13:20
Zwei selbsternannte Hexenjäger nutzen die Unruhen des Englischen Bürgerkriegs, um gegen Bezahlung vermeintliche Hexen zu jagen und zu foltern.
14:05
In seinem Spätwerk "Kritias" berichtet der griechische Philosoph Platon vom Inselstaat Atlantis und legt dessen Aufbau sowie seine politischen Strukturen dar. Nachdem das sagenhafte Reich jahrhundertelang von weisen und gerechten Königen regiert worden sei, die ihre Abstammung auf den Meeresgott Poseidon zurückführten, soll es schließlich durch die Vermischung mit Sterblichen zu einem allmählichen Sittenverfall gekommen sein. Zur Strafe sorgten die Götter dafür, dass Atlantis einen Krieg mit den Athenern begann, der mit der Vernichtung der Insel endete. Sam Sheridan spürt dem antiken Mythos nach.
14:55
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die USS Indianapolis von den Japanern torpediert und sank. 900 Seeleute trieben tagelang hilflos im eiskalten Meer - in permanenter Angst vor Haiangriffen.
15:40
Unterwasserforscher haben vor den Philippinen ein Schiffswrack entdeckt. Ist es die USS Ward, die beim Angriff auf Pearl Harbor die ersten Schüsse des Pazifikkriegs für die USA abfeuerte?
16:25
Der Flugzeugträger USS Lexington wurde während der Schlacht im Korallenmeer 1942 durch japanische Angriffe schwer beschädigt und versank schließlich. 80 Jahre später startet die Petrel eine Suche.
17:10
Das Team der Petrel sucht im Südpazifik nach dem versunkenen amerikanischen Flugzeugträger USS Hornet, der durch den sogenannten "Doolittle Raid" weltweit bekannt wurde.
17:55
Der Untergang der USS Juneau inspirierte später den Film "Der Soldat James Ryan". An Bord befanden sich die fünf Sullivan-Brüder, die alle ihr Leben bei der Tragödie verloren.
18:40
In nur einer Nacht sanken vier alliierte Kreuzer und über 1.000 Seeleute starben. Ihre Wracks liegen im "Iron Bottom Sound" im Pazifik. Die Petrel macht sich auf die Suche nach allen vier Schiffen.
19:30
Rob Kraft sucht das größte Schlachtschiff der Welt: die "Musashi". Einst als unsinkbar gefeiert, wurde sie dennoch von der US-Marine versenkt und liegt heute zerschmettert auf dem Meeresgrund.
20:15
Die Experten verschlägt es diesmal auf eine einsame Insel in der Nähe der Antarktis: Verlassene Gebäude und Maschinen deuten darauf hin, dass hier einmal Menschen lebten. Zudem geht es um verstörende Geräusche, die von ausländischen Diplomaten in Kuba vernommen wurden. Welche Ursachen dem rätselhaften "Havanna-Syndrom" zugrunde liegen könnten, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Kopfzerbrechen bereiten dem Team auch mysteriöse gummiartige Platten aus Indonesien, die an europäischen Stränden angespült werden, und ein seltsames Steinmuster in den Gewässern des Dry-Tortugas-Nationalparks in Florida.
21:00
Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts blieb Schweden weitgehend von der großen Hexenhysterie verschont. Doch das änderte sich abrupt, als in der Provinz Dalarna Kinder begannen, Geschichten über Blåkulla zu erzählen - ein ihrer Fantasie entsprungener Ort, an den sie angeblich von Hexen entführt wurden, die dort mit dem Teufel tanzten. Dies löste einen der verheerendsten Hexenprozesse in der Geschichte des Landes aus, der als "Stora Oväsendet" oder "Großer Lärm" bekannt wurde. Mithilfe filmischer Nachstellungen wird dieses brutale Kapitel der schwedischen Geschichte genauer unter die Lupe genommen.
21:45
Sam Sheridan ergründet die historischen Hintergründe von "Draculas Fluch": Bram Stokers Romanfigur des Blut trinkenden, unsterblichen Grafen beruht in Teilen auf Legenden, die sich um Vlad III. Dr?culea (ca. 1431-1476/77 n.Chr.) ranken. Als Herrscher des Fürstentums Walachei im heutigen Rumänien erwarb sich Vlad den Ruf besonderer Grausamkeit. So soll er im Kampf gegen osmanische Invasionstruppen gefangene Gegner bevorzugt durch Pfählung zu Tode gefoltert haben. "Vlad der Pfähler" unterlag schließlich den mit den Osmanen verbündeten walachischen Adligen und wurde buchstäblich einen Kopf kürzer gemacht.
22:30
Seit über 25 Jahren sendet das Hubble-Weltraumteleskop ebenso atemberaubende wie aufschlussreiche Bilder auf die Erde. Dabei hat Hubble nicht nur weiter als je zuvor in die Tiefen des Alls geblickt, sondern auch den Erkenntnishorizont der Menschheit entscheidend erweitert. So ermöglichte dieses technische Wunderwerk zahlreiche neue Erkenntnisse über die Entwicklung von Galaxien und die Ausdehnung des Universums. Zum vierten Mal in Folge stellt National Geographic die neuesten Hubble-Entdeckungen vor. Außerdem präsentiert die Dokumentation das James-Webb-Teleskop, das ab 2018 Hubble ablösen soll.
23:20
Sally Ride war 1983 die erste Amerikanerin, die ins All flog. Allein unter Männern, musste sie damals gegen viele Vorurteile kämpfen. Dank unerschütterlicher Willenskraft wurde sie zu einer Ikone der Raumfahrt. Ein Geheimnis bewahrte die Physikerin allerdings bis zu ihrem Tod: die Beziehung zu Tam O'Shaughnessy. Ihre Partnerin enthüllt nun erstmals die ganze Geschichte ihrer 27 gemeinsamen Jahre. "Sally", inszeniert von der Emmy®-Preisträgerin Cristina Costantini, beleuchtet das Privatleben einer der faszinierendsten Astronautinnen aller Zeiten - ein bewegendes Porträt über Mut, Leidenschaft und Liebe.