, das überaus bedrohlich ist. Wie ist dieser Wandel zu erklären? Vor Tausenden von Jahren gehört die Sphinx zu den beliebtesten mythologischen Wesen in der Alten Welt. Sie ist nicht nur in Einzelfiguren erhalten, sondern auch in Form einer ganzen Armee: Die Prachtstraße zwischen den Tempelanlagen von Luxor und Karnak säumen mehr als 600 dieser Mischwesen, die den mächtigen ägyptischen Gott Amun-Re bei Prozessionen schützen sollen. Wissenschaftler versuchen, die Bedeutung der Sphinx für die Ägypter zu rekonstruieren. Sie stützen sich dabei auf Inschriften in den Tempelanlagen oder auf Steinen, die bei anderen Ausgrabungen gefunden wurden. Für die alten Ägypter sind die Sphinx-Statuen lebendige Wesen und edle Wächter. Doch die Griechen sehen sie Jahrhunderte später als bösartige, menschenfressende Monster. Was steckt hinter dieser radikal anderen Interpretation?

Mythen und Monster 06:15

Mythen und Monster: Riesenkrake

Dokumentation

Der Riesenkrake als Seeungeheuer versetzt Menschen seit Jahrhunderten in Angst und Schrecken. Steckt dahinter ein echtes Tier, wie zum Beispiel ein Riesenkalmar? Den Erzählungen nach verschlang das Wesen Menschen und konnte Schiffe zum Sinken bringen. Der Biologe Charles Paxton macht sich auf die Suche nach plausiblen Erklärungen. Ist es ein Phänomen, das übergreifend für die Angst vor dem Unbekannten steht? Der Mythos vom Kraken entstammt der nordischen Mythologie. Doch es gibt auch Berichte von Seeleuten, die das Seeungeheuer angeblich gesehen haben. Sie sprechen von Tentakeln, die so dick sind wie Baumstämme. Der Film versucht mit wissenschaftlichen Methoden herauszufinden, ob es eine natürliche Erklärung für dieses Phänomen gibt, und zieht dabei nicht nur naturwissenschaftliche Fakten heran, sondern auch Deutungen aus der Psychologie. Steht der Krake für die Angst vor dem Unbekannten und dient gleichzeitig als verschlüsselte Warnung?

planet e. 07:00

planet e.: Möwen - die frechen Diebe der Lüfte

Dokumentation

Möwen-Attacken auf Fischbrötchen. An den deutschen Stränden ein alltägliches Bild. Die schlauen Vögel klauen dreist unser Essen. Das nervt viele Touristen. Alarm an den Küsten: Die intelligenten Vögel kommen den Menschen näher und werden immer dreister. Vor allem, weil ihnen der Lebensraum genommen wird. Erst sitzen sie unbeteiligt auf Dächern von beliebten Imbissen, dann setzen Möwen auf den Überraschungseffekt und greifen von hinten an. Sie nutzen effektive Jagdstrategien, um die besten Happen zu erwischen. So sparen sie Energie. Der Aufwand, arglose Touristen zu überfallen, ist für die schlauen Allesfresser viel geringer, als kleinere Vögel oder Fische zu jagen. Die Betreiber von Restaurants versuchen, mit Schirmen ihre Kundschaft zu beschützen. Städte wie Kiel haben ein Fütterungsverbot für Möwen eingeführt. Bußgelder beginnen ab 50 Euro. Für den, der das erste Mal erwischt wird. Bei Wiederholungstätern wird es noch teurer. Irgendwie kommen Möwen an ihr Futter. Sie beobachten uns und unser Verhalten genau. Wie sie das anstellen, das hat Franziska Hacker am Strand von Brighton erforscht. Dazu legt die Wiener Wissenschaftlerin zwei verschiedene Tüten Kartoffelchips in den Sand, ganz in der Nähe von einem Schwarm wilder Silbermöwen. Nur aus einer Tüte isst sie selbst. "Von den aufmerksamen Möwen haben etwa 95 Prozent die gleiche Chips-Tütenfarbe gewählt, aus der ich gegessen habe. Sie haben zwischen Farben unterschieden und mein Verhalten imitiert." Die Bebauung der Küsten für den Tourismus zerstört die natürlichen Gebiete, in denen Möwen ihre Nahrung suchen. Zum Eierlegen müssen sie ausweichen und brüten jetzt häufig auf Flachdächern. Natürliche Brutplätze wie ungestörte Inseln sind im Binnenland häufig nicht mehr vorhanden. Doch Probleme gibt es nicht nur an den Küsten. Auf einem Kaufhausdach mitten auf dem Berliner Alexanderplatz hat sich seit vielen Jahren eine Möwen-Kolonie ihren Platz gesucht. "Wir haben hier nun etwa 85 Möwen-Brutpaare, denen gefällt es gut. Kein Fuchs, kein Wassersportler stört sie. Die werden wohl hierbleiben, und es werden auch andere Dächer ins Visier genommen. Auf dem Bundestagsdach sind es inzwischen 75 Paare, 2010 war hier der erste Großmöwenbrutplatz in Berlin." Mindestens 25 Berliner Dächer sind bereits von Möwen besiedelt, meint der Vogelexperte des Berliner Senats, Klemens Steiof. Wie schlau sind Möwen? Was kann man tun, um sich zu schützen? "planet e" berichtet über immer hungrige Möwen, die so effektiv Futter rauben, dass vielen Menschen angst und bange wird.

Tierische Überflieger 07:30

Tierische Überflieger: Meisterjäger

Tiere

Viele tierische Rekorde werden von Raubtieren gehalten, die bei der Jagd Höchstleistungen erbringen. Dieser Film zeigt 20 der schnellsten, stärksten oder trickreichsten Jäger der Tierwelt. Unter den Meisterjägern der Natur finden sich bekannte Namen wie Löwe, Wolf, Weißer Hai oder Steinadler. Doch in manchen Lebensräumen stehen weniger bekannte oder deutlich kleinere Tiere an der Spitze der Nahrungskette - so wie die Fossa oder die Wasserspinne. Einer der ungewöhnlichen Jäger in dieser Dokumentation lebt in philippinischen Regenwäldern. Der Philippinen-Koboldmaki hätte mit seinen 50 Gramm Gesamtgewicht in einer Menschenhand Platz, zählt aber zu den Primaten. Seine übergroßen Augen lassen ihn wie ein niedliches Stofftier aussehen, doch er ist ein reiner Fleischfresser, der nachts sehr erfolgreich auf Beutefang geht. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. In der fünfteiligen Reihe "Tierische Überflieger" werden jeweils 20 tierische Rekordhalter vorgestellt, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.

Tierische Superhelden 08:15

Tierische Superhelden: Meister der Jagd

Tiere

Auf Beutefang: Diese Tiere sind mit speziellen Jagdwerkzeugen ausgestattet - messerscharfe Krallen, stachelige Beine und im Dunkeln leuchtende Augen. Die Dokumentation taucht in die Welt der Meisterjäger und ihrer raffinierten Strategien ein. Wie gehen Tiere auf die Jagd? Mit erstaunlichen Fähigkeiten und perfekt angepassten Werkzeugen erbeuten sie ihre Nahrung und behaupten sich im Wettbewerb. Der gezielte Sturzflug der Gottesanbeterin, die zermalmenden Kiefer der Hyäne, der tödliche Griff des Weißkopfseeadlers: Mit diesen hoch spezialisierten körperlichen Merkmalen erbeuten diese Tiere ihre Nahrung und behaupten sich in ihren jeweiligen Lebensräumen. Über Millionen von Jahren haben Evolution und Anpassung diese Fähigkeiten hervorgebracht. Was können wir von diesen hochbegabten Raubtieren lernen? Und was verraten diese außergewöhnlichen Räuber über die Mechanismen der Natur? "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.

Tierische Superhelden 09:00

Tierische Superhelden: Meister der Kommunikation

Tiere

Tanzen, pfeifen und vibrieren: Ob im Ozean, in der Luft oder unter der Erde, Tiere nutzen verblüffend komplexe Systeme, um Informationen auszutauschen und damit ihr Überleben zu sichern. Ein Universum aus verschlüsselten Botschaften und Geheimcodes, die sich über Millionen von Jahren entwickelt haben. Tiere sind wahre Kommunikationsgenies und nutzen eine Bandbreite an Signalen: visuelle Gesten und Mimik, akustische Laute und chemische Duftstoffe. Oft nehmen wir nur die Tiere wahr, die Rufe und Laute ausstoßen. Noch wichtiger sind jedoch Gesichtsausdrücke, Gesten oder Körperhaltung. Eine raffinierte Möglichkeit der Verständigung sind chemische Signale. Von Honigbienen-Pheromonen und Blattschneiderameisen-Schwingungen über das Jaulen der Präriehunde bis hin zu den Rufen der Raben. Jeder Kommunikator hat einzigartige Methoden entwickelt, um Botschaften zu übermitteln. "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.

heute Xpress 09:43

heute Xpress

Nachrichten

Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.

Tierische Superhelden 09:45

Tierische Superhelden: Meister des Durchhaltens

Tiere

Höher, schneller, weiter: Diese tierischen Ausdauerchampions trotzen extremen Umgebungen, indem sie Höchstleistungen im Fliegen, Schwimmen, Laufen und ihrer Ernährung erbringen. Ausdauerhelden sind in allen Winkeln der Erde unterwegs und überleben selbst unter extremen Bedingungen. Ob in eisigen Meeren, trockenen Wüsten oder hoch über den Ozeanen: Einige Tiere meistern außergewöhnliche Herausforderungen. Kaiserpinguine senken ihre Herzfrequenz für waghalsige Tieftauchgänge. Der Monarchfalter nutzt Fettreserven für die lange Reise in Überwinterungsgebiete. Gabelböcke sind mit gepolsterten Hufen und einem leistungsstarken Herz-Lungen-System ausgestattet, und der Albatros kann mithilfe spezieller Drüsen Meerwasser trinken. "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.

Tierische Superhelden 10:30

Tierische Superhelden: Meister der Tarnung

Tiere

Manchmal hängt das Überleben in der Tierwelt eher von perfekter Täuschung als von Kraft oder Geschwindigkeit ab. Ziel ist, Feinden zu entgehen oder erfolgreich selbst zu jagen. Dieser Wettlauf zwischen Räuber und Beute treibt die Evolution an. Wie tarnen sich Tiere? Durch Farbe, Muster oder Form können bestimmte Tiere nahezu in ihrer Umgebung verschwinden und so ihre Feinde oder ihre Beute täuschen. Nur wenige Arten können sich in einen Lebensraum zurückziehen, in dem sie vor Fressfeinden sicher sind. Reptilien, Insekten, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen ausgefeilte Tricks, um sich einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen. Der Seedrache verändert sein Aussehen, um im Wasser unentdeckt zu bleiben. Stabheuschrecken ahmen Bäume und Zweige nach. Chamäleons verschwinden zwischen den Blättern, und Polarfüchse tauchen in der verschneiten Weite unter. "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.

Tierische Superhelden 11:15

Tierische Superhelden: Meister des Überlebens

Tiere

Selbst die lebensbedrohlichsten Orte der Welt werden von bestimmten Arten bewohnt. Tiere haben Wege gefunden, Kälte, Hitze, Hunger und giftige Umgebungen zu ihrem Vorteil zu nutzen. Wo andere Organismen an ihre Grenzen stoßen, beginnen die Stärken dieser Spezialisten. Ihre Anpassungen reichen von cleveren Energiesparprogrammen bis zu außergewöhnlichen Schutzmechanismen, um selbst in lebensfeindlichsten Umgebungen zu überleben. Waldfrösche überstehen eisige Winter, indem sie große Teile ihres Körpers gefrieren lassen. Pompeji-Würmer leben an heißen Tiefseequellen, während Eisbären ihren Energiehaushalt flexibel an lange Hungerphasen anpassen. Ihre Überlebensstrategien gehören zu den erstaunlichsten Leistungen der Evolution. "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.

Tierische Superhelden 12:00

Tierische Superhelden: Meister des Kampfs

Tiere

Im Tierreich ist Angriff nicht immer die beste Verteidigung. Manche Arten setzen auf Panzer, Gifte oder Abschreckung und haben daraus hochwirksame Verteidigungssysteme entwickelt. Von mechanischen Schutzsystemen bis zu chemischen Abwehrstoffen: Die Natur kennt verblüffende Wege, sich gegen Fressfeinde zu behaupten und Risiken zu minimieren. Von undurchdringlichen Panzern bis hin zu messerscharfen Schuppen - diese Überlebenskünstler gehören zu den weltbesten Verteidigern. Der Pangolin rollt sich zu einer undurchdringbaren Kugel mit scharfen Schuppen und schlagkräftigem Schwanz zusammen, während das Stachelschwein mit einer Abwehrhülle umgeben ist. Unterdessen sendet der Pfeilgiftfrosch eine tödliche Warnung an seine Feinde aus. Welche biologischen Prinzipien stecken hinter ihren Verteidigungsmechanismen? "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.

Leschs Kosmos 12:45

Leschs Kosmos: Die Wissenschaft von Krieg und Frieden

Wissenschaft

Frieden schaffen, aber wie? Harald Lesch beleuchtet neue Erkenntnisse aus der Friedensforschung: Wie lassen sich Kriege beenden oder in Zukunft sogar ganz vermeiden? Der Angriff Russlands auf die Ukraine und der genaue Zeitpunkt haben viele überrascht. Was wäre, wenn sich Kriegsausbrüche in Zukunft vorhersagen ließen? Mithilfe von KI arbeiten Forscherteams an Vorhersagemodellen. Aktuell sind wir von einer Welt ohne Krieg weit entfernt. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, Bürgerkrieg in Äthiopien, die Krise im Jemen - die Liste ist lang. Doch Gewalt und Krieg sind kein Dauerzustand, auch wenn es oft so scheint. Irgendwann müssen die Konfliktparteien ein Ende finden. Dennoch herrscht mit dem Ende eines Krieges noch lange kein Frieden. Dafür braucht es mehr als Waffenstillstand oder Friedensverträge. Wie lassen sich lange und tiefe Feindschaften beilegen? Ein Experiment in Kolumbien zeigt, wie sich Gräben trotz jahrzehntelanger Kämpfe überwinden lassen. Kriege vorhersagen, bevor sie entstehen, und so in der Lage sein, im Vorfeld deeskalierend einzugreifen. Keine Toten, keine Vertriebenen, keine zerstörten Gebiete - eine Welt ohne Krieg. Wenn man nur vorher wüsste, was passiert. Völlig utopisch? Vielleicht nicht. Mithilfe von künstlicher Intelligenz arbeiten Forschende an einem Tool, das Konflikte vorhersagen soll. Wladimir Putins Drohung, in der Ukraine Atomwaffen einzusetzen, rückt die Welt näher an einen Atomkrieg heran. In der Vergangenheit stand ein Nuklearkrieg bereits kurz bevor, in der Kuba-Krise. Einer der am besten untersuchten Konflikte überhaupt. Welche Erkenntnisse lassen sich daraus ziehen, und lassen sie sich auf die aktuelle nukleare Krise übertragen? Der Krieg in der Ukraine zeigt, welche wichtige Rolle Kampfdrohnen mittlerweile spielen. Seit Jahrzehnten geht der Trend bei Waffensystemen immer stärker Richtung Autonomie. Wie autonom sind die Waffen bereits? Und wird bald künstliche Intelligenz über Leben und Tod entscheiden? Expertinnen und Experten sehen in autonomen Waffensystemen eine ernste Gefahr für den Frieden. In "Leschs Kosmos" zeigt Harald Lesch, auf welchem Stand die Wissenschaft von Krieg und Frieden ist und wie sie helfen kann, Frieden zu schaffen und zu bewahren.

Streit ums Reich - Der Sattler gegen den Kaiser 13:30

Streit ums Reich - Der Sattler gegen den Kaiser

Geschichte

Zwei Männer, wie sie gegensätzlicher kaum sein konnten: Kaiser Wilhelm II. und der Sattler Friedrich Ebert. In ihren Biografien spiegeln sich die Konflikte des Kaiserreichs. Am Ende beerbte der eine den anderen: Als Kaiser regierte Wilhelm II. das Deutsche Reich 30 Jahre lang und führte es in den Ersten Weltkrieg. Nach seiner Abdankung übernahm Friedrich Ebert die Macht, wurde das erste demokratische Staatsoberhaupt der Deutschen. Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal von Versailles das deutsche Kaiserreich proklamiert. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte leben die Deutschen vereint in einem Nationalstaat. Der Hohenzoller Wilhelm II. war damals zwölf Jahre alt. Zwei Wochen nach dem Gründungstag wurde in Heidelberg der Schneidersohn Friedrich Ebert geboren. Beide Männer sollten das Kaiserreich auf sehr verschiedene Weise prägen, der eine als Monarch, der andere als ein Mann aus dem Volke und führender Kopf der Sozialdemokraten. Wilhelm II. wuchs im Selbstverständnis königlichen Gottesgnadentums auf, verstand so auch seine Rolle, als er 1888 deutscher Kaiser wurde. Er wollte möglichst uneingeschränkt über die Geschicke des Reiches bestimmen. Friedrich Ebert, hineingeboren ins Milieu der Handwerker, Arbeiter und Tagelöhner, absolvierte eine Sattlerlehre, schloss sich der Gewerkschaft an und baute die Sozialdemokratie mit auf. 1912 zog er als Abgeordneter in den Reichstag. Als die Revolution von 1918/19 im Angesicht der Kriegsniederlage den Untergang des kaiserlichen Obrigkeitsstaates besiegelte, entstand eine Konstellation, die zuvor kaum denkbar erschien. Der ehemalige Sattlergeselle Ebert übernahm als führender Sozialdemokrat die Regierungsgeschäfte und gestaltete den Übergang von der Revolution in die Republik. Als erstes demokratisches Staatsoberhaupt in Deutschland galt sein ganzer Einsatz dem Schutz des jungen Staates bis zu seinem frühen Tod 1925. Der letzte deutsche Kaiser betrat nach seiner Flucht in die Niederlande nie mehr deutschen Boden. Bis zum Lebensende 1941 überwand Wilhelm II. den Verlust der Krone nicht - wie auch die Tatsache, dass ausgerechnet ein Sattler ihn als Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches abgelöst hatte. Der Film zeigt anhand der Hauptakteure die grundlegenden Gegensätze, die das Kaiserreich ausmachten - zwischen Tradition und Aufbruch, Frieden und Krieg.

Panzer! 14:15

Panzer!: Der Erste Weltkrieg

Militär

Der Panzer ist eine Idee, so alt wie der Krieg. Welcher Soldat wünscht sich nicht, unverwundbar zu sein, beweglich - und trotzdem kämpfen zu können? Anlässlich des 100. Jahrestages der ersten großen Panzerschlacht am 20. November 1917 begibt "Panzer!" sich auf die Spur dieser Idee - von den Ursprüngen bis heute - und wagt einen Blick in die Zukunft. Die Serie taucht ein in die Geschichten derer, die Panzer erfanden, bauten und fuhren, die in ihnen kämpften, töteten oder durch sie starben. Die Zuschauer hören aus den Tagebüchern der frühen Panzerpioniere und erleben exklusive Interviews mit Panzer-Veteranen vom Zweiten Weltkrieg bis heute, mit renommierten Panzer-Generälen und Experten. In vier Folgen taucht die Serie in den Panzer ein - und nimmt ihn auseinander. Sie hinterfragt die Psychologie des Panzers ebenso wie die Funktionsweise seiner Ketten, seiner Kanonen und seiner Panzerung. Sie erklärt, wie und warum die Panzer entstanden, und begleitet Schritt für Schritt ihre Evolution. Und sie entdeckt die bedeutendsten Panzer aller Epochen. Die Filme zeigen die wichtigsten Panzer in teilweise erstmals zugänglichem und größtenteils neu abgetastetem und restauriertem Archivmaterial. Sie tauchen in erklärenden Animationen tief in ihr Inneres ein, um den Mythos Panzer ein für alle Mal zu verstehen. Doch das ist nicht alles. Die berühmtesten Panzer aller Zeiten gibt es bis heute - die Filme lassen sie wieder fahren und machen sie so hautnah erlebbar.

Deutschlands Soldaten - Vom Kaiserreich bis nach Afghanistan 15:00

Deutschlands Soldaten - Vom Kaiserreich bis nach Afghanistan

Militär

In der Kaiserzeit angehimmelt, heute kritisch hinterfragt. Die Deutschen hatten stets ein besonderes Verhältnis zu ihren Soldaten. Was hat sich verändert, was ist geblieben? Wegen der verlorenen Weltkriege und der Verbrechen der Wehrmacht herrscht in Deutschland oft Skepsis, wenn es um die Armee geht. Teile der Gesellschaft tun sich schwer mit Begriffen wie Pflicht, Gehorsam, Tradition. Doch diese Werte sind noch heute wichtig für die Armee. "ZDF-History: Deutschlands Soldaten - Vom Kaiserreich bis nach Afghanistan" erzählt anhand von drei Soldaten-Familien-Biografien, wie sich das Verhältnis zwischen Soldaten, Gesellschaft und Politik in den vergangenen 150 Jahren gewandelt hat. Auch wenn die Kaiserzeit heute als die Blütezeit des Militarismus anmutet, träumten damals nur wenige von einer Karriere als Berufssoldat. Der Erste Weltkrieg, das "Fronterlebnis", vor allem auch die Niederlage, verwandelten das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Armee - sie wurde in Teilen der Gesellschaft nostalgisch verklärt, der "Frontsoldat" idealisiert. Viele Offiziere setzten nach 1918 weiterhin auf ein Leben als Soldat - Karrierestreben, aber auch Pflicht und Liebe zum Vaterland waren häufige Motive. Nach Hitlers Machtergreifung erhielt die Armee Auftrieb - doch der Gedanke des Dienens pervertierte zur Idee der unbedingten Opferbereitschaft. Die Armee wurde zum Instrument der nationalsozialistischen Ideologie und des aggressiven Nationalismus. Nur wer in seiner moralischen Haltung gefestigt war, hatte den Mut, Befehle zu verweigern. Der Zweite Weltkrieg brachte eine Zäsur. Danach konnte es nur eine völlig andere deutsche Armee geben. Die Bundeswehr blieb trotz atomarer Bedrohung im Kalten Krieg eine Friedensarmee. 1990 verschmolzen die Armeen beider deutscher Staaten - allerdings komplett geprägt von den Werten und Traditionen der Bundeswehr. Mit dem Wegfall des Ost-West-Konfliktes schien eine Armee beinahe überflüssig. Doch genau in dieser Phase - geprägt durch ethnische Spannungen auf dem Balkan und die weltweite Terrorbedrohung - begann für die Bundeswehr das Zeitalter der militärischen Einsätze, die die Bürger zu Hause größtenteils mit "freundlichem Desinteresse" begleiten. Auch die deutsche Politik tut sich schwer mit kämpfenden Soldaten, wie der Einsatz in Afghanistan zeigte.

Der Preis des Krieges 15:45

Der Preis des Krieges: Erster Weltkrieg

Dokumentation

Mit dem Ersten Weltkrieg beginnt das Zeitalter der industriell geführten Massenkriege. Rund 20 Millionen Menschen sterben. Generationen verlieren Zukunft, Gesundheit und Wohlstand. Das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo mündet 1914 in den Ersten Weltkrieg. Bis 1918 tobt ein unvorstellbares Grauen auf den Schlachtfeldern. Menschen leiden noch Jahrzehnte später. Die sechsteilige Reihe "Der Preis des Krieges" hinterfragt die Kosten und Folgen des Krieges für Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt - und ungezählte Menschen. Anfangs gehen die Kriegsparteien von einem schnellen Ende des Krieges aus. Als diese Illusion platzt, rücken die Kosten des Krieges ins Blickfeld. Millionen Soldaten brauchen Ausrüstung fürs Schlachtfeld. Um Waffen und Kriegsgerät in großen Mengen herzustellen, wird die Industrieproduktion in ganz Europa umgestellt. Die Feuerkraft an den Fronten hängt jetzt von der Produktion in der Heimat ab. Ein Krieg, bei dem am Ende die Wirtschaftskraft ausschlaggebend sein wird.

Spuren des Krieges 16:30

Spuren des Krieges: Die Westfront 1914-1918

Geschichte

Noch immer bergen Archäologen Überreste aus dem Ersten Weltkrieg. Waffen, aber auch Champagnerflaschen, erzählen vom Alltag an der Front - manchmal im Widerspruch zu historischen Dokumenten. Die Dokumentation ist eine Entdeckungsreise, eine wissenschaftliche Untersuchung mit Laboranalysen, Experteninterviews und 3-D-Rekonstruktionen zu unerwarteten Schätzen, die immer noch unter der Erde liegen. Ein Jahrhundert lang erzählten die Überlebenden ihre Geschichten. Heute werfen nur noch wissenschaftliche Ausgrabungen an den Kriegsschauplätzen und Untersuchungen der ausgedehnten Tunnelsysteme ein neues Licht auf den bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte.

Sündenbabel Berlin 17:15

Sündenbabel Berlin: Depression und Demagogen

Recht und Kriminalität

Börsencrash 1929: Die Welt gerät ins Wanken. Ein Wendepunkt in Berlin, der das Ende der Weimarer Republik einleitet. Ein Strudel der Gewalt entsteht, und Nationalsozialisten erstarken. Die NSDAP macht sich die Verunsicherung des Volkes zunutze und jüdische Personen zum Sündenbock. Im Berliner Polizeipräsidium geht indes eine Anfrage ein: Die Mordkommission um den Kriminalisten Ernst Gennat soll sich um einen Doppelmörder aus New York kümmern. Der unbekannte Mann soll in der US-Metropole zwei Menschen auf brutale Weise getötet haben. Er habe Verbindungen nach Deutschland - mitten ins Berliner Regierungsviertel. Im Schreiben des Chief Inspector ist vom Mörder als ehemaligen kaiserlichen Soldaten und Spion namens "3 X" die Rede sowie von einer Geheimorganisation namens "Roter Diamant". Während Gennat den Verbrechen im Verborgenen auf die Spur geht, eskaliert die Gewalt auf den Straßen Berlins. SA-Schlägertruppen heizen die Stimmung auf, und Adolf Hitler greift nach der Macht. Die Wirtschaftskrise nutzt den Nationalsozialisten, die mit Flugblättern 1930 gegen das "internationale Finanzjudentum" hetzen. Die bürgerliche Mittelschicht ist mit einem Mal bettelarm - die finanzielle Not der Menschen schlägt in Antisemitismus um. Als nicht einmal der Reichspräsident Paul von Hindenburg die Ordnung wiederherstellen kann, bahnt sich Adolf Hitler seinen Weg an die Spitze - mit flammenden Reden und Versprechungen. Trotz der Weltwirtschaftskrise erlebt die Deutsche Reichsbahn zu Beginn der 1930er-Jahre eine Blütezeit. Mehr als 50.000 Schienenkilometer führen durch das Land - über zehntausend Dampfloks befördern Passagiere und Güter. Für viele Reisende ist die Bahn die erste Wahl. An einem warmen Sommertag 1931 verlässt der Schnellzug "Berlin - Basel" wie jeden Samstag den Hauptbahnhof. Doch an diesem 8. August wird ein Anschlag auf den Zug verübt - er entgleist bei voller Fahrt. Nicht der einzige mysteriöse Anschlag dieser Art, der das Land in Atem hält. Wer steckt dahinter? Und ist die Tat politisch motiviert? Berlin in der Zwischenkriegszeit: Das Leben wird gefeiert. Doch Mordfälle und schwere Verbrechen verdunkeln das Bild der "Goldenen Zwanziger", während die kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit erst noch in den Anfängen steckt.

Sündenbabel Berlin 18:00

Sündenbabel Berlin: Armut, Terror und politische Morde

Recht und Kriminalität

Umbruchstimmung in Berlin - die Goldenen Zwanziger sind vorbei. Blutige Straßenkämpfe erschüttern die Hauptstadt. Gleichzeitig sorgen Arbeitslosigkeit und Armut für mehr Verbrechen. Mit dem Kriminalisten Ernst Gennat an der Spitze gewinnt die Berliner Kripo Weltruhm: Revolutionierte Ermittlungsarbeit soll der Kriminalität ein Ende setzen. Als eine Frau in ihrer Wohnung in Berlin-Tempelhof tot aufgefunden wird, ist Gennats Scharfsinn gefragt. War es ein Unfall? Oder Mord? Die Verletzung am Kopf des Opfers deutet auf vorsätzlichen Totschlag hin. Dazu bemerken die Polizeibeamten, dass sich der Ehemann eigenartig verhält. Er sagt aus, es habe einen Einbruch gegeben. Doch die Mordkommission, die dank Gennats neuer Ermittlungstaktiken Tatortskizzen anfertigt, sieht keinerlei Spuren, die diese Aussage unterstützen. Was hat sich hier wirklich zugetragen? In dieser von politischen und kriminellen Machenschaften geprägten Zeit spielt die preußische Polizei eine immer wichtigere Rolle. Viele arbeitslose Berufssoldaten finden eine Anstellung bei der Polizei, die als sicherer Arbeitgeber gilt und sich als "Freund und Helfer" positioniert. Ein Organ, das den Staat repräsentiert - aber nicht mehr als Unterdrückungsmaschine. Die Realität sieht hingegen anders aus: In Berlin wird diese Idee von der aufgeheizten politischen Stimmung eingeholt. Es kommt immer öfter zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Kommunisten. Indes entwickelt sich eine weitere Kontrollinstanz: die Kampftruppe der NSDAP, die SA. Ihre Hauptaufgaben sind auf Geheiß von Joseph Goebbels Aufmärsche und gewalttätige Übergriffe auf politische Gegner. Ausschreitungen und Gewalt werden zum Normalzustand. Währenddessen ereignen sich auch immer mehr Kriminalfälle: Ein weiterer mysteriöser Mord beschäftigt die Polizei. Ohne heiße Spur, bis nach elf Jahren ein Verdächtiger auftaucht: Bruno Lüdke. Der junge, ehrgeizige Kommissar Heinrich Franz verhört ihn mit grausamen Methoden, bis er die Antwort hat, die er hören möchte. Aber kann Lüdke wirklich die mehr als 80 Morde begangen haben, die er im Verhör gesteht? Berlin in der Zwischenkriegszeit: Das Leben wird gefeiert. Doch Mordfälle und schwere Verbrechen verdunkeln das Bild der Goldenen Zwanziger, während die kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit erst noch in den Anfängen steckt.

Blutsbande - Clans in NRW 18:45

Blutsbande - Clans in NRW: Kampf ums Revier

Dokumentation

Arabische Clans in NRW fordern Polizei und Staat heraus. Ihre Verbrechen liefern Schlagzeilen. Ohne Respekt vor dem Gesetz bedrohen sie die Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Journalisten, Wissenschaftler, Polizisten, Politiker, Clanmitglieder und Ex-Häftlinge geben Einblicke in eine abgeschottete Parallelwelt. Machtkämpfe zwischen neu angekommenen syrischen und alteingesessenen libanesischen Familienclans verschärfen die Lage. Mehr als 5000 Straftaten jährlich werden mit kriminellen Clan-Strukturen in Verbindung gebracht. Wie ist es so weit gekommen, und was steckt wirklich hinter den alarmierenden Berichten? "Blutsbande - Clans in NRW" öffnet die Türen zu einer Welt, die oft unsichtbar bleibt: Von illegalen Geschäften in Shisha-Bars über Schutzgelderpressungen bis hin zu spektakulären Gewaltausbrüchen - die Dokumentation zeigt, wie diese Netzwerke operieren und welche Folgen ihr Handeln für die Gesellschaft hat. Die Serie beleuchtet sowohl die Strukturen innerhalb der Clans als auch die schwierige Position der Behörden, die zwischen rechtlichem Vorgehen und gesellschaftlichem Druck agieren müssen. NRW-Innenminister Reul will mit der "Politik der tausend Nadelstiche" gegen die Clans vorgehen. Ob die vielen Razzien wirksam sind oder nur an der Oberfläche kratzen, bleibt umstritten. Persönlichkeiten wie Influencer Ahmed Sharif und Clanrapper King Zaza, die den Ausstieg aus dem Leben als Kriminelle geschafft haben, geben Einblicke in die Mechanismen dieser Parallelwelt und sprechen über die gescheiterte Integrationspolitik, die viele junge Männer in diese Strukturen drängt. Der Konflikt zwischen syrischen und libanesischen Clans wurde für die Öffentlichkeit durch große Massenschlägereien sichtbar. Der libanesische Übersetzer Al Masri sieht die historischen Wurzeln des Konflikts im Nahen Osten, die bis heute nachwirken. In einer Welt, die von Respektlosigkeit und Einschüchterung dominiert wird, wagt die Dokumentation einen ungeschönten Blick auf eine Parallelgesellschaft, die uns näher ist, als wir denken.

Blutsbande - Clans in NRW 19:30

Blutsbande - Clans in NRW: Blut, Ehre, Macht

Dokumentation

Die Macht krimineller Clans wächst ungebremst. Besonders gefährlich ist die Allianz mit islamistischen Hasspredigern, die über Social Media Gewalt und Terror fördern - mit fatalen Folgen. Clans, islamistische Terroristen und die Mocro-Mafia verbreiten Angst und destabilisieren die Gesellschaft. Folge zwei zeigt Sprengstoffanschläge in Köln, die Allianz von Clan-Kriminellen mit Hasspredigern und den Weg eines Ex-Dealers zurück hinter Gitter. Kriminelle Clans und islamistische Netzwerke schließen gefährliche Allianzen, die Gewalt, Angst und Hass in deutsche Städte tragen. "Blutsbande - Clans in NRW: Blut, Ehre, Macht" zeigt, wie diese Gruppen agieren, welche Rolle Hassprediger in sozialen Medien spielen und warum junge Menschen immer wieder in kriminelle Strukturen abrutschen. Während Clans islamistische Prediger unterstützen, die zur Gewalt gegen "Ungläubige" aufrufen, legitimieren diese im Gegenzug den kriminellen Lebensstil der Clans. Der Influencer und Ex-Drogendealer Sharo hat eine halbe Tonne Cannabis über die deutsch-niederländische Grenze geschmuggelt. Einen Konkurrenten hat er kopfüber vom Balkon gehängt und ihm beinahe das Ohr abgeschnitten. Heute hat Sharo mit dem kriminellen Leben abgeschlossen, sich eine Existenz aufgebaut und eine Familie gegründet - doch seine Vergangenheit holt ihn ein. Das Filmteam begleitet ihn, als er erneut für zwei Jahre in Haft muss. Aus den Niederlanden schwappt eine neue Welle der Gewalt nach Deutschland. Die Mocro-Mafia kontrolliert zentrale Drogenrouten Europas, und ihre brutale Handschrift zeigt sich nun auch in NRW: Mehrere Sprengstoffanschläge und Entführungen markieren eine neue Eskalationsstufe. Wie kann der Staat auf diese Bedrohung reagieren? Was bedeuten diese Entwicklungen für die öffentliche Sicherheit in NRW - und darüber hinaus? Doch dann ergeben neue Ermittlungen eine Wende. "Blutsbande - Clans in NRW" bietet tiefe Einblicke in eine Schattenwelt, die zunehmend auch hierzulande für Chaos sorgt.

Escobar - Mein Vater, der Drogenbaron 20:15

Escobar - Mein Vater, der Drogenbaron: Verfolgung

Dokumentation

Pablo Escobar gilt als grausamster und reichster Drogenboss der Welt: Der Anführer des kolumbianischen Medellín-Kartells hinterlässt seinem Sohn Juan Pablo ein schwerwiegendes Vermächtnis. Als er am 2. Dezember 1993 stirbt, ist die Erleichterung in der Bevölkerung groß. Für seine Frau und Kinder endet eine lange und zermürbende Flucht. Doch sie verlieren auch den geliebten Ehemann und Vater. Nun ist der erst 16-jährige Sohn das Familienoberhaupt. Heute erinnert sich der als Juan Pablo Escobar geborene Sebastián Marroquín an seine Jugend und an seinen berüchtigten Vater. Er schildert dessen letzte Monate und den Tod aus der Sicht seiner Familie. Verfolgt von den Feinden seines Vaters, den "Los Pepes", müssen sie von Unterkunft zu Unterkunft fliehen und nicht nur um das Familienoberhaupt, sondern auch um sich selbst bangen. Als der Vater beschließt, sich zum Schutze seiner Familie von ihr zu trennen, ergreift der kolumbianische Journalist Óscar Ritoré seine Chance: Er begleitet Escobars Ehefrau Victoria, die neunjährige Tochter Manuela, Sohn Juan Pablo und dessen Freundin Ángeles Sarmiento auf ihrer Suche nach Asyl - und hilft ihnen dabei, mit dem untergetauchten Pablo zu kommunizieren. Sein Vater Pablo Escobar gehörte zu den gefährlichsten Männern der Welt. Heute schildert Sebastián Marroquín, der als Juan Pablo Escobar geboren wurde, die bewegte Geschichte seiner Familie. In vier Episoden wirft er ein neues Licht auf die traumatische und gewalttätige Vergangenheit der Escobars - auf die monatelange Flucht, auf den tragischen Tod des Vaters, auf die schwierige Zeit danach und auf das schwere Erbe, das ihm hinterlassen wurde. Als Pablo Escobar am 2. Dezember 1993 stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Seine Frau Victoria, Sohn Juan Pablo und Tochter Manuela müssen nicht nur den Tod des Familienoberhaupts verkraften, sondern sehen sich nun außerdem mit dessen größten und gefährlichsten Feinden konfrontiert. Diese fordern nicht nur das Vermögen von "El Patrón", dem einstigen Anführer des Kartells von Medellín, sondern auch den Kopf seines Sohnes Juan Pablo. Für die Familie beginnt ein langer Kampf ums Überleben. Mit nur 16 Jahren muss Juan Pablo Escobar für die Freiheit und Sicherheit seiner Mutter, seiner Freundin und seiner kleinen Schwester sorgen. Welches Leben führt der Sohn des größten Drogenhändlers der Geschichte heute? Bisher unveröffentlichte private Aufnahmen und Interviews mit Leibwächtern, Aussteigern und früheren Rivalen Pablo Escobars enthüllen dunkle Geheimnisse.

Escobar - Mein Vater, der Drogenbaron 21:00

Escobar - Mein Vater, der Drogenbaron: Kampf ums Überleben

Dokumentation

Am 2. Dezember 1993 stirbt der grausame Drogenboss Pablo Escobar. Die Bilder seiner Leiche gehen um die Welt. Für seine Frau und seine Kinder bricht an diesem Tag eine Welt zusammen. Für die Familie beginnt ein Kampf ums Überleben. Inmitten seiner Trauer sieht sich der 16-jährige Juan Pablo mit einem schweren Erbe konfrontiert: Als neues Oberhaupt der Familie muss er für ihre Sicherheit sorgen - und gleichzeitig um sein Leben fürchten. Der Sohn des einstigen Anführers des berüchtigten Medellín-Kartells erinnert sich an die komplizierte Beziehung zu seinem Vater. Seine Kindheit und Jugend waren nicht nur geprägt von Liebe und Fürsorge, sondern auch von wiederkehrenden Diskussionen mit dem Vater, dessen Entscheidungen für den jungen Juan Pablo nur selten nachvollziehbar waren. Als die größte Angst des Sohnes schließlich wahr wird, bleibt ihm keine Zeit, um den Vater zu trauern. Pablo Escobars Feinde wollen Geld von der Familie - mehr noch: Das Cali-Kartell verspricht den Escobars Frieden, fordert im Gegenzug jedoch nicht nur das Vermögen der Familie, sondern auch den Kopf des Stammhalters, Juan Pablo Escobar. Sein Vater Pablo Escobar gehörte zu den gefährlichsten Männern der Welt. Heute schildert Sebastián Marroquín, der als Juan Pablo Escobar geboren wurde, die bewegte Geschichte seiner Familie. In vier Episoden wirft er ein neues Licht auf die traumatische und gewalttätige Vergangenheit der Escobars - auf die monatelange Flucht, auf den tragischen Tod des Vaters, auf die schwierige Zeit danach und auf das schwere Erbe, das ihm hinterlassen wurde. Als Pablo Escobar am 2. Dezember 1993 stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Seine Frau Victoria, Sohn Juan Pablo und Tochter Manuela müssen nicht nur den Tod des Familienoberhaupts verkraften, sondern sehen sich nun außerdem mit dessen größten und gefährlichsten Feinden konfrontiert. Diese fordern nicht nur das Vermögen von "El Patrón", dem einstigen Anführer des Kartells von Medellín, sondern auch den Kopf seines Sohnes Juan Pablo. Für die Familie beginnt ein langer Kampf ums Überleben. Mit nur 16 Jahren muss Juan Pablo Escobar für die Freiheit und Sicherheit seiner Mutter, seiner Freundin und seiner kleinen Schwester sorgen. Welches Leben führt der Sohn des größten Drogenhändlers der Geschichte heute? Bisher unveröffentlichte private Aufnahmen und Interviews mit Leibwächtern, Aussteigern und früheren Rivalen Pablo Escobars enthüllen dunkle Geheimnisse.

Escobar - Mein Vater, der Drogenbaron 21:45

Escobar - Mein Vater, der Drogenbaron: Tiefer Fall

Dokumentation

Pablo Escobar, der gefährlichste Drogenboss der Welt, ist tot. Seine Familie zahlt einen hohen Preis. Sie muss nicht nur von ihm Abschied nehmen, sondern auch von ihrem früheren Leben. Mit dem, was von Escobars Vermögen übrig ist, müssen sie sich ihren Frieden und ihr Überleben erkaufen. Das ausschweifende Leben, das sie bislang geführt haben, gehört nun der Vergangenheit an. Dazu zählt auch ihr Zuhause: die berühmte Hacienda Nápoles. Auf dem etwa 20 Quadratkilometer großen Landsitz, der auch über einen Privatzoo verfügt, verbringt Sohn Juan Pablo einen großen Teil seiner Kindheit und Jugend. Schon früh ist er umgeben von Geld, Waffen, Drogen und Prostituierten. Innerhalb kürzester Zeit von reich zu arm - für die ganze Familie ist das eine schwierige Herausforderung. Nicht nur finanzielle Sorgen belasten Mutter Victoria und Juan Pablo. Bei Verhandlungen mit dem Cali-Kartell müssen sie feststellen, dass sich ein Teil ihrer eigenen Familie Pablo Escobars Feinden angeschlossen hat - den Menschen, die nun drohen, auch den Sohn von "El Patrón" zu töten. Sein Vater Pablo Escobar gehörte zu den gefährlichsten Männern der Welt. Heute schildert Sebastián Marroquín, der als Juan Pablo Escobar geboren wurde, die bewegte Geschichte seiner Familie. In vier Episoden wirft er ein neues Licht auf die traumatische und gewalttätige Vergangenheit der Escobars - auf die monatelange Flucht, auf den tragischen Tod des Vaters, auf die schwierige Zeit danach und auf das schwere Erbe, das ihm hinterlassen wurde. Als Pablo Escobar am 2. Dezember 1993 stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Seine Frau Victoria, Sohn Juan Pablo und Tochter Manuela müssen nicht nur den Tod des Familienoberhaupts verkraften, sondern sehen sich nun außerdem mit dessen größten und gefährlichsten Feinden konfrontiert. Diese fordern nicht nur das Vermögen von "El Patrón", dem einstigen Anführer des Kartells von Medellín, sondern auch den Kopf seines Sohnes Juan Pablo. Für die Familie beginnt ein langer Kampf ums Überleben. Mit nur 16 Jahren muss Juan Pablo Escobar für die Freiheit und Sicherheit seiner Mutter, seiner Freundin und seiner kleinen Schwester sorgen. Welches Leben führt der Sohn des größten Drogenhändlers der Geschichte heute? Bisher unveröffentlichte private Aufnahmen und Interviews mit Leibwächtern, Aussteigern und früheren Rivalen Pablo Escobars enthüllen dunkle Geheimnisse.

Escobar - Mein Vater, der Drogenbaron 22:30

Escobar - Mein Vater, der Drogenbaron: Fluch des Namens

Dokumentation

Er trägt den Namen des reichsten und grausamsten Drogenbosses der Welt: Sebastián Marroquín, geboren als Juan Pablo Escobar, tritt nach dem Tod seines Vaters ein schweres Erbe an. Pablo Escobars Verbrechen stürzen nicht nur seine Opfer und deren Angehörige ins Unglück, sondern auch seine eigene Familie. Nicht nur, dass sie sich gezwungen sehen, ihre Heimat zu verlassen: Seine Taten kosten seine Ehefrau und seinen Sohn sogar die Freiheit. In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires hoffen Mutter Victoria, Sohn Juan Pablo, Freundin Ángeles und Tochter Manuela, unter neuen Namen endlich ein normales Leben führen zu können. Sie versuchen, mit den traumatischen Erlebnissen der vergangenen Jahre abzuschließen. Als Juan Pablo und seine Mutter jedoch verhaftet werden, wird ihm klar: Er wird sich den Geistern der Vergangenheit stellen müssen, wenn er ein Leben in Freiheit und Frieden führen will - nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine zukünftige Familie. Sein Vater Pablo Escobar gehörte zu den gefährlichsten Männern der Welt. Heute schildert Sebastián Marroquín, der als Juan Pablo Escobar geboren wurde, die bewegte Geschichte seiner Familie. In vier Episoden wirft er ein neues Licht auf die traumatische und gewalttätige Vergangenheit der Escobars - auf die monatelange Flucht, auf den tragischen Tod des Vaters, auf die schwierige Zeit danach und auf das schwere Erbe, das ihm hinterlassen wurde. Als Pablo Escobar am 2. Dezember 1993 stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Seine Frau Victoria, Sohn Juan Pablo und Tochter Manuela müssen nicht nur den Tod des Familienoberhaupts verkraften, sondern sehen sich nun außerdem mit dessen größten und gefährlichsten Feinden konfrontiert. Diese fordern nicht nur das Vermögen von "El Patrón", dem einstigen Anführer des Kartells von Medellín, sondern auch den Kopf seines Sohnes Juan Pablo. Für die Familie beginnt ein langer Kampf ums Überleben. Mit nur 16 Jahren muss Juan Pablo Escobar für die Freiheit und Sicherheit seiner Mutter, seiner Freundin und seiner kleinen Schwester sorgen. Welches Leben führt der Sohn des größten Drogenhändlers der Geschichte heute? Bisher unveröffentlichte private Aufnahmen und Interviews mit Leibwächtern, Aussteigern und früheren Rivalen Pablo Escobars enthüllen dunkle Geheimnisse.

Hell's Border - Gangs und Gewalt der Karibik 23:15

Hell's Border - Gangs und Gewalt der Karibik

Auslandsreportage

Eine Insel, zwei Welten: Während Haiti von Gewalt und Armut geprägt ist, suchen viele Menschen Schutz in der Dominikanischen Republik. Doch dort droht ihnen jederzeit die Abschiebung. Viele Haitianer leben seit Jahren dort und arbeiten auf Baustellen, in Hotels oder Privathaushalten. Die meisten von ihnen haben keine Aufenthaltserlaubnis. Behörden greifen sie auf und schieben sie ab. Ein Großteil kehrt zurück, wovon auch Schleuser profitieren. Haiti und die Dominikanische Republik teilen sich eine Insel - und doch trennen sie Welten. Während die Dominikanische Republik Touristen mit Traumstränden empfängt, herrschen im Nachbarland Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit. Viele Haitianer suchen deshalb Arbeit und Schutz jenseits der Grenze. Dort sind sie in wichtigen Branchen unverzichtbar, bleiben aber zugleich rechtlos und bedroht. Die Dokumentation zeigt maskierte Einwanderungsbeamte bei Razzien, Menschen in überfüllten Gefängnis-Lkw und Familien, die ohne Vorwarnung auseinandergerissen werden. Im Mittelpunkt steht Pastor Rémy, der mit seiner Frau abgeschoben wird, während seine Kinder zurückbleiben. Ihre Geschichte führt an eine offiziell geschlossene Grenze, an der Schleuser, Bestechung und Angst zum Alltag gehören.