04:05
Zu den großen Sinneskünstlern des Tierreichs gehören der Seehund, dessen Schnurrhaare Wasserturbulenzen über 30 Sekunden nach ihrer Entstehung wahrnehmen können, afrikanische Elefanten, die Geräusche aus einer Entfernung von über zwei Kilometern mit ihren Füßen spüren, und Fledermäuse, deren Fähigkeit zur Echoortung das Leben von blinden Menschen leichter machen kann.
04:55
Tiere müssen unter extremen Bedingungen überleben - in Eiswüsten, der Tiefsee oder auf den höchsten Gebirgen. Dazu brauchen sie die denkbar beste Ausrüstung. In der Vergangenheit musste die Evolution dafür immer gewieftere Baupläne und Rezepturen entwickeln. Wenn wir Menschen genau hinsehen, finden wir dort die Lösung für viele unserer eigenen kniffligsten technischen Probleme.
05:50
Die Evolution ist ein Wettlauf ums Überleben. Dabei hat die Natur verblüffende Lösungen hervorgebracht, die uns heute inspirieren: Exoskelette helfen, Menschen das Gehen zu erleichtern, die Tarnkunst des Tintenfischs fließt in Militärtechnik ein, und der lautlose Flug der Eule macht moderne Lüfter leiser. Antworten aus der Natur treiben unseren Fortschritt voran.
06:45
Neues Projekt, viel Arbeit. Werkstatt-Chef Thomas Lundt hat einen alten Porsche angeschleppt. Den Flying Classics aus Hamburg haben es Kultmopeds angetan. Besonders beliebt, die Ost-Marke Simson. In Tom's Roadhouse wird heute eine antike Vorkriegs-Limousine begutachtet: ein Steyr 220. Abschied bei den Minis Hamburg. Der TÜV-fertige Youngtimer wartet auf die stolze Besitzerin.
07:30
In Tom's Roadhouse soll ein achtzigjähriger Ford ein paar PS zulegen, während die Porsche-Experten von 9elf einen äußerst seltenen Carrera 3.0 auf dem Weg zur erfolgreichen Hauptuntersuchung betreuen. Bei Il Motore steht ein Kellerfund vor der Entkernung: neuer Motor für einen alten Fiat 500. Eine top erhaltene DDR-Simson S50 findet ihren Weg zu den Spezialisten der Flying Classics.
08:15
In der Pampa Patagoniens wird der Bahnverkehr häufiger durch umherziehende Schafe unterbrochen. Grund genug für die Wunderländer, ein witziges Gimmick für die größte Modelleisenbahnanlage der Welt zu bauen. Die Idee: ein Zug soll durch eine Schafherde fahren und diese scheinbar zur Seite schieben. Die technische Umsetzung: eine echte Herausforderung.
09:00
Der Bahnverkehr läuft alles andere als reibungslos. Die Bahnprofis des Wunderlandes arbeiten im Akkord, um die weltgrößte Modelleisenbahn auch im neuen Abschnitt zum Laufen zu bringen. Derweil setzen die Modellbauer die letzten Knopfdruckattraktionen in die Anlage ein. Vom rauchenden Gaucho-Grillfest bis zum beweglichen Wal - jetzt heißt es Endspurt für die Wunderland-Crew!
09:50
Im neuen Monaco-Abschnitt sollen sich fast zweihundert Yachten im Hafen tummeln. Für den Wassereffekt muss die Marina mit flüssigem Kunstharz befüllt werden, der die High-Tech-Platinen nicht beschädigen darf. Während Chef-Tüftler Stefan Dombrowski für die Atacama-Wüste einen unterirdischen Vulkan baut, machen sich die Bahnprofis auf die Suche nach verlorenen Waggons des längsten Wunderland-Zuges.
10:35
Das Miniatur Wunderland ist bekannt für spektakuläre Attraktionen und liebevolle Details. Ein filigraner Miniatur-Elfenbaum mit mehr als hundert LEDs soll die skandinavische Sagenwelt im neuen Licht erscheinen lassen. Das Team vom Leitstand hat es derweil mit einem heftigen Zugunfall zu tun. Dass dieser sich in einem Glastunnel im Boden der Anlage ereignete, macht die Rettungsaktion kompliziert.
11:20
Am Mount Washington in New Hampshire wurden mit 372 km/h die höchsten je an Land gemessenen Windgeschwindigkeiten registriert. Richard Hammond wagt sich trotz lebensgefährlicher Böen auf den Gipfel - mit begrenztem Erfolg. Zudem gelingt ihm mit Meteorologe Reed Timmer und dem Spezialfahrzeug "Dominator 3" ein einmaliges Experiment: Eine Messsonde dringt bis ins Herz eines Tornados vor.
12:10
Richard Hammond geht der zentralen Rolle des Wassers im Wettergeschehen auf den Grund. Er untersucht das Gewicht von Wolken, testet die zerstörerische Kraft von Regen und misst die Geschwindigkeit von Lawinen. Mit spektakulären Experimenten - von künstlichen Wolken über simulierte Wetterlagen bis hin zu Hageltests - zeigt er, wie Wasser extreme Phänomene antreibt.
13:05
In dieser Folge unternimmt Richard ein wahnwitziges Experiment, um Thermik zu simulieren, und entfesselt einen Sandsturm, um zu demonstrieren, wie Wüstensand über Tausende Kilometer verfrachtet werden kann und welche entscheidende Rolle er für unser Wetter spielt. Mit Hilfe eines Feuerwehrautos lässt Richard Eisregen vom Himmel fallen und zeigt, dass man Blitze hören und Donner sehen kann.
13:55
Zu den großen Sinneskünstlern des Tierreichs gehören der Seehund, dessen Schnurrhaare Wasserturbulenzen über 30 Sekunden nach ihrer Entstehung wahrnehmen können, afrikanische Elefanten, die Geräusche aus einer Entfernung von über zwei Kilometern mit ihren Füßen spüren, und Fledermäuse, deren Fähigkeit zur Echoortung das Leben von blinden Menschen leichter machen kann.
14:50
Tiere müssen unter extremen Bedingungen überleben - in Eiswüsten, der Tiefsee oder auf den höchsten Gebirgen. Dazu brauchen sie die denkbar beste Ausrüstung. In der Vergangenheit musste die Evolution dafür immer gewieftere Baupläne und Rezepturen entwickeln. Wenn wir Menschen genau hinsehen, finden wir dort die Lösung für viele unserer eigenen kniffligsten technischen Probleme.
15:45
Die Evolution ist ein Wettlauf ums Überleben. Dabei hat die Natur verblüffende Lösungen hervorgebracht, die uns heute inspirieren: Exoskelette helfen, Menschen das Gehen zu erleichtern, die Tarnkunst des Tintenfischs fließt in Militärtechnik ein, und der lautlose Flug der Eule macht moderne Lüfter leiser. Antworten aus der Natur treiben unseren Fortschritt voran.
16:40
Weltweit arbeiten Forschende daran, verschwundene Tierarten neu zu erschaffen, denn Mammut und Beutelwolf sollen zurückkehren, um bedrohte Lebensräume zu retten. Die Baupläne des verloren geglaubten Erbguts gewinnen sie mit Hilfe moderner Bio- und Gentechnik aus Museumsexemplaren. Ist das eine Hoffnung für eine intakte Natur oder spielt die Wissenschaft Gott - mit unabsehbaren Folgen?
17:30
Einst galt er als der letzte Iberische Luchs der Welt, doch er trägt die wilde Kraft seiner Vorfahren in sich. Adler, Flamingos, geheimnisvolle Meeresbewohner und unzählige andere Tiere teilen seinen Lebensraum. Als König des Waldes erzählt er eine faszinierende Geschichte vom Überleben und der Wildnis.
18:25
Der Berberaffe, der einst bis nach Deutschland weit verbreitet war, ist heute auf wenige tausend Tiere in Marokkos Wäldern geschrumpft. Seine verblüffend menschlichen Verhaltensweisen faszinieren. Ähnlich erging es dem Eremitenibis und der Korallenmöwe, die nun langsam in den Mittelmeerraum zurückkehren.
19:20
Trotz jahrhundertelanger Verfolgung streift der Wolf noch immer durch die Mittelmeerberge. Sein Leben ist hart, denn er jagt große Beutetiere wie Hirsche und Steinböcke. Der Gänsegeier teilt seine Nahrung - jedoch nur als Aasfresser. Doch heute siegt der Wolf: Dank Teamwork sichern sich die Jäger ihr Überleben.
20:15
Wir lieben sie - und wir essen sie. Seit jeher sind Mensch und Natur eng verbunden. Unsere Beziehung zu Tieren und Pflanzen ist einzigartig. Wir erzählen außergewöhnliche Geschichten dieser Verbindung: von Liebe, Respekt und verborgenen Begegnungen, die wir oft gar nicht wahrnehmen. Auch eine erstaunliche Frage steht im Raum: Wie kann eine Blume ein ganzes Land ruinieren?
21:05
Numbat, nördlicher Quoll und Dibbler: sie haben niedliche Gesichter, ihr weiches Fell trägt mal Punkte, mal Streifen. Doch sie alle haben etwas Entscheidendes gemeinsam: ihren Appetit auf Fleisch und Blut - und die Lust zu jagen! Über ganz Australien verteilt leben Dutzende kleiner weitgehend unbekannter Beutelräuber. Forscher setzen alles daran, ihr Überleben zu sichern.
21:55
Auf der Suche nach Beute machen sich die Meisterjäger der Tierwelt auf die Jagd. Grizzlybären nutzen die Laichzeit der Lachse und wählen mithilfe ihrer vergrößerten Nasenschleimhaut die besten Fische aus. Mit scharfsinnigem Blick, großer Flügelspannweite und scharfen Krallen macht der Weißkopfseeadler sich auf die Jagd. Grauwölfe nutzen auf Verfolgungsjagden Teamarbeit und festgelegte Rollen.
22:50
Die Kommunikationsgenies des Tierreichs finden unterschiedlichste Wege der Verständigung. Der Schwänzeltanz der Honigbiene zeigt Lage und Qualität von Nahrung an und Pheromone regulieren das Verhalten ihrer Kolonien. Delfine nutzen Sonar zur Orientierung und Kommunikation, Präriehunde haben hochentwickelte Stimmbänder, und die Blattschneiderarmeise erzeugt mit einem speziellen Organ Vibrationen.
23:40
Die Ausdauer-Helden überwinden lange Strecken ohne Wasser, Nahrung, Luft oder Rast. Kaiserpinguine senken ihre Herzfrequenz, um Sauerstoff zu sparen, der Monarchfalter nutzt Fettreserven für die lange Reise in Überwinterungsgebiete, Gabelböcke sind mit gepolsterten Hufen und leistungsstarkem Herz-Lungen System ausgestattet und der Albatros kann mithilfe spezieller Drüsen Meerwasser trinken.