20:30
August 2025 - mit Blumen, die aus Helikoptern abgeworfen werden, feiern die Taliban den vierten Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan. Die Bilanz des Terrorregimes: Regimegegner werden gefoltert und ermordet, Frauen und Mädchen ihrer Rechte beraubt, Millionen Afghaninnen und Afghanen hungern. Legale Fluchtwege gibt es kaum. Die deutschen Aufnahmeprogramme für gefährdete Afghaninnen und Afghanen nutzten wegen ihrer langen Verfahrensdauern und kaum überwindbaren bürokratischen Hürden nur wenige. Nun sollen sie ganz abgeschafft werden. Während in Deutschland die politischen Töne schärfer werden, warten rund 2000 der akut bedrohten Menschen mit einer Aufnahmezusage in Pakistan auf ihr Visum. Frauenrechtlerinnen, Journalistinnen, Menschenrechtsaktivisten, ehemalige Helfer der Bundeswehr - ihnen droht unter den Taliban der Tod. Geht es nach der neuen Bundesregierung, sollen nicht mal sie noch einreisen - sogar eine Rücknahme bereits erteilter Aufnahmezusagen wird öffentlich diskutiert. Doch auch die pakistanischen Behörden wollen die Schutzsuchenden nicht länger im Land und schaffen seit August 2025 Tatsachen. Mit Durchsuchungen und Festnahmen gehen sie gegen die Geflüchteten vor. Auch die Gästehäuser, in denen Menschen auf ihr Visum für Deutschland warten, werden zum Ziel. Erstmals werden auch rund 200 Menschen mit deutscher Aufnahmezusage nach Afghanistan abgeschoben. Für die Verbliebenen läuft die Zeit ab. Der Film begleitet Geflüchtete, die ihr Leben für Freiheit und Demokratie in Afghanistan aufs Spiel gesetzt haben und denen Deutschland Schutz vor Folter und Mord versprochen hatte. Ihre Verfahren dauern zum Teil Jahre, in denen sie in Pakistan ausharren, immer in Angst vor der Abschiebung. Die aktuellen politischen Debatten in Berlin, sind für sie nicht weniger als eine Entscheidung zwischen Leben und Tod.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
Es war einer der prägendsten Momente der Olympischen Spiele in Paris: Breakdancerin Manizha Talash aus Afghanistan holt plötzlich einen Umhang hervor. Die Aufschrift: Free Afghan Women - Freiheit Frauen in Afghanistan. Das Land, in das sie nach der Machergreifung der Taliban und ihrer Flucht 2021 bis heute nicht zurückgekehrt ist. Unser Doku-Team war dort und ist der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Rückkehr des Taliban-Regimes auf den Sport hat? Insbesondere für Frauen, deren Rechte massiv eingeschränkt sind: keine Bewegungsfreiheit, restriktive Kleidervorschriften, kein Zugang zu Bildung und auch nicht zum Sport. Wie schaut Manizha Talash, die bei Olympia als Teil des Flüchtlingsteams teilnahm, ein Jahr später auf ihre Aktion und auf die Situation für Sportlerinnen im heutigen Afghanistan?
21:32
Dieser Film dokumentiert das Leben und Schicksal von unterschiedlichen Frauen und Mädchen in Afghanistan und zeigt in eindringlicher Weise, wie sehr sich ihre Situation seit der Rückkehr der Taliban an die Macht verändert hat, wie sehr ihre Freiheiten und Rechte eingeschränkt werden.
22:15
Das Politikmagazin wird aus dem Hauptstadtstudio gesendet und widmet sich den aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik. Mit dem Umzug der Regierung wurde die Sendung "Bericht aus Bonn" abgelöst.
22:45
Auslandskorrespondenten berichten
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