04:35
Michelle Jewell ist Hai-Expertin und Verhaltensökologin. Seit 14 Jahren beschäftigt sich die Zoologin aus Südafrika mit der Interaktion zwischen Raubtieren und deren Umwelt. Jewell nimmt an, dass die "Sprünge", bei denen sich Weiße Haie oft meterhoch aus dem Wasser katapultieren, Teil einer komplexen Kommunikationsstrategie sind. Wollen die Haie mit diesem kraftaufwändigen Stunt ihr Revier verteidigen oder Sexualpartner beeindrucken? Um ihre Theorie mit Fakten zu belegen, startet die Wissenschaftlerin eine akustische Expedition vor der Südküste Afrikas. Dabei kommen auch Tonaufnahmen von Pottwal-Sprüngen zum Einsatz, um die Reaktion der Meeresräuber zu beobachten.
05:20
Satanische Rituale, schwarze Messen und blutige Opfergaben: Das Ermittlungsteam reist nach Irland und Großbritannien, um einem Jahrhunderte alten Geheimbund auf die Schliche zu kommen. Die teuflischen Taten des Hellfire Clubs sind bis heute berüchtigt. Angeblich sollen die okkulten Fanatiker:innen sogar Menschenopfer dargebracht haben! An den einstigen Schauplätzen des blasphemischen Treibens erfahren Jessica und Phil mehr über die dunkle Geschichte des Satan-Kults. Die Spurensuche führt von Dublin über ein verfluchtes Jagdschloss bis nach West Wycombe, wo ein Geist der Gruppe bis heute umtriebig sein soll.
06:05
Ob Hund, Katze oder Vogel: Jedes Tier trinkt auf eine andere Art und Weise. Als echte Spezialisten der Wasseraufnahme gelten manche Wüstenbewohner. So haben beispielsweise Dornteufel oder "Onymacris unguicularis", der Nebeltrinker-Käfer, absolut bemerkenswerte Trinktechniken entwickelt. Auch in dieser Folge: Wie erbeutet ein Waran einen tonnenschweren Wasserbüffel? Warum färben grüne Algen einen Flamingo rosa? Und was ist das Geheimnis der fliegenden Fische?
06:25
Die Lage ist ernst: Bill McConnell und sein Survival-Partner Grady Powell haben in der chilenischen Wildnis seit 36 Stunden nichts gegessen und getrunken. Das Duo ist mit seinen Kräften am Ende und muss dringend Energie auftanken. Da käme ein leckerer Wildschweinbraten gerade recht. Die Frage ist nur: Wie sollen die Abenteurer die Beute erlegen? Grady versucht das Tier mit improvisierten Barrieren in einen Hinterhalt zu treiben, wo Bill ihm mit einem selbstgebauten Speer auflauert. Sind die Männer mit dieser Taktik erfolgreich?
07:10
In welche Richtung sollen sie laufen? Bill McConnell und sein Survival-Partner Grady Powell kämpfen sich am Amazonas mit der Machete durch dichten Regenwald. Wenn die Männer keinen Ausweg aus dem Dschungel finden, sind sie in der grünen Hölle - umgeben von Raubkatzen, Schlangen und Giftspinnen - hoffnungslos verloren. Deshalb klettert Ex-Green-Beret Grady einen 25 Meter hohen Baumriesen hinauf. Von dort oben hat der Überlebensexperte in Südamerika einen wesentlich besseren Ausblick auf die Umgebung.
07:55
Ein selbsterlegtes Perlhuhn bringt sie wieder zu Kräften! Bill McConnell und Grady Powell lassen sich den Braten an einem Lagerfeuer schmecken, das sie zuvor in der afrikanischen Savanne mithilfe von ausgetrocknetem Elefanten-Dung entzündet haben. Die lodernden Flammen schützen die Männer zudem vor einer wild gewordenen Pavian-Horde, die angriffslustig in den Bäumen lauert. Während der Trockenzeit beginnt für die Bewohner des riesigen Kontinents ein gnadenloser Überlebenskampf, den nur die Stärksten überleben.
08:45
80 000 Quadratkilometer Einöde: Bill McConnell und Grady Powell kämpfen in der Namib-Wüste ums nackte Überleben. Die unwirtliche Umgebung bringt das erfahrene Duo an seinen Grenzen. Bei Temperaturen von bis zu 50 Grad drohen die Männer zu dehydrieren. Deshalb nutzen die Survival-Profis einen selbstgebauten Solar-Destillierapparat, um sich mit Trinkwasser zu versorgen. Was die Nahrung betrifft, dürfen Bill und Grady ebenfalls nicht wählerisch sein: Über dem Feuer gegrillte Skorpione dienen ihnen in Afrika als notdürftiger Proviant.
09:30
Bis zum Winteranfang sind es nur noch knapp vier Wochen. Um sich für die kalte Jahreszeit mit Fleisch zu versorgen, macht Heimo Korth deshalb am Polarkreis Jagd auf Karibus. Der Aussteiger ist in Wisconsin aufgewachsen und als junger Mann in die Wildnis ausgewandert. Dort hat er mit seiner Frau Edna Hunderte Kilometer von der Zivilisation entfernt drei Töchter großgezogen. Nach 40 Jahren in Alaska kennt der Abenteurer die Wanderwege der Rentiere zwar aus dem Effeff, doch um die Beute abzupassen, bleibt ihm nur ein kleines Zeitfenster.
10:15
Wer nicht trifft, muss hungern. Deshalb justiert Bob Harte in Nordalaska das Visier seines Jagdgewehrs. Dabei hält der Wildnisbewohner vom Boot aus Ausschau nach Elchen. Ein Tier liefert bis zu 550 Kilo Fleisch - das würde ausreichen, um über den Winter zu kommen. Aber die Paarhufer sind im Unterholz schwer auszumachen. Ashley und Tyler kümmern sich derweil am Polarkreis um Futter für die Schlittenhunde. Das Duo will in zehn Tagen rund 400 Lachse fangen, denn die Fische liefern den Vierbeinern Fett und Energie.
11:00
Ein Teich mit einer Biberburg ist eine heiße Spur. Denn da, wo die Nager mit ihren Schneidezähnen einen Baum fällen, sind Elche in der Regel nicht weit entfernt. Die jungen Triebe, welche aus dem Stamm nachwachsen, haben die Wiederkäuer nämlich zum Fressen gern. Deshalb ist Wildnisbewohner Heimo Korth mit seinem Winchester-Gewehr am Polarkreis definitiv auf der richtigen Fährte. Seine Frau Edna sucht derweil im Kiesbett nach Pfeilkrautknollen, um ihrem Gatten mit den "Indianer-Kartoffeln" ein leckeres Festmahl zu kochen.
11:50
Die Survival-Kandidaten marschieren in Zweier-Teams bei brütender Hitze splitternackt durch die südafrikanische Wildnis. Dort sind die Abenteurer großen Gefahren ausgesetzt. An den Wasserlöchern lauern Krokodile auf Beute und in der Savanne streifen hungrige Leoparden umher. Die angriffslustigen Raubkatzen sind dämmerungs- und nachtaktiv. Deshalb errichten Dawn und Suzänne rund um ihr provisorisches Lager einen Schutzwall aus Ästen, Sträuchern und Dornenbüschen. Bei der Arbeit werden die beiden Frauen plötzlich von einem unbekannten Besucher überrascht.
13:20
Bulent hatte nicht damit gerechnet, dass in der südafrikanischen Savanne eine weitere Person zum Team stoßen würde. Jetzt hat der Abenteurer beim Überlebenskampf zwei Frauen an seiner Seite. Was ihn nicht sonderlich erfreut, denn die neue Kandidatin ist nicht zwangsläufig eine Verstärkung. Bei ihrer ersten Survival-Prüfung war Kate den kräftezehrenden Strapazen nicht gewachsen. In Panama gab sie nach 13 Tagen auf. Beim zweiten Anlauf will die 32-Jährige jetzt alles besser machen. Aber zwischen Kate, Makani und Bulent stimmt von Anfang an die Chemie nicht.
14:05
Die Hitze und der Hunger setzen den Teams in Südafrika extrem zu. Wes hat seit vier Tagen nichts gegessen. Um bei Kräften zu bleiben, muss der Abenteurer für sich und seine Partnerin Gwen dringend proteinreiche Nahrung auftreiben. Aber bei der Jagd mit Pfeil und Bogen geht der Überlebenskünstler in der Savanne erneut leer aus. Makani hat dagegen beim Fischen mehr Erfolg. Doch der Fang am Wasserloch löst bei der Survival-Kandidatin keine Glücksgefühle aus. Im Gegenteil: Die überzeugte Veganerin leidet unter Gewissensbissen, weil sie ein Tier getötet hat.
14:50
Es blitzt und donnert in der Savanne. Kate tut während des Unwetters in ihrem provisorischen Unterschlupf kein Auge zu. Und am nächsten Morgen fühlt sich die 32-Jährige wie gerädert. Als Einzelkämpferin gerät die "Naked Survival"-Kandidatin in Südafrika an ihre Grenzen. Deshalb will sich Kate in der Wildnis jetzt doch einem Team anschließen. Makani ist ebenfalls frustriert. Die Studentin beklagt sich bei ihrem Partner Bulent über zu wenig Wertschätzung und fühlt sich zu Unrecht kritisiert. Die Spannungen zwischen den Abenteurern nehmen immer weiter zu.
15:35
Seit elf Tagen kämpfen die "Naked Survival"-Kandidaten in Südafrika mit minimaler Ausrüstung ums nackte Überleben. Die kräftezehrenden Strapazen haben bei den Abenteurern Spuren hinterlassen. Der Hunger macht den Outdoor-Profis besonders zu schaffen. Ryan, Jon und Sarah streifen auf der Suche nach Nahrung völlig ausgelaugt bei sengender Hitze durch die Savanne. Und den anderen Protagonisten der Serie ergeht es auch nicht besser. Im Gegenteil: Als Makani in der Wildnis einen Schwächeanfall erleidet, muss in dieser Folge das Ärzteteam eingreifen.
16:20
Auf der Hochebene des Uinta Basin kommt es regelmäßig zu UFO-Sichtungen. Auch UAPs, nicht identifizierte Himmelsphänomene, werden oft beobachtet. Um mehr über die extraterrestrischen Aktivitäten in Erfahrung zu bringen, tun sich Jess und Phil mit einem ortskundigen Spezialisten zusammen. James Keenan ist ehemaliger Polizeiermittler und Buchautor. Seit 8 Jahren hat der UFO-Forscher den Nachthimmel über Utah fest im Blick. Jetzt nutzt das Team modernste Technik, darunter ein Hochleistungslaser und ein akustischer Frequenzsignalgenerator, um mit den Aliens in Kontakt zu treten.
17:10
Satanische Rituale, schwarze Messen und blutige Opfergaben: Das Ermittlungsteam reist nach Irland und Großbritannien, um einem Jahrhunderte alten Geheimbund auf die Schliche zu kommen. Die teuflischen Taten des Hellfire Clubs sind bis heute berüchtigt. Angeblich sollen die okkulten Fanatiker:innen sogar Menschenopfer dargebracht haben! An den einstigen Schauplätzen des blasphemischen Treibens erfahren Jessica und Phil mehr über die dunkle Geschichte des Satan-Kults. Die Spurensuche führt von Dublin über ein verfluchtes Jagdschloss bis nach West Wycombe, wo ein Geist der Gruppe bis heute umtriebig sein soll.
17:55
In Großbritannien verbreitet eine mysteriöse Kreatur Angst und Schrecken. Die Monsterkatze wurde sowohl in der walisischen Grafschaft Flintshire, als auch im Nationalpark Peak District gesichtet. Vor Ort versuchen Jessica und Phil mehr über die Existenz der Bestie herauszufinden. Nachdem das Duo mehrere Augenzeugen befragt hat, stehen eigene Feldforschungen auf dem Programm. Dabei stoßen die beiden zunächst auf Bissspuren, Kratzmarken und ein gerissenes Schaf. Außerdem nutzt das Team Nachtsichtgeräte, einen Duftlockstoff sowie DNA-Analysen, um der unheimlichen Raubkatze auf die Schliche zu kommen.
18:40
Graf Dracula, Vampire und ein verfluchter Hexenwald: Jessica Chobot und Phil Torres sind in Rumänien, wo sie im Epizentrum rätselhafter Phänomene uralten Mythen und Legenden nachspüren. Die Geisterjagd durch Transsilvanien führt das Team tief in den Hoia-Baciu-Wald, wo bereits der Mythenforscher Josh Gates vor Jahren Erschreckendes erlebt hat. Als das Duo den paranormalen Hotspot in stockfinsterer Nacht erforscht, kommt es erneut zu seltsamen Phänomenen. Einheimische berichten zudem von Anomalien im Boden, einer magischen Rotunde und von verschwundenen Menschen, die der Wald "verschluckt" haben soll.
19:25
Böse Geister und ruhelose Seelen? Bei Detroit sorgt ein Gebäude für Furore, das kaum gruseliger sein könnte. Das Eloise Asylum wurde 1832 eröffnet und war bis 1984 in Betrieb. Es diente als Zufluchtsort für Arme, Krankenhaus und Nervenheilanstalt. Auch kriminelle Psychopathen wurden hier weggesperrt. Die Liste der Misshandlungen und Todesfälle ist lang. Sogar Folterpraktiken wie Elektroschocktherapie oder Hirnoperationen sind dokumentiert! Viele Menschen glauben, dass es im Eloise Asylum gewaltig spukt. Auch das Team von Josh Gates wagt sich in die Gemäuer, um eigene Recherchen anzustellen...
20:15
Wie viel Neandertaler steckt bis heute in jedem von uns? Wann genau trennte sich die Entwicklungsgeschichte von Affe und Mensch? Warum hat Homo sapiens als einzige menschliche Spezies überlebt? Um die Geheimnisse unserer Existenz zu entschlüsseln, unternimmt Abenteurer Josh Gates eine spannende Expedition zu den Ursprüngen der Menschheit. Die erste Etappe der Reise beginnt an der Universität von Wisconsin, wo Anthropologe Dr. John Hawks die komplexen Verzweigungen unseres evolutionären Familienstammbaums entwirrt, und führt weiter bis nach Afrika, die Wiege der Menschheit!
21:00
Die zweite Reiseetappe zu den Ursprüngen der Menschheit führt Josh Gates tief in den Mikrokosmos der Genetik und bis an die "Wilde Küste" in Südafrika. Denn nach einem Besuch bei Schimpansen-Forschern im Gombe-Nationalpark will Josh das große Geheimnis der menschlichen Überlegenheit entschlüsseln. Die Entdeckungen von Dr. Erich Fisher, der eine bedeutende frühmenschliche Fundstätte in Pondoland untersucht, bringen den Durchbruch: Anpassungsfähigkeit, Cleverness und permanente Weiterentwicklung haben es Homo sapiens ermöglicht sogar globale Extremepochen, wie die Eiszeit, zu überstehen.
21:45
Forrest Galante geht ungewöhnlichen Berichten über Bären nach, die sich auffällig menschlich verhalten. Sie dringen in Häuser ein und suchen dort Alkohol und Cannabis-Edibles. Auf seiner Spurensuche beobachtet er schockierende Begegnungen und kurioses Verhalten - und erforscht, was hinter diesem Phänomen steckt.
22:30
Anhand von Vernehmungsprotokollen der Polizei und des FBI sowie persönlichen Aussagen von Familie, Freunden und Überlebenden wird die erschütternde Geschichte von Jeffrey Dahmer erzählt. Wie wurde der schüchterne Teenie zum berüchtigten Serienmörder und Kannibalen?