04:35
Meeresbewohner, die sich von der gleichen Beute ernähren wie Blauflossen-Thunfische, sind ein gutes Zeichen. Denn dann sind die Stachelflosser oft nicht weit entfernt. Wenn sie ihre Nahrung verdauen, schwimmen die Räuber oft nah an der Wasseroberfläche. Wie lange wird es dauern, bis die Crew der "Ezyduzit" die ersten kapitalen Exemplare erspäht? Die Besatzung der "Cynthia C.²" bekommt derweil Unterstützung aus der Luft. Kapitän Tyler Macallister hat einen Piloten engagiert, der per Funkgerät Meldung macht, wenn er im Atlantischen Ozean Thunfische sichtet.
05:20
Stefan Kendal Gordy, besser bekannt unter seinem Künstlernamen "Redfoo", ist ein amerikanischer Electro- und Hip-Hop-Künstler und Mitglied des Duos "LMFAO". Der Musiker ist beim Superbowl mit Madonna aufgetreten und saß in der Jury von "The X Factor" in Australien. Der Promi-Kunde wünscht sich von den Aquarium-Profis ein Becken für seine Party-Mansion in den Hollywood-Hills. Die LED-Beleuchtung des 1300-Liter-Fisch-Tanks, in dem sich eine bunte Schar von Unterwasserbewohnern tummelt, blinkt im Takt der Musik, die "Redfoo" an der DJ-Station auflegt.
06:05
Der Goldpreis ist um fünf Prozent gefallen. Das bereitet den Pfandleihern in Detroit erhebliche Probleme, denn der Schmuckanteil im Laden ist beachtlich, und ab sofort bekommen Les Gold und seine Angestellten für ihre verkauften Ringe, Armbänder und Ohrringe deutlich weniger Geld. Computer, TV-Geräte, Musikinstrumente und Antiquitäten: Um die Verluste auszugleichen, müssen die Umsätze bei den anderen Artikeln drastisch ansteigen. Das bedeutet Stress pur für die Mitarbeiter des "American Jewelry and Loan".
06:25
Der Nemrut Dagi, im Taurusgebirge: Auf dem Gipfel des 2.150 Meter hohen Bergs, in der türkischen Provinz Adiyaman gelegen, ist ein einzigartiges Monument zu finden. Das Grabheiligtum von König Antiochos I. gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wirft bis heute Fragen auf. 9 Meter hohe Götterstatuen, kryptische Inschriften und geheime Gräber sind dort zu finden. Wer war der hellenistische Herrscher, der das "Hierothesion" errichten ließ? Wie weit erstreckte sich sein Reich? Ein internationales Team aus Wissenschaftler:innen, darunter Archäologe Michael Blömer, geht dem jahrtausendealten Rätsel auf den Grund.
07:10
Die Ruinen von Persepolis, im Süden des Iran, sind Zeugnisse einer der ältesten Städte der Welt. Erbaut wurde das einstige Machtzentrum der Achämeniden bereits 520 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Als Gründer gilt Dareios der Große, einer der bedeutendsten Könige des Altpersischen Reichs. Paläste, Säulenhallen oder reich verzierte Reliefs: Persepolis muss zur Blütezeit eine atemberaubende Metropole gewesen sein. Welche Relikte der architektonischen Meisterwerke bis heute überdauert haben, und welche Erkenntnisse sie über die heroischen Herrscher Persiens offenbaren, deckt Archäologe Ali Asadi auf.
07:55
An den Ufern des Nils, 500 Kilometer südlich von Kairo, liegen die altägyptischen Tempelkomplexe von Luxor und Karnak. Auch das sagenumwobene Tal der Königinnen befindet sich ganz in der Nähe. Viele der Mumien, Sarkophage und Grabkammern sind mehr als 3.000 Jahre alt. Insgesamt haben Forscher:innen in der Nekropole über 90 Gräber entdeckt. Warum wurden mächtige Pharaoninnen, darunter Mut-Tuja, Nefertari und Hatschepsut, genau dort bestattet? Welche kostbaren Grabbeigaben und Erkenntnisse hat die Wissenschaft bislang zutage gefördert? Archäologin Aliaa Ismail geht den Geheimnissen aus dem Tal der Königinnen auf den Grund.
08:40
Vor mehr als 4.000 Jahren war die Sumerer-Stadt Nippur ein Zentrum religiöser und politischer Macht. In der irakischen Wüste, rund 180 Kilometer südöstlich von Bagdad, haben Forscher:innen die Überreste der antiken Ruinen freigelegt. Archäologe Abbas Al-Husseini leitet die Ausgrabungen in der Region. Er erklärt, warum die Stadt für die Menschen Mesopotamiens einst so bedeutend war, welchen Göttern hier gehuldigt wurde, und mit welchen Mitteln es gelang, an diesem entlegenen Ort eine 24 Meter hohe Zikkurat, einen gestuften Tempelturm, zu errichten.
09:30
Palenque, ein beeindruckendes UNESCO-Welterbe im Süden Mexikos: Die reich verzierten Tempelanlagen, Pyramiden und Ruinen, die heute von Besucher:innen bewundert werden können, sind nur ein kleiner Teil der einstigen Maya-Metropole. Forscher:innen, darunter Archäologe Rodrigo Liendo, vermuten, dass sich die Siedlungsspuren der Stadt über 160 Quadratkilometer erstrecken. Wer war die Adelige Sak K'uk', die hier regierte? Wie wurde König Pakal zu einem der mächtigsten Herrscher des Maya-Reichs? Warum ging Palenques Blütezeit vor rund 1.200 Jahren zu Ende?
10:15
Südostägypten: Auf einer Insel im Nil erhebt sich der majestätische Tempelkomplex von Philae. Der Legende nach hat dort Isis das Herz ihres Mannes Osiris gefunden. Auch berühmte Herrscher:innen des Altertums ließen sich an den Wänden der heiligen Stätte verewigen, darunter Kleopatra und Julius Caesar. Welche Geheimnisse sich bis heute um die antiken Prunkbauten ranken, und welche bemerkenswerte Geschichte sich hinter den 2.400 Jahre alten Gemäuern verbirgt, decken Archäologin Meredith Brand und ihr Team mit akribischer Forschungsarbeit auf.
11:00
Abydos, am Westufer des Nils: In der antiken Nekropole sind einige der ältesten Gräber Ägyptens zu finden. Auch der Totentempel von Pharao Sethos I., die Ahmose-Pyramide, das Osireion und das Grab von Sesostris III. befinden sich dort. Wie es die Bauherren vor 5.000 Jahren geschafft haben, derartige Monumente zu errichten, welche Gesteinsarten dabei zum Einsatz kamen, und was die kunstvollen Hieroglyphen über einst mächtige Herrscherdynastien verraten, decken Archäolog:innen in dieser Folge auf.
11:45
König Artus: Sein Mut und seine Ehre gelten als unübertroffen. Aber gab es den heroischen Hüter von Camelot wirklich? Oder ist er nur eine britannische Sagengestalt? Tintagel Castle, an der Westküste von Cornwall, könnte die Antwort liefern. Denn auf dieser geheimnisumwitterten Burg soll Artus geboren worden sein. Allerdings sind heute nur noch Ruinen davon übrig. Daher versucht Archäologe Win Scutt mit moderner Satellitenbildtechnologie sowie historischer Detektivarbeit dem Rätsel um die Artussage auf die Schliche zu kommen. War Tintagel vor 1.500 Jahren ein keltisch-christlicher Königssitz?
12:30
Samarra, im heutigen Irak gelegen, war einst eine der fortschrittlichen Metropolen Mesopotamiens. Bereits im 9. Jahrhundert, zu einer Zeit, als Europa noch im frühen Mittelalter steckte, ragten hier imposante Bauwerke, prunkvolle Paläste, majestätische Moscheen sowie ein 52 Meter hohes Spiralminarett gen Himmel. Wer waren die Bauherren, zu denen auch Kalif al-Mutawakkil zählte? Welche Rolle spielte die Stadt am Tigris als Pilgerort, Handelszentrum sowie Regierungssitz des Abbasidenreichs? Architektin Estabraq Muayad und ein Team aus Forscher:innen enthüllen die bemerkenswerte Geschichte Samarras.
13:20
Das Expertenteam untersucht einen mysteriösen Mordfall, in den die "Bestie von Minnesota" verwickelt sein könnte. Die Leiche des Mannes war in den 1960er Jahren zur Attraktion aufgebahrt worden und verschwand dann spurlos. Doch wie hängt eine Farm mitten im Wald mit dem heutigen Fall zusammen?
14:05
Ein unbekanntes Raubtier macht Jagd auf Orcas und verschlingt Wale vor der Küste Alaskas. Handelt es sich um ein uraltes Seeungeheuer, das seit jeher in den eisigen Tiefen des nördlichen Pazifiks lauert? Die Forscher wälzen Sandersons Aufzeichnungen in der Hoffnung nach Antworten.
14:50
Seit Jahrhunderten erzählen sich die Einwohner von Arkansas Geschichten über ein geheimnisvolles Reptil namens Gowrow, das in den Höhlen entlang des White River auf Beutejagd geht. Die Geschichten handeln von einem drei Meter großen Monster mit langem Schwanz und scharfen Zähnen. Nun geht das Team auf die Suche nach der Kreatur und versucht herauszufinden, ob es sich lediglich um Folklore handelt, oder ob Gowrow es geschafft hat in den Höhlen zu überleben.
15:35
Im April 2024 fiel der Meteorologin Emily Roehler beim Prüfen der Wetterdaten im Zentrum der USA eine Sturmfront auf, entlang der sich heftige Gewitterzellen bildeten. Die Superzellen hatten das Potenzial, zahlreiche Tornados hervorzubringen. Bedroht waren die Bundesstaaten Nebraska und Iowa. Bald darauf nahm die Katastrophe ihren Lauf. Zerstörte Gebäude und umgestürzte Güterzüge: Die Windhosen hinterließen eine kilometerlange Spur der Verwüstung. Augenzeugen schildern aus erster Hand, wie sie das gewaltige Inferno aus Wind, Trümmern und Chaos erlebt haben.
16:25
Die Sonne schien und alles wirkte ganz normal. Als Kasey Lambert im Mai 2024 nach dem Essen die Küche aufräumte, ahnte sie noch nicht, was wenig später auf sie zukommen sollte. Ein Tiefdruckgebiet nahm in Texas bedrohlich an Intensität zu. Als der Tornado das Haus der Familie erreichte, suchte die junge Mutter mit ihren Kindern Schutz im Wandschrank. Aber auch dort waren sie nicht sicher. Und in Houston wanderte eine Sturmfront zur abendlichen Hauptverkehrszeit in Richtung Innenstadt. Millionen Menschen waren gerade in ihren Autos auf den Straßen unterwegs.
17:10
Im September 2024 erwartete Florida die Ankunft von "Helene". Aufnahmen der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) ließen erahnen, was auf die Bewohner des US-Bundesstaates zukommen sollte. Der Hurrikan der Kategorie 4 brachte eine lebensbedrohliche Sturmflut mit sich. Doch die Menschen an der Küste hatten schon viele Unwetterwarnungen erlebt. In einigen Gegenden entschlossen sich mehr als die Hälfte der Anwohner, zu Hause auszuharren. Und wenige Tage nachdem "Helene" auf das Festland traf, wurde ein weiterer Wirbelsturm angekündigt.
17:55
Maranda Willis und ihr Freund Eddie waren wegen der Hurrikangefahr von Florida nach North Carolina gezogen. Doch auch im Inland können heftige Unwetter schwere Schäden anrichten. Und "Helene" kam 2024 zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Denn zuvor hatte es im Westen des Bundesstaates tagelang geregnet. Die Flüsse waren angeschwollen und der Wirbelsturm, der zuvor an der Ostküste der USA für Verwüstungen gesorgt hatte, verschlimmerte die Lage dramatisch. Vielen Einwohnern wurde durch Schlammlawinen und Überschwemmungen die Lebensgrundlage genommen.
18:40
Schwere Unwetter können in bewohnten Gebieten verheerende Schäden anrichten - besonders dann, wenn sich Tornados bilden. Und im US-Bundesstaat Iowa zogen gleich zwei massive Wirbelstürme über das Land. Im Mai 2024 wurden dabei Windgeschwindigkeiten von bis zu 511 Stundenkilometern gemessen. Ob Bäume oder Fahrzeuge: Die Windhosen rissen alles mit sich, was ihnen im Weg stand. Besonders schwer traf es die 2000-Einwohner-Gemeinde Greenfield. Augenzeugen, die die Zerstörung aus nächster Nähe miterlebten, berichten in dieser Folge von ihren dramatischen Erlebnissen.
19:25
Rund zwei Wochen vor Weihnachten lagen die Temperaturen 2021 in Kentucky noch bei über 20 Grad. Die ungewöhnliche Wärme begünstigte im Südosten der USA die Bildung starker Gewitterzellen. Am 10. Dezember heulten schließlich die Sirenen: Kurz nach 21 Uhr wurde in Mayfield der Ausnahmezustand ausgerufen. Ein großer, zerstörerischer Tornado hatte den Boden erreicht und steuerte auf die Innenstadt zu. Einige Menschen suchten Schutz in Tunneln und Kellern. Auch im Bezirksgefängnis spitzte sich die Lage dramatisch zu - das Gebäude hielt den Naturgewalten nicht stand.
20:15
Ein Auftraggeber hat einen Bericht über Michael und Max in den Lokalnachrichten gesehen. Das Duo soll auf dem Privatgrundstück des Kunden einen Familienschatz ausfindig machen. Die Mutter des Mannes hat dort möglicherweise eine Schmuckkiste vergraben. Camille und Hannah versuchen ihr Glück in einer verlassenen Siedlung. Auf dem Weg nach Stirling Ridge orientieren sie sich an einer handgezeichneten Landkarte. Und Lee und Danielle haben es in Maryborough auf Edelmetall abgesehen. Nicht weit entfernt wurde das größte jemals gefundene Nugget entdeckt.
21:00
Die Schatzjäger Colleen und Warren gehen 300 Kilometer nordwestlich von Brisbane auf dem Gelände der ehemaligen Goombi State School auf Beutetour. Die Schule wurde 1915 eröffnet. Entdeckt das Duo dort Fundstücke aus dieser Zeit? Michael und Max versuchen derweil an einem beliebten Badestrand in Sydney ein Eheglück zu retten. Dort saß offenbar ein Ring zu locker. Und Bruce und John nehmen zwei Autostunden nördlich von Adelaide ein Kulturdenkmal ins Visier. Alles, was die Sondengänger in der alten Kupfermine finden, müssen sie einem Museum überlassen.
21:40
Graf Dracula, Vampire und ein verfluchter Hexenwald: Jessica Chobot und Phil Torres sind in Rumänien, wo sie im Epizentrum rätselhafter Phänomene uralten Mythen und Legenden nachspüren. Die Geisterjagd durch Transsilvanien führt das Team tief in den Hoia-Baciu-Wald, wo bereits der Mythenforscher Josh Gates vor Jahren Erschreckendes erlebt hat. Als das Duo den paranormalen Hotspot in stockfinsterer Nacht erforscht, kommt es erneut zu seltsamen Phänomenen. Einheimische berichten zudem von Anomalien im Boden, einer magischen Rotunde und von verschwundenen Menschen, die der Wald "verschluckt" haben soll.
22:30
In der Wildnis Alaskas soll eine behaarte Bestie leben, die bislang nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen haben: der Hairy Man oder Sasquatch! Im Volksglauben der nordamerikanischen Ureinwohner ist die mystische Kreatur auch unter den Namen Ju-Kya-Uq oder Tornit bekannt. Um mehr über die uralte Legende herauszufinden sowie aktuellen Augenzeugenberichten nachzugehen, starten Jessica und Phil eine abenteuerliche Suche nach dem Bigfoot Alaskas. Die Expedition führt von der Kachemak Bay bis tief in die Wildnis der Kenai-Halbinsel, wo neben Bären und Wölfen noch eine viel grausigere Gefahr lauern könnte.
23:15
Das Team untersucht eine Reihe von verstörenden Viehverstümmlungen, die mit dem berüchtigten "Chupacabra" in Verbindung gebracht werden. Anhand von Tagebüchern aus Sandersons Archiv soll die Identität des lateinamerikanischen Fabelwesens bewiesen werden. Ist der Killerhund Teil eines geheimen Regierungsprogramms?