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TV Programm für ORF III am 24.10.2026

Land der Berge 04:30

Land der Berge: Das Stubaital - Von alten Wurzeln zu neuen Wegen

Volkstümliche Unterhaltung

Diese "Land der Berge"-Neuproduktion führt ins Stubaital - einem Tiroler Alpental, dass den Wandel vom einstigen Bergbauerntal zu modernen Lebens- und Tourismusregion eindrucksvoll widerspiegelt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die spektakulären Landschaften, sondern vor allem die Menschen, die ihre Heimat mit Leidenschaft und Gemeinschaftssinn gestalten. Unter dem Leitgedanken "Wer seine Geschichte nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten" erzählt die Dokumentation von gelebter Tradition und Engagement. Persönliche Geschichten von Jung und Alt zeigen, wie sich das Leben in den Tälern verändert hat und welche Werte bis heute geblieben sind. Bergbäuerinnen und Bergbauern, Handwerker und junge Unternehmerinnen und Unternehmer verbinden überliefertes Wissen mit neuen Ideen. Eindrucksvolle Aufnahmen von Gipfeln, Gletschern, Almen und Dörfern bilden den atmosphärischen Rahmen für die persönlichen Geschichten und machen die besondere Schönheit des Tales ebenso sichtbar wie seine kulturelle Vielfalt. Gleichzeitig wirft die Dokumentation einen Blick auf die Herausforderungen des alpinen Lebensraums - vom Klimawandel bis zur nachhaltigen Entwicklung.

Land der Berge 05:15

Land der Berge: In den Stubaier Alpen mit Marlies Raich

Volkstümliche Unterhaltung

Marlies Raich, einstige Slalomqueen des Skisports, entdeckt in dieser ORF-III-Produktion die Stubaier Alpen und führt in der Begegnung mit Menschen und Geschichten durch diese beeindruckende Bergwelt mit ihren zahlreichen Gletschern und über 100 Dreitausendern. Als erstes erklimmt sie den "Hochaltar von Tirol": Die Serles. Diese gilt als Bergregentin Tirols und führt von den Stubaier Alpen aus mit ihrem dominanten Antlitz die Gipfelwelt bis Innsbruck an. Marlies verbringt auf dem Serles Gipfel eine abenteuerliche Nacht unter freiem Sternenhimmel. Auch für eine ehemalige Spitzensportlerin eine große Herausforderung, die vor allem Mut erfordert. Weiter unten im Tal wandelt sie auf den Spuren des Gletscherpfarrers Franz Senn. Er war einst der Begründer des Deutschen Alpenvereins und gilt als Erfinder des Fremdenverkehrs in Tirol. Er hat seinerzeit auch die ersten Wanderwege markiert - ausgestattet mit Farbkübel und Pinsel tut es ihm Marlies Raich im Stubaital gleich. Weithin bekannt ist das Stubaital bis heute wegen der wilden Wasser, wie sie von den Einheimischen genannt werden: Dazu gehören die glitzernden Gletscherbergseen, der tosende Grawa Wasserfall oder die zahlreichen Bäche. Große und kleine Tiere säumen Marlies Weg: so treibt sie Kühe von der Stöcklenalm in den Stall und beobachtet Köcherfliegenlarven beim Hohen Moos. Der krönende Abschluss dieser Land der Berge Folge ist eine Tour zur Stubaier Wildspitze - mit atemberaubenden Rundblick als Belohnung. ( Doku 2021)

Kultur Heute Spezial 06:30

Kultur Heute Spezial: zur 3500. Sendung

Magazin

Mit einer Spezialausgabe feiert Kultur Heute die 3500. Sendung. Seit 15 Jahren begleitet das werktägliche ORF-Kulturmagazin die wichtigsten Ereignisse, Persönlichkeiten und Debatten der Kulturwelt. Zum Jubiläum gibt es ein Best of mit den prägendsten Momenten aus 15 Jahren, einen Rückblick auf herausragende Kulturereignisse und auf jene Persönlichkeiten, die Kultur Heute besonders häufig zu Gast hatte. Auch die großen Verluste der Kulturwelt werden noch einmal in Erinnerung gerufen. Und das Team nimmt sich selbst aufs Korn: Angelehnt an die Serie Modern Family erzählen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer augenzwinkernden Therapiesitzung von den Eigenheiten ihrer Kolleginnen und Kollegen. Wer ist immer zu spät, wer perfektionistisch und wer sorgt auch kurz vor Sendungsbeginn noch für Überraschungen? 3500 Sendungen sind damit vor allem eines: 15 Jahre Kulturgeschichte und 15 Jahre Teamgeschichte.

WETTER/INFO 07:00

WETTER/INFO

Nachrichten

Heimat Österreich 08:45

Heimat Österreich: Bergbauernleben im Pongau - Von Wagrain bis Kleinarl

Land und Leute

In kaum einer Gegend hat sich das Leben der Bergbauern so erhalten wie im Pongau. Seit den 1950er Jahren betreibt die Familie Gehwolf ihren Hof in der Wagrainer Hofmark. Josef Gehwolf hatte den Hof schon von seinem Vater übernommen und ist nun selbst schon über 40 Jahre lang der Hofbauer. Seit drei Jahren betreibt nun sein Sohn Josef Junior mit seiner jungen Familie den höfischen Betrieb zwischen Wagrain und Kleinarl auf 1010 Metern Seehöhe. Und seit über drei Jahrzehnten sind die Griesbauer-Gespanne aus der Gegend nicht mehr wegzudenken: Die Gehwolfs sind die einzigen in Wagrain, die vor Ort Pferdeschlittenfahrten anbieten. Hoch oben in den Bergen thront der Mönchsberghof der Familie Schaidreiter und gibt den Blick frei bis in den Kilometer weit entfernten Talschluss mit seinem malerischen Jägersee. Christine Schaidreiter ist vor allem für die Hausgäste verantwortlich, die dem Trend Zurück-In-Die-Natur folgen und freie Tage und Urlaube am Bauernhof verbringen, während Hans Schaidreiter, der den Hof von seinen Eltern übernahm, sich um den Hof kümmert. Unterstützung erfährt er durch seine Mutter Trude Schaidreiter, die sich freut, dass sie trotz ihres Alters noch mitarbeiten darf. Ein besonders starkes Miteinander der Generationen lebt auch die Familie Viehhauser am Kleinarler Schwabhof, der schon seit über 100 Jahren in Familienbesitz ist. Rupert Viehhauser ist Milchbauer und Viehzüchter. Weit über 100.000 Kilo Milch werden pro Jahr auf dem riesigen Gelände, das an die 70 Fußballfelder fassen könnte, produziert. R: Christian Papke

Land der Berge 09:30

Land der Berge: Bergbäuerinnen in Südtirol: Mut und Freude zur Landwirtschaft

Volkstümliche Unterhaltung

Die Reihe "Bergbäuerinnen in Südtirol" geht mit einer Neuproduktion in die nächste Runde. Die drei portraitierten Frauen sind nicht nur Bäuerinnen - sie sind Bergbäuerinnen aus Leidenschaft, die auf den steilen Hängen Südtirols jeden Tag aufs Neue beweisen, was es heißt, Verantwortung für Hof und Familie zu tragen. Sie packen überall mit an, egal ob Stallarbeit, Feldarbeit oder traditionelle Handwerkskunst. Genau diese Stärke und Leidenschaft möchten sie auch anderen Frauen weitergeben. Franziska Mitterer, Bergbäuerin in Laurein, Südtirol. Franziska Mitterer ist mit Leib und Seele Bergbäuerin. Sie lebt und arbeitet am Ungererehof in Laurein - meist alleine, denn ihr Partner ist selbstständig und oft unterwegs.Franziska übernimmt sämtliche Arbeiten am Hof eigenständig: Sie fährt alle Maschinen, bewältigt die Arbeit im Stall und auf den Feldern und meistert den Alltag mit viel Kraft und Entschlossenheit. Gelegentlich wird sie auch von ihrer Mutter unterstützt. Neben ihrer bäuerlichen Tätigkeit ist Franziska auch handwerklich sehr begabt. Mit viel Geschick und Gespür für Tradition baut sie Möbel und richtet Räume ein - etwa eine Stube im klassischen Südtiroler Stil, die sie selbst gestaltet hat. Auch auf ihrer Alm ist sie regelmäßig im Einsatz und lebt dort gemeinsam mit ihren Kühen ganz nah an der Natur. Darüber hinaus engagiert sich Franziska in der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr und bringt sich auch dort tatkräftig ein. Sahra Hoffman, Bergbäuerin in Mühlwald, Südtirol. Sahra Hoffman stammt ursprünglich aus Deutschland und kam zunächst wegen einer Stelle im Gastgewerbe nach Südtirol. Dort lernte sie Manfred kennen - und war überrascht, als sie sah, wo er wohnte.Inzwischen haben die beiden zwei Kinder, und Sahra ist mit ganzem Herzen Bergbäuerin geworden. Den Hof zu bewirtschaften, musste sie von Grund auf neu lernen - ebenso die Sprache. Doch sie fand sich schnell ein und gewöhnte sich rasch an das Leben auf dem Bauernhof. Besonders die steilen Wiesen und Felder stellten anfangs eine große Herausforderung für sie dar, da sie aus dem Flachland kam. Kathrin Laner, Bergbäuerin und Ortsbäuerin in Niederdorf, Südtirol. Kathrin Laner Durnwalder ist 35 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Gemeinsam mit ihrer Familie bewirtschaftet sie einen Bergbauernhof oberhalb von Niederdorf, eingebettet in die beeindruckende Bergkulisse der Dolomiten.Die steilen Felder und Wiesen stellen für Kathrin - oder "Kathi", wie sie genannt wird - keine Herausforderung dar, denn sie ist dort aufgewachsen und kennt das Leben in der Höhe von klein auf. Als engagierte Ortsbäuerin setzt sie sich besonders für die Zusammenarbeit mit den örtlichen Bergbäuerinnen ein. Sie initiiert und begleitet zahlreiche Projekte rund um die Berglandwirtschaft und bringt frische Impulse in die bäuerliche Gemeinschaft.

Land der Berge 10:15

Land der Berge: Durch Osttirols Berge mit Marlies Raich

Volkstümliche Unterhaltung

"Land der Berge"-Präsentatorin Marlies Raich ist dieses Mal unterwegs in den Osttiroler Bergen. Viermal war die ehemalige Slalomkönigin auf dem Lienzer Schlossberg ein Slalom Weltcuprennen siegreich. Auch das letzte Weltcuprennen ihrer unvergleichlichen Skikarriere und somit ihren 37. Weltcupsieg, gewann Marlies Raich hier am Hochstein in Lienz. Diesen Hang nun mit dem Mountainbike zu bezwingen, weckt natürlich viele Emotionen in ihr. Die mystische Galitzenklamm, das beschauliche Villgratental und ein Gipfel mitten in den Lienzer Dolomiten - das sind nur ein paar der Schauplätze, die Marlies Raich besucht. Faszinierende Einblicke in die Urgewalt der Gletscherwelt am Fuße des Großglockners und atemberaubende Landschaftsaufnahmen runden dieses "Land der Berge" ab. (Doku 2020)

Österreich II 11:00

Österreich II: Ein Tag wie kein anderer

Zeitgeschichte

Diese Folge von "Österreich II" sowie Folge 22 und 23 sind der besonderen Geschichte des österreichischen Staatsvertrages gewidmet. Diese Geschichte, die mit der Unterzeichnung des Vertrages am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere in Wien endet, nimmt im November 1943 in Moskau ihren Anfang. Dort einigen sich die Außenminister der USA, Großbritanniens und der Sowjetunion, Österreich als unabhängigen Staat wiederherzustellen. Aber es dauert zehn Jahre, von 1945 bis 1955, ehe dieser Beschluss in die Tat umgesetzt wird. Dabei kommt man der Lösung einige Male ganz nahe. Doch jedes Mal, wenn der Vertrag fast unterschriftsreif ist, geraten die Österreich-Verhandlungen durch den Ost-West-Konflikt ins Stocken: Jugoslawien erhebt Ansprüche auf Teile Kärntens, die Sowjetunion will die als deutsches Eigentum beschlagnahmten Betriebe und die Erdölfelder ständig als sowjetische Enklave in Österreich behalten; der Marshallplan bringt zwar ganz Österreich Wirtschaftshilfe, doch im übrigen Europa antwortet die Sowjetunion auf den Marshallplan mit der Teilung des Kontinents und mit der Blockade Berlins. Eine Zeitlang wird auch für Österreich die Teilung und ein sowjetisch unterstützter Putsch in Wien befürchtet. Österreich bekommt zwar seinen Staatsvertrag noch lange nicht, aber es bleibt ein Sonderfall.

Österreich II 12:35

Österreich II: Ein Tag wie kein anderer

Zeitgeschichte

Das Jahr 1953 bringt die große Wende in der Welt und auch für Österreich: Josef Stalin stirbt in Moskau, Dwight D. Eisenhower wird neuer Präsident der USA, in Wien wird Julius Raab neuer Bundeskanzler. Die Dinge geraten in Fluss. Friedensinitiativen werden vom Westen wie vom Osten gestartet. Als Beweis des guten Willens wird der Abschluss des österreichischen Staatsvertrages gefordert. Noch zögert Moskau, will mit einem Truppenkontingent in Österreich bleiben, aber dann ladet der neue Herr im Kreml, Nikita Chruschtschow, eine österreichische Regierungsdelegation nach Moskau ein. Im April 1955 fliegen Julius Raab, Adolf Schärf, Leopold Figl und Bruno Kreisky in die Sowjetunion. Die Sowjets sind bereit, dem Staatsvertrag zuzustimmen unter einer wesentlichen Bedingung: Österreich soll sich nach Abzug der Besatzungsmächte zur immerwährenden Neutralität bekennen. Ein paar Wochen noch wird um die Endfassung des Staatvertrages in Wien gerungen. Dann setzen die Außenminister der Besatzungsmächte und der österreichische Außenminister Figl im Schloss Belvedere ihre Unterschrift unter den lang ersehnten Vertrag: "Österreich ist frei!" Im ganzen Land läuten die Kirchenglocken, auf dem Balkon des Belvedere zeigen sich die Außenminister einer jubelnden Menge.

Österreich II 14:10

Österreich II: Ein Tag wie kein anderer

Zeitgeschichte

Wie geht eine zehnjährige Besatzung zu Ende? Wie richtet sich ein Land nach sieben Jahren Hitler-Reich und zehn Jahren alliierter Besatzung in seiner neugewonnenen Freiheit ein? Österreich bleiben zur Bewältigung dieser Aufgaben gerade fünf Monate Zeit - von Mai bis Oktober 1955, von der Unterzeichnung des Staatsvertrages bis zum Abzug der letzten Besatzungstruppen. In dieser Folge sehen wir den Alliierten über die Schulter: wie die Sowjets ihre liebgewonnenen Quartiere räumen, wie Amerikaner, Briten und auch Franzosen österreichische Frauen heiraten, aber auch, wie viele um die versprochene Ehe geprellt werden, wie viele Kinder als Besatzungserbe zurückbleiben. Und dann der letzte Akt des Krieges: Die restlichen Gefangenen aus der Sowjetunion kehren heim, Kriegsgefangene und Verschleppte aus der Besatzungszeit. Die Österreicher selbst rüsten zum großen Jubelfest. In den Tagen, da die letzten Besatzungstruppen Österreich verlassen, wird sowohl die Staatsoper als auch das Burgtheater, beide im Krieg total zerstört, den Österreichern und der Welt zurückgegeben. Die Burg eröffnet mit "König Ottokars Glück und Ende", die Staatsoper mit Beethovens Freiheitsepos "Fidelio". Das größte Feuerwerk, das Wien bis dahin gesehen hat, beschließt den Tag, der anders ist als alle anderen.

Wuchteln, Schmäh, Politsatire 15:50

Wuchteln, Schmäh, Politsatire: Geschichte des österreichischen Kabaretts 1918 - 1945

Kunst und Kultur

ORF III wirft einen Blick zurück auf die Geschichte des österreichischen Kabaretts, kommentiert von prominenten Vertretern des heimischen Kabaretts wie Michael Niavarani, Angelika Niedetzky, Joesi Prokopetz, Andrea Händler, Lukas Resetarits, Florian Scheuba, Werner Sobotka, Erwin Steinhauer und Andreas Vitasek. Im Jahr 1918 ist Österreich vom Ersten Weltkrieg gezeichnet. Das einstige Habsburgerreich ist auf "den Rest", Österreich, zusammengeschrumpft. Im Programm steht seichte Unterhaltung, Gesellschaftskritik ist nicht gefragt und bis 1926 sogar zensiert. Doch der österreichische Humor setzt sich langsam wieder durch. Politisch bissig ist zum Beispiel Karl Kraus; anfänglich selbst kriegsbegeistert, wird er bald zum Verfechter des Friedens. Seine Ablehnung der Kriegstreiberei verarbeitet er 1919 im satirischen Theaterstück "Die letzten Tage der Menschheit". Während die Donaumonarchie sonst meist romantisiert wird, liefert er darin eine schonungslose Abrechnung mit dieser untergehenden Gesellschaft. Auch Fritz Grünbaum beginnt in dieser Zeit als Kabarettist aufzutreten. "Wenn er den Mund auftat - ein 'Feuerwerk des Gehirns'. Schießt pausenlos seine Witzraketen und Bonmots mit überdrehter Logik ins überraschte Parkett. Famose Begabung! Viel zu schade für Wien", schreibt ein Zeitgenosse. Ab 1922 treten Fritz Grünbaum und Karl Farkas zusammen im Kabarett Simpl in Wien im kabarettistischen Streitgespräch auf. Dieses Format der "Doppelconférence" wurde von den beiden nicht erfunden, doch unter ihnen erreichte es im Österreich der 1920er und 1930er Jahre seinen unbestrittenen Höhepunkt. Farkas und Grünbaum waren es auch, die zu dieser Zeit Kabarett-Revuen ins Simpl brachten. Für das Kabarett eine Blütezeit - doch schon bald droht der nächste Krieg. Verfolgung und Zensur durch den Nationalsozialismus radieren die Kabarettszene Österreichs fast aus. Viele jüdische Humoristen fliehen ins Ausland oder werden deportiert. Unter ihnen auch Fritz Grünbaum. Zu Silvester 1940 tritt er noch einmal vor seinen Leidensgenossen im KZ Dachau auf und stirbt zwei Wochen später - laut Totenschein "an Herzlähmung abgegangen".

Wuchteln, Schmäh, Politsatire 16:40

Wuchteln, Schmäh, Politsatire: Geschichte des österreichischen Kabaretts 1945 - 1961

Kunst und Kultur

ORF III wirft einen Blick zurück auf die Geschichte des österreichischen Kabaretts, kommentiert von prominenten Vertretern des heimischen Kabaretts wie Michael Niavarani, Angelika Niedetzky, Joesi Prokopetz, Andrea Händler, Lukas Resetarits, Florian Scheuba, Werner Sobotka, Erwin Steinhauer und Andreas Vitasek. Im Jahr 1945 ist der Zweite Weltkrieg endlich zu Ende. Wien liegt in Trümmern, doch Österreich hat schon eine provisorische Regierung und steht aus der Asche der Bomben wieder auf. So, wie sich die ersten Lebenszeichen der Freiheit unter der alliierten Besatzung zeigen, regt sich auch die Kabarettszene - Simpl, Werkl, Literatur am Naschmarkt und Lieber Augustin öffnen wieder ihre Pforten. Auch die überlebenden Größen der Szene kehren wieder nach Wien zurück. Hermann Leopoldi, Karl Farkas oder Gerhard Bronner treten wieder auf. Der Umgang des Landes mit seiner eigenen Täterschaft im Nationalsozialismus ist fragwürdig. Schon 1948 sind alle offiziellen Entnazifizierungs-Maßnahmen de facto zu Ende. Die Wehrmachtsgeneration bestimmt den Blick auf die Vergangenheit. Ein Zustand, der von den eben heimgekehrten Kabarettisten und Kabarettistinnen immer wieder bissig kommentiert wird. Farkas übernimmt in den 50ern die künstlerische Leitung des Simpl und bringt es zu neuer Blüte sowohl auf der Bühne als auch im Fernsehprogramm mit seinen berühmten "Bilanzen". In seinem Ensemble ist auch Fritz Muliar. Zum eher unpolitischen Unterhaltungskabarett im Simpl gesellt sich in den 1950er Jahren das "namenlose Ensemble"; ihm gehören Gerhard Bronner, Carl Merz und Helmut Qualtinger an. Letzterer trifft mit seinem Ein-Personen-Stück "Der Herr Karl" mitten in die Seele der österreichischen Nachkriegsgeneration und schreibt damit Fernsehgeschichte. Kein anderes Stück Kabarettgeschichte fängt den Zeitgeist so präzise und schonungslos ein. Doch das mit Carl Merz geschrieben Stück löst auch einen Skandal aus. Viele fühlen sich dadurch bloßgestellt.

Kabarett im Turm 17:30

Kabarett im Turm: Angelika Niedetzky - Pathos

Kabarettshow

Sie ist eine der besten Kabarettistinnen des Landes, ihr Solo-Programm "Pathos" war ein fulminanter Erfolg. Wir werden zu Suchenden im Dschungel der Gefühlsverwirrungen, gehen ins Schweigekloster oder holen uns den Hundetrainer für den eigenen Partner, weil sonst nichts mehr hilft. Wir hetzen durch den Alltag und können die allabendliche Frage: "Schläfst Du schon?" so oder so nie mit "Ja" beantworten. Mit "Pathos" beleuchtet Angelika Niedetzky altbekannte Fehler des Alltages mit viel Schwung, Leichtigkeit und Humor.

Kabarett im Turm 18:30

Kabarett im Turm: Walter Kammerhofer - Das Lustigste vom Kammerhofer

Kabarettshow

Es beginnt schon bei der Geburt: Walter Kammerhofer erblickt das Licht der Welt andersrum - Steißlagengeburt. Ein paar Jahre später (2022) wartet er auf den Oscar. Was der oberösterreichische Publikumsliebling auf alle Fälle erhält: einen Auftritt bei "Kabarett im Turm", wo er die Highlights seiner besten Sketches zum Besten gibt. Von Superhelden in der Pandemie bis zur wohlverdienten Kur, bei der er seinem Schatten leider nicht begegnet. Ein Abend zum Schenkelklopfen!

Luis aus Südtirol - Die besten Momente 19:30

Luis aus Südtirol - Die besten Momente

Kabarettshow

Der Luis ist einzigartig: Seine Auftritte garantieren beste Unterhaltung, ob auf der Bühne oder im Fernsehen - jeder liebt den Luis aus Südtirol. Ursprünglich stellt man sich vielleicht die Frage: Was bewegt einen Kfz-Meister dazu, auf die Bühne zu gehen und zwei Stunden lang auf das Publikum einzureden? Das weiß kein Mensch, aber das Publikum lacht bereits Tränen, wenn Manfred Zöschg alias Luis aus Südtirol die Bühne betritt und den Zuschauern sein charmantes Lächeln schenkt. Und nachdem man Luis aus Südtirol live erlebt hat, erübrigt sich auch die Frage des Warum. Schließlich fragt ja auch keiner, warum es warm ist, wenn die Sonne scheint. Mit kabarettistischen Gustostückerln, Witzen und Schmähs aus den vergangenen Jahren lässt ORF III die Karriere des Multitalents Revue passieren - viel Vergnügen!

Österreich, deine Generationen - Die Babyboomer 20:15

Österreich, deine Generationen - Die Babyboomer

Dokumentation

Österreich erzählt sich selbst durch die Erinnerungen einer Generation: In der neuen ORF-III-Dokumentation geht es um die prägenden Erlebnisse und Erfahrungen der 'Babyboomer'- oder Nachkriegsgeneration, also der Geburtenjahrgänge 1946 bis 1964: Wie sah ihr Alltag aus? Was waren ihre Träume? Mit welchen Problemen hatten die 'Boomer' zu kämpfen? An welchen überkommenen Vorstellungen mussten sie sich reiben und Freiräume erkämpfen? Was ist der kulturelle, politische und wirtschaftliche Hintergrund, vor dem sich das typische Lebensgefühl und Weltbild dieser Generation entwickelt hat? In der Sendung kommen Prominente wie Ski-Legende Franz Klammer oder Schauspielerin Erika Deutinger und Menschen die nicht in der Öffentlichkeit stehen gleichermaßen zu Wort. Im ersten Teil der Reihe nehmen sie die Zuseher mit auf eine Reise in ihre Lebenswelt als Kinder und Jugendliche: Vom Cowboy- und Indianerspielen, über die Erstkommunion bis hin zum ersten Kuss. Anhand von privatem Videomaterial, alten Fotos und sowie Gegenständen von damals schildern die Protagonist:innen ihre ganz persönliche Sicht auf die Vergangenheit und erwecken die prägenden Momente ihrer Generation wieder zum Leben. Die steirische Pensionistin Renate Stocker erzählt etwa vom ersten Familienurlaub in Italien und Kabarettist Andreas Vitasek erklärt warum er zu Weihnachten meistens Nasenbluten bekommen hat vor lauter Aufregung. Persönliche Geschichten werden verwoben mit historischen Ereignissen und von Expert:innen wie Michaela Lindinger, Hans Rauscher oder Franz Kolland eingeordnet und kommentiert. Dazwischen kommt es immer wieder zum amüsanten Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Generationen, wenn Andreas Vitasek mit seiner um knapp 25 Jahre jüngeren Kollegin Caroline Athanasiadis Vorurteile und Klischees abtastet. Wie hat es sich gelebt in einem Österreich zwischen Wirtschaftswunder, heiler Welt, politischem Umbruch und sexueller Revolution? Welche Werte gab es damals und wie haben sich Rollenbilder verändert? Welchen Einfluss hatten Fernsehen und Popkultur? Wie werden die 'Boomer' heute wahrgenommen und was bleibt von ihnen?

Österreich, deine Generationen - Die Babyboomer 21:05

Österreich, deine Generationen - Die Babyboomer

Dokumentation

Österreich erzählt sich selbst durch die Erinnerungen einer Generation: In der neuen ORF-III-Dokumentation geht es um die prägenden Erlebnisse und Erfahrungen der 'Babyboomer'- oder Nachkriegsgeneration, also der Geburtenjahrgänge 1946 bis 1964: Wie sah ihr Alltag aus? Was waren ihre Träume? Mit welchen Problemen hatten die 'Boomer' zu kämpfen? An welchen überkommenen Vorstellungen mussten sie sich reiben und Freiräume erkämpfen? Was ist der kulturelle, politische und wirtschaftliche Hintergrund, vor dem sich das typische Lebensgefühl und Weltbild der Generation entwickelt hat? In der Sendung kommen Prominente wie Kabarettist Andreas Vitasek oder Schauspielerin Erika Deutinger und Menschen ,die nicht in der Öffentlichkeit stehen gleichermaßen zu Wort. Im zweiten Teil der Reihe nehmen sie uns mit auf eine Reise in ihre Lebenswelt als junge Erwachsene. Das Wiener Urgestein Harald Engelke etwa erzählt vom ersten Rolling Stones-Konzert in Wien, der Tiroler Gerhard Prantl schwärmt von seiner damaligen Band, die als einzige Beatles-Lieder gespielt hat und Ski-Legende Franz Klammer erinnert sich an seinen unvergessenen Olympiasieg von 1976. Persönliche Geschichten werden verwoben mit historischen Ereignissen und von Expert:innen wie Michaela Lindinger, Hans Rauscher oder Franz Kolland eingeordnet und kommentiert. Dazwischen kommt es immer wieder zum amüsanten Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Generationen, wenn Andreas Vitasek mit seiner um knapp 25 Jahre jüngeren Kollegin Caroline Athanasiadis Vorurteile und Klischees abtastet. Wie hat es sich gelebt in einem Österreich zwischen Wirtschaftswunder, heiler Welt, politischem Umbruch und sexueller Revolution? Welche Werte gab es damals und wie haben sich Rollenbilder verändert? Welchen Einfluss hatten Fernsehen und Popkultur? Wie werden die 'Boomer' heute wahrgenommen und was bleibt von ihnen?

50 Jahre "Club 2" - Die legendäre Couch 21:55

50 Jahre "Club 2" - Die legendäre Couch

Diskussion

Vor genau 50 Jahren flimmerte der "Club 2" erstmals über die Bildschirme - und schrieb damit Fernsehgeschichte. Kaum eine andere Sendung prägte die österreichische Diskussionskultur so nachhaltig wie das legendäre Gesprächsformat, das mit kontroversen Debatten, prominenten Gästen und ungewöhnlicher Offenheit Maßstäbe setzte. Aus Anlass dieses Jubiläums lädt Lou Lorenz-Dittlbacher zu einer besonderen Zeitreise ein. Gemeinsam mit illustren Gästen, die den "Club 2" geprägt haben, blickt sie zurück auf fünf Jahrzehnte Fernsehgeschichte. Erinnerungen an legendäre Gesprächsrunden, außergewöhnliche Persönlichkeiten und hitzige Debatten werden ebenso lebendig wie die gesellschaftlichen Umbrüche, die sich auf der berühmten Couch widerspiegelten. Die Jubiläumssendung zeigt, warum der "Club 2" weit mehr war als ein Fernsehformat: Er war ein Spiegel seiner Zeit und ein Ort, an dem gesellschaftliche Entwicklungen verhandelt wurden - oft kontrovers, immer authentisch und bis heute unvergessen.

Von Wünsch Dir was bis Wetten, dass..? - Die großen Fernsehshows 22:45

Von Wünsch Dir was bis Wetten, dass..? - Die großen Fernsehshows

Film/Kino/TV

Wenn Hans Rosenthal und andere Superstars der Fernsehunterhaltung in den 1970er und 80er-Jahren am Programm standen, versammelten sich ganze Generationen vor der Mattscheibe. Die aufwändig produzierten Fernseh-Shows der televisionären Blütejahre waren und sind ein Stück Kulturgeschichte. Sendungsklassiker wie "Dalli-Dalli" "Am laufenden Band" und "Wetten, dass" spiegeln aber auch die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche der Zeit wider: von der sorglosen Konsumbegeisterung der Wirtschaftswunderzeit über die Fortschritts-Skepsis der 1980er bis zur "Spaßgesellschaft" der 1990er-Jahre - die diversen Show-Formate waren immer auch ein Spiegel der Gesellschaft, in der sie entstanden. Das Aufkommen des Privatfernsehens und der Siegeszug der digitalen Medien brachten ab den 1990er-Jahren dann auch auf dem Gebiet des Showbusiness eine Differenzierung und Zersplitterung des Angebots. Die Zeiten, da einzelne Formate die halbe Nation vor dem Bildschirm zu versammeln vermochten, sind ein für alle Mal vorbei. In dieser ORF-III-Produktion blickt Günter Kaindlstorfer auf die 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahre zurück - auf Showmaster wie Hans-Joachim Kulenkampff, Rudi Carrell, Hans Rosenthal und Thomas Gottschalk. Zeitzeuginnen und Fernsehfachleute wie Chris Lohner, Günter Tolar, Dirk Stermann, Alexander Hofer, Harald Sicheritz, Hosea Ratschiller und Vera Russwurm erinnern sich an alte Zeiten und analysieren ausgewählte Show-Ausschnitte.

Kultur Heute Spezial 23:35

Kultur Heute Spezial: zur 3500. Sendung

Magazin

Mit einer Spezialausgabe feiert Kultur Heute die 3500. Sendung. Seit 15 Jahren begleitet das werktägliche ORF-Kulturmagazin die wichtigsten Ereignisse, Persönlichkeiten und Debatten der Kulturwelt. Zum Jubiläum gibt es ein Best of mit den prägendsten Momenten aus 15 Jahren, einen Rückblick auf herausragende Kulturereignisse und auf jene Persönlichkeiten, die Kultur Heute besonders häufig zu Gast hatte. Auch die großen Verluste der Kulturwelt werden noch einmal in Erinnerung gerufen. Und das Team nimmt sich selbst aufs Korn: Angelehnt an die Serie Modern Family erzählen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer augenzwinkernden Therapiesitzung von den Eigenheiten ihrer Kolleginnen und Kollegen. Wer ist immer zu spät, wer perfektionistisch und wer sorgt auch kurz vor Sendungsbeginn noch für Überraschungen? 3500 Sendungen sind damit vor allem eines: 15 Jahre Kulturgeschichte und 15 Jahre Teamgeschichte.