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«SRF Selection» steht für hochkarätige Konzertmitschnitte direkt von der Bühne und für zeitgenössische Videoclips. Die Sendung zeigt das Beste des Musikschaffens aus der Schweiz - ein Muss für alle Fans der Schweizer Musik.
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Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
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Ein Filmteam ist in Indonesiens wildem Osten unterwegs. Nur mit einem leichten Helm auf dem Kopf und einer Peitsche in der Hand steigen die Kinderjockeys von Sumbawa auf die Pferde. Barfuß und ohne Sattel reiten sie um die Wette. Die Zwillinge Sharul und Sharil reisen seit dem vierten Lebensjahr mit ihrem Vater durch Indonesiens Inselwelten. Mit den Pferderennen bestreiten sie den Lebensunterhalt der Familie. Der Filmautor Philipp Abresch begleitet die beiden Jungen in ihrem Alltag als Pferdejockeys, aber auch nach Hause zu ihren besten Freunden und in die Schule. Dabei erlebt man, wie sich die Zwillinge auf ihr nächstes großes Rennen auf der Nachbarinsel Sumba vorbereiten. Ein Besuch im Komodo Nationalpark, ein UNESCO-Weltnaturerbe, ein kleiner Archipel vor der Küste der Insel Flores. Hier, entlang des Pazifischen Feuerrings, ragen vulkanische Felsen hunderte Meter steil in die Höhe. Nach einem magischen Sonnenaufgang auf Pulau Padar geht im ersten Morgenlicht die Suche nach den wohl eigentümlichsten Bewohnern der Inselgruppe los: dem legendären Komodo-Drachen. Inmitten der Inselwelten Indonesiens haben eigentümliche und faszinierende Traditionen überdauert. Auf Sumba preschen beim Pasola, dem jährlichen Erntefestival, festlich geschmückte Reiter auf ihren Pferden mit hölzernen Speeren aufeinander los. In Lamalera leben die letzten traditionellen Walfänger der Welt. Mit selbst gebauten Harpunen aus Bambus jagen die Männer Tiere von fast biblischer Größe: Pottwale. Seit mehr als 500 Jahren werden in Lamalera Wale gefangen. Nicht viel hat sich seitdem verändert. Auch das lange Warten bei Wind und Wetter gehörte immer schon dazu.
11:45
Politik kann man machen, indem man Menschen respektiert, sie ernst nimmt und sie in ihrem Leben unterstützen will. Ursprünge dieser Haltung liegen in Thomi Jourdans Pflegefamilie in Muttenz, in der er als etwa Vierjähriger ein festes Zuhause fand. «Meine Eltern haben null Unterschied gemacht zwischen ihren leiblichen Kindern und mir.» Diese bedingungslose Liebe erfahren zu haben, trägt und berührt den amtierenden Regierungspräsidenten des Kantons Basel-Landschaft bis heute. Aber: Liebe ist das eine, Leistung das andere, oder? Jourdans Lebenslauf zeigt, dass er einiges dafür getan hat, heute auf höchster kantonaler Ebene Politik machen zu dürfen. Er selbst sagt: «Ich glaube, wenn etwas mein Leben auszeichnet, dann eigentlich das, dass es nie einem langfristigen Plan gefolgt ist, sondern immer der Über-zeugung, dass das, was kommt, auch richtig ist.» Jourdan ist studierter Ökonom, arbeitete als Streetworker für das Jugendsozialwerk Blaues Kreuz, als Personalleiter im Gesundheitswesen, führte ein KMU im Immobiliensektor und war daneben während vieler Jahre Gemeinde- und Landrat. 2023 gelingt Thomi Jourdan sensationell die Wahl in den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft. Er ist damit schweizweit der bisher einzige EVP-Politiker auf Regierungsebene und steht der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion vor. Auf die harten Bandagen des öffentlichen Politbetriebs bereitet er sich auf seine Weise vor: mit dem morgendlichen Lesen der Bibel und einer ruhigen Vorbereitung auf den Tag. Und dann pflegt er noch ein ganz besonderes Hobby: die Kleintierweide der Familie Jourdan mit Hühnern, Enten, Schweinchen und Geissen. Auch sie sind für Thomi Jourdan ein Geschenk, mit dem er verantwortungsvoll umgehen will.
12:15
Es ist noch nicht so lange her, da erachtete Pat Burgener seine ADHS-Diagnose als Krankheit. Auch, weil man ihm das in seiner Jugend immer wieder eintrichterte. Dumm sei er. Nicht in der Lage, ruhig zu sitzen und zu lernen. Dieses Gefühl, nirgends reinzupassen, war «mega schwierig». Doch mittlerweile spricht er nicht mehr von einer Krankheit. Pat Burgener bezeichnet ADHS als «Superpower». Im neuen SRF-Format «Kehrseite - Abseits des Erfolgs» spricht Pat Burgener über sein bisheriges Leben, das wegen seiner ADHS-Diagnose von Höhen und Tiefen geprägt ist und erzählt, wie er einen Umgang mit dem ganzen Gefühlschaos gefunden hat. Das Gespräch mit Pat Burgener führt Calvin Stettler.
12:50
Der jährliche Gemüsewettbewerb steht an, und in den Vorgärten des Kleinstädtchens West Wallaby wird das Grünzeug mit viel Liebe gehegt und gepflegt. Doch weil gefrässige Kaninchen die zukünftigen Preisträger bedrohen, herrscht Panik unter den Hobbygärtnern. Wallace und sein cleverer Hund Gromit haben sich auf die Beseitigung der Plagegeister spezialisiert und rücken Nacht für Nacht aus zur Kaninchenjagd. Eines Tages ruft die elegante Lady Tottington die beiden zu Hilfe, weil ihr Park von einer Kaninchenepidemie bedroht ist. Hier bringen sie erfolgreich ihren Hasensauger zum Einsatz, mit dem die Tiere direkt aus der Wiese in einen Glasbehälter gesaugt werden. Lady Tottington ist von der humanen Beseitigungsmethode entzückt - und verliebt sich prompt in Wallace, den schüchternen Erfinder, sehr zum Ärger ihres raubeinigen Verehrers Viktor, der eher auf die altmodische Kaninchenbeseitigung mit dem Schiesseisen steht. Nach erfolgreichem Einsatz des Hasensaugers hat Wallace die Idee, mit einer Gedankenmaschine die Kaninchen zu Gemüsehassern umzupolen. Aber bereits der erste Einsatz der Wundermaschine endet im Desaster. In der darauffolgenden Nacht wartet eine böse Überraschung auf Wallace und Gromit: Ein monströses Riesenkaninchen macht die Gegend unsicher. Und bald schon muss Gromit nicht nur das Monster bekämpfen, sondern auch sein Herrchen vor Viktor, vor enttäuschten Gärtnern und vor allem vor sich selber retten. 1986 begann der Siegeszug des Knetfigurenduos «Wallace & Gromit». Kreiert wurden die Filme um den kleinbürgerlichen Käseliebhaber und Erfinder Wallace und seinen cleveren Hund Gromit von Regisseur Nick Park, produziert von den Aardman Studios in Bristol. Parks erster Streich «A Grand Day Out» erhielt eine Oscarnomination, im selben Jahr gewann er mit «Creature Comforts». Für die Kurzfilme «The Wrong Trousers» und «A Close Shave» gewann Park dann je einen Oscar. Danach spannten Parks und Aardman erstmals mit DreamWorks Animation zusammen und schufen im Jahr 2000 ihren ersten abendfüllenden Knetfigurenfilm «Chicken Run», der weltweit zum Grosserfolg wurde. «Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen» ist die zweite Zusammenarbeit der Engländer mit DreamWorks. Dabei bleibt der Charme des englischen Originals, die Exzentrik der Figuren und die bis ins Detail liebevolle Knetarbeit auch im Langfilm erhalten. Dazu kommen virtuose Referenzen ans «grosse» Kino: Filmplakate von «Spartichoke» (Stanley Kubricks «Spartacus») oder «Carrot on a Hot Tin Roof» («Cat on a Hot Tin Roof») sind ebenso zu entdecken wie eine Szene, die an «American Werewolf» erinnert.
14:10
Schroffe Vulkanfelsen, die steil in den tosenden Atlantik abfallen: Die Kanareninsel El Hierro war bis zur Entdeckung Amerikas das westliche Ende der bekannten Welt. Wie das Ende der Welt wirkt die Insel manchmal heute noch. Gerade einmal 11'000 Menschen leben auf El Hierro, nur wenige Touristen verirren sich hierher. Die Insel hat sich Ursprünglichkeit und vor allem ihre Seele bewahrt. Im Norden der Insel liegt das Dorf Pozo de las Calcosas. Ein Ort, der einst von Fischern erbaut wurde, mit kleinen Hütten aus Vulkangestein und Dächern aus Roggenstroh. Luis Barrera Casañas und seine Freunde haben sich zum Ziel gesetzt, diese uralte Dachdecktechnik am Leben zu erhalten. Früher lebten auf El Hierro Wesen, die den spanischen Eroberern vom Festland Angst machten: Rieseneidechsen. Bald nach der Landung der Spanier galt Lagarto gigante allerdings als ausgestorben. Bis 1972. Da entdeckte ein Ziegenhirte einige Exemplare in einer Steilwand der Insel. Die Leibspeise der Insulaner sind Quesadillas, Käsekuchen. Überall auf der Insel gibt es Bäckereien. In der von Adrian Gutierrez e Hijas wird der Backofen immer noch mit Holz befeuert. Erkaltete Lava formte die schroffe Küste der Vulkaninsel, spektakuläre Fundamente liegen unter Wasser. Ein begehrter Tauchspot für Unterwasser-Fans aus aller Welt.
15:00
Der zehnjährige Jason (Cecilio Andresen) ist hochintelligent. Als Autist eckt er aber in der Schule immer wieder an. Als der Bub deswegen in eine Förderschule wechseln soll, macht sein Vater Mirco (Florian David Fitz) mit ihm einen Deal: Jason reisst sich im Unterricht zusammen, dafür geht Papa mit ihm zum Fussball. Das mag nicht wie ein Zugeständnis klingen, aber Jason will sich einen Lieblingsverein aussuchen. Dazu ordnet er die 56 Clubs der ersten bis dritten Bundesliga nach seinen eigenen, strengen Kriterien und lässt den Zufall entscheiden, welches Spiel irgendwo in Deutschland er mit seinem Papa als nächstes besucht, um sich vor Ort im Stadion eine eigene Meinung zu bilden. Schon auf der Zugfahrt zum ersten Match zeigen sich die Tücken des Vorhabens: Jason verliert die Fassung, weil im Speisewagen auf dem Teller Pasta und Sauce nicht komplett getrennt sind, sondern sich berühren. Papa Mirco ahnt, dass mit dem Gedränge der Fankurve die eigentliche Herausforderung erst noch bevorsteht. «Wir Wochenendrebellen» hiess ein Erfahrungsbericht in Buchform von Mirco von Juterczenka, eines Vaters, der mit seinem autistischen Sohn Jason auf das Abenteuer Bundesliga einliess. Drehbuchautor Richard Kropf hat daraus fürs Kino eine anrührende Familiengeschichte geformt, die Verständnis für Personen auf dem Autismus-Spektrum weckt und gleichwohl mit den lustigen Momenten der Fussballreise amüsiert. Die undankbare Aufgabe, sich vom talentierten jugendlichen Darsteller Cecilio Andresen schauspielerisch den Ball abluchsen zu lassen, erledigt der sympathische Florian David Fitz, der in «Oskars Kleid» einen Polizisten gab, dessen Sohn nur Mädchenkleider anziehen will, und in «Vincent will Meer» schon das Tourette-Syndrom kinotauglich gemacht hat.
16:55
Radio SRF 3-Moderator Tom Gisler und «Zwölf»-Chefredaktor Mämä Sykora sprechen mit scharfer Zunge und viel Fussballherz über die schönste Nebensache der Welt. Von der Challenge bis zur Champions League, von der 1. bis zur 3. Halbzeit. Ein Promigast ergänzt das Duo - mit genauso viel Enthusiasmus.
18:00
Das Magazin zur nationalen und internationalen Sportaktualität des Wochenendes.
19:00
Las Vegas - die Glitzerstadt in der Wüste Nevadas ist Sinnbild für den amerikanischen Traum von Aufstieg und Erfolg. Ein staubiges Wüstennest wurde zur Welthauptstadt ikonischer Casinos und glanzvoller Shows. Dort, wo eine Oase mit natürlichen Quellen in der Wüste lag, entstand eine Eisenbahnstation. Der Ort entwickelte sich zum Gangster-Paradies, zur Atomic City und Hotelmetropole, wurde ein Magnet für Zocker und Glücksritter, Abenteurer und Romantiker. Wer die Stadt heute besucht, ist überwältigt von der schieren Größe, Masse und Opulenz. Doch wofür steht Las Vegas - für grenzenlose Freiheit und Aufstiegschancen oder für die Kehrseite des amerikanischen Traums? Selbst eingefleischte Fans können diese Frage nicht eindeutig beantworten. In Las Vegas zeigt sich der American Way of Life wie unter einem Brennglas mit all seinen Extremen und Widersprüchen. Der Dokumentarfilm betrachtet hinter dem Narrativ der glitzernden Zockermetropole die weniger bekannten Aspekte der Stadt. Zu Wort kommen Menschen, die sie zu ihrer Heimat gemacht haben: Historiker, Journalisten, Sozialarbeiter, Obdachlose, Croupiers, Glücksspieler, Immobilienprofis, Artisten und Extremsportler.
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Während der Pandemie arbeitet Angela Childs (Zoë Kravitz) in Seattle von zu Hause aus und überwacht Datenströme des Technologieunternehmens Amygdala Corporation, das das virtuelle Assistenzgerät «Kimi» herstellt. Angela arbeitet daran, Suchanfragen auf Kimi zu korrigieren. Die junge Frau leidet aufgrund eines vergangenen Traumas unter psychischen Problemen, die sich, während der Covid-19-Pandemie, noch verschlimmert haben. Während des Lockdowns entwickelte sie eine Agoraphobie und beschränkte sich auf ihr Reich aus Technik und Routine, ohne jemals ihre Wohnung zu verlassen. Während ihrer Arbeit hört sie bei einer der Aufnahmen seltsame Geräusche, was sie dazu veranlasst, die Datei zu isolieren. Als alle Nebengeräusche herausgefiltert sind, stellt sich heraus, dass hier eine Frau zu hören ist, der offensichtlich Gewalt angetan wird. Erschrocken macht sich Angela daran, die Herkunft der Aufnahme zu recherchieren, um mehr über die Person (Erika Christensen) zu erfahren, die in diese gefährliche Situation verwickelt ist. Als Angela feststellt, dass sie mit ihren Aktionen den oder die Gewalttäter auf sich selbst aufmerksam gemacht hat, benachrichtig sie ihre Vorgesetzten. Diese wiegeln ab und so muss Angela ihre Wohnung verlassen, um Beweise für ein Gewaltverbrechen den Verantwortlichen direkt vorlegen zu können. So wagt sie sich auf die Strassen von Seattle, wo sie bald merkt, dass sie von zwielichtigen Gestalten verfolgt wird, die das Verdachtsmaterial, das sie bei sich trägt, vernichten wollen.