04:35
Je nach Siedlungsgebiet haben die indigenen Völker Alaskas unterschiedliche Strategien entwickelt, um ihren Bedarf an Nahrung und anderen Ressourcen zu decken. Im Inland lebten sie zumeist als Jäger und Sammler, während an den Küsten und auf den Inseln der Wal- und Fischfang vorherrschte. Die Familie Apassingok an der Beringstraße ernährt sich bis heute vor allem von Tieren, die sie im Meer fangen. Jody Potts-Joseph und ihr Sohn Denali durchstreifen dagegen die Berge des Landesinneren auf der Jagd nach Karibus. Auch die Jackos und Marvin Agnot geben ihr Jagdwissen an die nächste Generation weiter.
05:20
Die indigenen Völker Alaskas haben sich über Jahrtausende dem harschen Klima ihrer Heimat angepasst. Heute gilt es, diese Traditionen zu pflegen und sie dort, wo sie in Vergessenheit zu geraten drohen, mit neuem Leben zu erfüllen: Steven Strassburg und Louise Moses bringen ihren Kindern bei, welche Naturreichtümer die karge Landschaft am Polarkreis für sie bereithält. Die Apassingoks bauen eine Garage, um ihre Fahrzeuge vor den Winden der Beringstraße zu schützen. Jody Potts-Joseph fällt Bäume, um einen Holzschuppen zu bauen, während Joel Jacko sich wie schon sein Vater als Fallensteller versucht.
06:10
Der Weiße Stör wird bis zu sechs Meter lang und 800 Kilogramm schwer - doch heute gelingt es nur noch wenigen Tieren, diese Ausmaßen zu erreichen. Die Art, die im Pazifik und den angrenzenden Flüssen vom Golf von Alaska bis nach Nordkalifornien vorkommt, ist nämlich als Speisefisch äußerst beliebt. Zwar ist der Weiße Stör nicht akut vom Aussterben bedroht, doch die Bestände sind in den vergangenen Jahrzehnten deutlich geschrumpft. Der französische Tierfilmer Cyril Chauquet hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Art aufzuklären, ihre größten noch lebenden Vertreter aufzuspüren und sie zu schützen.
06:55
Cyril und sein Team wollen einen Weißen Stör mit einem Sender versehen, um die Bewegungsmuster des Tieres verfolgen zu können. Doch nicht genug damit, dass der Riesenfisch sich als äußerst widerspenstig erweist: Die Naturschützer geraten außerdem in einen heftigen Sturm. Kaum haben sie diese Widrigkeiten überstanden, warten schon weitere Strapazen. Die Hauptnahrungsquelle der Störe, Pazifische Lachse, sind nur in den reißenden Flüssen einer zerklüfteten Gebirgsregion zu finden. Cyril und seine Begleiter müssen auch dieser Herausforderung trotzen, um die weltweit größten Weißen Störe aufzuspüren.
07:40
Seit Jahrzehnten ist es um die Pazifischen Lachse nicht gut bestellt: Die Tiere, die in den Flüssen Alaskas und Kanadas geboren werden, wandern anschließend ins Meer und kehren später zur Fortpflanzung zurück. Doch nicht nur die Anzahl der heimkehrenden Lachse sinkt, sie werden auch immer jünger und damit kleiner. Das ist auch ein Problem für die Weißen Störe, die sich hauptsächlich von Lachsen ernähren. Cyril Chauquet und sein Team gehen der Frage nach, wie die Pazifischen Lachse besser geschützt werden können. Bei ihren Feldforschungen bekommen sie es aber u.a. mit hungrigen Grizzlybären zu tun.
08:25
In Sri Lanka und Kenia begibt sich "Jäger der Nacht" auf die Spur der Krokodile: Aufnahmen bei Tag und bei Nacht enthüllen das komplexe Sozialleben und das geschickte Jagdverhalten dieser Reptilien.
09:15
Der Jaguar lebt heute vorwiegend in den Dschungelgebieten Mittel- und Südamerikas. Menschen bekommen es äußerst selten zu Gesicht, denn Jaguare sind sehr scheu und perfekt getarnt. Der Filmemacher Martin Dohrn macht sich auf die Suche nach dem gefährdeten König des Dschungels. In Costa Rica bietet er alles auf, was die moderne Technik bietet, um den Jäger der Nacht zu filmen. Er installiert hochmoderne Wärmebild- und Infrarotkameras sowie spezielles Aufnahme-Equipment, das via Fernbedienung gesteuert werden kann. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Jaguar die Szene betritt...
10:00
Die tropischen Gewässer von Französisch-Polynesien sind ein Eldorado für Clownfische, Delfine, Rochen, Barrakudas und Schildkröten. Meeresbiologin Kori Garza und Unterwasserfilmer Andy Casagrande haben es aber keineswegs auf sie abgesehen, sondern auf den vielleicht größten Tigerhai der Welt: Kamakai. Seit Kori das Weibchen bei einem Forschungstauchgang entdeckte, geht es ihr nicht mehr aus dem Kopf. Was hat die imposante Tigerhai-Dame hierher verschlagen - und wo ist sie jetzt? Um das herauszufinden, macht sich die Wissenschaftlerin mit Andy auf eine hochspannende Unterwassermission im Südpazifik.
10:50
Nach einer spektakulären Begegnung mit gleich drei riesigen Haien begibt sich ein renommiertes Forscherteam auf die Suche nach dem Revier der größten Haie der Welt. Hinweise auf gigantische Tiere führen die Experten in die seichten Gewässer rund um die Florida Keys, in abgelegene Lagunen Französisch-Polynesiens und in den wilden Pazifik vor Hawaii. Dort untersuchen sie im Rahmen ihrer Unterwasserexpedition, welche Faktoren das extreme Wachstum dieser Spitzenprädatoren begünstigen - von Jagdstrategien und Kooperation bis hin zu Fortpflanzungsgebieten und genetischen Voraussetzungen.
11:35
Unglaublich, was als nächstes passiert! In diesem Zeichen steht die heutige Episode. Seien es rebellische Wutanfälle, Rettungen in letzter Not oder das Sprengen von Hindernissen.
12:20
Als ein Buckelwal direkt neben einigen Ruderern einen Bauchklatscher macht, ist der Schrecken mehr als groß. Derweil hat eine Schwarzbärenfamilie jede Menge Spaß in einem Pool - bis sie sich plötzlich am Rande einer Katastrophe wiederfindet. Eine Seekuh gerät unterdessen in Bedrängnis, als sie auf ein Speedboot trifft, während für ein schutzloses Elefantenjunges, das von seiner Familie getrennt wird, zunächst keine Rettung in Sicht ist. Doch auch ein Zäune einreißender Gorilla, enorm flinke Delfine, stehlende Elche und angriffslustige Affen halten wieder unglaubliche Geschichten bereit.
13:05
Die meisten Tiere sind normalerweise friedliche Vertreter. Doch wenn man sie provoziert, beweisen sie: Wir können auch anders! Was passiert zum Beispiel, wenn eine Katze auf einem Segelflugzeug festklemmt - und zwar Hunderte Meter über dem Boden? Wie verhält sich ein Fischadler, der versehentlich an einen Angelhaken geraten ist? Und was hat es mit einem Bison auf sich, der sich mit einem Auto gewissermaßen duellieren will? "Tiere außer Rand und Band" präsentiert die schrägsten Fälle tierischen Zorns und macht klar, warum Abstand oft ratsam ist.
13:50
Die Natur ist gnadenlos. Vor allem im Alleingang ist der Kampf ums Überleben kaum zu schaffen. Als ein Büffelkälbchen beinahe von einem Löwen zur Strecke gebracht wird, kommt ihm die ganze Herde zu Hilfe. Ein Mann wiederum stolpert mit seinem GoPro Camcorder in einen Klapperschlangenbau und muss dort schnell feststellen: Mehrere Schlangen auf einmal sind definitiv beängstigender als eine. Auch in dieser Folge geht es um atemberaubende Jagdszenen und außergewöhnliche Rettungsaktionen. Eines ist all diesen unmöglichen Missionen jedoch gemeinsam: Je mehr man wagt, desto mehr kann man verlieren.
14:35
Während die meisten Tiere eher scheu sind und den direkten Kontakt zum Menschen meiden, haben die Kandidaten in dieser Episode keinerlei Berührungsängste.
15:25
Labradoodle Lola hat das Cookie-Glas heruntergeworfen, um an ihre Leibspeise heranzukommen: Schoko-Brownies! Leider verschluckt sie dabei auch einige dicke Glassplitter - das bedeutet akute Lebensgefahr! Auch Boxermischling Ziggy wird ein vermeintlicher Leckerbissen beinahe zum Verhängnis: Er frisst sein Lieblingsspielzeug, einen Gummi-Hotdog. Schäferhund-Husky-Mischling Steve kann dagegen nicht widerstehen, als er auf einen Haufen öliger Steine stößt. Für große Aufregung sorgt auch Rottweiler Luciano, der sich kurz vor der Hochzeit seiner Besitzer deren Verlobungsringe einverleibt...
16:15
Im Central Park stößt Labrador Milo auf eine unangenehme Überraschung: eine Kalbszunge, die von einem Hundehasser mit Nadeln gespickt wurde! Der hastig verschluckte Happen könnte für Milo den Tod bedeuten, aber ein Tierarzt kämpft entschlossen darum, das Leben des Rüden zu retten. Auch Jack Russell Terrier Loki gerät durch seine Neugier in Schwierigkeiten, als er einen Fischköder samt Haken frisst. Und dann wäre da noch der gemütliche Bernhardiner Bogie, der eigentlich nur einen Schluck Medizin eingeflößt bekommen soll, aber mit einem gewaltigen Happs gleich den ganzen Löffel verspeist...
17:05
Manchmal doktern die Kunden selbst an ihren Tieren herum, wie bei einem Hund, dessen Besitzer eine klaffende Wunde mit Sekundenkleber schließen wollte. Dr. Pol gibt Alles, um die Situation zu retten.
17:55
Dr. Pol eilt zu einer Familie, deren Welpe sich an landwirtschaftlichen Geräten verletzt hat. Doch der niedliche kleine Hund hat Glück - ganz so schlimm wie es aussieht, ist es wohl nicht. Auch der neugierigen Katze Princess, die sich beim Streunen in einem Angelhaken verfangen hat, kann der Doc helfen. Schwieriger verläuft die Behandlung von Ziege Willie, deren Nacken verdreht ist. Das gesamte Ärzteteam steht zunächst vor einem Rätsel. Charles kümmert sich derweil um einen jungen Pfau. Es wird immer deutlicher, dass Dr. Pols Sohn seinem Vater in vielen Dingen sehr ähnlich ist.
18:40
Hundetage stehen bevor, beginnend mit einem Notfall. Pitbull-Welpe Petey hat eine Nadel im Gaumen stecken. Dr. Pol muss sorgfältig arbeiten, damit die Spitze nicht tiefer in Peteys Schädel dringt. Und während der beliebte Veterinär die Wunde von Hündin Sue schnell und einfach klammern kann, bekommt es Dr. Emily mit einer Verletzung zu tun, die weit mehr als nur ein harmloser Kratzer ist. Röntgenaufnahmen fördern eine schockierende Wahrheit zutage. Dr. Brenda hingegen muss bei einer Geburt helfen. Die Welpen von Yorkshire Terrier Tia sind zu groß, um es alleine ans Licht der Welt zu schaffen.
19:25
Eine stressige Woche steht für "Pol Vet Services" an. Dr. Emily wird bei der Geburt eines Kalbes auf der McConnell Farm gebraucht, ist aber überfordert. Kein Wunder: Das Muttertier bringt Zwillinge zur Welt. Dr. Pol hilft seiner neuen Kollegin umgehend und gibt ihr wichtige Tipps. Zurück in der Klinik wartet der nächste Fall auf den Veterinär. Das Schwein Marshall geht seinen Besitzern mit Aggressivität und lautem Quietschen auf die Nerven. Was verursacht seine Wutanfälle? Zu guter Letzt behandelt Dr. Pol noch ein hinkendes Turnierpferd. Schafft er es, das Ross bis zu seiner nächsten Show zu heilen?
20:15
Mit seinen 40 Jahren Berufserfahrung weiß Dr. Pol, dass es keinen zu großen oder zu kleinen Auftrag für ihn gibt, wenn es darum geht, seine Patienten zu behandeln. Von ungewöhnlichen Fällen, wie einem Pferd, das sich mit dem West-Nil-Virus infiziert hat, oder einem Kalb mit Gleichgewichtproblemen, bis zum Gesundheitscheck eines neugeborenen Kätzchens - die Tiere scheinen ihn ständig aus der Fassung bringen zu wollen. Dank seiner großen Erfahrung zeigt Dr. Pol aber auch in dieser Episode wieder, dass er alles hat, was man braucht, um ein guter Tierarzt zu sein.
21:00
Allen Klimaschutz-Bemühungen zum Trotz schreitet die globale Erwärmung voran - und gefährdet derzeit insbesondere das Leben der Tiere am Polarkreis. Die Eisbären an der kanadischen Hudson Bay verbringen den Winter üblicherweise auf der zugefrorenen Bucht. Doch dass das Wasser immer später zufriert, bringt die Jagdgewohnheiten der Raubtiere zunehmend durcheinander; an die auf dem Eis lebenden Robben gelangen sie nur noch mit größter Mühe. Ein Team erfahrener Dokumentarfilmer und Forscher will im Bild festhalten, mit welchen Strategien die Bären auf die veränderten Umweltbedingungen reagieren.
21:50
Die Jagdgewohnheiten der Eisbären an der kanadischen Hudson Bay sind seit Jahrtausenden gleichgeblieben: Im Sommer suchen sie an Land nach Nahrung, und sobald die Bucht im Winter zufriert, gehen sie auf dem Packeis auf Robbenjagd. Die globale Erwärmung droht diesen Ablauf zu zerstören, denn das Eis bildet sich später und taut früher auf. Für "Königreich der Eisbären" dokumentiert ein Filmteam, wie die Eisbären diese Veränderung bewältigen. Zunehmend beginnen die Tiere, andere Nahrungsquellen zu erschließen - sie machen Jagd auf Wale und attackieren die Robben immer öfter im Wasser statt auf dem Eis.
22:35
Für die Tiere im Osten Afrikas ist der Tisch reichlich gedeckt: Die üppigen grünen Weiden bilden ihre Lebensgrundlage. Doch spätestens wenn die Trockenzeit einsetzt, wird das Gras immer weniger und die Nahrungssuche zunehmend beschwerlich. Gnus, Zebras, Antilopen und viele andere wilde Bewohner müssen ihr Paradies jetzt verlassen und zu fruchtbareren Weiden ziehen. Doch der Treck ist lang und gefährlich - und unterwegs lauern zahllose Raubtiere, die nur auf einen günstigen Moment warten, um schnelle Beute zu machen. "Wildes Afrika" zeigt, mit welchen Gefahren die Wanderung der Tiere verbunden ist.
23:20
Mit einer Fläche von über 1,2 Millionen Quadratkilometern ist die Kalahari eine der größten Sandwüsten der Welt und erstreckt sich über Teile Südafrikas, Botswanas, Namibias und Angolas. Über ihre imposanten Dünen, die aus pulverfeinem, rostrotem Sand bestehen, streunen Huftier-Herden, Kalahari-Löwen, Schakale und andere Raubtiere. Und obwohl extrem wenig Niederschlag fällt, gedeihen hier Gräser, Dornbüsche und Akazienbäume, die fast das ganze Jahr ohne einen Tropfen Regen auskommen und den Lebensraum riesiger Vogelkolonien bilden. "Wildes Afrika" stattet der faszinierenden Kalahari einen Besuch ab.