05:10
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
05:55
In der Sackgasse? Bei den stark gefährdeten Weißnacken-Moorantilopen kann sich der Zoo über drei Jungtiere freuen. Während der neugeborene kleine Bock noch mit seiner Mutter im Stall bleibt, sollen die beiden älteren Weibchen erstmals mit allen anderen Bewohnern raus auf die Savanne. Ein Unterfangen, das Jens Hirmer streng im Auge behalten muss. Kleine Moorantilopen sind Ablieger, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Würden sie sich auf der Afrika-Savanne verstecken, hätten die Pfleger schlechte Karten. Die beiden Mädchen sind eigentlich aus dieser Phase heraus. Zunächst wirkt alles ganz normal. Doch dann entfernt sich eine Kleine von der Gruppe. Animierende Männerpause? Die Weißrüssel-Nasenbärgruppe um Carlos und seine vier Damen in Südamerika ist harmonisch. Möglicherweise etwas zu harmonisch, wenn man sich Nachwuchs wünscht. Um die Zucht bei den wertvollen Tieren aus Guatemala anzukurbeln, orientieren sich Florian Rimpler und Florian Ludwig an der Natur. Dort leben Männchen als Einzelgänger und kommen nur in eine Gruppe, um die Weibchen zu decken. Vielleicht stimuliert es die Nasenbären im Zoo ja auch, wenn man vorübergehend männerfreie Zonen einrichtet? Die Voraussetzungen sind gut, insgesamt gibt es neun Weibchen, aufgeteilt in zwei Gruppen. Auf diese Weise kann Carlos einfach zu den anderen Damen ziehen, die bis dato Männerpause hatten. Ob der Gast willkommen ist? Im Rausch der Tiefe Das Aquarium ist inzwischen wieder geöffnet. Um den Besuchern optimale Einblicke in die Unterwasserwelten zu gewähren, müssen die Pfleger regelmäßig für guten Durchblick sorgen. So faszinierend das neue Panoramabecken mit seiner gebogenen Scheibe auch ist, das Putzen derselben ist Schwerstarbeit. 13 Zentimeter dick und aus Acryl, das schafft kein Magnet. Florian Brandt stürzt sich in die Fluten. Bei Tauchtiefen bis zu vier Metern mit einer Hand am Scheibensauger, mit der anderen hartnäckige Flecken beseitigen, dabei die Rochen im Auge behalten und auf die mysteriösen Zeichen reagieren, die Martina Hacker von außen gibt. Das ist alles andere als ein Badespaß!
06:20
Jeder Mensch hat das Recht, jene Unterlagen einzusehen, die das Ministerium für Staatssicherheit der DDR über die eigene Person angelegt hat. So steht es im sogenannten "Stasi-Unterlagen-Gesetz" (Gesetz über die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik). Das frühere Ministerium für Staatssicherheitsdienst ist der erste und einzige Geheimdienst weltweit, dessen komplettes Archiv geöffnet und zugänglich gemacht wurde. Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen haben seit 1992 von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Und immer noch werden täglich neue Anträge auf Akteneinsicht gestellt. Aber: Wie wird eine Akte gefunden? Wie ist das Archiv der BStU geordnet? Wo werden Akten gelagert? Wie werden die Archive gesichert? Wie werden zerstörte Akten zusammengesetzt? Und: Wer geriet ins Visier des MfS? Und warum? Wie entstanden die 111 Kilometer Aktenordner des Zentralen Stasiarchivs? Am Beispiel von Detlef Chilla aus Sanitz bei Rostock zeigt der Film die Arbeitsweise der Stasiarchivbehörde auf. Vom Antrag auf Akteneinsicht, über die Recherchearbeit der Mitarbeitenden in den Archiven, Rekonstruktion zerstörter Dokumente bis zur Vorlage der Akte beim Betroffenen und dessen Reaktion darauf. Die Reportage darüber wird durch einen zweiten Handlungsstrang zum Krimi. Immer wieder wechselt die Perspektive, von den Rechercheuren der BStU zu den Akteuren des MfS. Während die Archivare der Behörde von heute immer genauer in die Vergangenheit blícken, sich von einer Kartei zur nächsten hangeln, schaut der Film den einstigen Spitzeln über die Schulter.
06:50
Lioba hat mitbekommen, dass Jenny nur noch über ihren Büchern hängt und vor allem Sebastian unter ihrer schlechten Laune zu leiden hat. Ob sie es für ihr Baschtile tut oder doch für Jenny ist egal, jedenfalls hat die Kräuterfrau einen Trick, mit dem sie das Mädle wieder auf andere Gedanken bringt. Ob es will oder nicht. Lioba lockt Jenny in den Wald und bringt sie schnell an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Der Feuerwehrkommandant Uli Zimmermann hat im Rathaus Redebedarf angemeldet. Bernhard wird das Gespräch mit ihm allerdings nicht allein führen und nimmt Herrn Weiss mit ins Boot. Nicht nur, weil der nachweislich ein Deeskalationstalent ist, sondern weil er in diesem Fall Themen ansprechen kann, bei denen der Bürgermeister befangen wäre. Doch auch Uli Zimmermann bringt Verstärkung mit. Angela, Tayos Mutter, kündigt Bea telefonisch ihren Besuch auf dem Fallerhof an. Sie möchte unbedingt ihren Sohn besuchen. Leider wird die Verbindung unterbrochen, bevor Bea Einzelheiten erfahren kann. Die Familie hat Angst, dass Angela Tayo wieder mitnehmen möchte und sieht dem Besuch ängstlich entgegen. Auch deshalb, weil sich Angela damit einer großen Gefahr aussetzt, von den Behörden entdeckt zu werden.
07:20
Flora kommt zu Henrys Taufe nach Lüneburg - ahnungslos, dass ihre Tochter Jasmin gemeinsam mit ihrem Onkel Daniel heimlich ihre Hochzeit plant. Doch Flora spürt, dass etwas im Busch ist. Julius weigert sich, Lilly vorzeitig aus ihrem Hotelpraktikum zu entlassen. Er hat andere Probleme: Mo will nach einem leidenschaftlichen Kuss mit Julius in Ruhe reden. Doch sie können sich beide wieder nicht der Anziehung entziehen und werden dabei von Lilly heimlich beobachtet. Richard hat sich entschieden, mit Lou und Daniel nach München zu gehen. Victoria ist alles andere als begeistert, sie will ihren Sohn nicht gehen lassen. Sie fürchtet, ganz allein in Lüneburg zurückzubleiben. Mit Gunters Hilfe öffnet sie sich Richard und bittet ihn, bei ihr zu bleiben. Tonis Gefühle für Jonas werden immer stärker. Nachts schleicht sie sich von Ellie weg, um bei Jonas zu schlafen. Und auch Jonas fragt sich, ob er für Ellie und Toni das Gleiche empfindet.
08:10
Emilia bekommt mit, dass sich ausgerechnet Massimo dafür eingesetzt hat, dass sie ein regelmäßiges DJ-Engagement im Club bekommt. Sie wirft Massimo vor, lediglich sein schlechtes Gewissen besänftigen zu wollen, weil er sie damals im Stich gelassen hat. Massimo möchte sich erklären. Aber will Emilia die Wahrheit wirklich wissen? Um Adam auch emotional an sich zu binden, gibt sich Larissa ihm gegenüber verletzt und macht sich rar. Denn Adam hat ihr bei der Abmahnung durch Christoph nicht den Rücken gestärkt. Sie lässt bei Adam durchblicken, dass es sie enttäuscht, dass er nur eine oberflächliche Beziehung mit ihr haben will. Adam stimmt dies nachdenklich. Frida gerät mit dem ihr unbekannten Sinan aneinander, der ihren Videodreh stört und sich über ihre Ambitionen als Influencerin lustig macht. Verunsichert, was die eigene Followerzahl angeht, sucht Frida Unterstützung bei Lale, die ihr prompt eine Kollaboration anbietet. Doch für den geplanten Fitnessdreh werden zwei Leute benötigt. Frida ahnt nicht, dass es sich bei ihrem Partner um Sinan handelt - Lales Cousin.
09:00
30 Minuten regionale Informationen und Hintergründe: Worüber spricht das Land - was bewegt die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern? Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern ab NDR Text Seite 160 und im Internet: www.ndr.de/mv
09:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
10:00
Ob Politik oder Wirtschaft, Umwelt oder Kultur, jeden Abend von 19.30 bis 20.00 Uhr erfahren Sie, was sich am Tage in der Region zwischen Nord- und Ostsee ereignet hat. Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein ab NDR Text Seite 140 und im Internet: www.ndr.de/sh
10:30
Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft - das journalistische Magazin für Bremen, Bremerhaven und Unterweser-Raum.
11:00
Wir sind stets nah dran an den niedersächsischen Themen und Menschen. Uns interessiert, was Sie aufregt und bewegt. Mehr Nachrichten aus Niedersachsen ab NDR Text Seite 120 und im Internet: www.ndr.de/niedersachsen
11:30
12:00
In der Sackgasse? Bei den stark gefährdeten Weißnacken-Moorantilopen kann sich der Zoo über drei Jungtiere freuen. Während der neugeborene kleine Bock noch mit seiner Mutter im Stall bleibt, sollen die beiden älteren Weibchen erstmals mit allen anderen Bewohnern raus auf die Savanne. Ein Unterfangen, das Jens Hirmer streng im Auge behalten muss. Kleine Moorantilopen sind Ablieger, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Würden sie sich auf der Afrika-Savanne verstecken, hätten die Pfleger schlechte Karten. Die beiden Mädchen sind eigentlich aus dieser Phase heraus. Zunächst wirkt alles ganz normal. Doch dann entfernt sich eine Kleine von der Gruppe. Animierende Männerpause? Die Weißrüssel-Nasenbärgruppe um Carlos und seine vier Damen in Südamerika ist harmonisch. Möglicherweise etwas zu harmonisch, wenn man sich Nachwuchs wünscht. Um die Zucht bei den wertvollen Tieren aus Guatemala anzukurbeln, orientieren sich Florian Rimpler und Florian Ludwig an der Natur. Dort leben Männchen als Einzelgänger und kommen nur in eine Gruppe, um die Weibchen zu decken. Vielleicht stimuliert es die Nasenbären im Zoo ja auch, wenn man vorübergehend männerfreie Zonen einrichtet? Die Voraussetzungen sind gut, insgesamt gibt es neun Weibchen, aufgeteilt in zwei Gruppen. Auf diese Weise kann Carlos einfach zu den anderen Damen ziehen, die bis dato Männerpause hatten. Ob der Gast willkommen ist? Im Rausch der Tiefe Das Aquarium ist inzwischen wieder geöffnet. Um den Besuchern optimale Einblicke in die Unterwasserwelten zu gewähren, müssen die Pfleger regelmäßig für guten Durchblick sorgen. So faszinierend das neue Panoramabecken mit seiner gebogenen Scheibe auch ist, das Putzen derselben ist Schwerstarbeit. 13 Zentimeter dick und aus Acryl, das schafft kein Magnet. Florian Brandt stürzt sich in die Fluten. Bei Tauchtiefen bis zu vier Metern mit einer Hand am Scheibensauger, mit der anderen hartnäckige Flecken beseitigen, dabei die Rochen im Auge behalten und auf die mysteriösen Zeichen reagieren, die Martina Hacker von außen gibt. Das ist alles andere als ein Badespaß!
12:25
Roland Heilmann feiert sein fünfjähriges Jubiläum als Chefarzt. Beim Jubiläumsessen stürzt er und verletzt sich am Arm. In der Klinik stellt Martin Stein eine Fraktur fest, die aber ohne weitere Maßnahmen verheilen wird. Roland lässt sich überreden, den nächsten Tag in der Klinik zu verbringen und ein paar Untersuchungen über sich ergehen zu lassen, da man sich Sorgen um seine allgemeine Abgeschlagenheit macht. Roland trifft abends auf der Station Helge Hauschke, der sich nach einem Sturz den Knöchel verknackst hat. Rolands Blutuntersuchung liegt am nächsten Tag vor. Die Kollegen sind geschockt: Leukämie. Professor Simoni und Martin Stein teilen Roland die Diagnose mit, während Kathrin Globisch mit Pia redet. Während alle über Rolands Diagnose bestürzt sind, ergibt sich Roland resigniert in sein Schicksal. Er hat keine Kraft mehr, um zu kämpfen. Helge versucht, ihm etwas von seinem Optimismus abzugeben, aber Roland erteilt ihm eine schroffe Abfuhr. Dr. Brentano hat auch keine guten Nachrichten für Helge. Ein aggressiver Gehirntumor hat sich nach zwei Jahren wieder zurückgemeldet. Helge hat fast schon damit gerechnet und will die Krankheit besiegen. Die Ärzte klären Familie Heilmann über die weiteren Schritte auf. Nach einer längeren Phase der Chemotherapie hofft man auf eine Knochenmarkstransplantation, für die aber erst ein geeigneter Spender gefunden werden muss. Jakob, als nächster Verwandter, soll hierauf getestet werden. Tags darauf kollabiert Roland, durch eine Rippenfraktur, zugezogen beim Sturz, die jetzt seine Lunge perforiert hat. Die nötige Operation ist erfolgreich. Durch die Unterstützung und den Beistand der Familie und der Freunde schafft es Roland, neuen Mut zu schöpfen und den Kampf mit der Leukämie aufzunehmen. Sein Mitpatient Helge Hauschke will sich in einem halben Jahr mit ihm treffen - und beide wollen dann gesund sein.
13:10
Dr. Ben Ahlbeck wird gefordert: Die junge Architekturstudierende Merle Holm hat eine schwere Handgelenksverletzung, von deren Heilung ihre berufliche Zukunft abhängt. Ben kann die Verletzung operativ richten, doch im Anschluss beichtet die junge Frau, dass sie schon länger regelmäßig Schmerzmittel wegen starker Rückenschmerzen nimmt. Mithilfe von Mikko Rantala macht sich Ben an die Diagnose und entdeckt, dass Merle unter einer Spondylitis leidet. Nun muss sich Ben zwischen einer riskanten OP oder einer potenziell nicht erfolgreichen medikamentösen Behandlung entscheiden. Beides kann dazu führen, dass die junge Frau im Rollstuhl landet. Als Dr. Marc Lindner seine Therapeutin Dr. Daniela Renner ins Johannes-Thal-Klinikum bringen muss, stellt er überrascht fest, dass auch eine seiner jungen Kolleginnen bei Daniela in Behandlung ist. Es ist Dr. Emma Jahn, die sich wieder vorsichtig an den Klinikalltag herantastet. Während Daniela zur Beobachtung bleiben muss, sind sie und Marc sich uneins, wie belastbar Emma inzwischen schon ist. Florian Osterwald will Julia Berger von sich als Arzt überzeugen und nimmt kurzerhand an ihrer Forschung teil. Dass es dabei ums Babymachen geht, war ihm nicht bewusst.
14:00
Inselbauer Mathias Schilling auf der Insel Öhe braucht eine neue Fähre. Die alte Kettenfähre, seit über 60 Jahren im Dienst der Familie, droht langsam abzusaufen. Kürzlich ist ihm sogar bei akuter Schieflage ein neuer Traktor beim Ablegen ins Wasser gerutscht. Wenn die alte Fähre aber ausgemustert werden muss und die neue noch nicht da ist, kommt der Bauer mit seinem Vieh nicht mehr von der Insel runter, geschweige denn rauf. Aber noch hält die alte Fähre, sie ist wichtiger als all seine Trecker zusammen. Denn mit der Prahm, so nennt sich die pontonartige Fähre, die mit einem alten und stinkenden Dieselmotor an einer Kette durch das Wasser gezogen wird, muss er täglich zwischen seiner Insel Öhe und dem Hafen Schaprode auf Rügen hin- und herfahren. Die neue Fähre ist zwar bestellt, sie ist im Prinzip auch fertig, aber die Auslieferung verzögert sich trotzdem. Der Inselbauer möchte sie natürlich mit einem umweltfreundlichen Elektromotor ausstatten, aber genau der ist derzeit nicht lieferbar. Also muss er mit der alten rostigen Prahm noch durch die ganze Saison kommen. Einige seiner neuen Traktoren, die er auf den Flächen braucht, die er auf der Insel Rügen gepachtet hat, sind schon zu groß für die alte Fähre. Also muss er mit kleineren Treckern alle wichtigen landwirtschaftlichen Geräte, zum Beispiel seine Mähwerke und Heuwender, in Einzelteilen rüberbringen. Vor allem die schwer beladenen Viehhänger bereiten dem Inselbauern große Sorgen, wenn er sie mit dem rostigen Kahn befördern muss.
15:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
15:10
Elisabeth, Beissls Ehefrau, wollte nach 30 Jahren Abstinenz nur mal wieder in der Trachtenkapelle Trompete spielen. Der 75. Geburtstag von Bauunternehmer Norbert Grainer wäre der passende Anlass gewesen. Dann entdeckt ausgerechnet Elisabeth die Leiche des jungen Bürgermeisters Michael Grainer, der Sohn des Bauunternehmers. Erschlagen, wie Dr. Hartmann diagnostiziert. Als Täter drängt sich Florian Dellinger auf, der bis vor einem halben Jahr mit Magdalena Bergmann liiert war. Dann wurde die schöne Dirigentin die Freundin des Bürgermeisters. Deswegen hatte Dellinger immer noch eine Rechnung mit Michael Grainer offen. Doch als Caro Michael Grainers Handy knackt, gerät auch Magdalena unter Verdacht. Dann entdeckt Beissl, dass die Auftragsvergabe für das neue Kulturzentrum an Norbert Grainer und dessen Sohn Johannes hochumstritten und der unterlegene Unternehmer Ludwig Kirchberger zornig auf die Grainers war. Aber noch viel mehr beschäftigt ihn der mögliche Abschied von seiner Tochter Johanna, die ein unwiderstehliches Jobangebot aus Frankfurt bekommt. Das würde auch das Ende seiner Zusammenarbeit mit Jerry bedeuten. Denn der ist fest entschlossen, seiner Freundin zu folgen.
16:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
16:15
Bei Alexander Bommes treten vier Kandidaten an gegen ein Superhirn, den Jäger. Keine leichte Aufgabe, denn die Jäger sind ausgewiesene Quiz-Champions.
17:00
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
17:10
Immer Ärger mit den Bären: Gerade hat sich Mascha den Bauch mit Honig vollgeschlagen, da versucht sie im nächsten Moment über die Mauerkrone zu türmen. Dass sie trotz des tiefen Wassergrabens überhaupt so weit kommen konnte, gibt Uwe Fischer nicht nur zu denken, sondern auch jede Menge zu tun. Alpakahengst Gandalf hat ein triefendes Auge und muss operiert werden. Doch trotz der Narkose von Dr. Flügger will das Alpaka partout nicht einschlafen - bis Volker Friedrich den Grund erkennt. Die Ferkel im Haustierrevier kriegen eine Ladung Kraftfutter, und das neugeborene Zebrafohlen den Personalnummer-Erkennungschip.
18:00
Das Hamburg Journal ist das Stadtmagazin für die Hansestadt und berichtet in seiner Frühausgabe schon um 18 Uhr in Kurzform das Neueste vom Tag. Mehr Nachrichten aus Hamburg ab NDR Text Seite 170 und im Internet: www.ndr.de/hh
18:15
Möwen gehören zu Hamburg wie der Hafen, doch manchmal können sie ganz schön nerven. An den Landungsbrücken lauern die frechen Seevögel auf Fischbrötchen und Pommes. Auf dem Fischmarkt spekulieren sie auf die Reste vom Marktgeschehen. Und wer nicht aufpasst, bekommt schon mal einen echt ätzenden Gruß aus der Luft ab. Werden die Möwen in Hamburg tatsächlich immer dreister? Wie funktioniert das Zusammenleben mit den frechen Vögeln im Großstadtrevier? Ob Silbermöwe, Sturmmöwe oder Lachmöwe, Fischbrötchen-Verkäufer Waldi kennt seine gefiederten Stammgäste genau. Täglich steht er an den Landungsbrücken und versorgt Touristen mit Matjes, Backfisch & Co. Zu seinem Job gehört inzwischen auch, die Kundschaft vor den Möwen zu warnen, die hartnäckig auf ihre Chance warten. An seiner Bude ist Waldi längst zum Vogelkundler geworden. Er hat die schlauen Vögel fest im Blick. Die wiederum beobachten das Verhalten der Menschen ganz genau und taxieren, wer sich wohl den Fisch vom Brötchen nehmen lässt. Für den Falkner Herbert Boger gehören Möwen ebenfalls zum Arbeitsalltag. Regelmäßig ist er am Hamburger Flughafen im Einsatz. Denn: Wenn eine Möwe oder gar ein Schwarm in ein Triebwerk gerät, kann das für Flugzeug, Besatzung und Passagiere höchst gefährlich werden. Da die Küstenvögel geschützte Wildtiere sind, setzt der Experte auf eine natürliche Form der Vergrämung: Seine Greifvögel sollen den Möwen signalisieren, dass dieser Ort für sie nicht sicher ist, und zwar ohne sie dabei zu verletzen. Doch die Möwen sind äußerst lernfähig. Die Wirkung der Vergrämung hält oft nicht lange an. Unterstützt wird Boger von der jungen Falknerin Vanessa Vierow. Sie übernimmt einen eigenen Einsatz und soll die Möwen von einem Bürogebäude vertreiben, eine Maßnahme gegen Lärm und Vogelkacke. Es geht auch um Hygiene, denn Möwen sind Allesfresser und ihre Hinterlassenschaften damit für Menschen potenziell infektiös. Marco Sommerfeld hat eine ganz andere Mission: Als Vogelschutzbeauftragter des Naturschutzbundes (NABU) Hamburg ist er gewissermaßen "Anwalt der Möwen". Gemeinsam mit Lars Habenicht, der beim BUND seinen Bundesfreiwilligendienst leistet, beobachtet er die Tiere im Hafen und in der Innenstadt. Das Team will herausfinden, wie sich die Möwen an das Großstadtleben angepasst haben, wo sie brüten und warum sie sich zunehmend auch in urbanen Gebieten wohlfühlen. Denn während an der Küste die Bestände mancher Möwenarten zurückgehen, sind die Tiere in Hamburg an vielen Stellen präsent. Auf den Gründächern der Stadt finden sie geschützte Brutplätze und Futter gibt es Form von Abfall und Essensresten reichlich. Ein besonderer Möwen-Hotspot ist der Hamburger Fischmarkt. Jeden Sonntagmorgen sind dort nicht nur Händler und Besucher unterwegs, sondern auch besonders viele Möwen. Sie warten auf Fischreste und andere Essensabfälle. Kaum ist der Markt vorbei, beginnt für die Stadtreinigung die Arbeit. Die Mitarbeitenden beseitigen die Hinterlassenschaften des Markttreibens - und damit auch einen Teil des reich gedeckten Möwen-Büfetts. Achtung Möwe! Von der Fischbrötchen-Bude über den Flughafen und den Fischmarkt bis zum Bürokomplex zeigt die "Nordreportage" das spannungsreiche Zusammenleben von Mensch und Möwe im Großstadtrevier.
18:45
Jeden Abend pünktlich 18:45 Uhr nimmt ein prominenter Gast bei uns Platz - dazu informiert DAS! Rote Sofa täglich, was im Norden Gesprächsthema ist.
19:30
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Aktuelles Magazin für Wirtschaft und Verbraucher
21:00
Mitten in Schwerin, nur wenige Schritte vom See entfernt, wagen Alena Burrill und Daniel Böpple ein außergewöhnliches Bauprojekt: Auf dem Gelände einer ehemaligen Autowerkstatt entsteht ein Haus, das fast vollständig aus natürlichen Materialien gebaut wird. Mit Stroh, Lehm und Holz wollen sie zeigen, dass nachhaltiges Bauen nicht Verzicht bedeutet, sondern modern, hochwertig und alltagstauglich sein kann. Daniel ist Architekt und hat das Haus selbst entworfen. Runde Ecken, vorgefertigte Wandmodule aus Holz und Stroh, Lehm statt Gips und möglichst wenig Abfall, das Gebäude folgt konsequent den Prinzipien der Bauwende. Doch die ungewöhnliche Bauweise verlangt präzise Planung und viel Eigenleistung. Gemeinsam mit Familie und Freunden verputzen die Bauherren Wände, streichen Hunderte Fassadenbretter und arbeiten Woche für Woche auf ihrer Baustelle. Besondere Momente gibt es viele: Wenn die acht vorgefertigten Hausmodule per Kran millimetergenau zwischen den Nachbargebäuden eingehoben werden, wenn nach nur zwei Tagen der komplette Rohbau steht oder wenn sich unerwartete Probleme zeigen und Daniel als Bauherr und Architekt schwierige Entscheidungen treffen muss. Gleichzeitig entsteht Schritt für Schritt ein Haus, das durch natürliche Baustoffe, große Fenster, intelligente Speicherfähigkeit und zahlreiche wiederverwendete Materialien neue Wege beim Bauen aufzeigt. Die Dokumentation begleitet die Familie von der ersten Betonplatte bis zum Einzug - und darüber hinaus durch den ersten Winter. Sie zeigt, wie ein konsequent nachhaltiges Wohnkonzept im Alltag funktioniert, wie viel Herzblut in jedem Detail steckt und warum ausgerechnet Stroh, Lehm und Holz die Baustoffe der Zukunft sein könnten.
21:45
Die Nachrichten für den Norden: NDR Info liefert Nachrichten im Fernsehen, im Radio, im Web und als App. Mehr Nachrichten ab NDR Text Seite 112 und im Internet: www.ndr.de/info
22:00
Für den jungen Landwirt Helge Blankemeyer aus dem Landkreis Oldenburg ist Gülle kein Abfall, sondern wertvoller Dünger. Sie versorgt die Pflanzen auf seinen Feldern mit Nährstoffen und ist Teil eines Kreislaufs, von dem sein Hof lebt. Doch Helges Betrieb hat ein Problem: Sein Hof liegt in einem sogenannten roten Gebiet. Das bedeutet: Er muss den Dünger auf seinen Flächen eigentlich reduzieren, weil die zulässigen Nitratwerte im Grundwasser in diesen Gebieten per Definition überschritten werden. Mehrere Monate lang hat ein Team des NDR Helge Blankemeyer durch seinen Alltag begleitet: vom "Güllesilvester" im Frühjahr über Aussaat und Ernte bis in den Herbst. Helge Blankemeyer ist überzeugt: Er ist zu Unrecht in einem roten Gebiet, das Grundwasser unter seinem Hof sei nicht belastet. Mit seinem Vater arbeite er seit Jahren daran, nicht mehr zu düngen als wirklich erforderlich ist. Landwirte wie er würden zu Unrecht für die Belastung der Gewässer verantwortlich gemacht, findet er: "Es kommt mir immer so vor, dass der Landwirtschaft das pauschal angekreidet wird. Obwohl wir seit fast 20 Jahren Dünger einsparen." Und er fragt: "Wer bezahlt mir am Ende den finanziellen Ausgleich für die Einbußen, die ich habe?" Tatsächlich haben Gerichte inzwischen festgestellt, dass die Methode der Behörden zur Bestimmung der roten Gebiete unzureichend ist; Niedersachsen hat die Regelung zwischenzeitlich ausgesetzt. Andernorts zeigen sich unterdessen die möglichen Folgen einer zu hohen Nährstoffbelastung: in der See. Über Flüsse gelangen die Nährstoffe aus den ländlichen Gebieten ins Meer. Die Algen wachsen und nehmen den Lebewesen den Sauerstoff. Und was in der Nordsee schon kritisch ist, führt in der Ostsee zu toten Zonen, in denen kein Fisch mehr schwimmt. Anne Hamester von Greenpeace beobachtet die Folgen der Nährstoffbelastung in Flüssen und Meeren: "Immer, wenn zu viel Gülle oder andere Düngemittel auf dem Feld landen, sickert dieser überschüssige Dünger in die Gewässer und landet teils im Grundwasser, teils in Seen, aber auch von den Flüssen dann im Meer und hier in der Ostsee", sagt sie. Die bestehenden Düngeregeln hält sie für nicht streng genug. Die Wissenschaft ist in ihren Augen viel weiter. Weniger Dünger müsse nicht weniger Ertrag bedeuten, sagt sie. Wirtschaftliche Zwänge hier - Gefahren für Mensch und Tiere dort: wie lässt sich dieser Konflikt lösen? Lässt er sich überhaupt lösen? Und was passiert, wenn der Landwirt und die Umweltschützerin aufeinandertreffen? Die "NDR Story" betrachtet beide Seiten: Sie bringt den Landwirt und die Umweltaktivistin zusammen. Helge und Anne begegnen sich auf dem Hof, streiten über Grenzwerte, Düngevorgaben und Verantwortung und suchen trotz gegensätzlicher Positionen nach Lösungen. Wie groß ist das Verständnis der beiden Seiten für die Nöte des anderen? Und: Was muss passieren, damit am Ende beiden geholfen ist - dem Landwirt und der Umwelt? Ein Film über einen Stoff, der auf dem Acker landet und dessen schädliche Wirkungen viele Kilometer entfernt in der See sichtbar werden; über einen Landwirt, der darum kämpft, den Hof seiner Eltern in eine sichere wirtschaftliche Zukunft zu führen und eine Umweltschützerin, die den Spagat versucht zwischen dem Verständnis für wirtschaftliche Nöte in der Landwirtschaft und dem Kampf um wirksamen Meeres- und Trinkwasserschutz.
22:45
"NDR Kultur - Das Journal" ist in der norddeutschen Kulturszene und auf dem Büchermarkt unterwegs, spricht mit den Machern und spürt den neusten Trends nach.
23:15
Am 13. November 2015 sieht Antoine seine Frau Hélène zum letzten Mal. Sie wird an diesem Abend mit 88 weiteren Personen im Konzertsaal Le Bataclan Opfer der Terroranschläge in Paris. Während die Welt geschockt und in tiefer Trauer versucht, eine Erklärung für das Unfassbare zu finden, postet der Witwer auf Facebook einen offenen Brief. In bewegenden Worten wendet er sich an die Attentäter und verweigert "den toten Seelen" seinen Hass - und den seines damals 17 Monate alten Sohnes Melvil. "Freitagabend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht." Der Post löst eine weltweite Welle der Anteilnahme aus und wird auf der Titelseite der "Le Monde" gedruckt. Doch Antoine kämpft innerlich mit seiner Verzweiflung und jenem Hass, dem er eigentlich keinen Raum geben will. Erst als er begreift, wie sehr sein kleiner Sohn ihn braucht, stellt er sich der neuen Realität: einem Leben, das den Verlust akzeptiert und einen Neubeginn wagt. Einen Neubeginn, der um die Fragilität des Glücks weiß, aber den Glauben an das Leben nicht verliert. Denn das ist er Hélène und seinem Sohn schuldig.