05:20
Satanische Rituale, schwarze Messen und blutige Opfergaben: Das Ermittlungsteam reist nach Irland und Großbritannien, um einem Jahrhunderte alten Geheimbund auf die Schliche zu kommen. Die teuflischen Taten des Hellfire Clubs sind bis heute berüchtigt. Angeblich sollen die okkulten Fanatiker:innen sogar Menschenopfer dargebracht haben! An den einstigen Schauplätzen des blasphemischen Treibens erfahren Jessica und Phil mehr über die dunkle Geschichte des Satan-Kults. Die Spurensuche führt von Dublin über ein verfluchtes Jagdschloss bis nach West Wycombe, wo ein Geist der Gruppe bis heute umtriebig sein soll.
06:05
Ein Säugetier, das Eier legt wie ein Vogel und sticht wie ein Insekt: Das australische Schnabeltier ist wohl eines der seltsamsten Tiere überhaupt. Rebecca Bain arbeitet seit 8 Jahren mit Schnabeltieren im "Lone Pine Koala Sanctuary" und weiß, wie man den Giftspornen an den hinteren Knöcheln der Männchen ausweicht. Was "Ornithorhynchus anatinus" so besonders macht und wie die fleischgewordenen Wolpertinger des Tierreichs seit Jahrmillionen ihr Revier verteidigen, erklärt die Naturschützerin in dieser Folge. Später gehen Forscher der Frage nach, wie Vierbeiner mit ihrem Hundeblick unser Herz zum Schmelzen bringen.
06:25
Das Panorama ist atemberaubend. Doch die vermeintliche Postkarten-Idylle in den Sawtooth Mountains entwickelt sich für Bill McConnell und seinen Kompagnon zum Albtraum. Wenn die Männer in der eisigen Winterlandschaft nicht bald einen wärmenden Unterschlupf finden, drohen sie dort zu erfrieren. Deshalb versucht Ex-Soldat Grady Powell mithilfe einer uralten Landkarte den exakten Standort des Duos zu bestimmen. Dazu nutzt der erfahrene Überlebens-Profi einen selbstgebauten Kompass und Techniken, die er beim Militär gelernt hat. .
07:10
Nachts fallen die Temperaturen in den Canyons von Oregon weit unter den Gefrierpunkt, und die Ressourcen sind begrenzt. Deshalb müssen Bill McConnell und Grady Powell - was die Verpflegung betrifft - fürs Erste mit Sonnenblumenkernen Vorlieb nehmen. Ein wärmendes Lagerfeuer ist in der lebensfeindlichen Umgebung ebenfalls von entscheidender Bedeutung, denn dem Duo droht Gefahr durch Unterkühlung. Die beiden Männer kämpfen sich in dieser Folge durch eine felsige Einöde, die sie physisch an ihre Grenzen bringt.
07:55
Trockene Füße sind in den Sümpfen Kubas extrem wichtig. Denn wenn Bill McConnell und Grady Powell dort tagelang in durchnässten Schuhen umherlaufen, droht ihnen das gleiche Schicksal, wie den Soldaten in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs: ihre Gliedmaßen beginnen abzufaulen. Diese Krankheit wird Grabenfuß oder Immersionsfuß genannt. Deshalb halten die Survival-Spezialisten in dem lebensfeindlichen Terrain Ausschau nach geeignetem Brennmaterial, mit dem sie ein wärmendes Lagerfeuer entzünden können.
08:45
Dem Survival-Duo weht im US-Bundesstaat Maine ein eiskalter Wind um die Ohren - zudem regnet es in der Wildnis seit Stunden in Strömen. Die extremen Wetterbedingungen zehren an den Kräften der Abenteurer, deshalb marschieren sie Richtung Osten in ein Waldgebiet. Dort bauen die Männer aus Ästen und Tannenzweigen einen sicheren Unterschlupf für Nacht. Am nächsten Tag kämpfen sich die Überlebenskünstler bis zur Atlantikküste vor, denn dort finden sie hoffentlich ausreichend Nahrung.
09:30
Ein Grizzly ist in Bob Hartes Hütte eingedrungen und hat dort die Vorräte an haltbaren Lebensmitteln geplündert. Nach seiner Bruchlandung in der Wildnis, bei der er nur um ein Haar mit dem Leben davon kam, ist dies der zweite schwere Rückschlag für den Aussiedler innerhalb einer Woche. Doch in Alaska hilft man sich untereinander, wenn Not am Mann ist. Deshalb begutachtet Mechaniker Joe Mattie in Fairbanks Luftaufnahmen von der Absturzstelle. Er will das defekte Flugzeug mit dem Hubschrauber in die Werkstatt abschleppen.
10:15
Den Abenteurern stehen im "Arctic National Wildlife Refuge" düstere Zeiten bevor. Denn im Winter ist es im nördlichsten Naturschutzgebiet der USA nicht nur bitterkalt, sondern auch stockfinster. Dann sehen die Bewohner der Region monatelang kein Sonnenlicht. Die wenige Zeit, die ihnen bis dahin noch bleibt, wollen die "Last Alaskans" sinnvoll nutzen - zum Beispiel mit der Pelztierjagd. Deshalb bricht Heimo Korth mit seinem Schneemobil in die Wildnis auf, um dort seine Marderfallen aufzustellen. Als Köder nutzt er einen Gänseflügel.
11:00
An seine erste Polarnacht kann sich Heimo Korth noch gut erinnern. Damals dachte der Abenteurer, die Sonne würde im "Arctic National Wildlife Refuge" nie wieder aufgehen. Doch das ist schon viele Jahre her und mittlerweile hat sich der Aussteiger an die finsteren Tage und Wochen gewöhnt. Trotzdem lässt er seine Frau Edna zwischen November und Februar nur ungern in der Jagdhütte allein. Denn wenn die Bären in der Region unverhofft aus der Winterruhe aufwachen, sind sie extrem ausgehungert. Dann fallen die Raubtiere auch Menschen an.
11:45
Vorsicht, Fuchsfalle! Bob Hartes Jagdhund "Ruger" ist noch sehr jung und unerfahren. Um welches Leckerli man in der Wildnis besser einen großen Bogen macht, muss der Vierbeiner noch lernen. Mag der Köder, den sein Herrchen ausgelegt hat, auch noch so verführerisch riechen. Deshalb hat sich Bob für seinen treuen Begleiter ein kleines Trainingsprogramm ausgedacht. 130 Kilometer südöstlich stehen die Zeichen derweil auf Abschied. Dort heben Rays und Cindys Töchter auf einer improvisierten Start- und Landebahn in Richtung Fairbanks ab.
12:35
Im Januar geht nach der wochenlang andauernden Polarnacht im "Arctic National Wildlife Refuge" zum ersten Mal wieder die Sonne auf. Dieses Naturereignis erfüllt die Aussiedler mit Demut und Dankbarkeit. Doch es gibt auch Grund zur Sorge: Denn die Zeiten, in denen Bob Harte in der Wildnis so viel Steak essen konnte, wie er wollte, sind offenbar vorbei. Elche und Karibus waren in diesem Jahr in der Region extrem rar gesät, deshalb muss der Abenteurer den Winter über mit Eichhörnchen, Kaninchen und Tannenhühnern vorlieb nehmen.
13:20
Jon macht mit einem Stock in der Wildnis einer Giftschlange den Garaus. Das Reptil kroch nur wenige Meter vom Lager entfernt durch das Dickicht. Deshalb betrachtet Sarah die Jagdbeute ihres Survival-Partners mit gemischten Gefühlen. Treiben sich in der Nachbarschaft noch mehr gefährliche Kreaturen herum? Wes, Gwen und Ryan landen ebenfalls einen Treffer. Das Trio erlegt an einem Wasserloch mit Pfeil und Bogen eine Antilope. Der nahrhafte Festtagsbraten sorgt bei den ausgehungerten Überlebenskünstlern in der südafrikanischen Savanne für Hochstimmung.
14:05
Seth bekommt den Bogen und Suzänne die Leine mit den Angelhaken. Die "Naked Survival"-Kandidatin ist eine starke Persönlichkeit und tritt mitunter sehr dominant auf. Damit kam ihr Partner nicht zurecht. Deshalb hat die Mutter von vier Söhnen beschlossen, sich einem anderen Team anzuschließen. Ob das eine gute Entscheidung war, muss sich erst noch herausstellen. Denn Suzänne steht in der Wildnis ein kräftezehrender Marsch zum nächsten Wasserloch bevor. Bulent hat derweil in der südafrikanischen Savanne eine Echse entdeckt. Kann der Abenteurer die Beute erlegen?
14:50
Das Wasserloch, an dem Bulent sein Lager aufgeschlagen hat, trocknet aus. Deshalb muss der Abenteurer in ein anderes Jagdrevier umziehen. Seth würde sich gerne mit dem Neuankömmling zusammentun, aber Bulent hat andere Pläne. Der notorische Einzelgänger glaubt, dass er auf sich allein gestellt, besser zurechtkommt. Und Wes konnte erneut eine Antilope erlegen. Wenn sich der Survival-Kandidat die Fleischreserven mit seiner Partnerin Gwen gut einteilt, wäre das Duo für eine Weile versorgt. Doch diese Rechnung haben die Überlebenskünstler ohne den Wirt gemacht.
15:35
Die Survival-Profis bündeln ihre Kräfte. Sechs Kandidaten schließen sich in Südafrika zu einem Team zusammen. Wes und Ryan sollen die Gruppe mit Nahrung versorgen. Und der Jagdausflug mit Pfeil und Bogen endet erfolgreich. Das Duo kehrt mit einer erlegten Gazelle ins Lager zurück. Aber der Speiseplan der Outdoor-Experten ist zu einseitig. Das rote Fleisch bekommt ihnen nicht. Die Überlebenskünstler haben mit Übelkeit und Verdauungsproblemen zu kämpfen. Und wie schlägt sich Bulent in der Savanne? Dem Einzelgänger macht die extreme Hitze zu schaffen.
16:25
Der Horror im Eloise Asylum geht in die nächste Runde. Nachdem es dem Team gelungen ist, ein seltsames Schattenwesen zu fotografieren, ist die Geisterforscherin Jessica Chobot fest entschlossen, weitere Hinweise auf paranormale Aktivitäten zu finden. Im Westland Historical Museum erfährt Josh mehr über die dunkle Geschichte der einstigen psychiatrischen Anstalt. So gibt es einen vergessenen Friedhof, auf dem mehr als 7.000 Menschen anonym bestattet worden sind. Später versucht das Team mit dem Geist eines 10-jährigen Mädchens in Kontakt zu treten, das im Zuge einer Hydrotherapie verstorben ist.
17:10
In der Wildnis Alaskas soll eine behaarte Bestie leben, die bislang nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen haben: der Hairy Man oder Sasquatch! Im Volksglauben der nordamerikanischen Ureinwohner ist die mystische Kreatur auch unter den Namen Ju-Kya-Uq oder Tornit bekannt. Um mehr über die uralte Legende herauszufinden sowie aktuellen Augenzeugenberichten nachzugehen, starten Jessica und Phil eine abenteuerliche Suche nach dem Bigfoot Alaskas. Die Expedition führt von der Kachemak Bay bis tief in die Wildnis der Kenai-Halbinsel, wo neben Bären und Wölfen noch eine viel grausigere Gefahr lauern könnte.
17:55
Jessica und Phil reisen nach Japan, wo sie bizarre Phänomene rund um das Kernkraftwerk von Fukushima untersuchen. Seit dem Tsunami und der Nuklearkatastrophe 2011 kommt es dort vermehrt zu unerklärlichen Ereignissen. Insbesondere UFO-Sichtungen sorgen für Furore! Die japanische Regierung hat sogar ein Forschungszentrum aufgebaut, um den Ursprung der Flugobjekte aufzuklären. Das Team trifft die Augenzeugin Manami Yabuki sowie den UFO-Experten Tsugio Kinoshita und bringt am Mount Senganmori eine Spezialkamera zum Einsatz, die unglaubliche Bilder einer Verfolgungsjagd am Himmel einfängt.
18:40
Auf der japanischen Insel Okinawa gehen seltsame Dinge vor sich. Es soll dort häufig zu übernatürlichen Begegnungen kommen. Augenzeug:innen berichten von bizarren Erscheinungen in Geistergestalt! Da im Zweiten Weltkrieg mehr als 150.000 Menschen auf der Insel gestorben sind, stellt sich die Frage, ob möglicherweise die ruhelosen Seelen der Toten für die paranormalen Phänomene verantwortlich sind? Jessica und Phil gehen der blutigen Vergangenheit Okinawas auf den Grund, als sie uralte Klippengräber am Kap Maeda und das Matsuda-Höhlensystem erkunden, in dem viele Kriegsopfer ihr Leben ließen.
19:25
1896 war Tennessee hoch verschuldet. Der Staat litt noch unter den Folgen des Bürgerkriegs. Man suchte händeringend nach Möglichkeiten, die leeren Kassen aufzufüllen - und verfiel auf einen scheußlichen Plan. Man baute ein Gefängnis neben einer bestehenden Kohlemine und zwang die Insassen, in den gefährlichen Stollen zu arbeiten. Die Zustände in der Mine waren verheerend. Hunderte Bergleute starben im Laufe der Jahre durch Einstürze, Explosionen und Krankheiten. Heute ist das Gefängnis ein Museum. Doch die geschundenen Seelen finden offenbar keine Ruhe.
20:15
Das Grab von Süleyman dem Prächtigen ist eines der merkwürdigsten Rätsel der Weltgeschichte. Der Sultan regierte das Osmanische Reich im 16. Jahrhundert und hat fast ganz Europa erobert. 1566 starb er während einer erbitterten Schlacht im heutigen Ungarn. Die Legende besagt, dass das Herz des siegreichen Sultans immer noch weiter schlägt. Es wurde in einem goldenen Behälter begraben und ist seither verschollen. Josh Gates begleitet ein Archäologen-Team, das glaubt, die Überreste des einstigen Herrschers am Dorf Turbek entdeckt zu haben. Stehen die Forscher kurz davor, die geheimnisvolle Grabstätte Süleymans zu öffnen?
21:00
Verschwundene Schiffe, abgestürzte Flugzeuge oder Navigationsgeräte, die plötzlich außer Kontrolle geraten: Die rätselhaften Phänomene, die immer wieder aus dem Bermudadreieck gemeldet werden, sind vielfältig und kaum zu glauben. Um sich selbst ein Bild von den mysteriösen Ereignissen zu machen, reist Abenteurer Josh Gates in die Karibik, wo er neben Augenzeugen und Wracktauchern auch auf Raumfahrtingenieure trifft, die das Thema aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel beleuchten. Ihrer Theorie zufolge könnten Anomalien im Erdmagnetfeld für die bizarren Berichte verantwortlich sein...
21:45
Hippos auf Koks: Flusspferde aus dem Anwesen des berüchtigten Drogenbarons Pablo Escobar bedrohen die kolumbianische Tierwelt. Der Biologe Forrest Galante versucht mit einem gewagten Plan, die Gefahr zu stoppen.
22:30
Theodore R. Bundy war in den 1970er Jahren einer der produktivsten Serienmörder der Welt. Zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung im Jahr 1989 hatte er 30 Morde gestanden, obwohl die US-Strafverfolgungsbehörden glauben, dass die tatsächliche Zahl noch viel höher war. Bundy war ein sadistischer Psychopath, der die meisten seiner Opfer entführte und vergewaltigte, bevor er sie zu Tode prügelte und oft zerstückelte. Doch gleichzeitig galt er als unglaublich charmant, gut aussehend und intelligent. Experten der Körpersprache, Linguistik und Forensik zeigen anhand von Polizeiverhören und Gerichtsaufzeichnungen, wie Bundy der Justiz entkommen konnte. Und vor allem gehen sie der wichtigsten Frage auf den Grund: Hat er am Ende die ganze Wahrheit gesagt oder nahm er die dunkelsten Geheimnisse mit ins Grab?
23:20
Nicole Elkabbas ist alleinerziehende Mutter und ehemalige Managerin des Luxus-Kaufhauses "Harrods", lebt im englischen Küstenort Broadstairs und hat einen großen Bekanntenkreis. Sie organsiert Wohltätigkeitsveranstaltungen, fördert Künstler und wird deshalb als patente Frau mit großem Herzen angesehen. Umso heftiger trifft es ihr Umfeld als Nicole mit einer schlechten Nachricht kommt: Die 42-Jährige sei an Eierstockkrebs erkrankt und könne nur mit einer speziellen, sehr teuren Therapie geheilt werden. Um Spenden zu sammeln, erstellt Nicole eine hochemotionale Online-Kampagne, die sie am Tropf hängend im Krankenhaus zeigt.