14:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
14:15
Die Moderatoren des Magazins informieren die Zuschauer über Themen aus Wirtschaft und Sozialpolitik. Die Beiträge sollen es den Konsumenten ermöglichen, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und selbst reflektieren zu können.
15:00
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15:30
Stell Dir vor, Du bist unter 25 und arbeitslos. Und plötzlich, wenn Du gerade zu Hause chillst, klingelt das Ordnungsamt und bringt Dich zur Schicht -Arbeitspflicht in der Kommune. Kohle vom Amt gibt's nur, wenn Du mitmachst. Das ist bereits Realität in Nordhausen, wo seit Herbst ein Pilotprojekt mit jungen Bürgergeldempfängern läuft. Das hatte für bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt und für eine starke Polarisierung. exactly fragt: Hat es funktioniert? Und was hat's insgesamt gebracht? Ist Nordhausen jetzt eine Blaupause für deutsche Kommunen, um Arbeitsverweigerer zu lokalisieren, stärker zu sanktionieren und auch, um am Ende Betrug aufzudecken und damit Steuergeld zu sparen?
16:00
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16:30
Bereits seit 1991 sind die Korrespondenten im Ausland unterwegs und berichten vor Ort vom Geschehen. Die Reportagen informieren detailliert über Hintergründe und decken nicht selten Missstände auf.
17:00
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17:30
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
18:00
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18:30
Philip Panek hat sich seinen Studienort bewusst ausgesucht: die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), an der deutsch-polnischen Grenze. Noch zu Beginn seines Studiums war für ihn klar: Er will in Deutschland bleiben, Karriere machen. Heute sieht er das anders. Er möchte sein Referendariat in Polen absolvieren. Denn dort, sagt er, wartet nicht nur seine Familie, dort wartet auch eine Wirtschaft im Aufbruch. Dass Deutschland für viele Polinnen und Polen keine Option mehr ist, merkt auch Michael Sünkler: Er kennt die Entwicklung aus einer anderen Perspektive. Der Geschäftsführer eines Transportunternehmens hat die Hälfte seiner Belegschaft aus Polen aufgebaut. Doch in den letzten Jahren hat er mehrere Mitarbeiter verloren. Für ihn ist die Abwanderung polnischer Arbeitskräfte kein abstraktes politisches Problem: Es ist ein konkretes wirtschaftliches Risiko. Einer seiner LKW-Fahrer, Tomasz, sitzt schon auf gepackten Koffern. Seit über 10 Jahren arbeitet der Pole in Berlin. Doch die Stadt und Deutschland haben sich verändert, sagt er. Vor allem teure Lebensmittel und gestiegene Miete machen ihm zu schaffen. Sparen ist für ihn längst nicht mehr in dem Maße möglich, wie früher einmal. Sobald seine Tochter die Schule abgeschlossen hat, will er mit seiner Familie zurückgehen. Kamila Gierko und ihr Mann Zbyszek Perzyna haben diesen Schritt bereits getan. Vor sechs Monaten haben sie ihr Leben in Berlin-Charlottenburg hinter sich gelassen und sind ins polnische Stettin gezogen. Berlin war für sie lange eine Möglichkeit, um ihren Traum der erfolgreichen Selbstständigkeit zu leben. Doch aus dem Traum wurde Erschöpfung. Bürokratie, fehlende Digitalisierung, hohe Steuern, aber auch ein Gefühl der Unsicherheit in der Hauptstadt, begleitete sie. In Stettin erleben sie das Gegenteil: moderne digitale Verwaltung, niedrigere Steuerlast und Sauberkeit. Deutschland, sagen sie, habe aufgehört, sich weiterzuentwickeln. Die rbb24-Reportage folgt Menschen, deren Entscheidungen mehr verraten als eine Statistik. Sie zeigt einen Jurastudenten, der Karriere und Familie jetzt in Polen vereinen will, einen Unternehmer, der um jeden polnischen Mitarbeiter kämpft, einen LKW-Fahrer, der die Kosten-Nutzen-Rechnung seines Lebens neu aufmacht und ein Paar, das den Schritt schon gewagt hat.
19:00
Die regelmäßige Berichterstattung über aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle sowie sportliche Ereignisse aus Deutschland und der Welt wird seriös aufbereitet und präsentiert.
19:30
Die Reporter konnten durch ihre intensive Recherchearbeit bereits einige Skandale enthüllen. Gezeigt werden Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Landes- und Bundespolitik.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Dokumentation aus dem Jahr 2020 schaut zurück auf die großen Pandemien des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Gesellschaften reagierten 1918/19 unterschiedlich auf die 'Spanische Grippe': In einigen Ländern gab es Schulschließungen, die U-Bahnen fuhren nicht mehr, Kirchen waren geschlossen - ein Shut-down, soweit dies damals möglich war. Welche Maßnahmen waren wirksam? Und was geschah in solchen Ländern, die weiter machten wie bisher? Was haben die Menschen aus den großen Pandemien der letzten hundert Jahre gelernt? Die Heidelberger Medizinhistorikerin Karen Nolte legt in der Dokumentation ihre neuesten Forschungsergebnisse dazu offen. Nach dem Zweiten Weltkrieg raffte eine Grippewelle tausende Menschen in Ost- und Westdeutschland dahin. Doch 1957 ist Wirtschaftswunderzeit und nach den Schrecken des Krieges zählten Grippetote nicht allzu viel. Das schien auch 1968 noch so zu sein, als fast 100.000 an der 'Hongkong-Grippe' starben. Zwar schlossen auch damals viele Schulen, aber nicht vorsorglich, sondern weil zu viele Lehrer erkrankt waren. Warum legte das Coronavirus die ganze Welt lahm? Was ist anders geworden? Und müssen wir uns darauf einstellen, dass rund alle zehn Jahre ein neues Virus um die Welt reisen wird? Im Jahr 2009 ging von Mexiko aus eine neue Grippewelle um die Welt. Man nannte sie 'Schweinegrippe' - denn der Erreger H1N1 wies Teile des Erbgutes von menschlichen Grippeviren, aber auch von Viren aus Schweinen und Vögeln auf. Johan Hultin wies die enge Verwandtschaft zur Spanischen Grippe nach. Auch damals gingen in Deutschland täglich die Fallzahlen hoch, zumeist verlief die Grippe mild, aber es gab auch hier weltweit Todesfälle. Relativ schnell stand ein Impfstoff zur Verfügung, der hierzulande Diskussionen auslöste wegen möglicher Nebenwirkungen der verwendeten Impfverstärker. Diese Debatten erscheinen aus heutiger Sicht eher wie ein Luxusproblem - die Schweinegrippe konnte eingedämmt werden, das Leben ging weiter wie gewohnt. Die Autorin Simone Jung sucht Wissenschaftler und Ärzte wieder auf, die damals Verantwortung trugen und fragt, ob unsere Gesellschaft genügend Lehren aus der Pandemie von 2009 gezogen hat.
21:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
21:02
Ebola im Kongo, Hantaviren auf einem Kreuzfahrtschiff - das waren die Schlagzeilen der letzten Wochen und Tage. Haben solche Infektionskrankheiten das Potenzial zu einer neuen Pandemie? Was ist an Vorsorge zu leisten? Darüber spricht Ulrich Timm mit Prof. Beate Kampmann, Direktorin des Instituts für Internationale Gesundheit der Charité in Berlin.
21:32
Ist die nächste Pandemie nur eine Frage der Zeit? Klimawandel, menschliches Handeln und der Ausbruch von Pandemien - wie hängt das zusammen? Dieser Frage geht 2025, fünf Jahre nach COVID-19, die Doku 'Spillover · Planet der Viren' nach. Ob Ebola, Marburg, Hanta, COVID-19 oder die Vogelgrippe - die Liste der tödlichen Viren, die bereits vom Tier auf den Menschen übergesprungen sind, ist lang. Dieser sogenannte Spillover, also der Prozess, bei dem ein Erreger von einer Tierart auf den Menschen übergeht und sich dort verbreitet, wird immer häufiger - und für uns zu einer immer akuteren Bedrohung. Doch warum kommt es trotz der langen Koexistenz von Erregern mit dem Menschen immer häufiger zu einem Übersprung? Welche Rolle spielt das menschliche Verhalten als Auslöser dieser Ausbrüche? Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Michael Wech begibt sich mit seinem Dokumentarfilm 'Spillover - Planet der Viren' auf eine globale Reise, um Antworten zu finden, und öffnet den Blick auf die Ursprünge einiger der tödlichsten Viren der Welt.
23:02
23:15
mit Wetter
23:35
"Illegale Bordelle in Ostdeutschland - Recherche im Rotlichtmilieu" ist ab dem 1. Juni 2026 auf YouTube und in der ARD Mediathek abrufbar und läuft am 10. Juni 2026 im MDR Fernsehen. Der Film stellt drängende Fragen zu Verantwortung, Kontrolle und Schutz der Frauen in der Prostitution.