19:10
Vor über einem Jahr haben wir Melanie und Andree auf ihrer langen Kinderwunschreise begleitet. Nach vier Jahren Hoffnung, Rückschlägen und hohen Kosten kam schließlich die erlösende Nachricht: Melanie ist schwanger. Jetzt treffen wir die beiden wieder und lernen ihr Baby kennen. Wie hat sich ihr Leben als Familie verändert? Sind die Sorgen und der Schmerz der Kinderwunschzeit wirklich verschwunden? Melanie spricht offen über Schwangerschaft, Geburt, Social Media als Mama und die Frage, ob sie sich sogar ein zweites Kind wünschen.
19:30
Bezahlbarer wohnen in Berlin Die Berliner Linke gewann den Wahlkampf um das Abgeordnetenhaus auch mit dem Versprechen, rund 200.000 Wohnungen zu vergesellschaften. Viele erhoffen sich dadurch dauerhaft niedrigere Mieten und mehr verfügbaren Wohnraum. Doch kann dieses Modell tatsächlich funktionieren und ließe es sich auf andere Städte übertragen? Pestizide ohne Verfallsdatum Pestizide finden sich selbst auf der Zugspitze in fast 3.000 Metern Höhe. Dennoch will die EU ihre Zulassung deutlich vereinfachen. Umweltverbände, Wissenschaftler und Politiker warnen vor Risiken für Gesundheit und Artenvielfalt, Landwirte hoffen auf schnellere Verfahren und neue Wirkstoffe. In Brüssel fällt die Entscheidung, wie streng Pestizide künftig noch kontrolliert werden. Weddellmeer in Gefahr Das Weddellmeer zählt zu den letzten weitgehend unberührten Meeresgebieten der Erde und erwärmt sich bislang nur sehr langsam. Als wichtiger Rückzugsraum für kälteliebende Arten könnte es helfen, das Artensterben zu bremsen. Dennoch scheitert die Ausweisung als Naturschutzgebiet bislang an geopolitischen Einzelinteressen. Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Im Süden Frankreichs liegt die Ardèche, eine Landschaft, die von dem gleichnamigen Fluss geprägt wurde. Dessen wilde Stromschnellen sind das Revier von Théo Brun und Coline Charel. Die beiden Kanuten sind hier aufgewachsen und auf dem Sprung zu größeren Erfolgen. Aber am liebsten trainieren sie immer noch hier. Vor 125 Millionen Jahren schuf die Ardèche auf ihrem Weg durch das Kalkgestein atemberaubende Klippen und Höhlen. Die spektakulärste wurde erst 1994 entdeckt und verbirgt in ihrem Inneren fantastische Felsmalereien. Die Archäologin Carole Fritz und ihr Team haben für Forschungszwecke als Einzige Zutritt zur Grotte Chauvet. Für diese Dokumentation hat sie exklusiv eine Kamera dabei. So ist es auch möglich, einen Blick ins sogenannte Chauvet 2 zu werfen, eine nahezu identische Replik der Höhle, die Besuchern die Werke der eiszeitlichen Künstler zugänglich macht. Knapp unter der Erde finden Trüffelsucher im Schatten von Flaumeichen Trüffeln, die sogenannten "schwarzen Diamanten" der Ardèche. Gerard Blaye vertraut bei der Suche nach den Sommer- und Wintertrüffeln der Region der Spürnase seiner Dackel Ronie und Myla. Im Norden des Départments Ardèche, in Annonay, haben die Papierfabrikanten Jacques-Etienne und Joseph-Michel Montgolfier 1783 den Heißluftballon erfunden. Der Jungfernflug ihrer Ballonhülle aus Papier wird jedes Jahr am 4. Juni im Zentrum der Stadt nachinszeniert. Unter der Regie von Papierfabrikant und Ballonfahrer Roland de Montgolfier. Der Nachfahre der berühmten Brüder lässt es sich auch nicht nehmen, mit dem Nachbau eines "Montgolfiere"-Heißluftballons persönlich am alljährlichen großen Ballonfestival der Stadt teilzunehmen.
21:00
Städte sind seit jeher Wachstumsmagnete, Machtzentren, Kulturhochburgen, Wirtschaftsmotoren. Doch noch nie lebten weltweit so viele Menschen in Städten wie heute. Und es werden immer mehr. Längst droht der begehrte Lebensraum Stadt zum Alptraum zu werden. Wohnungsnot, fehlende Grünflächen, Verkehrsinfarkt - Dichte, Enge, Lärm, Stress - so sieht heute oft die Realität aus. Aber es gibt Lösungsansätze, die zeigen, wie durch Wachstum nach oben und unten urbane Räume vertikal erweitert und durch klug gestaltete Verdichtung aufgewertet werden können. Und das, ohne einen einzigen zusätzlichen Quadratmeter Boden zu versiegeln. Die Stadt der Zukunft wird - im wahrsten Sinne des Wortes - vielschichtiger sein. Die Reihe Drunter und Drüber stellt richtungsweisende Projekte aus der ganzen Welt vor: Vom kleinen Dachaufbau in Wien bis zur Multilevel-Gebäudelandschaft in Seoul. Vom unterbauten Reihenhausgarten in London bis zum Singapur Underground Masterplan, der vorsieht, den Stadtstaat auf bis zu sieben Ebenen nach unten wachsen zu lassen. Dabei spielt die Nachhaltigkeit in Form von Umnutzung und Erweiterung bereits bestehender Gebäude und Infrastrukturen eine zentrale Rolle, wie etwa bei der New Yorker Highline oder einer zum Park umgebauten Stadtautobahn in Seoul. Drunter und Drüber: Ein Ausblick in die Stadt der Zukunft. Folge 1 zeigt spektakuläre Dachaufstockungen von Coop Himmelblau, Herzog & De Meuron, Zaha Hadid, Norman Foster und MVRDV. Besonders zwei großvolumige Projekte aus Paris beweisen: Bezahlbarer und attraktiver Wohnraum kann auf Dachflächen entstehen.
21:45
Weltweit ist die Mehrzahl der Städte "fertig gebaut", Wachstum ist nur noch an den Außenrändern möglich, es droht "urban sprawl". Warum also nicht kontrolliert nach oben oder unten wachsen, anstatt Städträume weiter zu "verbreien"? Und zwar nicht durch neue Hochhäuser, sondern durch die Nutzung bestehender Gebäude. Hunderttausende Quadratmeter bebaubare Dachflächen gibt es z.B. alleine in Deutschland. Folge 2 zeigt intelligente und innovative Dachflächennutzungen und Aufstockungen aus London, Singapur, München, Wien und Rotterdam. Der "Sun Rain Room" in London beweist sogar, dass man durch Ausbau nach unten hochwertigen Wohnraum schaffen kann.
22:30
Klimaveränderung verhindern oder sich daran anpassen? Bislang liegt der Fokus auf Klimaschutz. Der Versuch, den globalen Temperaturanstieg so weit wie möglich zu begrenzen, verschlingt den Löwenanteil der Investitionen. Gleichzeitig werden die Folgen des Klimawandels immer stärker spürbar. Ist es also an der Zeit, mehr in die Anpassung an die neue Klimarealität zu investieren? Wir sprechen mit dem Ökonomen Professor Bernd Hansjürgens vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung über den schwierigen Spagat zwischen Vorbeugung und Anpassung. Außerdem: Anpassung zu Hause. Wie der heimische Garten fit für den Klimawandel gemacht werden kann.
22:45
23:15
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:45
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.