04:35
Oberitalien verfügt über ein riesiges Netz von Wasserwegen, die einerseits durch den natürlichen Lauf der Flüsse - wie etwa des Po, der Etsch oder der Piave - und andererseits durch ein hervorragend ausgebautes Kanalsystem entstanden sind. Die landschaftlichen Schönheiten der Lombardei und Venetiens rund um den Po und die Etsch sind weit weniger bekannt als die italienischen Küsten. Das Erbe der Habsburger Monarchie - das Königreich Lombardo-Venetien war bis 1866 in das österreichisch-ungarische Reich eingebunden - hat die Region nachhaltig geprägt. Die österreichische Reederei Lloyd war im 19. Jahrhundert die treibende Kraft hinter dem Ausbau des oberitalienschen Kanalsystems. Aus Osttirol wurde über diese "Wasserstraßen" Holz nach Venedig geliefert, aus dem nicht nur Häuser, Brücken und Gondeln gebaut wurden, sondern vor allem auch die "Fundamente" der Lagunenstadt. Eine Dokumentation von Hermann Peseckas und Stefan Sternad
05:30
Am 18. Juni 2026 wird in den HQ7 Studios in Wien der 16. Österreichische Filmpreis vergeben. Kultur Heute meldet sich tags darauf mit einer Spezialausgabe direkt vom Veranstaltungsort. Ani Gülgün-Mayr begleitet die Verleihung mit Gesprächen mit dem Intendant:innen-Duo Verena Altenberger und Arash T. Riahi sowie mit Nominierten des Abends. Zudem werden die Preisträgerinnen und Preisträger mit ersten Reaktionen unmittelbar nach der Bekanntgabe zum Gespräch gebeten.
06:00
09:00
Wenn sich der tiefblaue Himmel über Kärntens Süden wölbt, glitzert der Faaker See, der zurecht als "Karibik Kärntens" gilt, besonders grün. Über ihm thront der Mittagskogel, der Hausberg des Sees, mit seinem unverkennbaren, pyramidenförmigen Massiv und einer stattlichen Höhe von über zweitausend Metern. Gestalter Max Jacobi erzählt aus dem Alltag der Menschen vor Ort mit ihren ureigenen Lebens- und Arbeitsbedingungen: der Fleischbauer und Züchter Hans Wochinz, der Forstwirt, Jäger und Oberkrainer-Musikant Hubert Pichler, der Obmann des örtlichen Fischereivereins Karl (Charly) Gailer, die Falknerin und Obstbäuerin Mirjam Baumgartner, die Rangerin und Waldpädagogin Barbara Wiegele sowie der Milchbauer und Chorsänger Stefan Ressmann. Sie alle spüren eine große Hingabe zur alpinen Natur, die ihr Lebensumfeld bestimmt. Jede neue Jahreszeit bedeutet für sie andere Aufgaben, aber auch eine Bestätigung jenes Rhythmus, der ihr Leben ausmacht.
09:50
Von den Ausgrabungsstätten der römischen Bernsteinstraße in Carnuntum, vorbei an den tiefblauen Seen des Nationalparkes Neusiedlersee-Seewinkel und den weißen Eseln - diese "Land der Berge"- Produktion lädt auf eine Weitwanderung mit Glanzstücken aus Kultur und Natur. Vom Sonnenberg, dem höchsten Berg des Leithagebirges führt diese Entdeckungsreise in 13 Tagesetappen teilweise auf originalen Trassen der römischen Bernsteinstraße durch reizvolle Landschaften, vorbei an den Geburtshäusern der weltberühmten Komponisten Joseph Haydn und Franz Liszt bis in den südöstlichsten Teil Österreichs. Der Moderator, Autor und passionierte Weitwanderer Alexander J. Rüdiger präsentiert diese "Land der Berge"-Neuproduktion, er trifft auf seiner über 300 Kilometer langen Wanderung auf spannende Persönlichkeiten wie den bergsteigenden Weinbauer Michael Oppitz, den jungen Ausnahmemusiker Jack Dauner, die "Queen of Blaufränkisch" Silvia Heinrich, den Direktor vom Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel Johannes Ehrenfeldner und den Intendanten des Liszt Kunsthauses Johannes Kutrowatz. Einer der Höhepunkte dieser Sendung ist neben der einzigartigen Vogel- und Tierwelt die Wanderung auf den höchsten Berg des Burgenlandes, den 884 m hohen Geschriebenstein, der auch für Alexanders Freunde mit den Mountainbikes ein begehrtes Ziel ist. Geklettert wird bei dieser Sendung natürlich auch - ein Bühnenkletterer erzählt von seiner Arbeit beim Bühnenbau auf der Seebühne in Mörbisch. Diese Weitwanderung entlang des Bernstein-Trails führt auch durch die durch ihre "fliegenden Sommergäste" - die Störche - berühmt gewordene Stadt Rust. Den ungarischen Teil des Bernstein-Trails bewältigt Alexander mit dem Mountainbike und kommt durch Sopron und Köszeg. Der Alpinist und Filmemacher Markus Raich taucht in dieser Dokumentation in die entschleunigte Welt des pannonischen Wanderns ein und präsentiert dabei Perlen der burgenländischen Natur- und Kulturlandschaft.
10:40
In Österreich gibt es mehr als 50.000 Kilometer Wanderwege, die sich durch üppige Wälder, grüne Täler und charmante Dörfer erstrecken. Die unzähligen Wege und Hütten bilden seit über 150 Jahren das Rückgrat der alpinen Infrastruktur und sind gleichzeitig "Österreichs größter Sportplatz". Wer die Berge und das Wandern liebt, ist sich oft nicht bewusst, dass die Wege und Steige alles andere als naturgegeben sind. Wanderwege anzulegen, sie zu betreuen und zu pflegen ist viel Arbeit, die oft unsichtbar bleibt. Oberhalb von Bludenz und des Klostertals lag beispielsweise der historische Hinterbirgweg über viele Jahre brach, erst vor kurzem wurde er wieder revitalisiert. Von Profis wie auch ehrenamtlichen Wegemachern, die sich dafür extra Urlaub nehmen. Man muss die Berge also schon lieben, um hier oben hart zu arbeiten. Gut gepflegte Wanderwege durch Täler und Almen regeln auch das friedliche Miteinander von Mountainbikern und Wanderern, so gelebt im Tiroler Wipptal. Diese "Land der Berge"-Produktion blickt hinter die Kulissen des Alpenvereins, begleitet Wegewarte bei ihrer Arbeit und zeigt dabei vom Montafon über den Hochschwab in der Steiermark bis ins Tiroler Zillertal einige der schönsten Wanderregionen Österreichs.
11:30
Auch Hütten können Denkmäler sein. Obwohl sie meist einfach und zweckmäßig sind, prägen sie dennoch Landschaft und Kultur. Das Spektrum ist groß und reicht von der Alm- und Jagdhütte bis zur hochalpinen Berghütte. Selbst auf der hochalpinen Berghütte haben sich die Zeiten geändert: Was früher beispielsweise eine rettende Schutzhütte war, ist heute oft ein gefahrlos zu erreichendes Ausflugsziel geworden. Dabei haben sich auch die Erwartungen der Gäste gewandelt. Heute wünscht mancher Wandersmann eher ein schickes Alpenhotel als ein spartanisches Matratzenlager. Sybille Krafft ist mit ihrem Team in die österreichische und bayerische Bergwelt vorgedrungen und hat sich mit Hüttenwirten, Almbauern und Sennerinnen über die Geschichte ihrer Gebäude unterhalten. Ob im Allgäu, im Ötztal oder in der Jachenau - die denkmalgerechte Nutzung einer historischen Hütte ist für alle eine besondere Herausforderung. (2018)
12:20
Wer in den Alpen wandert oder bergsteigt, kann in den verschiedensten Hütten einkehren - vom luxuriösen Prachtbau aus dem späten 19. Jahrhundert bis zum silberglänzenden, futuristischen Würfel. Die "Berliner Hütte" in Tirol steht unter Denkmalschutz, die ultramoderne Schweizer "Monte Rosa Hütte" fungiert als Touristenmagnet im Hochgebirge. Experimentell oder traditionell - wie soll in den Alpen gebaut werden? Und wie viel Komfort braucht es überhaupt am Berg? Im Hochgebirge bekommen viele Dinge einen anderen Wert. Wasser ist kostbarer als Gold. Auf hoch gelegene Schutzhütten muss jeder Tropfen Wasser mit großem Aufwand hinauf gepumpt werden. Lebensmittel und Heizmaterial werden mit dem Hubschrauber eingeflogen. Daher ist es nur verständlich, dass nicht jede hochalpine Schutzhütte warme Duschen und ein Fünfgangmenü anbietet. Das Bergwandern boomt, die Übernachtungszahlen auf Schutzhütten steigen, doch die Alpenvereine wollen die Anzahl der Betten bewusst nicht ausbauen. Es sollen keine Neubauten an neuen Plätzen entstehen, höchstens Ersatzbauten für baufällige Hütten. Die vorhandenen Hütten sollen sanft saniert und energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Viele Schutzhäuser stammen aus der Zeit des beginnenden Alpinismus im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die "Berliner Hütte" in den Zillertaler Alpen wurde 1997 als erste Hütte im Alpenraum unter Schutz gestellt. Die Großbürger machten es sich in dem Prachtbau auf über 2000 Meter Seehöhe gemütlich und genossen den Komfort eines Grandhotels mit Ballsaal, Fotolabor, Kegelbahn, Schusterwerkstatt und sogar einem eigenen Postamt. Tirol nimmt beim Denkmalschutz für herausragende Bauten des frühen Alpin-Tourismus eine Vorreiterrolle ein, Bayern und Südtirol ziehen nach. Denkmalgeschützte Bauten werden fachgerecht und behutsam renoviert und mit moderner Technik ausgestattet. Neu gebaut wird nur, wo schon eine alte Hütte existiert, die baufällig oder nicht mehr rentabel ist. Zeitgenössische Architekten denken über neue Formen nach. Die "Monte Rosa Hütte" in den Schweizer Alpen wurde 2009 eröffnet, sie stellt architektonisch und energietechnisch einen Markstein im alpinen Bauen dar. Doch das kostspielige Meisterwerk der ETH-Zürich war nur realisierbar, weil es als wissenschaftliches Pilotprojekt angelegt ist - ein immens teurer Solitär. In Südtirol sind derzeit drei neue Schutzhütten in Bau. Die zeitgenössische Formensprache erhitzt die Gemüter. Am Dachstein plant ein Innsbrucker Architekt die neue "Seethaler Hütte" für den Österreichischen Alpenverein. Auch bei diesem Projekt wird die moderne Ästhetik emotional diskutiert. Eine Dokumentation von Teresa Andreae
13:10
Der Geschäftsmann Leonard Stevens wird im Jazzclub "The Green Mill" auf der Tanzfläche erstochen. Kurz darauf flüchtet Phryne's alter Freund Charles Freeman vom Tatort. Phryne nimmt die Ermittlungen auf. Mit: Essie Davis, Nathan Page, Ashleigh Cummings, Hugo Johnstone-Burt, Richard Blight uvm. Australien, 2012.
14:10
Im Hafen von Melbourne findet Miss Fisher von Schüssen angelockt den jungen Letten Yourka, der in ihren Armen stirbt. Doch vorher gibt er ihr noch eine Schachtel mit einem geheimnisvollen Ring Mit: Essie Davis, Nathan Page, Ashleigh Cummings, Hugo Johnstone-Burt, Richard Blight uvm. Australien, 2012.
15:15
In Kembleford wird gefeiert: es soll eine Schule für polnische Kinder errichtet werden. Aus diesem Anlass hält der neue Bürgermeister William Knight seine erste Rede und bricht dabei zusammen: er ist sofort tot. Zunächst deutet alles auf einen Herzinfarkt hin, doch die Todesursache war eine andere: Durch das Berühren des Mikrofons hat er einen Stromschlag erlitten. Jemand muss die Beschallungsanlage manipuliert haben. Die Frau des Bürgermeisters gerät unter Verdacht, als in ihrer Handtasche ein Schraubenzieher gefunden wird. Father Brown findet heraus, dass der Bürgermeister eine Affäre mit seiner Sekretärin Matilda hatte und macht sich daran, Licht ins Dunkel dieses Falles zu bringen. Mit: Mark Williams (Father Brown), Sorcha Cusak (Mrs. McCarthy), Hugo Speer (Inspector Valentine), u.v.a. Regie: Dominic Keavey. Großbritannien 2013
16:10
Father Brown erhält einen mysteriösen Hinweis, dass das wertvolle blaue Kreuz aus der Kirche von Kembleford gestohlen werden soll. Daraufhin entscheidet Bischof Talbot, das Kreuz ins Kloster von Newbury bringen zu lassen. Inspector Valentine soll als Polizei-Eskorte mitreisen. Doch Father Brown hat beschlossen sich der Sache selbst anzunehmen. Father Brown kommt Inspector Valentine zuvor und macht sich direkt am nächsten Morgen mit der Bahn auf den Weg. Valentine kann Father Browns Zug noch abfangen und steigt ein. In Father Browns Abteil sitzen neben einem weiteren Geistlichen zwei sonderbare Mitreisende, die alle äußerst verdächtiges Interesse an dem blauen Kreuz zeigen. Als im Zug ein Feuer ausbricht und jemand die Notbremse zieht, scheint die Jagd auf das Kreuz eröffnet zu sein.
17:05
Der LKA-Ermittler Alex Pollack (Hannes Jaenicke) scheut kein Risiko, um den Drogenschmuggler Tom Fischer (Sascha Alexander Gerak) endlich hinter Gitter zu bringen. Um Beweise gegen seinen Erzfeind zu sammeln, hat er Katja Wolf (Alice Dwyer) als Fischers rechte Hand eingeschleust. Ohne seinen Vorgesetzten Breuer (Sven Gerhardt) oder die holländischen Kollegen zu informieren, führt Pollack auf eigene Faust die Ermittlungen in Amsterdam weiter, wo Fischer inzwischen eine Reederei betreibt. Allerdings gibt es offenbar ein Problem, denn Pollack wartet seit zwei Monaten auf eine Nachricht von Katja. Nun fährt der LKA-Strippenzieher nach Amsterdam, um herauszufinden, ob seine Mitarbeiterin und heimliche Verlobte, die unbedingt aussteigen wollte, inzwischen die Seiten gewechselt hat. Auch der niederländische Kommissar Bram de Groot (Fedja van Huêt) interessiert sich für Fischer und die Hintermänner. Die Amsterdamer Polizei hat ebenfalls einen verdeckten Ermittler bei der Drogenmafia eingeschleust. Als der Beamte auffliegt und getötet wird, gerät Katja unter Mordverdacht. Unterdessen hat Pollack herausgefunden, wie nahe sich seine Geliebte und sein Erzfeind gekommen sind. Das stellt seine Professionalität auf eine harte Probe. Von seinem Plan, Fischer das schmutzige Handwerk zu legen, lässt der kaltblütige LKA-Ermittler jedoch nicht ab. Zunächst aber muss Pollack herausfinden, ob er Katja noch vertrauen kann. Mit: Hannes Jaenicke (Alex Pollack), Fedja van Huêt (Bram de Groot), Sven Gerhardt (Thomas Breuer), Alice Dwyer (Isabel Baumann/Kajta Wolf), Raymond Thiry (Koning) u.v.a. Regie: Michael Kreindl. Deutschland 2018
18:40
LKA-Ermittler Alex Pollack (Hannes Jaenicke) und Katja Wolf (Alice Dwyer) kommen einfach nicht raus aus dem gefährlichen Undercover-Einsatz in Amsterdam. Sie müssen den holländischen Kollegen wasserdichte Beweise gegen Mafiaboss Koning (Raymond Thiry) liefern, sonst wird die verdeckte Ermittlerin wegen Mordverdacht verhaftet. Für Katja, die nun die Reederei von Tom Fischer (Sascha Alexander Gerak) führt, geht es in doppelter Hinsicht um ihr Leben: Sie ist nicht nur die Hauptverdächtige für den Mord an einem Amsterdamer Kollegen, sondern auch in höchster Lebensgefahr. Für Katja gibt es jetzt kein Zurück mehr. Sie kann erst aussteigen, wenn sie vor juristischen Ermittlungen und der Rache der Verbrecher sicher ist. Auch Pollack, auf den in Deutschland bereits eine interne Untersuchung wartet, steht unter doppeltem Erfolgsdruck. Um Katja zu retten, muss er sie reinwaschen und den Fall lösen. Unterdessen holt Koning zum Gegenschlag aus. Er nutzt seine politischen Kontakte, um die Ermittlungen über das Sinken des Drogenschiffes zu stoppen. Um Kommissar de Groot (Fedja van Huêt) zu beschäftigen, bekommt dieser den Routinefall einer Medizinstudentin übertragen, die selbstverschuldet das Opfer des Aufnahmerituals einer Verbindung wurde. Über sie stoßen de Groot und seine Ermittler Renée (Birgit Welink) und Rijkaard (Gijs Naber) auf eine Spur, die zurück zu Konings mörderischen Drogengeschäften und dem einzigen Überlebenden (Omar El-Daeidi) des Schiffs führt. Mit: Hannes Jaenicke (Alex Pollack), Fedja van Huêt (Bram de Groot), Sven Gerhardt (Thomas Breuer), Alice Dwyer (Isabel Baumann/Kajta Wolf), Raymond Thiry (Koning) u.v.a. Regie: Michael Kreindl. Deutschland 2018
20:15
Die Serie "Ein Schloss am Wörthersee" und die Figur Lennie Berger, verkörpert durch Roy Black, sind untrennbar mit dem Charme Kärntens verbunden. Von Starbesuchen bis hin zu dramatischen Wendungen - die Serie verzauberte ein Millionenpublikum. Roy Black, das charmante Herz der Serie und dessen plötzliches Ableben machten die Erfolgsserie zu einem unvergesslichen Vermächtnis. Mit insgesamt drei Staffeln bestehend aus 33 Folgen, zwei Specials und einem 90-minütigen Spielfilm zählt "Ein Schloss am Wörthersee" seit nun über 30 Jahren zu den erfolgreichsten deutschsprachigen TV-Serien aus den 1990er Jahren. Die ORF III Dokumentation verspricht eine nostalgische Reise zurück an die ikonischen Schauplätze am Wörthersee und feiert das kulturelle Erbe einer Serie, die weltweit Herzen eroberte. Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, darunter Uschi Glas und Otto Retzer sowie TV-Lieblinge wie Julia Kent, Christine Schuberth, Mike Krüger, Alfons Haider und Adi Peichl bieten einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und teilen persönliche Anekdoten, der Kultserie.
21:05
In der ORF-III-Produktion "Uschi Glas - Eine Film- und TV-Legende" lässt Schauspiel-Legende Uschi Glas die letzten Jahrzehnte ihrer Karriere noch einmal Revue passieren. Zurück am Wörthersee besucht sie gemeinsam mit Regisseur Otto Retzer ehemalige Drehorte von TV-Klassikern wie "Hilfe, ich liebe Zwillinge". Der Film zeigt die damals 20-jährige Uschi Glas zum ersten Mal am Wörthersee. Ihren großen Durchbruch hatte Uschi Glas mit der deutschen Komödie "Zur Sache, Schätzchen", in der sie einen legendären - unvollendeten - Striptease auf einem Polizeirevier hinlegt. Es folgen erfolgreiche Fernsehserien wie "Tierärztin Christine" oder "Anna Maria - Eine Frau geht ihren Weg", sowie die Produktionen ihrer "Wörthersee-Film-Ära" mit bekannten Titeln wie "Ein Schloss am Wörthersee" oder "Alles Glück der Erde". Neben dem Rückblick auf eine überragende Filmkarriere plaudert Uschi Glas auch aus dem Nähkästchen: Über ihre Freundschaft zu Roy Black, ihre Ehe mit Dieter Hermann und über ihr Herzensprojekt "brotZeit".
21:55
Dagmar Koller hat als Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin in Österreich Kultstatus erreicht. 1939 in Klagenfurt geboren, besuchte sie bereits als Jugendliche die Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst um Schauspiel zu studieren. Sie setzte ihr Studium bei einigen der größten Tanzlehrer in der Welt fort und trat in Paris und London auf. Sie wandte sich der Operette zu und schaffte als Prinzessin Mi in Franz Lehárs The Land of Smiles ihren Durchbruch, spielte am New Yorker Broadway und in der berühmten Carnegie Hall. Als Musicalstar feierte sie Erfolge als Eliza in "My Fair Lady", Kate in "Kiss me, Kate", Rösslwirtin in "Im weißen Rössl" und als Aldonza in "Der Mann von La Mancha". 1978 heiratete sie den bekannten Journalisten Helmut Zilk und nahm, als er Wiener Bürgermeister wurde, an seiner Seite eine neue Rolle ein: Jene der First Lady, in der sie Gastgeberin für einige der größten Persönlichkeiten der Welt wurde. Mit ihrer unverwechselbaren Art spielte und sang sich Dagmar Koller über viele Jahrzehnte hindurch in die Herzen der Österreicherinnen und Österreicher.
22:45
Am 22. Oktober 1985 sitzt Klausjürgen Wussow allein im ersten Stock seines Hauses in Wien-Döbling vor dem Fernseher. 14 Monate Dreharbeiten liegen hinter ihm und nun wird sich zeigen, ob die "Schwarzwaldklinik" ein Erfolg oder ein Flop wird. Die Familie hat sich vor dem TV-Gerät im Erdgeschoss versammelt - doch er muss in diesem Moment für sich sein - zu groß ist die Anspannung. Kurz darauf Erleichterung - die "Schwarzwaldklinik" schlägt alle Rekorde - 28 Millionen Zuseher allein in Deutschland, das gab es noch nie. Klausjürgen Wussow ist mit 56 Jahren am Höhepunkt seiner Karriere. Die Presse überschlägt sich und bald wird sie ihn erschlagen. Erfolg als Segen und Fluch gleichermaßen - vor allem für einen Grübler, Zweifler und "melancholischen Choleriker", wie sich Wussow selbst bezeichnet. Auch wenn ihm Popularität durch das Fernsehen nicht unbekannt ist: Im Jahr 1970 macht ihn die Serie "Kurier der Kaiserin" schlagartig bekannt. Dass Wussow auch vielbeschäftigter Film- und vor allem Burgschauspieler ist, bleibt der breiten Masse - zumindest damals - größtenteils verborgen. Das Portrait "Schauspieler aus Leidenschaft" zeichnet den Karriereweg des vielseitigen und vielschichtigen Künstlers nach. Familie und Wegbegleiter erzählen die Geschichte eines Mannes, der eigentlich Arzt werden wollte und diesen Plan aus politischer Überzeugung (das Studium hätte den Eintritt in die FDJ - den kommunistischen Jugendverband der DDR - zur Bedingung gehabt) verworfen hat. Ein Mann, der seine Heimat Pommern verlor - lebenslang auf der Suche nach "Heimatgefühl". Es ist die Geschichte eines Malers, Dichters und Musikers - dem das Schauspielen dennoch alles war. Interviews und teilweise nie gesendetes Archivmaterial sowie private Familienfotos zeigen nicht nur den Schauspieler, sondern auch den Menschen Klausjürgen Wussow.
23:35
Neue Talente braucht das Land: Nina Hartmann begibt sich in einer neuen Ausgabe auf die Suche nach den spannendsten und besten Talenten der heimischen Kleinkunst, Comedy und Satire. Unterstützt wird sie dabei von einer namhaften Jury, bestehend aus Kabarettikonen wie Tricky Niki, Herbert Haider von den Comedy Hirten, Herbert Steinböck oder Flo und Wisch. Wer kann das Publikum und die Jury am meisten überzeugen? Die Kabarett Talente Show powered by Österreichischen Lotterien ist ein verlässlicher Garant, Newcomern ein Sprungbrett zu ermöglichen. Der/die Gewinner/in erhält einen fixen Auftritt beim Wiener Kabarettfestival.