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TV Programm für Classica TV am 21.10.2026

Berg - Klaviersonate, op. 1 05:07

Berg - Klaviersonate, op. 1

Der italienische Pianist Andrea Molteni (1998) spielt Alban Bergs Klaviersonate in h-Moll, Op. 1. Molteni begann mit sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Er schloss das Conservatorio di musica Giuseppe Verdi di Como mit Auszeichnung und Ehrennennung ab und erhielt einen Masterabschluss Magna cum Laude in Advanced Performance Studies vom Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Er trat im Wiener Saal der Universität Mozarteum in Salzburg, im Skrjabin-Museum in Moskau, im National Opera Center in New York und an mehreren anderen internationalen Spielstätten auf. Diese Performance wurde 2023 in der Verbrugghen Hall des Sydney Conservatorium of Music, Australien, aufgezeichnet.

Classica Spotlight 05:19

Classica Spotlight

Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.

Mahler - Das Lied von der Erde 06:00

Mahler - Das Lied von der Erde

Betrachten Sie die kurze, grenzenlose Freude des Lebens und das drohende Gespenst des Todes in Mahlers äußerst bewegendem Liederzyklus "Das Lied von der Erde" - ein Werk, das in Größe und Umfang ebenso episch ist wie seine monumentalen Symphonien. Die Mezzosopranistin Magdalena Kožená und der Tenor Andrew Staples schließen sich Sir Simon Rattle an, um unsere erste Aufführung im Barbican seit über einem Jahr zu geben, und nehmen Sie mit auf Mahlers zutiefst persönliche Reise. Geschrieben in den letzten Jahren seines Lebens und nach dem tragischen Tod seiner Tochter ringt Mahler mit der Vergänglichkeit des Lebens; er kontrastiert Momente von Lebendigkeit und Glück mit tiefer Introspektion und Melancholie in einigen seiner schönsten symphonischen Kompositionen. Aufgenommen am 9. Mai 2021.

Prokofjew - Peter und der Wolf 07:12

Prokofjew - Peter und der Wolf

Der mexikanische Dirigent Carlos Miguel Prieto leitet die Orquesta Sinfónica de Minería in einer Aufführung von Sergei Prokofjews "Peter und der Wolf", Op. 67. Geschrieben im Jahr 1936, ist "Peter und der Wolf" eine kurze, erzählte Orchestersuite, die die Geschichte eines mutigen Jungen namens Peter erzählt, der mit seinem Großvater am Rande eines Waldes lebt. Mit Hilfe seiner tierischen Freunde überwältigt Peter einen bösen Wolf und bringt ihn schließlich in den Zoo. In dieser Suite wird jede Figur durch ein anderes Instrument oder eine Instrumentengruppe dargestellt, was eine großartige Einführung in die Klänge des Orchesters bietet. Maestro Prieto gibt eine Einführung in die verschiedenen Teile der Suite. Diese Aufführung wurde 2021 im Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt aufgenommen.

Kammermusik von Mozart und Schostakowitsch 07:38

Kammermusik von Mozart und Schostakowitsch

Der französische Geiger Renaud Capuçon tritt beim Festival Les Coups de Cœur de Chantilly auf und präsentiert ein Kammermusikprogramm, das sowohl klassische als auch Repertoire des 20. Jahrhunderts umfasst. Er spielt zusammen mit den Solisten der International Menuhin Music Academy unter der Leitung des französischen Dirigenten Jean-Jacques Kantorow. Eröffnet wird das Programm mit Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia Concertante in Es-Dur, K. 364, in der Capuçon und Bratschist Gérard Caussé als Solisten auftreten. Anschließend begleitet der Pianist Iddo Bar-Shaï Capuçon für eine Aufführung von Mozarts Sonate für Violine und Klavier in e-Moll, K. 304. Abgeschlossen wird das Programm mit Dmitri Schostakowitschs Kammersinfonie in c-Moll, Op. 110a, eine Transkription des Streichquartetts Nr. 8 des Komponisten durch den russischen Dirigenten Rudolf Barshai, einen engen Freund Schostakowitschs. Diese Aufführung wurde am 15. Mai 2021 im Château de Chantilly aufgezeichnet.

Schubert - Rondo D. 951 08:48

Schubert - Rondo D. 951

Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmete sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Die "Grande Dame des Klaviers" wird von verschiedenen renommierten Künstlern begleitet. Im Rahmen dieses Konzerts spielen Argerich und der Pianist Iddo Bar-Shaï Franz Schuberts Rondo in A-Dur, D. 951.

Die drei Leben der Clara Schumann 09:01

Die drei Leben der Clara Schumann

Der Dokumentarfilm "Die drei Leben der Clara Schumann" verfolgt die faszinierende Lebensgeschichte von Clara Schumann, die am 13. September 1819 in Leipzig als Clara Wieck geboren wurde. Clara war eine außergewöhnlich talentierte Pianistin, die eine beeindruckende internationale Musikkarriere hatte. Schon in jungen Jahren lernte sie Robert Schumann kennen, den sie 1840 heiratete und mit dem sie acht Kinder bekam. Der Film nähert sich Claras Persönlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln: durch ihre Briefe und Tagebücher, durch ihre Kompositionen und durch Musiker, die sie intensiv studiert haben. Der Dokumentarfilm zeigt auch die verschiedenen Orte, an denen sie lebte, und die Städte, die sie als Pianistin bereiste. Dieser Film von Andreas Morell und Magdalena Zięba-Schwind wurde im Jahr 2019 erstmals veröffentlicht.

Ravel - La Valse 09:57

Ravel - La Valse

Die herausragenden russischen Pianisten Nikolay Lugansky und Vadim Rudenko tun sich zusammen in einer Aufführung von Maurice Ravels "La Valse" in einer Bearbeitung für zwei Klaviere. Diese Aufführung wurde am 25. November 2021 im Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau, Russland, aufgezeichnet.

Patmos - Ein musikalischer Dokumentarfilm 10:09

Patmos - Ein musikalischer Dokumentarfilm

Jeden Sommer findet auf der griechischen Insel Patmos das Patmos Musikfestival statt, ein einzigartiges musikalisches Ereignis, das sowohl ein Kammer- als auch ein Sakralmusikfestival umfasst. Diese Dokumentation dokumentiert die Ausgabe von 2024 und zeigt Auftritte von renommierten Solisten und Ensembles aus aller Welt. Zum Programm gehören der künstlerische Leiter des Festivals und Pianist Roberto Prosseda, Steven Isserlis, Irène Duval, Michael Guttman und das Brussels Chamber Orchestra sowie Peter Phillips und The Tallis Scholars. In Interviews teilen mehrere Künstler ihre Erfahrungen von diesem intimen Festival und die einzigartige Atmosphäre der Insel. Die Dokumentation wurde von der Patmos Music Festival Association produziert und von Alberto Girotto inszeniert.

Liszt - Elegien Nr. 1 und 2 (S. 130 & 131) 11:04

Liszt - Elegien Nr. 1 und 2 (S. 130 & 131)

Die italienische Cellistin Silvia Chiesa und der italienische Pianist Maurizio Baglini spielen Franz Liszts "Zwei Elegien" für Cello und Klavier. Diese Aufführung wurde am 4. November 2024 im Sala Verdi des Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand, Italien, aufgenommen.

Dvořák - Slawische Tänze, op. 46 (Nr. 1-8) 11:17

Dvořák - Slawische Tänze, op. 46 (Nr. 1-8)

Sir Simon Rattle dirigiert das London Symphony Orchestra in Antonín Dvořáks schwungvollen Slawischen Tänzen, Op. 46 (Nr. 1-8). Die Slawischen Tänze sind voller Überraschungen: Als Dvořák diese 16 Volkstänze komponierte, erzielte er damit sofort einen großen Erfolg als Neuling. Ursprünglich für Klavier zu vier Händen komponiert, spielt das London Symphony Orchestra die Orchesterfassung dieser erstaunlichen Werke und verleiht ihnen lebhaften Nachdruck. Diese Aufführung wurde am 23. September 2020 in St. Luke's in London, Großbritannien, aufgenommen.

Roberto Giordano spielt Brahms und Beethoven 11:57

Roberto Giordano spielt Brahms und Beethoven

In seinem Konzert spielt Robert Giordano Brahms' "Sechs Klavierstücke", op. 118 und zwei Sonaten von Beethoven: die berühmte "Mondscheinsonate" Nr. 14, op. 27 Nr. 2 und Nr. 31, op. 110 - eine spätere Sonate des Komponisten. Diese vorletzte Sammlung, welche noch zu Brahms Lebzeiten erschienen ist, wurde 1893 fertiggestellt und war Clara Schumann gewidmet. Das Konzert wurde 2017 in der Villa Visconti Borromeo Litta in Lainate, Italien, aufgezeichnet. Unter der Regie von Pietro Tagliaferri.

Bach - Präludien und Fugen & Alla variata BWV 989 12:59

Bach - Präludien und Fugen & Alla variata BWV 989

Im Alter von elf Jahren debütierte der italienische Pianist Andrea Bacchetti (*1977) mit dem italienischen Kammerorchester I Solisti Veneti unter der Leitung des Dirigenten Claudio Scimone. Er trat auf internationalen Festivals und in renommierten Konzertsälen weltweit auf. Außerdem spielte er mit mehreren bekannten Orchestern wie den Lucerne Festival Strings, der Camerata Salzburg und dem Prager Kammerorchester. In diesem Recital interpretiert Bacchetti Werke von J. S. Bach. Auf dem Programm steht eine Auswahl von Präludien und Fugen aus Bachs Das Wohltemperierte Klavier, Band II: Nr. 9 in E-Dur, Nr. 14 in Fis-Moll, Nr. 15 in G-Dur, Nr. 20 in A-Moll, Nr. 2 in C-Moll, Nr. 1 in C-Dur, Nr. 4 in Cis-Moll, Nr. 6 in D-Moll, Nr. 7 in Es-Dur, Nr. 8 in Dis-Moll und Nr. 13 in Fis-Dur. Bacchetti beschließt das Recital mit Bachs Aria variata alla maniera italiana in A-Moll, BWV 989. Diese Aufführung wurde am 9. Dezember 2022 im Teatro Sociale di Camogli, Italien, aufgenommen.

Misha Fomin im Concertgebouw 14:07

Misha Fomin im Concertgebouw

Seit seinem spektakulären Debüt im Amsterdam Concertgebouw 2002 ist der Pianist Misha Fomin ein unverzichtbarer Bestandteil des niederländischen Musiklebens geworden. Im In- und Ausland lobt die Presse sein Spiel für seine fließende natürliche Virtuosität, seine reiche Farbpalette und seine große musikalische Intelligenz. In diesem Konzert, das im Concertgebouw Amsterdam aufgenommen wurde, spielt Fomin mehrere Stücke, so auch Modest Mussorgskis Bilder einer Ausstellung (1874). Die Sätze werden durch die Promenade getrennt: ein wiederkehrendes variationsreiches Thema, das an das Schlendern von einem Bild zum nächsten erinnert. Die verschiedenen Promenaden sind Variationen eines Themas, das auch in zwei anderen Sätzen wieder auftaucht. (Cum mortus in lingua mortua (Mit den Toten in einer toten Sprache) und Das Heldentor (In der Hauptstadt Kiew)). Mussorgski schrieb diesen Zyklus 1874 innerhalb von drei Wochen. Als er die Ausstellung des befreundeten, wenngleich schon verstorbenen Viktor Hartmanns besuchte, schrieb er in einem Brief an einen Freund: "Klänge und Ideen hängen in der Luft, ich verschlinge sie und überfresse mich, ich vermag sie kaum zu Papier zu bringen."

Bach - Brandenburgisches Konzert Nr. 2 16:14

Bach - Brandenburgisches Konzert Nr. 2

J. S. Bachs Reihe der sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist verfasste die Reihe in den Jahren 1711-1720 und widmete sie im Jahr 1721 dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum im Jahr 2021 spielten der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 alle sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten ein. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Bei dieser Darbietung im Spiegelsaal des Köthener Schlosses präsentieren Luks und sein Collegium 1704 Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 2 in F-Dur, BWV 1047. Trompete, Violine, Blockflöte und Oboe haben jeweils Soli in diesen Stücken. Besonders die hohen, virtuosen Trompetenpassagen fallen in diesem Konzert auf.

Preludes - Tänze am Klavier 16:26

Preludes - Tänze am Klavier

'Preludes - Tänze am Klavier' ist ein multidisziplinäres Projekt, in dem Tanz und Musik zusammenkommen, um eine wunderbare und raffinierte Show zu kreieren. Der anerkannte italienische Choreograph Massimo Moricone hat die Choreographie zu einigen der schönsten Klavierstücke von Frédéric Chopin, Claude Debussy, J. S. Bach und Sergei Rachmaninoff kreiert, die vom italienischen Pianisten Costanza Principe gespielt werden. Die Protagonisten sind drei der besten Tänzer der italienischen nationalen Tanzszene: Anbeta Toromani, Alessandro Macario und Amilcar Moret Gonzales. Diese Aufführung wurde am 25. Juli 2023 im Teatro Romano di Verona, Italien, aufgezeichnet.

Werke für Violine und Klavier: Mozart, Falla u.a. 17:27

Werke für Violine und Klavier: Mozart, Falla u.a.

Anlässlich des Internationalen Frauentags präsentieren die italienische Geigerin Laura Marzadori und der italienische Pianist Andrea Bacchetti ein wunderbares Konzert im Teatro Sociale di Camogli, Italien. Das Programm umfasst Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate Nr. 18 in G-Dur, K. 301; Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 5 in F-Dur, Op. 24; Manuel de Fallas Suite Populaire Espagnole (Transkription von Paul Kochaniski); Camille Saint-Saëns' Introduction und Rondo Capriccioso in a-Moll, Op. 28; und 'Méditation' aus Jules Massenets Oper Thaïs. Diese Aufführung wurde am 8. März 2022 aufgezeichnet.

The Galileo Project: Musik der Spheren 18:41

The Galileo Project: Musik der Spheren

Das Tafelmusik Baroque Orchestra, auch unter dem einfachen Namen Tafelmusik bekannt, ist ein aus Toronto stammendes, kanadisches Barockorchester, das sich auf Alte Musik spezialisiert hat. Die Violinistin Jeanne Lamon leitet das Ensemble. Anlässlich des The Galileo Project spielt das Tafelmusik Baroque Orchestra Musik von Monteverdi, Vivaldi, Bach und Händel. Die Performance wird visuell mit beeindruckenden Bildern des Hubble Telescope, der NASA und diverser kanadischer Astronomen untermalt. Verlieren Sie sich in dieser Performance, die mit dank einer Verschmelzung von Kunst, Wissenschaft und Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts an Galileos erste öffentliche Präsentation des Teleskops erinnert. Der Schauspieler Shaun Smyth begleitet das Ganze als fesselnder Erzähler, währen die Musiker sich auf einer zauberhaften Bühne von Marshall Pynkoski aufhalten. Kreiert von Alison Mackay.

Liszt - Zwei sinfonische Dichtungen 20:00

Liszt - Zwei sinfonische Dichtungen

Franz Liszt (1811 - 1886) composed 13 symphonic poems, largely inspired by literary texts. The composer himself wrote piano duet arrangements for these pieces, showcasing his incredible ability of imitating a full orchestra on the piano. Liszt, one of the 19th century's most important piano virtuosos, strongly influenced the further development of piano music. The Romantic period was the era of the virtuoso pianists: the piano was the instrument of choice for countless musicians and listeners alike. No house of standing could do without a piano: it was a status symbol. Piano music was played in concert halls, palaces, salons, churches and public houses alike. Liszt's symphonic poem no. 4, 'Orpheus', breathes a meditative atmosphere. No. 3, 'Les Préludes', is best known in its symphonic version - the piano version presented here is rarely heard. The work dates back to the period 1848 - 1854 and was initially meant to serve as introduction to a choral cycle to be based on the texts of the poet Joseph Autran, 'Les quatre éléments': earth, air, water and fire. In this broadcast, the Italian piano duo of Marco Sollini and Salvatore Barbatano performs these Liszt piano works. These recordings were made at the beautiful 12th century church of San Marco in the small but picturesque village of Ponzano di Fermo, as part of the 2015 edition of the annual, itinerant festival 'Armonie della sera' in the Italian province of Le Marche.

Copland - Appalachian Spring 20:28

Copland - Appalachian Spring

Der mexikanische Dirigent Carlos Miguel Prieto leitet die Orquesta Sinfónica de Minería in einer Aufführung von Aaron Coplands Appalachian Spring Suite. Copland komponierte Appalachian Spring (1944) als Ballett für Martha Graham und ihre Tanzkompanie. Ursprünglich für ein dreizehnköpfiges Ensemble orchestriert, arrangierte Copland die Partitur in verschiedene Suiten, darunter eine Version für volles Orchester. Diese Aufführung wurde 2021 im Auditorio Nacional in Mexiko-Stadt aufgenommen.

Tschaikowski - Sinfonie Nr. 1 in g-Moll, op. 13 21:00

Tschaikowski - Sinfonie Nr. 1 in g-Moll, op. 13

Conrad van Alphen leitet die Sinfonia Rotterdam bei der Aufführung von Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Sinfonie Nr. 1 in g-Moll, op. 13 ("Wintertagträume"). Nachdem er eine Reihe kürzerer Orchesterwerke komponiert hatte, begann Tschaikowsky im März 1866 mit einem ehrgeizigeren Projekt: seiner ersten Symphonie. Da sie noch nicht fertig war, zeigte der junge Komponist die unvollständige Partitur im Sommer desselben Jahres seinen ehemaligen Lehrern Anton Rubinstein und Nikolai Zaremba, die die Arbeit des Komponisten stark kritisierten. Nach erheblichen Änderungen wurde die gesamte Sinfonie 1868 uraufgeführt. Noch immer nicht zufrieden mit dem Ergebnis, nahm Tschaikowsky 1874 einige weitere Überarbeitungen vor. Der Komponist betitelte die Sinfonie nicht nur mit "Wintertagträume", sondern gab auch den ersten beiden Sätzen beschreibende Titel. Diese Aufführung wurde im September 2022 im Konzerthaus De Doelen im niederländischen Rotterdam aufgenommen.

Clara Haskil - Das Geheimnis der Interpretin 21:50

Clara Haskil - Das Geheimnis der Interpretin

Die Dokumentation "Clara Haskil - Das Geheimnis der Interpretin" (2017) erzählt die bemerkenswerte Lebensgeschichte der rumänischen Pianistin Clara Haskil (1895-1960). Geboren in Bukarest in einer jüdischen Familie, begann sie ihre Karriere als Wunderkind und wurde in sehr jungem Alter am Bukarester Konservatorium aufgenommen. Später wechselte sie nach Wien und Paris, um ihre musikalischen Studien fortzusetzen. Haskil litt unter chronischen Gesundheitsproblemen und lebte während zweier Weltkriege, was ihre Karriere beeinträchtigte. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Haskils Karriere sich deutlich zu entwickeln und sie genoss endlich internationale Anerkennung. Sie trat weltweit als Solistin mit den führenden Orchestern auf und arbeitete mit mehreren renommierten Musikern zusammen, wie Eugène Ysaÿe, George Enesco und Pablo Casals.

Eine Hommage an Wien 22:45

Eine Hommage an Wien

Am 9. März 2011 zollten die Philharmoniker ihrer Heimatstadt Wien mit einem im Café Sperl aufgenommenen Konzert Tribut. Das Ensemble, bestehend aus Musikern der Wiener Philharmoniker, interpretierte bearbeitete Versionen von fünf beliebten Walzern von Johann Strauss II, darunter den Kaiser-Walzer, Op. 437, und dem Schatzwalzer, Op. 418, aus der Operette Der Zigeunerbaron. Die Bearbeitungen wurden im Mai 1921 von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern vorgenommen, um Geld für ihre Gesellschaft für musikalische Privataufführungen zu sammeln. Obwohl das Konzert und die Versteigerung der Partituren sehr erfolgreich waren, ging der Verein schließlich unter. Neben diesen Bearbeitungen wurden auch Werke von Fritz Kreisler, Leopold Godowsky und Tibor Kováč - dem ersten Geiger der Philharmoniker - aufgeführt. Das Programm endete schließlich mit Godowskys Hommage an die Stadt "Alt-Wien".