04:35
Spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts drohen über die Jahrtausende entwickelte kulturelle Errungenschaften der indigenen Bevölkerung Alaskas zu verschwinden. Doch in jüngster Zeit wächst das Interesse der Menschen im nördlichsten und größten Bundesstaat der USA, alte Traditionen wiederzuentdecken. Auch John Pingayak ist es wichtig, altes Wissen an seine Kinder weiterzugeben. Derweil baut Joel Jacko ein traditionelles Räucherhaus und Tig Strassburg und seine Familie legen eine Biberfalle aus, um ihren Fleischvorrat zu sichern. Außerdem gehen Jody Potts-Joseph und ihr Sohn Denali auf Karibujagd.
05:15
Mit dem einsetzenden Tauwetter bricht für die indigenen Einwohner Alaskas eine Zeit an, in der sie wieder viel nach draußen können: Familie Apassingok reist mit einem Freund in ihr über 100 Kilometer entferntes Camp. Inmitten der Wildnis herrschen beispielsweise ideale Bedingungen für die Vogeljagd. An den nahegelegenen Stränden können die Apassingoks überdies auch nach angeschwemmtem Bernstein suchen. Marvin Agnot und sein Neffe Glyndarial White setzen auf die Technik des Schleppangelns, um frischen Kabeljau zu fangen. Derweil befestigt Familie Strassburg den Eingang ihrer Blockhütte gegen wilde Tiere.
06:00
Der Lebensraum von Potamotrygon brachyura, einem in Südamerika beheimateten Süßwasserstechrochen, ist durch Dammbauten und Wasserverschmutzung bedroht. Um mehr darüber herauszufinden, wie man den Tieren helfen kann, wollen Forscher ein ausgewachsenes Exemplar eingehend untersuchen. Das ist leichter gesagt als getan, denn die Rochen leben versteckt und gerade die größten von ihnen sind äußerst wehrhaft. Cyril Chauquet und sein Team stellen sich der Herausforderung: Sie tauchen in einem Labyrinth trüber Wasserläufe, entkommen nur knapp einem Jaguar-Angriff und müssen es mit hungrigen Kaimanen aufnehmen.
06:45
Überfälle auf ausländische Staatsangehörige gehören in Teilen Nicaraguas zum traurigen Alltag. Cyril Chauquet und sein Team haben deshalb keine Wahl: Bei ihrem neuesten Auftrag reisen sie mit einer bewaffneten Polizeieskorte. Im Auftrag eines nicaraguanischen Wissenschaftlers sollen sie überall im Land Populationen von Tarpunen untersuchen. Dabei handelt es sich um eine Gattung urtümlicher Knochenfische. Auf ihrer Expedition müssen sich die Fischexperten durch verschlungene Dschungelflüsse kämpfen. Ihr Fortkommen wird zudem durch marodierende Krokodile, Giftschlangen, Haie und Stachelrochen erschwert.
07:30
Cyrils Reise durch Nicaragua führt ihn diesmal auf See, wo er mit seinem Team DNA-Proben von Tarpunen sammeln will. Nicaraguanische Forschende hoffen, mit den Informationen mehr für den Schutz der urtümlichen Knochenfische tun zu können. Angesichts der prekären Sicherheitslage im Land haben Cyril und sein Expertenteam stets eine bewaffnete Polizeieskorte im Schlepptau. Handfeste Gefahren gehen aber nicht nur von kriminellen Banden aus, sondern lauern auch unter der Meeresoberfläche. Auf der Suche nach den Tarpunen gilt es, Barrakudas, Haien und wahren Minenfeldern aus nadelspitzen Seeigeln auszuweichen.
08:15
Gar nicht nett: Wissenschaftler haben festgestellt, dass mehr als 30 Prozent der in den Gewässern rund um die Bahamas lebenden Delfine Narben von Haifischbissen aufweisen. Wer ist dafür verantwortlich? Mit einem neuartigen Gel-Bisspolster und einer lebensgroßen Delfinattrappe machen sich Dr. Mike Heithaus und Dr. Valeria Paz daran, Bissabdrücke von drei Hai-Arten zu sammeln, die in der Touristenhochburg als Räuber in Frage kommen. Bisse von Bullenhaien, Tigerhaien und Hammerhaien werden mit Narben verglichen, die zuvor an Delfinen fotografiert werden konnten. Wer ist der Schrecken des Inselarchipels?
09:00
Seit der Antike ranken sich Mythen um die Sichtung riesiger achtarmiger Kreaturen in den Weltmeeren. Die gigantischen Verwandten der gewöhnlichen Tintenfische, als "Leviathane" oder "Meeresungeheuer" bekannt, verschlangen Seemänner und rissen ihre Schiffe in die Tiefe - so jedenfalls die Geschichten. Es handelt sich hier aber wohl um feinstes Seemannsgarn, denn selbst die Pazifischen Riesenkraken mit einem Gewicht von bis zu 270 Kilogramm und über vier Meter langen Fangarmen ernähren sich lediglich von kleinem Meeresgetier. Außergewöhnlich sind jedoch ihre enorme Intelligenz und ihre Tarnfähigkeit.
09:45
Reptilien sind Überlebenskünstler: Mit tödlichem Gift, starken Panzern oder gewaltiger Beißkraft haben sich Schlangen, Schildkröten, Krokodile & Co.perfekt an ihre Umwelt angepasst.
10:30
In Afrika und Asien kämpfen vier Elefantenfamilien um das Überleben der nächsten Generation. Geleitet von ihren Matriarchinnen, die über einen reichen Schatz an Erfahrung verfügen, passen sie sich ständig an veränderte Lebensräume an. Die Samas, eine Herde von Wüstenelefanten, trotzen extremer Hitze und langer Dürre auf der Suche nach Wasser. In Indien muss sich ein neugeborenes Kalb in einer unbarmherzigen Umgebung behaupten, während die Tembo-Familie in Kenias Savanne ihren Nachwuchs vor gefährlichen Raubtieren schützt. Und auf Borneo sucht die Gaja-Herde neue Wege durch einen Regenwald im Wandel.
11:20
Die Natur hat es zum Glück so eingerichtet, dass viele Tiere sich auch in ausweglos scheinenden Situationen selbst helfen können. Doch was, wenn dies nicht der Fall ist? Dann schlägt die Stunde jener mutigen Menschen, die keine Anstrengung scheuen, um ein tierisches Geschöpf vor Unheil zu bewahren - egal ob in der Luft, zu Lande oder zu Wasser. Wie bei jenem Mann, der sich ohne Zögern in den Ozean stürzt, um einen Riesenwal aus einem Netz zu befreien. Oder bei dem Bulldozerfahrer, der auf höchst originelle Weise einen aufgebrachten Schwarzbären vom engen Metallfass trennt, in dem sein Kopf steckt.
12:05
Wenn Eichhörnchen sich am Frühstückstisch ihrer menschlichen Nachbarn laben oder Biber ausgerechnet die teure Zierkirsche fällen, ist das ärgerlich - zeigt aber nur, dass sich diese wilden Tiere längst an die Präsenz des Menschen angepasst haben und sie sogar für ihre Zwecke zu nutzen wissen. Für "Tierische Schlitzohren" hat National Geographic in den Tiefen seines Archivs gegraben und zeigt in spektakulären Bildern, wie Eichhörnchen, Biber, Waschbär, Grizzly & Co.sich in Nordamerika neue Lebensräume inmitten der menschlichen Zivilisation erobern.
12:55
Diese Episode führt in die Welt jener Kreaturen, die ihre Beute nicht nur jagen, sondern im Ganzen verschlingen. Im westafrikanischen Laub versteckt sich die Gabunviper - mit den längsten Giftzähnen und einem blitzschnellen Schlag. Weiter südlich hetzt die Solifuge, auch Sonnenspinne genannt, durch die Wüste und zerlegt Insekten mit ihren gewaltigen Mundwerkzeugen. Auch im Ozean lauern bizarre Mäuler: Der Muränenaal verbirgt seinen wohl wichtigsten Trumpf tief im Rachen. Ob mit Kraft, Präzision oder raffinierter Taktik: All diese Jäger verschlingen ihre Beute bei lebendigem Leib.
13:40
Diese Episode begibt sich hinab in die dunkle Welt der Tiere, die tief unter der Erde leben. Aus dem Meeresboden schnellt ein räuberischer Wurm hervor und zerrt Fische in seine schlammige Falle. Ein Käfer gräbt sich mit seiner Dungkugel immer weiter nach unten, während ein winziger "Mini-Bagger" lange Tunnel nur mit seinen Zähnen freilegt. Manche Jäger stürzen sich im Schwarm auf ihre Beute, andere lauern geduldig im Verborgenen und setzen auf Tarnung und Tricks. Von trockenen Wüsten bis zu feuchten Sümpfen beweisen diese Untergrundbewohner, welche genialen Anpassungen die Evolution hervorgebracht hat.
14:30
Diese Folge nimmt eine Welt unter die Lupe, in der Tiere Fähigkeiten besitzen, die fast außerirdisch erscheinen. Stabschrecken tarnen selbst ihre Ausscheidungen als Zweige, Wasserläufer jagen auf der Wasseroberfläche, als würden sie die Physik überlisten. Libellenlarven schlagen mit verborgenen Greifzangen zu, während sie über Kiemen im Hinterleib atmen. Unter den Stränden Südafrikas lauern Pflugschnecken, die im Sand liegen und im Schwarm über angeschwemmte Kadaver herfallen. Ob an Küsten, in Wäldern oder Seen - hier leben einige Kreaturen, die seltsamer sind als jede Fiktion.
15:20
Bruno, ein in die Jahre gekommener Chow-Chow, ist neu in Dogtown. Der Hund leidet unter Gleichgewichtsstörungen. Tierarzt Mike Dix vermutet einen Hirntumor. Ein weiterer Einsatz führt in ein Indianerreservat, wo die Dogtown-Crew zwei verängstigte Welpen vor dem Hungertod rettet.
16:10
Hundetrainer Sherry Woodard nimmt sich traumatisierten Hunden an, die eine schreckliche Vergangenheit hinter sich haben. Darunter ist eine Terriermischlingsdame, die buchstäblich am Rande des Wahnsinns steht. Unterdessen steht Tierarzt Dr. Mike Dix vor einem medizinischen Rätsel. Porto, ein erwachsener Rüde, leidet an einer mysteriösen Krankheit.
17:05
Stress gehört in der Klinik von Dr. Pol zur Routine. Doch gerade jetzt, wo der Tierarzt und sein Team knapp an Personal sind, strömen massenhaft Patienten an. Zu allem Übel hat auch Charles keine Zeit zu helfen. Unterstützung finden der Veterinär und seine Frau Diane schließlich in ihren Enkelkindern: Während Adam seinem Großvater auf Außeneinsätzen zur Seite steht, hält Rachel die Geschäftsstelle sauber. Unterdessen gehen mit Dr. Elizabeth fast die Pferde durch, während Dr. Emily bei einem der schlimmsten Fälle ihrer bisherigen Laufbahn gleich zwei lebensrettende Eingriffe vornehmen muss...
17:55
Weihnachten hält in Michigan Einzug, doch an "Stille Nacht" ist noch lang nicht zu denken. Ein Hund macht Dr. Pol große Sorgen: Laut seinem Besitzer soll der Vierbeiner namens Tink eine Lichterkette gefressen haben. Dr. Pol will keine Zeit verlieren und versucht, sich beim Röntgen ein genaueres Bild zu machen. Unterdessen hat Dr. Elizabeth per Ultraschall herauszufinden, wie viele Junge die hochträchtige Hündin Lola erwartet. Und während Dr. Pol die Ohrentzündung eines Stachelschweins behandelt, versucht Dr. Emily ein neugeborenes Kalb zu retten. Das Kleine kam mit Flüssigkeit in der Lunge zur Welt.
18:40
Nach Feierabend bekommt Dr. Emily noch einen Notfall vorgesetzt. Jims Jagdhund Rocky hat plötzlich schlapp gemacht - ohne erkennbaren Grund.
19:25
Regen und Schnee können Dr. Pol nicht davon abhalten, seinen tierischen Patienten zu Hilfe zu eilen. Der unbarmherzige Monat März stellt den fleißigen Veterinär aber doch auf eine harte Probe. Zunächst läuft noch alles am Schnürchen. U.a. widmen sich Pol und sein Team einem knapp 250 Kilogramm schweren Eber, dessen rasiermesserscharfe Stoßzähne ihnen Angst und Schrecken einjagen. Doch nach einem Rendezvous mit einem Stinktier droht ausgerechnet das Wetter den Betrieb zum Stillstand zu bringen: Auf Michigans matschigen Wegen und Straßen geht plötzlich nichts mehr...
20:15
Gemeinsam mit Diane gönnt sich Dr. Pol einen dringend benötigten Kurzurlaub auf der Flying B Ranch in Idaho. Währenddessen managt Dr. Brenda die Klinik allein und versucht, Charles mit einzubinden.
21:00
Willkommen in der Schnee-Schule: Wenn jeder Tag Schneetag ist, haben Schüler immer Unterricht! Denn im frostigen Klima müssen kleine Tiere beim Aufwachsen große Herausforderungen bestreiten. Die Zöglinge gedeihen dabei prächtig: Ein Walrossbaby bekommt von seiner Mutter Schwimmunterricht, junge Hermeline lernen spielend, wie man jagt, und Otterjunge erleben eine wilde Rutschpartie. Außerdem geht es um unerschrockene Pinguinküken, die ihren ersten Sprung ins eiskalte Wasser wagen. Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Tiere in den kältesten Klimazonen rund um den Globus zu überleben lernen.
21:50
Diese Dokumentation entführt in eine Welt, in der Wissenschaft wie Magie wirkt: Vom dunklen Ozean über schimmernde Glühwürmchenhöhlen bis hin zu leuchtenden Wäldern zeigen sich Lebewesen, die ihr eigenes Licht erzeugen. Biolumineszenz ist dabei mehr als ein spektakuläres Naturschauspiel - sie dient als universelle Sprache zum Jagen, Tarnen, Kommunizieren und Täuschen. Forschende entschlüsseln die Mechanismen hinter diesem Phänomen und gewinnen daraus neue Erkenntnisse für Technologie, Medizin und das Verständnis vom Leben auf der Erde. Dabei eröffnen sich überraschende Einblicke in die Evolution.
22:35
In Indiens Wüstenregionen herrschen Trockenheit und permanenter Wassermangel. Die tierischen Bewohner haben ihre ganz eigenen Strategien entwickelt, um unter diesen extremen Bedingungen zu überleben.
23:20
In Indiens Monsunwäldern wechseln sich Regen und Trockenheit ab. Wer hier überleben will, muss sich dem Rhythmus der Jahreszeiten anpassen - mit Geschick, Ausdauer und Gespür fürs richtige Timing.