04:25
Im Gasteinertal bereitet die Familie Rieser den jährlichen Almauftrieb zu ihrer auf 1.808m gelegenen Präau-Hochalm vor. Der Weg führt über Forst- und Almwege durch die einzigartige Natur des Pongaus. Es ist ein außergewöhnliches Leben, das die Riesers jedes Jahr von Ende Juni bis Mitte September führen, denn Strom gibt es auf ihrer Alm nicht. Während Josef und Monika am Berg ihre Kühe melken, geht Marianne Kreuzer unten im Tal einem ganz traditionellen Handwerk nach - sie stellt Strohpatschen her.
05:15
In kaum einer Gegend hat sich das Leben der Bergbauern so erhalten wie im Pongau. Seit den 1950er Jahren betreibt die Familie Gehwolf ihren Hof in der Wagrainer Hofmark. Josef Gehwolf hatte den Hof schon von seinem Vater übernommen und ist nun selbst schon über 40 Jahre lang der Hofbauer. Seit drei Jahren betreibt nun sein Sohn Josef Junior mit seiner jungen Familie den höfischen Betrieb zwischen Wagrain und Kleinarl auf 1010 Metern Seehöhe. Und seit über drei Jahrzehnten sind die Griesbauer-Gespanne aus der Gegend nicht mehr wegzudenken: Die Gehwolfs sind die einzigen in Wagrain, die vor Ort Pferdeschlittenfahrten anbieten. Hoch oben in den Bergen thront der Mönchsberghof der Familie Schaidreiter und gibt den Blick frei bis in den Kilometer weit entfernten Talschluss mit seinem malerischen Jägersee. Christine Schaidreiter ist vor allem für die Hausgäste verantwortlich, die dem Trend Zurück-In-Die-Natur folgen und freie Tage und Urlaube am Bauernhof verbringen, während Hans Schaidreiter, der den Hof von seinen Eltern übernahm, sich um den Hof kümmert. Unterstützung erfährt er durch seine Mutter Trude Schaidreiter, die sich freut, dass sie trotz ihres Alters noch mitarbeiten darf. Ein besonders starkes Miteinander der Generationen lebt auch die Familie Viehhauser am Kleinarler Schwabhof, der schon seit über 100 Jahren in Familienbesitz ist. Rupert Viehhauser ist Milchbauer und Viehzüchter. Weit über 100.000 Kilo Milch werden pro Jahr auf dem riesigen Gelände, das an die 70 Fußballfelder fassen könnte, produziert. R: Christian Papke
06:05
Vor genau 50 Jahren flimmerte der "Club 2" erstmals über die Bildschirme - und schrieb damit Fernsehgeschichte. Kaum eine andere Sendung prägte die österreichische Diskussionskultur so nachhaltig wie das legendäre Gesprächsformat, das mit kontroversen Debatten, prominenten Gästen und ungewöhnlicher Offenheit Maßstäbe setzte. Aus Anlass dieses Jubiläums lädt Lou Lorenz-Dittlbacher zu einer besonderen Zeitreise ein. Gemeinsam mit illustren Gästen, die den "Club 2" geprägt haben, blickt sie zurück auf fünf Jahrzehnte Fernsehgeschichte. Erinnerungen an legendäre Gesprächsrunden, außergewöhnliche Persönlichkeiten und hitzige Debatten werden ebenso lebendig wie die gesellschaftlichen Umbrüche, die sich auf der berühmten Couch widerspiegelten. Die Jubiläumssendung zeigt, warum der "Club 2" weit mehr war als ein Fernsehformat: Er war ein Spiegel seiner Zeit und ein Ort, an dem gesellschaftliche Entwicklungen verhandelt wurden - oft kontrovers, immer authentisch und bis heute unvergessen.
07:00
07:35
Mit einer Spezialausgabe feiert Kultur Heute die 3500. Sendung. Seit 15 Jahren begleitet das werktägliche ORF-Kulturmagazin die wichtigsten Ereignisse, Persönlichkeiten und Debatten der Kulturwelt. Zum Jubiläum gibt es ein Best of mit den prägendsten Momenten aus 15 Jahren, einen Rückblick auf herausragende Kulturereignisse und auf jene Persönlichkeiten, die Kultur Heute besonders häufig zu Gast hatte. Auch die großen Verluste der Kulturwelt werden noch einmal in Erinnerung gerufen. Und das Team nimmt sich selbst aufs Korn: Angelehnt an die Serie Modern Family erzählen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer augenzwinkernden Therapiesitzung von den Eigenheiten ihrer Kolleginnen und Kollegen. Wer ist immer zu spät, wer perfektionistisch und wer sorgt auch kurz vor Sendungsbeginn noch für Überraschungen? 3500 Sendungen sind damit vor allem eines: 15 Jahre Kulturgeschichte und 15 Jahre Teamgeschichte.
08:05
Text folgt
08:35
Der Himmel schleiert zu, die Abende werden kühler und kürzer - Zeit für die Bewohner der Mürztaler Almen, die Saison zu beenden und die Tiere wieder ins Tal zu treiben. Gestalter Michael Weinmann ist mit der Kamera durch das herbstliche Mürzer Oberland gezogen und zeigt, wie die ansässigen Menschen hier mit dem Saisonwechsel umgehen: die Halterin Melanie Lasselsberger, der Musikant Gerhard Gruber, der gerne einmal auf der Hütte aufspielt und den Leuten die letzten sonnigen Tage heroben versüßt, der ehemalige Holzknecht Johann Brandl, der erzählt, dass das frühere Leben der Holzknechte weit von jeder Hüttenromantik entfernt gewesen ist. Außerdem stellt der Film die beiden jungen Pferdeliebhaberinnen Angelika Sparer und Veronika Lercher vor, die ihre Pferde in der warmen Jahreszeit auf der Alm grasen lassen, sowie Martin Veitschegger vom Arbeitersängerbund Maienzeit, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen das überlieferte Liedgut lebendig erhält.
09:20
Der Dachstein. Der Höhenbergsteiger und international beachtete Bergfilmer Markus Raich hat in dieser ORF III-Produktion das Dachsteinmassiv mit seinem Gletscher an schwindelerregenden Routen sommers wie winters begangen und mit aufwändiger Kameratechnik gefilmt. Mit prominenter Kletterbesetzung und auf knapp 3000 Metern. Atemberaubende Bilder aus unglaublichen Perspektiven wechseln sich ab mit historischen Rückblicken und aktuellen Geschichten rund um den "doppelten Berg." Auch die Tierwelt ist in dieser Region faszinierend: Zu sehen sind junge Steinböcke beim Revierkampf, die sich von den Dreharbeiten in der senkrechten Wand nicht stören ließen. Ein weiteres österreichisches "Wahrzeichen", der Musiker und Schriftsteller Hubert von Goisern, wird von seiner Beziehung zum Dachstein erzählen und die Musik für diese außergewöhnliche Dokumentation gestalten. Ein Hochkaräter der österreichischen Schauspielriege ist der Erzähler des Films: Cornelius Obonya. In Spielfilmlänge, 4 Jahreszeiten und 8 K. Ganz großes Kino!
10:10
4. November 1988. Es ist ein ungewöhnlich kalter Tag. Ganz Österreich schnippt zum Dauerbrenner "Don´t worry be Happy". Am Abend steht die Premiere von Thomas Bernhards "Heldenplatz" am Programm des Burgtheaters. Das Stück ist eine Abrechnung mit der Nachkriegsgeschichte, die seit Wochen die Gemüter erregt. Dazu kommt ein Bundespräsident, der sich - wie eine Bernhard-Figur - wehrhaft gegen die Erinnerung stemmt. Kurt Mayer dokumentiert die Geschehnisse um die heiß umkämpfte Theater-Aufführung als Denkstück verweigerter historischer Wahrheit.
11:00
In dieser Folge der ORF-III-Dokumentationsreihe "Schicksalstage Österreichs" geht es zurück ins Jahr 1985, in dem österreichischer Wein als "Frostschutzperle" international für Aufsehen sorgte. Durch die Beimengung des Frostschutzmittels Diäthylenglykol und die Fälschung von Zertifikaten hatten Erzeuger und Händler ein Millionengeschäft gemacht. Die Folge: unzählige Verhaftungen, ein veritabler Politskandal und durch ein rasch durchgeboxtes neues Weingesetz der Beginn einer Erfolgsgeschichte des österreichischen Weins, die bis heute anhält.
11:45
Die Folge der ORFIII-Dokumentationsreihe "Schicksalstage Österreichs" beleuchtet die Ereignisse vom 6. bis 14. August 2002. Durch heftige Regenfälle steigen die Pegelstände in vielen Regionen so schnell, dass die meisten Betroffenen kaum Zeit haben ihre Habseligkeiten zu retten. Landesweit sind Hilfskräfte im Dauereinsatz, doch die Naturgewalten geben den Takt vor. Nach dem 8. August hört der Regen auf, doch die Aufräumarbeiten werden durch ein weiteres Tief, das verheerende Ausmaße hat, am 11. August unterbrochen. Experten sprechen von einem Ereignis, das statistisch nur alle 500 bis 2.000 Jahre vorkommt. Für viele Menschen sind einst sichere Orte unwiederbringlich verloren gegangen. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Schriftsteller Peter Turrini und der damalige Landeshauptmann Erwin Pröll erinnern sich an die dramatischen Tage. Um die Gemeinden wiederaufzubauen und besseren Hochwasserschutz zu etablieren, benötigt es Geld vom Bund. Geld, das ursprünglich für eine Steuerreform und den Kauf von Abfangjägern vorgesehen war. Die Bundesregierung reduziert die Anzahl der Abfangjäger und verschiebt die Reform. Dies ruft das einfache FPÖ-Parteimitglied Jörg Haider auf den Plan. Die Steuerreform war ein zentrales Element der Regierungsbildung 2000. Spannungen zwischen Haider und der Regierung führen schließlich zum Sonderparteitag der FPÖ in Knittelfeld und letztlich zu vorgezogenen Neuwahlen. Das Jahrhunderthochwasser hatte nicht nur Auswirkungen auf die Politik-, sondern auch auf die Naturlandschaft Österreichs. Die Dokumentation wirft einen Blick zurück und fragt nach den Veränderungen in Bezug auf einen modernen Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels.
12:35
Die ORF-III-Produktion porträtiert eine der größten, aber auch umstrittensten Bergsteigerlegenden Österreichs - Heinrich Harrer. Er war nicht nur einer der vier Eiger-Nordwand-Bezwinger, Bestsellerautor und legendärer Lehrer des Dalai-Lama, er hat auch eine nationalsozialistische Vergangenheit. Der Österreicher war als Lehrer bei der NSDAP, als Berg- und Skiführer bei der SS und der SA. Bis heute ranken sich Gerüchte darum, dass er bei seiner Bezwingung der Eiger Nordwand Durchsteigung 1938 einen Hakenkreuz-Wimpel im Rucksack bei sich getragen hat um ihn auf dem Schweizer Berg zu hissen. Er selbst bestritt dies bis zu seinem Lebensende. Seine Leidenschaft gehört den Bergen und dem Skisport. Im Frühjahr bricht er mit einer deutschen Expedition zum Nanga Parbat auf. Bei Kriegsausbruch im September 1939 werden die Bergsteiger von britischen Truppen in Indien aufgegriffen und in ein Internierungslager gesperrt. Ein Ereignis das sein Leben verändern wird. Harrer versucht einige Male auszubrechen, mit dem Tiroler Bergführer und Expeditionsleiter Peter Aufschnaiter gelingt ihm schließlich die Flucht nach Tibet, wo er sich zum Berater und Freund des Dalai Lama hinaufarbeitet. 1952 kehrt er nach Europa zurück, veröffentlicht "Sieben Jahre in Tibet" und wird damit zum Weltstar. Er wird zu einem der berühmtesten Östereicher seiner Zeit, zum Vorbild ganzer Generationen und zu einer Legende unter den Bergsteigern.
13:25
Die ORFIII-Neuproduktion beleuchtet drei außergewöhnliche und prägende Ereignisse im Dachsteinmassiv. Der Dachstein ist ein Berg voller Geschichte und Geschichten: Hier entstand der erste Klettersteig der Welt, das Gebiet ist ein beliebtes Touristenziel und dennoch zeigt sich die Region immer wieder von ihrer unberechenbaren Seite. Die Dokumentation rekonstruiert das Heilbronner Unglück von 1954, bei dem eine Schülergruppe in einen plötzlichen Schneesturm geriet und von der vorgesehenen Route Richtung Krippenstein abkam. Die dramatischen Stunden und die anschließende über einen Monat dauernde Suchaktion bewegten damals das ganze Land. Rund 30 Jahre später machte sich ein amerikanischer Armeeangestellter allein auf den Weg über den Hallstätter Gletscher. Ein Fehltritt ließ ihn meterweit in die Tiefe schlittern. Was folgte war ein wochenlanges Martyrium, das er selbst schriftlich auf Postkarten, die er mitgebracht hatte festhielt. 2017 verschwand ein deutscher Wanderer in einer Doline - einem unscheinbaren Loch im Boden, das sich als mehrere Meter tiefe Falle entpuppte. Aus eigener Kraft konnte er sich nicht befreien, abgeschnitten von der Außenwelt und ohne Mobilfunkempfang. Die Doku zeigt, wie nah Faszination und Gefahr am Dachstein beieinanderliegen. Drei Geschichten, drei Schicksale, drei Begegnungen mit der Macht der Natur - und jedes Mal bleibt bis zuletzt ungewiss, wie der Kampf gegen die Elemente ausgeht.
14:15
Sie war die "erfolgreichste österreichische Skirennläuferin aller Zeiten" und Österreichs "Sportlerin des Jahrhunderts" - die Rede ist von Ausnahmeskifahrerin Annemarie Moser-Pröll. Die 1953 geborene Salzburgerin war bei ihrem ersten Gesamtweltcupsieg erst 17 Jahre alt. 12 Jahre lang dominierte sie mit sechs Gesamtweltcupsiegen, fünf Weltmeistertiteln, einem Olympiasieg und 62 gewonnenen Weltcuprennen den Skisport der 1970er Jahre. Erst 2015 wurde ihr Rekord an gewonnenen Skiweltcup-Rennen von Lindsey Vonn gebrochen. Annemarie Moser-Pröll selbst spricht von einer "wunderschönen Karriere", die geprägt war von großen Siegen, aber auch von bitteren Niederlagen. Das Geheimnis ihres Erfolgs war wohl ihre Zielstrebigkeit und eiserne Disziplin im Training. Die Bedingungen im Skirennsport waren damals andere als heute: Es gab deutlich weniger Rennen, der Super-G war noch nicht erfunden und Sicherheitsnetze gab es keine. Annemarie Moser-Pröll ist auch heute noch stolz auf ihre Wurzeln. Als eines von acht Kindern wuchs sie auf einem Bergbauernhof in Kleinarl auf. Die ersten Skier fertigte ihr Vater aus Dachschindeln an. Ein sehr emotionales und offenes Portrait über die wohl erfolgreichste und bekannteste österreichische Skirennläuferin der Geschichte.
15:05
Die ORF-III-Produktion erzählt von der wechselhaften Karriere Andi Goldbergers mit all ihren Höhen und Tiefen. Anfang der 1990er Jahre gab es niemanden in Österreich der seinen Namen nicht kannte. Andi Goldberger, von seinen Fans und Kollegen "Goldi" genannt war einer der beliebtesten Sportler des Landes. Er war einer der erfolgreichsten Skispringer seiner Zeit. Der sympathische Oberösterreicher mit dem verschmitzten Lächeln war jährlich ein Medaillengarant. Zu seinen größten Erfolgen zählten neben zwei Gesamtsiegen bei der Vierschanzentournee, drei Siegen im Gesamtweltcup, dem Team-Weltmeistertitel 2001 und dem Titel des Skiflugweltmeisters 1996 auch zwei Bronzemedaillen bei Olympischen Winterspielen. Er verbuchte zudem 175 Top-Ten-Platzierungen bei Skisprungveranstaltungen von 1991 bis 2005. Mit seinem Namen verbindet man heut aber nicht nur seine sportlichen Erfolge. Am 20. April 1997 gab Goldberger im ORF zu, Kokain konsumiert zu haben. Es folgte eine knapp sechsmonatige Sperre des ÖSV wegen Dopings. Kurz darauf wurde Goldberger durch den ÖSV auch die Lizenz entzogen. Die Öffentlichkeit war brüskiert. Goldbergers Karriere schien beendet. Kurz schien es, als würde "Goldi" für den Skisprungverband der Bundesrepublik Jugoslawien starten. Er blieb aber doch beim ÖSV. An frühere Erfolge konnte der Ausnahmesportler nicht mehr anschließen, doch das sollte sich noch einmal ändern. Dank dem neuen Trainer Alois Lipburger, der sich intensiv mit Goldberger befasste, fand dieser bereits beim Sommer-Grand-Prix 1999 zu alter Form zurück. Auch in der Saison 1999/2000 zeigte er mit 14 Top-6-Platzierungen seine gute Form und wurde am Ende Fünfter des Gesamtweltcups. Beim Saisonfinale in Planica gelang ihm mit 225 Metern ein neuer Skiflugweltrekord. Seinen letzten Auftritt als aktiver Springer hatte er am 13. Jänner 2006 bei der Skiflug-WM am Kulm. Hubert Neuper veranstaltete an diesem Tag "A Tribute to Andreas Goldberger".
15:55
Sie ist ist eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen und Kabarettistinnen in Österreich, jahrzehntelang war sie die weibliche Speerspitze der heimischen Kleinkunst: Andrea Händler. Für dieses Porträt hat ORF III die Künstlerin einen Tag lang im Fiaker durch Wien begleitet. In der von Mario Kopf gestalteten Produktion durchfährt Händler die wichtigsten Stationen ihres Lebens in einer Pferdekutsche: Die Runde startet im Zentrum der Stadt, wo sich Händler an ihre Kindheit in Wien und in der Steiermark erinnert, und führt zu den Anfängen in der Schauspielausbildung und den ersten Auftritten im Kabarett Niedermair mit der legendären Gruppe Schlabarett (Händler: "Wer Alfred Dorfer und Roland Düringer übersteht, fürchtet sich vor nichts mehr"). Weiter geht es mitsamt Kutscher Hermann Hofer zu der Siedlung "Am Schöpfwerk", wo "Muttertag" gedreht wurde - der Film, der zum Durchbruch von Händler geführt hat. Was folgte ist eine eindrucksvolle Karriere als Schauspielerin und Solo-Kabarettistin, die als Ikone und Wegbereiterin in die Kabarettgeschichte eingehen wird. Die Fiakertour endet am Meidlinger Markt, wo Händler die Zutaten für ihre aktuelle Leidenschaft besorgt: das Kochen. Was das Phänomen Andrea Händler ausmacht, welche Anekdoten und Erlebnisse von ihr bleiben und die besten und lustigsten Szenen besprechen außerdem prominente Wegbegleiter, Freundinnen und Kolleginnen wie Alfred Dorfer, Roland Düringer, Eva Billisich, Dolores Schmidinger, Charly Rabanser und Michaela Payer. Da dürfen genauso wenig die wichtigsten Ausschnitte - von "Schlabarett" über Solo-Kabarett (man denke nur an "Diskret - eine Peepshow") bis zu Kult-Filmen ("Muttertag") oder Serien (MA 2412, Kaisermühlen Blues) - fehlen wie unbekannte Schätze aus dem ORF-Archiv. U
17:20
Er ist einer der populärsten Kabarettisten des Landes, ein Künstler und Mensch, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt: Gery Seidl. ORF III hat den Ausnahmekabarettisten und Schauspieler zum ganz persönlichen Gespräch getroffen, in dem er über seine Anfänge in der Bauwirtschaft, seine Schauspielausbildung bei Herwig Seeböck, seine Vorbilder und Inspiration spricht, aber auch, was sich seit der Corona-Pandemie für ihn verändert hat und worum es für ihn im Leben geht. Ergänzt wird das Gespräch um Ausschnitte aus seinem langjährigen Schaffen, unbekanntem Material aus dem ORF- und Privatarchiv und zahlreichen Aussagen, die man sich in sein Lebensbuch schreiben kann. Am Ende stellt Seidl fest: "Es ist ja eigentlich ein einziges Fest, mein Leben!" So soll es sein! Gestaltung: Mario Kopf.
18:40
Ohne ihn wäre die heimische Kabarettszene nicht mehr vorstellbar, seine Programme haben längst Kult-Status. Der Obersteirer mit Stinatzer Wurzeln ist aber nicht nur ein hervorragender Komödiant, sondern auch Musiker, Schauspieler und Bestsellerautor. Neben zahlreichen Highlights aus seinen Programmen und unbekannteren Schätzen aus dem ORF-Archiv erinnern sich zahlreiche Wegbegleiter, Freunde und Kollegen wie Lukas Resetarits, Klaus Eckel, Manuel Rubey, Viktor Gernot, Pepi Hopf, Claudia Kottal, Julia Edtmeier, Claudia Jüptner-Jonstorff, Erich Schindlecker uvm. an gemeinsame Erlebnisse, Anekdoten und analysieren, was den Erfolg des Ausnahmetalents ausmacht.
20:15
Wenn Radames seiner Aida auf die Schleppe steigt, Rolando Villazón Blumen schleudert, Skateboards zu den Wiener Symphonikern tanzen und "Kaiser" Robert Palfrader in den altehrwürdigen Musikverein einzieht - dann dürfen Sie die mit Sicherheit lustigsten Momente aus 15 Jahren Erlebnis Bühne nicht versäumen! Dass in einer Opernsendung aber auch für genügend Herz-Schmerz gesorgt ist, versteht sich von selbst! Seit 15 Jahren, 1914 Sendungen und rund 3000 Programmstunden begleitet ORF III Sie am Sonntagabend - mit großer Musik und großen Künstlern aus Oper und Konzert - Klassik vom Feinsten eben! Zum halbrunden Jubiläum haben Barbara Rett und ihr Team die herzerwärmendsten Momente für Sie zusammengestellt.
21:30
2025 läutete die Wiener Staatsoper ihre Saison zum ersten Mal mit einem Opernfest unter freiem Himmel ein. Knapp 8000 Menschen kamen in den Wiener Burggarten um beim großen "Staatsopern-Air" die Stars der Opernwelt zu sehen. So brachte etwa KS Jonas Kaufmann mit der weltbekannten Arie "E lucevan le stelle" die Sterne zum leuchten, wie auch KS Elina Garanca und KS Camilla Nylund das Publikum mit dem berühmten "Abendsegen" aus Humperdincks "Hänsel und Gretel" verzauberten. Ein virtuoser Abend mit vielen Opern-Hits und hochkarätigen Mitwirkenden sowie Ensemble, Orchester, Chor und Kinderchor der Wiener Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy.
23:10
Karl-Friedrich Sattmann, erfolgreicher Unternehmer in Berlin, wird ärgerlich, wenn er bei seinen Mitarbeitern erlebt, dass sie sich nicht in fremde Kulturen, Denk- und Lebensweisen einfühlen können. Ein Fehler, den er bei sich selber übersieht, wenn er es mit dem Land Tirol und dessen Bewohnern zu tun hat.