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TV Programm für Classica TV am 25.06.2024

Brahms - Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 73 04:20

Brahms - Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 73

Les Dissonances ist ein Künstlerkollektiv, das 2004 vom Geiger David Grimal gegründet wurde. Das Ensemble ohne Dirigenten besteht aus Musikern der renommiertesten europäischen Orchester, internationalen Solisten und jungen Talenten. In dieser Aufführung präsentiert Les Dissonances Johannes Brahms' Symphonie Nr. 2 in D-Dur, Op. 73. Während der Komponist viele Jahre benötigte, um seine erste Symphonie zu vollenden, schrieb er seine Symphonie Nr. 2 in nur wenigen Monaten, im Sommer 1877 im ruhigen österreichischen Dorf Pörtschach. Das Werk wird oft als seine 'Pastorale' bezeichnet und gilt als die sonnigste und optimistischste seiner vier Symphonien. Das Werk ist von lyrischem Charakter und zeichnet sich durch fröhliche Melodien aus. Diese Aufführung wurde 2015 in der Philharmonie de Paris, Frankreich, aufgezeichnet.

IVC 2019 - Finale: Schubert, Wolf et al. 05:02

IVC 2019 - Finale: Schubert, Wolf et al.

Die Sopranistin Erika Baikoff (USA, 1994) und der Pianist Gary Beecher (Irland, 1993) spielen im Finale des Internationalen Gesangswettbewerbs 2019 - Lied Duo -Franz Schuberts "Suleika I, Was bedeutet die Bewegung", Op. 14, No. 1 (D. 720), "Die Blumensprache", Op. 173, No. 5 (D. 519) und "Die Gebüsche", D. 646, "Lied vom Winde" und "Der Knabe und das Immlein" aus Hugo Wolfs Mörike-Liedern, "Fleur jetée" aus Gabriel Faurés "Quatre melodies", Op. 39, "C" aus Francis Poulencs "Deux poèmes de Louis Aragon", FP 122, "Les lilas qui avaient fleuri" aus Lili Boulangers "Clairières dans le ciel", Johanna Bordewijk-Roepmans "Oranje may-lied" und "Eti letniye nochi" (Diese Sommernächte) aus Sergei Rachmaninoffs Zwölf Romanzen, Op. 14. Diese Aufführung wurde im Theater aan de Parade im niederländischen 's-Hertogenbosch aufgenommen.

Franck - Prélude, Choral et Fugue pour Piano 05:32

Franck - Prélude, Choral et Fugue pour Piano

In den letzten Jahren tauchen immer mehr talentierte junge chinesische Pianisten auf den internationalen Bühnen der Klassikmusik auf. An der Académie France-Chine werden ebensolche Künstler dazu eingeladen, ihre Kunst auf europäischem Pflaster weiter zu vertiefen, indem sie mit der französischen und europäischen Kultur bekannt gemacht und man ihnen eine Plattform bietet. Vier dieser Künstler sind Chen Xue-Hong, Zhang Cheng, Chen Yunjie und Chen Sa, die in diesem einzigartigen Konzert im Théâtre des Champs-Élysées ihr gemeinsames Debüt in Paris gaben und dabei ihr außergewöhnliches Talent unter Beweis stellten. Auf dem Programm stehen Chopins Klaviersonate Nr. 2, Schumanns Klaviersonate Nr. 1, Skrjabins Klaviersonate Nr. 8 sowie Paysage (Nr. 3) und Mazeppa (Nr. 4) aus den Études d'Exécution Transcendante von Liszt. Das Konzert schließt mit Messiaens Regard de l'Esprit de la joie (Nr. 10) aus Vingt regards sur l'Enfant-Jésus.

Bach - Orgelwerke 06:00

Bach - Orgelwerke

Der niederländische Musikwissenschaftler, Dirigent, Orgel- und Cembalo-Spieler Ton Koopman hat sich auf die Alte Musik spezialisiert, insbesondere der Musik von Johann Sebastian Bach. Obwohl Koopman mit seinem Amsterdamer Barockorchester auf der ganzen Welt auftritt, ist er auch ein gefragter Organist. In dieser Sendung spielt der geschätzte Musiker Orgelkompositionen von Johann Sebastian Bach: "Wachtet Auf", BWV 645; 'Nun komm, der Heiden Heiland', 'Fuge in g-Moll', 'Schmücke dich, o liebe Seele' und die 'Toccata in d-Moll'.

Schubert - Rosamunde Ouvertüre (D. 644) 06:23

Schubert - Rosamunde Ouvertüre (D. 644)

Andreas Spering leitet die Philharmonie Zuidnederland in einer Performance von Franz Schuberts (1797-1828) Rosamunde Ouvertüre (D. 644). Aufgenommen 2015 im Muziekgebouw Eindhoven, Niederlande.

Eine Hommage an Wien 06:34

Eine Hommage an Wien

Am 9. März 2011 zollten die Philharmoniker ihrer Heimatstadt Wien mit einem im Café Sperl aufgenommenen Konzert Tribut. Das Ensemble, bestehend aus Musikern der Wiener Philharmoniker, interpretierte bearbeitete Versionen von fünf beliebten Walzern von Johann Strauss II, darunter den Kaiser-Walzer, Op. 437, und dem Schatzwalzer, Op. 418, aus der Operette Der Zigeunerbaron. Die Bearbeitungen wurden im Mai 1921 von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern vorgenommen, um Geld für ihre Gesellschaft für musikalische Privataufführungen zu sammeln. Obwohl das Konzert und die Versteigerung der Partituren sehr erfolgreich waren, ging der Verein schließlich unter. Neben diesen Bearbeitungen wurden auch Werke von Fritz Kreisler, Leopold Godowsky und Tibor Kováč - dem ersten Geiger der Philharmoniker - aufgeführt. Das Programm endete schließlich mit Godowskys Hommage an die Stadt "Alt-Wien".

IVC 2021 - Halbfinale: Duparc, Schumann u. a. 07:39

IVC 2021 - Halbfinale: Duparc, Schumann u. a.

Der Bariton Geng Lee (China, 1994) und der Pianist Nils Basters (Deutschland, 1989) spielen Henri Duparcs "Chanson triste"; "Ein Jüngling liebt ein Mädchen" und "Am leuchtenden Sommermorgen" aus Robert Schumanns "Dichterliebe", Op. 48; "Litany" aus John Mustos "Shadow of the Blues"; Bart Vismans "Vermeers Gold"; "Hôtel" aus Francis Poulencs "Banalités", FP 107; und "Ging heut' Morgen über's Feld" aus Gustav Mahlers "Lieder eines fahrenden Gesellen" beim Halbfinale der International Vocal Competition 2021 - Lied Duo. Diese Aufführung wurde im Het-Noordbrabants-Museum im niederländischen 's-Hertogenbosch aufgenommen.

Memory of a Concert 08:03

Memory of a Concert

Im Jahr 2006 gingen der lettisch-deutsche Violinist Gidon Kremer und die weltberühmte argentinische Pianistin Martha Argerich gemeinsam auf eine exklusive Konzerttournee mit einem Programm rund um musikalische Duette von Bartók und Schumann. Das finale Konzert ihrer Tournee in der Berliner Philharmonie ist dank eines selten gesehen Soloauftritt von Martha Argerich eine wahrlich besondere Konzertaufnahme, zusätzlich abgerundet mit einem persönlichen und bewegenden Kommentar von Gidon Kremer. Teil des Programmes sind Schumanns Violinsonate Nr. 1, Op. 10, Violinsonate Nr. 2, Op. 121; Kinderszenen, Op. 15; Bartók: Violinsonate Nr. 1 Sz 75; Violinsonate Nr. 2 Sz 76.

Schumann - Fantasiestücke, op. 12 08:58

Schumann - Fantasiestücke, op. 12

Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung spielt Schwartz Schumanns Fantasiestücke, Op. 12. Das Werk, das 1837 geschrieben wurde, besteht aus acht Klavierstücken mit unterschiedlichen Stimmungen. Der Titel des Werks leitet sich von der Novellensammlung Fantasiestücke in Callots Manier ab, die von E. T. A. Hoffmann, einem der Lieblingsautoren des Komponisten, geschrieben wurde. Wie Schumanns Davidsbündlertänze sind seine Fantasiestücke als musikalischer Dialog zwischen Florestan und Eusebius konzipiert, die die Dualität seiner eigenen Persönlichkeit repräsentieren. Ersterer repräsentiert die leidenschaftliche Seite des Komponisten, letzterer den Träumer in Schumann. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.

Classica Spotlight 09:25

Classica Spotlight

Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.

Händel - Der Messias HWV 56 10:03

Händel - Der Messias HWV 56

Der Messias (HWV 56) von Georg Friedrich Händel, auch bekannt als "A New Sacred Oratorio", erzählt vom Leben und Leiden Christi: Eine Geschichte von Passion, Feuer und Opfer. Es ist eines der bekanntesten Werke Händels, und er komponierte dieses Oratorium samt des berühmten "Halleluja" in nur drei Wochen. Das Werk erfreut sich seit seiner Uraufführung 1742 in Dublin größter Beliebtheit und wird häufig an Ostern aufgeführt. Die Darbietung des niederländischen Ensembles Ribattuta Musica unter der Leitung des Dirigenten Dick Duijst wurde 2016 in der großen Kirche der Stadt Ermelo in den Niederlanden gefilmt. Die Solisten sind Elvire Beekhuizen (Sopran), Rosina Fabius (Bratsche), Oscar Verhaar (Countertenor) Satriya Krisna (Tenor), and Hans Voschezang (Bass). Ribattuta Musica ist ein professionelles Ensemble, das authentische Darbietungen basierend auf den musikalischen Praktiken, die zur Lebenszeit der Komponisten gängig waren, erbringt.

Der Rote Priester und der Tanguero 11:31

Der Rote Priester und der Tanguero

YES Camerata (Young European String Camerata) und Violinist Wiliam Hagen spielen das Konzertprogramm "Der Rote Priester und der Tanguero", welches 2007 im Academiezaal im belgischen Sint-Truiden aufgezeichnet wurde. Das Programm besteht aus "Die Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi (1679-1741) sowie Astór Piazzollas (1921-1992) "Las quatros estaciones porteñas" in einer Transkription von Leonid Desyatnikov. Mit dem Adjektiv porteño, welches auf jene verweist, die in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires geboren wurden, gibt Piazzolla einen Eindruck der Vier Jahreszeiten in Buenos Aires. YES Camerata ist ein junges, begeistertes Streicherensemble, das ohne Dirigent spielt. Der junge amerikanische Violinist William Hagen wurde Dritter im Concours Musical Reine Elisabeth (Königin-Elisabeth-Wettbewerb) 2015.

Heitor Villa-Lobos Musik für Cello und Klavier II 12:39

Heitor Villa-Lobos Musik für Cello und Klavier II

In dieser sechsteiligen Dokumentation über das Leben und Werk von Heitor Villa-Lobos nimmt die Regisseurin Liloye Boubli die Zuschauer mit auf eine Reise durch das Leben und Werk der brasilianischen Legende der klassischen Musik. Der Komponist, Dirigent, Cellist und klassische Gitarrist wurde 1887 in Rio de Janeiro, Brasilien, geboren. Aufgewachsen inmitten der immensen gesellschaftlichen Veränderungen, die Brasilien zu dieser Zeit durchlebte - soziale Revolution und Modernisierung, Abschaffung der Sklaverei 1888 - wurde Villa-Lobos zu einem der bekanntesten südamerikanischen Komponisten aller Zeiten. In dieser zweiten Folge der Miniserie taucht Boubli tiefer in das Oeuvre von Villa-Lobos ein und erkundet seine musikalischen Einflüsse und die Anatomie einiger seiner berühmtesten Werke. Speziell die "Pequena Suíte", eine Sammlung von Tänzen und kurzen Stücken in sechs Sätzen, erinnert an seine Verehrung für Johann Sebastian Bach.

Prokofjew - Sonate für Violoncello, op. 119 13:05

Prokofjew - Sonate für Violoncello, op. 119

Aleksandr Chramoutschin (Cello) und Eliane Reyes (Klavier) führen Sergei Prokofjews Cellosonate, Op. 119, auf. Prokofjew war derart beeindruckt von der Aufführung einer Sonate seines langjährigen Freundes Nikolai Mjaskowskij durch den jungen Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, dass er sich entschloss, eine eigene Cellosonate für Rostropowitsch zu komponieren. Diese Aufführung wurde 2021 im Rahmen des Musicorum-Festivals in den Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel aufgenommen.

Debussy - La Mer 13:32

Debussy - La Mer

Claude Debussys sinfonische Skizzen für Orchester, allgemein bekannt unter dem Namen 'La Mer', beschwören das Meer in seiner vielfältigen Gestalt herauf. Komponiert hat Debussy 'La Mer' zwischen 1903 und 1905. Der erste Teil ('De l'aube á midi sur la mer') beschreibt einen Morgen und einen Nachmittag am Meer, der zweite Teil ('Jeux de vagues') imitiert das Spiel der Wellen und der dritte und letzte Teil ('Dialogue du vent et de la mer') ahmt das Duett von Wind und Wellen nach. Debussy kannte sein Mittelmeer gut, von seinen Besuchen als Kind in Cannes und später von seinen Reisen nach Italien.

Josquin - Missa L'homme armé sexti toni 14:00

Josquin - Missa L'homme armé sexti toni

"Fürchtet den Bewaffneten!" Diese Warnung vor dem berüchtigten "L'homme armé" klingt aus dem Munde von Josquin Desprez doppelt furchteinflößend: er basierte eine ganze Messe auf der beliebten mittelalterlichen Melodie. In dieser Performance interpretiert der Vox Luminis Chor unter der Leitung von Lionel Meunier die brillante Missa Sexti toni.

Britten - War Requiem 15:07

Britten - War Requiem

Das portugiesische Orquesta Gulbenkian und der Coro Infantil da Academia de Música de Santa Cecília präsentieren unter der Leitung von Paul McCreesh Benjamin Brittens "War Requiem", op. 66. Mit Tatiana Pavlovskaya (Sopran), John Mark Ainsley (Tenor) und Hanno Müller-Brachmann (Bass). Aufgeführt 2014 im Lissaboner Grande Auditório Gulbenkian, in einer Inszenierung von Yan Proefrock. Britten (1913-1975) komponierte das "War Requiem" für die Einweihung der 1962 neu errichteten Kathedrale von Coventry und verband dafür lateinische Texte aus der Totenmesse mit Gedichten von Wilfred Owen. Er besetzte das Requiem mit Sopran-, Tenor- und Baritonsolisten, einem gemischten Chor, einem Knabenchor, einem Kammerorchester, einem Sinfonieorchester und einer Orgel. Die englischen Gedichttexte werden von dem Kammerorchester, die liturgischen Texte von den Singstimmen und dem Sinfonieorchester begleitet.

Beethoven - Letzte Sonate Op. 109, 110 & 111 16:40

Beethoven - Letzte Sonate Op. 109, 110 & 111

Beethovens drei letzte Sonaten - Opus 109, 110 und 111 befassen sich mit den intimen Windungen der menschlichen Seele, von Verzweiflung bishin zur Verwandlung. Zu Zeiten ihrer Entstehung war Beethoven bereits Gefangener seiner Taubheit, was das Verhältnis zu seinen Mitmenschen und seiner Umwelt stark beeinflusste. Diesen "psychologischen Rahmen" erforscht Mariano Nante, indem er den Pianisten Alexandre Tharaud in einen Film versetzt, der an das filmische Universum von Tarowski erinnert. Dieses Werk, das in verlassenen Schlössern gefilmt und von Kameraoperator Yorgos Arvanitis belichtet wurde, schafft eine Atmosphäre der Einsamkeit und lädt ein auf eine introspektive Reise durch Bilder und Musik.

Nelsons dirigiert Berg und Mendelssohn 17:45

Nelsons dirigiert Berg und Mendelssohn

Andris Nelsons beginnt sein offizielles Eröffnungskonzert als Chefdirigent des Gewandhausorchesters mit der Uraufführung von Steffen Schleiermachers "Relief für Orchester". Baiba Skride tritt als Solistin im anschließenden Volinkonzert von Alban Berg auf. Im langsamen Finale wird die Linie der Solovioline allmählich vom Rest der ersten Violine ergänzt, was einen vollkommenen Moment der Harmonie zwischen Solistin und Orchester heraufbeschwört. Skrides Zugabe ist Imitatione delle Campane von von Westhoff, einem Bach-Zeitgenossen. Im Anschluss darauf schließt das Konzert mit einer Interpretation von Mendelssohns Sinfonie Nr. 3, Op. 56, bekannt als die "Schottische", die 1842 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt wurde. Aufgenommen am 22. und 23. Februar 2018 im Gewandhaus zu Leipzig.

Alexander von Zemlinsky - Klarinettentrio, Op. 3 19:19

Alexander von Zemlinsky - Klarinettentrio, Op. 3

Das Valerius Ensemble, bestehend aus Jorge Gaona Ros (Klarinette), Ksenia Kouzmenko (Klavier) und René Geesing (Cello) spielt Zemlinskys Klarinettentrio, Op. 3. Die Aufnahme wurde am 18. Februar 2018 im Concordia in Enschede gemacht. Zemlinsky wurde in Wien geboren, sein Vater war Slowake, die Mutter aus Sarajevo. Er studierte am Wiener Konservatorium. Als er Anfang Zwanzig war, wurden seine Stücke im Wiener Tonkünstlerverein gespielt. Nach der Premiere seines Streichquartetts 1896 kritisierte Brahms Zemlinsky für seine harmonische Nachlässigkeit und tonale Inkonsistenz. Zemlinsky nahm sich Brahms' Kritik zu Herzen als er das Klarinettentrio komponierte. Das Werk weist sowohl in Form als auch Inhalt Brahms' Einfluss auf.

Heitor Villa-Lobos Musik für Cello und Piano - III 19:48

Heitor Villa-Lobos Musik für Cello und Piano - III

In dieser sechsteiligen Dokumentation über das Leben und Werk von Heitor Villa-Lobos nimmt die Regisseurin Liloye Boubli die Zuschauer mit auf eine Reise durch das Leben und Werk der brasilianischen Legende der klassischen Musik. Der Komponist, Dirigent, Cellist und klassische Gitarrist wurde 1887 in Rio de Janeiro, Brasilien, geboren. Aufgewachsen inmitten der immensen gesellschaftlichen Veränderungen, die Brasilien zu dieser Zeit durchlebte - soziale Revolution und Modernisierung, Abschaffung der Sklaverei 1888 - wurde Villa-Lobos zu einem der bekanntesten südamerikanischen Komponisten aller Zeiten. Episode drei dieser Serie erforscht Villa-Lobos' Inspiration durch die französische klassische Musik und die Romantik.

Rachmaninow - Klavierkonzert Nr. 4, op. 40 20:12

Rachmaninow - Klavierkonzert Nr. 4, op. 40

Fabio Luisi dirigiert das Dänische Radio-Sinfonieorchester in einer bewegenden Performance zu Ehren des 150. Geburtstages des dänischen Nationalkomponisten, Carl Nielsen. Nebst Nielsens unergründlich ironischer 6. Sinfonie ist auch Rachmaninoffs 4. Klavierkonzert teil des Konzertprogrammes. Die Solistin des Klavierkonzertes ist die französische Pianistin Lise de la Salle. Luisi und de la Salle arbeiteten bereits in der Vergangenheit gemeinsam an diesem außergewöhnlichen Werk und sind dementsprechend ein eingespieltes Team. Die Performance wurde 2017 im DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.

Classica Spotlight 20:39

Classica Spotlight

Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.

Clash of the Soloists 21:00

Clash of the Soloists

Wir leben in einer Welt, in der Millionen Menschen an einem Konzertsaal vorbeilaufen würden, anstatt dort Platz zu nehmen. Interessanterweise würden wahrscheinlich mehr Menschen sich anlässlich des jährlichen Wrestlemania versammeln. Aleksey Igudesman und Hyung-ki Joo haben endlich die Gemeinsamkeit dieser zwei - scheinbar unvereinbar gegensätzlichen - Publikumssportarten gefunden. Clementi musste ständig gegen Mozarts Ideenreichtum ankämpfen, Beethoven brachte Steinbelt dazu, Wien zu verlassen und Händel zerriss den Konkurrenten Scarlatti vermeintlich in der Luft. Rechts sehen Sie den koreanisch-japanisch-chinesischen Klaviermeister Whay-Tsu Fast, links den russisch-amerikanisch-jüdisch-deutschen und spanischsprachigen Geigen-Akrobaten Sergey Amadeus Showoff. Aleksey Igudesman and Hyung-ki Joo liefern eine einzigartige Show, in der sie die scheinbar unvereinbaren Welten der Klassik und des Wrestlings mithilfe von Witz, Virtuosität und Albernheit miteinander verbinden. Mit diesem unerbittlichen Wettkampf der Musik bieten Igudesman und Joo in ihrem "Clash of the Soloists"-Programm Jung und Alt zum Lachen. Die beiden Stars werden in dieser Performance vom Tonhalle Orchester Zürich und Dirigent Joshua Weilerstein unterstützt.

Die Stimme der Geige 21:36

Die Stimme der Geige

Wie lässt sich die intime Verbindung eines Künstlers und seines Instrumentes beschreiben? Der weltbekannte Violinist Frank Peter Zimmerman bezeichnet seine 1711 Stradivarius "Lady Inchiquin" als die "Liebe seines Lebens". Doch wie erlangt ein ehemaliges Stück Holz solch unschätzbaren Wert? Nachdem er das geliebtes Instrument, das der West LB-Bank gehörte, zurückkgeben musste, wendete sich Zimmerman an Martin Schleske, einen Violinmacher, der von Vielen als der "Stradivari des 21. Jahrhunderts" bezeichnet wird. Geschichte der Trennung und Wiedervereinigung des weltweit gefeierten Violinisten Frank Peter Zimmermans und seiner geliebten 1711 Stradivarius ist eng verwoben mit der Suche eines anderen Meisters nach Perfektion: Meister-Violinmacher Martin Schleske bietet Einblicke hinter die Kulissen seiner Arbeit. Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit der Reise eines filigranen Instrumentes, von der Werkstatt bis in den Konzertsaal.

Schumann - Davidsbündlertanze, Op. 6 22:29

Schumann - Davidsbündlertanze, Op. 6

Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Die Davidsbündlertänze, Op. 6, sind eine Gruppe von achtzehn Klavierstücken, die im Jahr 1837 komponiert wurden. Sie sind nach Schumanns Musikgesellschaft, den Davidsbündlern, benannt. Die Stücke stellen charakteristische musikalische Dialoge zwischen Schumanns Charakteren Florestan und Eusebius dar, die die aktiven und passiven Aspekte seiner eigenen Persönlichkeit repräsentieren. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov, aufzutreten. Seine gefeierten Aufführungen umfassen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.

Armanini - Nocturne für Erhu und Streichquartett 23:04

Armanini - Nocturne für Erhu und Streichquartett

Das AU Ensemble, ein interkulturelles Kammermusikensemble, führt das Nocturne für Erhu und Streichquartett (2021) des kanadischen zeitgenössischen Komponisten Mark Armanini (1952) auf. Die Erhu, ein chinesisches zweisaitiges Instrument, wird in dieser Aufführung von Yun Song gespielt. Seit 1990 komponiert Armanini für verschiedene Kombinationen von asiatischen und westlichen Instrumenten. Er hat zahlreiche Aufträge und Auszeichnungen für seine Arbeit erhalten. Armaninis Repertoire wurde vom CBC Radio Orchestra, dem Vancouver Symphony Orchestra, dem Edmonton Symphony und vielen mehr aufgeführt. Diese Aufführung wurde am 23. März 2022 im Deep Cove Shaw Theatre in North Vancouver, Kanada, aufgezeichnet.

Bach - Cellosuite Nr. 5 in c-Moll, BWV 1011 23:24

Bach - Cellosuite Nr. 5 in c-Moll, BWV 1011

Der Cellist Nicolas Altstaedt spielt J. S. Bachs Suite Nr. 5 in C-Moll für ein Cellosolo, BWV 1011. Dieses Konzert wurde in der Marienkirche in Wittenberg aufgenommen.

Classica Spotlight 23:46

Classica Spotlight

Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.

Bach - Partiten für Violinsolo (BWV 1001-1006) 01:42

Bach - Partiten für Violinsolo (BWV 1001-1006)

Gidon Kremers Wiederkehr zu J. S. Bachs Partiten ist ein außergewöhnliches Ereignis. Kremers erste Aufnahmen dieser Werke wurde vor nahezu einem Vierteljahrhundert veröffentlicht. In dieser Aufnahme von 2006 stellte sich Gidon Kremer erneut einer der wohl größten Herausforderungen eines jeden Pianisten: Bachs "Sonaten und Partiten für Violine solo" (BWV 1001-1006), die Kremer selbst als das "Himalaya-Gebirge" der Geigenmusik bezeichnet. Mit diesen Musikstücken ist es Bach gelungen, das technische Potential der Geige als Soloinstrument zu manifestieren. Die Partiten dienten später als Ausgangsform für etliche Solo-Violinstücke ganzer Generationen von Komponisten. Die Performance zeigt deutlich Kremers einzigartigen Sinn für Spontaneität und seine Bereitschaft, Risiken einzugehen. Dennoch ist stets der Sinn für Struktur des einmaligen Künstlers zu spüren, der sowohl der polyfonen Bandbreite der Kompositionen, als auch deren Nebeneinanderstellung von tänzerischen Elementen und innewohnender Tiefgründigkeit gerecht wird.

Dance on screen 02:56

Dance on screen

In "Dance on Screen" setzt sich der renommierte Filmemacher Reiner E. Moritz intensiv damit auseinander, wie die modernen Medien des 20. Jahrhunderts die Entwicklung des Tanzes beeinflusst haben - und umgekehrt. Die Erfindung der Filmkamera und des Fernsehens hat es dem Publikum ermöglicht, nicht nur schöne Tänze und wunderbare Choreografien zu sehen, sondern dem Publikum auch die Mimik und Bühnenpräsenz der Tänzer auf der Leinwand näherzubringen. Diese technischen Entwicklungen ermöglichten es, diese im Grunde flüchtige Kunstform zu bewahren. "Dance on screen", ein Film rund um klassisches Ballett und modernen Tanz, enthält Interviews mit anerkannten Choreografen und Regisseuren. Darüber hinaus sind viele der großen Tänzer des zwanzigsten Jahrhunderts in Aufführungen zu sehen, darunter Alvin Ailey, Anna Pavlova und Pina Bausch.

Tschaikowski - 5. Sinfonie, Op. 64 03:55

Tschaikowski - 5. Sinfonie, Op. 64

Im Mai 2019 interpretierte das Gewandhausorchester Leipzig unter Leitung des frisch ernannten Chefdirigenten Andris Nelsons Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 und Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1. Die Solistin des Konzerts war die herausragenden lettische Geigerin Baiba Skride. In Tschaikowskys Komposition gönnt sich das Instrument der Solistin keine Pause, erzählt unablässig ihre dunkle Geschichte und gerät in einen Teufelskreis aus ostinaten Passacaglia-Basslinien, die sich immer wieder mit betörend schönem Gesang überschneiden. Tschaikowsky hielt seine "Schicksalssymphonie" zunächst für einen Misserfolg und glaubte sich am Ende seiner Schaffenskraft. Wahrscheinlich war es die von Selbstzweifeln geplagte Natur des Komponisten, die es ihm fast unmöglich machte, ein selbstbewusstes Verhältnis zu seiner eigenen Schaffenskraft zu entwickeln. Zwischen den beiden Werken von Tschaikowsky und Schostakowitsch führt Skride Strawinskys Elegie für Violine solo auf.

IVC 2021 - Halbfinale: Debussy, Messiaen u. a. 04:47

IVC 2021 - Halbfinale: Debussy, Messiaen u. a.

Sopranistin Sara Gouzy (Frankreich, 1991) und Pianist Seri Dan (Südkorea, 1992) präsentieren 'Chevaux de bois' aus Claude Debussys 'Ariettes oubliées', L. 63; Franz Schuberts 'An den Mond', Op. 57, No. 3, D. 193; 'Le collier' aus Olivier Messiaens 'Poèmes pour Mi'; 'Margaritki' (Daisies) aus Sergei Rachmaninoffs 'Six Romances', Op. 38; 'Quelle aventure!' und 'La reine de coeur' aus Francis Poulencs 'La courte paille'; Bart Vismans 'Vermeer's gold'; und 'Wie Lange schon war immer mein Verlangen' sowie 'Ich hab' in Penna einen Liebsten wohnen' aus Hugo Wolfs Italienischem Liederbuch zum Halbfinale der Internationalen Gesangswettbewerbs 2021 - Lied-Duett. Diese Aufführung wurde im Het Noordbrabants Museum im niederländischen 's-Hertogenbosch aufgenommen.