15:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
15:30
Tumore erkennen, Notaufnahmen organisieren, sogar gelähmte Menschen zum Gehen bringen? Die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) weckt auch in der Medizin große Hoffnungen. Doch was kann KI wirklich schon? Wo ist sie schon schneller und vielleicht sogar einfühlsamer als ein studierter Mediziner - und wo macht sie noch Fehler? Diesen Fragen geht der WDR in der zweiten Folge seiner Reihe "Unser Leben mit KI" nach. Am 13. März führt dann Catherine Vogel zusammen mit KI-Avatar Tony ab 22.15 Uhr durch die 30-minütige Sendung "Wie uns künstliche Intelligenz gesund macht". Wir prüfen, ob "Dr. KI" uns schon einfühlsamer beraten kann als der Hausarzt. Oder wo mit Hilfe von KI Patienten in der Notaufnahme schneller versorgt werden können. Eine Familie checkt, wie künstliche Intelligenz zu unserem persönlichen Fitnesstrainer werden kann, Ernährungsplan inklusive. Und im Studio zeigen wir, wie sogenannte "Exoskelette" uns rückenschonender durch den Alltag bringen. Dazu blicken wir auch auf ethische Fragen: Darf eine KI mit darüber entscheiden, wer in der Notaufnahme zuerst behandelt wird? Und: Sollten Patientinnen und Patienten sensible Daten wirklich mit einer Maschine teilen? Im Studio ordnet Katharina Zweig Chancen und Risiken der KI in der Medizin ein. Die 47-jährige Universitätsprofessorin im Fachbereich Informatik gehört zu Deutschlands führenden Experten für Künstliche Intelligenz und berät nicht nur die Bundesregierung. Zur Reihe: Mit dem Start von ChatGPT ist Künstliche Intelligenz (KI) schlagartig in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Das Potenzial der Technologie geht indes weit über Texterzeugung und Übersetzungen hinaus. KI ist im Alltag vieler Menschen angekommen, hilft bei Hausaufgaben oder der Bearbeitung von Urlaubsbildern, bei der Autokorrektur von Texten oder im smarten Kühlschrank. Mit fünf Thementagen in Radio, Fernsehen und auf WDR.de bringt der WDR in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Ansager und Schnipselmann das Thema KI einem breiten Publikum nahe - informativ, verständlich, unterhaltsam. Das Motto: "Unser Leben mit KI". Auch in den Radio-Wellen des WDR wird es am 13. März immer wieder um das Thema KI gehen. Die weiteren Thementage werden im Laufe des Jahres 2024 unter anderem von den Auswirkungen der KI auf Bildung, Kultur und Arbeitswelt handeln. "Die gesellschaftliche Bedeutung von KI wird gleichermaßen unter- wie überschätzt. Für viele Menschen ist sie ein Buch mit sieben Siegeln - wie künstliche Intelligenz unseren Alltag verändert, wird dann gar nicht wahrgenommen. Andere glauben, dass unser Leben bereits viel stärker von KI durchdrungen sei, als es tatsächlich der Fall ist. Mit unserem Programm-Schwerpunkt möchten wir hier Orientierung anbieten und Chancen wie Grenzen der KI aufzeigen", sagt Jörg Schönenborn, WDR Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung.
16:00
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16:30
Es ist Wahrzeichen der Stadt, berühmt wie der Eiffelturm: das Moulin Rouge. 1889 wurde es von zwei geschäftstüchtigen Unternehmern gegründet. Berühmt, berüchtigt und weltbekannt zieht die Mühle jährlich Tausende Touristen in die Pariser Metropole. Das Geschäft boomt: 600.000 Besucher im Jahr, 97 Prozent Auslastung. Gäste aus aller Welt wollen noch einmal das Paris der Belle Époque, der zügellosen Partys und frivolen Tänze erleben. Denn das Moulin Rouge ist auch Geburtsstätte des legendären Cancans. Einst getanzt von Wäscherinnen des Viertels, die sich nachts durch das Lüften der Röcke neue Freiheiten erkämpften. Zu den berühmtesten Cancan-Tänzerinnen gehört "La Goulue", die Gefräßige. Sie ist der Star des Moulin Rouge, verewigt in den Plakaten von Henri Toulouse-Lautrec. Den Ordnungshütern ist das wilde Treiben im Moulin Rouge ein Dorn im Auge. Mehrfach kommt es zum Skandal, immer wieder droht die Schließung. Doch immer geht es weiter. Seit 135 Jahren.
17:00
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17:30
1976 bauen Steve Jobs und Steve Wozniak den ersten Apple-Computer. Ihr Ziel: Technologie demokratisieren. Für den jungen Steve Jobs ist der Computer mehr als eine Maschine. Für ihn ist er ein Instrument der Befreiung, ein Alltagsgegenstand, vergleichbar mit einem Bleistift oder einer Gitarre. Er nennt ihn "ein Fahrrad für den Geist". In Deutschland reagieren die Menschen zu diesem Zeitpunkt noch skeptisch. Doch Apple versteht es, seine Vision in Bilder und Gefühle zu übersetzen. Im legendären Werbespot von 1984 positioniert sich Apple als Rebell gegen das "Big Brother"-Establishment von IBM. Die Dokuserie begleitet Apples Weg von der Gegenkultur zum Weltkonzern: den triumphalen Macintosh-Launch, Steve Jobs' dramatische Entlassung, seine Jahre bei NeXT und Pixar, seine spektakuläre Rückkehr zu Apple und schließlich die iPhone-Revolution, die "die Menschheit fundamental verändert" hat, wie Zukunftsforscher Tristan Horx beschreibt.
18:00
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18:30
19:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:30
Wir können saufen, rauchen und neuerdings auch kiffen - alles andere ist in Deutschland streng verboten. Partydrogen wie MDMA, Speed oder Kokain werden trotzdem immer beliebter. Für "exactly" stellt Reporter Daniel Tautz daher eine provokante Frage: Ist unsere Drogenpolitik nicht nur gescheitert, sondern sogar schädlich für unsere Gesellschaft? Und was könnte eine kontrollierte Legalisierung bewirken? Um das herauszufinden, ist er auf Festivals und in Clubs unterwegs und spricht mit Veranstaltern, Feiernden und der Polizei. "Ich glaube, dass es keinen Laden gibt, der ohne Drogen funktionieren würde", sagt Patrick Drebenstedt, Betreiber des Technoclubs MAW Magdeburg. Zwar kontrollieren sie am Einlass, aber der Konsum lasse sich natürlich nicht verhindern. "Und wir als Clubbetreiber müssen dafür sorgen, wenn die [Konsumenten, d. Red.] das schon machen, dass sie auch die Möglichkeit haben, sich zu informieren oder sich zurückzuziehen." Deswegen bietet er im MAW immer wieder Workshops an - zu Safer Use oder Erste Hilfe zum Beispiel. Was Patrick Drebenstedt sich für seinen Club vergeblich wünscht, ist in Thüringen möglich: Professionelles Drug Checking, direkt am Club, in zwei Wohnmobilen des Jenaer Start-Ups "miraculix" und der Suchthilfe in Thüringen. Partygäste bringen ihre Substanz dorthin und erfahren genau, wie hoch sie dosiert ist, ob womöglich gefährliche Streckstoffe enthalten sind. "Auf jeder Party sind MDMA-Pillen unterwegs und eigentlich weiß niemand, wie viel da drin ist", erklärt Felix Blei von "miraculix". Das Angebot wird vom Land Thüringen finanziert, im Ernstfall kann ihre Arbeit Leben retten. Reporter Daniel Tautz hat legales LSD aus dem Internet zum Testen mitgebracht. Portugal fährt dagegen eine ganz andere Strategie. 2001 hat das Land alle Drogen entkriminalisiert. Heißt konkret: Man kann sie zwar nicht legal kaufen und besitzen. Wird man aber mit Substanzen erwischt, folgt kein Strafprozess, sondern ein Reflektionsgespräch bei einer Kommission. "Wir setzen auf Hilfe statt Strafe", sagt Nuno Capaz von der Einrichtung in Lissabon. "Die Menschen haben nicht auf dem Schirm, dass ein Großteil der Konsumenten kein Problem mit der Nutzung illegaler Drogen haben." Und allen anderen werde Hilfe an die Hand gegeben. Ein mögliches Vorbild für eine andere Drogenpolitik in Deutschland? Wie es in Deutschland aktuell um den Konsum von Partydrogen steht und wie Staat, Clubbetreiber und Feiernde über eine liberalere Drogenpolitik denken, zeigt "exactly" am 24. Juni um 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Seit einem Jahr ist er wieder da - und die Welt hält den Atem an. Donald Trump ist zurück im Weißen Haus. Und was machen wir? Was machen die täglichen Schlagzeilen mit uns, dem 'alten' Europa, den westlichen Demokratien? 'Trump & us' analysiert das erste Jahr der zweiten Präsidentschaft - und erzählt von den Auswirkungen. Eine Doku über Macht und Ohnmacht, Erfolg und Ego, Werte und Wandel.
21:45
mit Wetter
22:05
Über ein Jahr lang war Grimme-Preisträger Matthias Schmidt unterwegs im Land, auf den Spuren der Wut. Er ist durch den Osten gefahren und hat Menschen gefragt, was sie wütend macht. Er hat mit ostdeutschem Blick den Westen besucht und dort die Fragen gestellt, die im Osten seit 35 Jahren gestellt werden. Dem Filmemacher ging es vor allem darum, zuzuhören und herauszufinden, was die Menschen umtreibt. Was trennt, was eint uns? Der 90-minütige Film 'Wut. Eine Deutschlandreise' ist ein Fazit dieser Reisen. Ein Abbild der Stimmung im Land. Am Ende der Reise kommen einige der Menschen, denen Schmidt in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen begegnete, in Dresden zusammen und ins Gespräch darüber, wie sie die jeweils anderen Geschichten wahrgenommen haben. Eine Begegnung von Ost und West, von jung und erfahren. Diese zwei Tage voller Gespräche und Erlebnisse in Dresden sind das Finale der großen Deutschland-Erkundung.
23:35
Sucht auf NRWs Straßen: Wie lebt es sich zwischen Spritzen, Gewalt und offenem Drogenkonsum? Und wie viel Drogenelend hält eine Stadt aus? "Die andere Frage" schaut hin. Das Format ist Teil von funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF, und wird vom WDR produziert. Köln und Düsseldorf haben die größten offenen Drogenszenen in NRW. Reporter Raphael Markert geht in beiden Städten der Frage nach, wie stark die Drogenszene den Alltag prägt - für Anwohner, Restaurantbesitzer, Pendler und Passanten. Gleichzeitig spricht er mit Menschen, die selbst Drogen konsumieren. Wie blicken sie auf die Debatte um Sicherheit und Verantwortung? Für 48 Stunden lebt Raphael direkt am Worringer Platz in Düsseldorf, einem der bekanntesten Drogen-Hotspots Deutschlands. Er erlebt hautnah, wie sich das Leben rund um offenen Konsum, Beschaffungskriminalität und ein Gefühl ständiger Unsicherheit anfühlt: Dealer verkaufen am helllichten Tag Drogen, es kommt zu Übergriffen mit Messern oder Pfefferspray. Er begleitet Polizeistreifen im Einsatz, ist mit Streetworkern und der Drogenhilfe unterwegs und spricht mit der Stadtreinigung, die täglich die Spuren der Szene beseitigt. Die Reportage zeigt die Perspektiven der Betroffenen und fragt: Wie lässt sich die Situation verbessern?