04:10
"Hallo Nachbarn" ist eine Reportage-Reihe am rbb-Vorabend mit außergewöhnlichen Geschichten über Menschen und Orte. Die Filme tauchen in Lebenswelten aus Stadt und Land ein, lassen die Leute vor Ort berichten und erzählen vom Leben in der Region, zwischen Spree und Havel, Luxushotel und Heuherberge, Streetlife und Hofladen: Wir in Berlin und Brandenburg.
04:40
Warum Kaffeesatz, Bananen- und Eierschalen wegwerfen, wenn sich daraus doch perfekter Dünger machen lässt? Mit überschaubarem Aufwand und hier und da ein klein wenig Geduld gewinnt man beste, biologische Pflanzennahrung, die sowohl für alles Grüne in Garten und auf dem Balkon geeignet sind, die aber auch Zimmerpflanzen gut tut. Horst sein Schrebergarten liegt in Charlottenburg. Das ist im Westen Berlins und quasi nur einen kräftigen Steinwurf vom Schloss entfernt. Würde man aber gar nicht merken, wenn man inmitten der Obstbäume und Sträucher sitzt, mal abgesehen von dem ein oder anderen Flieger, der sich gerade im Anflug auf Tegel befindet. Immer mit dabei: Fritz, ein zwei Jahre alter Affenpinscher (übrigens eine der seltensten Hunderassen!). Wenn Fritz nicht gerade mit seinem Kuscheltier "Bär" beschäftigt ist, kümmert er sich auch schon mal um die Bewässerung im Garten - und nimmt seinen Job als Wachhund sehr ernst.
04:55
05:25
05:55
Das Magazin berichtet über Ereignisse und Menschen in Berlin und Brandenburg. Erzählt werden Geschichten über Land und Leute, aber auch die Einheimischen selbst kommen hier zu Wort.
06:20
Koraya, das asiatische Elefantenmädchen im Zoo, muss zum Wiegen. Bevor es auf die richtige Waage geht, üben die Pfleger erst mal mit einer Palette, viel gutem Zureden und Banane. Auch für die Ameisenbärin Benita gibt es ein erstes Mal. Sie macht Bekanntschaft mit Mehlwürmern und weiteren Leckereien. Von Null auf 80 Kilo in 15 Jahren. So sieht die Gewichtszunahme bei Spornschildkröten aus. Mit knapp 30 Gramm bei der Geburt kämpfen sich die Spornschildkrötenbabys durch die Eischale und sind vom ersten Moment an auf sich alleine gestellt. Bei weitem nicht so beschwerlich, das Leben von Dromedarkind Djamila. Mit ihren sechs Monaten hat sie sich zu einem Liebling ihrer Pfleger gemausert, kuschelt mit ihnen und es weiß die Pfleger für einen Extra-Snack um den Finger zu wickeln. Premiere bei den Jaguar-Drillingen: Sie dürfen zum ersten Mal auf die Außenanlage, wo sie viele Eindrücke, Geräusche, Gerüche erwarten. Wiedersehen mit einem anderen alten Liebling: dem Kakadu Krümel. Den plagt die Liebe. Inzwischen geschlechtsreif fehlt das richtige Objekt der Begierde. Die Kakadu-Dame von nebenan wird verschmäht, stattdessen macht Krümel anderen Avancen.
07:10
Spontan, lustig, und absolut einzigartig: Das ist "Kim & Klaus" mit TV-Moderatorin Kim Fisher und Berlins Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit. Wie läuft es wirklich hinter den Kulissen von Show-Business und Politik ab? Sie sprechen über Alltagsbeobachtungen, berichten uns von den neuesten Ereignissen aus ihrem turbulenten Leben und geben spannende Einblicke hinter die Kulissen der Show- und Politik-Welt! Und manchmal öffnen die beiden auch einfach ihre Telefonbücher und rufen spontan die berühmtesten Promis Deutschlands an.
07:55
08:25
08:55
Der Witwer Erwin Mai ist in seinem Betrieb ein angesehener Meister - tatkräftig, rührig und voller Ideen. Zu Hause jedoch lässt er gern Fünfe gerade sein. Seine Schwester Elsbeth, die ihm den Haushalt führt, hält ihn für einen ausgemachten Versager, vor allem in punkto Erziehung seiner beiden elfjährigen Sprösslinge. Und so beschließt sie, Erwin schnellstens wieder zu verheiraten. Auf das Ergebnis ihrer Bemühungen darf man gespannt sein, da sich nicht nur Vater Erwin, sondern auch seine beiden Zwillinge Kalle und Kulle tatkräftig zur Wehr setzen.
10:10
Nun hat Witwer Erwin Mai es also eingesehen: Er muss wieder heiraten! Die Kinder brauchen eine Mutter. Doch wenn er schon keine andere Wahl mehr hat, dann, so sagt sich der Zweiundvierzigjährige, soll es eine möglichst Junge und Hübsche sein, die ihm etwas von seiner eigenen Jugend zurückgibt. Die bildschöne blonde Sibylle Schultze scheint ihm haargenau die Richtige zu sein. Seine Söhne Kalle und Kulle haben sich jedoch längst für eine andere Frau entschieden. Für sie kommt nur Frau Büttner vom Rummelplatz als Mutter in Frage. Und so schmieden sie Pläne, wie sie das Fräulein Schultze am effektivsten vergraulen können.
11:30
Egon hat seinen alljährlichen Aufenthalt im Gefängnis wieder einmal zur Weiterbildung genutzt. Sein Zellengenosse verriet ihm geheime Details über die schmutzigen Geschäfte der renommierten Versicherungsgesellschaft "Hoher Norden". Ihr Direktor hat mit riskanten Anlagegeschäften einen Millionenverlust angehäuft. Um die Pleite zu verhindern, plant er ein brisantes Engagement in Sachen illegaler Rüstungsexport. Die Dokumente dafür und auch die Kasse mit dem Schwarzgeld befinden sich in einem alten Tresor, den Egon sowie seine Freunde Benny und Kjeld nur allzu gut kennen. Es scheint, als gehe diesmal wirklich alles nach Plan. Kjelds Frau Yvonne hat einen Teil der erwarteten Beute bereits für ihre Silberne Hochzeit verplant und reagiert daher recht ungehalten, als die ersten Probleme auftreten. Der Versicherungsdirektor erfährt rasch, wer mit seinem früheren Stellvertreter gemeinsam in der Zelle saß: Egon Olsen. Er lässt Egon kurzerhand von seinem bulligen Pförtner entführen, doch Benny und Kjeld können ihren Freund gerade noch rechtzeitig durch eine skurrile Aktion befreien, bei der ein Schimmelkäse die entscheidende Rolle spielt. Doch der Direktor gibt nicht auf. Er lässt Egon ein zweites Mal kidnappen und auf das Förderband eines Steinbruchs verfrachten. Benny und Kjeld gaukeln dem Pförtner Egons Tod vor, den sie gerade vor dem Tod in der Zerkleinerungsanlage retten konnten. Aber Egon erweist sich als undankbar. Als er sieht, dass er nach der ganzen Aufregung nur einen leeren Koffer bekommen hat, lässt er seinen Frust an Kjeld ab. Doch plötzlich findet er im doppelten Boden des Koffers die kompromittierenden Unterlagen über die krummen Geschäfte des "Hohen Nordens". Egon fühlt sich wieder stark und versucht, den Versicherungsdirektor damit zu erpressen - ein höchst riskantes Unternehmen.
13:00
Im Mai heißt es wieder "Staatsoper für Alle", die Staatsoper Unter den Linden lädt zum großen Open Air-Konzert. Die Staatskapelle Berlin unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christian Thielemann präsentiert zwei Werke von Ludwig van Beethoven: Die dramatische, bewegte Ouvertüre zum Goethe-Schauspiel "Egmont" und die 6. Sinfonie, die Pastorale. In diesem Werk zeigt sich der Komponist als passionierter Naturliebhaber: Den ersten Satz überschrieb er selbst mit "Angenehme, heitere Empfindungen, welche bei der Ankunft auf dem Lande im Menschen erwachen". Es folgen vier Sätze, in denen Bäche plätschern, Vögel singen, Gewitter auf- und abziehen und Hirten musizieren - bei Staatsoper für Alle mitten in Berlin, am Bebelplatz vor der Staatsoper.
14:15
Der Karneval der Kulturen findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt! Der rbb überträgt den bunten Umzug drei Stunden live von der Strecke im Friedrichshain. Auf 2,6 km wird die Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee am Pfingstsonntag wieder zur Paradestraße. Als das größte Fest der Vielfalt und des friedlichen Miteinander ist der Karneval der Kulturen aus Berlin nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr nehmen ca. 70 Gruppen an der Parade teil. Sie zeigen in Performances ihre Kultur bzw. machen künstlerisch auf gesellschaftliche und politische Probleme aufmerksam. Der Karneval der Kulturen ist politisch, bunt und stimmungsvoll in einem. Viele Gruppen sind über viele Jahre mit dabei, "Calaca e.V." sogar seit 30 Jahren. Der Verein lenkt den Blick aus lateinamerikanisch-berlinerischer Perspektive mit einer karnevalesken Ästhetik auf die Missstände dieser Welt. Daneben sorgen immer wieder neue Teilnehmende für frische Impulse. Wie z.B. in diesem Jahr ein traditionelles akrobatisches Masken- und Tanztheater, das einzigartig ist für das Esan-Volk in Nigeria. Die traditionelle Parade zieht in diesem Jahr zum zweiten Mal durch Friedrichshain. Dagegen findet das mehrtägige Straßenfest wie eh und je rund um den Blücherplatz in Kreuzberg statt. Der rbb überträgt den Karneval der Kulturen ab 14.15 Uhr drei Stunden lang live im rbb Fernsehen und unter youtube.com/rbb als "Social-Live". Hier können Userinnen und User mitdiskutieren und über #kdk2026 ihre persönlichen Karnevals-Erfahrungen, Fragen und Meinungen in die Livesendung einbringen.
17:15
Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten - Feste, die seit Jahrhunderten den Jahreslauf prägen. Für viele sind sie selbstverständlich im Jahreslauf. So auch für Moderator Guido Cantz: Pfingsten feiert er seit jeher in seiner katholischen Heimatgemeinde. Doch diesmal will er genauer wissen: Was wird da eigentlich gefeiert? Und wie begehen andere Menschen diesen Tag? Gemeinsam mit Feiertags-Experte Gabriel Engel begibt er sich auf einen Roadtrip durch Deutschland und die Zeit. Eine Reise zwischen gelebtem Brauchtum und biblischen Ursprün-gen. Sie begegnen ungewöhnlichen Figuren wie dem Pfälzer Pfingstquack und kuriosen Ge-genständen wie dem bayerischen Suppenbrunzer - und stoßen auf überraschende Traditio-nen rund um die Pfingstzeit. Die Spurensuche führt schließlich weit zurück ins biblische Jerusalem, zu den Wurzeln des Festes. Nicht jeder feiert dieses Fest bewusst. Doch die Geschichten und der Geist dahinter wirken bis heute nach. Ob Guido Cantz Pfingsten am Ende neu für sich entdeckt, bleibt offen.
17:45
Berlin-Neukölln ist der gegensätzlichste Stadtteil von Berlin: hip, trendy, kreativ und arm, verwahrlost und kriminell. Von der Sonnenallee - der "arabischen Straße Berlins" bis hin zum dörflich-grünen Böhmisch-Rixdorf. Seit Beginn seiner Geschichte ist Neukölln von Einwanderung geprägt. Heute leben hier Menschen aus über 160 Nationen.
17:53
Kallis Gute-Nacht-Geschichten: Kalli - Giraffe
18:00
mit Sport
18:05
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
18:10
Gartenfreunde aus Berlin und Brandenburg aufgepasst! Neben der Vorstellung gleichgesinnter Hobby-Gärtner erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
18:40
In dieser Folge von "So schmecken Berlin und Brandenburg" nehmen uns die rbb88.8 -Genussexpertin Jaele Vanuls und der Antenne Brandenburg-Moderator und Koch Olaf Kosert wieder mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise. Jaele Vanuls widmet sich der Vielfalt der Berliner Restaurantszene. In Wilmersdorf trifft sie den selbst ernannten Kulinarik-Gangster Asly Aguilar. Er bringt im Restaurant Mkhunaa die Küche seiner Heimat Peru an den Ludwigkirchplatz. Und in Mitte geht Jaele auf eine kulinarische Reise durch Südostasien. Parallel ist Topfgucker Olaf Kosert auf der Suche nach alten märkischen Rezepten und schaut dazu in Brandenburg in die Kochtöpfe. In Hohenseefeld im Landkreis Teltow-Fläming kocht er mit Dorfbewohnern unter Anleitung von Ortschronistin Bärbel Schilo Krautnudeln. Und in Bärenklau, einem Ortsteil von Oberkrämer im LK Oberhavel gibt es das Lieblingsessen der Bärenklauer: Apfelkartoffeln mit Blutwurst. Moderiert wird die Sendung vom Wochenmarkt auf dem Boxhagener Platz in Berlin-Friedrichshain.
19:27
Wie ist die Wetterlage in Berlin und Brandenburg in den nächsten Tagen? Das Magazin informiert mit professionell gestalteten Wetterkarten über alle Trends.
19:30
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Berlin und Brandenburg sind voller Seen, Flüsse und Kanäle. Und überall, wo es Wasser gibt, wollen Menschen sich auf dem Wasser entspannen. Wer kein eigenes Boot besitzt, muss nicht am Ufer sitzen bleiben. Schließlich gibt es in der Region etliche kleinere und größere Reedereien, die sich darum kümmern, Erholungsbedürftige auf dem Wasser für ein paar Stunden herumzuschippern. 30 solcher ganz unterschiedlichen Fahrgastschiffsrouten hat die Redaktion für diese 90-minütige Rundreise ausgewählt. Mit dabei sind kurze Fahrten, wie die mit der historischen Fähre in Caputh, die nur ein paar Minuten von einem Ufer zum anderen braucht, aber auch ganz lange, wie die Dampferfahrt rund um Berlin, die in Spandau startet und dann sieben Stunden auf den Gewässern der Hauptstadt unterwegs ist. Selbst im verschneiten Winter ist in manchen Orten immer noch Betrieb wie zum Beispiel in Burg im Spreewald, wo mit Kaminen ausgestattete Kähne die Fahrgäste warm durch die Kanäle bringen. Von entspannten Touren über den Teupitzer See oder der Fünf Seenrundfahrt in Templin bis hin zu den Citytouren im quirligen Zentrum von Berlin ist für viele Geschmäcker etwas dabei. Neben Fahrgästen kommen in der Sendung vor allem die Männer und Frauen zu Wort, die diese Schiffstouren ermöglichen und arbeiten, wo andere Urlaub machen.
21:45
mit Sport
22:00
Wenn jemand eine Reise tut, kann er was erzählen. Daher ist das Fernseharchiv voller Reiseerinnerungen. In den 1950er Jahren entdecken die Deutschen ihre Liebe fürs Camping. Egal, ob mit dem Autoanhänger in Bungalowformat oder im einfachen Zelt. Hauptsache irgendwo im Grünen übernachten. Bundeskanzler Konrad Adenauer verweilt derweil am liebsten am Comer See und halb Deutschland träumt vom Sehnsuchtsreiseland Italien. In West-Berlin können sich viele Menschen keinen Urlaub leisten. Die Kinderluftbrücke ermöglicht zumindest tausenden Jungen und Mädchen aus ärmeren Familien ein paar Wochen Urlaub. Im Osten der Stadt versprechen Pionierlager sozialistische Ferienfreuden. Bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR kümmert sich die Mitropa um die Verpflegung der Fahrgäste - mal mehr, mal weniger zufriedenstellend. In Ost wie West werden fleißig Souvenirs einkauft - als Erinnerung. Damit einem entspannten Urlaub nichts im Wege steht, eröffnen sogenannte Baby-Hotels, in denen Eltern ihren Nachwuchs für Wochen unterbringen können. In den 1960er Jahren wird das Fliegen immer selbstverständlicher. So gibt es in der DDR einen Linienflug von Berlin nach Usedom und von West-Berlin aus düst man nonstop nach Westerland. Stewardess wird zum neuen Traumberuf für junge, unverheiratete Frauen. Während DDR-Bürger Ende der 1960er Jahre von einer Reise an den ungarischen Balaton träumen, planen westliche Reiseunternehmen Trips zum Mond. Erst einmal machen sogenannte Halbschuhtouristen aus den Städten jeden Sommer die Alpen unsicher. Rentner fliegen nach Mallorca zum Überwintern oder nehmen an den sogenannten Kaffeefahrten teil, bei denen überteuerte Produkte verkauft werden. An Nord- und Ostsee entstehen in den 1970er Jahren große Betonbettenburgen, besonders berühmt: das Hotel "Neptun" in Warnemünde. In den All-Inclusive-Ferienanlagen rund ums Mittelmeer treiben Animateure die Touristen an. Wer diesen gut gelaunten Damen und Herren in die Hände fällt, ist unter Garantie schon bald wieder urlaubsreif. Der Film blickt zurück auf Urlaubstrends und Erlebnisse von den 1950ern bis in die 1990er Jahre. Dafür werden so manche vergessenen Aufnahmen aus den Archiven geholt: Gepäckträger, die von den stählernen Kofferkulis verdrängt werden, Menschen, die freiwillig einen Survival-Urlaub buchen und DDR-Bürger, die auf dem Kreuzfahrtschiff "Arkona" nach Kuba fahren. Es geht auch um die in der DDR lang ersehnte Reisefreiheit - 1989 das Wort des Jahres. Mitte der 1990er Jahren fliegen die Menschen aus Ost und West gemeinsam nach Mallorca und feiern am Ballermann ein ganz neues Urlaubsgefühl.
23:30
Die Sendung mit der Kunst und der Wissenschaft