04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
06:00
06:45
Ramrun hat die codierte Kristallkugel kopiert, mit der sie den Geheimtresor öffnen und an das Cyber-Gold gelangen kann. Dann versucht sie, Lars aus dem Verkehr zu ziehen, indem sie den gestohlenen Geheimcomputer CX bei ihm deponiert und die Polizei alarmiert. Sie soll den Computer bei Lars finden und ihn festnehmen. Doch Lars kann mit seinem Geländeroller in die Berge flüchten. Mit der Polizei auf den Fersen versucht er Emma zu finden, die immer noch von Ramrun gefangen gehalten wird. Doch dabei hat er keinen Erfolg. Ihm wird klar, dass er Emma nur dann von Ramrun zurückbekommt, wenn er das nimmt, was Ramrun unbedingt will: die Cyber-Gold-Bestände Norwegens! Lars muss in den geheimen Tresor eindringen. Doch seine Verfolger holen auf, und plötzlich steht Lars vor einem steilen Bergabhang. Ist die Flucht nun zu Ende?
07:10
Im Südschwarzwald hoch über St. Blasien haben Martina und Holger Albrecht vor gut zwei Jahrzehnten ihren Traumhof gefunden. Den bewirtschaften sie ökologisch. Auf den umliegenden Weiden grasen hauptsächlich Ziegen. Und die Jungziegen brauchen dringend frisches Gras. Also muss im rauen Schwarzwälder Gelände ein neuer Zaun gesetzt werden. Über Generationen wurde auf Hof Bremehr im ostwestfälischen Verl Milchvieh gehalten. Der jetzige Chef Ludger Bremehr hat den Familienbetrieb mit einer Vielzahl unterschiedlichster Tierarten viel "bunter" gemacht. Unter anderem leben hier auch Britische Longhorn-Rinder. Die müssen auf der Weide mit frischem Wasser versorgt werden. Und die Kälber bekommen ihr Spezialfutter. Dazu muss Ludger auf die Wiese zwischen die gewaltigen Tiere. Spreewaldbauer Sebastian Kilka vom Mutschenhof will seine Wiesen mähen, die auf verschiedenen Inseln zwischen den Fließen verteilt sind, so heißen die kleinen Kanäle im Spreewald. Mit seinem großen Traktor zwängt er sich durch die engen Straßen und Wege. Auf der Wiese fliehen Rehe vor dem lauten Gefährt. Sebastian sucht nach zurückgelassenen Rehkitzen. Als es dann endlich weitergehen kann, springt der Traktor nicht mehr an. Doch dann kommt gerade noch rechtzeitig Hilfe. Eigentlich ist Feierabend in Sachsen-Anhalt, aber Ackerlandwirt Jonas Schulze Niehoff hat eine Lieferung Frühkartoffeln vergessen. Nun muss alles ganz schnell gehen. Und während sich seine Mitarbeitenden Ronny und David durch die Furche wühlen, sucht Jonas zwischen dem Unkraut seine neue blaue Kartoffelsorte. Auf dem Geflügelhof in Niedersachsen startet bald der größte Kükenschlupf. Geflügellandwirtin Christine Bremer muss vorher noch einmal alle 3500 Bruteier kontrollieren. Dabei findet sie ein faules Ei. Wenn das explodiert, kann es den gesamten Schlupf gefährden. Auf dem Gschwandtnerhof am oberbayerischen Tegernsee kommt das neue Hühnermobil. Bevor das Federvieh aber einziehen kann, muss erst einmal der Zaun drumherum aufgebaut werden. Landwirtin Nina besteht auf einer ordentlichen Lösung mit stabilen Holzpfosten, auch wenn sie beim Einschlagen an ihre Grenzen kommt. "Hofgeschichten - Ackern zwischen Alpen und Ostsee" ist eine Gemeinschaftsproduktion von BR, MDR, NDR, rbb, SWR und WDR für die ARD.
08:00
Ob als feinfühliger Interpret am Klavier oder als gefragter, fantasievoller Komponist: Fazil Say begeistert immer wieder aufs Neue! Das Konzert in Pronstorf im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals widmete sich ganz seinen eigenen Kompositionen. Says Musik will Botschaft sein. Oftmals schafft sie dabei Verbindungen: zwischen Ost und West, zwischen Klassik, Folklore und Jazz. Das Klavierstück "Black Earth" etwa wurde von dem in der Türkei weit verbreiteten Lied "Kara Toprak" inspiriert und lässt den Interpreten zu Beginn über Dämpfungseffekte den Klang der Saz, einer orientalischen Langhalslaute, imitieren, das Ganze aber auf einem modernen westlichen Flügel. In der Sendung werden Ausschnitte aus dem Konzert vom 22. August 2025 im Kuhstall in Pronstorf gezeigt.
08:30
Es gibt kaum einen Menschen der Gen Alpha, Gen Z und sogar der Millennials, der ihn nicht kennt: den 22-jährigen Pianisten Louis Philippson. Als Klassik-Influencer begeistert er Millionen von Menschen mit seinem lustigen und kreativen Social-Media-Content. Er ist der Shootingstar, der das schier Unmögliche geschafft hat: Menschen, die nichts mit Klassik zu tun haben in Konzertsäle zu locken. Seine erste und zweite Tour, beide ausgebucht. Plötzlich reißen sich TV-Produktionen um den Hipster, es folgen Auftritte auf den roten Teppichen, das erste Album bei Sony, TV-Talkshows und Galas. Louis Philippson wird gefeiert wie ein Popstar. 2025 war das Jahr seines Durchbruchs. Das alles ist neu für ihn. Diese Dokumentation begleitet den Künstler in dieser prägenden Phase, die viele Fragen aufwirft: Wie hält Louis dem Druck stand, ohne auszubrennen? Und wie viel Energie und Disziplin verlangt das Berühmtsein einem jungen Menschen ab? Bei all diesen Momenten ist das Kamerateam hautnah dabei und fängt seine Emotionen ein. In dieser Doku wird Louis Philippson selbst zum Erzähler seiner eigenen Erfolgsgeschichte und zeigt intime und exklusive Einblicke in seine Welt - aus dem Jugendzimmer ins Rampenlicht.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
Meeresströmungen bestimmen das Leben, auch Surfen, Schwimmen, Wellenreiten sind ohne sie nicht vorstellbar. Doch sollten sie einmal wegbrechen, könnte das für die Menschheit lebensgefährlich werden. Denn Meeresströmungen sind das Ergebnis komplexer physikalischer Systeme und anfällig für Veränderungen. Strömung ist dabei nicht gleich Strömung. Oberflächenströmungen werden vor allem von Winden beeinflusst; Tiefenströmungen besonders von der Dichte des Wassers. Die Meeresströmungen sind trotz aller Forschung immer noch ein großes Geheimnis. Deshalb gibt es zum Beispiel die Treibgutforschung, die durch die weltweite Beobachtung angeschwemmter Objekte Rückschlüsse auf die Strömungsverläufe zieht. Mit mathematischen Berechnungen wird versucht, Voraussagen über zukünftige Entwicklungen zu treffen. Und da sehen einige eine riesige Gefahr auf die Menschen zukommen: wichtige Strömungen wie der Golfstrom könnten sich verlangsamen oder sogar versiegen, und das möglicherweise bereits bis 2060. In der Erdgeschichte ist es immer mal wieder passiert, dass der Golfstrom stillstand. Das hatte unterschiedliche Gründe, zuletzt vor 12.000 Jahren. Damals gab es als Folge eine kleine Eiszeit in Europa: die Jüngere Dryaszeit. Wird der Menschheit das jetzt wieder passieren, kommt eine neue Eiszeit? Und: Wie funktionieren Meeresströmungen überhaupt? Welche Auswirkungen haben sie jetzt schon auf das Leben auf der Erde? Was passiert, wenn sie sich verändern, verändert sich dann auch die Welt der Menschen?
11:55
Die Holsteinische Schweiz ist vielen ein Begriff und hat "Sound". Gleich hinter dieser Ostseebucht liegt die Hohwachter Bucht. Dazu fällt vielen auf Anhieb nichts ein. Dabei ließen sich hier schon berühmte Maler von Licht und Meeresrauschen inspirieren, wie der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff. Ihn faszinierten die langen Sandstrände und die sanften Hügellandschaften im Kontrast mit urwüchsigen Steilküsten. Künstlerinnen und Künstler werden bis heute von der Hohwachter Bucht angezogen. Die Maler Daniel Richter sowie der Punk-Avantgardist Rocko Schamoni kommen aus dem Örtchen Lütjenburg. Buchstäblich um Vernetzung geht es gerade Mathias Wolf mit seiner Fadeninstallation an der sogenannten Flunder, Hohwachts markanter Seebrücke. Statt blickdicht zu verhüllen wie sein großes Vorbild, webt "Küsten-Christo" Mathias in mühsamer Feinarbeit ein Netz um die Brücke und den Stahlpylon, der diese trägt. Diese künstlerische Idee gefällt nicht allen Menschen in der Bucht: Vor allem DLRG-Chef Hartmut Vaje hat Sicherheitsbedenken. Ausgerechnet zwischen Campingplatz und Seebad befindet sich der Truppenübungsplatz Putlos. Zusammen mit dem in der Gemeinde Todendorf hat die Bundeswehr damit an der Hohwachter Bucht die beiden einzigen Übungsplätze direkt an der deutschen Küste. Hier wird scharf geschossen mit Drohnen, Mörsern und Flugabwehrsystemen. Hauptmann Christian Brumme ist dafür zuständig, dass hier niemand zu Schaden kommt und kein Urlauber krachend vertrieben wird. Keine leichte Mission, denn obwohl die Schießzeiten genau bekannt gegeben werden und Signale warnen, driften immer wieder unachtsame Freizeitkapitäne in das Militärgebiet. Der Sternekoch Volker Fuhrwerk will auf Gut Panker zeigen wie die Ostsee schmeckt: Mit Forelle, Salzmiere, und Treibselkartoffeln kreiert er Bucht-Menüs. Zur Verstärkung hat er eine Gärtnerin für den restauranteigenen Gemüsegarten angestellt. Sie setzt bei der Arbeit nicht nur auf ihren grünen Daumen, sondern auch auf Tarotkarten. Gut Panker ist eines der bekanntesten der zahlreichen Gutshäuser der Region, die daher auch "Grafenwinkel" genannt wird. Die Ex-Werberin Patricia Sachau aus Hamburg wollte unbedingt zurück in ihre Heimat an der Hohwachter Bucht. Die väterliche Schäferei gab es nicht mehr, doch mit viel Geduld und Verzicht baute sich Patricia eine neue Existenz auf. Jeder Cent floss in die Schafherde. Ihre Mitarbeiter: sieben Hunde, vor allem Border Collies. Die müssen noch viel lernen, denn aus vier Schafen wurden inzwischen 400: Lykke Sheepfarm hat Patricia ihren Betrieb genannt. Lykke ist dänisch und bedeutet Glück. Für sie gehören Schafe und Glück einfach zusammen.
12:40
Straußenvögel auf der Insel Amrum? Für die selbstbewusste Anna Lehmann ist diese Kombination von afrikanischer Tierwelt und norddeutscher Bodenständigkeit kein Widerspruch, im Gegenteil: Nach dem Tod ihres Mannes hat sie beschlossen, sich und ihren beiden Kindern Laura und Paul mit einer professionellen Straußenzucht eine neue Existenz aufzubauen. Unterstützt von ihrem besten Freund, dem Anwalt Matthias, und ihrem Schwiegervater liegen zwei Jahre harter Aufbauarbeit hinter ihr - nun soll das Geschäft mit den delikaten Eiern und dem feinen Straußenfleisch endlich starten. Darum schickt Anna als Werbemaßnahme und um ihre künftigen Kunden für ihre Produkte zu begeistern, an die umliegenden Restaurants auf dem Festland Straußeneier. Doch diese erste Lieferung gerät zu einem Desaster. Die Reederei, die den Fährbetrieb zum Festland betreibt, hat Annas Steigen zu lange in der Sonne stehen lassen, sodass alle Eier verdorben ihren Bestimmungsort erreichten. Damit ist Annas Ruf natürlich erst einmal ruiniert und ihr Betrieb steht vor dem Bankrott, noch bevor das Geschäft wirklich begonnen hat. Keine Frage, dass sie von dem verantwortlichen Großreeder Fritjof Reents neben einer Entschädigung vor allem ein öffentliches Schuldeingeständnis verlangt, um das Vertrauen ihrer Kunden zurückzugewinnen. Der zynische Selfmade-Millionär Reents denkt jedoch gar nicht daran, irgendetwas zuzugeben. Es geht ihm dabei gar nicht ums Geld, sondern allein ums Prinzip. Erst als Anna und Matthias in einer aufsehenerregenden Aktion eine seiner Fähren pfänden lassen und der charmante Hamburger Journalist Marc, der zu Matthias' Eifersucht mehr als nur journalistisches Interesse an Anna hat, den Fall auf die Titelseite seiner Zeitung bringt, scheint Reents kalte Füße zu bekommen. Er sieht den bevorstehenden Börsengang seines Unternehmens gefährdet. Doch sein vermeintlich großzügiges Friedensangebot ist nur ein weiterer Trick, um Anna endgültig in die Knie zu zwingen. Mit perfiden Methoden gelingt es ihm sogar, die Bewohner von Amrum gegen die Straußenzüchterin aufzubringen. Allerdings hat der vermeintlich übermächtige Großreeder den Kampfgeist und den Einfallsreichtum von Anna und ihren Freunden unterschätzt.
14:10
Seit Harald auf der "Henriette I" angeheuert hat, trinkt er. Uwe ist verzweifelt. Er weiß sich keinen anderen Rat, als Harald einen Zwangsurlaub bei seiner Freundin Bea zu verpassen. Aber Bea ist Haralds Trinkerei allein auch nicht gewachsen. Erst Mutter Mewes, die von Bea alarmiert wird, führt letztlich den Umschwung herbei: Harald geht an Bord zurück mit dem festen Willen, in Zukunft "trocken" zu bleiben.
14:35
Der Termin für den Prozess Petermann gegen die Werft steht bevor. Uwe soll gegen seinen Schwiegervater als Zeuge aussagen. Margot meint, das sei das Ende der Petermanns und ergreift die Initiative. Sie gibt Hinrich, der in Schweden unterwegs ist, einen falschen Termin durch, lässt sich eine Prozessvollmacht geben und schlägt den "Leib und Magen"-Prozess ihres Mannes nieder. Unterdessen stürzt sich Gerda, deren Mann in Dänemark "schwimmt", in eine Affäre mit dem Taxifahrer Peter Kuhn, mit dem sie vor der Schule in Stade in eine Karambolage verwickelt war.
15:00
Sport im Norden im NDR Fernsehen.
17:00
Die Erträge aus Bingo! kommen Projekten im Bereich des Natur- und Umweltschutzes zugute. In der Umweltlotterie sind Teilnehmer und Natur also gleichermaßen die Gewinner. Bingo!-Gewinnzahlen auf NDR Text Seite 605
18:00
Gesundheit und Wellness sind in Litauen fest in der Kultur des Landes verankert. Schon seit 1837 sind die bekanntesten Kurorte Druskininkai und Birštonas die Orte, an denen Litauer es sich gutgehen lassen. Auch der Küstenort Palanga zählt zu den beliebten Wellness-Hotspots. Mit Schlammpackungen, Mineralwasser aus tiefen Quellen, Bernsteinmassagen und modernen Bewegungstherapien kann man in den Kurorten entweder neue Energie tanken, sich nach Sportverletzungen und Operationen langsam erholen oder einfach Wellness-Urlaub machen. Noch machen die Litauer selbst die Mehrzahl der Touristen aus. Aber es kommen immer mehr Gäste aus dem europäischen Ausland. Und auch immer öfter zieht es deutsche Wellness-Touristen in die Wellness-Zentren. Palanga ist ein Städtchen mit rund 17.000 Einwohnern und gilt neben den Wellness-Einrichtungen auch als Touristenhochburg für Standurlauber. In der Vorsaison ist noch nicht so viel los. Aber in der Osterwoche füllt sich der Ort langsam. Hier ist auch das Zentrum für Bernsteinverarbeitung. Bernstein ist in Litauen nicht nur Schmuck, sondern auch eine Art Heilmittel, das positive Effekte auf Schlaf, Nerven- und Herz-Kreislauf-System haben soll.
18:45
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
19:30
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
ist mehr als nur eine Insel in der Ostsee! Ein Blick auf die Karte macht deutlich, besteht aus einer Vielzahl von Halbinseln und Inseln und vielen unendlich lang erscheinenden weißen Stränden. Heike Götz durchstreift mit seinen berühmten Kaiserbädern und erkundet die weniger berühmten Teile der Insel, wie den Gnitz oder auch den Lieper Winkel. Gleich jenseits des Strandes erhebt sich bei Koserow der Streckelsberg. Der Küstenwald lädt zum Waldbaden ein - mit fachkundiger Anleitung. Der Naturhafen Krummin ist Ausgangspunkt für Segeltouren an Bord eines historischen Zeesbootes auf dem Achterwasser. Und dort liegt mittendrin die private Vogelschutzinsel Görmitz, besiedelt von Weiderindern und unglaublich vielen vom Aussterben bedrohten Wiesenbrütern, selten gewordenen Mufflons und Seeadlern. Die Inselbloggerin Marika zeigt Heike Götz Geheimtipps: einsame Plätze an der Küste, schön gelegene Imbiss-Möglichkeiten … Orte, die schön, aber eher unbekannt sind. In der Nähe der Stadt lassen sich im DDR-Museum Dargen Zeitreisen in die jüngste Geschichte unternehmen und überraschende Relikte entdecken. Die er Inselmühle baut im großen Stil Aprikosen, Haskap-und Aroniabeeren oder auch Senfsaaten und Lein an und hält eine Herde Wasserbüffel. In Zinnowitz betreibt die Vorpommersche Landesbühne eine Theaterakademie, veranstaltet die Vineta-Festspiele und lädt am Strand von Heringsdorf regelmäßig zu Aufführungen in ein Theaterzelt ein, dem Chapeau Rouge. Im Lieper Winkel dokumentiert Heike Götz die wachsende Pflanzenvielfalt auf Ökowiesen und trifft dort einen Sternekoch, der seit Jahren schon ausschließlich fangfrischen Fisch in seiner "Bauernstube" serviert.
21:45
In der seit 1961 ausgestrahlten Sendung dreht sich alles um Sport. Berichtet wird über die Fußballspiele der Woche sowie über weitere Begegnungen aus verschiedenen Disziplinen. Regelmäßig wird das Tor des Monats gewählt.
22:10
Fünf Quizbegeisterte aus dem Norden treten bei Laura Karasek in der "NDR Quizshow" im Wettstreit um die "Leuchte des Nordens" gegeneinander an. Sie alle sind davon überzeugt, sich im Norden und im eigenen Bundesland sehr gut auszukennen. Doch wer wird es am Ende der Sendung geschafft haben, den Pokal in den Händen zu halten? Am Start sind: Nina Stöver, die in ihrer Studienzeit nebenberuflich Golfplätze gemäht hat, Jens-Uwe Bohnhoff, Rentner auf Tour, Carsten Weiland, leidenschaftlicher Angler, Catrin Bohacek, kennt Wismar wie ihre Westentasche, und Jan Hendrik Landgraf, der virtuell im Flugzeug um die Welt fliegt.
23:10
Allzu oft bietet die deutsche Politik Steilvorlagen für Hohn und Kritik. Die Sendung betrachtet aktuelle Ereignisse in einem satirischen Licht und lässt dabei oft kein gutes Haar an unseren Volksvertretern.
23:55
Es ist eine andere Erzählung über den FC St. Pauli. Heute steht der Verein für Antifaschismus, Toleranz und gesellschaftliches Engagement im deutschen Fußball. Doch hinter dem Image des rebellischen Kiezklubs verbirgt sich eine komplexe Geschichte mit dunklen Kapiteln. Der Verein hat sich seit den 1980er-Jahren zu einem der bekanntesten Fußballklubs weltweit entwickelt, nicht wegen sportlicher Glanzleistungen, sondern wegen seiner einzigartigen Fankultur und eines politischen Selbstverständnisses, das weit über den Hamburger Kiez hinaus strahlt. Der Kiezklub und seine Widersprüche Diese neue Story wagt den unbequemen Blick in die Vergangenheit des Vereins. Die Aufarbeitung der eigenen Geschichte - eine Arbeit, die vor allem das Museum des FC St. Pauli seit einigen Jahren aktiv vorantreibt. Während der jüdische Spieler Selig Cahn 1942 mit einem der ersten Transporte nach Auschwitz deportiert und dort in der Gaskammer ermordet wird, erhält ein ehemaliger Spieler und hochrangiger Vereinsfunktionär trotz düsterer NS-Vergangenheit die goldene Ehrennadel des Klubs. Erst 2010 wird sie ihm posthum aberkannt. Zwei Schicksale, ein Verein. Warum hat der FC St. Pauli sein "braunes Erbe" so lange nicht aufgearbeitet? Reichsadlerflagge und Rassismus am Millerntor Fan und Zeitzeuge Nazim Evren erlebt Anfang der 1990er-Jahre eine entscheidende Wende mit: Ein türkischer Freund wird bei einem Heimspiel im Stadion zusammengeschlagen. Ein rassistischer Übergriff - und das zu einer Zeit, in der am Millerntor schon die Totenkopf-Flagge weht. "Die Ausländerfeindlichkeit im Stadion war überraschend und unerwartet", erzählt Evren. Darauf folgt etwas, das den Verein bis heute prägt. Erstmals werden Fans aktiv - sie vertreiben Neonazis und Altnazis von den Rängen. Die Metamorphose des Vereins beginnt. Bis Ende der 1990er-Jahre spielt die Mannschaft am Millerntor, das den Namen Wilhelm-Koch-Stadion trägt. Dann kommt heraus: Der Namensgeber war NSDAP-Mitglied. Ein Naziname für den antifaschistischen Verein? Eine Tatsache, die der Aktivist Ronny Galczynski nicht akzeptieren kann. Er engagiert sich für die Aufarbeitung der Vereinsgeschichte und reicht 1998 den Antrag für die Umbenennung des Stadions ein. "Ich bin persönlich angegangen worden: 'Leute wie Sie brauchen wir nicht im Verein' und: 'Wären wir mehr Alte gewesen, hätten wir Sie heute rausgeschrien'", erinnert sich Galczynski an die Mitgliederversammlung damals. Zwischen Totenkopf-Flagge und Hakenkreuz: das Porträt eines Vereins im Widerstreit mit sich selbst Was ist der FC St. Pauli wirklich? Und wofür steht er? Ein Verein ist mehr als Sport und Stadionbesuch. Er stiftet Identität und trägt damit auch gesellschaftliche Verantwortung. In Zeiten, in denen Rechtsextremismus und Antisemitismus wieder an Sichtbarkeit gewinnen, stellen die Filmemacherinnen unbequeme Fragen: Wie geht ein Verein mit seinem "braunen Erbe" um? Und wie kann ein Fußballklub dieses Erbe nutzen, damit sich die Geschichte nicht wiederholt? "Wir müssen daran erinnern, wo uns Faschismus und Rechtsextremismus hinführen und auch, wie selektiv das Gedächtnis der Menschen ist. Gerade beim FC St. Pauli, wo es nicht nur um Sport geht, sondern auch darum, Dinge zu verändern", sagt Christopher Radke vom FC St. Pauli-Museum. Die Vergangenheit des FC St. Pauli ist kein abgeschlossenes Kapitel - sie ist ein lebendiger Teil der Vereinsidentität, mit dem gerungen wird. Die bildstarke Dokumentation lässt jene zu Wort kommen, die die Umbrüche damals eingeleitet haben und die komplexe Geschichte des FC St. Pauli heute aufarbeiten. Der Film folgt den Spuren der Geschichte im Stadion, in den Archiven bis an Orte des Holocausts und erzählt die tragische Biografie des Stürmers Selig Cahn nach - so entsteht das vielschichtige Bild eines Klubs, der gelernt hat, seine eigene Geschichte zu hinterfragen.