15:20
Jordan Chetty muss in der Nachtschicht nicht lange auf seinen ersten Auftrag warten. Denn auf einem Lkw-Parkplatz im Südosten Englands steckt ein Auflieger fest. Die Stützen des Vehikels haben sich durch den frischen Asphalt gebohrt. Ein stählerner Unterfahrlift soll den Anhänger aus der misslichen Lage befreien. Die Maschine kann bis zu 80 Tonnen in die Höhe wuchten. Und in Seaham hat sich ein Kühllaster an den Stahlbalken an der Unterseite einer Brücke verhakt. Gary Thornton versucht das Fahrzeug zu bergen, ohne an dem Bauwerk weitere Schäden anzurichten.
16:15
Firmenboss Michael Manousakis will mit Julie an seiner Seite in einer Beechcraft Model 18 Richtung Osten abheben. Aber der Flieger springt nicht an. Streikt auf dem Flugplatz Mendig nur die Batterie? Und in Merseburg geht es anschließend ans Eingemachte. Flugzeuge, Feuerwehrautos, Motorräder und Ostalgie auf Rädern: In Sachsen-Anhalt wird dem Ober-"Steel Buddy" ein komplettes Museum zum Kauf angeboten. Das klingt nach einem Jahrhundert-Deal. Aber bevor der Chef von "Morlock Motors" das Scheckbuch zückt, will er die Exponate erst mal unter die Lupe nehmen.
17:15
Julie hält für die "Steel Buddies" in ihrer Heimat nach vielversprechenden Fahrzeugen Ausschau und sie versorgt die Mechanik-Cracks zudem mit Ersatzteilen. Aber wo stöbert sie die Raritäten auf und wie gelangen die Vehikel in den Westerwald? "Miss Morlock USA" plaudert in dieser Folge aus dem Nähkästchen. Ein Freund und Geschäftspartner liefert der Truppe in Peterslahr obendrein einen Willys Jeep M38 A1 vor die Haustür. Und Joachim hat noch mehr zu bieten. Beim Anblick von 45 Tonnen Stahl und schweren Laufketten juckt es Michael Manousakis in den Schrauberfingern.
18:20
Michael Manousakis und sein Team sollen für einen Militärfahrzeug-Enthusiasten Ersatzteile für einen 74 Jahre alten Panzerkampfwagen auftreiben. Zwischen dem Sammler und den Mechanik-Experten von "Morlock Motors" bahnt sich möglicherweise eine lukrative Partnerschaft an. Und auf dem Firmenhof in Peterslahr interessiert sich ein potenzieller Käufer für einen restaurierten Ford M151 MUTT. Der Kunde möchte das amerikanische Gelände-Vehikel als Aushängeschild für seine Werbeagentur nutzen. Aber dann springt der aufpolierte Oldtimer plötzlich nicht mehr an.
19:15
Die "Steel Buddies" haben ein Rad ab? Schön wär's, denken sich die Schrauber aus dem Westerwald. Denn bei einer 70 Jahre alten Douglas DC-3 stellt ein Reifenwechsel eine echte Herausforderung dar. Und rohe Gewalt ist in dieser Folge auch keine adäquate Lösung. Ersatzteile für Flugzeug-Oldtimer sind selten und teuer. Deshalb müssen Michael Manousakis und seine Mechaniker bei der Arbeit sicherstellen, dass nichts zu Bruch geht. Der Rest der Truppe beschäftigt sich unterdessen auf dem Firmengelände in Peterslahr mit einem neuen, tonnenschweren Spielzeug.
20:15
Die Männer der Feuerwache 4 in Stuttgart treten eine 24-Stunden-Schicht an, in der sie nicht nur ihre Fahrzeuge und die Einrichtung in Schuss halten. Die Truppe ist auch bei verschiedenen Einsätzen gefordert. In dieser Folge retten die Notfallhelfer eine Rollstuhlfahrerin, sie löschen einen Mülleimerbrand und sie kümmern sich um die Erstversorgung nach einem Autounfall. Ein nächtlicher Brandmelderalarm hält sie weiter auf Trab. Der Alltag auf der Wache ist geprägt durch einen Mix aus Adrenalin und Routine. Teamarbeit wird dabei großgeschrieben.
21:10
Markus, Andi und ihre Arbeitskollegen zeigen bei einer Atemschutzübung Nervenstärke. Danach stellen Jürgen und Michael ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis. Das Duo baut einen Couchtisch aus Holz. Und Sebastian hält die Truppe mit seinen Backkünsten bei Laune. Solche Momente liefern einen wohltuenden Kontrast zu den stressigen und emotional aufwühlenden Einsätzen der Feuerwehrleute. In dieser Folge finden die Männer in einer Wohnung eine verstorbene Person. Bei einem Wasserrohrbruch und einem möglichen Gasaustritt ist das Team ebenfalls zur Stelle.
22:15
Ein Fahrradfahrer hat auf dem Heimweg einen jungen Fußgänger leicht gestreift. Daraufhin kam es auf der Straße zu Handgreiflichkeiten. Die Polizei schickt den Mann in die Notaufnahme des Klinikums am Winterberg, damit das medizinische Personal mögliche Verletzungen dokumentieren kann. Und in Riesa hat sich ein Patient den Ellenbogen ausgekugelt. Der Assistenzarzt für Anästhesie übernimmt im Elblandklinikum die möglichst schonende Sedierung. Dann beginnt der körperlich anstrengende Part: Das Gelenk wird wieder in die richtige Position gezogen.
23:10
23:13
Im Schockraum der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren versammeln sich Expert:innen aus verschiedenen Fachrichtungen. In diesem speziellen Behandlungsraum stehen Geräte bereit, die für eine umfassende medizinische Akutversorgung notwendig sind. Die Ärztinnen und Ärzte erwarten einen Patienten, der möglicherweise eine Gehirnblutung erlitten hat. Und ein älterer Herr hat sich bei Reparaturarbeiten verletzt. Die Wunde hört nicht auf zu bluten. Im Klinikum am Winterberg besteht derweil der Verdacht auf einen Herzinfarkt. Ein Mann ist auf offener Straße zusammengebrochen.