04:15
Der Klimawandel hinterlässt auch in Alaska seine Spuren. Das vorherrschende Wetter, Meeresströmungen und die Wanderrouten von Tieren ändern sich teils rasant. Das Wissen um Naturgegebenheiten, das den Menschen über Generationen ihr Überleben sicherte, wird damit zusehends entwertet. Jüngere Native Americans müssen sich diesen Veränderungen anpassen - und sind dabei sehr erfolgreich. So brechen Tig Strassburg und seine Söhne auf, um die Ältesten mit Nahrung zu versorgen. Daniel und Chase Apassingok gehen auf Walrossjagd, und Marvin Agnot beginnt mit dem Bau eines gemeinschaftlich genutzten Gewächshauses.
05:00
Ob Raubtiere, gefährliche Strömungen oder klimatische Extrembedingungen: Das über Jahrhunderte tradierte Wissen der indigenen Bevölkerung Alaskas befähigt sie, all diesen Gefahren zu trotzen. So wie ihre Vorfahren begeben sich auch Daniel und Chris Apassingok auf das trügerische Eis der Beringsee. Sie wollen ein Walross erlegen und so die Menschen von Gambell mit Fleisch, Fett, Haut und anderen wertvollen Rohstoffen versorgen. Während Jody Potts-Joseph sich als Kaninchenjägerin versucht und Marvin Agnot fischt, machen sich Tig Strassburg und seine Söhne daran, den größten Baum weit und breit zu fällen.
05:45
Phil Breslin taucht ab in die Tiefen des Ozeans. Dort trifft er auf einen furchteinflößenden Tigerhai, gleitet mit Mantarochen durchs Wasser und lauscht den Gesängen mächtiger Buckelwale.
06:10
Im Dienste der Wissenschaft müssen Cyril und sein Team während ihrer Suche nach einem riesigen Piraiba zahlreiche Gefahren überwinden. Versteckte Stachelrochen, Motorschäden, Blitzeinschläge, schwarze Piranhas und riesige umstürzende Bäume - in der wilden Amazonas-Region lauert auf Schritt und Tritt Unheil. Nun ist das Team gezwungen, die Strategie zu ändern. Schließlich entdecken sie endlich den begehrten Riesenantennenwels. Doch dann entbrennt ein Kampf ums nackte Überleben: Bei dem Versuch, dem Tier eine DNA-Probe zu entnehmen, wird ein Teammitglied von dem Riesenfisch in den reißenden Fluss gezogen.
06:50
Das Team des französisch-kanadischen Abenteurers Cyril Chauquet wird in einem gefährlichen Gebiet ausgesetzt und muss in unbekannte Regionen vordringen. Auf dem Weg gibt es zahlreiche Herausforderungen zu meistern - von tierischer und menschlicher Seite. Das Durchqueren von Stromschnellen, in denen es von Stachelrochen wimmelt, ist da beinahe noch das geringste Problem. Dann steht das Team unerwartet bewaffneten Wilderern gegenüber. Als Cyril anschließend in einen Fluss voller riesiger schwarzer Piranhas gerissen wird, kämpft er den Kampf seines Lebens, auch um seine Forschungsergebnisse zu retten.
07:35
Es ist ein Rätsel für stresserprobte Abenteurer: Wie kann man einem Süßwasserstechrochen Blut- und Giftproben abzapfen - und das, ohne sich selbst in tödliche Gefahr zu bringen? Nicht genug damit, dass der mit Widerhaken versehene Stachel des Rochens ein gewebezersetzendes Gift enthält. Zu allem Überfluss graben sich die Tiere auch bevorzugt im sandigen Grund von Flüssen ein und sind dann nur schwer zu entdecken. Cyril Chauquet lässt sich von diesen Aussichten nicht einschüchtern. Mit seiner Crew trotzt er Kaimanen, Piranhas und tückischen Sümpfen, um einen der Riesen-Rochen aufzuspüren.
08:20
In der Wildnis ist jeder Augenblick ein Kampf ums Überleben - und nur wenige Waffen sind so präzise wie Gift. Über Millionen von Jahren haben sich komplexe Toxine entwickelt. Ob durch Bisse, Stiche, Stacheln oder sogar Berührungen: Sie können lähmen, das Blut angreifen, das Nervensystem überwältigen oder Beute langsam schwächen, bis eine Flucht unmöglich wird. Von der blitzschnellen Attacke einer Schlange bis zum giftigen Biss eines Komodowarans zeigt diese Folge, wie Tiere ihre Toxine nutzen, um zu jagen, sich zu verteidigen und in einigen der härtesten Lebensräume der Erde zu bestehen.
09:10
Im Reich der wilden Tiere sichern ausgeklügelte "Geheimwaffen" das Überleben. Diese Folge zeigt Spezies, die mit außergewöhnlichen Fähigkeiten überraschen - von perfekter Tarnung bis zu perfider Täuschung. Ein Mimik-Oktopus zum Bespiel verwandelt sich in scheinbar giftige Arten, um Feinde abzuschrecken. Ein Hermelin irritiert seine Beute mit einem bizarren "Tanz", während die Orchideenmantis wie eine harmlose Blüte wirkt, bevor sie zuschlägt. Mit tödlicher Präzision, geschärften Sinnen und überraschenden Strategien verschaffen sich diese Tiere im täglichen Wettkampf der Natur den entscheidenden Vorteil.
09:55
Für seine bislang wohl gefährlichste Mission verschlägt es Tierfilmer Bertie Gregory nach Südafrika, um im wilden Atlantik auf Tuchfühlung mit einem der gefürchtetsten Jäger der Meere zu gehen: dem Weißen Hai. Das Besondere an dieser Mission: Um das natürliche Verhalten der Tiere möglichst unverfälscht mit der Kamera einzufangen, verzichtet Bertie auf jeglichen Schutz und taucht ohne Käfig. Dabei will er dokumentieren, wie Weiße Haie Jagd auf Robben machen - direkt unter Wasser und aus nächster Nähe. Ein lebensgefährliches Unterfangen, bei dem jeder Moment der Unachtsamkeit fatale Folgen haben kann.
10:40
Der renommierte Tierfilmer und Abenteurer Bertie Gregory reist an die Pazifikküste Mexikos, um einem der beeindruckendsten Räuber der Meere hautnah zu begegnen: dem Hammerhai. Einst weit verbreitet in diesen Gewässern, sind Begegnungen mit den Tieren heute selten geworden. Gemeinsam mit führenden Haiforschern untersucht Bertie, welche Ursachen hinter dem drastischen Populationsrückgang stecken und welche Chancen es für den Erhalt der Art gibt. Unter herausfordernden Bedingungen versucht sein Team, die scheuen Meeresjäger aufzuspüren und ihr Verhalten aus nächster Nähe zu dokumentieren.
11:30
Im Fokus der atemberaubenden Szenen stehen Tiere, die in die Enge getrieben, umzingelt oder auf andere Weise beinahe getötet werden und dann doch auf nahezu mysteriöse Weise noch entkommen können.
12:15
Wilde Kreaturen wissen offenbar nur zu gut, wie sie uns Menschen schockieren können. Diese Folge zeigt ebenso verblüffende wie außergewöhnliche Clips.
13:05
Einen gewissen Abstand zu wilden Tieren einzuhalten ist in jedem Fall ratsam, denn manche Begegnung zwischen Mensch und Bestie kann sonst schlimmstenfalls tödlich enden.
13:50
Unterschiedlichste Raubtiere und ihre Beute kämpfen bis zum letzten Atemzug um ihr Leben - und werden dabei von Menschen gefilmt, die zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.
14:40
Wenn Mensch und Tier aufeinandertreffen, kann es schnell brandgefährlich werden - vor allem dann, wenn die Tiere außer Rand und Band sind. Auch diese Folge zeigt Fälle, in denen Personen völlig unerwartet und vor allem ungewollt in tierische Bedrängnis geraten. Original-Filmaufnahmen dokumentieren dabei teils komische, teils haarsträubende und manchmal auch lebensbedrohliche Situationen, in denen wildgewordene Kreaturen nichtsahnenden Menschen den Schrecken ihres Lebens einjagen. Auf dem Programm stehen aber auch skurrile Vorfälle zwischen Tier und Tier.
15:30
Dackel Willie hat Rattengift gefressen. Mastiff Elvis versuchte sich an drei Tennisbällen, und der kleine weiße Terrier Fannie-Lou konnte sich beim Kern einer Mango nicht zurückhalten. Alle drei Hunde müssen behandelt werden und das möglichst rasch. Dass auch gefiederte Haustiere beim Fressen ziemlich daneben liegen können, zeigt der Fall des Kakadus Hoppee. Der Vogel hat nämlich 75 Zähne eines Reißverschlusses verschluckt. Jetzt hat er ein ernsthaftes Problem. Schon bald kämpft der Tierarzt um Hoppees Leben.
16:20
Sich auf ein Nadelkissen zu setzen, kann eine schmerzhafte Erfahrung sein, aber die Deutsche Schäferhündin Myla erwischt es sogar noch schlimmer: Sie verleibt sich die stachelige Delikatesse mit einem herzhaften Happs ein! Da kann nur noch der Tierarzt helfen - so wie bei Spornschildkröte Freddie, der ebenfalls zu unverdaulichen Mahlzeiten neigt: Sage und schreibe sieben Schrauben und 42 Kieselsteine müssen aus dem Magen des Reptils entfernt werden! Auch Collie-Lady Ella hat es böse erwischt: Nachdem sie zwei Batterien verspeist hat, beginnt ein Rennen gegen die Zeit...
17:05
Dr. Pol und sein Team haben das ganze Jahr viel Arbeit. Nicht selten bestimmen allerdings die Jahreszeiten, mit welcher Art von Fällen sie es zu tun bekommen. Im Frühling häufen sich naturgemäß die Geburten. Dr. Emily eilt zu einem Fall, bei dem der Huf eines neugeborenen Kalbs abgefallen ist. Derweil untersucht Dr. Pol einen 800 Kilo-Bullen. Der schwere Koloss humpelt sehr stark, doch der Doc stößt schon bald auf die Ursache. Dr. Brenda macht hingegen unangenehme Bekanntschaft mit einem störrischen Esel. Eigentlich soll sie den Hengst kastrieren, doch das Tier verpasst ihr einen heftigen Tritt.
17:55
Erneut erwartet Dr. Pol und sein Team eine ungewöhnliche Arbeitswoche. Hauptakteure sind u.a. übelgelaunte Alpakas, ein verletzter Hund und eine hilflose Kuh in Rage. Die Amerikanische Bulldogge Brutus blutet stark an den Läufen, ist aber entschieden dagegen, sich von Dr. Emily behandeln zu lassen. Dr. Pol sieht sich derweil mit dem familiären Zwist von vier Alpakas konfrontiert. Um diesen ein für alle Male zu schlichten, rät er, die Streithähne zu kastrieren. Und nachdem Dr. Brenda einer aggressiven Kuh wieder auf die Beine helfen muss, kümmert sich Dr. Pol noch um die deformierten Hufe einer Ziege.
18:40
Dr. Pol und sein Ärzteteam behandeln Jahr für Jahr tausende Hunde - angefangen bei Welpen mit Verstopfung bis hin zu Vierbeinern mit komplizierten Unfallverletzungen.
19:25
Die ersten Herbsttage bescheren der Tierklinik von Dr. Pol Verstärkung. Dr. Elizabeth Grammer aus Georgia schließt sich dem Team an - und der professionelle Zuwachs hätte keinen Augenblick später kommen dürfen, denn es gibt jede Menge zu tun. Höchstpersönlich führt der Chef seine neue Rekrutin in die Grundlagen der Arbeit ein - angefangen bei einem zweiteiligen Gesundheits-Check an einem alten Patienten. Nachdem Dr. Emily ihrer neuen Kollegin eine weitere Unterrichtsstunde erteilt hat, sieht sich Dr. Elizabeth ihrem ersten eigenen Fall gegenüber: Mastiff Bruce hat angeschwollene Hoden.
20:15
Dr. Pol überredet seinen Sohn Charles sich bei der Wohltätigkeitsveranstaltung "Polar Plunge" in einen eisigen See zu stürzen. Derweil gilt es sich um das verletzte Bein eines Rennpferds zu kümmern.
21:00
Vor Neuseeland suchen Forschende nach riesigen Makohaien. Hinweise auf außergewöhnlich große Tiere lassen vermuten, dass die bedrohten Hochseejäger in diesen Gewässern ein Comeback erleben könnten.
21:50
Nach einer spektakulären Begegnung mit gleich drei riesigen Haien begibt sich ein renommiertes Forscherteam auf die Suche nach dem Revier der größten Haie der Welt. Hinweise auf gigantische Tiere führen die Experten in die seichten Gewässer rund um die Florida Keys, in abgelegene Lagunen Französisch-Polynesiens und in den wilden Pazifik vor Hawaii. Dort untersuchen sie im Rahmen ihrer Unterwasserexpedition, welche Faktoren das extreme Wachstum dieser Spitzenprädatoren begünstigen - von Jagdstrategien und Kooperation bis hin zu Fortpflanzungsgebieten und genetischen Voraussetzungen.
22:35
Großbritannien besteht aus rund 6.000 Inseln. Sie dienen einer Vielzahl an Tieren als Heimat - und überall haben Groß und Klein mit der rauen Natur zu kämpfen.
23:20
Großbritannien ist ein dicht bevölkertes Land. Und doch gibt es hier zahlreiche wild lebende Tiere. Das gilt nicht nur für abgelegene Gebiete wie die schottischen Highlands oder den Lake District im Nordwesten Englands. Auch in unmittelbarer Nähe zu großen Städten kann man auf bekannte und weniger bekannte Arten stoßen. Manche von ihnen, wie beispielsweise der Fuchs, kommen sogar mitten in den Metropolen hervorragend zurecht. Schleiereulen lieben dagegen die Ruhe der eher ländlichen Regionen. Dort gehen die geheimnisvollen Nachtvögel geräuschlos auf Beutefang.