16:15
Beamte der Zollfahndung stehen am Flughafen in Istanbul bereit, um die Passagiere einer Maschine aus Kolumbien zu kontrollieren. Dabei geraten ein junger Mann in einem blauen Trainingsanzug und seine weibliche Begleitung ins Visier der Grenzschützer. Die vielen Länderstempel im Pass des Reisenden weisen ein Muster auf: Er reist etwa alle zwei Tage in ein anderes Land. Das ist höchst verdächtig. Und bei einer Gepäckkontrolle kommen aus einem schwarzen Beutel ein Fläschchen und verpackte Lebensmittel zum Vorschein. Ein unangenehmer Geruch breitet sich aus.
17:20
"Kira" hat etwas erschnüffelt. Die dreijährige, belgische Schäferhündin wurde auf Rauschgift und Bargeld abgerichtet. Als der Vierbeiner am Flughafen Brüssel-Charleroi Alarm schlägt, muss sich ein Passagier aus Marseille, der mutmaßlich Betäubungsmittel bei sich trägt, einer Leibesvisitation unterziehen. Am Airport in Rom ziehen Grenzschützer unterdessen Luxus-Accessoires aus dem Verkehr. Bei den gefälschten Artikeln handelt es sich angeblich um Geschenke. Aber diese fadenscheinige Erklärung kaufen die Zollbeamten dem verdächtigen Reisegast nicht ab.
17:50
Ein Golf-Fahrer wendet an der Grenze zwischen Frankreich und Belgien sein Auto, um einer Zollkontrolle zu entgehen. Der Mann ahnt nicht, dass über ihm eine Kameradrohne in der Luft schwebt - und sein Vorgehen macht ihn äußerst verdächtig. An der spanischen Küste wird unterdessen eine Einheit der Unidad de Acción Rural (UAR) in Alarmbereitschaft versetzt. Denn die Küstenwache hat in der Meerenge von Gibraltar ein Schmugglerboot ausgemacht, das auf dem Festland anlanden will. Das Sonderkommando der Guardia Civil wurde für Risikoeinsätze trainiert.
18:15
Philipp aus dem Hanfbachtal handelt mit Militär- und Nutzfahrzeugen. In dieser Folge werden auf dem Betriebsgelände zwei Vehikel der Marke Puch und zwei Radlader aus der Schweiz angeliefert. Der wahre Schatz verbirgt sich aber in mehreren ominösen Kisten. Baumaschinen-Spezialist Marcus Thiel und sein Mitarbeiter "Blitzi" helfen derweil einer Straßenwalze aus den Fünfzigern auf die Sprünge. Der zwölf Tonnen schwere Koloss will nicht anspringen. Und Mario Tänzer hat eine neue Attraktion für sein Museum im Visier. Die Feldbahnlokomotive ist 70 Jahre alt.
19:15
Mario Tänzer freut sich auf ein Highlight für sein Museum. Das Abladen der Feldbahnlok entwickelt sich jedoch zu einer Herausforderung. Das Vehikel droht auf die schiefe Bahn zu geraten. Am Bodensee platzt der Hof des Abschleppunternehmens von Isabella und Chris Fuchs aus allen Nähten. Bevor dort eine mobile Schrottpresse zum Einsatz kommt, werden die Blechkisten nach vermeintlichen Schätzen durchsucht. Und eine beeindruckende Auswahl von ausgemusterten Militär- und Nutzfahrzeugen lockt regelmäßig Sammler und Schrauber ins beschauliche Hanfbachtal.
20:15
Andreas Macherey hat einige Nuggets gefunden und steigert sich in einen wahren Goldrausch. Tobi steht ihm in nichts nach. Die Männer liefern sich in Down Under ein privates Vater-Sohn-Duell. Die Abenteurer lassen nichts unversucht, damit die Mission ein Erfolg wird. Um sich Aufschluss über die Beschaffenheit des Geländes zu verschaffen, will Andreas das riesige Gebiet mit einer Drohne kartieren. Und weil es nachts weniger Störgeräusche gibt, packen die Männer auch in der Dunkelheit die Detektoren aus. Dabei müssen sie sich im Busch vor Wasserbüffeln in Acht nehmen.
21:15
Ein Amethyst-Cluster könnte Patrick Gundersen in Down Under ein Vermögen einbringen. Aber der Abenteurer hat Mühe, den kostbaren Schatz zu heben. Die Bergungsarbeiten haben bereits über 100 000 Dollar verschlungen. Und trotz intensiver Planung liegt der Gigant noch immer nicht auf dem Laster. Das Geld reicht in Australien noch für vier Tage. Pete Willems und Kyle Archer suchen unterdessen in Tasmanien nach Krokoit. Die äußerst fragilen, nadelförmigen Minerale wachsen nur an wenigen Orten der Erde und sind aufgrund ihres seltenen Vorkommens hochbegehrt.
22:15
Ein Aufklärungsflugzeug der Royal Air Force soll über dem Schwarzen Meer vor der Halbinsel Krim Erkenntnisse sammeln, denn jede Information über das russische Militär könnte von kriegsentscheidender Bedeutung sein. Die "Rivet Joint" hat eine 30-köpfige Besatzung und jede Menge Elektronik an Bord. Der Hightech-Flieger wird von zwei Kampfjets eskortiert, die das Flugzeug vor potenziellen Angreifern abschirmen. Denn die Gegenseite wird versuchen, jede Form von Spionage zu unterbinden. Die Reaktion der russischen Streitkräfte lässt nicht lange auf sich warten.
23:15
23:18
Die RAF setzt bei Aufklärungsflügen im Nahen Osten hochmoderne Fluggeräte ein. Die MQ-9-Reaper-Drohnen sind in der Lage, aus großer Höhe feindliche Aktivitäten zu beobachten und Ziele am Boden zu zerstören. Sie werden von britischen Drohnenpilot:innen auf dem mehr als 5000 Kilometer entfernten Stützpunkt in Lincolnshire gesteuert. Matt Kidd leistet seinen Dienst ebenfalls auf der Royal Air Force Station Waddington. Der Flugsicherungsassistent ist gerade Vater geworden. Doch in den ersten sechs Monaten wird er sein Kind nur selten im Arm halten können.