04:35
Im US-Bundesstaat Texas geht es um alles oder nichts, dort zählt nur der Sieg. Das achte und letzte Rennen bringt dreifache Punkte, denn im Xtreme Mud Park fahren die Adrenalin-Junkies mitten durch eines der größten Bounty Holes des Landes. An diesem riesigen Schlammloch sind bereits viele gescheitert. Aktuell steht AJ Robertson auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Bryce Sparks auf dem zweiten Rang. Dahinter folgen Bobby Cobb, Josh Carmon und Megan Rion. Diese fünf Racer sind die einzigen Teilnehmer:innen, die noch eine reale Chance auf den Titel haben.
05:20
Ohne Ticket geht gar nichts: Ein Kunde möchte im "American Jewelry and Loan" ein 7000 Dollar teures Armband auslösen. Doch ohne einen Beleg, dass der Wertgegenstand tatsächlich ihm gehört, sind Pfandleiher Les Gold die Hände gebunden. Zudem hat der Mann nicht einmal seinen Ausweis dabei. Deshalb muss der Pawn-Shop-Eigner den vermeintlichen Besitzer des kostbaren Schmuckstücks unverrichteter Dinge nach Hause schicken.
05:40
6. September 2017: Ein Blitz aus ultraviolettem Licht und Röntgenstrahlung bricht aus der Sonne hervor und schickt einen Strom von geladenen Teilchen Richtung Erde. Die Ursache? Eine so genannte Sonneneruption, oder "Flare". Die Folgen auf der Erde waren deutlich spürbar. Es kam zu Funkausfällen sowie Problemen bei der Kommunikation. Um derartige Ereignisse besser zu verstehen und in Zukunft vielleicht sogar vorhersagen zu können, schickte die NASA eine Reihe von Raumsonden ins All. Der Forschungssatellit "Solar Dynamics Observatory", kurz SDO, ist eine davon. Jetzt decken Wissenschaftler:innen auf, wie das Hightech-System zur Überwachung der Sonnenaktivität funktioniert.
06:25
Durch verbesserte Technologien, neue Raumsonden und leistungsstärkere Teleskope hat die Entdeckung neuer Planeten einen regelrechten Boom erlebt. Bisher wurden über 4.000 Exoplaneten identifiziert! Und was dort geschieht, wirft wissenschaftliche Fragen auf. Von super-großen Mega-Planeten über Regen aus flüssigem Eisen auf "WASP-76b" bis hin zur Metamorphose bizarrer Mond-Systeme: Jetzt nehmen Planetenforscher:innen, darunter Carly Howett und Jessie Christiansen, die fremden Welten außerhalb des Sonnensystems im Detail unter die Lupe und zeigen, dass dort die kuriosesten Dinge passieren.
07:10
2018 wurden seltsame Eruptionen in der Galaxie GSN 069 registriert. Was war hier geschehen? Erst 2020 fand man die Antwort: Ein Weißer Zwerg ist in die Todeszone eines riesigen Schwarzen Lochs gedriftet. Dort wurde die Hülle des sterbenden Sterns regelrecht geschreddert, was zu den beobachteten Explosionen führte. Andere kollabierte Sterne, darunter LP 40-365, rasen mit wahnwitziger Geschwindigkeit durchs All und können sogar aus ihrer Heimatgalaxie geschleudert werden. Mit welchen Verrücktheiten Weiße Zwerge die Wissenschaft immer wieder aufs Neue herausfordern, decken Astrophysikerin Amber Straughn und ihr Kollege Gibor Basri in dieser Folge auf.
07:55
Vor rund 400 Jahren ist zum letzten Mal ein Stern innerhalb der Milchstraße explodiert. Doch Wissenschaftler:innen sind sich einig: Die nächste Supernova kommt bestimmt! Bei einem solchen kosmischen Großereignis wird in wenigen Sekunden so viel Energie freigesetzt, wie die Sonne während ihrer gesamten Lebenszeit erzeugt. Umso brisanter ist die Tatsache, dass es bislang kaum möglich ist, eine derart apokalyptische Explosion vorherzusagen. Astronom:innen halten dennoch nach potenziellen Gefahrenquellen Ausschau. Könnte Beteigeuze, im Sternbild Orion, der nächste Supernova-Kandidat sein?
08:40
Neutrinos sind geheimnisvolle Teilchen: Sie gehen durch Wände, durch Planeten und durch Sterne. Die winzigen Teilchen beeinflussen die Entwicklung des gesamten Kosmos und können sogar Supernovae triggern. Sie entstehen bei Kernreaktionen im Zentrum von Sternen. Wenn dort Wasserstoffatome kollidieren, verschmelzen sie zu Helium und erzeugen dabei Photonen sowie Neutrinos. Aber welche Rolle spielen die bemerkenswerten Teilchen im komplexen Räderwerk des Universums wirklich? Diese Frage wollen Forscher:innen wie die Astrophysikerin Chiara Mingarelli heute beantworten.
09:30
Gravitationswellen aus den Tiefen des Alls zeugen von weit entfernten kosmischen Großereignissen. Sie durchdringen die Raumzeit und werden von beschleunigten Massen erzeugt - beispielsweise von kollidierenden Schwarzen Löchern. Auf ihrem Weg durch Galaxien, Sterne und Planeten können derartige Schwerkraftwellen Distanzen über mehrere Milliarden Lichtjahre zurücklegen. Wie Wissenschaftler:innen mit dem Laser Interferometer Gravitational Wave Observatory, kurz LIGO, Gravitationswellen erforschen, und welche neuen astronomischen Erkenntnisse sie daraus gewinnen, zeigt diese Folge.
10:15
Im Zentrum der Riesengalaxie Messier 87 befindet sich ein supermassereiches Schwarzes Loch, das Berechnungen zufolge etwa 6,5 Milliarden mal schwerer als unsere Sonne ist. Es heißt M87* und die Prozesse, die dort ablaufen sind Gegenstand intensiver Forschung. Von rotierenden superheißen Gasen, die glühende Akkretionsscheiben bilden, bis hin zu zerstörerischen kosmischen Jets, so genannten Materiestrahlen, die mit annähernder Lichtgeschwindigkeit tausende Lichtjahre weit ins All schießen: In dieser Folge wagen Astronom:innen eine virtuelle Reise zum Mittelpunkt der Riesengalaxie M87.
11:45
Seit dem Urknall, vor fast 14 Milliarden Jahren, ist viel passiert. Aus einer glühend heißen Ursuppe sind Sterne, Planeten und Galaxien entstanden. Heute weiß man, dass das Universum alles andere ist, als ein ungeordneten Haufen von Materie im leerem Raum. Es gibt kosmische Knotenpunkte und intergalaktische Verbindungswege, die eine netzartige Struktur bilden. Aber wo ist die Milchstraße in diesem Modell angesiedelt? Welcher architektonische Bauplan steckt dahinter? Und wie können neuartige Technologien - darunter der 3D-Spektrograf "MUSE" - dabei helfen, die Gesetzmäßigkeiten des kosmischen Netzwerks besser zu verstehen?
12:30
Sie durchdringen Raumschiffe, gefährden Astronauten und schießen fast mit Lichtgeschwindigkeit in Richtung Erde: kosmische Strahlen. Sie sind Milliarden mal energiereicher als andere Teilchen, doch der Ursprung ihrer immensen Kraft ist bislang ein Rätsel. Man weiß, dass die Sonne am Entstehungsprozess der hochenergetischen Partikel beteiligt ist. Koronale Massenauswürfe tragen dazu bei, die kosmischen Strahlen auf bis zu 150 Millionen km/h zu beschleunigen. Jetzt gehen Wissenschaftler:innen, darunter Astrophysikerin Amber Straughn und Forschungskollege Grant Tremblay, der unsichtbaren Bedrohung auf den Grund.
13:15
Schamanismus, mystische Rituale oder mächtige Zauber: Magie sowie Übersinnliches spielen im Volksglauben Mexikos eine wichtige Rolle. Denn für viele Mexikaner:innen gehört die so genannte "Brujeria" zum ganz normalen Leben dazu. Um mehr über den traditionsreichen Hexenkult des Landes zu erfahren, reist das Ermittlungsteam in die verwunschenen Wälder von Monterrey und weiter zur Gebirgskette Cerro de las Mitras, wo Aberglaube und unerklärliche Ereignisse auf praktizierende Heiler:innen sowie dunkle Geheimnisse treffen.
14:05
In den Sümpfen Louisianas soll ein grausiges Monster sein Unwesen treiben. Augenzeug:innen berichten von einem großen behaarten Wesen, das aufrecht geht und leuchtend rote Augen hat. Es gibt sogar Videomaterial, das die Existenz der mysteriösen Kreatur beweisen könnte. Auch 300 Jahre alte Cajun-Folklore erzählt vom "Rougarou", einem Werwolf, der sich angeblich in den Wäldern der Region versteckt. Nordöstlich von New Orleans, im Pearl River Naturschutzgebiet, begeben sich Jessica Chobot und der Biologe Phil Torres auf die Suche nach dem legendären Sumpfmonster.
14:50
Cerro Gordo, Kalifornien: Das Team wird zu einer verlassenen Bergbausiedlung in den Inyo Mountains gerufen. Dort bereiten dem Besitzer der Geisterstadt rätselhafte Brände, eine surreale Dame in Schwarz sowie unerklärliche Angstzustände ernsthafte Sorgen. Während Jessica überzeugt ist, dass die dunkle Vergangenheit des Orts metaphysisch bis in die Gegenwart nachhallt, findet Wissenschaftler Phil rationale Gründe für die seltsamen Ereignisse in Cerro Gordo. Demnach könnten die sauerstoffarme Höhenluft auf knapp 3.000 Metern oder Gasaustritte in den Minenschächten zu Halluzinationen beim Menschen führen.
15:35
Josh Gates schickt sein Ermittlungsteam nach Utah, um einer ganzen Reihe seltsamer Phänomene auf den Grund zu gehen. Schließlich gilt der Bundesstaat als echter Hotspot für paranormale Aktivitäten. Gleich zu Beginn ihrer Recherchen nehmen es Jessica und Phil mit dem sagenumwobenen Skinwalker auf. Das Wesen entstammt den Legenden der nordamerikanischen Ureinwohner. Es soll über übernatürliche Kräfte verfügen und oft in der Form von Raubtieren in Erscheinung treten. Bei der Spurensuche zieht das Team einen spirituellen Stammesführer zurate und spricht mit Augenzeug:innen, die dem mystischen Gestaltwandler leibhaftig begegnet sind.
16:20
Auf der Hochebene des Uinta Basin kommt es regelmäßig zu UFO-Sichtungen. Auch UAPs, nicht identifizierte Himmelsphänomene, werden oft beobachtet. Um mehr über die extraterrestrischen Aktivitäten in Erfahrung zu bringen, tun sich Jess und Phil mit einem ortskundigen Spezialisten zusammen. James Keenan ist ehemaliger Polizeiermittler und Buchautor. Seit 8 Jahren hat der UFO-Forscher den Nachthimmel über Utah fest im Blick. Jetzt nutzt das Team modernste Technik, darunter ein Hochleistungslaser und ein akustischer Frequenzsignalgenerator, um mit den Aliens in Kontakt zu treten.
17:10
Satanische Rituale, schwarze Messen und blutige Opfergaben: Das Ermittlungsteam reist nach Irland und Großbritannien, um einem Jahrhunderte alten Geheimbund auf die Schliche zu kommen. Die teuflischen Taten des Hellfire Clubs sind bis heute berüchtigt. Angeblich sollen die okkulten Fanatiker:innen sogar Menschenopfer dargebracht haben! An den einstigen Schauplätzen des blasphemischen Treibens erfahren Jessica und Phil mehr über die dunkle Geschichte des Satan-Kults. Die Spurensuche führt von Dublin über ein verfluchtes Jagdschloss bis nach West Wycombe, wo ein Geist der Gruppe bis heute umtriebig sein soll.
17:55
In Großbritannien verbreitet eine mysteriöse Kreatur Angst und Schrecken. Die Monsterkatze wurde sowohl in der walisischen Grafschaft Flintshire, als auch im Nationalpark Peak District gesichtet. Vor Ort versuchen Jessica und Phil mehr über die Existenz der Bestie herauszufinden. Nachdem das Duo mehrere Augenzeugen befragt hat, stehen eigene Feldforschungen auf dem Programm. Dabei stoßen die beiden zunächst auf Bissspuren, Kratzmarken und ein gerissenes Schaf. Außerdem nutzt das Team Nachtsichtgeräte, einen Duftlockstoff sowie DNA-Analysen, um der unheimlichen Raubkatze auf die Schliche zu kommen.
18:40
Graf Dracula, Vampire und ein verfluchter Hexenwald: Jessica Chobot und Phil Torres sind in Rumänien, wo sie im Epizentrum rätselhafter Phänomene uralten Mythen und Legenden nachspüren. Die Geisterjagd durch Transsilvanien führt das Team tief in den Hoia-Baciu-Wald, wo bereits der Mythenforscher Josh Gates vor Jahren Erschreckendes erlebt hat. Als das Duo den paranormalen Hotspot in stockfinsterer Nacht erforscht, kommt es erneut zu seltsamen Phänomenen. Einheimische berichten zudem von Anomalien im Boden, einer magischen Rotunde und von verschwundenen Menschen, die der Wald "verschluckt" haben soll.
19:25
Böse Geister und ruhelose Seelen? Bei Detroit sorgt ein Gebäude für Furore, das kaum gruseliger sein könnte. Das Eloise Asylum wurde 1832 eröffnet und war bis 1984 in Betrieb. Es diente als Zufluchtsort für Arme, Krankenhaus und Nervenheilanstalt. Auch kriminelle Psychopathen wurden hier weggesperrt. Die Liste der Misshandlungen und Todesfälle ist lang. Sogar Folterpraktiken wie Elektroschocktherapie oder Hirnoperationen sind dokumentiert! Viele Menschen glauben, dass es im Eloise Asylum gewaltig spukt. Auch das Team von Josh Gates wagt sich in die Gemäuer, um eigene Recherchen anzustellen...
20:15
Norfolk, England: An der Ostküste von Großbritannien legen 1998 Winterstürme eine bemerkenswerte archäologische Stätte frei. Das als "Seahenge" bekannt gewordene Relikt befand sich in der Bucht von The Wash und lag bis dato unter Torf, Sand und Schlick begraben. Bei dem fast 4.100 Jahre alten Monument handelt es sich um 55 kreisförmig angeordnete Eichenstämme, die tief im Boden steckten und bis heute Rätsel aufgeben. Wer hat Seahenge erbaut? Welchem Zweck diente diese ungewöhnliche Struktur?Archäologin Maisie Taylor und Forschungskolleg:innen starten eine spannende Spurensuche, die zurück bis zum Beginn der Bronzezeit führt und sogar Hinweise auf die geheimnisvolle Glockenbecherkultur gibt.
21:00
In der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs steht eine Festung mit düsterer Vergangenheit: der Tower of London. Mit seinen 16 Wehrtürmen, 8 Meter dicken Mauerringen und dem mächtigen "White Tower" im Zentrum kommt der historische Gebäudekomplex am Nordufer der Themse einem Bollwerk für die Ewigkeit gleich. Mit digitalen Rekonstruktionen sowie neuester 3D-Technologie erfahren Forscher:innen, darunter Archäologin Jane Sidell, mehr darüber, wie der Tower erbaut wurde, was die Festung über fast ein Jahrtausend hinweg uneinnehmbar machte und welche Geheimnisse bis heute im Inneren der Burg begraben liegen.
21:45
Im 16. Jahrhundert stellte der Baron Guy de Daillon eine junge Frau aus einer verarmten Adelsfamilie als Dienerin ein und verliebte sich unsterblich. Die Gemahlin des Hausherrn war wenig amüsiert. Als dieser in den Krieg zog, rächte sie sich auf grausame Art und Weise. Sie sperrte die Nebenbuhlerin in den Kerker und quälte sie monatelang, bis die 18-jährige Lucie langsam verhungerte. Geister, die durch das Treppenhaus schweben und mysteriöse Anomalien: Haben die seltsamen Phänomene im Château de Veauce etwas mit der tragischen Geschichte der Burg zu tun?
22:30
In Arkansas verbreitet eine haarige Kreatur Angst und Schrecken. 1851 wurde das Fouke-Monster zum ersten Mal in einem Zeitungsartikel erwähnt. Und 1972 ließ sich der Filmemacher Charles B. Pierce von dem mysteriösen Wesen zu dem Horrorfilm "Die Legende von Boggy Creek" inspirieren. Das Dokudrama spielte 25 Millionen Dollar ein und lockte Legionen von Monsterjägern in die Kleinstadt. Bis heute werden immer wieder neue Sichtungen gemeldet. Fußen all diese Berichte auf purem Aberglauben? Phil Torres und Heather Amaro suchen vor Ort nach handfesten Beweisen.
23:20
Der US-Militärgeheimdienst ist alarmiert: Hat Russland einen Satelliten ins All befördert, der über eine tödliche Strahlenkanone verfügt? Falls ja, müsste die NASA schnellstmöglich eine Technologie entwickeln, die in der Lage ist, das Kriegsgerät im All außer Gefecht zu setzen! Später stellen sich Wissenschaftler die Frage, welcher Supermacht die immensen Wasservorräte auf dem Mond gehören und die Planetentheorie von Immanuel Velikovsky erhält neuen Auftrieb. Aktuellen Forschungsergebnissen zufolge könnten tatsächlich bislang unentdeckte Himmelskörper für irdische Katastrophen verantwortlich sein.