04:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:30
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Berge, Sonne und Meer. Von Granada an die Sonnenküste, die Costa del Sol. Die Reise führt über Guadix mit seinen Höhlenbewohnern nach Trevelez und Malaga und nicht zuletzt nach Marbella, Inbegriff der Schickeria.
06:30
Fachinformation zum Unterrichtsfach Physik innerhalb des Telekollegs.
07:00
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
58. Folge: Wer macht das Glas klar? Fensterputzer Hüseyin zum Beispiel! In 72 Metern Höhe sorgt er am Hotel Maritim für klare Sicht aufs Ulmer Münster. Dieser Job ist nichts für Menschen mit Höhenangst, wie Willi feststellt. Und Ausdauer braucht man - das Hotel hat ungefähr zweitausend Fenster! Wie Glas hergestellt wird, erfährt Willi im Bayerischen Wald, bei der Firma Pilkington in Weiherhammer. Werksleiter Reinhold Gietl erklärt Willi, wie´s geht: Bei 1600 Grad Celsius schmelzen die festen Zutaten zu einer flüssigen, blubbernden Glasmasse. Diese läuft in ein Zinnbad, wo sie sich zu einem 250 Meter langen, dünnen Glasband ausdehnt. Das Glasband kühlt ab und wird dabei fest. In der Firma Flachglas Wernberg schaut sich Willi an, wie die Glasscheiben weiter verarbeitet werden. Zu Panzerglas zum Beispiel. Was Willi noch nicht wusste: Panzerglas ist nicht etwas eine einzige extra dicke Glasscheibe, sondern ein Sandwich aus vielen einzelnen Scheiben und sehr widerstandsfähigen Spezialfolien, wie Glas-Experte Josef Weiß weiß. Krawumm! Willis Schläge mit einem Vorschlaghammer machen der Panzerglasscheibe herzlich wenig aus. Und auch Gewehrgeschossen hält die 8 cm dicke Scheibe stand. Im Beschussamt Ulm testet Willi gemeinsam mit Rainer Steinle und Bernhard Kurz, ob die Hersteller von Panzerglas ihre Scheiben zum Beispiel in ein gepanzertes Auto einbauen könnten. Ein ganz besonders wichtiger Test wird hier aber nicht durchgeführt - der Fußballtest. Den muss Willi selber machen. Hält die nagelneue Scheibe einem knallharten Willi-Freistoß stand? Willi wills wissen! "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
07:55
Wie schusselig! Als der Bauer den Müll vor die Tür bringen will, sperrt er sich aus. Und während Kater Pidsley sich feist im Sessel räkelt, sucht der Bauer Unterschlupf im Schafstall. Mit lautem Schnarchen treibt er die Schafe in den Wahnsinn! Unter Shauns Führung starten sie eine heikle Mission: Schlafend und unbeschadet wollen sie den Bauern zurück in sein Bett befördern.
08:00
Die Einen stört und nervt es, wenn wegen Streiks Teile des öffentlichen Lebens stillstehen. Andere wiederum sehen im Streik das nicht selten einzige Mittel, um berechtigte Forderungen - beispielsweise nach höheren Löhnen - gegenüber den Arbeitgebern durchzusetzen. Zudem ist Streiken ein Grundrecht, das eine wichtige Stütze der Arbeitnehmerrechte ist. Respekt-Moderatorin Sabine Pusch trifft bspw. eine junge Müllwerkerin in München. Ihr Nettolohn beträgt monatlich etwa 1.500 Euro, davon muss sie mehr als die Hälfte bereits für die Miete ausgeben, wenige Hundert Euro bleiben für das tägliche Leben. Mit den erfolgreichen Streiks konnte ihre Gewerkschaft Tariferhöhungen durchsetzen, die gerade in niedrigen Lohngruppen bis zu 10% Lohnsteigerungen ermöglichen. Zumindest die Inflation ist damit für die Müllwerkerin ausgeglichen - wirklich mehr aber auch nicht. Ihre Kaufkraft wird - wie die von mehreren Millionen weiteren im Öffentlichen Dienst Beschäftigten - durch die Tariferhöhungen kaum gestärkt. Die Schere zwischen Gut- und Geringverdienenden in Deutschland wird weiter größer werden. Das befürchtet auch eine Jugendsekretärin der Gewerkschaft Verdi. Moderation Sabine Pusch fragt bei ihr nach, wie aufwendig die Organisation eines Streiks ist. Zu Streiken ist für die Junggewerkschafterin nicht nur wichtig, um angemessenes Lohnsteigerungen durchzusetzen. Streiken ändere etwas am Bewusstsein, mache die Kolleg:innen darauf aufmerksam, dass sie Rechte hätten, die sie zusammen auch durchsetzen könnten. © Bayerischer Rundfunk 2023
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
11:45
Auf der ARD Room Tour öffnen Bewohnerinnen und Bewohner die Tür zu ihrem Zuhause und führen durch ihren privaten Lebensraum.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
13:15
Happy Balance ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders unsere Faszien anspricht. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen unseren ganzen Körper. Sie bilden ein Netzwerk aus Bindegewebe, halten all diese Strukturen einzeln für sich fest und umhüllen und verbinden sie wie ein Ganzkörperanzug! Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, TELE-GYM-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen für Sie zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, das macht automatisch erfrischend wach und mental aktiv. Denn wenn viele unserer Muskelgruppen gleichzeitig angesteuert werden, ist die Konzentration gefragt! Außerdem fördern Sie mit Balance- und Rotationsübungen Ihre Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen Ihren Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird Ihr ganzer Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren und so Ihrem Zeit- und Energiebudget optimal anpassen. "Happy Balance" weckt Ihre Sinne, bringt Energie, formt Ihre Figur, ist gut für die Gelenke und den Rücken und tut einfach gut!
13:30
Die Welt von morgen
14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
15:15
16:00
Noch vor 20 Jahren verließen die Insulaner die einstige Seefahrerinsel Ärø. Bis die dänische Willkommenskultur zum Heiraten als Marke für die Insel in der Dänischen Südsee etabliert wurde. Zu Beginn waren es nur 200 heiratswillige Paare aus der ganzen Welt, schon zehn Jahre später 5300 Paare, die sich auf Ärø das Jawort gaben. Floristen, Hoteliers, Gastronomen und Veranstalter: Sie alle leben direkt oder indirekt vom Hochzeitsbusiness. Mit der Familie der drei Schwestern Yuki, Anna und Louise Badino hat der Trend zur Hochzeitinsel 2008 angefangen. Sie alle haben verstreut in Japan, Ghana, Deutschland, England, den USA und Italien gelebt und sind dann in ihre Heimat Ärø zurückgekehrt. Nun betreiben sie dort eine Hochzeitsagentur. Yuki und Anna halten die Agentur am Laufen, denn gerade muss die Gründerin Louise ihren kranken Sohn betreuen. Sie kümmern sich um die Papiere für die dänischen Behörden, reservieren eine der 20 Standesbeamten von Ärøskøbing, dekorieren die Trauzimmer oder leihen Ringschachteln und Taschentücher oder Champagnergläser aus. Zu ihnen kommen Paare wie Dennis und Leon aus dem Schwarzwald, die sich ohne feste Zusage ins Auto gesetzt haben. Auf gut Glück wollen sie ganz spontan auf dem Leuchtturm im Norden der Insel heiraten, ohne Familie und Freunde. Auf der Suche nach Abenteuer und Zweisamkeit. Mehr als 3000 Paare hat das Familienunternehmen seit dem Start der Hochzeitsagentur 2008 bereits vermählt. Genauso viele Polaroids von Brautpaaren, Babys und Dankeskarten überziehen die große Bürowand. Ihre Blumen pflücken die Schwestern in einem geheimen Garten um die Ecke. Zwischen Rosen, Mohn, Lavendel und Hummeln brennt die Sommersonne über die Obstbäume rund herum. "Alles, was wir verwenden, muss möglichst von der Insel kommen. Ich mache den Bräuten den Blumenstrauß, der saisonal passt. Das, was Ärø eben gerade zu bieten hat", erklärt Mira. Im gleichen Gebäude der Hochzeitsschwestern arbeiten Rikke und Lennart. Sie haben den alten, denkmalgeschützten Kaufmannshof 2012 mit 100 Freiwilligen aus Ärøskøbing renoviert und angefangen, ausschließlich lokal produzierte Produkte zu verkaufen. Schon zwei Jahre später konnten Rikke und Lennart die ersten Insulaner fest anstellen. Inzwischen brummt der Laden der vierfachen Eltern. Morgens macht Rikke Hochzeitstorten. "Die Zutaten hole ich alle von den Farmern auf der Insel. Es gibt Schokolade oder Zitrone zur Auswahl, das reicht." Sie streicht die weiße Creme mit dem Tortenmesser glatt und dekoriert die Tortendecke mit Beeren und Früchten aus dem Garten, bevor die Torte rüber ins Hochzeitszimmer geht. Unten im Innenhof wird es laut, ihr Mann Lennart macht ein BBQ mit Livemusik. "Wir haben endlich wieder einen Ortsmittelpunkt, das ist der alte Kaufmannsladen. Touristen interessieren sich für die Hochzeitsagentur, kommen in unseren Laden und kaufen lokal produzierte Seifen, Lakritze oder Whiskey." Die dänische Hochzeitsinsel sollen alle nicht nur wegen der Hochzeit in guter Erinnerung behalten.
16:30
16:45
In Tirol, dem österreichischen Bundesland der Berge und Almen, treffen die Zuschauer:innen Menschen, die neue Wege gehen: Eine Lehrerin, die in den Kitzbühler Alpen eine Hochalm mit Yaks nachhaltig bewirtschaftet. Einen Hobbytaucher, der die heimischen Seen vom Müll befreit. Eine Biologin, die im Hochzillertal Schneehühner beobachtet, um mehr über ihre Bedrohung durch den Klimawandel zu erfahren. Eine Naturschützerin, die im Kaunertal Bergwälder klimafit macht und Almen vor Verbuschung rettet. Einen Sternenfotograf, der in die Tiroler Nächte zieht, um den Menschen eine verborgene Schönheit zu präsentieren und ihnen die Ehrfurcht vor der Natur zurückzugeben. Diese Tirolerinnen und Tiroler öffnen die Augen für neue Perspektiven und machen Lust auf einen Besuch in unbekannten Ecken ihrer Heimat. Eingebettet sind diese Geschichten in faszinierende Landschaftsaufnahmen und überraschende Detailansichten.
17:30
Die Dokumentation begleitet Menschen entlang der Salzach. Das Frühjahr hat begonnen, die Arbeit in der Landwirtschaft geht wieder los. Filmautor Christian Papke fährt unter anderem mit zwei Wegewarten mit, die mit dem Rad unterwegs sind, um die Wege zu pflegen. Im Franz Xaver Gruber Gedächtnishaus, einem alten Heimatmuseum, ist die Geschichte dieser Gegend begreifbar. In Österreichs ältester Bäckerei, der Klosterbäckerei Höllbacher mitten im Kloster Ranshofen, blickt man auf 900 Jahre Bäckerhandwerk zurück, und die Öfen sind auch heute noch in Betrieb. Außerdem zeigt der Film die Arbeit auf den örtlichen Bauernhöfen, und er unternimmt auch eine Plättenfahrt durch den spektakulären Salzach-Durchbruch, den "Grand Canyon Österreichs".
18:15
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
18:45
Angst ist eine der stärksten menschlichen Emotionen, soll uns schützen - und doch genießen viele von uns genau dieses Gefühl beim Anschauen von Horrorfilmen. Die körperlichen Reaktionen beim Blick auf Monster, Zombies oder erfundene Massenmörder sind messbar und die gleichen wie bei echter Gefahr: Schwitzen, beschleunigter Herzschlag, schnelle Atmung. Aber warum tun wir uns das an? Die Psychologie spricht von sogenannter Angstlust: Wir erleben eine intensive emotionale Achterbahnfahrt, nach dem Schrecken folgt die wohltuende Erleichterung - ein Endorphinrausch, der Körper und Geist entspannt. Kein Wunder, dass Grusel seit Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Kultur ist. Forschende gehen davon aus, dass wir, wenn wir uns in Sicherheit ängstigen, unseren Umgang mit dem Gefühl der Angst trainieren können. Wie in einer Mini-Expositionstherapie lernen wir, mit dem unangenehmen Gefühl umzugehen, während wir in Sicherheit auf dem Sofa sitzen. Erste Studien des "Recreational Fear Lab" im dänischen Aarhus legen sogar nahe: Wer regelmäßig Horror genießt, entwickelt eine bessere Stressresistenz. Doch auch das Maß ist entscheidend: Wer es übertreibt, riskiert Schlaflosigkeit und Alpträume.
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Bei "Wissen vor acht - Erde" geht es um unseren Planeten. Eckart von Hirschhausen erzählt von den ganz großen Zusammenhängen, wie globalen Wetter- und Klimaphänomenen - aber auch von den ganz kleinen, fast unsichtbaren Wundern, die sich jeden Tag im Mikrokosmos ereignen. Und alles Leben auf unserem Planeten hängt am Ende wieder mit uns selbst zusammen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Costa Verde, die grüne Küste, ist ein Stück Spanien, das so ganz anders ist, als man sich das beliebte Urlaubsland vorstellt. Die Schienen der kleinen nordspanischen FEVE-Schmalspurbahn führen hinab in Flusstäler, hinauf und über die Berge und die Costa Verde entlang. Anders als moderne Verkehrswege fährt diese Bahn vorbei an entlegenen Dörfern und durch die abwechslungsreiche Landschaft Nordspaniens. Von Bilbao im Baskenland über Santander in Katabrien bis nach Asturien. Wo in den Bergen Bären, Wölfe und Adler leben, schwimmen Lachse und Forelle in den Flüssen. Auf den Wiesen grasen Rinder und die Meere sind voller Fische. Eine der letzten Wildnisse Europas verdankt ihre intakte prachtvolle Natur vor allem der geografischen Lage. Die Spanier sagen, es gäbe keine Region, die spanischer sei als Kantabrien und Asturien. Vor dem restlichen Festland, geschützt von der Bergkette Cordillera Cantábrica, wurde diese Region einst nie von den maurischen Eroberern erreicht. Hier gab es keine arabischen Einflüsse, hier waren die Dinge schon immer so. Ein Land von atemberaubender Schönheit, das in den Bergen, dort wo die Bauern, die Pasiegos, leben, so aussieht wie die Schweiz an ihren schönsten Ecken. Und unten an der Küste, wo die Fischer arbeiten, schimmert der türkisblaue, fischreiche Atlantik. Hier gibt es alles, nur keine andalusische Flamenco-Folklore. In Santander, der Hauptstadt der kleinsten spanischen Provinz, wird das reinste Hochspanisch gesprochen, so heißt es. Während die Atlantikküste mit einsamen Stränden und felsigen Buchten aufwartet, ragen im Hintergrund die mehr als 2000 Meter hohen Gipfel der Picos de Europa, Spaniens ältester Naturschutzpark, in den Himmel. Keine 25 Kilometer Luftlinie trennen die Küste vom Kalksteinmassiv, das bekannt ist für die Herstellung des Queso de Cabrales, ein Blauschimmelkäse, der in den Höhlen der Berge reift. Es ist eine einzigartige und oft noch unentdeckte Landschaft. Auch eine Variante des Jakobswegs führt hier entlang, der Camino del Norte. Mit einer Gesamtlänge von knapp 800 Kilometern schlängelt sich der Jakobsweg entlang der spanischen Küste durch fruchtbare und üppige Landschaft. Wer diesen Weg gegangen ist, kennt sicher Padre Ernesto. Der 84-jährige Pfarrer hat auf dem Hof seines Großvaters eine berühmte Pilgerherberge gegründet. Und ganz nebenher betreut er noch immer die örtlichen Kirchen, und das gleich in zwei Dörfern. Nicht weit entfernt im Städtchen Santoña werden die angeblich besten Anchoas der Welt produziert. Eine salzige Delikatesse, die nach alter Tradition in Handarbeit gefertigt wird. Und einmal im Jahr findet hier tatsächlich noch ein traditioneller Stierkampf statt, zu dem Hunderte Besucher*innen aus ganz Spanien anreisen. Seit einigen Jahren hat der Tourismus die Region entdeckt. Der Bau von Bettenburgen ist jedoch ausgeblieben. Vor allem Naturfreunde, Wanderer und Surfer nehmen den Weg hierhin auf sich. Aber ein Risiko gehen sie dabei ein: Das "Grün" im Namen der "Costa Verde" hat seinen Preis. Regen gehört hier an der Küste dazu.
21:00
Jutta und Jürgen, ein junges Paar aus Bad Breisig am Rhein, heiraten am 17. Juni 1978. Die Kamera begleitet Das Brautpaar und seine Eltern in den Tagen vor der Hochzeit und am Hochzeitstag. Als Künstler treten auf im Verlauf der Hochzeitsfeier die Sängerin Renate Kern und der Sänger Graham Bonney - das gehört zum Stil, man zeigt, was man hat und kann. Eine einfache Hochzeit kam für sie überhaupt nicht in Betracht, obwohl beide aus eher "einfachen Verhältnissen" stammen. Sie wollten eine richtig "schöne" Feier mit allem Drum und Dran: elegantes Brautkleid, Frack und Zylinder, Hochzeitskutsche - versteht sich, Brautmesse mit Chor und Solisten, anschließend große Feier, viele Gäste, Riesentorte, Spanferkel am Spieß, Acht-Mann-Kapelle, Künstler, Conferencier - und so ist es dann schließlich auch gekommen. Der Film schüttelt darüber quasi den Kopf, ist aber dennoch auf Seiten des Paares und drückt die Daumen, dass sie glücklich werden. Die beiden zeigen ein recht typisches Aufsteigerverhalten, sind aber nicht unsympathisch. Istvan Bury gehört eigentlich auch zu Stuttgarter Schule.
21:45
Ein wunderbar unprätentiöses Brautpaar 1978. Sie kommt aus dem Badischen und ist eigentlich gelernte Verkäuferin, arbeitet aber jetzt in einer Wurstfabrik - im Keller. Er ist Bauer, grundsympathisch und will Bauer bleiben. Sein Verhalten ist für damalige Verhältnisse völlig "normal" männlich-dominant. Die Braut jedoch lässt schon erkennen, dass sie zwar einen großen starken Mann haben möchte, sie sich aber durchaus nicht alles vorschreiben lassen will. Sie hat nämlich ihren eigenen Kopf. Ganz vorsichtig und ganz leicht deuten sich hier grundlegende Änderungen im Geschlechterverhältnis an. Die damalige Info zum Film lautete: "Eine Bauernhochzeit auf der Schwäbischen Alb. Charakterskizze eines Brautpaares, das die letzten drei Wochen vor der Hochzeit in seinem alltäglichen Leben und während der Festvorbereitungen beobachtet wird. So entstand ein bunter Bilderbogen aus Beruf, Landarbeit, Hobby und Verwandtenbesuch mit Originaltönen und Statements der Brautleute und ihrer Eltern." In den badischen bzw. älblerischen Dialekt muss man sich allerdings erst ein wenig einhören.
22:25
So lauteten einst die Infos zu diesem Filmbeitrag: "Das Berliner Verkehrsamt und die schwedische Eisenbahn werben mit einer neuen Touristenattraktion. Für schwedische Brautpaare wird ein dreitägiger Aufenthalt in Berlin organisiert, in dessen Mittelpunkt die Hochzeit steht. Die Kamera begleitet eins dieser Brautpaare, die nebst Hochzeit ein ausgefeiltes Berlin-Besuchsprogramm absolvieren... Großzügige Einkaufszentren, Naturidylle am Stadtrand... und zwielichtiges Nachtleben."
23:00
Die musikalische Karriere von Dionne Farris beginnt in den frühen 1990er-Jahren als Sängerin der Hip-Hop-Band Arrested Development. 1994 bringt sie dann ihr erstes Soloalbum auf den Markt und schafft mit dem Song "I Know" eine Top-Ten-Platzierung in den USA, erhält einen Billboard Music Video Award und wird für den Grammy nominiert. Auf ihrer ersten Europatour begeistert sie 1995 auch das Publikum im Münchner Alabama mit ihrer Musik, einer Mischung aus Soul, R&B und Pop. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:45
Die Beehive-Frisur auf Mari Wilsons Kopf kann es locker mit der blauen Tolle von Marge Simpson aufnehmen. Und auch musikalisch erlebt das Publikum im Alabama 1983 ganz großes Kino. Die britische Sängerin und ihre neunköpfige Band The Wilsations präsentieren eine elegante Mischung aus Pop, Jazz und Soul. Glamour und Charme der Performance wirken schon damals herrlich aus der Zeit gefallen. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.