04:05
In kurzweiligen Beiträgen erfahren Zuschauer hier alles Wissenswerte über ihre Region. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
04:50
In kurzweiligen Beiträgen erfahren Zuschauer alles Wissenswerte über ihre Region. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
05:40
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
06:00
Was kann man in Bayern unternehmen? In dem seit 1991 ausgestrahlten Magazin werden dem Zuschauer sehenswerte Orte und lohnende Freizeitaktivitäten vorgestellt.
06:30
Interessierte Besucherinnen und Besucher können gelegentlich hinter die Kulissen des Delfinariums schauen. Nicht nur Fragen werden beantwortet, die Gäste sind auch hautnah dabei, wenn Seelöwen und Delfine trainiert werden. Das kleine Känguru war schon länger ein Sorgenkind des Zoos. Jetzt sehen die Tierärzte endgültig keine Heilungschance mehr, sie schläfern das kranke Baby ein. Maden hatten seinen Magen befallen.
07:20
"Happy Balance" ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders auf die Faszien wirkt. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen den ganzen Körper. Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, "Tele-Gym"-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, Balance- und Rotationsübungen fördern die Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen den Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird der ganze Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren.
07:35
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
08:55
Bewegung ist die beste Möglichkeit, ein gesundes und selbstständiges Leben bis ins hohe Alter zu führen. Ohne Bewegung lassen wichtige Funktionen nach, die Muskeln werden schwächer, die Gelenke unbeweglicher, der Gleichgewichtssinn schwindet. Schuld ist nicht allein der Alterungsprozess, sondern auch, wie die körperlichen Fähigkeiten trainiert werden. "Tele-Gym - aktiv & beweglich mit 60+" stellt tägliche, kurze Trainingseinheiten vor, die körperlich als auch geistig mobil und fit halten, man gewinnt an Sicherheit im Alltag und wird gesund älter. Durch das Schulen der Sinne wird die Reaktionsgeschwindigkeit verbessert und Verletzungen und Stürze vermieden. Das sanfte, dynamische Figur- und Gesundheitstraining sorgt für ein jugendlich frisches und sicheres Auftreten.
09:10
Um Mike zu verführen, trägt Trixi eines Abends Trenchcoat mit nichts darunter. Aber warum nimmt sie keinen Schlüssel mit, als sie nochmal kurz die Wohnung verlässt?
09:40
Kathi kann sich nur dunkel an ihre Nacht mit Moritz in der Brauerei erinnern. Hauptsache, sie ist verliebt ...
10:10
"Die magische Kraft des Tegernsees hat mich in den Bann gezogen", sagt der Fotograf Chris Tille. Seit sieben Jahren fotografiert Chris Tille den Tegernsee konsequent und ausschließlich. Dabei stößt er in die Tiefe von Makrowelten vor und findet in Wellenformen, Lichtreflexen und Spiegelungen kunstvolle Botschaften. Alv Kintscher ist ein Geheimtipp unter den "Interiordesignern". Internationale Größen aus Wirtschaft und Kultur lassen sich von ihm ihre ganz privaten Rückzugsorte gestalten. Er arbeitet mit natürlichen Materialien und benutzt für seine Einrichtungen Fundstücke aus dem See oder den Bergen um den See. Im Kontrast mit klaren modernen Linien schafft er ein oberbayerisches Design, das er "Modern Nature" nennt. Regina Glas ist eine der besten Drachenfliegerinnen der Welt und Teamchefin der deutschen Nationalmannschaft. Auf Reisen mit ihrem Drachen hat sie viele schöne Landschaften gesehen, aber am Wallberg hoch über dem Tegernsee zu starten, das sei unvergleichlich. "Der See gibt mir seine ganz eigenen Zeichen. Wenn der Wind abflaut, dann flimmert alles - Seenflimmern, schwer zu beschreiben, unglaublich schön." Gmund am Tegernsee steht für Papierkultur seit 1829. Das hochwertige Papier aus der alteingesessenen Fabrik beschert dem Ort immer wieder einen Hauch von Hollywoodglamour, denn hier werden die Oscar-Umschläge gefertigt. Florian Kohler ist Papiermacher in vierter Generation und nicht nur stolz auf das internationale Prestige. Für ihn ist es ebenso wichtig, dass die Papierfabrik Gmund in der Umweltfreundlichkeit ganz vorne an der Spitze steht. Der Arbeitstag von Simpert Ernst beginnt morgens um vier Uhr. Er ist einer von drei Freunden, die die Fischerei Tegernsee betreiben. Nachhaltigkeit ist den jungen Fischern besonders wichtig.
10:55
Im Fünfseenland unterwegs zu sein, ist für Stofferl Well immer auch Kindheitserinnerung. Am Ammersee hat er viele Sommerurlaube verbracht, im Zelt mit Brüdern und Schwestern, bei Wind und Regen. Seine "Strawanzen"-Tour in dieser Region beginnt er in Dießen, dem Künstler- und Töpferdorf. Dort besucht er Annette Rießner, die Enkelin eines Malers und eine ausgezeichnete Akkordeonistin. Beim Fischer Gastl, seit 1348 am selben Ort, lässt er sich eine Fischsemmel schmecken und fährt weiter ins Uttinger Strandbad, wo Monika Drasch, bekannt geworden als rothaarige Musikantin mit grünen Strümpfen, grüner Geige und niederbairischer Mundart, ihn am Ufer empfängt. In Schondorf backt der Künstler Andreas Kloker Brot und malt mit Wasser, begleitet von Stofferl Well an der Harfe. Dann geht's zum Starnberger See, wo Stofferls Idol herkommt: Oskar Maria Graf, bayerischer Dichter und Seelen-Erkunder, den Stofferl immer gerne zitiert. Dass nicht alle Menschen die Namen der fünf Seen parat haben, stellt sich immer wieder heraus. Wolfgang Netzer, einer der Musiker der Gruppe Trio Bavario, kennt sie alle - und hat sich als gebürtiger Garmischer am kleinsten niedergelassen, dem Weßlinger See. Ein anderer "Zuagroaster" war der berühmte Schauspieler Hans Albers, um dessen Villa am Starnberger See nach dem Tod seiner Witwe, der jüdischen Schauspielerin Hansi Burg, ein jahrelanger Streit entbrannt ist. Da gibt's nur ein Heilmittel - La Paloma Ohe!
11:40
Tourismus und Landwirtschaft hängen in Waging eng zusammen. Das Tourismuskonzept soll die bestehenden Ansätze für Naturtourismus mit Angeboten aus der Ökomodellregion verbinden, das heißt, in Waging wird verstärkt auf die Nutzung heimischer Bioprodukte und auf die Einbindung von Bio-Direktvermarktern gesetzt. Viele Hofläden, Wochen- und Bauernmärkte beweisen das eindrucksvoll. Biopionierin Anneliese Gebhard-Kecht hat der bisherigen Entwicklung mutig den Weg bereitet. Seit 1990 führt sie mit ihrem Mann Sepp und den drei Töchtern den Joklmohof, eine kleine Biolandwirtschaft. Außerdem sichern zwei Ferienwohnungen und "Urlaub auf dem Bauernhof" das Auskommen der Familie. Wenn rund um Waging gebaut wird, und wenn es etwas Besonderes werden soll, dann ist Anton Gröll gefragt. Er beherrscht ein seltenes Handwerk: den Gewölbebau. Mit seiner Handwerkskunst lockt er inzwischen sogar internationale Kundschaft an. Das Baumaterial stammt oft aus Abbrüchen, denn der Gewölbebauer möchte nachhaltig wirken: Altes erhalten und Neues langlebig erschaffen. Seit 2018 darf sich Waging wegen seiner Kulinarik "Genussort" nennen. Yvonne Liebl ist Ernährungsberaterin und bietet erfolgreich "Genussradltouren" und Kräuterwanderungen für Einheimische und Touristen an. Mit seinem riesigen Campingplatz und dem Strandkurhaus gehört Andreas Barmbichler zu den Machern im Ort. Während der Hauptsaison beschäftigt Andreas rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehört damit zu den größten Arbeitgebern im Ort. Seit 20 Jahren verkauft Jürgen Schmid Zoo- und Angelbedarf im Ortskern von Waging. Privat lockt es ihn jede freie Sekunde auf den Waginger See. Jürgen angelt aber nur für den Eigenbedarf.
12:05
Inseln in den bayerischen Alpen? In den Seen Oberbayerns gibt es mindestens ebenso viele Inseln wie an der deutschen Küste. Das Filmteam erforscht diese Inseln und präsentiert in der zweiteiligen Reihe Geschichten über jene Menschen, die sie besiedeln, dort arbeiten, die sie lieben, pflegen und schätzen. Der erste Teil führt in das Werdenfelser Land zu den Inseln im Eibsee, zur Klosterinsel im Seeoner See im Chiemgau und in das Blaue Land am Staffelsee und die dortige Insel Wörth.
12:50
In den Seen Oberbayerns gibt es mindestens ebenso viele Inseln wie an der deutschen Küste. Das Filmteam erforscht diese Inseln und präsentiert Geschichten über jene Menschen, die sie besiedeln, dort arbeiten, die sie lieben, pflegen und schätzen. Für den zweiten Teil der "Bayerischen Inselgeschichten" war es unterwegs auf der Insel im Höglwörther See im Rupertiwinkel, auf den Inseln im Schliersee am Fuße des Jägerkamps und auf der Insel Sassau im Walchensee unterhalb des Herzogstands.
13:35
Vom Braunkohleort zum Naturparadies - das ist die Geschichte von Steinberg in der Oberpfalz. Seit den 1980er-Jahren ist das Dorf nicht wiederzuerkennen: Wo früher kilometerlange Förderbänder und riesige Schaufelradbagger die "Mondlandschaft" rund um das Industrie- und Braunkohledorf prägten, wird nach der Stilllegung des Tagebaus in den Achtzigerjahren der größte See Ostbayerns angelegt. Aus Steinberg wird "Steinberg am See", ein Dorf mit Zukunft. Das Naherholungsgebiet ist attraktiv, und der Ort mit seinen heute fast 2.000 Einwohnern (2017) wächst - als einer der wenigen in der Region. Steinberg ist ein echtes Eldorado für Wassersportler im Oberpfälzer Seenland - mit Wakeboard-Anlage, Segelschule, Yachtclub, Bootsverleih, Kletterwand, Hüpfburg und Sandstrand. Steffen Wild, in den 1990er-Jahren Welt- und Europameister im Wasserski, betreibt zusammen mit seiner Frau Chrystelle die größte Wasserski-Anlage Süddeutschlands. Familie Fenzl betreibt seit 1925 in der vierten Generation einen Gasthof, heute mit Hotel, Seniorchef ist Josef Fenzl, Sohn Ronnie ist Geschäftsführer. Er bringt frische Ideen von einer Weltreise ein - über drei Jahre lang hat er in Hotels in New York, Hawaii und Sydney gelernt, bevor es ihn wieder in die Heimat zog. Landschaftsgärtner Franz Scharf sieht seine Arbeit als Traumjob. Er kümmert sich um 25.000 Quadratmeter Gemeindegrund: Grünanlagen, Wasserversorgung, Wartung der Kinderspielplätze, die Müllberge der Touristen am See entsorgen - das ist das Einzige, was ihn nervt. Jakob Scharf war dreißig Jahre lang Bürgermeister. Der Sohn von Bergarbeiterleuten ist dem Knappenverein als Ehrenmitglied besonders zugetan. Im Heimat- und Braunkohlemuseum kann er zu jedem einzelnen Exponat eine fesselnde Geschichte erzählen. In ihrer kleinen Frühstücks-Pension beherbergt Familie Pfeffer Gäste aus ganz Europa. Eine originelle Idee soll nun neue, wirtschaftliche Perspektiven eröffnen: Schon lange hält die Familie Pferde, Rotwild und Ziegen, seit diesem Jahr stehen nun südamerikanische Alpakas auf der Wiese - deren Wolle lässt sich bestens verkaufen.
14:00
Nur 18 Kilometer der Bodensee-Küste sind bayerisch: der Landkreis Lindau. Die Geschichte des Sees ist einzigartig in Bayern. Nach dem Zweiten Weltkrieg erschafft die französische Besatzungsmacht für rund zehn Jahre hier ein eigenes, fast souveränes Staatskonstrukt. Das sorgt für eine Sonderstellung und hohe Steuereinnahmen. Denn was im Rest von Bayern verboten ist, wird in Lindau kurzerhand erlaubt, z. B. ein Spielcasino. Das "Monaco am Bodensee" folgt in der Nachkriegszeit seinen eigenen Regeln. Anneliese Spangehl hat diese Zeit noch miterlebt. Die Menschen hier leben noch heute von und mit dem See. Aber ihr Blickwinkel auf ein- und dasselbe Gewässer unterscheidet sich. Der Bodensee ist eines der am besten erforschten Gewässer der Welt. Das Institut für Seenforschung unter Leitung von Dr. Harald Hetzenauer hat Daten, die 100 Jahre zurückreichen. Der See ist heute, ähnlich seinem Urzustand, sehr sauber - zu sauber für die Fische. Ihnen fehlt es an Nahrung. Die berühmten Felchen finden sich kaum noch in den Netzen der Berufsfischer am Bodensee, die Zukunft der Fischer ist existenziell bedroht. Roland Stohr aus Wasserburg ist Sprecher der bayerischen Berufsfischer und kämpft vor allem für die nächste Generation seiner Zunft. Zum Landkreis Lindau gehört auch Nonnenhorn an der äußeren Grenze von Bayern zu Baden-Württemberg. Die Winzerfamilie Hornstein hat ihre Reben direkt am Ufer des Bodensees: Die Böden waren einmal Strand, sind voll mit Kies und machen den Wein besonders. Auch Hanna Autenrieth lebt und arbeitet am Bodensee. Sie ist weltweit eine der wenigen Frauen, die eine Segelschule leitet. Was ihre Schüler heute bereits am ersten Tag lernen: Es kann stürmen hier am Bodensee - innerhalb von Minuten. Dessen ist sich auch die bayerische Wasserschutzpolizei bewusst. Die Polizisten hier müssen sämtliche Schifffahrtsregeln beherrschen.
14:45
Der Chiemsee, auch "Bayerisches Meer" genannt, ist der größte See Bayerns und ein wahres Paradies für Natur- und Wasserliebhaber. Er liegt eingebettet in die Hügel des Chiemgaus und bietet eine beeindruckende Kulisse mit den Alpen im Hintergrund. Neben atemberaubender Natur steht die Region für gelebte Tradition und Familienzusammenhalt. Für "Wunderschön" begibt sich Judith Rakers auf Spurensuche. Sie will herausfinden, was das besondere Lebens- und Urlaubsgefühl dieser beliebten Ferienregion ausmacht. Auf ihrer Reise rund um den Chiemsee besucht Judith Rakers einen Urlaubsbauernhof, auf dem vier Generationen gemeinsam wohnen und arbeiten. Mit Olympia-Seglerin Tina Lutz geht es auf einen aufregenden Segeltörn. Der Chiemsee ist für die Silbermedaillengewinnerin von Tokio die geliebte Heimat, die Traditionelles und Modernes gleichermaßen ermöglicht. Am See probiert sich Judith im SUP-Polo, einer noch recht jungen Sportart. Und bei einer Bergtour lernt sie den jungen Abenteurer Valentin Rapp kennen, der auf dem Hochseil zwischen zwei Gipfeln wandelt. Ein spektakulärer Balanceakt. Traditionell wird es auf einem Trachtenfest, bei dem Judith viel über die Kultur der Dirndl und Lederhosen erfährt.
16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Vier Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:45
Sabine Sauer verabschiedet sich Ende 2020 vom Bildschirm und beginnt ein neues Leben als Ruheständlerin: Ein Begriff, den sie überhaupt nicht hören will, wie sie gleich zu Beginn der Bergtour hinauf auf den 1.336 Meter hohen Rehleitenkopf im Inntal klarmacht. In bester Laune und ebensolcher Verfassung erzählt Sabine Sauer Werner Schmidbauer auf dem Weg zum Gipfel, dass sie in Wahrheit überhaupt kein sportlich orientierter Fitnessfreak sei, sondern eher eine "No-Sports"-Lady, die lieber faul auf der Couch liege als sich auf einen Berg zu quälen. Sabine Sauer erzählt von ihrer frühen Kindheit in Freiburg, ihrem Vater, der Schauspieler und Synchronsprecher war, und ihre Träumereien und Fantasiegeschichte immer bestens verstanden hat. Sie erinnert sich an den Umzug nach München, an ihre Mutter, die als Oberstudienrätin eher für die Disziplin und Pragmatik in der Erziehung der beiden Töchter zuständig war. Und sie erzählt vom ersten Kuss, ihrer ersten großen Liebe, zu der sie bis heute Kontakt hat. Eher zufällig begann Sabine Sauers Karriere beim Bayerischen Rundfunk; auch hier hatte sie oft Angst, es nicht jedem rechtmachen zu können. Bis heute habe sie, so erzählt sie Werner Schmidbauer, den Mann fürs Leben nicht gefunden. Und obwohl Sabine Sauer sehr gut mit sich selber sein kann und auch gerne ein "alleiniger Mensch" ist, glaubt sie dennoch an die ganz große Liebe. Nach einer Brotzeit mit Fleischpflanzerl, Bier und Gummibärchen am Gipfel des Rehleitenkopf rezitiert Sabine Sauer ihr Lieblingsgedicht von Jacques Prévert.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Der Flughafen München ist Drehkreuz, jedoch nicht nur fu¨r Millionen menschlicher Passagiere. Auch viele tierische Reisende sind hier unterwegs. Meist unbemerkt von der Öffentlichkeit, spielen sich hinter den Kulissen spannende, skurrile und emotionale Tiergeschichten ab. Die Dokuserie zeigt diese unbekannte und überraschende Seite des Flughafens München und begleitet Menschen, die dort täglich Herausforderungen mit Tieren zu bewältigen haben. Da ist Tierspediteur Vedran, der die Reise eines Kängurus in den Iran organisieren muss oder die eines Luchses aus England. Bis zur letzten Minute bleibt es für Vedran aufregend, ob die Papiere vollständig sind und die Tiere wirklich abfliegen können. Amtsveterinär Henrik, der ein großes Herz für Tiere hat und nicht nur Hunde nach einem Langstreckenflug in Empfang nimmt, sondern auch gefährliche Passagiere wie angriffslustige Raubkatzen, schimpfende Papageien oder unberechenbare Schlangen. Geht es den Fluggästen gut, haben sie alle Impfungen und einen Microchip? Sonst dürfen sie nicht einreisen und Henrik muss verärgerte Besitzer besänftigen. Der Flughafen München ist der einzige Verkehrsflughafen weltweit, der in einem Vogelschutzgebiet liegt. Ob seltener Kiebitz, Großer Brachvogel, Schwan oder Rohrweihe - sie alle halten Fluglotsen und Wildlifemanager Oliver auf Trab, um Vogelschlag zu verhindern. Zuletzt nicht zu vergessen: die vierbeinigen Mitarbeiter des Airports: die Sprengstoffhunde der Bundespolizei. Ihre Spürnase muss entscheiden, ob ein herrenloses Gepäckstück harmlos ist oder der Terminal geräumt werden muss.
19:30
An der Ostseite des Lago Maggiore, an der "sponda magra", lebt Fischer Luigi Isella. Vor Sonnenaufgang holt er seine Netze ein. Nicht jede Nacht hat er einen guten Fang. Seine Frau Oksana steht tagsüber im kleinen Fischladen in Laveno, besonders köstlich sind ihre frisch ausgebackenen Seerenken. Hoch über dem Lago versteckt sich das kleine Bergdorf Monteviasco, keine Straße führt dorthin. Über einen alten Maultierpfad steigen Carabiniere Alessandro Volpini und sein Kollege über 1.400 Stufen hinauf, um die letzten acht Dorfbewohner mit Lebensmitteln zu versorgen. Der Zauber des malerischen Orts liegt darin, dass er über Jahrhunderte völlig abgeschnitten von der Außenwelt war. Der Tourismus findet am Lago Maggiore am Westufer statt. An der "sponda grassa", dem "fetten Ufer", verdient man sein Geld mit den Gästen. Vom Grand Hotel des Iles Borromées in Stresa - Queen Victoria und Hemingway übernachteten einst hier - blickt man direkt auf die Borromäischen Inseln, die bekannteste Attraktion des Sees. Elena Tosi, die sich selbst fast schon zum Inventar des Hotels zählt, wacht als Hausdame darüber, alle Gästewünsche zu erfüllen. Während die Gäste noch in ihren Hotelbetten liegen, ist Chefgärtner Luigi Fiorina bereits auf dem Weg zur schönsten Garteninsel des Sees. Die Isola Madre, die größte der drei Borromäischen Inseln, ist ein Paradies für Pflanzenkenner. Prächtige Zypressen, Azaleen, Magnolien und mehr als 150 verschiedene Kamelienarten wachsen hier.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
In der Folge "Auf Schloss Elmau" blicken Sebastian Bezzel und Simon Schwarz hinter die Kulissen des vielleicht berühmtesten Luxushotels Deutschlands - Schloss Elmau in Oberbayern. Hier, im Schatten des Wettersteingebirges, treffen sie Mitarbeitende des Fünf-Sterne-Plus-Hauses, die sich mit Leidenschaft und hoher Professionalität um das Wohl der Hotelgäste kümmern. So zum Beispiel Concierge Nicolas Grochut und Leonie Sophie Walker vom Check-In. Die Grenzgänger lernen dabei, wie wichtig der erste Eindruck für ankommende Gäste ist, und dass dahinter viel Wissen, Erfahrung und Fingerspitzengefühl stecken. So schlüpfen Simon Schwarz und Sebastian Bezzel kurzerhand in die Rolle des Empfangskomitees am Check-in. Die beiden erfahren zudem hautnah, wie viel Arbeit hinter einem perfekten Room-Service steckt. Unter dem strengen Blick von Hausdame Serpil Boz müssen die Grenzgänger ein Hotelzimmer so für die nächsten Hotelgäste herrichten, dass es den Standards von Schloss Elmau genügt - eine schweißtreibende und herausfordernde Aufgabe. Weniger anstrengend, dafür umso spannender ist ihr Treffen mit Managing Director Lukas Leitz, der ihnen von der bewegten Geschichte des Hauses erzählt. Denn hier in der alpenländischen Idylle treffen sich bereits seit mehr als einhundert Jahren einflussreiche Menschen aus Literatur und Philosophie. Berühmte Musikerinnen und Musiker spielen auf Schloss Elmau zudem seit Jahrzehnten exklusive Konzerte. Auch die große Politik war mehrfach auf Schloss Elmau zu Gast - zum Beispiel bei den beiden G7-Gipfeln 2015 und 2022. Von den Begegnungen mit den Staats- und Regierungschefs erzählt ihnen Edyk Lopes Caballero. Er ist der Resident Manager des sogenannten Retreats - eines Erweiterungsbaus von Schloss Elmau, wo sich die teuersten Suiten befinden und die Politikerinnen und Politiker untergebracht waren. Simon Schwarz und Sebastian Bezzel staunen dabei nicht nur über die luxuriösen Zimmer, sondern auch über die vielen verschiedenen Spa-Bereiche mit diversen Innen- und Außenpools. Doch die beiden Schauspieler müssen nochmal Hand anlegen und der Frühstücks-Chefin Daniela Hässelbarth beim morgendlichen Frühstücks-Service helfen. Simon Schwarz und Sebastian Bezzel erkunden auf einer Wanderung auch das weitläufige Gelände um Schloss Elmau. Dabei machen sie Rast auf der hoteleigenen Alm, treffen den für den angrenzenden Wald zuständigen Förster Max Riezler und gehen ihm und seinem Team bei einer Pflanzaktion zur Hand. Ganz in der Nähe des Hotels besuchen sie zudem die kleine Fischzucht von Manuela Merk und Dominik Blees und probieren deren Steckerfisch, der auch schon Joe Biden und Olaf Scholz kredenzt wurde.
21:00
Drei Freunde sind am kleinen Watzmann von ihrer Kletterroute abgekommen und stecken nun an einem ungeschützten Steilhang in 2.100 Höhenmetern fest. Um 15.10 Uhr setzen sie den Notruf ab. Die Bergretter Lukas und Andi machen sich sofort mit dem Helikopter auf den Weg. Die Zeit drängt: Am späten Nachmittag soll eine Gewitterfront mit Starkregen den Berg erreichen. Dieser Einsatz wird den Rettungskräften alles abverlangen! Kaum haben sie die drei Freunde gesichtet, zeigt sich das wahre Ausmaß der Notlage: Einer der Kletterer steht auf einem höher gelegenen, schwer zugänglichen Felsvorsprung, weshalb sich die Retter aufteilen müssen. Andi fliegt mit den zwei leichter zugänglichen Bergsteigern ins Tal. Lukas bleibt zurück und versucht, irgendwie zu dem Verstiegenen zu gelangen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Hans wird 1953 als neuntes Kind der 17-köpfigen Familie Well geboren. Der Vater, ein musikbegeisterter Dorfschullehrer, fördert die musische Erziehung und tritt zusammen mit seinen Kindern in verschiedenen Formationen auf. Mit 17 Jahren beginnt Hans, sein konservatives Weltbild zu hinterfragen und interessiert sich vor allem für die Rolle seiner Eltern in der NS-Zeit. Er führt erbitterte Diskussionen mit seinem Vater und den älteren Brüdern und politisiert sich immer mehr. Zusammen mit zwei seiner jüngeren Brüder gründet er 1976 die Biermösl Blosn, die mit ihrem musikalisch-politischem Kabarett schnell eine feste Größe in der bayerischen Kleinkunst-Szene sind. Das Auseinanderbrechen der Band nach über drei Jahrzenten belastet Hans sehr, der darauffolgende Schlaganfall ist der Tiefpunkt seines Lebens. Erst nach und nach schafft er es, vor allem mithilfe seiner Frau und seiner Kinder, die Wunden zu schließen.
22:45
30 Jahre Gerhard Polt und die Biermösl Blosn: Sie spiegelten, was man im besten Sinn "bayerisch" nennt: widerspenstig, anarchisch und doch tief im Bayerischen verwurzelt. "Man kritisiert nur, wofür es sich lohnt zu kämpfen!", sagten sie. Dazu gehörte der unbestechliche Blick: Und sie schauten genau hin. Oft zum Verdruss derer, die in ihr Blickfeld gerieten: Politiker, Parteien Institutionen. Aber sie trugen zur Erkenntnis derer bei, die denen auf die Finger schauen wollten. Anlass dieses Porträts war ihr 30. Bühnenjubiläum 2010: Das Ergebnis war eine Reise zu vielen Stationen der bayerischen Geschichte: Wackersdorf, der Rhein-Main-Donau-Kanal. Unvergesslich ihre Theaterauftritte: Tschurangrati, Creme Bavaroise, der Offene Vollzug. Sie ließen sich immer gerne engagieren, wenn es um den Ausverkauf von Landschaft und bayerischer Lebensart ging. Gerhard Polt und die Biermösl Blosn hatten den gleichen satirischen Blick auf die Welt. Wenn sie gemeinsam auf der Bühne standen, wirkten sie wie eine Einheit: Sie ergänzten sich nicht nur, sie waren zusammen eine Institution. Im Januar 2012 hatten sie ihren letzten gemeinsamen Auftritt.
23:45
Den Anfang macht ein filmischer Rückblick von Schriftsteller und BR-Autor Fritz Meingast von 1964 aus der Hallertau- oder wie die Einheimischen sagen "Holledau". Sein schwarzweißer Film zeigt eine Welt kurz vor dem großen Wandel. Auf vielen Höfen wird der Hopfen noch von Hand geerntet, "gebrockt" wie die Bauern sagen. Heerscharen von "Hopfazupfa", Erntehelferinnen und -helfer kommen im Spätsommer in die Holledau. Wenn ein Hof abgeerntet ist, gibt es ein gemeinsames "Hopfenmahl" - mal schlicht, mal üppig, je nach Hofgröße und Großzügigkeit des Bauern. Die Bilder erzählen vom Rhythmus eines Hopfenjahres, von den grünen Hopfenfeldern bis zu leeren Gerüsten nach der Ernte, von den ersten Maschinen, die die Handarbeit ablösen, über das Trocknen, Schwefeln und Pressen des Hopfens bis zur Sortierung nach Güteklassen und dem begehrten Hopfensiegel. Dazu kommen Szenen aus dem Frühjahr: Umpflügen, Düngen, Spritzen gegen Ungeziefer und, sogar Nistkästen für Stare an den Hopfenstangen. So entsteht das Porträt einer Landschaft, die vom Hopfen lebt - und sich unter dem Druck der Maschinisierung verändert. Ein weiterer Rückblick führt in das Jahr 1975 zur Bier-Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Frankfurt. 238 Brauereien aus der Bundesrepublik und Westberlin stellen sich freiwillig dem Urteil der Prüfer, 470 Flaschen- und Dosenbiere werden getestet. Im Fokus stehen die Eigenschaften, die den Biergenuss ausmachen: Geschmack, Schaum und Klarheit. Und die Frage, wie lange diese Eigenschaften stabil bleiben. Schließlich geht es in die Biergärten Münchens Anfang der 70er-Jahre. 1973 sorgt eine Neuerung für hitzige Debatten: Plastikmaßkrüge. Läutet der Plastikkrug eine neue Generation des Biertrinkens ein oder ist er ein Affront gegen die Tradition. Gäste, Wirte und Tester nehmen die neuen Krüge kritisch unter die Lupe und vergleichen: Wie steht es um Haptik, Temperatur, Schaum und Geschmack und vor allem um das Gefühl, eine echte Maß in der Hand zu halten?