04:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
04:02
04:30
Die Nachrichtensendung berichtet umfassend über Neuigkeiten aus dem Saarland und der Saar-Lor-Lux-Westpfalz-Region. Neben Interviews, Informations- und Ratgeberbeiträgen werden auch regionale Sport- und Kulturereignisse thematisiert.
05:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
05:02
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
05:30
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
06:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
06:02
Am frühen Abend werden aktuelle Themen aus Schleswig-Holstein beleuchtet und kritisch hinterfragt. Außerdem gibt es Informationen zu den neuesten Trends und Ereignissen aus der Kunst- und Kulturszene.
06:17
06:30
Moderatorin Claudia Schick informiert die Zuschauer über aktuelle Verbraucherthemen. Ihr Team hat aus den kursierenden Brennpunkten die wichtigsten ausgewählt und präsentiert sie den Zuschauern.
07:15
Sie waren Berlins berüchtigtste Gang: die 36th Boys. Ihr Revier: Die Straßen von Kreuzberg. Ihre Waffen: Messer und Knüppel. Fast alle hatten einen Migrationshintergrund. Vor 36 Jahren taten sie sich zusammen, benannten sich nach dem ehemaligen Berliner Postbezirk SO 36. Kreuzberg. Sie waren füreinander da, vertrieben Neonazis und lieferten sich Revierkämpfe mit anderen Gangs. Jugendliche im härtesten Kiez West-Berlins der 80er Jahre. Was ist aus ihnen geworden? Beispielsweise ein Sterne-Koch: Auch Tim Raue gehörte zu den Kings von Kreuzberg. Fünf Geschwister, eine heruntergekommene Wohnung ohne Bad, dafür mit Außenklo und Ofenheizung. So ähnlich wie Senol Kayaci wuchsen die meisten Mitglieder der 36th Boys in Kreuzberg in den 1980ern auf. Viele hatten Gewalterfahrungen in der Kindheit, manche gerieten auf die schiefe Bahn. Senol Kayaci saß im Gefängnis wegen schwerer Körperverletzung und räuberischer Erpressung. Inzwischen besprüht er Wände nur noch, wenn er dafür einen Auftrag hat. Neco Celik ist einer der Gründer der Gang. Er holte die Schule nach und erzählt, wie er den von ihm gebauten Mist geradezubiegen versuchte. Er engagierte sich in der Arbeit mit Jugendlichen und reflektiert seine Erfahrungen heute in Theaterstücken und Filmen. Tim Raues Kindheit war durch Gewalt und Armut geprägt. Er wollte so schnell es ging auf eigenen Beinen stehen, machte mit 16 eine Kochlehre. Heute ist er Zwei-Sterne-Koch und Medienstar. Sein Berliner Lokal "Tim Raue" gehört zu den 50 weltbesten Restaurants. Muci Tosun war Anführer der 36th Boys. Respekt verschaffte er sich mit den Fäusten. Jenseits der Straße wurde er Deutscher Meister im Boxen und Weltmeister im Kick-Boxen. "Wir wären füreinander über Leichen gegangen", sagt er. Die Gruppe gab ihnen Selbstvertrauen. Aufrappeln und kämpfen - das haben die "Kings von Kreuzberg" gelernt und verinnerlicht. Der Film erzählt ein Stück Berliner Stadtgeschichte, das kaum bekannt ist und das Mut macht, auch mit schlechten Karten gut zu spielen - und manchmal sogar zu gewinnen.
07:45
Bereits seit 1991 sind die Korrespondenten im Ausland unterwegs und berichten vor Ort vom Geschehen. Die Reportagen informieren detailliert über Hintergründe und decken nicht selten Missstände auf.
08:15
Eine spannende Reportage über einen Unternehmer, der auf der ganzen Welt nach Arbeitskräften für seinen Ferien- und Freizeitpark sucht. Der Mangel an Arbeitskräften ist für den Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand an der Ostsee zur Existenzfrage geworden: Es gibt so gut wie keine Bewerberinnen und Bewerber auf die offenen Stellen. Geschäftsführer David Depenau geht deshalb einen ungewöhnlichen Weg: Mehrmals im Jahr fliegt er in Länder außerhalb der EU, um Arbeitskräfte anzuwerben. Doch obwohl die Politik weiß, dass es ohne ausländische Fachkräfte nicht geht, stoßen David Depenau und seine Kolleginnen aus der Personalabteilung auf hohe bürokratische Hürden. Die NDR Reporterinnen Laura Borchardt und Julia Saldenholz haben Depenau und sein Team über mehrere Monate bei der schwierigen Suche nach Arbeitskräften begleitet. 14 Stunden Flug liegen hinter ihm, als David Depenau im Juni 2023 in Antananarivo landet. In der Hauptstadt des afrikanischen Inselstaates Madagaskar will er Azubis für sein Unternehmen an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins anwerben. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt, es gibt dort viele junge Menschen und kaum Jobs. In Deutschland ist die Situation genau andersherum: Die Bundesagentur für Arbeit meldete Ende 2022 fast zwei Millionen offene Stellen, so viele wie noch nie. David Depenau kann selbst seine Ausbildungsstellen nicht mehr mit inländischen Bewerberinnen und Bewerbern besetzen. In Antananarivo trifft er auf junge Menschen, die viel investieren, um in Deutschland eine Ausbildung machen zu können. In der Sprachschule von Angelique Steffeck lernen sie Deutsch. Dafür zahlen sie monatlich etwa 50 Euro, das ist ein Monatslohn in Madagaskar. Die Hoffnung: eine Ausbildung in Deutschland. David Depenau wird sechs von ihnen einen Vertrag geben. Wer aus einem Nicht-EU-Land zum Arbeiten nach Deutschland kommen möchte, muss eine Vielzahl von Kriterien erfüllen und unterschiedliche Nachweise für ein Visum erbringen. Christine Hartmann, zuständig fürs Personal am Weissenhäuser Strand, ist täglich damit beschäftigt, einen Weg durch den Dschungel unterschiedlicher Verfahren und Regelwerke zu finden. Immer wieder trifft sie auf überlastete und überforderte Mitarbeitende in den Behörden. Die Konsequenz: Die Verfahren ziehen sich in die Länge, Bewerberinnen und Bewerber springen ab. Dabei braucht ihr Unternehmen wie so viele Betriebe in Deutschland dringend Arbeitskräfte aus dem Ausland. So würde das Hotel im Wellnessbereich gerne eine Thai-Massage anbieten. Und wer könnte das besser als thailändische Masseurinnen und Masseure, ausgebildet an einer anerkannten Universität in Bangkok? Christine Hartmann versucht seit einem Jahr zwei von ihnen nach Deutschland zu holen. Es ist ihr nicht gelungen, auch weil die Anerkennung des Universitätsabschlusses so kompliziert ist. Auch die Anwerbung eines indischen Kochs und einer Kenianerin, die das Unternehmen gerne einstellen würden, stockt. Die Politik nehme das Thema trotz gegenteiliger Beteuerungen nicht ernst genug, kritisiert David Depenau. Er fordert, dass die Politiker die Türen weiter aufmachen sollen. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das der Deutsche Bundestag im Sommer 2023 beschlossen hat, gehe nicht weit genug. Die sechs angehenden Azubis aus Madagaskar bekommen immerhin ein Visum für Deutschland und beginnen ihre Ausbildung im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand. Es ist der erste kalte Winter für sie, die erste lange Trennung von ihren Familien und der Start in ein neues Leben.
09:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
12:15
Der fünfte Teil der "Wut"-Serie, "Hüben wie drüben", ist ein gesamtdeutsches Road-Movie auf den Spuren der Wut im Land. Autor Matthias Schmidt fährt im Wahljahr 2026 nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt und fragt, ob die Wut vieler Menschen und die Gründe dafür in Ost und West ähnlicher sind, als man gemeinhin annimmt. Er besucht Winzer an Unstrut und Neckar, erlebt in der Dübener Heide eine Gemeinderatssitzung, bei der heftig über neue Windkraftanlagen gestritten wird und ist mit einem Fernfahrer auf Achse, der dafür plädiert, beim Thema Migration von Schweden zu lernen. Der aus dem Osten stammende Heilbronner Theaterintendant Axel Vornam beklagt, dass statt Reformen nur Reförmchen stattfinden, und eine Schornsteinfegerin in Leuna lädt den Kanzler nach Leuna ein, wo die Krise der Chemischen Industrie vielen große Sorgen macht. Christof Günther, der Chef der "Infra-Leuna", wirft die Frage auf, ob die Chemie ohne russisches Erdgas eine Zukunft hat. Der Verleger der "Ostdeutsche Allgemeine Zeitung", Holger Friedrich, plädiert für eine stärkere Einbeziehung der ostdeutschen Erfahrungen in die dem Land bevorstehenden Transformationen. Der Verleger der "Stimme" Heilbronn staunt über Dresden und wünscht sich, dass die Gräben im Land kleiner werden. "Hüben wie drüben".
13:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
13:15
Der Nürburgring ist ein Mythos - Spiegelbild von Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte, Politik und Sport der vergangenen 100 Jahre. Einst als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die strukturschwache Eifel entstanden, verhalf die Autoverrücktheit einer ganzen Nation dieser "Grünen Hölle" zu gefürchteter Beliebtheit. 2.500 Arbeiter schufteten von 1925 bis 1927 in einer kaum besiedelten Region. Das Ergebnis: eine für die damalige Zeit sensationelle Rennstrecke mit extremen Höhenunterschieden und gefährlichen Kurven, die nicht nur Rennbegeisterte, sondern auch die Autoindustrie in Fahrt bringen sollte. Der Film taucht tief in die Geschichte dieser Rennstrecke ein, erzählt pünktlich zum 100. Jahrestag des ersten Spatenstichs 1925 vom Auf und Ab des Nürburgrings, zeigt die großen Erfolge, Skandale und Unfälle, erzählt vom Anfang und Ende der Formel-1-Geschichte auf dem Ring. Es geht aber nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft: Wie könnte sie aussehen ohne Verbrennungsmotor?
14:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
14:15
Eine spannende Reportage über einen Unternehmer, der auf der ganzen Welt nach Arbeitskräften für seinen Ferien- und Freizeitpark sucht. Der Mangel an Arbeitskräften ist für den Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand an der Ostsee zur Existenzfrage geworden: Es gibt so gut wie keine Bewerberinnen und Bewerber auf die offenen Stellen. Geschäftsführer David Depenau geht deshalb einen ungewöhnlichen Weg: Mehrmals im Jahr fliegt er in Länder außerhalb der EU, um Arbeitskräfte anzuwerben. Doch obwohl die Politik weiß, dass es ohne ausländische Fachkräfte nicht geht, stoßen David Depenau und seine Kolleginnen aus der Personalabteilung auf hohe bürokratische Hürden. Die NDR Reporterinnen Laura Borchardt und Julia Saldenholz haben Depenau und sein Team über mehrere Monate bei der schwierigen Suche nach Arbeitskräften begleitet. 14 Stunden Flug liegen hinter ihm, als David Depenau im Juni 2023 in Antananarivo landet. In der Hauptstadt des afrikanischen Inselstaates Madagaskar will er Azubis für sein Unternehmen an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins anwerben. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt, es gibt dort viele junge Menschen und kaum Jobs. In Deutschland ist die Situation genau andersherum: Die Bundesagentur für Arbeit meldete Ende 2022 fast zwei Millionen offene Stellen, so viele wie noch nie. David Depenau kann selbst seine Ausbildungsstellen nicht mehr mit inländischen Bewerberinnen und Bewerbern besetzen. In Antananarivo trifft er auf junge Menschen, die viel investieren, um in Deutschland eine Ausbildung machen zu können. In der Sprachschule von Angelique Steffeck lernen sie Deutsch. Dafür zahlen sie monatlich etwa 50 Euro, das ist ein Monatslohn in Madagaskar. Die Hoffnung: eine Ausbildung in Deutschland. David Depenau wird sechs von ihnen einen Vertrag geben. Wer aus einem Nicht-EU-Land zum Arbeiten nach Deutschland kommen möchte, muss eine Vielzahl von Kriterien erfüllen und unterschiedliche Nachweise für ein Visum erbringen. Christine Hartmann, zuständig fürs Personal am Weissenhäuser Strand, ist täglich damit beschäftigt, einen Weg durch den Dschungel unterschiedlicher Verfahren und Regelwerke zu finden. Immer wieder trifft sie auf überlastete und überforderte Mitarbeitende in den Behörden. Die Konsequenz: Die Verfahren ziehen sich in die Länge, Bewerberinnen und Bewerber springen ab. Dabei braucht ihr Unternehmen wie so viele Betriebe in Deutschland dringend Arbeitskräfte aus dem Ausland. So würde das Hotel im Wellnessbereich gerne eine Thai-Massage anbieten. Und wer könnte das besser als thailändische Masseurinnen und Masseure, ausgebildet an einer anerkannten Universität in Bangkok? Christine Hartmann versucht seit einem Jahr zwei von ihnen nach Deutschland zu holen. Es ist ihr nicht gelungen, auch weil die Anerkennung des Universitätsabschlusses so kompliziert ist. Auch die Anwerbung eines indischen Kochs und einer Kenianerin, die das Unternehmen gerne einstellen würden, stockt. Die Politik nehme das Thema trotz gegenteiliger Beteuerungen nicht ernst genug, kritisiert David Depenau. Er fordert, dass die Politiker die Türen weiter aufmachen sollen. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das der Deutsche Bundestag im Sommer 2023 beschlossen hat, gehe nicht weit genug. Die sechs angehenden Azubis aus Madagaskar bekommen immerhin ein Visum für Deutschland und beginnen ihre Ausbildung im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand. Es ist der erste kalte Winter für sie, die erste lange Trennung von ihren Familien und der Start in ein neues Leben.
15:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
15:30
Das ARD-Wirtschaftsmagazin
16:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
16:30
Bereits seit 1991 sind die Korrespondenten im Ausland unterwegs und berichten vor Ort vom Geschehen. Die Reportagen informieren detailliert über Hintergründe und decken nicht selten Missstände auf.
17:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
17:30
Berichte zur Zeit
18:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
18:30
Adel gibt es in Deutschland seit über 100 Jahren nicht mehr - zumindest offiziell. Mit der Weimarer Verfassung von 1919 wurden Adelstitel abgeschafft und aus Grafen, Freiherren und Prinzessinnen schlicht Bürger mit ungewöhnlich langen Nachnamen. Und trotzdem ist der Adel nicht verschwunden. Bis heute leben Menschen in Schlössern, pflegen exklusive Netzwerke, Namen öffnen Türen und manche lassen sich sogar adoptieren, um einen Titel tragen zu können. Reporterin Carolin Gräfin von der Groeben trägt selbst einen solchen Namen. Was er heute noch bedeutet, hat sie sich nie gefragt. Für diese Y-History-Reportage begibt sie sich auf Spurensuche. Historische Filmaufnahmen werden mit aktuellen Begegnungen verwoben und spannen einen Bogen vom Kaiserreich bis heute. Sie besucht den 21-jährigen Caspar Freiherr von Gumppenberg, dessen Schlossalltag wenig mit Adelsklischees zu tun hat. Mit Historiker Leonhard Horowski ordnet sie ein, warum Macht und Einfluss des Adels nie auf Gesetzen, sondern auf Herkunft, Netzwerken und kulturellen Codes beruhten. Clemens Graf von Hoyos, Leiter der "Knigge-Akademie", zeigt, wie eng Stil und gesellschaftliche Zugehörigkeit bis heute mit adeligen Traditionen verbunden sind. Und Maximilian Michael Prinz von Anhalt, der sich als Erwachsener adoptieren ließ, erklärt, warum ein Titel im 21. Jahrhundert noch immer Aufmerksamkeit erzeugt. Die Reportage geht der Frage nach, was von einer einstigen Elite geblieben ist. Sie erzählt von Familiengeschichte und sozialem Status, von kulturellem Erbe und gesellschaftlichen Privilegien. und davon, warum uns der Adel bis heute fasziniert, obwohl es ihn offiziell gar nicht mehr gibt.
19:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:30
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Wir waren im Osten, wir waren im Westen. Wir haben entdeckt, dass die Wut vieler Menschen 'hüben wie drüben' ähnlicher ist, als man gemeinhin annimmt. Jetzt vereint Autor Matthias Schmidt beide Blickwinkel in einem Film und fährt im Wahljahr 2026 nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. In Ost und West fängt der fünfte Teil der 'Wut'-Reihe die Stimmung der Menschen im Land ein. Wir waren im Osten, wir waren im Westen. Wir haben entdeckt, dass die Wut vieler Menschen 'hüben wie drüben' ähnlicher ist, als man gemeinhin annimmt. Jetzt vereint Autor Matthias Schmidt beide Blickwinkel in einem Film und fährt im Wahljahr 2026 nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. In Ost und West fängt der fünfte Teil der 'Wut'-Reihe die Stimmung der Menschen im Land ein. Im Wahlkreis 070 Anhalt/Dessau/Wittenberg, wo die AfD 2025 mehr als 37,5% errang, ebenso wie in Heilbronn, wo es 'nur' 25,5% waren. Beide Städte liegen damit über dem Landesdurchschnitt, obwohl die Voraussetzungen unterschiedlicher nicht sein könnten. Was macht die Menschen in diesen Städten so wütend? Es kommen Menschen aus ähnlichen Lebenswelten zu Wort, sie sprechen über die Themen, die sie bewegen. Christof Günther zum Beispiel, der Chef des Chemie-Parks Leuna, erzählt darüber, dass die Energiepreise und der CO2-Zertifikatehandel die Industrie aus dem Lande treiben. Im Westen fragen wir: Wie geht es der Chemieindustrie am Rhein, wo mit BASF der weltgrößte Chemiekonzern gegen die schwierigen Zeiten kämpft? Der Konzern, der vor 110 Jahren in Leuna den Grundstein für das heutige 'ostdeutsche Chemiedreieck' legte. Als Expertin an Bord ist Sabine Rennefanz, die seit ihrem ersten Buch 'Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration' als Autorin den Prozess der Deutschen Einheit kritisch begleitet. Mit ihr sprechen wir über die politische Wut in Ost und West sowie über die, wie sie es nennt, 'gesellschaftliche Erschöpfung'. Und dann sind da zum Beispiel noch Klischees, die es in beiden Bundesländern gibt - beide sind idyllische Weingegenden. Also gehen wir in die Weinberge, bei Freyburg und am Neckar - im Frühsommer 2026. Gottfried Hage, der Inhaber des größten privaten Weinbetriebs des Landes, erzählt uns, was die Winzer der 'zweiten Generation' im Osten gerade umtreibt, und welche Stimmung sie bei ihren Gästen spüren. In einer traditionellen Besen-Wirtschaft in Neckarsulm, dem Familienbetrieb 'Zum Benz', wo seit mehreren Generationen Weinbau und -ausschank betrieben wird, stellen wir dieselben Fragen.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
21:30
21:45
mit Wetter
22:05
Mit Beginn der Pandemie 2020 startete der digitale Buchclub BookTok seine Erfolgsgeschichte. Ihn nutzen auch junge Frauen, die New-Adult-Bücher feiern. Der Stil ist leicht und unterhaltsam, die Geschichten romantisch und voller Erotik aus weiblicher Sicht. Aber nicht nur online kultivieren die Leserinnen den leidenschaftlichen Austausch über ihre Lieblingsbücher. Buchbloggerin Jess "miss.Nerdstagram" trifft ihre Follower auf Events wie dem Buchball auf Burg Namedy. Auch Autorin Kim Leopold aus Rheine ist oft unterwegs, um ihren Fans nahe zu sein. Sie ist "Own Voice" Autorin und bedient mit ihren Geschichten den Hunger nach authentischen Geschichten. Themen wie psychische Gesundheit, Body Positivity und ADHS liegen ihr am Herzen. Kim erwartet nervös den Launch ihres neuen Buches, das sie diesmal nicht selbst verlegt. Denn viele Verlage haben das Phänomen für sich entdeckt und eigene Unterverlage gegründet. Selbst in etablierten Häusern wie dem Aufbau Verlag in Berlin kümmert sich nun ein hochmotiviertes Lektorats-Team um dieses Genre. Rieke und Rieke leben in Jever ihren Traum: Mitten im Ort haben sie einen Laden rund um New Adult eröffnet. Auch dem umstrittenen Genre "Dark Romance" räumen die Buchhändlerinnen Platz ein. Doch beim Verkauf achten sie streng auf das Alter der Kundschaft. Für die beiden ist der Besuch der Frankfurter Buchmesse ein Höhepunkt im Jahr, genau wie für Jess und Kim. Hier allerdings spüren sie auch Gegenwind, denn die etablierten Kritiker fremdeln mit den bunten Büchern. Werden sie sich trotzdem behaupten?
22:50
23:35
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.