04:15
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
04:45
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
05:15
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
06:00
Elmo versucht vergeblich, einen Mittagsschlaf zu machen. Zum Glück hat Abby einen Einschlaf-Zauberspruch parat. Außerdem küsst der tapfere Prinz Bert sein Dornröschen (Ernie) wach. Doch Dornröschen hat selbst nach 100 Jahren Schlaf keine Lust, aufzustehen… Ferner will sich der Blaue unbedingt entspannen und hat sich deshalb einen Yogalehrer nach Hause bestellt. Er guckt nicht schlecht, als plötzlich Grobi vor seiner Tür steht und sich als Yogalehrer ausgibt. Aus der ersehnten Entspannung wird natürlich nichts.
06:20
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
06:35
Hamburg ist Deutschlands Model-Hauptstadt: In keiner anderen Stadt in Deutschland gibt es so bedeutende Modelagenturen wie in der Freien und Hansestadt. Hier sitzt auch Deutschlands größte Modelagentur MGM Models. 2007 hat Geschäftsführer Marco Sinervo (47) die Agentur gegründet. Heute arbeitet sie für große Marken wie Dior, Louis Vuitton und H&M. Für den Erfolg sucht Sinervo ständig neue Talente. Eine von seinen Neuentdeckungen ist die 24-jährige Laura Engelmann. Die Neu-Hamburgerin wurde im Juli 2024 Playmate des Monats der Zeitschrift "Playboy" und träumt davon, ein international gefragtes Model zu werden. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Zunächst muss sie bei ihren ersten Jobs für Hamburger Modehäuser und kleine Modemarken überzeugen. "Das ist ganz wichtig, dass das Model versteht, dass sie Sachen verkaufen muss", erklärt Modelmanager Sinervo. Die Konkurrenz ist groß, die Anforderungen sind hart: Models müssen immer Perfektion liefern, mit Leichtigkeit und auf Knopfdruck. Wer nicht performt, schafft es nicht und muss gehen. Auch Laura Engelmann fliegt aus der MGM-Kartei, wenn sie nicht an ihren Posen und Gesichtsausdrücken arbeitet, mahnt Sinervo. Laura Engelmann lässt sich aber von solchen Aussagen nicht abschrecken: "Vor der Kamera zu stehen ist wie ein befreiender Tanz zu meiner Lieblingsmusik", sagt die ehemalige Polizistin lachend. "Die Nordreportage" blickt hinter die Kulissen eines schillernden Berufs, der ungebrochene Faszination auf junge Menschen ausübt und porträtiert die Menschen, die Hamburg zur Model-Hauptstadt machen.
07:05
Er hat sie alle vor seine Kamera bekommen: Romy Schneider, Maria Schell und Nadja Tiller, Jean Cocteau, Jean-Luc Godard und Curd Jürgens. Franz Christian Gundlach, genannt F.C. Gundlach, gilt als Grandseigneur der Modefotografie. Die Bilder des über 90-jährigen Fotokünstlers, der in Hamburg-Harvestehude lebt, gelten als zeitlos und werden weltweit ausgestellt. F.C. Gundlach hat eine ganze Generation von Fotografen beeinflusst, etwa Andreas Mühe oder Kristian Schuller. Wim Wenders deutet Gundlach als "Visionär der Fotografie". Paris bildete für den 1926 im nordhessischen Heinebach geborenen F.C. Gundlach den Auftakt seiner Karriere: 1951 hatte er dort seine erste Ausstellung. Schnell stieg er zum Starfotografen auf. Er ging nach Hamburg und prägte unter anderem Modestrecken von Frauenzeitschriften wie "Film und Frau" und "Brigitte" mit. Gundlach betätigte sich seit den 1960er-Jahren ebenfalls als Unternehmer, wurde dann auch Sammler und Kurator. 1975 eröffnete er die erste Fotogalerie in Deutschland und etablierte so die Fotografie als Kunstform. Seit 2003 ist F.C. Gundlach Gründungsdirektor des Hauses der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen. Filmautorin Eva Gerberding hat mit ihrem Kamerateam F.C. Gundlach fünf Jahre lang immer wieder begleitet, etwa beim Konzeptionieren einer Ausstellung oder bei seiner Geburtstagsparty zum 90. Geburtstag. Für diese NDR/ARTE-Dokumentation öffnet Gundlach sein gesamtes Privatarchiv. Zusätzlich sind bisher unveröffentlichte Super-8-Filme von Fotoshootings der "Brigitte" zu sehen, die den "Meister der Modefotografie" bei der Arbeit zeigen.
07:30
Seit Jahrhunderten lebt die Familie Hellmann im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer, auf der Nordseeinsel Pellworm. Die Männer, Siegfried (79), Johann (58) und Andreas (43), fahren jeden Tag hinaus ins Watt. Früher haben sie dort mit ihrem kleinen Kutter Krabben gefischt. Heute schippern sie Touristen zu den Seehundbänken oder Hochzeitspaare zu den Halligen rund um Pellworm. Von diesen Kurierfahrten leben sie. Außerdem nehmen sie dann alles mit, was ihnen das Meer täglich vor die Füße spült, z. B. Holzplanken. Die Familie Hellmann heizt ihr Haus auf Pellworm ausschließlich mit Strandholz. Auf den Sandbänken suchen sie nach Bernstein und anderen "Schätzen". Und das mit Erfolg, denn im Laufe der Jahrhunderte sind mehr als 500 Schiffe rund um Pellworm gestrandet. Sie haben schon Silbermünzen aus dem 17. Jahrhundert, 200 Jahre alten Wein oder uralte Schiffswracks gefunden. Auf Pellworm melkt die 78-jährige Wilhelmine die einzige Milchkuh der Familie noch mit der Hand. Im Winter lebt die Familie mit ihren Rindviechern unter einem Dach wie früher alle Bauern auf Pellworm. Filmemacher Jess Hansen hat die Familie ein Jahr lang begleitet und zeigt in diesem Film Aufnahmen, die so noch nicht im Fernsehen zu sehen waren.
08:30
Im Wattenmeer vor Pellworm haben sie schon so einiges gefunden, aber noch nie ein Kilogramm Kokain. Drogen statt Bernstein, Pazifische Austern statt Miesmuscheln in der Nordsee, sinkende Touristenzahlen und steigende Betriebskosten. Vieles hat sich für die Wattmänner von Pellworm geändert. Schon 2008 hat der NDR in einer "Nordreportage" über Andreas und Jogi Hellmann berichtet, jetzt hat ein Filmteam sie wieder auf Pellworm besucht. Trotz der vielen Veränderungen schippern die beiden Brüder jedes Jahr unverdrossen Tausende Touristen durchs Nordfriesische Wattenmeer. Dabei wird es wegen des steigenden Meeresspiegels und der immer stärkeren Strömung zunehmend schwerer, passende Fahrrinnen durch die Priele zu finden. Doch die Wattmänner leben von den Touristenfahrten, dem Brotjob der ehemaligen Berufsfischer. Mit einer Ausnahmegenehmigung dürfen sie, als einziges Unternehmen auf Pellworm, mit zahlenden Gästen in die Schutzzone des Nationalparks schippern. Einmalige Ausflüge in die unberührte Natur, zu Seehunden, Kegelrobben und manchmal auch Seeadlern. Doch in vier Jahren gehen die Wattmänner in Rente, dann erlischt ihre Sondergenehmigung. Nachfolger sind nicht in Sicht. Auch den imposanten Schiffsfriedhof auf Süderoogsand wird dann kaum noch ein Mensch betreten dürfen. Nach Stürmen tauchen hier uralte, vor Jahrhunderten gestrandete Havaristen für kurze Zeit wieder auf. "Die Nordreportage" zeigt die Geschichte der Familie Hellmann damals und heute: Krabbenfang wie zu Vater Sites Zeiten, Buttfischen mit Stellnetz vor Pellworm, von Mutter Wilhelmine mit der Hand gemolkene Kühe, Plattfische braten auf einem mit Strandholz befeuerten Herd. Die Wattmänner von Pellworm. Zwei ungleiche Brüder. Ein Inselleben im Wandel der Zeiten und Gezeiten.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus MV ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
Im Norden gibt es über 50.000 Bauernhöfe und mindestens genauso viele Geschichten. Die NDR Reportagereihe "Hofgeschichten" begleitet ganz verschiedene Landwirtinnen und Landwirte aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg in ihrem spannenden Alltag.
11:40
Diese 45-minütige Sendung gibt einen Einblick in die Jobs im Norden, die heutzutage als hart bezeichnet werden können. Zur Auswahl der Berufe gehört unter anderem der Arzt, der sich um die Zähne von Bären, Löwen und Tigern kümmert. Außerdem wird über U-Boot-Fahrer*innen, Bombenentschärfer*innen, Industrietaucher*innen, Busfahrer*innen und natürlich Pflegekräfte und Mitarbeitende in Krankenhäusern berichtet.
12:25
Wie haben sich Jobs und die damit verbundenen Lebenswelten in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Das neue Geschichtsformat über Berufswelten taucht mit drei Pilotfolgen tief in die Arbeitswelten der Berufsfeuerwehr, von Lehrkräften und Landwirtinnen und Landwirten ein. Eine Mischung aus Reportage und Doku-Talk machen das Format besonders. Junge Berufstätige treffen auf langjährig Berufserfahrene und tauschen sich über den Job selbst und seinen Wandel aus. In einer gemeinsamen Runde sprechen sie nah, authentisch und berührend über damals und heute - über Herausforderungen, gesellschaftliche Veränderungen, eigene Erinnerungen und Erfahrungen. Hinzu kommen historische Fakten mit Bildmaterial aus verschiedenen Dekaden, die die Veränderung im Job bildstark erlebbar machen. Wie hat sich Arbeit gewandelt mit Blick auf technologischen Fortschritt, Gleichstellung oder auch Be- oder Entlastung? Mit einem attraktiven Storytelling will dieses Format gleichwertig Menschen in der ARD Mediathek und im NDR Fernsehen ansprechen. Die Feuerwehr steht wie kaum ein anderer Beruf für schnelle Hilfe. Wenn der Alarm ertönt, zählt jede Sekunde. Und in den letzten Jahrzehnten hat sich der Beruf stark verändert. Feuerwehrfrau Andra Lorenzen und ihr Kollege Oke Petersen von der Berufsfeuerwehr Flensburg gewähren offene Einblicke in ihren fordernden Alltag, vom intensiven Einsatz bei einem Hausbrand bis zum kollegialen Miteinander danach. Ihr Job birgt ein hohes Risiko. Umso wichtiger ist neben einer guten Ausbildung der Teamgeist in schwierigen Situationen. Ihre Vorgänger berichten, wie es früher war: Wolfgang Janza kam in den 1970er-Jahren in Bremen noch mit Schlips zum Dienst. Alfred Falkenberg erinnert sich an einen lebensgefährlichen Kellerbrand in den 1990er- Jahren. Psychologische Betreuung nach solchen harten Einsätzen gab es damals praktisch keine. Heute gehören offene Gespräche über belastende Erlebnisse ebenso zum Beruf wie neue Sicherheitsstandards. Außerdem zeigen Frauen wie Andra, dass die Arbeit bei der Feuerwehr längst kein Männerjob mehr ist. "Job fürs Leben" ist eine Zeitreise, gespickt mit aktuellen Herausforderungen, Erinnerungen und einordnenden historischen Fakten. Und für alle Protagonisten ist der Beruf nicht nur einfach ein Beruf, sondern ein "Job fürs Leben".
13:10
Rund 500 Kilometer radelt Reporter Peter Jagla durch das Braunschweiger Land: von der Löwenstadt Braunschweig durch Harz und Heide. Auf seiner Reise wird er begleitet vom Rad-Enthusiasten Thomas Kempernolte. Zwischen Wolfsburg, Salzgitter und Helmstedt entdecken sie spannende Orte, treffen interessante Menschen und erleben actionreiche Abenteuer zum Nachmachen. Geführt werden sie durch eine spezielle App, die von jedem kostenlos genutzt werden kann. Auf ihrer Tour erfahren Peter und Thomas, wie der Lachs wieder nach Niedersachsen kommen soll, wie viel Kraft Wasser- und Windenergie haben und warum im Glockenpalast Gifhorn nie Glocken gegossen wurden. Die beiden tauschen das Fahrrad auch gegen andere Transportmittel aus: ob auf Wasserski oder im Kajak in Schladen, auf selbst gebauten Bergbau-Rädern in Goslar, beim Paragliding in der Luft oder auf dem Trecker: Die "Nordtour unterwegs" zeigt Freizeittipps für jeden Geschmack und jedes Alter.
14:10
In Norddeutschland wachsen Brokkoli, Salat, Kartoffel, Erdbeere und Apfel, das ist den meisten Menschen bekannt. Was aber passiert eigentlich mit dem Raps von den riesigen Feldern, die weithin gelb leuchtend den Frühling einläuten? Wer weiß, wie aus Rüben Zucker wird? Und wer hätte gedacht, dass in Norddeutschland selbst Exoten wie Tabak oder Nektarinen gedeihen? Und viele Landwirte sorgen mit dem Anbau von Mais und Grünfutter noch selbst fürs Viehfutter in den Ställen, anstatt Soja aus entfernten Kontinenten zu importieren. Wie gehen die Landwirte mit immer größeren qualitativen Anforderungen der Verbraucher und ihrer Großabnehmer um? Wie sehr macht der Preisdruck ihnen zu schaffen? Und wie sehen sie ihre Zukunft, damit ihre Familienunternehmen auch in der nächsten Generation noch profitabel sind? Vanessa Kossen und Daniel Sprehe sind unterwegs im Norden: auf Feldern, in Verpackungsstraßen, in Ställen und auf großen Maschinen. "Ackern für Norddeutschland" zeigt die Vielfalt der Landwirtschaft und Menschen, die diese Vielfalt möglich machen.
15:40
Nichts ist mehr los in dem großen Schuppen, der an den Dorfkrug in Büttenwarder grenzt. Deswegen vermietet Wirt Shorty nun per Anzeige im "Landboten" den Raum als Lagerfläche. Da das Geschäft gut anläuft, bieten schon bald darauf die chronisch insolventen Bauern Brakelmann und Adsche auf Brakelmanns Hof denselben Service an. Lagerfläche für dunklen Zaster Als aber ausgerechnet Klingsiehls stinkreicher Bürgermeister Günther Griem, der, wie es die Erlentrilliche bereits von den Dächern pfeifen, von der Steuerfahndung wegen ungeheurer Summen von Schwarzgeld ins Visier genommen wurde, auf Brakelmanns Hof auftaucht, um dort "etwas" diskret einzulagern - wissen die beiden schlitzohrigen Bauern natürlich sofort, um was es geht: Barmiddel! Sein verdammtes Schwarzgeld! Nur Kriminalität kann weiterhelfen Leider aber verschrecken sie mit ihrer offenherzigen Art den Steuerflüchtling, bevor es zum Abschluss kommt. Doch Brakelmann lässt sich nicht so leicht abschütteln. Er beobachtet, dass sich Griem nun hilfesuchend an Shorty wendet. Wenig später steht ein Tresor in Shortys Schuppen. Und für Brakelmann ist klar: Jetzt kann ihm nur noch einwandfreie Kriminalität weiterhelfen. Doch aus dem geplanten Alleingang wird nichts. Alte Rechnungen Bald muss er auf die Hilfe einer stetig wachsenden Zahl von Komplizen bauen. Aber das ist ihm egal. Selbst die Millionen des Klingsiehler Bürgermeisters sind ihm egal. Er hat eine ganz andere, eine sehr alte Rechnung mit Günther Griem zu begleichen. Überwachungsgedöhns erschweren die Arbeit Alle Versuche, auch nur das Schloss der Schuppentür zu knacken, sind fehlgeschlagen. Und zu allem Überfluss rüstet Günther Griem nun Shortys Schuppen mit Hightech-Überwachsgedöhns auf. Brakelmanns Cru verliert den Mut. Doch zum Aufgeben ist Brakelmann nicht bereit und motiviert seine Leute, jetzt erst recht raffiniert und gewieft vorzugehen. Mission impossible Und so werden dann doch nach kurzen Anlaufschwierigkeiten die Sicherheitssysteme gekonnt ausbaldowert, dringend benötigte Fähigkeiten knallhart trainiert, ein figelinscher Plan ausgearbeitet. Talente unter sich Dann endlich ist der Tag gekommen, beziehungsweise die Nacht. Und der große Coup kann endlich gelandet werden. Brakelmanns Cru wächst über sich hinaus. Aber Günther Griem erweist sich als durchaus ebenbürtiger Gegner, was das Talent zur Kriminalität betrifft.
16:30
150 Kilometer querfeldein durch Norddeutschland - abseits ausgetretener Pfade, konsequent geradeaus, immer auf der Luftlinie zwischen Grabow in Mecklenburg und Heikendorf in Schleswig-Holstein. Die beiden NDR Reporter Vanessa Kossen und Thilo haben inzwischen viel Erfahrung beim Wandern nach dem Zufallsprinzip, sodass sie jetzt noch eine Schippe drauflegen: Diesmal sind sie fünf Tage lang unterwegs, ohne Zelt und ohne Geld - das heißt, sie sind angewiesen auf die Hilfsbereitschaft der Norddeutschen. Gewähren sie ihnen Unterschlupf, gibt es irgendwo eine warme Suppe und hat bei Regen und Sturm jemand Erbarmen mit den beiden "Landstreichern" und nimmt sie ein Stück des Weges mit? Vanessa und Thilo landen dabei in Drachenbooten und auf Golf-Buggys, sie schlafen in Kinderzimmern und auf Luftmatratzen, jagen Pfaue und melken Kühe, reparieren Wasserpumpen und hacken Holz. Und vor allem lernen sie jeden Tag warmherzige Menschen kennen, die sie nie getroffen hätten, wenn die Luftlinie sie nicht zufällig zu ihnen geführt hätte.
18:00
Drei rührende Lovestorys aus einem langen Leben, drei Paare erzählen ihre Liebes- und Lebensgeschichte. Die gemeinsame Liebes- und Lebensgeschichte von Helga und Wilhelm Allerheiligen beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mai 1946 begegnen sie sich zum ersten Mal bei einem Ball der englischen Armee. Sie verlieben sich und beginnen eine Beziehung. Helga (97) und Wilhelm (99) leben im Landkreis Verden in Niedersachsen und noch heute merkt man den beiden an, wie sehr sie einander lieben. Helga und Horst Markwart lernen sich am 2. Weihnachtsfeiertag 1953 in Chemnitz kennen. Der Berufsmusiker des Stabsmusikkorps der Volksmarine und die Kindergärtnerin werden ein Paar. 1955 heiraten sie. Zwei Jahre später folgt der Umzug nach Mecklenburg- Vorpommern. Sie bekommen vier Kinder. Willi stammt aus einer Fischerfamilie an der Elbe, Ursula aus einer Bauernfamilie aus Kassel. Kennengelernt haben sich Ursula und Willi Müller aus Aumühle nach dem Krieg in London. Er war mit einer Exportfirma dort, sie leitete den Christlichen Verein Junger Männer. Zurückblicken wollen sie im Moment noch gar nicht auf ihr Leben: "Wir wollen unser Leben noch gestalten."
18:45
Dort wurde auch gelebt, geliebt, gelacht und getanzt: die DDR, ein Land voller Widersprüche. Auf der einen Seite propagierte die SED eine gerechte Gesellschaft mit dem Glauben an den technischen Fortschritt und der Vision vom "sozialistischen neuen Menschen". Auf der anderen Seite: eine sozialistische Diktatur hinter Mauern, geprägt von Mangel und engmaschiger Überwachung. Das Land war beides zugleich: Ein Unrechtsstaat, in dem es keine freien Wahlen und Meinungsfreiheit gab, Andersdenkende und Oppositionelle verfolgt wurden und ins Gefängnis kamen - und für viele vor allem Heimat. Wie sah der Alltag im so bezeichneten Arbeiter- und Bauernstaat aus? Was hat die Menschen bewegt? Was führte zur friedlichen Revolution der DDR-Bürgerinnen und -Bürger, zum Mauerfall und schließlich zur Wiedervereinigung? Und wie geht gelebte Einheit heute? Ein Rückblick, Einblick und Ausblick mit vielen persönlichen Momenten. Auch Wolfgang Stumph, Katrin Sass, Andrea Kiewel, Wolfgang Lippert und Dagmar Frederic erinnern sich an eine Zeit der großen Träume, aber auch an den Moment, als in Berlin im Jahr 1961 plötzlich die Grenzen dichtgemacht wurden. Inka Schneider spürt dem Leben und Alltag in der DDR in einer neuen Ausgabe "DAS! Historisch" nach: Sie lässt noch einmal bewegende Zeitzeugen, mitreißende Historikerinnen, Expertinnen und Prominente im Talk und in Filmbeiträgen zu Wort kommen.
19:30
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus SH ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Dänische Südsee ist ein mit 55 Inseln und Holmen umfassendes Paradies, eingebettet zwischen dem Kleinen und Großen Belt. Die meisten Eilande sind unbewohnt, nicht mal einen Quadratkilometer klein und mit exotisch klingenden Namen wie Avernakø, Skarø oder Birkholm. Jede Insel hat ihren eigenen Mikrokosmos. Das türkisblaue Ostseewasser rund um die kleinen "grünen Punkte" wird von Seglern wegen seiner navigatorischen Herausforderungen geschätzt und gilt als eines der beliebtesten Segler- und Angelreviere unter Touristen. Wer aber dauerhaft in der Dänischen Südsee leben möchte, muss mit einer Handvoll Nachbarn, maximal einem Kaufmannsladen und ohne Kino oder Krankenhaus klarkommen. Die Fähren als einzige regelmäßige Festlandsverbindung bestimmen den Takt der Insulaner. Ständig auf Expedition in der Einsamkeit oder pure Freiheit und wirkliche Gemeinschaft? Ein Inselhopping in ganz unterschiedliche Welten, die doch so nah beieinander liegen. Das erste Ziel erreicht das "Ostseereport"-Team nach Stunden mit zwei Schifffahrten und einer Inselüberquerung. Nur so kommt man vom Festland nach Birkholm. Die 0,9 Quadratkilometer Fläche ist schnell zu Fuß umrundet. Dazwischen: ein paar ehemalige Bauernhöfe, ein kleiner Hafen, Sommerhäuser, eine Wiese für Zelte, eine Freiluftdusche. Ganz knapp über dem Meeresspiegel leben hier zehn Menschen dauerhaft. Jens Kjærsgaard-Rasmussen und Simone Lotus Møller sind seit Oktober 2021 mit ihrem Sohn Teil des Mikrokosmos und so etwas wie die "Hausmeister von Birkholm". Ihr Alltag dreht sich um die "Birkholmposten", ein kleines Transportschiff. Keine Ampeln, aber viele Trecker und Strände aufgeteilt auf zwei Moräneninseln mit rund 100 Einwohnern. Der totale Kontrast zur Stadt Faaborg, denn von dort aus muss man die MF "Svanen"-Fähre für 40 bis 60 Minuten nehmen, um Avernakø zu besuchen. Wenn man Gitte fragt, was ihre Gäste im Landhotel am liebsten tun, sagt sie: nichts! Und das findet in ihrem Garten seinen Ausdruck: Zwischen Angorakaninchen, aus dessen Fellhaaren Gitte am Lagerfeuer Garn spinnt, einem blühenden Gemüsebeet, Hängematten und Ziegen liegt das Paradies-im-Paradies. Auch Eisproduzent Martin will die Insel nicht verlassen, auch wenn die Expansion für sein Eisgeschäft anderswo leichter wäre. Für Martin ist die Inselnatur seine Inspirationsquelle, die 19 Nachbarn sind seine Familie. Einmal im Jahr wird klar, was Inselgemeinschaft bedeutet: Martin nimmt das "Ostseereport"-Team mit, wenn die Leute von der Nachbarinsel Drejø rüberkommen und alle gemeinsam den Ernstfall üben. Egal ob Schäfer oder Eisproduzent, erweiterte erste Hilfe leisten und Feuer löschen können muss auf einer Insel ohne Feuerwehr und Arzt im Zweifelsfall jeder. Inselhopping in der Dänischen Südsee: ein Abenteuer.
21:15
Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner "Expedition" lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben "up´n Dörp" ein. "Yared kommt rum" ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Moin aus Ahausen Diesmal landet Yared mitten im Grünen: im charmanten Dorf Ahausen im Landkreis Rotenburg/Wümme. Zwischen Wiesen, Wäldern und der Wümme trifft er Menschen, die zeigen, was echte norddeutsche Dorfgemeinschaft bedeutet - und dass man hier noch mit Herz, Humor und Hands-on-Mentalität lebt. Seit mehr als 750 Jahren ist Ahausen besiedelt, doch langweilig wird's hier nie. Landwirtschaft, Tourismus, Vereinsleben - das Dorf steckt voller Unikate. Yared Dibaba trifft einige von ihnen und lässt sich in ihre Welt mitnehmen. Über den Wipfeln von Ahausen Hoch hinaus geht es mit Johannes Heine, staatlich geprüftem Baumpfleger und passioniertem Kletterer. Seit über 20 Jahren kümmert er sich um die grünen Riesen des Dorfes. Johannes nimmt Yared mit in die Baumwipfel. Oben, zwischen Ast und Aussicht, verrät er, warum er Bäume nicht nur liebt, sondern auch versteht. Und Yared? Der merkt schnell: Baumpflege ist nichts für Höhenängstliche - aber ein Riesenspaß für alle, die gern den Überblick behalten. Schafe, Schur und Schätzchen auf Rädern Heiko Intemann ist Oldtimer-Fan und besitzt eine stattliche Sammlung. In seinem Willys Overland Baujahr 1920 tuckern er und Yared durchs Dorf. Mit drei Litern Hubraum, 22 PS und maximal 40 km/h: das ist entschleunigtes Reisen à la Ahausen. Und Yared genießt jede Kurve. Danach wird es bei Heiko flauschig. Der Hobbylandwirt hat Heidschnucken und Mufflons - und die Schafschur steht an. Es geht von der Straße auf die Weide. Kunst aus Zahnstochern Winzig, witzig und unglaublich kunstvoll: Ragna Reusch schnitzt aus simplen Zahnstochern winzige Figuren: Giraffen, Elefanten, Fantasiewesen. Ohne Lupe, dafür mit viel Leidenschaft. Die filigranen Kunstwerke haben ihr internationale Anerkennung eingebracht, sogar bis nach Hongkong! Yared darf natürlich mitmachen und merkt schnell: aus einem Zahnstocher eine Giraffe zu schnitzen ist schwieriger als gedacht. Aber Ragna hat Geduld und eine Menge zu erzählen über ihr Leben in Ahausen, das sie inspiriert.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt begrüßen in der NDR Talk Show aus Hamburg folgende Gäste: Cornelia Funke, Autorin Sie gilt als "Magierin der Worte" und ihre Zauberkraft reicht weit: Ihre Bücher sind weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft und in 50 Sprachen übersetzt worden und machen Cornelia Funke zu einer der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen der Welt. Nach dem Abitur absolviert sie in Hamburg eine Ausbildung zur Diplompädagogin und arbeitet als Erzieherin auf einem Bauspielplatz. Dann studiert sie Buchillustration und kommt durch ihre Arbeit als Illustratorin von Kinderbüchern selbst zum Schreiben. Der internationale Durchbruch kommt 2002 mit ihrem Buch "Herr der Diebe". Nachdem die 67-Jährige einige Jahre in L.A. gelebt hat, zieht sie 2021 in die Toskana. In der Nähe von Volterra betreibt Cornelia Funke zwei Höfe: Auf einem wohnt und arbeitet sie, auf dem anderen hat sie ein Artist-in-Residence-Programm aufgebaut: Junge Künstlerinnen und Künstler wohnen vorübergehend bei ihr, denken nach, diskutieren, arbeiten. Ihr neues Buch ist eine Geschichte über die Macht der Kunst, selbst in dunklen Zeiten Trost und Kraft zu spenden. Nana Mouskouri, Sängerin Sie ist die große Stimme Griechenlands: Nana Mouskouri. Mit Songs wie "Weiße Rosen aus Athen" und "Guten Morgen, Sonnenschein" schreibt die Sängerin Geschichte. Ein Meilenstein ist für sie die Teilnahme an dem Grand Prix Eurovision 1963. Die größte Live-Musikshow der Welt feiert in diesem Jahr 70-jähriges Bestehen und wird mit der Dokumentation "70 Jahre ESC - More than Music" gewürdigt, in der auch Mouskouri sich an ihre Anfänge erinnert. In der NDR Talk Show spricht die 91-Jährige über ihren Lebensweg. Sie sagt:" Die Musik war mein ganzes Leben, mein Kompass und meine Rettung."