04:30
Dokumentarfilme von «Play Suisse», die ein Fenster in die anderen Sprachregionen der Schweiz öffnen - in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Es sind Geschichten über das Leben und die Menschen im Tessin, in der Westschweiz und der rätoromanischen Schweiz: nah dran - und so vielfältig wie das Land.
05:25
«3 auf zwei» ist Radio zum Anschauen. SRF zwei schaltet live ins Radio SRF 3-Studio und bringt jeden Morgen zum Aufstehen gute Musik, News, Wetter, Spiele, Sport und Spass auf die Bildschirme - und dies bewährt seit 2010.
08:45
Die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens liefert seit 1953 allabendlich den Nachrichtenüberblick. Im Laufe der Jahre wurde die Sendung immer wieder angepasst - an die technologischen Entwicklungen, vor allem aber an die Bedürfnisse des Publikums. Gleich geblieben ist der Anspruch, jeden Abend die wichtigsten Themen im In- und Ausland kurz und verständlich aufzubereiten. Die «Tagesschau vor 20 Jahren» bietet einen Nachrichtenrückblick in die jüngere Geschichte: Welche Themen bewegten heute vor exakt 20 Jahren? Welche innenpolitischen Debatten und internationalen Konflikte prägten damals die Berichterstattung - und welche davon tun es bis heute? Der Blick ins Archiv bietet die Möglichkeit zum Anknüpfen, Einordnen und Erinnern.
09:10
Die letzte Gastgeberin der «SRF bi de Lüt - Landfrauenküche» ist Maja Schenkel aus Fehraltorf im Zürcher Oberland. Sie und ihr Mann Urs führen einen Dienstleistungsbetrieb mit rund 20 Pensionspferden. Schenkels bieten Stall, Weide und Infrastruktur an. Nebenbei betreibt die Familie noch biologisch zertifizierte Milchwirtschaft, versorgt ein Restaurant mit Eiern von den eigenen Hühnern und kümmert sich ausgiebig um die verschiedenen Kleintiere auf dem Hof: Schafe, Hunde, Katzen, Gänse, Esel - alle leben sie friedlich vereint in der beschaulichen Zürcher Agglomerationsgemeinde. Maja und Urs Schenkel haben vier Adoptivkinder aus Togo und Indien und nicht zuletzt dadurch auch eine bewegte Familiengeschichte. Unter der Woche begleitet «SRF bi de Lüt» Maja Schenkel bei ihren Vorbereitungen für den «Landfrauen-Znacht». Die Bäuerin ist eigentlich gelernte Zahnarzt-Gehilfin und hatte vor der Heirat nichts mit Landwirtschaft am Hut. In der Zwischenzeit hat sie die Bäuerinnenschule absolviert und betreibt den Bauernhof mit viel Herz und einer unerschöpflich scheinenden Energie. Maja kocht drei Mal täglich für ihre Familie und die Lehrlinge auf dem Hof - besonderen Wert legt sie auf frische Produkte und verwertet vor allem das, was ihr grosser Garten, je nach Saison, zu bieten hat. Wichtig ist ihr auch die Präsentation - nicht nur auf dem Teller. Für ihre herbstliche Kürbisdekoration lässt sie sich beim Spezialisten aus der Umgebung inspirieren. Kann Maja Schenkel ihre Konkurrentinnen mit ihrem niedergegarten Lammgigot und den selbstgemachten Nudeln überzeugen?
09:55
Auf dem Ballenberg bei Brienz BE treffen sich zum letzten Mal die sieben Bäuerinnen der «Landfrauenküche '08». Auf der Heubühne des Hauses Ostermundigen kochen sie noch ein Mal. Diesmal aber nicht mehr im Wettbewerb gegeneinander, sondern in einer fröhlichen Kochshow gemeinsam. Jede hat typische Produkte ihrer Region mitgebracht, und so entsteht in drei Gängen eine eigentliche Schweizer «Crossover-Küche» der Sonderklasse. Da finden die Saucisse d'Ajoie und der Fehraltorfer Fyrabigchäs auf einer Quiche aus Zopfteig zusammen, es treffen sich Mostbröckli, Gruyère und Bündnerfleisch auf zartem Kalbsplätzli zu Pizokels und Sauerkraut, und im Thurgovia-Dessert verbinden sich Thurgauer Äpfel und Aargauer Milch und Honig zum süssen Höhepunkt des Menüs. Durch die Sendung führt «SRF bi de Lüt»-Moderator Nik Hartmann. Er schaut den Frauen beim Kochen über die Schulter und ist für die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause gleichsam Nase und Gaumen vor Ort. Er schaut mit den Köchinnen zurück auf sieben bewegte und bewegende Wochen «Landfrauenküche» und zieht nach jedem Gang den Namen derjenigen Kandidatin aus dem Umschlag, die sich mit ihrem Wettbewerbsessen mehr Punkte erkocht hat. So sind es am Ende der Sendung noch drei Frauen, die auf den Hauptpreis hoffen dürfen. Und dann zieht Nik Hartmann dann ein allerletztes Mal einen Namen aus dem Couvert, jenen der Gesamtsiegerin. Die Finalsendung der «Landfrauenküche» steht ganz im Zeichen des Feierns und Geniessens. Aus allen beteiligten Kantonen (GR, FR, AI, JU, AG, TG, ZH) sind die Familien und Freunde der Landfrauen angereist, um «ihre» Landfrau mit Jubel und Applaus zu unterstützen - und natürlich, um einen Bissen vom Finalmenu zu ergattern. Filmeinspieler führen die eindrücklichsten Momente aus sieben Episoden «Landfrauenküche» noch einmal vor Augen und belegen mit den Worten der Testesserinnen die Urteile im Wettbewerb um die beste Regionalküche. Dass beim Drehen nicht immer alles rund lief, beweisen die «Hoppalas!», die für einige Heiterkeit im Publikum sorgen, und auch die schwungvoll-witzige Tafelmusik darf nicht fehlen: Es treten auf: das Quartett Claudia Muff («Passion de Cuisine») und das Engelchörli Appenzell («Sauerkraut macht sexy»). Es gibt viele gute Gründe, die Finalsendung der «Landfrauenküche» nicht zu verpassen: sei es um der schieren Unterhaltung willen, sei es mit einer Prise Wehmut, weil diese schönen Geschichten und Bilder rund um die regionaltypische Küche schon wieder vorbei sind, oder ganz praktisch, weil man sich in dieser Sendung noch einmal den einen oder anderen Tip für die bevorstehenden Schlemmertage holen kann. So gewinnt nicht nur die Siegerin der «Landfrauenküche», sondern auch alle Zuschauenden.
10:45
Seit 1995 bietet die «Kulturzeit» von Montag bis Freitag aktuelle, kritische und vertiefende Kulturberichterstattung. Das 3sat-Partnerformat von ZDF, ORF, SRF und ARD blickt über Sender- und Ländergrenzen. In Kunst und Kultur sucht das Magazin Antworten auf die Fragen von heute. Präsentiert von Moderatorinnen und Moderatoren aus drei Ländern und von vier Sendern.
11:25
Stand-up-Comedy, Klassiker, Talente und Unterhaltung mit Witz: «Comedy@SRF» zeigt das Beste aus der digitalen Comedy-Welt von SRF.
12:00
«3 auf zwei» gibt es jetzt auch in den Mittags- und Nachmittagsstunden: SRF zwei schaltet an den meisten Werktagen live ins Radio SRF 3-Studio und bringt das Radio zum Anschauen in die gute Stube.
15:50
Léa (36) entscheidet sich trotz Partner für diesen emotional und körperlich enorm belastenden Weg. «Ich habe mich lange dagegen gewehrt, dass ich mich als Frau allein mit dem Thema Kinderwunsch auseinandersetzen muss», sagt sie. «Wenn meine Beziehung hält, kaufe ich uns damit Zeit. Wenn nicht, kaufe ich mir Zeit.» Diese Zeit hat ihren Preis: Für einen Social-Freezing-Zyklus müssen Frauen in der Schweiz mit Kosten von 6000 bis 9000 Franken rechnen, hinzu kommt eine jährliche Lagerungsgebühr. Die Hormonstimulation mittels Spritzen dauert in der Regel zwei Wochen. Ziel ist es, möglichst viele Eizellen zur Reifung anzuregen, idealerweise rund 20. Viele Frauen benötigen dafür jedoch zwei oder sogar drei Behandlungszyklen. So auch Whitney Toyloy (35), die nach dem ersten Durchgang fast aufgegeben hätte: «Als man mir sagte, man könne nur drei Eizellen entnehmen, bin ich zusammengebrochen. Ich dachte, ich werde vielleicht nie Mutter.» Das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen ist in der Schweiz seit etwas mehr als zehn Jahren erlaubt. Die Verwendung der Eizellen bleibt jedoch Paaren vorbehalten. «Das ist ein Skandal», sagt Toyloy. «Der Staat bestimmt über meinen Körper als Frau - das stört mich.» Zudem habe sie den Eindruck gewonnen, dass hinter der Behandlung auch ein lukratives Geschäft stecke: «Man spielt hier auch mit der Dringlichkeit, die wir als Frauen verspüren.»
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Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
22:15
Vor 13 Jahren hat ein Mordfall die FBI-Ermittler um Ray Kasten (Chiwetel Ejiofor) aus besonderem Grund erschüttert, denn das Opfer war die Tochter der Kollegin Jessica Cobb (Julia Roberts). Der mutmassliche Täter mit psychopathischen Zügen ist freigekommen, weil er den Bundesagenten als Informant Zugang zu einer Terrorzelle verschaffen konnte. All die Jahre später kehrt der aus dem FBI ausgeschiedene Ray ins Büro der Staatsanwältin (Nicole Kidman) zurück und fordert, den Fall neu aufzurollen. Diese willigt ein. Selbst wenn die Mutter des Opfers die schlimmen Erinnerungen ruhen lassen möchte, ist für Ray die Jagd nach dem Täter längst zur Obsession geworden. Seine Beharrlichkeit führt Ray tatsächlich auf die Spur des Täters, doch öffnet er dabei die Büchse der Pandora. Der Fall nimmt eine dramatische Wendung weg von ignorantem Behördenversagen hin zu einer Rache so persönlich wie erbarmungslos. Bei der Oscar-Verleihung im Jahr 2010 hat der argentinische Thriller «El secreto de sus ojos» überraschend den Vorzug vor Filmen wie «Das weisse Band» und «Un prophète» erhalten. Sechs Jahre später adaptierte der Autorenfilmer Billy Ray die Geschichte für das amerikanische Kino, versetzte die Geschichte von der argentinischen Militärdiktatur in die Zeit kurz nach 9/11 in den USA und gewann Stars wie Nicole Kidman und Julia Roberts für die Besetzung. Gerade Letztere durfte mit der Rolle einer vom Leben gezeichneten Hinterbliebenen gegen ihr Image als Schätzchen der Nation anspielen. Weitere Auszeichnungen waren der US-Version nur einzelne beschieden, so die deutsche «Goldene Kamera» an Nicole Kidman.