04:00
Künstliche Intelligenz ist mehr als nur eine Technologie. Sie trifft Entscheidungen in unserer Arbeit, beeinflusst unser Zusammenleben und formt unsere Politik. Sie schreibt die "Software" unserer Gesellschaft neu. Doch wie tief greifen diese Algorithmen wirklich in unser Leben ein? Wissenschaftler Werner Gruber stellt in dieser Dokumentation die Frage: Wie wirkt sich KI auf eine Gesellschaft aus, die zunehmend von Daten und digitalen Räumen dominiert wird und in der die Macht über diese Technologie in den Händen weniger Konzerne liegt? Was macht den Unterschied zwischen simulierten Emotionen einer KI und echten von Menschen? Expert:innen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Roboterpsychologin Martina Mara, Militärexperte Rüdiger Stix, Politologin Barbara Preinsack, Filmregisseur Robert Dornhelm oder Toni Faber, Dompofarrer im Wiener Stephansdom, beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven, um auf diese Fragen Antwort zu finden.
04:50
In der aktuellen Folge von Grubers Experimentalküche lässt Werner Gruber nichts am Boden! Mit dem Charme eines Physikers und dem Herz eines Mehlspeis-Liebhabers analysiert Gruber den sogenannten Flatterflug, faltet Papierflieger mit System und rechnet dabei - wie immer - messerscharf mit dem Auftrieb. Nebenbei rührt der Hobbykoch mit wissenschaftlicher Präzision den vielleicht flugtauglichsten Palatschinkenteig des Landes. Hier stellen sich wichtige Fragen: Kann man Teig wirklich zum Fliegen bringen? Wird er durch Mineralwasser fluffiger? Und was hat Impulskontrolle damit zu tun? Gruber serviert Antworten mit Witz, Wissen und einer Prise Mehlstaub - ganz ohne Netz, aber mit Bodenhaftung. Und weil ihm das alles noch nicht spektakulär genug ist, zerschlägt er im Dienste der Wissenschaft auch noch ein Holzbrett mit der bloßen Handkante. Denn: wer den Impuls verstehen will, muss ihn manchmal selbst auslösen! Die Thermik stimmt, der Schmäh sowieso - und spätestens beim ersten Flugversuch aus der Pfanne wird klar: Diese Folge ist nichts für Bodenständige, aber genau das Richtige für alle, die gern abheben - mit Hirn, Humor und einer fliegenden Palatschinke.
05:30
Christoph "Krauli" Held ist kein Koch von der verstaubten Sorte: Mit Dreadlocks, Punk im Herzen und viel Lust am kulinarischen Experimentieren hat der Koch, Podcaster und Kochbuchautor die brave Postkartenidylle des Salzkammerguts ordentlich aufgemischt. In Werners Experimentalküche trifft dieser kulinarische Freigeist auf Physiker Werner Gruber - und damit prallen auch zwei selbstbewusste Oberösterreicher aufeinander. Denn wenn es um Speisen aus der Kindheit geht, wissen natürlich beide ganz genau, wie die Sache richtig gemacht wird: Wie muss ein Erdäpfelkäse schmecken? Wie gelingen Pofesen perfekt? Und was macht eine wirklich gute Essigwurst aus? Ob die beiden dabei tatsächlich einer Meinung sind, zeigt sich direkt am Herd. Denn zwischen knusprig und labbrig, saftig und trocken oder g'schmackig und fad liegt manchmal nur ein kleiner Handgriff - oder eine entscheidende physikalische Gesetzmäßigkeit. Werner Gruber nimmt die kulinarischen Behauptungen gewohnt genau unter die Lupe und sucht nach den physikalischen Erklärungen hinter Geschmack, Konsistenz und dem perfekten Biss. Dabei wird nicht nur gekocht, sondern auch diskutiert, ausprobiert und natürlich ordentlich gegessen. Zwei Oberösterreicher, zwei Küchenphilosophien und eine gemeinsame Mission: herauszufinden, was wirklich gutes Essen ausmacht - und wer am Ende mit seiner Kindheitserinnerung recht behält.
06:30
07:00
08:40
In dieser Folge zeigt "Unser Österreich" neben dem höchsten Berg Tirols, der Wildspitze, eine Vielzahl bekannter 3000er - sowie Alpenvereinshütten. Aber auch der Talboden kommt nicht zu kurz - wie der Ort Ötz mit seinen schönen bemalten Häusern und dem altehrwürdigen Hotel Kassl. Bereits gekrönte Häupter und der Hochadel schienen die einmalige Atmosphäre der einstigen Poststation ausgiebig zu genießen. Auch die Umgebung von Ötz mit dem Piburger See, Piburg und der Dortmunder Hütte sind sehenswert. Anschließend geht es über den kleinen Ort Pfarst nach Umhausen ins Ötzi Dorf, wo eine eindrucksvolle Aufführung das Leben vor 5000 Jahren demonstriert. Dazu kommt auch einer der schönsten Almabtriebe aus dem Fundus-Tal, der noch so abläuft wie vor 100 Jahren. Graukäse-Erzeugung auf der Fundus-Alm, sowie Bilder aus dem Heimat- und Freilichtmuseum in Längenfeld, die unter anderem die Webkunst von Schafwolle vorführen. (2018)
09:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
13:00
Auf der letzten Etappe des Tiroler Adlerweges wandert Harry Prünster Richtung St. Anton: seine erste Station ist die Leutkircher Hütte von Claudia und Meinhard Egger. Der gebürtige Kärntner hat beim Skifahren in Tirol Claudia kennen gelernt, mittlerweile sind die beiden verheiratet und haben zwei erwachsene Kinder. Die Hütte gehört, wie fast alle in Tirol, dem Deutschen Alpenverein und wurde 1912 eröffnet. Claudia ist für das leibliche Wohl der Gäste zuständig, besonders beliebt sind die Suppen. Und zum Abschluss eines Wandertages greift Meinhard schon mal zur Steirischen Harmonika. Neben der Ulmerhütte verläuft die Grenze zu Vorarlberg, viele Kühe aus St.Christoph und anderen Orten weiden hier heroben. Karin Turin hat nach ihrem Schulabschluss einen Job gesucht, kam in die Gastronomie und ist so in dieser Branche hängen geblieben. Sie erzählt Harry wie es dazu kam, dass der Spanier Niko in der Küche steht und was sie sich gemeinsam mit Ihrem Mann Heimo für die Zukunft wünscht. Mit dem Hospiz am Arlberg erreicht Harry die letzte Station am Tiroler Adlerweg, er trifft hier Harry Werner jun. der ihm das "Adler Buch" zeigt, hier unterschreiben all jene, die den gesamten Weitwanderweg gegangen sind. Harry ist nun Einer von ihnen!
13:25
Was früher ein Stück von Bayern war, heißt seit 1779 Innviertel und ist österreichisch. Der Rupertiwinkel, ein Teil des früheren Erzbistums Salzburg, gehört hingegen seit über 200 Jahren zu Bayern, genauso wie die Stadt Mühldorf am Inn. Wie kam es zu diesem Durcheinander, das an eine verkehrte Welt denken lässt? Sepp Forcher macht in der 195. Ausgabe "Klingendes Österreich" eine Wanderung durch die "Alte, neue und verkehrte Welt an Salzach und Inn" und startet seine Rundreise bei Geretsberg im Innviertel und in der Urlandschaft des Ibmer Moors. Regie führt Elisabeth Eisner.
14:25
Chiemgau in Bayern: eine Landschaft, geboren in der letzten Eiszeit, geprägt vom Alpenrand, sanften Hügeln, Mooren und Seen - und natürlich von den berühmten Klöstern und Schlössern. Warum konnte sich ausgerechnet in einem so stark frequentierten Siedlungsland bis heute eine solch artenreiche Natur erhalten? Die seltenen Brachvögel haben sich hier ebenso angesiedelt wie Flamingos, Haubentaucher oder Silberreiher. Biber galten hunderte Jahre als ausgerottet, jetzt leben sie wieder hier. In atemberaubenden Bildern erforscht Jan Haft im ersten Teil des Films die Vielfalt der Tierwelt und taucht in die Geschichte der Region ein. Funde von Jagdwaffen aus der Zeit der Neandertaler belegen, dass das Land sogar während der Eiszeit besiedelt war, wohl, weil es hier viel jagdbares Wild gab. Während der Bronzezeit führte hier einer der wichtigsten Handelswege aus den Bergen ins Alpenvorland, so kamen die Kelten und die Römer. Wahrscheinlich ist das Land um den Chiemsee seitdem ununterbrochen besiedelt. Ein spektakulärer Streifzug durch die ebenso spektakuläre Landschaft des Chiemgaus.
15:10
Der zweite Teil über die spektakuläre Landschaft des Chiemgau in Bayern: Dreimal kam es am Chiemsee in den letzten beiden Jahrzehnten zu Jahrhunderthochwassern. Tierarten, die in den Überschwemmungsgebieten leben, entwickeln raffinierte Überlebensstrategien. Die Knotenameisen etwa nehmen die Königin in die Mitte und bilden aus ihren Leibern ein Floß, erobern sogar neuen Lebensraum. Auf den oft jahrhundertealten Feuchtwiesen im Überschwemmungsgebiet wachsen botanische Schönheiten wie Trollblumen, Mehlprimel und die Sibirische Schwertlilie. Jan Haft zeigt in seinem Film die Vielfältigkeit der Natur dieser besonderen Landschaft und liefert die Erkenntnis, dass alles - auch Flora und Fauna - einem permanenten Wandel unterliegt.
16:00
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
16:10
Harry Prünster macht diesmal eine lustige Wander- und Fahrtour mit ungewöhnlichen Fortbewegungsmitteln durch die Blaufränkische Weinregion. Vom Mittelpunktstein in Großmutschen geht es mit dem Segway nach Frankenau, in die Csarda von Sonja und Peter Leidl. Der alte Streckhof ist über 100 Jahre alt, der heutige Gastraum diente einst als Stall für die Nutztiere. Auf der Speisekarte gibt es zur Zeit Schwammerlgerichte, aber auch regionale Speisen wie Langos, Griessterz und Solmnauer Nockerln. Die nächste Buschenschank in Lutzmannsburg erreicht Harry mit dem Traktor von Wirt Günther Plöchl. Er hat den Betrieb in den 1990iger Jahren von seinen Eltern übernommen, das Weingut selbst gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Ein Teil des Weines wird ausgeschenkt, der Großteil jedoch an Gastronomiebetriebe ausgeliefert. Letzter Ort auf Harrys Ausflug ist Oberpullendorf, und auch diesen erreicht er wieder auf ungewöhnliche Weise: mit einem Quad. Hier bewirtschaftet Miriam Perkovits ein Lokal mit Altwiener Namen, das "Habe d'ere" das sie im Jahre 2000 gemeinsam mit einem Freund eröffnet hat, und als Spezialitäten Stelzen und Pfandlgerichte anbietet.
16:40
Im westlichsten Niederösterreich zwischen Donautal und Voralpen liegt das Mostviertel. Hier prägen Streuobstwiesen, Vierkanter und alte Obstsorten die Kulturlandschaft. Tradition, Handarbeit und Regionalität werden bis heute großgeschrieben. Laura Adlberger erfüllt sich ihren Traum von einer eigenen Schafzucht, Pfeifenmacher Christoph Stiegler fertigt individuelle Unikate aus regionalem Birnbaumholz und die Familie Ebner verarbeitet auf ihrem Hof Straußeneier zu Lampenschirmen und Schmuck. Viele Einheimischen kommen beim Harmonika-Stammtisch "Zum Jagawirt" zusammen und musizieren, während sich Susanne Heil Pferdezucht widmet. Beim Mostheurigen der Familie Wimmer gibt es eine traditionelle Jause, die von den Klängen der "Tanzlmusi" begleitet wird.
17:30
Joe und Dr. Zack kommen in Salzburg gemeinsam zur Erkenntnis, dass sie wieder nach Valun zurückkehren wollen. Dort hat sich der Inhalt der "Schatztruhe" als Anhäufung billiger Imitationen herausgestellt. Sandra und Wickerl entdecken in einer Zeitung einen marktschreierischen Werbeartikel für das "Urlaubsparadies Valun". Kurz vor der Eröffnung des Gasthauses bekommt Käthe Probleme, die aber von Ex-Anwalt Dr. Zack meisterlich gelöst werden können.
18:25
Joe und Dunja sind mit Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt. Wickerl und Sandra werden ein Liebespaar. Autor Lüftl findet endlich in der Realsatire seine literarische Glückseligkeit. Am Höhepunkt der Hochzeitsfeierlichkeiten wird Valun von tausenden Urlaubern heimgesucht. An Bord der "Tohuwabohu" verlässt die Hochzeitsgesellschaft die lärmende Bucht und segelt - der Sonne entgegen.
19:18
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
19:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel.
19:40
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
20:15
Aschenmann, Gasanzünder … über viele alte Berufsbilder ist die Zeit hinweggerollt. Manche Berufsbezeichnungen muten uns heute skurril an, wie etwa die sogenannte Abtrittanbieterin, die bei Notdurft im öffentlichen Raum ihren Mantel breit machte, sodass man sich ungesehen erleichtern konnte. Gestalterin Sandra Rak hat sich für diese ORFIII Erbe Österreich Neuproduktion in die alte Zeit zurückversetzt, als das Licht auf der Straße noch von Hand entzündet und gelöscht werden musste, und als der Monatsmüll eines Haushaltes in eine Aschenlade passte, aus deren Inhalt später Seife hergestellt wurde. Auch von vielen anderen ausgestorbenen Berufsbildern erzählt der Film, von Lavendelfrauen, Planeten(Los-)Verkäufern, Kopierern und Barbièren.
21:05
Schönbrunn gilt als Inbegriff klassizistischer Pracht - und doch scheint man sich nie zu fragen, wie dieses Schloss funktioniert hat. Denn um die Räume warm zu halten, das Essen rechtzeitig zu servieren, die Pferde und Kutschen zu warten, den Garten zu pflegen, bedurfte es zu Maria Theresias Zeiten und auch noch bis zum Ende der Monarchie einer Heerschar von Bediensteten. Schon der Regelbetrieb war mit den damaligen technischen Mitteln personalaufwändig. Erst recht mussten sich alle in die Riemen legen, wenn Gäste da waren oder Feste mit Feuerwerken gefeiert oder Jagden abgehalten wurden. Erbe Österreich geht der Sozialstruktur hinter Schönbrunn auf den Grund und lenkt das Licht auf die vielen Namenlosen, die hier ihr tägliches Werk zur höheren Ehre der Monarchinnen und Monarchen verrichtet haben. Der Reichtum dieses Ortes scheint demnach nicht zuletzt auf der Billigkeit der damaligen menschlichen Arbeitskraft zu beruhen. Buch: Andreas und Carola Augustin
21:55
Der Arbeiterschicht anzugehören, das bedeutete in der ausgehenden Donaumonarchie ein Leben am oder unter dem Existenzminimum. Erst sehr spät erwachte das Gewissen der Gesellschaft für die Ärmsten der Stadt. Davor gab es keinerlei sozialen Netze. Es herrschte der Glaube vor, dass jeder seines Glückes Schmied sei. Wer durch Krankheit oder einen Unfall seiner Arbeit nicht mehr nachgehen konnte, den fing niemand auf. Viele Menschen lebten in den Kanälen und ernährten sich von dem, was Wienfluss und Donau anschwemmten. Die Strottern fischten das Fett, das die Schlachthöfe und Gasthäuser in den Fluss schütteten, und versuchten es zu Geld zu machen. Vor den Toren Wiens lebte das Proletariat in slum-artigen Hütten, völlig sich selbst überlassen. Erst das "Rote Wien" nahm sich dieser verarmten Massen an und gab ihnen eine politische Stimme. R: Bernhard Riener
22:45
Auf die historischen Spuren des Wiener Wassers begibt sich Karl Hohenlohe in dieser neuen Ausgabe der Museumssendung "Aus dem Rahmen". Wien ist nicht nur für sein alpines Trinkwasser bekannt, es ist auch die Stadt an der Donau, der sie ihre heimliche Hymne verdankt, und auch jene am Wienfluss. Nach ein paar kräftigen Ruderzügen auf der Donau begibt sich Karl Hohenlohe zunächst ins Wien-Museum und lässt sich dort in der aktuellen Ausstellung die Geschichte der Donauinsel erklären. Anschließend fährt er weiter zum Wiener Wasserturm in Favoriten, wo einst Wasser hoch gelagert wurde, um auch höhergelegene Wiener Gegenden mit Fließwasser zu versorgen. Heute befindet sich dort neben einer Erlebniswelt ein Treffpunkt und eine Kunstgalerie.
23:35
Aschenmann, Gasanzünder … über viele alte Berufsbilder ist die Zeit hinweggerollt. Manche Berufsbezeichnungen muten uns heute skurril an, wie etwa die sogenannte Abtrittanbieterin, die bei Notdurft im öffentlichen Raum ihren Mantel breit machte, sodass man sich ungesehen erleichtern konnte. Gestalterin Sandra Rak hat sich für diese ORFIII Erbe Österreich Neuproduktion in die alte Zeit zurückversetzt, als das Licht auf der Straße noch von Hand entzündet und gelöscht werden musste, und als der Monatsmüll eines Haushaltes in eine Aschenlade passte, aus deren Inhalt später Seife hergestellt wurde. Auch von vielen anderen ausgestorbenen Berufsbildern erzählt der Film, von Lavendelfrauen, Planeten(Los-)Verkäufern, Kopierern und Barbièren.