04:35
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:50
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
So unterhaltsam kann Lernen sein: In authentischen, humorvollen Dialogszenen werden die Grundlagen der englischen Grammatik sowie die Basisstruktur erfolgreicher Konversation vermittelt.
06:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
07:00
07:30
Willkommen im Fitnessstudio! In dieser Folge von "Wissen macht Ah!" zeigen Clarissa und Tarkan, was sie körperlich so draufhaben, denn heute wird nicht nur Hirnmasse trainiert, sondern auch Muskelmasse. Es können nicht genug Gewichte auf die Stange gepackt werden! Während Clarissa und Tarkan über Muskeln, Proteine und die Bedeutung von Darwins Theorie vom "Survival oft the Fittest" fachsimpeln, finden sie außerdem Zeit, die fünf Fragen der Sendung zu beantworten. Warum fühlen sich 21 Grad im Sommer anders an als im Winter? Warum knistert und kracht (Kamin)holz? Weshalb macht Pfefferminze ein kaltes Gefühl im Mund? Warum verstecken Eichhörnchen ihr Futter an so vielen verschiedenen Stellen? Warum heißt die Eisdiele Eisdiele?
08:10
Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Ganz besonders Frauen haben oft den Wunsch, sich nach Musik zu bewegen, trauen sich aber nicht, das im Fitnessstudio und damit in der "Öffentlichkeit" zu machen. Wir bringen das Training direkt nach Hause ins Wohnzimmer: Mit den Dance Workouts wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß trainiert: Einfache Bewegungen aktivieren die Stoffwechselsysteme, der Kreislauf wird angeregt und Kalorien verbrannt. Langeweile kommt bei dem mitreißenden Dance-Training der Top-Presenterin Johanna Fellner nie auf: Schritt für Schritt baut sie die abwechslungsreichen Choreografien so auf, dass die Zuschauer die anspruchsvollen Schrittsequenzen schnell lernen. Die acht Folgen haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und verschiedene tänzerische Stilrichtungen: Von der klassischen Dance-Aerobic über sexy Latino bis hin zu erdigen Afro-Kombinationen und hippen Funk-Moves. Beim Tanzen geht das Herz auf und der Körper bewegt sich wie von selbst zur packenden Musik! Wir bieten ein motivierendes Herz-Kreislauftraining, bei dem man nicht immer auf die Uhr blickt und sich fragt "Wie lange noch?" Ausstrahlung, Koordination, Fitness und Ausdauer verbessern sich mit viel Spaß bei jedem Training!
08:25
09:45
Die Sahara: ein Ort der Extreme. Eine Reise der Extreme: Samuel Häde will 400 Kilometer durch die Wüste. Zu Fuß, mit einer Kamelkarawane und im Eisenerzwaggon. Im längsten Zug der Welt durch die größte Wüste der Welt, durch endlose Sanddünen, bei erbarmungslosen Temperaturen. Eine spannende Abenteuer-Dokumentation über eine Reise durch eine endlose Landschaft aus goldenem Sand und majestätischen Dünen.
10:30
11:15
12:00
In dieser Folge seiner Dokumentarreihe "Mit der Kamera um die Welt" bereist Michael Martin das Rift Valley und die Arabische Halbinsel. Die Plattentektonik bringt nicht nur mächtige Gebirge hervor, sondern auch weltweit Grabenbrüche. Der über 6.000 Kilometer lange Ostafrikanische Grabenbruch oder Rift Valley prägt die Länder Äthiopien, Kenia und Tansania. Stationen auf Michael Martins Reise sind das einzigartige Geothermalgebiet Dallol, ein Dorf des Hamer-Volkes tief im Buschland, der Turkanasee, der als "Wiege der Menschheit" gilt, und der Vulkan Oldoniyo Lengai, der heilige Berg der Massai. Der zweite Reiseteil führt auf die Arabische Halbinsel, die größte Halbinsel der Erde und als eines der größten Wüstengebiete in weiten Teilen unbewohnbar. In Jordanien fotografiert Michael Martin die spektakuläre Landschaft der Wadi Rum. Im Oman geht er in der größten Sandwüste der Erde, der Rub Al Khali, auf Bilderjagd. Ihre 300 Meter hohen Dünen verlangen dem renommierten Wüstenfotografen beim Befahren starke Nerven, und beim Besteigen mit 40 Kilogramm Kameraausrüstung gute Kondition ab.
12:45
An schönen Junitagen offenbaren sich die Fjorde und Berge Nordnorwegens im atemberaubenden Licht der Mitternachtssonne. Die Nordlandsbahn durchquert auch bei nordisch-rauem Wetter die helle Nacht und hangelt sich entlang der Ufer von Fjorden und Flüssen hinauf zum Polarkreis. Sie überwindet die karge Hochebene Saltfjellet mit dem Gletscher Svartisen, um pünktlich zum Mittsommerfest den Saltstraumen, den stärksten Gezeitenstrom Norwegens, zu erreichen. Entlang der Zugstrecke von Trondheim nach Bodø kämpften die Wikinger, ließen die Nazis spektakuläre Brücken und Tunnel bauen und züchten die Samen, die Ureinwohner im nördlichen Skandinavien, bis heute Rentiere. Eine wasserreich-wilde Landschaft, in der Weltklasse-Kanuten wie ambitionierte Maler eine Herausforderung sehen und unzählige Elche genauso wie der seltene Polarfuchs leben.
13:30
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
14:00
14:45
15:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
16:00
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
16:30
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
17:15
Aktuell, anschaulich, lehrreich - das ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit. Regelmäßig werden erfolgreiche Wissenschafter/innen, ihre persönlichen Zugänge und ihre herausfordernde Arbeit porträtiert. Ein Blick ins Archiv soll anschaulich machen, wie schnell sich Forschung und Erkenntnisse im Lauf der Geschichte verändern. Was war Utopie, was ist bis heute erfolgreich? Die Welt der Forschung - von ihren Anfängen bis zum Blick in die Zukunft.
17:35
Traum vom Fliegen - Abheben mit einem Fluganzug Ende 2024 hat Konstantin Landuris (45) aus München bewiesen, dass er mit seinem Fluganzug in die Luft abheben kann. Sein "Flying Suit" nutzt acht starke E-Motoren als Antrieb mit 200.000 Watt in der Spitze. Beim Fliegen soll man perspektivisch mit dem Körper intuitiv steuern und dabei die Hände frei haben - z. B. zum Arbeiten in luftigen Höhen. Noch steckt die spektakuläre Erfindung in der Prototypphase. Die Hoffnung des Erfinders ist, dass sein Fluganzug in Zukunft sinnvoll im Alltag eingesetzt werden soll, z. B. bei Reparaturarbeiten an Strommasten oder bei der Bergung und Erstversorgung von Verletzten. Aber auch "normalen Menschen" will er ermöglichen, sich den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Der Ingenieur und Youtuber Moritz Vieth testet den Fluganzug. Zwei Experten vom Luftfahrtzentrum der Bundeswehr-Universität begutachten den Fluganzug und prüfen ihn kritisch auf langfristige Anwendbarkeit. Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt. Darunter Neues für den Bau des Eigenheimes, Geniales rund um das Fahrrad oder Ideen für ein Leben ohne Chemie. Präsentiert werden auch Ideen für das Auto, den Garten und das Kinderzimmer. Und immer wieder Erfindungen, die helfen, Heiz- oder Stromkosten zu sparen.
18:00
Die Zeit lässt sich zwar nicht zurückdrehen, unser Alter aber schon! Zumindest unser biologisches Alter. Für ein langes und gesundes Leben kommt es dabei besonders auf die Lebensmitte an. Schon innerhalb weniger Monate können wir unseren Körper dazu bringen, Alterungsprozesse zu verlangsamen oder sogar umzukehren. Im Test wird deutlich, wie stark sich das biologische Alter tatsächlich verändern lässt - nach nur drei Monaten mit neuem Lebensstil. "Quarks" zeigt außerdem: Unsere Muskeln werden für die Alternsforschung immer interessanter. Besonders Griffkraft, Zwerchfell und Beinmuskulatur stehen im Fokus. Das führt auch dazu, dass frühere Empfehlungen wie die 10.000 Schritte am Tag völlig neu gedacht werden. "Quarks" erklärt, welche Maßnahmen in der Lebensmitte wirklich zählen. Und wie die kognitive Reserve dafür sorgt, dass wir auch im Kopf lange fit bleiben - und sogar Demenz vorbeugen können. Das wöchentliche Wissenschaftsmagazin "Quarks" beleuchtet 45 Minuten lang ein wissenschaftliches Thema aus verschiedensten, oft ungewöhnlichen Blickwinkeln. Ihr besonderes Augenmerk legen die Macher darauf, Wissenschaft unkompliziert zu vermitteln. Deshalb suchen sie immer den spannendsten Zugang zu einem Thema und vermitteln Grundlagen und Hintergründe statt unverdaute Neuigkeiten. Dabei bleibt "Quarks" immer aktuell, zeigt Haltung bei Themen wie Tschernobyl, Impfen oder Bio-Nahrung und hilft dem Zuschauer auch schwierige Themen einzuordnen. Das Team recherchiert jeden Inhalt für die Sendung gründlich und neu. Bei "Quarks" soll Wissenschaft unterhalten. Deshalb fährt die Sendung alles auf, was das Fernsehen zu bieten hat: spannende Experimente, abenteuerliche Selbstversuche, überzeugende Grafiken und faszinierende Computeranimationen. Dabei ist jede Sendung ein Unikat! "Quarks" nimmt den Zuschauer mit auf eine spannende Entdeckungsreise und hilft ihm die Geheimnisse der Welt zu enträtseln. Manchmal wird ein Thema auch zur Mission, wenn zum Beispiel die Moderatoren den Zuschauer auf eine Expedition "Unter Tage" mit nehmen und man mit ihnen die Kumpel einer Kohlenzeche kennen lernt.
18:45
Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.
19:00
Mobbing hat viel mit Macht zu tun: Die Täter:innen fühlen sich überlegen, indem sie andere Menschen erniedrigen und einschüchtern. Ihre Opfer sehen oft keinen anderen Ausweg mehr, als die Schule oder den Arbeitsplatz zu wechseln. Die seelischen Folgen begleiten sie dabei oft ein Leben lang. Doch neben Täter:innen und Opfern spielen auch Mitläufer:innen und Zuschauer:innen eine wichtige Rolle. Denn wer nicht aktiv eingreift, wird selbst Mobber:in. RESPEKT Moderatorin Christina Wolf trifft alle Beteiligten von Mobbing-Angriffen: Opfer, Täter:innen und Zuschauer:innen: Mobbing kann im schlimmsten Fall zu Depressionen führen. Sieben von 100 Zwölfjährigen leiden an einer Depression. Hilfsangebote sind rar, Schulen, Kliniken und Beratungsstellen oft überlastet. Außerdem werden Depressionen oft lange nicht erkannt, da viele Freund:innen, Lehrer:innen und Eltern zu wenig darüber wissen. In der RESPEKT-Folge geht Christina Wolf auch der Frage nach: Werden Kinder und Jugendliche mit Depressionen allein gelassen? Und was braucht es, um ihnen besser zu helfen? Und wo gibt es Hilfe?
19:30
Billige Produkte, wichtige Rohstoffe, mächtiger Handelspartner: Wie stark hängen Deutschland und Europa an China? Jörg Wuttke, ehemaliger Präsident der Europäisch-Chinesischen Handelskammer erklärt bei "7 Fragen Zukunft" im Interview mit BR-Chefredakteur Christian Nitsche, wie riskant unsere Abhängigkeit ist und, dass China vor größeren Problemen stehen könnte, als wir denken.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
2009 - das Jahr, in dem die Berliner S-Bahn in die schwerste Krise ihrer Geschichte gerät. Jahrelang wurde eins der besten Nahverkehrsmittel der Welt kaputtgespart. Nun muss über Nacht ein Großteil der Flotte stillgelegt werden, ein Notfahrplan tritt in Kraft. Heiner Wegener, Betriebsratschef und seit 1972 S-Bahner, hat seit langem vor einem solchen Szenario gewarnt. Nun muss er mitansehen, wie Fahrgäste ihren Zorn an Lokführern und Zugbegleitern auslassen. Schauspieler Dieter Hallervorden wird Theater-Chef: Er erweckt das seit zwei Jahren leerstehende Schlosspark-Theater in Steglitz wieder zum Leben - ein Neuanfang mit 73. Im Interview erzählt er, warum er sein Vermögen ausgerechnet in ein Theater steckt und spricht über Glück und Leid eines Theaterdirektors. "Abwrackprämie" wird zum Wort des Jahres gewählt: Wer sein altes Auto verschrottet, bekommt seit Januar 2009 2500 Euro. In der Autopresse Tempelhof herrscht Hochbetrieb: Andreas Schmidtke erinnert sich an Frauen, die unter Tränen von ihrem Auto Abschied nehmen, um die Prämie zu kassieren. Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin provoziert in einem Interview mit Aussagen über muslimische Zuwanderer, die "ständig neue Kopftuchmädchen produzieren". Eine Debatte über Integration und Rassismus bricht los, in der sich auch die deutsch-türkische Autorin Hatice Akyün zu Wort meldet. Am 9. November feiert Berlin den 20. Jahrestag des Mauerfalls mit einem rauschenden Fest. Schauspieler Henry Hübchen, dessen neuer Film "Whisky mit Wodka" im Herbst 2009 in die Kinos kommt, erzählt, warum er immer noch sagt, er fahre "rüber", wenn er von Pankow nach Charlottenburg fährt. Die Reihe "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, 1945 bis 2020, in einer bislang nie dagewesenen Größenordnung: Eine Berlin-Chronik der Superlative über 64 Folgen, 5760 Minuten. Die fünfte Staffel über die 2000er Jahre zeigt eine Stadt im rasanten Wandel. Aufbruch ins Ungewisse: Quo vadis, Berlin? Als deutsche Hauptstadt ist Berlin auch Bühne der Weltpolitik - und wird weltweiter Mythos, nicht nur in Sachen Nachtleben. Die D-Mark geht, der Euro kommt, doch die Finanzlage der Stadt bleibt katastrophal. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit fasst das Berliner Lebensgefühl der Dekade in einen griffigen Slogan: "Arm, aber sexy". Doch die Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordhöhen - nirgends in Deutschland ist der Anteil an Hartz-IV-Empfängern höher. Die 2000er sind Jahre der allgemeinen Verunsicherung: Die Terroranschläge vom 11.September erschüttern auch die Berliner, die Stadt streitet über "Parallelgesellschaften" und beklagt einen "Ehrenmord". Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erlebt Berlin sein "Sommermärchen" - Beginn eines Aufschwungs, der bis heute anhält. Die Touristenzahlen steigen, aber auch die Mieten: Berlin ist Boomtown und Betongold. Und im neuen Jahrtausend mehr denn je: Weltstadt und Kiez, gelebte Wiedervereinigung - Schauplatz kleiner und großer Geschichten in einer sich globalisierenden Welt.
21:45
Millionenfach fotografiert, von Touristen gern besucht, bei den Einheimischen als Treffpunkt und Flanierort beliebt: Der Münchner Odeonsplatz. Einmal im Jahr wird er zum Konzertsaal für tausende begeisterte Musikfans. Vor der malerischen Kulisse der Feldherrnhalle, Theatinerkirche und Münchner Residenz präsentiert Sir Simon Rattle im Juli 2022 Highlights der Filmmusik mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Olivia de Havilland und Errol Flynn waren im Jahr 1938 die Stars im Hollywood-Streifen "Die Abenteuer des Robin Hood". In drei Kategorien gewann der Film den "Oscar", darunter auch die Musik des aus Österreich emigrierten Erich Wolfgang Korngold. Geschult durch die spätromantische Oper wurde er zum Mitbegründer einer opulenten, süffig-symphonischen Filmmusik. Diese inspirierte noch Generationen von Nachfolgern, wie Hollywoods Zeremonienmeister John Williams, dessen Klassiker aus "Star Wars", "Harry Potter", "E.T." und Indiana Jones bilden den glamourösen Rahmen dieser Filmmusik-Gala.
22:35
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
23:05
Welche popkulturellen Hype-Themen treiben dich gerade um? Wir erzählen dir spannend den Schlüsselmoment, der alles ausgelöst oder verändert hat, erklären die Zusammenhänge und überraschen dich mit Details, die selbst du als Popkultur-Fan noch nicht kanntest.
23:20
Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr 90.000 neue Bücher. Ganz schön schwer, hier den Überblick zu behalten. "Druckfrisch", das Büchermagazin der ARD, hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Moderator Denis Scheck besucht Schriftsteller und stellt Neuerscheinungen vor. Er lobt und lästert über die aktuellen Bestseller, spricht Empfehlungen aus, sagt aber auch, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Belletristik, Krimis, Sachbücher, Biographien oder Kochbücher - nichts ist vor ihm sicher.
23:50